Dienstag, 21. Februar 2012

Zusätzliche Hintergrundinformationen für unser Seminar




Eine Frage, die uns interessieren müsste:

Wie wirke ich auf andere?

Ich spiele nichts vor. Ich bin mich.
Dies setzt voraus, dass ich mich kenne.
Deshalb arbeite ich beim Coaching immer mit fachgerechtem Videofeedback

Dank der Entschlüsselung der Körpersignale erhoffen wir uns, die Absicht unserer Kunden rascher zu erkennen. Wir möchten alle Gedanken lesen können und suchen deshalb nach allen Anzeichen, die uns verraten, ob das Gegenüber flunkert, lügt oder eine Aussage ernst meint. Es hat sich gezeigt: Einen sicheren Lügendetektor oder ein Gedankenlesegerät gibt  es immer noch nicht.







  1. Zur Wirkung der Persönlichkeit


    DAS IMAGE SCHLAEGT DIE FAKTEN!





    (Wir wirken nicht nur durch die Körpersprache - jede Person hat einen Ruf)

    Wer sich mit den Phänomenen der Menschenkenntnis auseinandersetzt, merkt rasch, dass unser BILD (IMAGE), das wir vermitteln, mit vielen Missverständnissen gekoppelt ist.
    Geschichte Pagagei:


    Jemand wollte ein einer Zoohandlung einen Papagei kaufen.
    "Dieser schöne bunte Vogel kostet 300.-- Fr.", sagte die Verkäuferin.
    "Und der kleinere dort?"
    "Der kostet 600.--!"
    "Weshalb ist er so viel teurer?", wollte der Käufer wissen.
    "Er kann schon Worte nachsprechen."
    "Was kostet dann der farblose, Papagei dort hinten, dem einige Federn fehlen?"
    "Der kostet 5000.-- Fr!"
    "Weshalb?"
    "Alle sagen ihm CHEF."
    FAZIT: Der Ruf (die Marke) ist auch bei Menschen ausschlaggebend.


  2. rhetorik.ch aktuell: Image schlägt Fakten

    Sowohl die Person als auch die Präsentation beeinflusst den Inhalt wesentlich. Fakten werden durch die Person oder die Darstellung gefärbt. ... www.rhetorik.ch/Aktuell/09/10_18/ - Cached - Similar

    Körpersprache nie antrainieren!

  3. __________________
  4. Neujahrsansprache in Kandersteg mit Bundesrat ...
    7 Min. - 28. Dez. 2007
    Hochgeladen von SchweizerFernsehen

    youtube.com

  5. Fragen, die Sie bestimmt immer noch interessieren:

  6. Kann man die Körpersprache eindeutig deuten?


  7. Wie erkennt man bei einer Person, ob sie lügt? (Körpersignale, Stimme?)


  8. Oder ob eine Person nervös ist?


  9. Gibt es Beispiele, die zeigen, dass man die Körperprache deuten kann?

FRAGWUERDIG SIND ALLE REZEPTORIENTIERTEN, SCHABLONENARTIGEN INTERPRETATIONEN, wie in folgendem Artikel: 

























Pseudopsychologie

Schablonenartige Interpretationen der Körpersprache von Mitmenschen sind Unsinn. Auf dieser Seite finden Sie ein Beispiel einer fragwürdigen Pseudopsychologie. Vergleichen Sie die Artikel:






































Ihr Kollege gestikuliert, unterstreicht seine Worte mit vielen Handbewegungen - damit will er Sie überzeugen: "Das ist die Lösung. Glauben Sie mir!"
Die Hände hinter dem Kopf verschränkt, der Blick etwas abfällig - dieser Mann hat Macht und zeigt das auch.
Der Blick nach unten geneigt, die Hände verkrampft - da ist wohl was schief gelaufen ...
Ihr Kollege zieht die Unterlippe nach oben - er fühlt sich sicher, gefällt sich sehr.
Ihr Kollege streicht sich über das Kinn - er denkt nach.






































