Sonntag, 9. September 2012

«Der Mittelstand steht als Verlierer da»

Für Monika Bütler läuft für den Mittelstand verschiedenes schief. Die Mittelschicht muss die Subventionen berappen. Niemand weiss genau, wohin die Gelder fliessen. Dank den Subsentionen geht es den Geringverdienenden immer besser. Verlierer ist die Mitte, die zahlt und kaum etwas bekommt. Am Schluss haben sie nicht viel mehr als jene, die Sozialhilfe beziehen.
Monika Bütler, Professorin an der Universität St. Gallen, sagt: Der Sozialstaat hält mit Subventionen vom Arbeiten und Sparen ab.





Ich zitiere Tagi-online:

Professorin und Bloggerin

Die 51-jährige Monika Bütler studierte ursprünglich Physik und Mathematik. Erst nach einem Abstecher in die Praxis absolvierte sie zusätzlich ein Volkswirtschaftsstudium. Heute ist sie Professorin für Volkswirtschaftslehre an der Universität St. Gallen und Direktorin des Schweizerischen Instituts für Empirische Wirtschaftsforschung. Sie ist verheiratet mit Urs Birchler, Bankenprofessor an der Universität Zürich. Das Paar hat zwei Söhne und lebt in Zürich. Es betreibt einen Blog über Wirtschaftspolitik: www.batz.ch. (az)
Woher kommt das Gefühl vieler Schweizer, dass es für sie finanziell immer enger wird – trotz guter Löhne und tiefer Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Ausland?

Objektiv gesehen geht es uns immer besser, nicht nur im Vergleich zum Ausland. Zu einem grossen Teil haben Familien heute mehr als ein Einkommen. Wir haben mehr Wohnfläche, leisten uns mehr Ferien. Oder schauen Sie den Privatverkehr an: Er hat sich seit 1990 verdoppelt, obwohl die Bevölkerung nie in dem Masse gewachsen ist . . .

Fakt ist: Mit 10'000 Franken im Monat kommt eine Familie in Zürich kaum mehr durch.

Das hat auch mit den gestiegenen Ansprüchen zu tun. Ausserdem haben wohl viele verlernt, dass man sparen könnte, bevor Kinder da sind – wie dies frühere Generationen noch gemacht haben.

Klagen wir auf hohem Niveau?

Nicht nur, einiges läuft für den Mittelstand schief. Das Stichwort sind die Subventionen: Wir verteilen so gigantische Mengen Geld um, und niemand weiss mehr genau, welche Mittel wohin fliessen. Und weil der Mittelstand das Ganze berappen muss, steht er verglichen mit anderen Bevölkerungsgruppen als Verlierer da. Geringverdienern geht es dank Subventionen und anderen Leistungen besser als früher, die Reichsten haben von den Steuererleichterungen profitiert. Frustriert ist die Mitte mit steuerbarem Jahreseinkommen zwischen 80'000 und 150'000 Franken, die wenig vom Staat bekommt, steuerlich relativ stark belastet wird und doch am Schluss nicht viel mehr in der Tasche hat als jemand, der Sozialhilfe bezieht.

Wie das? Sozialhilfeempfänger haben doch weniger Geld zur Verfügung als der Mittelstand.

Nein, nicht immer. Einer Familie mit 130'000 Franken Jahreseinkommen bleiben, wenn sie Pech hat, vielleicht etwas über 10'000 Franken mehr im Portemonnaie, als wenn sie Sozialhilfe bezöge. Bei geringerem Einkommen noch weniger.
Was heisst, «wenn sie Pech hat»?

Wenn beide Eltern für dieses Einkommen voll arbeiten müssen. Beim Zweitverdienst wird ein zusätzlich erarbeiteter Franken oft mit 70 Prozent und mehr besteuert. Das geschieht nur zum Teil über die Steuern, wichtiger ist der Verlust von Subventionen für Krippe und Krankenkasse sowie der Zugang zu verbilligtem Wohnraum. Steuerlich fährt der Einverdienerhaushalt immer noch am besten.

Wollen Sie die Sozialhilfe senken?

Bei den Jungen ja. Da die Sozialhilfe nicht nur fürs Existenzminimum reicht, sondern auch die Teilnahme am sozialen Leben ermöglicht, wird ein Lebensstil gefördert, an den man sich gewöhnen kann. Bei Älteren hingegen, die aus dem Arbeitsprozess rausgefallen sind und noch Familie haben, würde ich die Sozialhilfe nicht senken. Sie sind darauf angewiesen. Wichtiger, als an der Sozialhilfe herumzuschrauben, ist jedoch, dass wir die übergreifende Subventionskultur reformieren. Ein Beispiel las ich kürzlich im «Tages-Anzeiger»: Kinder, denen wegen der drohenden Erbschaftssteuerinitiative Vermögen überschrieben wurde, verlieren ihr Anrecht auf Subventionen für Kinderbetreuung oder Krankenkassen. Der Punkt ist: Solche Leute mit vermögenden Familien im Rücken hätten nie Subventionen erhalten sollen.

