Freitag, 12. Oktober 2012

Ein Video, dem man sich emotional nicht entziehen kann


Unglaublich - aber wahr!

Wenn einen Klinik Patienten solche Bilder zumutet, hat die Spitaldirektion keine Ahnung von der Kraft von Bildern.
Man muss nicht Psychologe sein, um in Selbstversuchen zu erkennen, dass Bilder Heilungsprozesse beschleunigen,
aber auch verlängern können. Psyche und Körper beeinflussen sich gegenseitig.

play «Wie im Schlachthaus». Dieses Werk hängt in der Hirslanden-Klinik in Münchenstein
(ZVG)
Kommentar - überflüssig!!!!!!!!!!!!!!!!!

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Nora Illi irritiert immer wieder die Oeffentlichkeit



Schon in einer CLUB Sendung (SF) schüttelten viele Zuschauer den Kopf, als sie die sonderbaren Argumentationen der konvertierten Schweizerin anhören müssen.
Bei Maischberger gelingt es Nora Illi, nicht nur den verständnisvollen Elstner vor den Kopf zu stossen.
Heute ist  sie nun im Talk täglich von Tele Züri zu einen zusätzlichen Medienauftritt gekommen.
Hier gelingt es nun dem Moderator, die fragwürdige Verschleierungsrhetorikerin zu entlarven.

Ich zitiere die Berner Zeitung:

Illi irritiert ganz Deutschland

Nora Illi, die bekannteste verschleierte Muslimin der Schweiz, sorgte in einer deutschen TV-Sendung für Aufregung.
Sie provozierte bei Maischberger: Die Schweizerin Nora Illi.
Sie provoziert nicht nur  bei Maischberger: Die Schweizerin Nora Illi.
Bild: zvg

Nora Illi provoziert die Geister Deutschlands. Als Gast sass die bekannte, zum Islam konvertierte Schweizerin am Dienstag in der ARD-Talksendung «Menschen bei Maischberger». Dort war sie – wie von Schweizer Talksendungen gewohnt – vom Kopf bis zu den Zehen in Tuch gehüllt.
Mit von der Partie waren unter anderem der frühere «Wetten, dass»-Moderator Frank Elstner und die Schriftstellerin Karen Duve. Thema der Sendung hätte ganz allgemein Gott, Welt und Religion sein sollen. Doch die Schweizerin, die vor ihrem Übertritt zum Islam in der Zürcher Punkszene verkehrt war, dominierte die Runde. «Ex-Punkerin macht Maischberger sprachlos», titelte die deutsche Boulevardzeitung «Bild» in einem Artikel zur Sendung denn auch.

Schutz vor Männerblicken

Sie habe noch nie mit einer so verschleierten Frau gesprochen, gestand die Moderatorin. Ob das Gesichtsfeld durch den Schleier eingeengt sei und ob Atmen kein Problem sei, wollte sie deshalb wissen. Illi verneinte beides und betonte, der Schleier sei für sie ein Schutz vor Männerblicken und der Islam nicht einfach eine Religion, sondern nichts weniger als «ihr Leben».

Elstner: «Ich habe Respekt»

Während Elstner der verhüllten Schweizerin vorerst noch Respekt zollte für ihre konsequent gelebte Religion, bekundete Schriftstellerin Duve von Anfang an grösste Mühe mit der Haltung der Frau, die sich für eine Religion freiwillig einen Schleier überziehe, welcher für viele Frauen anderswo ein grosser Zwang sei.

Frontalangriff

Später in der Sendung griff die Schriftstellerin die verschleierte Ex-Punkerin dann frontal an: Sie warf ihr an den Kopf, ihre Haltung zur Ehe sei «moralisch unterirdisch». Für Illis Haltung zur Ehe hatte allerdings auch Elstner kein Verständnis mehr: Er beeilte sich, zu sagen, dass sein zuvor bekundeter Respekt nicht mehr gelte.
Illi hatte ihre für die deutschen Gäste provokative Haltung zur Ehe in der Sendung so dargelegt: Im Islam sei es so, dass Männer mit bis zu vier Frauen gleichzeitig eine Ehe führen dürften. Das sei gut, weil es einem Bedürfnis der Männer entspreche. «Ich sehe in der Mehrehe auch viele Vorteile für die Frau», sagte Illi. Etwa diesen: Wenn ein Mann zwei Ehefrauen habe, dann sei die Verantwortung der Frauen im Eheleben zweigeteilt.

