Montag, 12. November 2012

Eine Volksheldin wird entzaubert:

Weshalb verliert Eveline Widmer-Schlumpf zunehmend an Popularität? Eine Analyse:

Eine Musterschülerin läuft auf

schreibt Tagi-online. Ich zitiere:
Eveline Widmer-Schlumpf musste im Bundesrat in den letzten Wochen mit wichtigen Dossiers wiederholt Niederlagen verbuchen. Eine Analyse über das selbst verschuldete Scheitern der Bündnerin.

 Weissgeldstrategie: Die Finanzministerin musste aufgrund ihrer Überrumpelungstaktik im Bundesrat eine schmerzhafte Niederlage einstecken. Ihre Finanzstrategie muss sie nochmals überarbeiten.
Bild: Archivbild

   

Seit 2007 ist Widmer-Schlumpf im Bundesrat. Die Bundesversammlung wählte sie damals anstelle von Christoph Blocher in die Regierung. Sie bekam von allen Seiten viele Vorschusslorbeeren, die Medien lobten sie für ihren Mut und Fleiss. Sie scheute sich auch nicht, heisse Eisen anzupacken wie die «Too big to fail»-Vorlage, mit der man verhindern will, dass Grossbanken mit riskanten Geschäften das Land destabilisieren können – wie dies zum Beispiel 2008 der Fall war, als der Bund mit Steuergeldern die UBS retten musste. Die Finanzministerin glänzte dabei durch Entschlossenheit.
Sie könnte heute die «Königin» im Bundesrat sein, aber mit ihrer Art habe sie sich selber ins Abseits manövriert, bekam man stattdessen am Mittwoch in verschiedenen Departementen zu hören. Das war, nachdem die Bundespräsidentin mit ihrem Bericht zur Finanzmarktpolitik im Bundesrat gescheitert war. Einige Stunden später an einer Veranstaltung der Zeitung «Die Zeit» sagte die Bündnerin: Sie kämpfe mit offenem Visier, in Bern ereigne sich jedoch viel «hintenrum», «und es gibt auch Intrigen». Damit habe sie erst einmal zurechtkommen müssen. Ihr verstorbener Vater Leon Schlumpf, der auch Bundesrat war, habe sie nicht davor gewarnt. 

Auch die BDP spricht von einer Schwäche ihrer Bundesrätin

Nur war ihre eigene Wahl zur Bundesrätin alles andere als transparent und für sich genommen eben auch eine Intrige gegen den amtierenden Bundesrat Christoph Blocher, monieren ihre Kritiker. Es seien auch nicht die normalen Berner Intrigen, die der Finanzministerin schaden, sondern ihre Soloeinlagen. Widmer-Schlumpf hat offenbar nach knapp 5 Jahren im Bundesrat nicht gemerkt, dass sie auch als Bundesrätin Allianzen schmieden muss, will sie ein Sachgeschäft heil über die Runden bringen. Sie spreche sich zu wenig mit ihren Bundesratskollegen ab, sagen auch ihre BDP-Anhänger. Doch bisher traute sich niemand aus der Partei, die Bundesrätin darauf hinzuweisen.
Spätestens nach dem Debakel mit ihrem Prestigeprojekt, der ökologischen Steuerreform, hätte sie merken müssen, dass sie mit ihrer Überrumpelungstaktik andere vom Dossier betroffene Bundesräte und Bundesrätinnen vor den Kopf stösst. Anfang Oktober stutzte der Bundesrat die bereits weit gediehenen Ökosteuerpläne zu einem Prüfauftrag zurück. Widmer-Schlumpf war damit nach einem einjährigen Sololauf dort, wo sie im Dezember 2011 gestanden hatte – ganz am Anfang.

Das hätte sie vermeiden können, wenn sie ihre Pläne mit den betroffenen Departementen von Doris Leuthard, (Uvek), Alain Berset (EDI) und auch Johann Schneider-Ammann (EVD) vorher abgestimmt hätte.