Es kann auch Kindern aus gutem Hause passieren, dass sie wenig verdienen.

Über die Arbeitslosenversicherung und die IV sind auch sie versichert. Für den Rest sollte man den ganzen Lebenszyklus anschauen – die Eltern könnten sie unterstützen, später winkt das Erbe. Der Sozialstaat muss eine Versicherung für Notlagen bleiben. Es ist zudem absurd, wenn Leute, denen der Staat mit Hunderttausenden von Franken eine höhere Ausbildung bezahlt, danach auch noch von Subventionen profitieren. Sie müssten eigentlich selber genug verdienen und sich eventuell auch genauer überlegen, was sie studieren.

Sie holen zum Rundumschlag aus. Wollen Sie den Sozialstaat schleifen?

Überhaupt nicht. Die Sozialversicherungen sind ein wichtiger Pfeiler unserer Volkswirtschaft. Mühe macht mir der alles versorgende Sozialstaat, der mit diversen Zuschüssen die Leute vom Arbeiten, vom Sparen, vom Heiraten abhält. Die Subventionen kommen zudem oft nicht den Geringverdienern zugute – wenn sie etwa keinen subventionierten Kinderbetreuungsplatz ergattern. Ein anderes Beispiel sind die Krankenkassensubventionen: Ist ein Paar mit Kindern nicht verheiratet, so kann derjenige mit dem geringeren Einkommen für sich und die Kinder ein Maximum an Krankenkassenzuschüssen beanspruchen, auch wenn der Partner viel verdient. Es ist zwar niemandem zu verargen, wenn er versucht, das Beste für sich herauszuholen – doch es schadet allen.

Dem Mittelstand, der heute schon voll zahlt und unter steigenden Ausgaben leidet, hilft man mit dem Streichen von Subventionen nicht.

Dem Mittelstand hilft man am besten, indem man seine gesamte steuerliche Belastung senkt. Und gleichzeitig dafür sorgt, dass die völlig überteuerte und ineffiziente Betreuung der Kinder bezahl- und organisierbar wird. Luzern hat einen begrüssenswerten Anfang mit Betreuungsgutscheinen für Eltern gemacht, die wirklich arbeitstätig sind. Zudem sollten Einkommen am Existenzminium ganz von den Steuern befreit werden.

Sie wollen Krippensubventionen streichen und dafür die Kosten für Horte und Krippen senken? Das klingt jetzt zu einfach.

Separate Strukturen für Horte, verzettelte Tagesabläufe und Unmengen an Vorschriften machen unser Betreuungssystem sehr teuer – teurer als in allen anderen Ländern in der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Länder wie Schweden haben mit viel tieferen Kosten genauso erfolgreiche und gesunde Kinder. Ich kann mir kaum vorstellen, dass der umständliche Tagesablauf – Schule, dann Mittagstisch, Hort, zurück in die Schule und vielleicht noch einmal Hort – den Kindern guttut. Tagesschulen wären sinnvoller für die Kinder, effizienter und – rechnet man die Vollkosten – auch günstiger.
Gerade die Subventionen für Kinderbetreuung sollten doch die Erwerbsarbeit der Frauen fördern.

Tun sie aber nicht, weil sie falsche Anreize setzen. Oft lohnt es sich für den Zweitverdiener nicht, mehr als 40 bis 50 Prozent zu arbeiten. Zudem ist in der Schweiz das Selbstverständnis immer noch sehr verbreitet, dass die Mutter für die Familie verantwortlich ist – sogar unter meinen Studentinnen.

Sind Sie oder Ihr Mann für die Kindererziehung zuständig?

Beide. Mein Mann hat bei der Kinderbetreuung zeitweise mehr übernommen. Das war für mich nicht immer einfach.

Würde die Frauenquote helfen, die gerade wieder diskutiert wird?

Ich bin eher dagegen. Meine Befürchtung ist, dass Frauen, die dank einer Quote einen Posten bekommen, oft nicht ernst genommen werden. Oder dass Frauen, die einen Job sowieso bekommen hätten, als Quotenfrauen abgestempelt werden. Es gibt aber positive Erfahrungen mit der Quote.

.Mit Ihrer Kritik an den Subventionen überspielen Sie, dass der Mittelstand auch unter der gestiegenen Zuwanderung leidet. Die Zuwanderung produziert in der Schweiz Verlierer: den Mittelstand.

Das stimmt so nicht. Es ginge den meisten Menschen kaum besser ohne Zuwanderung. Denn wenn eine Firma zu wenig hoch qualifizierte Ingenieure findet, stellt sie vielleicht auch keine Sekretärin an, weil das Unternehmen weniger herstellen kann. Die Zuwanderung hat durchaus positive Beschäftigungseffekte für grosse Teile der ansässigen Bevölkerung. Doch Immigration führt immer auch zu Verlierern, diesmal wohl sogar im Mittelstand, der den Lohndruck spürt. Ich bin daher inzwischen überzeugt, dass flankierende Massnahmen sinnvoll sind.