Ihr Mann mit zwei Frauen

Nora Illi selber lebt offenbar in einer Vielehe. Sie ist seit 2003 verheiratet mit Qaasim Illi. Dieser ist selber ein zum Islam konvertierter Schweizer. Er ist auch Vorstandsmitglied des Vereins Islamischer Zentralrat Schweiz. Der Verein sorgte in den letzten Jahren mehrmals für Schlagzeilen. Qaasim Illi hat angeblich 2011 eine zweite Frau geheiratet.
Was die deutschen Gäste in der Sendung besonders entsetzte, war Nora Illis Aussage, dass es nicht der Natur der Frau entspreche, mehrere Männer zu haben, umgekehrt aber schon. Es sei unmoralisch, so zu rechtfertigen, dass ein Mann in der Ehe mehr Rechte habe als eine Frau, hielten ihr die andern vor.
(Ende Zitat)

Kommentar: Im TeleZüri von heute wird die Provokatorin mit ihren konkreten Aussagen, mit ihren wortwörtlichen Zitaten (beim Auftritt in Deutschland) konfrontiert. Nora Illi hat bei Maischberger eindeutig behauptet, dass  Frauen weniger Lust auf Sex hätten. Konkret:  Frauen haben weniger sexuelle Wünsche als Männer. Mit diesen eigenen Zitaten konfrontiert, ist es ihr nun in Zürich nicht mehr möglich gewesen, zu behaupten, sie habe diese Aussagen nicht so gesagt, man hätte sie nachher lediglich falsch interpretiert. Im Tele Züri nutzt sie deshalb eine bewährte Ausrede, die wir  oft bei Politikern hören: "Es ist nur ein Missverständnis gewesen."
Bei allen Fragen über "das Steinigen" der Frauen,  den Verschleierungszwang, die Mehrehe weicht Illi gekonnt aus und verschleiert die Frage mit der Standardantwort: Ich argumentiere aus der Sicht des Islams. Oder: Ich spreche nur von den kulturellen Aspekten. 

Dieses Interview im heutigen Talktäglich ist eine aufschlussreiche Fundgrube für Verschleierungsrhetoriker.

Was mir aufgefallen  ist: Nora Illi wiederholt laufend  folgende Antwortmuster:


- Wie gesagt.....

- definitiv..... Es ist definitiv so

- Ist Tatsache..... Tatsache

- Es ist so, dass...

- also eben

Wer die eigenen Worte - so absolut - als richtig, definitiv, als Tatsache - immer wieder - unterstreicht, verdeutlicht damit, dass die eigenen Behauptungen alles andere als nicht in Stein gemeisselt sind.
Ich zitiere aus dem Beitrag "Ehrlich gesagt" 
von Hildegard Knill:

Die Aussage
"Das Essen ist gut, ehrlich!"


hat eine explizite und eine implizite Ebene.
  • Explizit dh. ausdrücklich, wortwörtlich ist die Aussage eindeutig formuliert: Ehrlich gesagt, das Essen ist gut.
  • Implizit oder in der Aussage eingeschlossen - könnte damit auch gemeint sein: Jetzt meine ich es ehrlich, das Essen ist gut. Alles was ich sonst gesagt habe, ist damit nicht unbedingt ehrlich gemeint.
Tatsächlich ist die Zusatzbemerkung (dass es ehrlich gemeint ist) nicht erwähnenswert, insofern alle sonstigen Aussagen ebenfalls ehrlich gemeint wären. Dieses Beispiel veranschaulicht, dass wir tagtäglich beim Sprechen über den Wahrheitsgehalt von Äusserungen nachdenken müssten.

FAZIT: Nora Illis Antwortmuster verraten, dass die Aussagen gar nicht so sicher sind. Jedenfalls darf man sie nicht als Tatsachen sehen.




