Freitag, 27. Juni 2014

Zitate in der Literatur


Gefundene Bücher zu: Marcus Knill

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Informieren, aber wie?
ISBN: 3719309401, 9783719309404
Sprache: de
Veröffentlichung: 1984
Autoren: Marcus Knill
Team und Kommunikation
Theorie und Praxis
ISBN: 379414791X, 9783794147915
Sprache: de
Veröffentlichung: 2000
Autoren: Kristian Kunert Marcus Knill Hermann Landolt Walter Weibel Philipp Gonon Domo Löw
Einfluss Durch Massenmedien Am Beispiel Der Kriegsberichterstattung Des Irak-Krieges - Instrumentalisierung Der Medien Durch Die RegierungEinfluss Durch Massenmedien Am Beispiel Der Kriegsberichterstattung Des Irak-Krieges - Instrumentalisierung Der Medien Durch Die Regierung
ISBN: 3656071586, 9783656071587
Sprache: de
Veröffentlichung: 2011-12
Marcus Knill zufolge sind heutige Medien durchaus vertrauenswürdig. „Medien haben sehr viele Bereiche der Machtausübung, Es muss nochmals betont werden: Dies will nicht beweisen, dass die Medienschaffenden ihre Machtposition ...
Autoren: Jacqueline Ahnert
Rufmord und MedienopferRufmord und Medienopfer
Die Verletzung der persönlichen Ehre
ISBN: 386153424X, 9783861534242
Sprache: de
Veröffentlichung: 2008-04-01
Deshalb versuchen Medienberater wie Marcus Knill den Klienten klarzumachen: Entscheidend ist, dass man im ersten Moment überlegt reagiert. Bei einer verbalen Attacke, die durchaus freundlich daherkommen könne, gelte es, kühlen Kopf ...
Autoren: Christian Schertz Thomas Schuler
MassenMedium FernsehenMassenMedium Fernsehen
ISBN: 3899426282, 9783899426281
Sprache: de
Veröffentlichung: 2007
4 Vgl. Dieter Prokop: Medien-Macht und Massen-Wirkung. Ein geschichtlicher Überblick, Freiburg i.Br.: Rombach 1995. 5 Marcus Knill: Massenmedien – Medien für die Massen: http://www.rhetorik. ch/-Massen/Massen.html vom 25. Januar ...
Autoren: Christina Bartz
Stressfrei arbeitenStressfrei arbeiten
TaschenGuide
ISBN: 3648028685, 9783648028681
Sprache: de
Veröffentlichung: 2012-07-19
Der renommierte Schweizer Kommunikationstrainer Marcus Knill formuliert es so: „Bei der Schlagfertigkeit liegt das Hauptgewicht weder auf dem ‚Schlagen' noch auf dem ‚Fertigmachen'. Schlagfertigkeit ist ein Fechten mit Gedanken, mit dem ...
Autoren: Elke Nürnberger Roland Geisselhart Christiane Hofmann
Natürlich, zuhörerorientiert, aussagezentriert reden
“angewandte Rhetorik” für alle, die kommunizieren müssen : ein Lehr-, Lern- und Lesebuch
ISBN: 3908236193, 9783908236191
Sprache: de
Veröffentlichung: 1991
Autoren: Marcus Knill
Rhetorische KompetenzRhetorische Kompetenz
Grundlagen und Anwendung ; mit Beispielen von Ahmadinedschad bis Juli Zeh
ISBN: 3825283615, 9783825283612
Sprache: de
Veröffentlichung: 2007
26 Vgl. Marcus Knill: Blackout - Überwindungstechniken. http://www.rhetorik.ch/ Blackout/Blackout. html 27 Bernstein, Kunst der Präsentation, Kapitel 2: Schreiben Sie die Rede. geeignet sind. Der Kern dieser Kritik liegt jedoch nicht darin, '8 I.
Autoren: Heike Mayer
Spiegel der GesellschaftSpiegel der Gesellschaft
Über die Manipulation in all unseren Lebensbereichen
ISBN: 3849146987, 9783849146986
Sprache: de
Veröffentlichung: 2012-11-23
Sehen wir uns nun einzelne Manipulationstechniken an. Marcus Knill gibt auf seiner Website zur Kommunikationsberatung einen Überblick verschiedener Manipulationstechniken. Diese können natürlich von jedem angewendet werden.
Autoren: Barbara Singer

