Samstag, 28. April 2012

Und nun im April ein Sommertag


Wir konnten heute nur vom Sonnenbad träumen, aber ich bedaure dies nicht. Ich erlebte ein gefreutes
Seminar mit lernwilligen, kommunikativen Profifrauen. Der erfreuliche Lernerfolg entschädigte mich für das Arbeiten im Simulator. In der Pause genossen wir immerhin ein EIS!




«So etwas habe ich als Meteorologe noch nie zuvor gesehen»



Ein Föhn dringt zurzeit bis weit ins Mittelland vor und bringt uns sommerliche Temperaturen. Klaus Marquardt von Meteonews spricht von einer absoluten Rarität. Mehr...


Quelle Tagi


Rekordwärme

Freitag, 27. April 2012

Wichtige Bausteine unserer gemeinsamen Arbeit


- Der START ist die halbe Miete


head start_bildweb



LINK:

Start und Schluss

Start und Schluss. von Marcus Knill. Smalltalk Starts. Bei der Unterhaltung mit einem neuen Gesprächspartner haben sich folgende Smalltalk Starts bewährt: ...
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- Die Bedeutung der Präsenz






Konzentration


LINK:


Saegeblatteffekt (Zeitmanagement)

1. Juni 2007 ... Der Saegeblatteffekt. von Marcus Knill. Pausen sind nützlich und wichtig. Im Gegensatz zu den Pausen sind jedoch Unterbrecher Zeitfresser. ...
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- Der erste Eindruck




Videosequenz



LINKS:

  1. Erster Eindruck

    15. März 2007 ... In der Fachliteratur wird der erste Eindruck unterschiedlich thematisiert. Es gibt Autoren, die messen ihm keine grosse Bedeutung bei. ...
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  2. Menschenkenntnis

    Mit verschiedensten Psychoanalysen wird heute versucht, herauszufinden, ob der erste Eindruck, die Körpersprache, das Gesicht oder die Stimme verraten, ...
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  3. Ist Menschenkenntnis lernbar?

    10. Aug. 2000 ... Aber ich habe auf den ersten Blick gesehen, dass sie mir nicht sympathisch ist. Der erste Eindruck trügt nie." ...
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- Die AAA Formel (erleichtert die Struktur)


- Image schlägt Fakten


rhetorik.ch aktuell: Image schlägt Fakten

18. Okt. 2009 ... Sowohl die Person als auch die Präsentation beeinflussen den Inhalt wesentlich. Fakten werden durch die Person oder die Darstellung gefärbt. ...
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-Verständlichkeitshelfer



  1. Missverstehen

    Klassische Verständlichkeitshelfer sind. Einfachheit durch verständliche adressatengerechte Sprache. Kürze durch Vermeiden von Langatmigkeit ...
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- Die BBB Formel


- Die magische Zahl EINS


Mut zum Vereinfachen

Alpha Artikel vom Juli 2005: Mut zum Vereinfachen.
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- Image und Fakten (Bildrhetorik/ Phänomene der Wahrnehmungspsychologie)


Bild mit Wort Bild





Results 1 - 8 of 8 from www.rhetorik.ch for Einbilden Bild Rhetorik. (0.24 seconds) 

  




  1. Die Kraft der Einbildung - Rhetorik.ch

    Aktuell Artikel · Artikel Inhaltsverzeichnis, Suche in Rhetorik.ch: ... Einbildung als innere Bilder Unser Körper (die Hormone) und unser Kopf (das ...
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- Trotz Informationsfülle: Aussagen auf den Punkt bringen


Image Details


  1. Information - Informationsflut

    Nachdem bis zum heutigen Tage die Information lawinenartig zu einer Informationsflut angewachsen ist, ist der Umgang mit der Informationsfülle zu einem ...
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  2. rhetorik.ch aktuell: Christian Doelker zur Informationsflut

    13. Nov. 2010 ... Doelker's Gedanken sind überlegenswert für alle, die sich mit Informationsflut und Medien auseinandersetzen: Wir fassen unten einige ...
    www.rhetorik.ch/Aktuell/10/11_13/index.html - Cached
  3. rhetorik.ch aktuell: Was kann man gegen die Informationsflut tun?