Kommentar: Auch bei dieser Problematik müssen wir die Balance finden zwischen  Unterstützung von Notleidenden und Belastung des Mittelstandes. Es darf nicht sein, dass diejenigen bestraft werden, die sparen und arbeiten.

Freitag, 7. September 2012


Der WEIN verkauft sich nicht von selbst.
WERBUNG ist ein MUSS
________________________________


Was animiert KUNDEN zum Kauf einer Weinmarke? (KAUFMOTIVE KENNEN!)
*****************************************

Vorbemerkung:

Bedenken Sie:

"Der Wurm beim Fischen ist für den Fisch gedacht und nicht für den Fischer"

Die Kernbotschaft des Winzers ist für die Kunden da und nicht für die Mitarbeitenden.

Aufmerksamkeit wecken allen genügt nicht.
Beispiel "Marco Fischer" (FDP)

Marco Fischer, FDP Stadtratkandidat Luzern - YouTube

www.youtube.com/watch?v...Teilen
8. Juni 2009 - 56 Sek. - Hochgeladen von bwr53
Update 15.02.2012: Die FDP hat nichts gelernt! http://youtu.be/uAfwin0nz4Q Diesmal ist es die FDP ...



Resultat dieser unprofessioneller Eigenwerbung: Einschaltquote TOP. Macht sich aber lächerlich und wurde zur internationalen Witzfigur. Kontraproduktive Werbung!


IMAGE (ANSEHEN)
_______________

Menschen wollen etwas BESONDERES. Sie trachten nach Ansehen, Prestige, STATUS und gesellschaftlicher Anerkennung. Um diesen Wunsch zu erfüllen sind Menschen bereit, GELD auszugeben.
SPRECHEN SIE DEN WUNSCH NACH SOZIALPRESTIGE an:
"Wein für Kenner"
"Erfolgreiche Unternehmen schenken"
"Um diesen wertvollen Tropfen werden Sie ihre Gäste beneiden"
Auf Etikette steht: "DER BESONDERE" oder "DER NOBLE"

"Spitzenwein....."
"Unser ...., ein Rausch des Geschmacks"
Sie dürfen zeigen, was sie besonders auszeichnet. EINMALIGKEIT - Ihr USP
(USP = unique selling proposition, im Marketing für das Alleinstellungsmerkmal)

Auch das Image des Winzers oder Vertreibers ist ausschlaggebend:

IMAGE SCHLAEGT FAKTEN! (Siehe Link in rheotrik.ch)

18. Okt. 2009 ... Christian Fichters Team an der Universität Zürich ist auf Imageforschung spezialisiert. Eine Untersuchung des Teams wurde im Scheizer ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/09/10_18/index.html

Eine bekannte Winzerin schadete sich selbst mit einem unprofessionellem Medienauftritt.  Meine Analyse wird im nächsten PERSOENLICH publiziert.




NEUGIER
_______

Gier nach Neuem (Neugierde) steckt in jedem Menschen. Sie suchen ständig nach NEUEN ERFAHRUNGEN und NEUEN PRODUKTEN. Dies bringt Abwechslung zum Vorhandenen.
NEU ist einer der wichtigsten Begriffe in der Werbesprache. Es suggeriert, dass der Kunde einer der Ersten ist, der dieses "neue Produkt" geniessen darf. Nutzen Sie die Neugierde durch Slogans wie:
"Geniessen Sie dieses NEUE Erlebnis..."
"Lassen Sie sich vom ZWAA überraschen" (Mischung von zwei Weinen aus Oberhallau und Osterfingen)





BEQUEMLICHKEIT
______________

Kommen sie dem Bequemlichkeitsbedürfnis entgegen. Ihre Dienstleistung kann mit ein Grund sein, ihren Wein zu kaufen. Jeder will BEQUEM sein Ziel erreichen. Mit folgenden Formulierungen können sie das Kaufmotiv fördern:
"Wir liefern ihnen die Bestellung bequem bis zur Haustür"
"Unser ..... (entsprechender Zahlungsmodus) erspart ihnen Kosten und Mühe"

GUTES GEWISSEN
______________

Wer einen Wein kauft, möchte dies mit gutem Gewissen tun. Wecken Sie dem Kunden beim Kauf, dies mit guten Gewissen tun zu dürfen:
"Umweltfreundlich hergestellt"
".... Gekeltert"
"ohne...."