Die Finger trommeln nervös auf dem Tisch, der Kopf ist seitlich geneigt - Ihr Kollege ist unsicher, nervös.
Ihr Kollege presst Zeigefinger und Daumen aneinander - diese Geste bedeutet Aggression. Nur noch wenige Momente, dann explodiert er ...
Die Hände hinter dem Rücken, der Blick nach unten geneigt - Ihr Kollege fühlt sich gar nicht wohl ...
Ihr Kollege fasst sich ständig an die Nase, reibt daran - da fühlt sich jemand gar nicht wohl, ist unsicher... ,,Ob das alles so richtig ist..."



Im Alltag lohnt sich, die Wirkung einer Person auf das Gegenüber nicht nur auf Grund EINES Aspektes zu beurteilen, sondern sie ganzheitlich zu betrachten.

 
==> Ein Stimmanalytiker kann mit einer Stimmanalyse wichtige Aspekte bewusst machen.
Ein Phoniater erklärte mir während des Studiums, wie er mit Stimmanalysen versucht, herauszufinden, ob jemand lügt.

 
==> Ein professioneller Graphologe überraschte mich mit seinen präzisen Analysen einzelner Schriftbilder.


==> Kinesik Spezialist Samy Molcho ist fähig, aus dem Verhalten einer Person Erstaunliches ablesen.

Ich lernte im Laufe der Jahre zahlreiche Spezialisten kennen, die sich mit der Wirkung der Mitmenschen auseinandergesetzt haben.


==>; Ein NLP Spezialist (NLP =Neurolingustisches Programmieren) entlarvte in einem Seminar das Gegenüber an den Augenstellungen und versuchte zu prognostizieren, was die jeweilige Person tatsächlich dachte.


==> Es gibt Wahrseher, die beispielsweise erklären, aus einem Signal der Körper- und Gesichtsform usw. das Gegenüber zu entlarven.
Auf dem Markt finden wir zahlreiche Bücher, die beschreiben, wie körpersprachliche Signale punktgenau interpretiert werden können.



==> Ich kenne Personalchefs, die aus dem Vokabular eines Interviews mehr herauskristallisierten können, als der Bewerber eigenlich von sich preisgeben wollte.


==> In einer Grossbank wurde das obere Kader nach dem DISG Modell in Farbtypen eingeteilt.
- D (dominant ROT)
- I (initiativ ORANGE)
- S (stetig GRUEN)
- G (gewissenhaft BLAU)
Das Kader musste Kurse besuchen, um sich selbst und die Mitarbeiter nach diesem Modell einzuschätzen um daraus erworbene Verhaltenstipps im Job anzuwenden. Die Umsetzung dieses Rasters kostete die Bank viel Zeit und Geld. Es erstaunte mich: Diese einfache Methode wurde von vielen Mitarbeitern geschätzt. Denn sie glaubten nun zu wissen, wie man das Gegenüber behandeln kann. Weil sich die meisten Menschen nach einfachen und eindeutigen Zuordnungen sehnen, werden derartige rezeptorientierten Anleitungen geschätzt. 


Aus langjähriger Erfahrung habe ich gelernt, dass solche punktuellen Erkenntnisse unter Umständen richtig sein können. Doch sind es immer nur Teilerkenntnisse. Ein einzelner Mosaikstein vermittelt leider noch kein schlüssiges Gesamtbild.
Im Laufe der Jahre wurde mir bewusst: Alle punktuellen Versuche, hinter die Fassade eines Menschen zu sehen, genügen leider noch nicht. Wer Menschen tiefgründiger erkennen will, benötigt einen
GANZHEITLICHEN Ansatz.
Wir benötigen verschiedenen Steine, um ein Gesamtbild zu erkennen. Ich versuche deshalb als Coach, Menschen bewusst ganzheitlich (holistisch) zu analysieren.
Erst dank verschiedenster Mosaiksteine wird es möglich, uns der "Wahrheit" anzunähern.
Alle punktuellen Methoden auch wenn sie als taugliche Mittel angepriesen werden- genügen leider noch nicht, um unser Gegenüber richtig einzuschätzen.
Die Wirkung einer Person bestimmen übrigens nicht Experten, sondern bestimmt das Publikum.
Demonstration: Kursteilnehmer, der diese These missachtete. Er verwies auf meinen Buchtitel: Ich muss natürlich sein (Mir muss es wohl sein).