Den gleichen Stil pflegte sie schon als Justizministerin


Das gleiche Drama wiederholte sich nun nur wenige Wochen später mit ihrem Bericht über die Finanzmarktpolitik. Dass sie die Vorlage nicht wie versprochen im September, sondern erst im kommenden Jahr bringen will, sah man ihr noch halbwegs nach. Zumal sie die neuen Bestimmungen der Financial Action Taskforce on Money Laundering (FATF), welche Steuerhinterziehung als Vortat zur Geldwäscherei sieht, mit ihrer Weissgeldstrategie verknüpfen wollte. Dazu gab ihr der Bundesrat auch grünes Licht. Wie Recherchen von Tagesanzeiger.ch/Newsnet zeigen, besprach sie dann aber vor der Bundesratssitzung ihre Pläne mit keinem anderen Departement. Berset, Sommaruga, Maurer und Schneider-Ammann zersausten prompt ihren Bericht.
Diesen Stil pflegt sie nicht erst, seit sie im Finanzdepartement das Sagen hat. Unmittelbar nach Amtsantritt packte sie als Vorsteherin des Justiz- und Polizeidepartementes (EJPD) die Revision der Pflegekinderverordnung an. Bloss begnügte sie sich nicht nur mit dem Ordnen des Pflegekinderwesens. Sie wollte gleichzeitig auch das Kinderhüten regeln. Tanten und Verwandte, die regelmässig ein Kind betreuen, sollten künftig dafür eine Bewilligung einholen und Kurse besuchen. Selbst die Grosseltern hätten das Hüten der Enkel amtlich melden müssen. Es ging ein Sturm der Entrüstung durchs Land. Widmer-Schlumpf musste 2009 zurückkrebsen.

Als Justizministerin noch unter Welpenschutz

Auch die anderen Bundesräte wurden von der Vorlage auf dem linken Fuss erwischt, hatte die damalige Justizministerin ihre Pläne doch mit niemandem vorher besprochen. Damals sah man ihr aber den Fauxpas nach, weil sie noch nicht lange im Amt war und als frühere Regierungsrätin des Kantons Graubünden mit der speziellen Mechanik der Berner Politmaschine nicht sehr vertraut war. So viel Nachsicht mit ihr haben die anderen Bundesräte inzwischen nicht mehr, dafür hat sich die Bundespräsidentin seit ihrer Wahl 2007 zu viele Sympathien in der Landesregierung verscherzt.
Bei ihrer Weissgeldstrategie kam noch eine weitere Komponente hinzu: In den letzten Wochen und Monaten hat sie laut Insidern den Linken, Rechten und den Banken versprochen, die Vorlage komme ganz nach dem jeweiligen Gusto daher. Die von diversen Sonntagszeitungen verbreiteten Darstellungen zur Weissgeldstrategie fussten auch auf entsprechenden Versprechungen. Als die Bundesräte am Montag, den 29. Oktober, die Vorlage erstmals auf dem Tisch hatten, rieben sich diese die Augen, weil die Vorlage nicht dem entsprach, was man erwartet hatte.
Ein BDP-Politiker formulierte es einmal so: Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf betreibe einen Riesenaufwand für ihre Dossiers, riskiere dann aber wegen ihres Vorgehens den Absturz wichtiger Vorlagen wie jetzt bei der Weissgeldstrategie.

Kommentar: In Krisensituationen holte sich Eveline Widmer- Schlumpf  viele Pluspunkte. Doch bei den Alltagsgeschäften scheint sie keine glückliche Hand zu haben. Als "Blocherenthronerin" wurde sie lange  bei allen Politikern und Parteien aus der "Allianz gegen Blocher"   gestützt.
Als Retterin der UBS wurde sie generell gelobt.
Doch in jüngster Zeit häuften sich die Misserfolge (oekologische Steuerreform, Weissgeldstrategie usw.)
Vom Thron als "Schweizerin des Jahres"  und  von der Mehrheit des Parlamentes über Monate geschont, sackte die beliebte Bundesrätin kontinuierlich ab. Wer hoch oben ist, kann  auch tiefer fallen.
Weshalb verblasst nun der Glanz dieser "Musterschülerin"? Weshalb der mangelnde Rückhalt beim Asylwesen, bei der Swissnessvorlage zum Schutz der Schweizer Produkte und den Fragen zur Sterbehilfe?