    11. Febr. 2006 ... Was kann man gegen die Informationsflut tun? Links: Zum Umgang mit Information · Informationen sammeln und sinnvoll bearbeiten ...
    www.rhetorik.ch/Aktuell/06/02_11.html - Cached
  4. Informationsmanagement - Rhetorik Homepage: Home

    Im Kommunikationszeitalter steigt überall die Informationsflut z.B. in ... Hierauf folgte die Analyse Davon ausgehend, dass die Informationsflut nur durch ...
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- Aus der Praxis für die Praxis:
Umgang mit schwierigen Situationen


Schwierige Gesprächsituationen

K+K vermittelt Ihnen ein massgeschneidertes Coaching und Sie erhalten tools, welche Sie im Alltag befähigen, die schwierige Situation zu meistern. ...
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- Erkenntnisse (Umgang mit Gegensätzen)





Die Balance finden

Es geht vielmehr darum, beide Anliegen unter einen Hut zu bringen. ..... Die Mitte im Spannungsfeld der erwähnten Gegensätze finden, heisst stets: ...
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- Fragen statt sagen


Fraqgezeichen
- Welches Lernbild nehme ich mit?


- Wie weiter?


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ICH UND MEIN TEAM


Supplement zur internen Weiterbildung

Basiert auf meinem Lehrbuch "Team und Kommunikation" (Sauerländer)
Team und Kommunikation  Buchumschlag



Welche Frage möchte ich nach dem Intensivseminar beantwortet haben?
(Bitte notieren)


ES GEHT IMMER UM DEN UMGANG GEGENSAETZEN


DEN UMGANG MIT KRITIK


DEN UMGANG MIT SCHWIERIGEN SITUATIONEN










NACHLESE:

Weshalb ist Teamwork ein MUSS?


- Komplexität nimmt bei allen Tätigkeiten zu
- Grössere Arbeitsteilung
- Zunehmende Spezialisierung
- Qualität kann ohne Teamarbeit weniger garantiert werden
- Resultate und Zufriedenheit steigen
- Kosten sinken nach der Formel 1+1=3
Doch muss geklärt werden: WER, WAS , WANN einbringt




Wer selbstkritisch ist und seine Stärken und Defizite kennt, macht bei der Teamkommunikation rasche Fortschritte.

Wie geht die Arbeit nach dem Seminar weiter?


Ich gebe Ihnen drei Buchstaben mit auf den Weg: LLL
Lebenlanges Lernen Lohnt sich. Ich bin überzeugt, dass Sie im Alltag den Erfolg nach wenigen Wochen feststellen werden. Ich habe viele Führungspersönlichkeiten erlebt, die im Alltag resignierten. Vielleicht, weil sie zu wenig gelernt haben mit Problemen, Meinungsdifferenzen und Frust umzugehen. Möglicherweise auch, weil sie zwar die kommunikative Kompetenz und soziale Kompetenz theoretisch verinnerlicht hatten, jedoch den Lernbeschleuniger "Spiegel" nicht oder zu wenig professionell genutzt haben (Hofnarrenkultur).

Checkliste: So optimieren Sie die Team-Kommunikation

  • Informieren Sie von sich aus und stets so früh wie möglich.
  • Ziehen Sie Gespräche E-Mail-Nachrichten vor.
  • Greifen Sie sofort ein, wenn die Gerüchteküche brodelt.
  • Briefen Sie Multiplikatoren gut, und sichern Sie deren Verständnis.
  • Informieren Sie Ihre Mitarbeiter über alles, was ihre Tätigkeit und ihren Arbeitsplatz betrifft und natürlich über bevorstehende Veränderungen.
  • Leiten Sie Informationen bewusst weiter: Kanalisieren und filtern, bewerten und übersetzen Sie.
  • Schieben Sie bei schlechten Nachrichten keinen Dritten vor.
  • Folgen Sie der Regel: interne vor externer Kommunikation.
  • Führen Sie Einzelgespräche immer, bevor Sie das Gesamt-Team informieren.
  • Stellen Sie sicher, dass Ihre Mitarbeiter Sie richtig verstehen.
  • Holen Sie sich Feedback, befragen Sie Ihre Mitarbeiter.
  • Optimieren Sie die Team-Kommunikation mit Hilfe elektronischer Medien.