LINKS:

rhetorik.ch aktuell: Image schlägt Fakten

Sowohl die Person als auch die Präsentation beeinflusst den Inhalt wesentlich. Fakten werden durch die Person oder die Darstellung gefärbt. ... www.rhetorik.ch/Aktuell/09/10_18/ - Cached - Similar
  1. rhetorik.ch aktuell:

    24. Nov. 2000 ... Samy Molcho durchschaute schon vor Jahren Alt Bundeskanzler Kohl- dank einer Analyse von Kohls Körpersprache. ... www.rhetorik.ch/Aktuell/Aktuell_Nov_24_2000.html - Cached - Similar
  2. Der Fall Möllemann - rhetorik.ch aktuell:

    8. Juni 2003 ... Die schillernde Figur Möllemann galt auch für den Kinesikspezialisten Samy Molcho seit je als ehrgeizig und empfindlich. ... www.rhetorik.ch/Aktuell/Aktuell_Jun_08_2003.html - Cached - Similar


Oeffnung schafft Vertrauen



Bei allen Kommunikationsprozessen lohnt es sich, vor Gesprächen, Auftritten immer zu kontrollieren, ob der Körper, die Muskeln, die Hände  locker sind.

Die Lockerheit des Körpers beeinflusst  die Lockerheit im Denken.

Dank dieser Lockerheit fliesst die Kommunikation.

Die Spannung im Stresszustand erkennen wir sofort im Gebiss-Hals bereich. Wer sich muskulär verspannt, blockiert auch das Denken.


Offene Haltung beim Sprechen




FAZIT: Beginnen Sie nie mit einer Scheinlockerheit. Nehmen Sie sich die Zeit, den Start  zu zelebrieren, bis sie echt locker sind! Selbstverständlich benötigen Sie immer auch eine gewisse Grundspannung. Es gibt bewährte Methoden oder Techniken, diese Lockerheit innert weniger Sekunden zu gewinnen.


Zur Haltung:
Geerdet STEHEN - zur Aussage STEHEN
WURzeln





Beim Kommunikationscoaching spielt die Haltung eine wichtige Rolle.

Es zeigt sich, wer geerdet da STEHT -  mit Bodenhaftung - der wird  auch besser verSTANDen.
Die Stimme klingt auf der senkrechten Wirbelsäule sonorer. Sie ist ausbalancierter.

Wer goundet (Begriff in den Staaten), wer geerdet da steht, signalisiert, dass er zu seiner Aussage STEHT.  Wer seinen STANDpunkt eindeutig vertritt, wird zwangsläufig auch besser verSTANDen.
(In unserem fachgerechten Coaching erkennen Sie, wie  die Energie- dank richtigem Verhalten - konkret  zum fliessen gebracht werden kann.

Fazit: Wer verankert ist, kann auch bei heiklen Kommunikationsprozessen verbale Stürme überstehen.


  1. _______________
    Anstelle einer ausgedruckten Dokumentation folgt hier noch ein
    Internetbeitrag zum nachträglichen Studium:
     
    von Marcus Knill

    Bei der Wirkung und beim Phänomen des Ueberzeugens spielt die Stimme (der TON) eine zentrale Rolle. Bekanntlich gilt: "C'est le ton qui fait la musique". In Abänderung des Spruches "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte" darf gesagt werden: "Die Stimme sagt mehr als viele Worte". Die Stimme (ohne Bild), beispielsweise am Telefon oder im Radio weckt erstaunlich viele Vorstellungen. Bei Zuhören werden Bilder geweckt. Nach der amerikanischen Wissenschafterin Sarah Partan sind auch bei der Tierwelt Laute wichtiger als körpersprachliche Signale.