Widmer-Schlumpf vernachlässigte sehr wahrscheinlich die Netzwerke und verbiss  sich zu stark auf sachlicher Ebene. Es könnte auch sein, dass sie  kommunikative Probleme in der Teamkommunikation hat.

Sonntag, 11. November 2012


  1. Top 10 Präsentationskiller Tipp 6-10: So machen Sie Ihre ... - YouTube

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    2. Febr. 2012 - 8 Min. - Hochgeladen von TheTargetter
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Rhetorischer Bluff

Samstag, 10. November 2012

Kuschelzensuren rächen sich langfristig

Das Niveau an Universitäten sinkt, wenn  gewisse Professoren Angst haben, ungenügende Leistungen ehrlich zu beurteilen. Es ist denkbar, dass sie glauben, sich durch ehrliche Beurteilungen unbeliebt zu machen. Die Nachgiebigkeit bei Zensuren rächt sich dies langfristig. Das Image einer Universität wird beeinträchtigt.  Diplome werden entwertet. Leider zeichnet sich bereits auch schon an Mittelschulen der Trend zur Kuschelpädagogen ab. Oft beurteilen Lehrkräfte nachsichtig, weil sie befürchten, dass nach der Selektion Stellen aufgehoben werden müssten.
Gewisse  Politiker wollen seit Jahren die Prozentzahl der Maturanden erhöhen. (Jeder hat das Recht auf eine Maturität!)
Dass sich diese Haltung rächt, sehen wir in jenen Ländern, die  Worte wie "Leistung FORDERN " oder "SELEKTION" stigmatisieren. Das Diplom oder der Hochschulabschluss wird durch  Kuschelzensuren leider immer wertloser. Die Absolventen bekommen keine Stelle mehr und wir begegnen in diesen Ländern Taxifahrer mit einem Hochschulabschluss. Es kommt zu einer Inflation von Akademiker

Ich zitiere Spiegel online:

Hochschulen in Deutschland Wissenschaftsrat beklagt zu gute Noten an Unis

Vorlesung an der Uni: "Nur eingeschränkte Aussagekraft"Zur Großansicht
DPA
Vorlesung an der Uni: "Nur eingeschränkte Aussagekraft"

Der Trend geht zur Kuschelzensur. Der Wissenschaftsrat bemängelt nach SPIEGEL-Informationen die Tendenz zu immer besseren Prüfungsnoten an deutschen Hochschulen. In der "großen Mehrheit der Fächer" werde die "Notenskala kaum ausgeschöpft", konstatiert das wichtigste Beratergremium im Wissenschaftssystem.
Hamburg - Auf ihrer Herbsttagung an diesem Freitag in Hamburg sparten die Experten des Wissenschaftsrats nicht mit deutlichen Worten. Ihren über 800 Seiten starken, mit Zahlen gesättigten Arbeitsbericht versahen sie mit einem vorangestellten wissenschaftspolitischen Kommentar - eine ungewöhnliche Textform für das nüchterne Gremium. Tenor: Professorinnen und Professoren hierzulande geben im Schnitt zu gute Noten.
Lehrende an Hochschulen bewerten demnach über drei Viertel aller Abschlussprüfungen mit den Noten "sehr gut" oder "gut". Den Hang zur Kuschelnote teilen indes nicht alle Disziplinen, der Wissenschaftsrat spricht von "spezifischen Fachkulturen".
ypY  Während 98 Prozent der Biologie-Studenten mit ihrem Diplom eine der beiden obersten Noten erreichen, schaffen dies im Jura-Staatsexamen nur sieben Prozent der Studenten. Deshalb besäßen die Noten "nur eingeschränkte Aussagekraft über Gruppengrenzen hinaus".
"Differenzierungen scheinen sich zunehmend auf den Bereich der Nachkommastelle zu beschränken", heißt es in dem Dokument, das als Diskussionsgrundlage für Hochschulen und Fakultäten dienen soll. Das Votum des Wissenschaftsrates hat Gewicht, ihm gehören neben Vertretern aus der Politik namhafte Wissenschaftler verschiedener Disziplinen an.
Der Wissenschaftsrat und andere Institutionen haben wiederholt auf die grassierende Noteninflation hingewiesen, allerdings ohne erkennbare Folgen. Die Expertise, die auf allen verfügbaren Prüfungsdaten von 2010 an staatlich anerkannten Hochschulen basiert, stellt eine "fortgesetzte Tendenz" zu milden Noten fest. Demgegenüber sei ein "stärkere Spreizung" der Zensuren wünschenswert.
Besonders problematisch erscheinen dem Wissenschaftsrat zu lasche Zensuren im gestuften Studiensystem von Bachelor und Master, weil sie bei Zulassungsbeschränkungen darüber entscheiden, wer nach dem ersten Abschluss weiter studieren darf. Hochschulen unterlägen "dem Anreiz, ihren Absolventinnen und Absolventen über gute Prüfungsnoten bildungsbiografische Vorteile zu verschaffen", schreiben die Experten - das Nachsehen haben folglich die Abgänger jener Bildungseinrichtungen, die leistungsgerecht benoten.