LINKS:

Teamfähigkeit

Es ist einleuchtend, dass sich Mannschaftssportarten wie Segeln, Rudern oder Bergsteigen positiv auf die Teamfähigkeit auswirken. ... www.rhetorik.ch/.../Teamfaehigkeit.html - Im Cache - Ähnlich -
  1. Team-Kommunikation

    Konfliktursachen im Team, Konfliktbewältigung, Kommunikation im Team. www.rhetorik.ch/TeamKommunikation/Team.html - Cached - Similar
  1. Fit fürs Team

    Vielen fällt es schwer, die eigenen guten Ideen im Team mit Anderen zu teilen und die Lorbeeren für die eigenen Ideen gemeinsam zu ernten. ... www.rhetorik.ch/Fit/Fit.html - Cached - Similar

  2. Wo steht ihr Team? Ein Test

    Team, Online Test. ... Beratungen - roter Faden, - Blackouts überwinden, - Brücken bei Redepannen, - Fit fürs Team ... Zum Artikel Fit fürs Team ... www.rhetorik.ch/Fit/Test.html - Cached
    1. Die Balance finden

      Wir müssen die situationsgerechten Balance finden im Spannungsfeld: Ich- Bezogenheit und Integrationsfähigkeit.d.h. Beides darf nicht vernachlässigt werden. ... www.rhetorik.ch/Balance/Lang.html - Cached - Similar
    2. Die Balance finden

      balance artikel. Ausführlicher Artikel · Kurzgefasster Artikel · Rhetorik.ch, 1998-2009 © K-K , Weblinks sind erwünscht. Bei Weiterverwendung ist Autoren- ... www.rhetorik.ch/Balance/Balance.html - Cached - Similar
  1. Piloten und Teamkommunikation

    Gescannter Beitrag aus der Broschüre 60-Jahre UeG. Quelle: "60 Jahre UeG", 2001, Zurück zum Artikel · Rhetorik.ch. Knill+Knill Kommunikationsberatung ... www.rhetorik.ch/Verbesserung/Piloten.html - Cached - Similar
  2. rhetorik.ch aktuell: Wer mit einem Finger auf andere zeigt ...

    4. Nov. 2005 ... Müllers Kritik veranschaulicht, welche Prinzipien beim Kritisieren wichtig sind und welche Fehler in der Praxis häufig gemacht werden: ... www.rhetorik.ch/Aktuell/05/11_04.html - Cached - Similar
  3. [PDF]

    Wer mit einem Finger auf andere zeigt... Marcus Knill über ...

    File Format: PDF/Adobe Acrobat - Quick View 4. Nov. 2005 ... pien beim Kritisieren wichtig sind und welche. Fehler in der Praxis häufig gemacht werden ... beim Kritisieren stimmen, weil Kritik nur dann ... www.rhetorik.ch/Aktuell/05/11_04/schulpraxis.pdf
  4. Zur Kreativität im Team

    Zur Kreativität im Team: Kommunikation und Kreativität - das wunderbare Zusammenspiel. von Marcus Knill. Das Phänomen der Kreativität spielt für die ... www.rhetorik.ch/Kreativitaet/Kreativitaet.html - Cached - Similar
  5. 10. Aug. 2005 ... Links auf Rhetorik.ch: Teamtypen · Team Kommunikation · Christian Kunert und Marcus Knill, Team und Kommunikation, Theorie und Praxis ... www.rhetorik.ch/Janusgesicht/Janusgesicht.html - Cached - Similar

Zum Umgang mit schwierigen Teamtypen: Das Janusgesicht

10. Aug. 2005 ... Links auf Rhetorik.ch: Teamtypen · Team Kommunikation · Christian Kunert und Marcus Knill, Team und Kommunikation, Theorie und Praxis ... www.rhetorik.ch/Janusgesicht/Janusgesicht.html -
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  1. Appreciative Inquiry

    - 2 Besuche - 14. Sept.
    10. März 2002 ... Die Mitglieder eines Teams stehen füreinander ein! Zumindest dann, wenn sie so viel Verstand haben wie die Wildgänse. ... www.rhetorik.ch/Appreciative/Appreciative.html - Im Cache - Ähnlich

Donnerstag, 26. April 2012


Blocher nicht durch Immunität geschützt

Quelle NZZ

Christoph Blocher (Archivbild 2011).

Taten sollen teils vor Amtsantritt begangen worden sein

Die Zürcher Staatsanwaltschaft soll gegen Christoph Blocher in der Affäre Hildebrand ein Strafverfahren eröffnen können. Für die Immunitätskommission ist entscheidend, dass Blocher die Straftaten schon vor seinem Amtsantritt verübt haben soll. ... 