In "DIE WELT" gelesen und für gut befunden:

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Die WELT gehört denen, die

 keine grossen Worte machen,

 sondern klare!

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und:

Die WELT gehört jenen,

 die klar denken.


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Diese Gedanken stimmen mit der Philosophie von K+K überein:
Wir befähigen Sie, noch KLARER zu denken und Aussagen noch KLARER zu formulieren.
Ein individuelles Coaching lohnt sich.

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Mittwoch, 10. Oktober 2012

Bei der ersten "Wetten-dass...? mit Markus Lanz  ist ein Pudel nach einem Sturz gestorben.

Der Hund stirbt nicht während der Wette. Der Unfall kann deshalb nicht mit dem folgenschweren  Sturz des Kandidaten Koch  verglichen werden. Doch trübt der Vorfall den erfolgreichen Einstand den neuen Moderators.

Ich zitiere Blick:

Tierdrama bei «Wetten, dass..?»: Der preisgekrönte Toypudel Monarch stirbt nach einem Sturz auf der Bühne.

play Markus Lanz bei der Hundewette. Hinten rechts Pudel Monarch.
(Getty Images)
Tragischer Unfalltod bei «Wetten, dass..?». Der vierjährige Toypudel Monarch hat den grössten Auftritt seines Lebens nicht überlebt
Eigentlich war für Markus Lanz (43) seine erste «Wetten, dass..?»-Show ein grosser Erfolg. Der Moderator erhielt viel Lob und über 13 Millionen Zuschauer sassen am Samstagabend gespannt vor den Bildschirmen. Den unglücklichen Zwischenfall hat niemand mitbekommen.
Kandidatin und Hundefriseurin Monika Thaler wettete, dass sie anhand eines Fellbüschels die Hunderasse bestimmen kann. Aus 22 verschiedenen Hundehaar-Sorten musste sie fünf Rassen erraten und gewann die Wette.
Der grosse Verlierer dabei war aber Toypudel Monarch. Der preisgekrönte Ausstellungshund stürzte auf der Bühne und starb. ZDF-Sprecherin Silke Blömer zu «Bild»: «Der Pudel hat alle Proben gut überstanden. Beim Runterspringen von der Bank nach der Wette ist er wohl unglücklich gelandet, hat sich den Kopf gestossen und wurde dadurch ohnmächtig. Tiermedizinisch wurde er umgehend versorgt, konnte aber leider nicht gerettet werden.»
Das ZDF bedauert diesen Vorfall sehr. Die Besitzerin von Monarch macht dem Sender aber keinen Vorwurf. Sie spricht ebenfalls von einem «unglücklichen Unfall».
Toypudel werden seit 1945 gezüchtet, sind kleiner als normale Pudel und kosten über 1000 Franken. (lcb)

Dienstag, 9. Oktober 2012

Aufbruch: Der Kälteeinbruch mit Regen hat uns leider zur Rückkehr gezwungen (dennoch mit aufgeladenen Batterien)




Ausserordentlich gefreut hat mich das Echo einer Person, die ich vor vielen vielen Jahren ausgebildet hatte.

 Sie liess mich wissen: Damals hätte ich folgenden Spruch  an der Wand hängen lassen:

"DAS GEHEIMNIS DES ERFOLGES LIEGT DARIN, GANZ GEWOEHNLICHE DINGE AUSSERGEWOEHNLICH GUT ZU MACHEN"

Dieser Spruch sei zum hilfreichen Leitspruch seines Lebens geworden und habe sich stets bewährt.
Trotz nachträglicher Behinderung hatte  diese Person tatsächlich grossen Erfolg.

Erkenntnis: Es gibt viele Sprüche, die bleiben nur wohlklingende Worte. Es gibt aber anderseits auch wertvolle Leitdanken, die alltagstauglich und damit auch nachhaltig sind.

Montag, 8. Oktober 2012

Aus dem herbstlichen Wallis



K+K schätzen solch kurze Auszeiten. 
Die Batterien werden  enorm rasch aufgeladen.

Hildegard und Marcus Knill