    Stimme und Glaubwürdigkeit

    Ueberzeugungs-pyramide
    Die Überzeugungs-Pyramide

    (Quelle des Bildes: Knill, Marcus: 

    ,Beeinflussung-Manipulation-Propaganda)

    Wahrscheinlich hat Hillary Clinton die Wahl mitunter verloren, weil ihre Stimme scherbelt. Obamas Stimme hingegen klingt wie Musik. Wenn es um Ueberzeugungsprozesse geht, spielt die Stimme eine zentrale Rolle. Spezialisten behaupten, dass die Stimme uns enorm viel verrät. Sie ist wie ein Lügendetektor.
    Kriterien der Stimme



    Nebst dem Klang sind es:
    - Resonanz (wir können die Resonanzebene einordnen)
    - Modulationsbreite (Kann gemessen werden)
    - Atmungsgeräusche (sind am Mikrofon gut hörbar - Atemnot, Kurzatmung, Spannung)
    - Registerübergänge
    - Kieferöffnungsweite ( eng - signalisiert oft Stress - Spannung)
    - Lippenspannung
    Ich habe als Assistent bei Phoniater Dr. D. Padovani erkannt, dass sich psychische Befindlichkeiten auf die Stimmung und damit auch auf die Stimme auswirkt.


    3D Diagramm der Stimme
    Generell darf gesagt werden: Monotonie bei der Stimme ist nicht nur langweilig. Die monotone Stimme ist "tödlich" bei allen Dialogen und Präsentationen.
    Der STIMMKLANG setzt sich zusammen aus:
    LAUTSTERKE (laut/leise)
    INTENSITAET (stark betonend, zurückhaltend) --> dynamischer Akzent
    TONFALL (hoch/tief)
    TEMPO (schnell/langsam)
    TAKT (Rhythmus) ---> Rhythmischer Akzent
    TONART (fröhlich, offen, melancholisch, traurig, getragen)
    Beim Coaching achten wir darauf dass die natürliche Stimmlage nicht verstellt wird. Wir müssen die persönliche Indifferenzlage herausarbeiten Messungen zeigen, dass in Stresssituation die Stimme bis zu einer Oktav nach oben springt. Bei einer Verstärkeranlage, im Radiostudio oder am Telefon ist es wichtig, dass wir im Kammerton sprechen und nicht so, als müssten wir auf dem Kasernenhof ohne Verstärkeranlage schreien.




    Etwas von Wichtigsten ist der Start

    Locker geerdet dastehen oder sitzen und lernen wie man eine Vollatmung macht. Viele Redner machen atmen falsch (Hochatmung).
    LINKS:

    1. rhetorik.ch aktuell: Die Stimme als Marke

      21. Mai 2006 ... Wahrnehmungstests zeigen, dass die Stimme einen wichtigen Beitrag zur Kommunikation leistet. Bei Präsentationen vor einem Publikum trägt sie ... www.rhetorik.ch/Aktuell/06/05_21.html - Cached - Similar pages
    2. Kraftvolle Stimme - vage Aussagen

      Kraftvolle Stimme - vage Aussagen. von Marcus Knill. Die folgende Analyse ist in der Zeitschrift Persönlich (www.persoenlich.com), dem online Portal der ... www.rhetorik.ch/Aktuell/06/08_06/persoenlich.html - Cached - Similar pages
    3. rhetorik.ch aktuell: Kraftvolle Stimme - vage Aussagen

      2. Aug. 2006 ... Dazu kam, dass Doris Leuthard mit lauter, kraftvoller Stimme (ständig "mit Power"- ohne Variationen) sprach. Die Lautsprecher standen vor ... www.rhetorik.ch/Aktuell/06/08_02.html - Cached - Similar pages
    4. rhetorik.ch aktuell: Reden mit heiserer Stimme

      Kommentar: Christoph Blocher hätte mit der kaputten Stimme besser nicht geredet und die Sendung verschoben. Der Auftritt der Ehefrau war auch nicht ... www.rhetorik.ch/Aktuell/08/01_13/index.html - Cached - Similar pages


    BEOBACHTEND LERNEN







    Anstatt die Körpersprache zu trainieren:
    Trainieren Sie Ihre Wahrnehmungsfähigkeit mit folgender BEOBACHTUNGSUEBUNG

    1. Schritt:
     


    Beobachten Sie eine andere Person genau, wie sie geht, sitzt oder steht!