Kommentar: Ich bin überzeugt, dass sich Christoph Blocher auch bei einer Anklage und allfälliger Verurteilung als Held sieht für etwas Gutes, für unser Land. Doch glaube ich nicht, dass ihm ein weiterer Taucher neue Anhänger bringen wird, so wie es nach der Abwahl als Bundesrat der Fall war. Ich kenne persönlich einige SVP Politiker, die finden, Christoph Blocher habe den würdigen Abgang bereits verpasst.  



  1. Teleblocher | Das Blocher-Prinzip

    www.teleblocher.ch/
    vor 5 Tagen – Willkommen bei Teleblocher, die wöchentliche Sendung mit Alt-Bundesrat Christoph Blocher im Gespräch mit Dr. Matthias Ackeret, Journalist ...
    Sie haben diese Seite oft aufgerufen. Letzter Besuch: 21.04.12

Mittwoch, 25. April 2012

"Nicht der Wind, sondern die Segel bestimmen die Richtung."


Dieses chinesische Sprichwort wird ab heute  ein Seminarteilnehmer unseres Seminares nutzen, der oft auf der Hochsee segelt.
Allen anderen wurden sich dabei dank dieser Analogie bewusst, dass wir es in der Hand haben, den Gegenwind (Kritik, Misserfolge) zu nutzen, um unsere gesteckte Lernziel zu erreichen.


http://is2.myvideo.de/de/movie13/43/thumbs/4747453_1.jpg


NACHTRAG 1: Kein Wind hilft demjenigen, der nicht weiss, wohin er segeln will!


NACHTRAG 2:


Nach Eveline Binsack, Extremsportlerin, hat man dann Erfolg, wenn man im richtigen Zeitpunkt Gegensteuer halten kann.
 
Folgenden Satz habe ich mir bei Ihrem Vortrag  notiert:

"Bei Gegenwind müssen wir nicht den Wind bekämpfen. Wir müssen unsere EINSTELLUNG ändern!"

Dienstag, 24. April 2012

 Thomas Minder sieht sich als David, der gegen Goliath kämpft


Nach seinem  Auftritt bei SCHAWINSKI SF 1 (Montag, 23. April 12) interessierte die Bevölkerung vor allem die Frage: Wie nimmt der  populäre Schaffhauser Ständerat Stellung zu  den vielen harten Vorwürfen in den Medien?


Ich hatte  für das Schaffhauser Fernsehen bereits  während des Wahlkampfes 2011 den parteilosen Ständeratskandidaten  bei seinen Medienauftritten beobachtet und analysiert. Damals beurteilte ich vor allem die Wirkung des Einzelkämpfers. Ich zitiere:

"Der Vater der "Abzockerinitiative" spricht mediengerecht, anschaulich und ausdruckstark. Ein Beispiel: "Es darf nicht so weiter gehen wie in Stetten, dass Häuser wie Nistkästen bis an den Waldrand gebaut werden." Der parteilose Kandidat mobilisiert das Publikum mit eigenen Mitteln und grossen Inseraten. Er hat keine engen Verbindungen zu Parteien und Verbänden. Thematisch tangiert er zum Teil die Thematik der SVP und der Grünen. Er kann mobilisieren, wirkt als Person engagiert und ist von seiner Botschaft überzeugt. Wer an eine Sache glaubt, kann erstaunlicherweise viele rhetorische Fehler machen. Minder überzeugt vor allem deshalb , weil er selbst von seiner Botschaft überzeugt ist. So spricht Minder vor Mikrofon und Kamera oft LAUT, SCHROFF, zu pausenlos. Minder profitiert vom Bonus "Neu, frisch, unverbraucht, parteilos". Viele Bürger zeigen den grossen Parteien gegenüber oft Verdrossenheit, Unbehagen bis hin zu Misstrauen. Sie ärgern sich auch, dass die Minder-Initiative auf die lange Bank geschoben wird und hoffen, dass der neue Ständerat in Bern Druck ausüben könnte. Thomas Minder ist so besessen von seiner Mission, dass die "Bilanz" ihn einmal mit "heiligen Eifer" betitelte. Er muss daher aufpassen, dass er mit seinem ausgesprochenen Sendungsbewusstsein NICHT ZU MISSIONARISCH WIRKT und er im Wahlkampf keine Schlammschlacht führt. So stört mich zum Beispiel, dass Minder in seinen Inseraten für sich selbst Mitleid erweckt. Wenn er den Sitz ins "chambre de réflexion" schaffen will, MUSS ER UNBEDINGT DIE BALANCE ZWISCHEN HAERTE UND FLEXIBILITAET  finden."