Verwandte Suchen zu Marcus Knill

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Natürlich Zuhörerorientiert Aussagezentriert Reden
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Im Netz gefunden- unter DOBSZAYS Ansichten:


Manipulation durch Medien

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Von den Massenmedien geht eine ungeheure Macht aus, deren wir meist gar nicht so bewusst aber deren Einfluss wir tagtäglich ausgeliefert sind. Neben den drei offiziellen Staatsgewalten Legislative, Exekutive und Judikative bilden die Medien neben der Zentralbank die zweite inoffizielle Gewalt in einem Staat. Die Macht der Medien wäre eigentlich kein Problem, solange diese nicht für Partikularinteressen ausgenützt und missbraucht würde. Die Praxis zeigt jedoch ein anderes Bild und die Erfahrung hat uns gelehrt, dass es nur einer Minderheit gelingt, den Versuchungen der dunklen Seite der Macht zu widerstehen.
Die Manipulation durch die Medien habe ich schon in verschiedenen Beiträgen kritisiert. Besonders dass die “veröffentlichte Meinung” als “öffentliche Meinung” – also die Meinung der Öffentlichkeit – dargestellt wird, finde ich immer wieder störend. Die Ansichten, die Medienschaffende vertreten, können sich natürlich mit jenen der Allgemeinheit decken. Doch eine solche Meinungskongruenz ist eher zufällig, wird aber auch durch die Beeinflussung der öffentlichen Meinung durch die Medien forciert.
Für den reiz- und informationsüberfluteten Zeitgenossen ist es unheimlich schwierig, in der bunten Medienwelt die Spreu vom Weizen zu trennen, d.h. zwischen sachlicher und wahrer Information und Manipulation zu unterscheiden. Die Anforderungen an die Medienkompetenz sind durch das Internet noch weiter gestiegen. Um diese Kompetenz zu entwickeln, ist es zwingend notwendig, die Mittel und Mechanismen der Manipulation zu verstehen. Erst neulich bin ich auf meinen Streifzügen durchs Web auf Rhetorik.ch auf den Beitrag “Medien und ihre Macht der Manipulation” des Kommunikationsberaters Marcus Knill gestossen, der bereits in der Zeitschrift “Achtung Sendung” erschienen ist und auch heute im Web-Zeitalter noch vollumfänglich aktuell und gültig ist:
  • Die Macht der Themenauswahl
  • Die Macht der Mikrofon- oder Kamerapräsenz
  • Die Macht des Ausklammerns
  • Die Macht, darüber zu befinden, wieviel und welche Gäste eingeladen werden (Publikum)
  • Die Macht der Zumischung von Geräuschen oder Musik
  • Die Macht der Titelgebung
  • Die Macht der Bildauswahl (Fotos/Filmsequenzen)
  • Die Macht der Kameraführung
  • Die Macht der Nähe
  • Die Macht, den Hintergrund zu wählen
  • Die Macht der Tonsteuerung
  • Die Macht des Weglassens und Kürzens
  • Die Macht als Kontrollinstrument (Medien als sogenannte 4.Gewalt)
  • Die Macht der Etikettierung
  • Die Macht der An- und Abmoderation
  • Die Macht durch die Bestimmung der Spielregeln
  • Die Macht des Heimvorteils
  • Die Macht der Wortwahl
  • Die Macht, Produkte, Autoren, Veranstaltungen usw. zu fördern
In einem weiteren Beitrag “Massenmedien – Medien für die Massen” (erschienen in der Zeitschrift “Achtung Sendung”, Nr. 8/2000) beleuchtet Knill zusätzlich auch die massenpsychologischen Phänomene. Wer sich noch nie eingehend mit der Materie auseinandergesetzt, empfehle ich bei Beiträge wärmstens zur Lektüre, denn wie Knill selber so schön sagt:
“Mit Massenmedien umgehen können will auch heissen, die Gesetzmässigkeiten der Massenkommunikation und die wichtigsten Phänomene der Massenpsychologie kennen.”