SICHERHEIT
__________

Das Bedürfnis nach Sicherheit ist ein Grundbedürfnis nicht nur im Alltag im privaten Bereich.
Niemand will bei Produkten sicher sein, dass man nicht über den Tisch gezogen wird.
Formulierungen haben sich bewährt, wie:
"Sie erhalten bei uns die Garantie..."
"Wir garantieren, dass..."
"Unsere Weise garantieren höchste Qualität"

"XY (Marke) gibt ihnen die Sicherheit, dass..."
"Unser Zerifikat garantiert..."
"...... veritas"




GESUNDHEIT
__________

Gesundheitsargumente wirken immer verkaufsfördernd.
Gesund zu leben bis ins hohe Alter wollen alle.
Wein darf nicht als Medikament angepriesen werden. Doch kann ein Arzt zitiert werden, der erklärt:


"Jeden Tag ein Glas Rotwein ist fürs Herz bekömmlich."
Geeignet sind Begriffe, wie:
"BIO"
"Natürlich"
"Ohne chemische Zusatzstoffe"
"Vital"
"Wohlbefinden"






GEWINN
______

Ich würde nicht billige Weine anpreisen. Doch darf dem Kunden den VORTEIL oder GEWINN gesagt werden:

"Bei Direktbezug...."
"Beim Sofortkauf sparen sie ...%"
"Kostenlose Hauslieferung"
Reizwörter nutzen, wie: "wirtschaftlich", "Hohe Qualität zu angemessen Preisen"






GESELLIGKEIT
____________


Kunden sind soziale Wesen. Nutzen sie das Bedürfnis nach Geselligkeit.
Menschen lieben sich mit anderen auszutauschen und Dinge GEMEINSAM zu erleben.



Wecken sie deshalb das Bedürfnis nach Geselligkeit.Beispielsweise an Degustationen.



Das Geheimnis guter Weinwerbung - oder wie man mit Weinen Geschichte(n) schreibt

Gute Weinwerbung kommuniziert mehr als bloße Produkteigenschaften. Sie zeichnet ein authentisches, einprägsames Gesamtbild der Menschen, die hinter diesem Produkt stehen, ihrer Arbeit und der daraus resultierenden Weine. Die Medienagenten haben daher für Werbung in der Weinbranche eine ganz eigene Herangehensweise entwickelt.

Natürlich basiert die Entscheidung für die richtige Vermarktungsstrategie auch auf den bestehenden Vertriebsstrukturen. Doch für alles Weitere spielt bei dieser hochkreativen Arbeit das Kennenlernen der Menschen auf dem Weingut eine große Rolle. Denn nur wer die Menschen hinter dem Produkt Wein gut kennt, kann sie nachhaltig beraten und authentisch porträtieren. Gerade bei Weingütern, die im Direktvertrieb tätig sind, ist dies ein wichtiger Punkt.
Oft zeichnen sich schon in der Arbeitsphilosophie eines Weinguts in Weinberg und Keller individuelle Besonderheiten ab. Doch erst im Gespräch kommen die Geschichten zutage, welche die Menschen und ihre Weine im Laufe der Jahre prägen. Die Medienagenten haben es sich zur Aufgabe gemacht, diese Geschichten aufzuspüren und medientauglich zu machen. Zusammen mit einprägsamen Porträts der Menschen vor Ort und einer individuellen Produktpräsentation kommunizieren sie das, was die Weine dieses Guts zu einem einzigartigen Erlebnis macht.
http://www.medienagenten.de


KOMMENTAR: Die aufgeführten Motive der Verkaufspsychologie sind nicht alle zu integrieren.
Entscheiden Sie sich für zwei bis drei Kaufmotive, die sie besonders herausschälen wollen.
Wichtig ist auch der Entscheid, welches Medium, wann, wo eingesetzt wird.
Nur wer die KAUFMOTIVE erkennt, kann sein MARKETING erfolgreich abstimmen.
Es gibt ein Fülle von konkreten Mitteln die Kunden direkt anzusprechen.
UEBER:
> Geeignete Werbegeschenke
> Eine professionell gestaltete WEBSEITE
> Visitenkarten
> Tage der offenen Türe
> Degustationen an Messen oder Herbsttagen
> VIDEO, Medien einladen (Neues Produkt vorstellen), Plakat, Flyer, 
> oder:.........


ANALOGE KERNBOTSCHAFT WIEDERHOLEN mit BILD, WORT, Geschichten. BILD und WORT muss mit Produkte übereinstimmen. NIE BLUFFEN, LUEGEN!
BILDER sind nachhaltiger als Worte - es sei denn das Wort löse auch ein BILD aus.

RUF, IMAGE, BRANDING schlägt FAKTEN.

WICHTIG: LASSEN SIE SICH PROFESSIONELL BERATEN BEI DEN WERBETEXTEN!


WERBUNG darf

KREATIV

LUSTIG

sein und soll auch die EMOTIONEN ansprechen.

Massimo Rocchi: "Rotwein ist wie eine Waschmaschine des Blutes - aber nur im Kurzprogramm"

Aber bitte nicht so:

Donnerstag, 6. September 2012




Präsentieren und Ueberzeugen im Alltag
(auch in schwierigen Situationen)




Aus der Praxis für die Praxis:

 





















Animationstext für den  bevorstehenden Workshop:


LOCKERHEIT IST DAS A und O



Oeffnung schafft Vertrauen





Bei allen Kommunikationsprozessen lohnt es sich, vor Gesprächen, Auftritten immer zu kontrollieren, ob der Körper, die Muskeln, die Hände  locker sind.