Beim Auftritt der Kandidaten beim Schaffhauser Fernsehen warf Christian Heydecker seinem Kontrahenten damals vor,  Minder habe ihn unfair ans Schienbein getreten und der Kampf könnte in der letzten Phase - zusammen mit den Jungfreisinnigen - zu einer Schlammschlacht verkommen. Es kam dann aber nicht so weit.

Der jüngste Medienwirbel über seine Aussagen als neuer Ständerat machte  bewusst, dass die Direktheit Minders bei der Oeffentlichkeit und vor allem in den Medien sehr schlecht ankam.

Was war geschehen?

Wenige Aussagen Minders   lösten gleichsam ein politisches Beben aus. Der neue Schaffhauser Ständerat soll  (gemäss  NZZ Beitrag)  gesagt haben, das Stöckli sei ein "Kindergarten", sei "tiefrot", ein "Streichelzoo" und mache "Tubel-Vorschläge", die nur dazu dienten, Subventionen für ihre Kantone locker zu machen.
 Blick vermutete darauf, Minder sei in Rage gekommen, weil seiner Initiative wohl ein direkter - "inklusive sozialistischer Bonisteuer" - und ein indirekter Gegenvorschlag entgegengestellt worden sei. Ständerat This Jenni vertrat die  Meinung: "Wir müssen Minder disziplinieren - sofern er überhaupt therapierbar ist". Anita Fetz keilte nach: "Minder ist halt so ein Typ, der schwatzt, bevor er denkt".  Solche beleidigenden Aussagen habe sie in ihrer Ständeratskarriere noch nie gehört. 
Bei dieser medialen Ausrastergeschichte zeigte sich für mich wieder einmal,  dass die Form, das "Wie" und die Wortwahl eines Parlamentariers ausschlaggebender sein können, als das das "Was". Wenngleich in Minders Aussagen  ein Funken Wahrheit sein könnte, dürfte aus meiner Sicht kein Kritiker öffentlich  die Nerven  verlieren und emotional aus dem Bauch heraus kontern. Der verbale Ausraster schadete aus meiner Sicht dem neugewählten, unverbrauchten, sympathischen Schaffhauser Politiker enorm. Ich erwartete  eine Entschuldigung, damit seine  Reputation  keinen weiteren Schaden nimmt. Minder nahm jedoch kein Wort zurück, er fand lediglich, er sei missverstanden worden, man habe seine Aussagen nur auf ein paar Stichworte reduziert. Er werde sich  aber auf keinen Fall verbiegen lassen. Immerhin gestand er, der Ausdruck Kindergarten sei nicht ideal gewesen. 




Thomas Minder. (Peter Schneider / Keystone)
Thomas Minder. (Peter Schneider / Keystone)


 Wie nutzte nun Minder seine Chance im Schweizer Fernsehen (SF1) bei SCHAWINSKI?


Die rhetorische Stärke Minders bei Schawinski ist und bleibt sein grosses Engagement, seine Ausdruckskraft. Er glaubt an das, was er sagt. Sein feu sacré ist stets spürbar (Augen, Haltung, Stimme).
Nicht nur in der Medienrhetorik gilt der bewährte Grundsatz: Wer überzeugen will, muss von dem überzeugt sein, was er sagt. Und: Ständerat Minder ist von seinen Botschaften voll und ganz überzeugt.
 Anderseits müssten wir bei ihm auch  die Dosis des Drucks, die Dosierung der Ausdruckskraft und der Emotionalität betrachten. Jemand der auf einer Orgel im das FF (forte fortissimo) Register zieht, erdrückt langfristig die Zuhörer. 
Obschon Minder den Vorwürfen Schawinskis am Anfang mit spürbarer Zurückhaltung und gekonnten Stopsignalen (Nein) zu kontern verstand und  bei den ersten Antworten negative Begriffe nie wiederholte (was  professionell, aber selten gemacht wird),  gelang es Schawinski,  beim Gegenüber   die Kadenz nach und nach zu erhöhen, vor allem bei jene Problemfeldern, die wahrscheinlich Minder auch im Alltag richtig ärgern. Dadurch kam  der Interviewte immer mehr in Fahrt, und zwar dermassen, dass der Ueberdruck dominierte und sich die Sprechgeschwindigkeit erhöhte. Bei einer Frage konnte  sich Thomas Minder recht heftig  in eine  Wut steigern. Vor allem an jener Stelle, als es um das unverständliche Verhalten des Ständerates ging, der den direkten Gegenvorschlag zu Minders Initiative  unterstützen möchte. Es war offensichtlich: Als Vater der Abzockerinitiative hatte er über Monate viel zu viel Frust über sich ergehen lassen müssen. Mit dem bewährten "antizyklischen Verhalten" hätte sich Thomas Minder der Beschleunigungsspirale Schawinskis entziehen können. Nach dem Prinzip: Taxifahrer fahre langsam, es eilt!
Der neugewählte Ständerat fühlt sich immer noch als Einzelkämpfer, der allein sich selbst verpflichtet ist, der mutig und engagiert  "ALLEIN gegen ALLE" kämpft.
 Keine der umstrittenen verbalen Ausraster nahm der Thomas Minder bei Schawinski  zurück. Die ungefilterten Aussagen gehören  für ihn zur "freien Meinungsäusserung".  Man müsse offen und ungeschminkt aussprechen dürfen, was das Volk bewege. Die Blogeinträge würden ihm übrigens bestätigen, dass das Volk eindeutig hinter ihm stehe.
Minder wollte  sein Verhalten nachträglich nicht ändern. Er stehe  zu allen Aussagen. Kein Wort der Entschuldigung, der Selbstkritik. Minder ist überzeugt,  dass er - wie "David gegen Goliath" - weiter kämpfen müsse. Einmal sprach er von sich  in der dritten Person. Das hatte er übrigens früher bei Medienauftritten oft gemacht:  "Der kleine Minder wird es nicht zulassen, dass...". Diese Formulierung verdeutlicht, dass er sich von aussen und zwar als "Retter einer guten Sache" sieht.

