Freitag, 6. September 2013

KRITISIEREN - aber wie?

Kommunikation (Beobachter Ratgeber - nach einem Interview mit Marcus Knill)

Du stinkst! – 
Und du bist frech!

Austeilen ist unangenehm, einstecken tut weh: Jeder versucht, 
Kritik aus dem Weg zu gehen. Ein paar einfache Regeln helfen beiden Seiten, fair und locker zu bleiben.

 

Text:
  • Claudia Imfeld
Bild:
  • Daniel Müller
Ausgabe:
18/13
Austeilen ist unangenehm, einstecken tut weh: Jeder versucht, 
Kritik aus dem Weg zu gehen. Ein paar einfache Regeln helfen beiden Seiten, fair und locker zu bleiben.


«Sie sind unfähig!»

Der Chef brüllt den Mitarbeiter in der Sitzung an, wirft ihm Fehler vor. Der Angestellte hört zu, schreit auf keinen Fall zurück. Er unterbricht den Vorgesetzten und beschreibt mit ruhiger Stimme sachlich, was gerade passiert: «Sie schreien und greifen mich persönlich an.» Am Schluss fasst er zusammen, was bei ihm angekommen ist, rechtfertigt sich aber nicht, sondern sagt: «Das sind schwere Vorwürfe. Ich muss das sich setzen lassen. Können wir uns morgen unter vier Augen treffen? Welche Zeit passt Ihnen?»
Kritik hat 100 Gesichter. Die eine erkennt man kaum, die nächste klingt wie eine Drohung, wieder eine andere ist beleidigend. Ebenso gross ist die Vielfalt beim Umgang mit Kritik. Der eine nimmt den Hinweis des Arbeitskollegen, im Protokoll habe es Schreibfehler, dankbar entgegen. Der andere reagiert unwirsch, weil er ausschliesslich gutes Feedback auf seine Arbeit gewohnt ist. Während die eine es als Kompliment sieht, wenn der Freund sagt, sie habe einen Hang, wirklich immer alles ins Detail zu planen, löst allein das Wort «immer» andernorts eine Beziehungskrise aus.
Wie jemand auf Kritik reagiert, hängt davon ab, ob er oder sie den Umgang damit vorgelebt bekommen hat, und davon, wie sehr man sich mit dem kritisierten Punkt identifiziert. Allerdings tun sich Schweizerinnen und Schweizer generell eher schwer mit Kritik. «Ob es ums Austeilen oder Einstecken geht – wir haben keine Kritikkultur», beobachtet Christoph Negri vom Institut für Angewandte Psychologie der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften.
Doch es nützt nichts: Im Beruf wie im Privaten kommt man nicht umhin, zwischendurch Dinge anzusprechen, die stören: den Schweissgeruch des Arbeitskollegen, die viel zu langen Sitzungen der Chefin, den saloppen Umgangston des Angestellten mit Kunden. Ebenso kommt es vor, dass man selbst mit Kritik konfrontiert wird – weil es den Freund nervt, dass er immer kochen muss, oder weil die Arbeitskollegin es nicht in Ordnung findet, dass man den Hund mit ins Büro nimmt. Der Zürcher Kommunikationsexperte Marcus Knill trifft immer wieder auf die gleichen Fehler, wenn er Manager, Politiker, Lehrpersonen und Schüler in Sachen Kritik schult. Kritikfähigkeit brauche vor allem eins: «Übung.» Mit ein paar einfachen Regeln legt man die Basis dafür.

Immer unter vier Augen

Nichts kommt schlechter an beim Gegenüber als Schelte vor anderen. Niemand wird gern vor Gästen in den Senkel gestellt, weil er die Socken «immer» im Bad liegenlässt, und niemand findet es toll, wenn der Chef vor versammelter Belegschaft auf ­einen Fehler hinweist, den man gemacht hat. Man ist peinlich berührt, und sofort ist das Gefühl da, vorgeführt zu werden. Schnell ist der Schluss gezogen, boshafte Absicht liege hinter dem Vorgehen.


«Du meckerst immer herum!»

Ein Ehepaar unterhält sich angeregt. Er sagt: «Du musst immer herummeckern, es ist schrecklich!» Ihr kommt die Galle hoch. Doch dann entscheidet sie sich für einen anderen Weg. In nettem Ton fragt sie nach: «Meinst du wirklich ‹immer›? Oder redest du von heute morgen, als ich sagte, du sollst deine Kaffeetasse nicht auf dem Tisch stehenlassen?»