Die Lockerheit des Körpers beeinflusst  die Lockerheit im Denken.


Dank dieser Lockerheit fliesst die Kommunikation.


Die Spannung im Stresszustand erkennen wir sofort im Gebiss-Hals bereich. Wer sich muskulär verspannt, blockiert auch das Denken.


Offene Haltung beim Sprechen




FAZIT: Beginnen Sie nie mit einer Scheinlockerheit. Nehmen Sie sich die Zeit, den Start  zu zelebrieren, bis sie echt locker sind! Selbstverständlich benötigen Sie immer auch eine gewisse Grundspannung. Es gibt bewährte Methoden oder Techniken, diese Lockerheit innert weniger Sekunden zu gewinnen.


Zur Haltung:
Geerdet STEHEN - zur Aussage STEHEN
WURzeln






Beim Kommunikationscoaching spielt die Haltung eine wichtige Rolle.


Es zeigt sich, wer geerdet da STEHT -  mit Bodenhaftung - der wird  auch besser verSTANDen.
Die Stimme klingt auf der senkrechten Wirbelsäule sonorer. Sie ist ausbalancierter.


Wer goundet (Begriff in den Staaten), wer geerdet da steht, signalisiert, dass er zu seiner Aussage STEHT.  Wer seinen STANDpunkt eindeutig vertritt, wird zwangsläufig auch besser verSTANDen.
(In unserem fachgerechten Coaching erkennen Sie, wie  die Energie- dank richtigem Verhalten - konkret  zum fliessen gebracht werden kann.

Fazit: Wer verankert ist, kann auch bei heiklen Kommunikationsprozessen verbale Stürme überstehen. 




DAS WICHTIGSTE IN KUERZE


1. VORBEREITUNG




Vor dem Anlass die Aussagen (Argumente) nochmals gedanklich durchgehen. Ohne Manuskript!
- Welches ist die Kernaussage?
- Wie vermittle ich diese Kernbotschaft dem entsprechenden Publikum, damit sie ankommt?
Link:

Results 1 - 10 of about 109 from www.rhetorik.ch for vorbereitung. (0.11 seconds)
  1. Vorbereitung unter Zeitdruck

    Das bedingt eine besondere Vorbereitung, die auch unter Zeitdruck beherrschen weren müssen. Links zum Thema: Antizipieren, Zeitmanagement ...www.rhetorik.ch/Vorbereitung/Vorbereitung.html -Cached - Similar

2. KURZ VOR DEM AUFRITT


Sich lockern 

Entspannt



Muskeln lockern - Kiefer - Zunge - Gesicht. Evt. auf die Brust trommeln.



3. NATUERLICH BLEIBEN



Sich nie so benehmen, wie man meint, dass es andere von mir erwarten. Niemanden imitieren.

Links:

  1. Natuerliche Kommunikation

    Kommunikation, Training, Natuerlichkeit Auftritt, Reden, Weiterbildung. www.rhetorik.ch/Natuerlich/Natuerlich.html -Cached - Similar
  2. [PDF]

    IST NATÜRLICHES KOMMUNIZIEREN LERNBAR?

    File Format: PDF/Adobe Acrobat - View as HTML Spiegels Video – sehr schnell, dass natürliche ... Willkommen im Simulator:Natürlich kommunizieren? ... ernst ist – alles andere alsnatürlich ist. Die ...www.rhetorik.ch/Aktuell/05/06_22/06_2005_black.pdf - Similar


4. KEINE NEBENGEDANKEN



Viele überlegen sich, wohin mit den Händen.Weder an die Hände noch die Augen denken.Denken Sie an das Denken und sprechen Sie das Gegenüber an (einzelne Personen im Publikum). Wenn Sie ganz bei der Sache sind, können Sie sich unzählige Fehler leisten. Wer authentisch bleibt und adressatengerecht spricht, überzeugt. 


 


5. EINE GEWISSE GRUNDSPANNUNG IST NOTWENDIG
Benutzeravatar

Mit der Grundspannung ist der positive Stress gemeint. Wer jedoch Angst hat, nimmt sich eigentlich zu wichtig. Die Zuhörer setzen sich in erster Linie mit dem Inhalt der Botschaft auseinander. Nur Referenten, die verkrampft sind und sich sonderbar verhalten, werden zum Thema. Wer keine Spannung mehr hat, wirkt spannungslos, ist lendenlahm.