Wahrscheinlich würde es jedem Medienberater schwer fallen, Thomas Minder in einem Coaching darzulegen, dass bei Kommunikationsprozessen nicht nur die Regel gilt: "Bleibe Du selbst". Dass auch gilt: "Wenn Du etwas bewirken willst, muss Du ebenfalls  die Wirkung beim Adressaten bedenken".  Wird jemand jemand falsch verstanden wird, so trägt in der Regel der Sender  die Hauptschuld.
  


Schawinski mit Thomas Minder - YouTube

www.youtube.com/watch?v=VGGpnq2z4YQNeuvor 1 Tag - 31 Min. - Hochgeladen von SchweizerFernsehen
Als Kämpfer gegen die «Manager-Gier» ist Thomas Minder einst auf dem politischen Parkett aufgetreten ...



Zusammenfassung:

Bei Schawinski rastete Thomas Minder nicht mehr aus. Er sieht sich als Einzelkämpfer mit einer Mission, die er mit allen Mitteln verteidigen will.
 Wer offen kommuniziert, sollte jedoch die Grenze zwischen  Offenheit und Beleidigung kennen. Zwischen "Sich nicht verbiegen lassen" und "Unflätigkeiten" liegt eine grosse Spannweite. Wer öffentlich redet, muss sich  der Kraft seiner Worte stets bewusst bleiben und sich auch entschuldigen können.
Minder erklärte nachträglich, er habe keine Polemik auslösen wollen, die direkte Art sei halt sein Stil.
 "Offen und direkt kommunizieren" hat nach meinem Dafürhalten nichts zu tun mit "verletzend kommunizieren".

NACHTRAG BLICK:

Loses Mundwerk Thomas Minder erklärt die Tubel-Vorstösse im Ständerat

ZÜRICH - Trybol-Chef und Ständerat Thomas Minder lieferte sich gestern Nacht einen Schlagabtausch mit Roger Schawinski. Er wirft seinen Ratskollegen zu viel Eigenmarketing vor.


Minder gestern bei Schawinski.
Roger Schawinski im Element: «Herr Minder, verzeihen Sie den Wortwitz. Aber leiden Sie unter einem Minderwertigkeitskomplex?» Eine ideale Steillage für den parteilosen Ständerat.
«Die Gegner haben mich ausgestossen, darum wurde ich gewählt vom Volk.» Er sehe sich als bodenständigen Unternehmer, der geradlinig wirke.
«Ich bin eckig und kantig und nenne das Kind beim Namen.» Genau. Darum präzisiert er seine Aussage im SonntagsBlick über Tubel-Vorstösse im Ständerat.
«Es gibt immer mehr Vorstösse, in denen es nur darum geht, dass sich der betreffende Ständerat ins rechte Licht rücken kann.» Das sei nicht die Aufgabe des Ständerats.

Minders grösster Feind?