5 Kommentare

  1. Kommentar von gebsn
    Mittwoch, 21. Oktober 2009; 19:09
    Man könnte sogar so weit gehen zu fordern, dass ähnlich wie bei Medikamenten, Zigaretten etc. Medienbeiträge entsprechende Warnungen enthalten sollten.
    Mein Aha-Erlebnis vor vielen Jahren war (Noam Chomskys?) TV-Doku “Manufacturing consent”. Sehr empfehlenswert.
  2. Kommentar von LD
    Donnerstag, 22. Oktober 2009; 10:16
    Der Dokumentarfilm “Manufacturing Consent: Noam Chomsky and the Media” von 1992 hat auch etliche Preise gewonnen. Für alle Interessierten hier zu sehen:

    Doch die Medien und ihre Wahrnehmung in der Öffentlichkeit haben sich durch diesen Film nicht wirklich geändert.
  3. Kommentar von sspross
    Donnerstag, 22. Oktober 2009; 14:42
    Ich gehöre zu einer relativ jungen Generation und sofern ich mich richtig erinnern kann war mein erster Kontakt mit diesem Thema im alter von 12 Jahren, man wird lachen, der James Bond Film Tomorrow Never Dies (1997) (IMDB).
    Seither habe ich so meine liebe Mühe mit den Medien. Werde mir bei Gelegenheit ‘Manufacturing Consent’ mal ansehen.
  4. Kommentar von Meinereiner
    Montag, 26. Oktober 2009; 07:11
    Eine alte Sache und wer die Boulevardmedien kennt wird ob der Wirkung der Medien nicht überrascht sein. Es liegt auch nicht an den Medien, wenn sie manipulieren. Es liegt am Menschen, der sich manipulieren lässt. Dazu gehört auch die Nutzung vermeintlicher Gratisdienste wie Google Analytics & Co., mit denen Daten über Besucher gesammelt werden. Diese Daten werden dann via Medium (=Einzahl von Medien!!) genutzt, um den Konsumenten zu manipulieren.
    Setzen wir im kleinen an und seien wir uns bewusst, wie weit die Unternehmen schon gehen um uns manipulieren zu können.
  5. Kommentar von LD
    Montag, 26. Oktober 2009; 09:20
    Bei den Medien arbeiten ja auch nur Menschen und für ein Manipulationsverhältnis braucht es (wie beim Streiten) immer zwei: einen, der manipuliert, und einen, der sich manipulieren lässt.
    Hervorragend nachvollziehen lassen sich diese Mechanismen der Manipulation (und noch weitere von Knill nicht genannte) übrigens im Film “Eine unbequeme Wahrheit” (“An Inconvenient Truth”).

    Ebenfalls gefunden:


    1. „Leser wollen keine Selbstschutzbehauptungen von Verlierern“

      Oberbayerisches Volksblatt-10.06.2014
      Marcus Knill, Experte für Medienrhetorik, glaubt nicht daran. -Warum kann Wulffs Buch kein Erfolg werden? Ich kenne sein Buch nicht, aber ich ...

Interviews führen

Zum Klick-/Lesen

Sally Adams/Wynford Hicks: Interviewing for journalists. London/New York 2001. Quadratisch, pragmatisch, britisch – gut!

Jürg Häusermann / Heiner Käppeli: Rhetorik für Radio und Fernsehen Regeln und Beispiele für mediengerechtes Schreiben, Sprechen, Informieren, Kommentieren, Interviewen, Moderieren, Reportieren. Aarau und Frankfurt/Main 1994. (Im Internet abrufbar unter http://rhet.de/index.php?/archives/75-HaeusermannKaeppeli-Rhetorik-fuer-Radio-und-Fernsehen-zum-Download.html

Besonders interessant für Radio- und TV-Interviewer.
Marcus Knill: Interview führen – aber wie? (http://www.rhetorik.ch/Interviewtechnik/Interviewtechnik.html ) Gute Hinweise zur Psychologie des Fragens.

Donnerstag, 26. Juni 2014

Ein Fall, der nicht nur für Journalisten spannend werden wird.