    2. Schritt:



    Fragen sie sich: Welcher Eindruck, welche Wirkung, hat die Körperhaltung der Person, deren Körperhaltung sie beschrieben haben?


    3. Schritt:



    Ziehen sie Schlüsse daraus. Damit sie die Einstellung dieser Person besser nachvollziehen können, ahmen Sie die Stellung dieser Person bewusst nach. Sie werden möglicherweise auf diese Weise herausfinden, mit welcher Einstellung die beobachtete Person kommuniziert. (Die Einstellung wirkt sich bekanntlich auf die Stellung des Körpers aus und umgekehrt!)


    4. Schritt:



    Diese Selbstbeobachtung dürfen Sie keinenfalls während eines echten Auftrittes oder eines echten echten Dialoges machen (Sie wären sonst nicht mehr 100 prozentig beim Kommunikationsprozess)! Beobachten sie ab und zu ihre Körperhaltung:
    FUESSE
    BEINE
    BECKEN
    RUMPF
    ARME
    HAENDE/FINGER
    KOPFHALTUNG




    Dank dieser Ueberprüfung erkennen Sie rechtzeitig allfällige negative Verhaltensweisen und können so Ihre Haltung immer wieder selbst korrigieren, bevor Sie sich Negatives angewöhnt haben.

Philipp Rösler (FDP) überzeugte  mit einer pfiffiger Rhetorik am Stockacher Narrengericht

Dem liberale Bundeswirtschaftsminister und Vizekanzler gelingt es in kurzer Zeit die Einheimischen und das Gericht zum Lachen zu bringen.


Die erste Ueberraschung: Rösler erscheint ohne irgend ein fasnächtliches Accessoir. Er behauptet, sein gediegener schwarzer Anzug sei die Verkleidung. Er stelle nämlich einen "erfolgreichen Politiker" dar. Das solide Outfit habe er bewusst gewählt, weil: "Die Narrenkappe habe er täglich auf." Mit diesem Einstieg erntet er den ersten Applaus.



Die Beziehung zu Kanzlerin war Teil der späteren Anklage. Der Ankläger wirft Rösler vor, er habe Angela Merkel die Treue versprochen. Die lässt der FDP Bundesvorsitzende so nicht stehen, Er kontert, dies sei eine Erbschaft seines Vorgängers Guido Westerwelle. Der heutige Zustand lastete Rösler nach eigenem Bekunden, der "gelben Gefahr" an, die in Berlin gefürchtet wird.



 


Mit trockenem Humor und pfiffigen Bemerkungen holt sich Rösler vor dem Narrengericht viele Pluspunkte. Jedenfalls erntete er begeisterten Applaus. (Trittin bezeichnete Rösler als letzten fossilen Energieträger" der Grünen. Auf die sei kein Verlass mehr. "der werde gerade auf Grundlast gefahren").


Aus BILD:


Philipp Rösler vor Stockacher Narrengericht

Philipp Rösler (FDP) wurde zum Laufnarren geschlagen. Foto: Patrick Seeger
Foto: dpa


Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) ist vom Stockacher Narrengericht zu einer Strafe von zwei Eimern Wein zu je 60 Litern verdonnert worden. Die 661 Jahre alte Fastnachtsinstitution sah es am Donnerstagabend als erwiesen an, dass der Politiker mit dazu beigetragen hat, das Wählerpotenzial seiner Partei unter die Inflationsrate zu drücken. Vom Vorwurf der unrechtmäßigen Verwendung heißer Luft wurde Rösler wegen seiner sympathischen Verteidigungsrede hingegen freigesprochen.