  
Vorwort für die Teilnehmer des bevorstehenden Veranstaltung:




Sie haben vielleicht schon Kommunikationsseminare besucht und kennen nicht nur die Grundlagen der Medienrhetorik und der Antworttechniken. Sie haben möglicherweise auch persönlich bereits konkrete schwierige Situationen vor Mikrofon und Kamera erlebt. Erfreulicherweise kann ich Sie für das bevorstehende Seminar entlasten. Weshalb?
Ich bin sicher: Die neuen Situationen im Medienseminar werden Sie vor allem deshalb leichter bewältigen, weil Sie die wichtigsten Werkzeuge kennen lernen, die Ihre Kommunikationsprozesse auch im Alltag vereinfachen:
Vor jedem Auftritt, jeder neuen Herausforderung werden Sie die Situation stets klären und Sie werden somit auch keine Hemmungen mehr haben, vor der Aufnahme Klärungsfragen zu stellen.
Weil Sie künftig nie mehr das o.k. zu einem Interview geben, ohne dass Sie sich physisch gelockert haben (Bin ich am Boden gut verankert? Sind alle Muskeln locker, entspannt? Atme ich ruhig und tief?) und Sie die negativen Folgen der Verkrampfung oder der Unterdrückung des Druckes erlebt haben haben Sie Bodenhaftung und werden in keine Falle tappen.
Weil sie ihre Kernbotschaft adressatengerecht abrufen, können und Sie stets gut vorbereitet sind. Denn Sie wissen bereits, dass Sie in Ihrem Fachgebiet ein kompetenter Spezialist sind und Sie vor jedem Auftritt die denkbarenFragen antizipiert haben, die in der Luft liegen.
Weil sie sich nie mehr so benehmen, wie Sie meinen, dass es die andern von Ihnen erwarten.
Weil Sie nicht mehr beim Reden unnötigerweise an Ihre Augen, Hände oder Körpersprache denken, sondern sich nur noch aufs Zuhören und Denken konzentrieren. Das entlastet Sie enorm!
Weil Sie erfahren haben, das Authentizität heisst: Natürlich bleiben d.h. sich selbst sein dürfen!
Das kommende noch anspruchsvollere Seminar wird für Sie somit wesentlich einfacher werden als die letzten Coachings. Denn:

Sie können sich von allen Nebengedanken entlasten.



Damit wird es Ihnen auch leicht gelingen, sich im Mediensimulator auf der AU den ganzen Tag auf das WESENTLICHE zu konzentrieren. Ich wiederhole unser Motto:

In erster Linie konzentriert ZUHOEREN - WARTEN - DENKEN und sich hernach voll und ganz auf die Antwort fokussieren (Diese besteht immer aus nur einem Kerngedanken, der visualisiert werden muss). Das Publikum kann dadurch Ihren einfachen Gedanken sehen, greifen und damit besser begreifen.
Das Ausbildungsteam freut sich auf den spannenden Tag mit Ihnen. Bis bald!
Schwerpunkte und Fragen, die uns beschäftigen werden:
* Auf was legen Journalisten bei Befragungen besonderen Wert? 
* Explorationstechniken 
* Welche Stolperfallen gibt es bei unerwarteten Fragen? 
* Wie kann sich eine Institutionen vor Falschaussagen schützen? 
* Wie kann ich Druck und Lockerheit unter einen Hut bringen?
* Und noch einmal: VEREINFACHEN ohne zu VERFAELSCHEN! Konkret ANTWORTEN und dennoch bewusst LENKEN 
Schwerpunkte beim Präsentieren: 


 
* Bei Charts REDUZIEREN, REDUZIEREN 
* Texte mit Bildern verknüpfen 
Lesen Sie in rhetorik.ch den Beitrag (Navigation über das Inhaltsverzeichnis ABC) oder über die direkten LINKS:


  1. Präsentation

    Dialogisch präsentieren, Partner wechseln. Lautstärke, Je nach Situation unterschiedlich laut reden. ... Präsentieren heisst immer Mitempfinden. ...www.rhetorik.ch/Praesentation/Praesentation.html - 17k -Cached - Similar pages


    Präsentationen 


  2. WICHTIGES erkennen

    Das Wichtige wurde nicht entsprechend präsentiert... Auch die Medienrhetorik bestätigt: Aussagen gilt es so zu präsentieren, dass das WESENTLICHE erkannt ...www.rhetorik.ch/Wichtig/Wichtig.html - 14k -Cached - Similar pages
und unter Rhetorik AKTUELL (11. Juni 08): 

rhetorik.ch aktuell: Sinnvoll Kommunizieren

Sinnvoll Kommunizieren. Rhetorik.ch Artikel zum Thema: Wortwirkung · Wort und Bild. Wer so schreibt oder so redet, dass man das Gesagte mit den äusseren ...www.rhetorik.ch/Aktuell/08/06_11/index.html - 6k -Cached - Similar pages


Hausaufgabe:
Es wäre hilfreich, wenn Sie sich überlegen, wann und wo Sie demnächst ein Kurzreferat gehalten haben (Adressaten und Thema)--> Ueberlegen Sie: Warum hatten Sie Erfolg?
Bis bald!

Präsentieren- aber wie?





Nachlese: Unsere Kickoffveranstaltung  macht folgende Erkenntnisse für die Praxis bewusst. Anhand der Buchstaben

P-R-AE-S-E-N-T-I-E-R-E-N:



P = 100%ig präsent sein

R = Rolle der Präsentators spielt eine Rolle

Ae = Aenderungen stets in Betracht ziehen (Flexibilität)

S =  Selbstkritik - Zauberwort "Selbst"
E = Erster Eindruck prägt
N = Natürlichkeit muss "trainiert" werden
T = Tun, tun, tun (learning by doing)
I = Interesse am Gegenüber haben
E = Empathie
R = Rhetorische Grundkenntnisse
E = Ein-fach (Vereinfachen)
Narrative Elemente einbauen (Geschichten, Bsp.)