«Geh mal wieder duschen!»

Der Arbeitskollege riecht äusserst streng. An einem Apéro unterhält sich der Praktikant mit ihm und muss sich immer wieder abwenden. Der junge Mann beschliesst, den Kollegen darauf anzusprechen. Der Anlass mit vielen Leuten ist dafür der falsche Ort. Er sagt: «Du, ich habe da etwas, von dem ich glaube, du wärst froh, wüsstest du es. Aber es ist recht persönlich. Hättest du morgen Zeit für einen Kaffee?» Die beiden treffen sich an einem Ort, an dem sie nicht von Bürokollegen gestört werden. Praktikant: «Gestern am Apéro hatten wir ein interessantes Gespräch. Mir ist dabei aufgefallen, dass du recht stark nach Schweiss gerochen hast. Das habe ich am Montag schon mal bemerkt. Ich finde, du solltest etwas dagegen tun.»




«Sie sind ungerecht!»

Die Schülerin findet die Note in Physik völlig daneben. Der Lehrer hat ihrer Ansicht nach nicht berücksichtigt, dass sie wegen einer Grippe weniger Zeit zum Lernen hatte als die anderen. Dabei wusste er von ihrer Erkrankung! Statt ihn, gleich als sie die Prüfung zurückerhält, mürrisch anzusprechen, wartet sie nach der Stunde, bis alle gegangen sind. Sie sagt kurz, dass es um die Prüfungsnote geht, und fragt, ob er jetzt oder später Zeit habe. Im Gespräch unter vier Augen zählt sie die zuvor zurechtgelegten Argumente auf, weshalb sie eine bessere Note verdient hätte. Ihre Stimme ist sachlich, nicht vorwurfsvoll.



Dabei wäre es einfach: Wer kritisieren will, macht dies immer unter vier Augen. Im Idealfall informiert er die Person vorher, umreisst grob, worum es geht, und macht einen Zeitpunkt ab für ein Gespräch. Das gibt beiden Parteien die Möglichkeit, sich vorzubereiten. Aussprachen macht man mündlich und nicht schriftlich, sagt Ex­perte Knill. «Es ist ein Irrglaube, dass wir uns in einem Brief überlegter äussern.» Nur im Gespräch habe man die Möglichkeit, detailliert nachzufragen und die Angelegenheit auszudiskutieren. Bei schriftlicher ­Kritik fielen ausserdem Tonfall und Körpersignale weg. Diese seien aber wichtig, damit die Mitteilung richtig ankomme.


Konkret kritisieren

Oft beginnt Kritik mit einem netten Satz wie: «Grundsätzlich machst du deine Arbeit super…» Das hat Tücken. Das Gegenüber merkt sofort, ob die Aussage ernst ­gemeint oder nur dahergesagt ist. Knill: «Weiss man nichts Positives zu sagen, hält man sich besser gleich an die Fakten.»
Er schlägt vor, das Wesentliche in 30 Sekunden sachlich auf den Punkt zu bringen. Dazu gehören beschreibende Angaben: Was konkret ist der Kritikpunkt? Wann genau kam die Person zu spät? Welche Vorgabe erfüllte sie wann nicht? Verallgemeinerungen sind fehl am Platz: Jemanden als «faul» zu bezeichnen ist kontraproduktiv.