Klagen gegen "Focus", 

 

"Bunte" und "Bild"

Der ehemalige Wettermoderator fordert über drei Millionen Euro Schmerzensgeld.

Die juristische Aufarbeitung des Kachelmann-Prozesses sei noch lange nicht vorbei, schreibt meedia.de. Der ehemalige Wettermoderator verklagt die Medien "Bild", "Focus" und "Bunte" auf Schmerzensgeld in der Höhe von über drei Millionen Euro. Die entsprechende Klage sei kurz vor Ablauf der Verjährungsfrist, Ende 2013, eingereicht worden.
Jörg Kachelmann wurde im Mai vom Mannheimer Landgericht 2011 vom Vorwurf freigesprochen, seine frühere Freundin vergewaltigt zu haben. Kachelmann verlor im Zuge des Prozesses und der medialen Begleitung seine Stelle als Wetterexperte bei ARD und auch seine Firma. Über seinen Medienanwalt hat Kachelmann in der Zeit nach dem Freispruch zahlreiche Persönlichkeitsrechtverletzungen rechtskräftig feststellen lassen und zahlreiche Klagen auf Unterlassung durchgesetzt, so meedia.de.
Insgesamt 3,25 Millionen Euro
Bereits 2010 eröffnete er über die Kanzlei Höcker ein Mahnverfahren gegen "Bild" und Bild.de. Kachelmann soll von der "Bild-Zeitung" 1,5 Millionen Euro und von Bild.de 750’000 Euro Geldentschädigung als Ausgleich für erlittene Persönlichkeitsrechtsverletzungen fordern.

Bislang in der Öffentlichkeit unbekannt war, dass Kachelmann auch von den Burda-Medien "Bunte" und "Focus" Geldentschädigung will. Diese soll er auf je 500’000 Euro verklagen. Damit summiert sich die geforderte Geldentschädigung auf 3,25 Millionen Euro. Das dürfte die höchste Schmerzensgeld-Summe sein, um die es vor einem deutschen Gericht bisher ging.
Die von Kachelmann verklagten Medien haben laut Auskunft seines Anwalts noch nicht auf die Klageschrift reagiert, die Fristen laufen noch. Rechtsexperten gehen aber davon aus, dass der Fall noch im Laufe des Jahres vor Gericht geht. (meedia.de)
Bild: Keystone, Thomas Lohnes


KOMMENTAR:

Jörg Kachelmann konnte die angebliche Vergewaltigung nicht nachgewiesen werden, deshalb musste er frei gesprochen werden.
In vielen Kommentaren wurde betont, dass anderseits das Gericht nicht feststellen konnte, ob Kachelmann tatsächlich unschuldig ist. Es gilt immer das Prinzip: Im Zweifel für den Angeklagten. Das Urteil der Klage wird sicherlich erneut zu einem Medienhype.
LINKS (Analysen aus rhetorik.ch):
 



Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat
loge Jörg Kachelmann angeblich “Sex bei 120 Sachen” gehabt habe. ... sich auf ein Interview, welches Kachelmann der Boulevard-Sendung “Glanz & Gloria” ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/08/02_29/persoenlich.pdf
29. Febr. 2008 ... Im November 2007 verbreiteten die Medien eine Aussage, die der Meteorologe Jörg Kachelmann angeblich gemacht haben soll. Es wurde im ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/08/02_29/
16. Okt. 2012 ... In einem seiner raren TV-Interviews hat sich Jörg Kachelmann als Kämpfer für alle Männer dargestellt. Frauen hätten mit einem ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/12/10_16/
24. März 2010 ... Der Wetterfrosch Jürg Kachelmann ist in Untersuchungshaft. ... Die Zukunft der Karriere des Wetter-Moderators Jörg Kachelmann hängt zum ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/10/03_24/
3. Nov. 2010 ... Einmal mehr handelte Jörg Kachelmann gezielt prozesstaktisch. Seine Anwälte wissen, dass sich Richter von der öffentlichen Meinung ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/10/11_03/
12. Nov. 2010 ... Nicht nur der Berater Kachelmanns nutzte in wichtigen Phasen den ... Aus dem Tagi: Im Prozess gegen Jörg Kachelmann ist die Ärztin befragt ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/10/11_12/
28. März 2010 ... Der TV-Meterologe Jörg Kachelmann ist weiter in den Medien. Er wurde am 20. März aufgrund eines Vergewaltigungsverdacht in ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/10/03_28/
31. Mai 2011 ... Nach 43 Verhandlungstagen hat das Landgericht Mannheim Jörg ... Kachelmann , der nach Abschluss der Urteilsverkündung mit seinem ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/11/05_31a/index.html
Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat
MITTWOCH, 17. OKTOBER 2012. Medien 35. Omnipräsent ist Jörg Kachel- mann in den letzten Tagen auf der Medienbühne. Kom- munikationsexperte Marcus.
www.rhetorik.ch/Aktuell/12/10_19a/bz.pdf
Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat
6. Juni 2010 ... Jörg Kachelmann schuf vor einigen Jahren ein neues Meteo-Vokabular. Anstelle der stan- dardisierten Wetterberichte sprach er als Ers-.
www.rhetorik.ch/Aktuell/10/07_04/06_10.pdf