Ich wollte zuerst vor unserem Ausbildungstag eine schriftlich Unterlage abzugeben. Ich verzichtete bewusst darauf, vorgängig  Papiere abzugeben.
Ich entschied mich, Ihnen aus der Fülle des Stoffes nachträglich eine reduzierte LINK Batterie nachzureichen, damit Sie die Thematik auch später zusätzlich vertiefen können.
Obwohl Ihnen aus der Fülle der "Erkenntnisse über das Präsentieren" nur einer Auffrischung des theoretischen Wissens gleichkommt, soll der Workshop einmal mehr  bewusst machen: Wissen heisst noch nicht, dieses theoretische Wissen "ANWENDEN ZU KOENNEN".


 Anlässlich unseres Workshops wird Ihnen  sicherlich dennoch Neues bewusst gemachtdas aus meiner "Küche" stammt. Beispielsweise:



1. Die These, dass in erster Linie Ihre Einstellung zur Thematik stimmen muss.



2. Das Prinzip der ver 1 fachung mit der Zahl EINS 



3. Auch das SINN-volle Reden (So reden, das wir es sehen). Worte und Aussagen müssen die SINNE ansprechen.



4. Weichspüler müssen wir erkennen und eliminieren.




5. Die Methode des Lernens über die Selbstkritik mit fachgerechtem "Spiegeln" lohnt sich. Das Lernen mit EINEM Lernbild (hatten Sie vielleicht nicht gekannt). 



4. Die Bausteine (Start zelebrieren, die Erkenntnisse hinsichtlich Blickkontakt usw.) sind vielfach nicht bekannt.


Ich wünsche Ihnen allen schon heute viel Erfolg im Alltag! Wenn Sie mir nach einigen Wochen ein Echo zukommen lassen und mir schreiben, was Ihnen unser gemeinsames Tun im Alltag gebracht hat, so würde die mich enorm freuen. Bei meinen Ausbildungsmodulen ist mir vor allem die NACHHALTIGKEIT wichtig. Die Beurteilung nach einigen Wochen ist für mich ausschlaggebend.

  
HIER DIE ERWEITERTE LINKBATTERIE:


Selbstmanagement

4. Nov. 2008 ... Das kleine Wort selbst ist bei Kommunikationsprozessen tatsächlich ein wichtiges Schlüsselwot - wenn nicht sogar ein Zauberwort...www.rhetorik.ch/Selbst/Selbst.html - Cached




  1. Kommunikation: Erst hartes Training bringt Qualität

    Es ist wichtig und sinnvoll, einige Feststellungen aus der Praxis zu präsentieren, um Qualität und Kommunikation in einen engen Zusammenhang zu bringen. ...www.rhetorik.ch/Qualitaet/Qualitaet.html - Cached - Similar
  2. Results 1 - 10 of about 32 from www.rhetorik.ch for erster Eindruck. (0.23 seconds)
    1. Erster Eindruck

      15. März 2007 ... In der Fachliteratur wird der erste Eindruckunterschiedlich thematisiert. Es gibt Autoren, die messen ihm keine grosse Bedeutung bei. ...www.rhetorik.ch/Erstereindruck/Erstereindruck.html -Cached - Similar
    2. Menschenkenntnis

      Mit verschiedensten Psychoanalysen wird heute versucht, herauszufinden, ob der erste Eindruck, die Körpersprache, das Gesicht oder die Stimme verraten, ...www.rhetorik.ch/Menschenkenntnis/Menschenkenntnis.html -Cached - Similar
    3. Wahr-nehmen oder Falsch-nehmen

      Beim ersten Eindruck spielen persönliche Sympathien und Antipathien eine zentrale ... Der erste Eindruck kann trügen, zumal persönliche Vorerfahrungen und ...www.rhetorik.ch/Wahrnehmen/Wahrnehmen.html -Cached - Similar
  3. rhetorik.ch aktuell: Bild und Botschaft müssen übereinstimmen

    28. Sept. 2007 ... Die Kernbotschaft darf selbstverständlich mit verschiedenen Bildern visualisiert und wiederholt werden. So wie in der Rhetorik ein Argument ...www.rhetorik.ch/Aktuell/07/09_28/index.html -Cached - Similar


11. Jun 08: Sinnvoll Kommunizieren

Weichspüler vermeiden

4. Apr. 2007 ... Es lohnt sich, diese Weichspüler gezielt zu eliminieren. Erstaunlich: Viele Redner benutzen "Flicklaute". Damit werden Denkpausen akustisch ...www.rhetorik.ch/Weichspueler/Weichspueler.html -Cached - Similar 