Kommentar:


Der rhetorische Erfolg holt sich Rösler eindeutig dank einer guten, geistreichen Vorbereitung, und dank der vorbildlichen, lockeren Präsenz.



bdt1702_narrenkapp_1568696s.jpg

Montag, 20. Februar 2012


Behinderte Polizei?
(ein gutes Leserfoto)
Behinderte Polizei?
Falls die Fahrer blind sind, könnte man 
volles Verständnis haben.
Doch dann hätten sie ja gar  nicht 
da parken dürfen.
Oder sind die Motorräder 
vielleicht Rollatoren?
Jedenfalls werden die Behindertenplätze 
hier von der Polizei zweckentfremdet und 
 die Motorräder behindern im Grunde 
genommen Behinderte.










Hickhack um Gauck - Lösung im letzten Augenblick

 

(Quelle Tagi)




 In der Koalition herrscht  Uneinigkeit punkto Wulff-Nachfolge: Die CDU lehnt Joachim Gauck als Kandidaten ab. Die FDP hingegen macht sich für den ehemaligen DDR-Bürgerrechtler stark. Mehr


Kommentar: Wenn Angela Merkel Gauck unterstützt, müsste sie eingestehen, dass Sie bei Wulff einen Fehlentscheid gefällt hat. Deshalb der Widerstand. 


Kanzlerin Merkel und Joachim Gauck, der von der Union, der FDP, der SPD und den Grünen vorgeschlagene Kandidat für das Bundespräsidium. (Bild: Reuters / Fabrizio Bensch )Zoom

(Bild: Reuters / Fabrizio Bensch )



Nachtrag: Es müsste nicht Angela Merkel sein. Wenn es um ihre Machterhaltung geht, handelt sie oft raffiniert und geschickt.
So auch bei der Nachfolgeregelung des Bundespräsidenten.
Im letzten Moment hat sie nun doch nachgegeben und  die Pfarrerstochter aus dem Osten gab den Weg frei  für den Pfarrer aus dem Osten. Die Kanzlerin ist ein Phänomen. Dreht sich alles gegen sie, dreht sie einfach mit (Atomfrage usw.). Merkel hat auch in diesem Fall eingesehen, dass sie einlenken musste. Das war klug.


Gauck gilt als zuverlässig, unbestechlich, prinzipientreu unabhängig, mutig und grundanständig.

Sonntag, 19. Februar 2012

Animationstext zur bevorstehenden Veranstaltung in der Woche 08

"Verbesserungsmanagement" bei Präsentationen und Auftritten

Jede Institution muss mit Meinungsdifferenzen und Kritik umgehen lernen.

Leider dominiert  bei Problemen vielfach der Schonwaschgang oder eine destruktive Kritik.

Wenn Kommunikationsprozesse verbessert werden sollen, müssen wir unbedingt die wichtigsten Werkzeuge des Verbesserungsmanagements kennen.
 
Lobkultur in Ehren. Lobhudelei bringt uns jedoch nicht weiter.

Was wir wollen, ist echte ZUWENDUNG.

Zuwendung beinhaltet  auch, Sachverhalte deutlich, beschreibend und situationsgerecht anzusprechen.

POSITIVES als auch NEGATIVES.

Wir können nur Lösungen finden und Sachverhalte verbessern, wenn die Fakten konkret beschreiben und konkret nennen.

Wir müssen lernen, detailliert und verstädnlich zu sagen, wie wir etwas wahrgenommen haben und wie es aus unserer Sicht bewertet wird.

Bei der persönlichen Bewertung geht es nie um ein Wahrheitsmonopol der eigenen Sicht, doch hat der Vorgesetzte gleichsam ein Interpretationsmonopol. In jeder Führungsfunktion muss die verantwortliche Person - unter Berücksichtigung der eingebrachten Ansichten - letztlich allein entscheiden.

Hierarchien dürfen nicht verleugnet werden. In den wenigsten Institutionen gibt es die sogenannte basis demokratische "Führung".