Die Bumerang -Kinder


DIE GRUENDE:
Die antiautorität erzogene Generation hat die Eltern nicht als Erzieher erlebt.  Sie mussten sich nicht gewaltsam von ihnen lösen.
Nachdem sich die Jugendlichen "selbstverwirklichen" konnten, erkannten sie in der WG, dass nicht alles Honigschlecken ist. 
Wer heute eine Wohnung mietet, kann sie kaum mehr bezahlen.
Das Wohnen zu Hause ist billiger.
Bei den Eltern kann man von ihnen profitieren (Service, Essen usw.)
Bumerang Kinder können zu Hause ein Macho Dasein  geniessen.
     

Mittwoch, 25. Juni 2014

Luis Suarez

Und ZAEHNE hat er!!!
 

Sein BEISSEN macht Mediengeschichte! 
Aus TAGI:

Norweger räumt mit Bisswette ab

Wird Suarez einen anderen Spieler beissen? Ein 23-jähriger Norweger setzte auf Ja und gewinnt 815 Franken. Er ist nicht der Einzige. Mehr...

Suárez, das Tier

Glosse Wer beisst, gehört nicht mehr dazu: Ergebnis einer zivilisatorischen Zähmung. Mehr...

Anstatt sich zu entschuldigen, gibt SRF Heidenreich eine Plattform, sich über den gemobbten Konkurrenten lustig zu machen.

PEINLICH!

(Quelle Blick online)

Nachdem in der SRF-Sendung «Literaturclub» gestern Witze über die Heidegger-Zitat-Affäre gemacht wurden , platzt dem gefeuerten Mode­rator Stefan Zweifel (46) der Kragen. «Das SRF ist stillos und peinlich», so der Philosoph zu BLICK. «Ich bin empört und traurig. Jeder Universitätsprofessor hätte seinen Posten nach dem Skandal verloren, nicht aber die Redaktionsleitung beim SRF. Sie versucht, die Affäre mit unangebrachten Seitenhieben zu verniedlichen.»
Zweifel wurde Ende Mai abgesetzt. Über den wahren Grund wird gestritten. SRF-Sprecherin Andrea Wenger: «Zwischen der Diskussion um das Heidegger-Zitat und der Absetzung von Stefan Zweifel besteht kein Zusammenhang. Die Diskussionen wurden in der Sendung bewusst nur am Rande angesprochen. Im Zentrum steht die lustvolle Diskus­sion über Literatur.»
Zweifel war seit September 2012 Gesprächsleiter, wollte mit populären Themen literaturfremde Zuschauer erreichen. «Ich hätte gerne das Sexbuch-Phänomen ‹Fifty Shades of Grey› besprochen. Aber dafür war die Runde zu elitär», so Zweifel. Und was macht er nun? «Ich widme mich meiner Dada-Ausstellung im Landesmuseum nächstes Jahr.»

Mehr zum Thema

Suchergebnisse


  1. BLICK.CH

    Nach Rausschmiss: «Literaturclub»-Moderator rechnet mit SRF ab

    bluewin.ch-vor 2 Stunden
    Grund für den Eklat in der Sendung: Stefan Zweifel diskutierte mit seiner Kollegin Elke Heidenreich (r.) - sie hatte offenbar ein Zitat falsch ...