Sachlich bleiben

Die Fachleute Negri und Knill sind sich ­einig: Kritik bringt uns weiter, durch sie können wir uns verbessern. Aber das funktioniere nur, wenn sie nicht als Bedrohung wahrgenommen werde. Der Kritisierende – aber auch der Kritisierte in seiner Reak­tion – muss also den richtigen Ton treffen. Es hilft laut Knill, locker ins Gespräch zu gehen und sich genug Zeit zu lassen. Wer kurz vor dem Mittagessen und mit einem Loch im Bauch eine Grundsatzdiskussion mit dem Partner führen will, riskiert, dass die Kritik falsch ankommt. Klingelt das Handy während des Gesprächs dreimal, ist das ebenfalls wenig förderlich. Ausserdem sollte man vor Augen haben: Ziel ist es, ­etwas zu verändern. Beide Parteien sollen beim Treffen Lösungsvorschläge bringen, damit die Kritik nicht ohne Folgen bleibt.
Kritik kann einen ziemlich aus der Bahn werfen. «Manchmal geraten ganze Wertesysteme ins Wanken», sagt Negri. In der Folge verschliessen sich viele Kritisierte, werden wütend oder flüchten gar aus dem Gespräch. Solche Reaktionen seien normal. «Man sollte dem Gegenüber Zeit geben, sich mit dem Gesagten auseinanderzusetzen.» Manchmal sei ein zweiter Termin eine gute Variante.
Will man bei Kritik locker und souverän bleiben, gilt es, tief durchzuatmen «und ­genau zuzuhören», rät Kommunikationsexperte Knill. «Sofortiges Kontern und Rechtfertigen bringt meist wenig. Statt­dessen wartet man ab, fasst das Gehörte zusammen und findet heraus, ob man die Kritik richtig verstanden hat. Ist man un­sicher, fragt man nach.» Dann erst folgt die Reaktion. Das kann laut den Experten ­ruhig ein Satz wie dieser sein: «Das ist ­happig, das muss ich mir erst durch den Kopf gehen lassen.» Wichtig ist, das Thema im ersten oder in einem Folgegespräch abzuschlies­sen. Negri: «Sonst schwingt es immer mit und belastet die Beziehung.»


Seite 2: Dabei wäre es einfach: Wer kritisieren...

Wir gratulieren




Norbert Neininger wird "Verleger des Jahres"

Konnte die Unabhängigkeit seiner Zeitung gegenüber Tamedia bewahren.
 
Norbert Neininger, Chefredaktor und Verleger der "Schaffhauser Nachrichten", wird vom Branchenmagazin "Schweizer Journalist" als "Verleger. Herzliche Gratulation!

Trittin Rhetorik

Miese Umfragen: Absturz der grünen Überflieger 


Grünen-Spitzenkandidaten Trittin, Göring-Eckardt: "In aller Gelassenheit abwarten" Zur Großansicht
DPA
Grünen-Spitzenkandidaten Trittin, Göring-Eckardt: "In aller Gelassenheit abwarten"

An der Fernsehdebatte  Gysi, Brüderle, 
Trittin erntete der Grüne Politiker  
Trittin noch grosses Lob für sein 
aggressives Verhalten.
Ich verfolge seit Jahren seine 
dialektischen Fähigkeiten.
Er versteht es, Sachverhalte 
sehr geschickt so
zu drehen und wenden,  
dass der Gegner das Zwei am
Rücken hat und sich kaum 
mehr zu wehren wagt.

Im besagten harten Streitgespräch 
 im ARD zeichnete sich Trittin 
dadurch aus, dass er Brüderle 
nie ausreden liess und seine 
Argumentation stets mit einem 
penetranten Wortschwall überlagerte.
Als permanenter Unterbrecher 
hatte er die Arroganz, 
am Anfang seines Votums zu sagen:
"Gerne erläutere ich das, falls mich 
Brüderle ausreden lässt." 
(Brüderle hatte Trittin nie
unterbrochen).

Das kam mit so vor, wie im
 Kindergarten 
( Ich hatte dies vor Jahren 
einmal beobachtet), als 
ein Knabe einem Mädchen 
an den Haaren gerissen hatte 
und nachher, als sich die 
Kindergärtnerin erkundigte, 
was los sei,  frech
behauptete, das Mädchen 
habe IHN an den Haaren gezerrt.

Verkehrte Welt! 

Das gibt angeblich auch  
in der Politik.

Donnerstag, 5. September 2013

Jaguar



Jacksonville, Florida, USA, 4. September: 
Der kleine Jaguar markiert schon im zarten Babyalter die Wildkatze. 
Bild: Keystone/Will Dickey

So sieht er aus, wenn er gross ist:

Täter werden therapiert - Die Opfer vernachlässigt

Opferhilfe: Ungenügend



Zwischen dem Aufwand Täter zu therapieren und Opfern zu helfen klafft eine grosse Lücke.
Dies zeigte sich im CLUB vor allem in den gegenseitigen Positionen bei den beiden Professoren Martin Killias (der für eine Anpassung des Strafrechtes stark machte) und dem forensischen Psychiater Frank Urbaniok (der vor allem die Therapie der Täter  rechtfertigte aber dennoch Verständnis zeigte für die Opferhilfe).