Auf die Frage nach seinen grössten Feinden meinte er: «Herr Limberger von OC Oerlikon. Den habe ich letzte Woche betrieben.» Limberger klagte Minder ein und verlor.
Minder hatte den ehemaligen CEO mehrfach als Abzocker tituliert. Darauf klagte der Manager den Ständerat ein wegen Rufschädigung und Persönlichkeitsverletzung. Das Bezirksgericht Höfe wies die Klage vollumfänglich ab.
Stattdessen sprach sie Minder noch eine Prozessentschädigung von 1500 Franken zu. Dieses Geld scheint Limberger bis dato nicht überwiesen zu haben.

Montag, 23. April 2012

Zur Einstimmung unseres Medienseminares


Ueberzeugen vor Mikrofon und Kamera


Medienrhetorik und Medientraining

Für Führungskräfte lohnt sich ein Coaching im Mediensimulator



Im Umgang mit Medien  empfehlen wir nur ein professionelles Training. Man findet zwar im Internet eine Fülle von Angeboten und in den Bibliotheken gibt es  zahlreiche  Ratgeber mit Tipps für alle, die sich mit öffentlichen Auftritten befassen. Auch auf rhetorik.ch erscheinen laufend neue Beiträge, die sich mit Medienauftritten und Öffentlichkeitsarbeit auseinandersetzen.

Theoretisches Wissen ist zwar gut, doch Medienkompetenz kann nur in  paxisorientierten,  professionellen Training oder Coaching optimiert werden.
Dieses berufbegleitende Coaching sollte  weder rezeptorientiert noch theaterzentriert konzipiert sein. Zahlreiche Angebote beschränken sich leider oft nur auf Teilaspekte. Man erhält dort Tipps, beispielsweise, welche
Kleider oder Kravattenfarbe man tragen solle. Von Seminaren, die nur  Teilaspekte behandeln, rate ich ab. Professionelle Coachs arbeiten immer ganzheitlich, holistisch.

Die Wirkung beim Publikum ist ausschlaggebend. 

Wir haben in unseren Intensivkursen einen prozess- praxis- und ressourcenorientierten Ansatz.
Sie profitieren von einem gezielten, massgeschneiderten Einzeltraining.


Unser professionelles Training fördert Ihre kommunikative Kompetenz in schwierigen Situationen. Wenn Sie auch  in Stress-Situationen glaubwürdig auftreten  und Fragen, Argumente oder Statements verständlich auf den
Punkt bringen können, so  wirkt sich dies zwangsläufig auch positiv auf Ihre Tätigkeit im Beruf und Alltag aus.



Hilfreiche LINKS:





rhetorik.ch aktuell: Image schlägt Fakten

Sowohl die Person als auch die Präsentation beeinflusst den Inhalt wesentlich. Fakten werden durch die Person oder die Darstellung gefärbt. ... www.rhetorik.ch/Aktuell/09/10_18/ - Cached - Similar

Selbstmanagement

Selbstmanagement. ... Selbstmanagement. von Marcus Knill. "Selbst" - ein Schlüsselwort der Kommmunikation", Handelszeitung, 29. Oktober - 4. ... www.rhetorik.ch/Selbst/Selbst.html -
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  1. Medienkommunikation

    2. Okt. 2002 ... Medienkommunikation ist lernbar. von Marcus Knill. Der Umgang mit elektronischen Medien kann im Mediensimulator gelernt werden. ... www.rhetorik.ch/Medienkommunikation/Medienkommunikation.html - Cached - Similar
  2. Medienkommunikation Positionierung

    5. Juni 2007 ... Medienkommunikation. von Marcus Knill. Positionierung. Führungsperson werden Sie in der Informationsgesellschaft immer häufiger persönlich ... www.rhetorik.ch/Medienkommunikation/Medienkommunikation1.html - Cached - Similar

Medienauftritte

7. Juni 2003 ... Medientraining - eine Selbstverständlichkeit ... Medientraining ist nicht dazu da, Ihre Persönlichkeit zu verfremden. Im Gegenteil: ... www.rhetorik.ch/Medienauftritt/Medienauftritt.html - Cached - Similar

  1. 10 Gebote der Medienrhetorik

    10 Gebote der Medienrhetorik. ... 10) Konkret, bildhaft und mit Beispielen reden. Nicht nebulös und abstrakt formulieren. ... www.rhetorik.ch/Medienrhetorik/10Gebote.html - Cached - Similar
  2. 10 Gebote für guten Journalismus