Mut zum Vereinfachen

Alpha Artikel vom Juli 2005: Mut zum Vereinfachen.www.rhetorik.ch/Vereinfachen/Vereinfachen.html -Cached - Similar
IST NATÜRLICHES KOMMUNIZIEREN LERNBAR?
  1. File Format: PDF/Adobe Acrobat - View as HTML Spiegels Video – sehr schnell, dass natürliche ... Willkommen im Simulator:Natürlich kommunizieren? ... ernst ist – alles andere alsnatürlich ist. Die ...www.rhetorik.ch/Aktuell/05/06_22/06_2005_black.pd


    NACHTRAG AUS DIE ZEIT:



    • Der gelungene Vortrag
    • Die gelungene Präsentation
    • Phrasen vermeiden: Wenn Sie die meisten Zuhörer ohnehin schon begrüßt haben, sollten Sie auf diese Anrede dringlich verzichten, weil sie unnatürlich wirkt.
    • "Es freut mich sehr, dass Sie so zahlreich erschienen sind." Sagen Sie diesen Satz niemals! Erstens interessiert keinen der Zuhörer, was Sie persönlich freut. Und zweitens sitzen die meisten ohnehin nicht freiwillig dort.
    • Man fängt zu spät an, der Beamer ist nicht hundertprozentig, die Luft ist schlecht, der Kaffee kalt und am besten entschuldigen Sie sich auch noch für die wenige Zeit, die für die Vorbereitung zur Verfügung stand. Lassen Sie es!
    • Werfen Sie die Inhaltangabe niemals an die Wand, nehmen Sie nicht die Spannung weg!
    • "Ich bitte Sie, Ihre Fragen bis zum Schluss aufzuheben." Völlig falsch. Erstens nimmt das der Präsentation die Abwechslung, zweitens ist es unhöflich und drittens wirken Sie dadurch angreifbar. Außerdem müssen Verständnisfragen sofort geklärt werden.
    • Dunkeln Sie niemals den Raum zu sehr ab, egal wie die Leinwand rüberkommt! Das ermüdet die Zuhörer und Sie selbst geraten häufig auch noch aus dem Blickfeld.
    • Ihre Hände sind ein wichtiges Kommunikationsmittel. Verzichten Sie daher wenn irgend möglich auf Notizen in der Hand!
    • Viele Redner schauen aus Unsicherheit über die Köpfe der Zuhörer hinweg. Vermeiden Sie das.
    • "Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit" – am besten nicht nur sagen, sondern auch noch auf die letzte Folie geschrieben. Lassen Sie das!
    Dazu gehört, auf langwierige Begrüßungen zu verzichten. Floskeln im Stile von "Vielen Dank, dass Sie so zahlreich erschienen sind" sagen nichts aus und allzu ausschweifende Angaben zur eigenen Vita nur, dass der Redner selbstverliebt ist. Auch eine Inhaltsangabe an die Wand zu werfen, ist nach Ansicht des Coachs tabu. "Vergeuden Sie die jetzt noch starke Aufmerksamkeit Ihrer Zuhörer nicht mit einem langweilig Überblick!", schreibt er. Ebenso verboten sind Notizen in der Hand und schlechte Witze. Lachen hingegen ist erlaubt – aber in Maßen. Moesslang rät, mit Humor in Vorträgen sparsam zu sein. Die Geschmäcker sind nun mal unterschiedlich, und ein Vortrag mit schlechten Gags bleibt negativ beim Kunden in Erinnerung.
    Stattdessen soll der Vortragende die Sinne seiner Zuhörer reizen. Niemand könne sich Bildern und Emotionen entziehen – und schon gar keinen Geschichten. Wer es schafft, pure Kennzahlen in eine lebendige Geschichte zu verpacken, erreicht sein Publikum, schreibt Moesslang.
    Die bloßen Zahlen zeigt man am besten auf Folie an der Wand. Doch Vorsicht mit der Folienfolter. Je mehr Informationen eine Folie enthält, umso mehr verliert sie an Bedeutung. Ästhetik ist natürlich wichtig, aber weniger ist mehr. Eine gelungene Präsentation hat nur kurze Texte und Bilder statt Worte. Ein guter Redner lässt die einzelnen Folien lange genug stehen, damit das Publikum alles erfassen kann, aber nicht so lange, dass es öde wird. Grundsätzlich dürfen die Folien nie zum Mittelpunkt werden.
    Dort steht ja bereits die Persönlichkeit des Redners. Und weil das so ist, machen die Zuhörer alles Negative auch an seiner Person fest. Ein normaler Effekt, den der Vortragende kennen sollte. Darum rät der Autor, auch alle Dinge zu kontrollieren, die nicht per se in der eigenen Verantwortung liegen. Ist der Raum gut gelüftet? Reicht die Verpflegung? Sind die Handys aus? Stören die Zuspätkommer?
    Bleibt nur, auch das Lampenfieber in den Griff zu bekommen. Moesslang hat einen wirksamen Tipp: Kaltes Wasser trinken und sich auf die Botschaft konzentrieren.
    Erschienen im Handelsblatt