Ich zitiere Tagi online:


Therapieren oder einsperren? Dies war nur eine von vielen Fragen in einem hochinteressanten «Club» zum Thema Opferhilfe.

1/7 Eine Diskussionsrunde, wie man sie sich wünscht: «Club» zum Thema Opferhilfe.
   

Der «Club» begann mit einem Einspieler zum «Fall Carlos». Nochmals konnte der Zuschauer über die Betreuungskosten von 29'000 Franken den Kopf schütteln. Danach meinte Moderatorin Karin Frei: Man könne zu diesem Zeitpunkt nicht seriös über Sinn und Unsinn dieser Massnahmen diskutieren.
Doch auch ohne den Bericht zum Fall Carlos, der am Freitag erscheint, abzuwarten, steht fest:

 Der Opferschutz ist trotz des vor 20 Jahren in Kraft getretenen Opferschutzgesetzes mangelhaft.

In der Runde sass etwa Nicole Dill, die 2007 von einem Mann vergewaltigt und beinahe ermordet wurde. Sie sagte, dass sie um ihre Opfertherapien habe kämpfen müssen. Eben erst sei ihr von der Versicherung die Kostenübernahme gestrichen worden.
Von den gerichtlich zugesprochenen Genugtuungszahlungen erhalten die Opfer oft nur einen Bruchteil. Interessant war die Frage, weshalb das so ist. Denn den bürokratischen Hürden, mit denen die Opfer zu kämpfen haben, liegt offenbar eine gesellschaftliche Haltung zugrunde. Ein Unbehagen der Unversehrten gegenüber der Ohnmacht der Opfer. In einer Gesellschaft, die stark, schnell und gesund sein will, mag man sich nicht mit Leuten abgeben, die dauerhafte Schäden erlitten haben.

Beziehung zwischen Staat und Täter

Die Aussagen der Opfer, die gestern zu Wort kamen, waren erschütternd. Reto Gisler, der einen Mordversuch seines Vaters nur mit schwersten Behinderungen überlebte, sagte, er fühle sich wie ein «Pestinfizierter». Besonders schlimm: Bei Reto Gisler reagierten die Behörden nicht auf seine Warnungen – der vorbestrafte Vater brachte danach den vierjährigen Halbbruder um.
Es war eine Diskussionsrunde, wie man sie sich wünscht. Aufgehängt an einem aktuellen Thema, das die Bevölkerung interessiert, wurden die Probleme der Opferhilfe anhand von konkreten Beispielen erläutert. Und es ist dem «Club» hoch anzurechnen, dass trotz der tragischen Fälle immer wieder auf übergeordnete Ebenen gewechselt wurde. So machte der forensische Psychiater Frank Urbaniok einen erhellenden Exkurs in die Justizgeschichte: Unser Rechtssystem gründet auf der Beziehung zwischen Staat und Täter. Das Opfer hatte lange Zeit die Funktion eines Beweismittels. Dies, so Urbaniok, müsse sich ändern.

Das Opferschutzgesetz ist hier natürlich ein erster Schritt. Doch mit der Umsetzung hapert es bis heute – föderalistische Hürden erschweren die Hilfe, auch der Datenschutz steht einer zureichenden Hilfestellung bisweilen im Weg. Die Runde war sich einig: Es braucht therapeutische und juristische Profis, deren Hilfe Opfer unkompliziert beanspruchen können.

Opferschutz wurde zu Täterschutz

Apropos Datenschutz: Nicole Dill erfuhr im Nachhinein, dass der Täter ein verurteilter Mörder war. Doch als sie sich im Vorfeld über die Vergangenheit ihres Partners informieren wollte und sich hilfesuchend an verschiedene Instanzen wandte, wurde ihr jegliche Information verweigert – mit Hinweis auf den Datenschutz. Opferschutz wurde zu Täterschutz.
Nicole Dills Peiniger brachte sich später um. Dill bezeichnete dies als Erleichterung – ansonsten sie vor dem Tag Angst gehabt hätte, «an dem er wieder rauskommt». Sie schlug damit den Bogen zum Fall Carlos. Denn sperrt man einen Täter weg, kommt er doch irgendwann – wenn es sich nicht um eine lebenslange Verwahrung handelt – wieder auf freien Fuss. Und zwar untherapiert, kurz: die Chance, dass er wieder zuschlägt, ist ziemlich hoch. Urbaniok dazu: «Wir wissen dank Studien, dass wir mit guten Therapieprogrammen die Rückfallgefahr senken. Strafen hingegen bewirken das Gegenteil.» Die Rückfallgefahr steige, so der Psychiater. Strafe und Therapie sollten deshalb in Relation zueinander stehen.
Strafrechtsprofessor Martin Killias interpretierte besagte Studien weniger optimistisch als Urbaniok. Die Wirksamkeit von vielen Therapien sei nicht schlüssig bewiesen. Die Bevölkerung störe sich weniger an den hohen Kosten als an der Tatsache, dass ein Täter nicht bestraft werde.