    15. Mai 2005 ... Der Deutsche Bundespräsident Johannes Rau trug Anfang Juni 2004 bei der Jahrestagung des "Netzwerks Recherche" zehn Gebote für guten ... www.rhetorik.ch/Journalistengebote/Journalistengebote.html - Cached - Similar




    Kommunikation und Medien

    Umgang mit den Medien - 10 Tipps. 1. Journalistinnen und Journalisten sind Ihre Partner, nicht Ihre Feinde. Das heisst aber nicht, dass Sie Ihre Freunde ... www.rhetorik.ch/Medien/Medien.html - Cached - Similar

    Oeffentliche Auftritte

    Öffentliche Auftritte. von Marcus Knill. 1. Vorbereitung ... 2. Kurz vor dem Auftritt. Sich lockern. ... 3. Beim Auftritt. Keine Nebengedanken. ... www.rhetorik.ch/OeffentlicheAuftritte/OeffentlicheAuftritte.html - Cached - Similar



    Ich freue mich auch die Zusammenarbeit!



    BIS BALD! 

    %%%%%%%%%%%%%%%%%%%%

    AUS BLOG -PERSOENLICH.COM



    Aufmerksamkeit allein genügt noch nicht

    Marcus Knill
    Wie bei dem umstrittenen FDP Videoclip in Reinach kam es nun bei einem SPD “Gaga” Plakat in Nordrhein-Westfalen zu einem Medienwirbel. “Parteienwerbung ganz gaga Wurst-Wirbel um SPD-Plakat” titelte „Bild“.
    Zum Sachverhalt: Per Facebook-Abstimmung haben die Sozialdemokraten ein neues Plakatmotiv ausgesucht. Die nordrhein-westfälische SPD wurde dazu aufgefordert, kreative Vorschläge für ein Wahlkampfplakat einzureichen. Eine Jury wählte dann aus den Vorschlägen fünf aus und liess  per Facebook über diese Favoriten abstimmen. 4‘497 Facebook-Nutzer entschieden sich für das Plakat mit dem sonderbaren Slogan „Currywurst ist SPD.“ Nun soll die Currywurst-SPD-Werbung tatsächlich in Druck gehen und tausendfach im ganzen Bundesland aufgehängt werden.





    Der Entscheid  sorgte nachträglich für jede Menge Spott. Sogar die Vegetarier wurden auf den Plan gerufen! Diese fanden das Wurst-Plakat alles andere als lustig. Umfragen machten nachträglich bewusst, dass die Aussage des Plakates – der Gag – nicht verstanden wurde. SPD-Generalsekretär und Wahlkampfleiter Michael Groschel rechtfertigte die Aktion: „Wer sich auf das Netz einlässt, muss mit dem Ergebnis leben“. Die SPD hat etwas erreicht: Eine Menge Aufmerksamkeit. Das Plakat  ist überall im Gespräch. Zwei Studenten aus Tübingen hatten das Motiv vorgeschlagen. Als Preis dürfen sie nun  mit NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft dinieren. Ob’s da wohl Currywurst zu essen gibt? fragt die „Bild“-Redaktion.


    Was ich von dieser Aktion halte: Auch bei diesem Kampfplakat erwarte ich Antworten auf die Fragen: Welches ist die Kernbotschaft? Wird sie verstanden? Was bezweckt diese Aktion? Ich kann mir kaum vorstellen, dass ein Profi-Werber glücklich ist, wenn sein Plakat falsch verstanden wird und seine Aktion nicht dazu beiträgt, Stimmen zu gewinnen. Ein Selbstversuch lohnt sich. Zeigen Sie in Ihrem Bekanntenkreis dieses Plakat und sammeln Sie die Reaktionen oder Antworten. Sie werden bei dieser Gaga-Aktion einmal mehr feststellen: Aufmerksamkeit wecken allein genügt leider noch nicht! In meinem Bekanntenkreis kam jedenfalls das Plakat schlecht an.



    Marcus Knill
    Montag, 23. April 2012 um 10:19 Uhr


Sonntag, 22. April 2012

Eindrückliche Nasszellen


Soeben bin ich mit meiner Frau aus der Gegend von Ulm zurückgekehrt.
Auf der Fahrt nach Friederichshafen - auf der Fähre,  auf dem Weg entlang des Bodensees, Untersees und des Rheines durchquerten wir immer wieder Nasszellen. Dies war ein schönes APRIL-Erlebnis:


storybild
Eine  20 Min