Kommentar: Auch in der Bildung muss beides gross geschrieben werden: FOERDERN und FORDERN.

Freitag, 9. November 2012

Vielen Dank für die wertvollen Rückmeldungen

Ich bin trotz des Freitag Staus mit dem Kamermann gut nach Hause gekommen. Die heutigen Feedbackblätter habe ich soeben gelesen. Sie waren für mich eine runde Sache. Die Echos haben mich sehr gefreut, weil die
persönliche Wahrnehmungen recht  konkret formuliert wurden. Ich schätzte selbstverständlich das Lob. Aber  vor allem auch die beschreibende konstruktive Kritik. Dies ist auch für mich sehr hilfreich. Ich kann dadurch meine Tätigkeit zusätzlich optimieren. Verbesserungsprozesse sind für alle Menschen  nie abgeschlossen.
Nur wer seine Stärken kennt und aus den Rückmeldungen sein eigenen Lernbild herausschälen kann, wird die eigene Tätigkeit optimieren können. Im zurückliegenden Intensivseminar werden wir jedoch  das Ziel erst dann erreicht haben, wenn unser Modul Früchte trägt.
Ich habe diesbezüglich ein gutes Gefühl.  Feedbackblätter - unmittelbar am Ende einer Ausbildungseinheit - sind zwar  hilfreich. Doch kann leider meine Arbeit - hinsichtlich Nachhaltigkeit - erst später richtig beurteilt werden. Es geht mir heute immer  um eine nachträgliche Erfolgskontrolle im Alltag! Die Messlatte möchte ich für mich  höher stecken, als es bei üblichen Feedbackverfahren in Seminaren der Fall ist. Das formulierte Lernziel, das ich in der Ausschreibung formuliert hatte, müsste später  im Alltag konkret erreicht werden.  Mich interessiert deshalb in erster Linie, ob Sie dieses erarbeitete Lernbild, das ich heute Nachmittag zum Teil unter Zeitdruck (selbstverschuldet!) mit Ihnen erarbeitet hatte, tatsächlich - nach einigen Wochen - zu einer  Verbesserung Ihrer Auftrittskompetenz geführt hat. Erst wenn dies der Fall ist, kann ich meine Tätigkeit   beurteilen. Erst diese Nagelprobe  wird  mir zeigen , ob sich die Ausbildungstage wirklich gelohnt haben.
Vielen Dank für das Vertrauen und das positive Lernklima. Ich liebe herausfordernde, anspruchsvolle Intensivseminare. Die vertrauliche Arbeit mit Ihnen war spannend - wie ein Krimi.
 Besonders gefreut hat mich, dass  (gemäss Rückmeldung) viele verspürt hatten, dass ich mich voll und ganz  in die anspruchsvollen Ausbildungseinheit  hinein versetzt habe. Wenn sich jemand für seine Tätigkeit 100%ig engagiert - dann sind allfällige Unzulänglichkeiten  nicht mehr störend. Das gilt selbstverständlich auch für Coachs. Uebernehmen Sie diese  Erkenntnis weiterhin  für ihre Auftritte: Identifizieren  Sie sich weiterhin stets mit Ihrer Botschaft. Alle rhetorischen Fehler sind dann unwesentlich. Fehler - auch grobe - werden sogar verziehen. Dieses Phänomen vereinfacht unsere Alltagsrhetorik enorm. Ab sofort geht es nur noch um die konkrete Umsetzung des erarbeiteten Lernbildes.
Es ist mir auf der Heimfahrt  bewusst geworden: Ich "sündigte" vermutlich für viele  hinsichtlich Informationsdichte. Vieles müssten sie dadurch nachträglich im Selbststudium "verdauen".  Anderseits dürfen Sie sich trösten. Auch bei  unserem Modul gilt: Reduzieren Sie die Informationsschwemme auf nur einen wichtigen Punkt, den Sie speichern. Alles andere dürfen Sie getrost in den geistigen Papierkorb schmeissen. Sie werden trotz dieser Entsorgung später feststellen.  Das eine oder andere Bild bleibt trotz Entsorgung im Unterbewusstsein haften!
 Eine Pendenz konnte ich tatsächlich zu wenig ausführlich behandeln: Es ist die TTT Formel. Lesen Sie bitte  gelegentlich diese Thematik  nach. Siehe LINKS.
Ich wünsche allen viel Erfolg beim Verbesserungsmanagement!!