 

KOMMENTAR: Es ist  nachvollziehbar, dass es Zweifel ärgert, wenn  Elke Heidenreich nach wie vor für ihr Fehlverhalten vom SRF geschützt wird. Gestern nervte sie die Zuschauer mit einer unerträglichen Selbstüberschätzung. Sie dominierte mit ständigem Unterbrechen und durfte in der Runde immer wieder das Wort an sich reissen. Dass sich Stefan Zweifel  ärgert,  wie sich der Literaturclub über die Heidegger Affaire lustig machen konnte, ist verständlich. Denn es ist eindeutig erwiesen, dass Heidenreich damals Heidegger falsch zitiert hatte.  SRF und Heidenreich verpassten die Chance, sich zu entschuldigen. 
NACHTRAG TAGI:
Gastmoderator Rainer Moritz fand zwar viele hübsche Worte für die Romane, die besprochen wurden, aber kein einziges Wort für seinen Vorgänger. Korrekt ist das nicht, zumal Zweifel den Job mehr als zwei Jahre mit Engagement und Verve gemacht hat. Sowohl die Leiter der Sendung als auch die Teilnehmer der Runde schwiegen vielsagend – ein weiterer Fehler in dieser monatelangen Pannenserie, für welche niemand die Verantwortung übernehmen will.
Rainer Moritz, der das falsche Heidegger-Zitat von Elke Heidenreich aus der April-Sendung schnell vom Tisch haben wollte, meinte bloss, dass der Fall nicht zerredet werden sollte: «Die Literatur steht im Zentrum.» Und mit einer ironischen Spitze gegen Heidenreich fügte er lakonisch hinzu: «Alle Zitate wurden dem Moderator vorgelegt.» Das war es denn auch schon; man wollte sich über Belletristik unterhalten und nicht Vergangenes philologisch korrekt aufarbeiten, wie dies Zweifel gefordert hatte.
Heidegger-Experte Rüdiger Safranski sagte gegenüber Tagesanzeiger.ch/Newsnet, dass es ungeheuerlich sei, wenn der Antisemitismus und die Eliminierung der Juden aus Deutschland gleichgesetzt würden. Nur weil einem jemand unsympathisch sei, dürfe man ihm nicht alles Böse der Welt anlasten. «Wir wollten nicht in ein laufendes Verfahren eingreifen», sagte Kulturchefin Nathalie Wappler nach der Sendung auf die Frage, wieso es keine Verabschiedung von Zweifel gab. Sie spielte damit auf die juristischen Nebengeräusche an, die der Fall nach sich gezogen hat. «Ich bedauere es sehr, dass Zweifel nicht mehr moderiert.»

Die Sendung selbst war routiniert, aber auch etwas langweilig. Es gab keine richtig guten Diskussionen.  Elke Heidenreich, die es nicht lassen konnte, machte sich lustig über Zweifels Zweifel, als sie an einer Stelle überexplizit sagte: «Ich zitiere nun wörtlich!» Als sie damit fertig war, sagte sie: «Zitat Ende. Das waren jetzt meine Worte.» Wenn man sich schon weigert, einen Zitierfehler aufzuklären, haben solche deplatzierten und überheblichen Bemerkungen zu unterbleiben – das müsste die Sendungsleitung der ach so witzigen, besserwisserischen Kritikerin klar zu verstehen geben. Allerdings hat man den Eindruck, dass niemand vom Schweizer Fernsehen Tacheles redet mit Heidenreich. So amüsiert man sich billig auf Kosten der anderen.

Im Herbst steht ein Neustart an. Es muss anders werden.
TAGI:

TV-Kritik Das SRF versäumte es gestern, «Literaturclub»-Moderator Stefan Zweifel nach seiner überraschenden Absetzung anständig zu verabschieden. Stattdessen gabs Überheblichkeit.

 KOMMENTAR: Auf das Mitwirken von Elke Heidenreich müsste nun SRF künftig umgehend verzichten. Sie wird zur Hypothek.