Kommentar:
Es ist denkbar, dass der Fall Carlos, bei dem laufend neue Ungereimtheiten im Täterschutz an den Tag kommen, etwas im Strafrecht geändert wird. Die Kontrollfunktion der Medien war notwendig.
Wenn solche Unzulänglichkeiten - wie im Fall Carlos -  unter den Teppich gekehrt werden wollten, ist es wichtig, dass die fragwürdigen Massnahmen von den Medien offen hinterfragt werden. Ich warte gespannt auf die Beurteilung der Regierungsrates, der bislang geschwiegen hatte und am Freitag zu dieser unerfreulichen Geschichte Stellung nehmen will. Auch ich zolle der Diskussionerunde im CLUB Lob. Vor allem der Profi- Moderatorin Karin Frei gebührt Anerkennung. Sie hatte ein gute Hand hinsichtlich THEMENWAHL und AUSWAHL der TEILNEHMER.

Mittwoch, 4. September 2013

Paolo Knill






Akademie für Kunsttherapie
Hoher Besuch von seinerektor,
  






















Europaen Graduate School,
Univ. Rektor Paolo KNILL und
Akademie-Ausbildungsleiter Harald FRITZ-IPSMILLER
Institute-Konferenz

Wir trafen unsere ehrenwerten Gäste in einem Cafè
Universitätsleiter und Akademieleiter Besichtigung der Räumlichkeiten Rektor KNILL
Gespräch mit dem Akademie-Leiter Gespräch mit der Akademie-Leiterin aufmerksames Bemerken
Begutachtung äusserer und innerer Qualität
dieses und jenes wird bemerkt und erklärt

Es geht um die Kunsttherapie, welche sich auf den Prinzipien der Kunst aufbaut!

Der Doyen der Kunsttherapie und unser Ansatz.
Möglichkeiten werden bemerkt!
Ahnungen und Visionen verdichten sich zu Vorstellungen
Akademie-Leiterin Christa IPSMILLER beginnt ein Miteinander der beiden Institutionen zu ahnen und zu besprechen.



 

Zu viele Kinder sind dick

Nicht verwunderlich:

Problem Übergewicht: Jedes 6. Schweizer Kind ist zu dick 
 Quelle BLICK-online

  Problem Übergewicht Jedes 6. Schweizer Kind ist zu dick

Kommentar:
Dieses unerfreuliche Resultat hat verschiedene Ursachen.
- Kinder gehen nicht mehr zu Fuss oder mit dem Velo zur Schule (Elterntaxi, Mofa)
- Anstatt am Familientisch einigermassen ausgeglichen essen zu können, erhalten die Schüler Geld. Es ist verständlich, dass ein Jugendlicher statt Früchte, Salat und Frischkost lieber Fastfood zu sich nimmt.
- Kinder gewöhnen sich rasch an  Süssgetränke.
- Sitzen, fahren, surfen, reden dominiern den Alltag - der Bewegungsmangel führt zu weiterer Vermeidung von Bewegung.
- Eltern, die nicht mehr die Kinder betreuen, fehlt die Zeit, ihre Kinder zur Bewegung zu animieren.
- Weil sie keine Zeit mehr haben für die Jugendlichen, überlassen sie die Erziehung dem Staat und der Schule. Aus schlechtem Gewissen geben viele  ihren Kindern noch mehr Sackgeld oder schenken ihnen ein Mofa.
- Es lohnt sich, auszurechnen, wieviel Stunden  Bewegung ein täglicher Schulweg von zwei Mal 20 Min in einem Jahr ergibt. (Velo oder zu Fuss).  Rechne!