LINK:

28. Juli 2007 ... Wir haben bei Ueli Maurer und Hansjörg Fehr verschiedentlich festgestellt, dass beide in Interviews die TTT - Formel geschickt anwenden.
www.rhetorik.ch/TTT/TTT.html

Wir möchten auch wissen, wie wir wahrgenommen werden. In einem sogenannten "Feedback" melden wir dem Gespächspartner, was wir verstanden haben, ...
www.rhetorik.ch/Johari/Johari.html
 

Donnerstag, 8. November 2012

Das Wort zum Donnerstag:

„Denn das Herz ist es, was den Redner macht, und die Ausdruckskraft der Empfindung."

 (Pectus est enim quod disertos facit, et vis mentis.)“

Marcus Fabius Quintilianus (Quintilian; um 35 - um 100), röm. Rhetoriklehrer

Querverweise: Ausdruckskraft, Empfindung,



--> Zauberwort EINSTELLUNG



Bei der Einstellung geht es um die innere Haltung. Stimmt die innere Haltung mit dem überein, was wir denken, so stimmt die Stimme ebenfalls mit dieser Stimmung überein und der Körper sendet automatisch die Signale, die unserer Einstellung sendet.










FAZIT: DIE EINSTELLUNG WIRKT SICH AUF DIE KOERPERSPRACHE AUS. DAS "HERZ" MACHT SOMIT DEN REDNER AUS (steuert den Ausdruck).

Mittwoch, 7. November 2012

Obamas Charisma gab den Ausschlag bei der Zitterpartie:

aus ZEIT-online:

  • Barack Obama

    Präsidentschaftswahl USALive-Blog: Obama appelliert an die Einheit der Amerikaner

    Obama hat eine mitreißende Rede vor Anhängern in Chicago gehalten. Konkurrent Romney hat seine Niederlage eingestanden und Obama gratuliert. Die US-Wahl im News-Blog  [weiter…]

    Kommentar: Die Rede überzeugte durch Glaubwürdigkeit. Rhetorisch gesehen fällt bei dieser historischen Rede auf:

    - Kurze, klare Gedanken.

    - lange Pausen

    - freies Sprechen

    - Emotionen

    - Publikum wird angesprochen (Blick ist die Nabelschnur der Kommunikation)

    - Feu sacré

    - Obama strahlte Optimismus aus

    - wie 2004 ruft er zur Einheit auf: "Es gibt nur ein Amerika!"




    und:........... (Was finden Sie?)

    Wenn es Obama wirklich gelingt, mit den Republikaner zusammen zu arbeiten (sie dominieren das Repräsentantenhaus), dann könnte sich Obama ein Denkmal setzen. Ihm würde etwas gelingen, was bis anhin in den Staaten nie möglich war.