Doch spielt letztlich die zwischenmenschliche Wärme in den Führungsgremien (Vorständen, Geschäftsleitungen usw.) eine zentrale Rolle.

Es geht aber bei allen Kommunikationsprozessen um Klarheit in der Sache!

Aber auch: 

- WIE etwas gesagt wird

- Und um die Frage: Ist die Kritik fair und angemessen?

Während der letzten Jahre habe ich anlässlich meiner Beratungen in zahlreichen Institutionen festgestellt:

Konsequeenz und Klarheit lässt leider  zu Wünschen übrig.

Weshalb?

Führungsprozesse werden gerne weichgespült.
In erster Linie wird NUR Einfühlsamkeit, Harmonie und Fürsorglichkeit gefordert.

Aus meiner Sicht ist zwar die Wertschätzung des Gegenübers eine zentrale Voraussetzung. Doch dürfen wir die Zielorientiertheit,  die  Strukturen, das eindeutige Sprechen nicht ausklammern.

FAZIT:

Konflikte und Meinungsdifferenzen gehören zum Alltag.

Dissens und Differenzen sind etwas Normales.

Harmonie ist nicht der erstrebenswerteste Zustand in Teams.

Im Alltag geht es vor allem um:

- den konstruktiven Umgang mit der Nichtübereinstimmung

-  eine lösungsorientierte Streitkultur!



LINKS:



Wir streiten konstruktiv. Unter vier Augen, ... Streiten- aber wie? Kritisieren- aber.
www.rhetorik.ch/.../Kommunikationsklima.html


Verbesserungen durch Veränderung · Veränderungsmanagement · Verbesserung durch Coaching · Verbesserung.
www.rhetorik.ch/Verbesserung/Management.html
Veränderungsmanagement · Verbesserung durch Coaching · Verbesserung durch Mentoring · Verbesserung.


Torpedorhetorik · Verbesserung/Veränderung · Veränderungsmanagement · Video in der.
Verbesserungen durch Veränderung · Veränderungsmanagement · Verbesserung durch Coaching · Verbesserung.
Verbesserung durch Supervision
Verbesserungen durch Veränderung · Veränderungsmanagement · Verbesserung durch Coaching · Verbesserung.
Verbesserungen durch Veränderung · Veränderungsmanagement · Verbesserung durch Coaching · Verbesserung.
Verbesserungen durch Veränderung · Veränderungsmanagement · Verbesserung durch Coaching · Verbesserung.
Verbesserungen durch Veränderung · Veränderungsmanagement · Verbesserung durch Coaching · Verbesserung.
www.rhetorik.ch/Verbesserung/Mentoring.html
Ich freue mich auf das gemeinsame TUN 


- Bis bald!


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Marcus Knill
Kommunikationsberater
+41 52 659 11 10

       

Marcus Knill ist selbstständiger Kommunikationsberater und Coach. Durchführung von Seminarien in der ganzen Schweiz. Engagements als Einzelcoach oder Berater in schwierigen Situationen. Autor von Fachbüchern und Fachbeiträgen im Kommunikationsbereich. Inhaber der Kommunikationsfirma Knill+Knill.

Seminare:

Weshalb scheiterte Jacqueline Fehr?


Herbe Enttäuschung für Jaqueline Fehr.


Ich zitiere Blick:


Tschümperlin gewählt.

 Rächte sich die Fraktion an Jacqueline Fehr?


Andy Tschümperlin (SZ) heisst der neue Fraktionschef der SP. (zvg)

Die SP wählt Andy Tschümperlin (49) vor der Favoritin Jaqueline Fehr zum Fraktionspräsidenten.

 Mit der Nicht-Wahl von Fehr seien «alte Rechnungen» beglichen worden.

Auch Tschümperlin selber zeigte sich über seine Wahl überrascht. Er habe sich nicht als Favoriten gesehen, sagte er. Weshalb die Fraktion ihn - den national weniger bekannten Nationalrat - und nicht die profiliertere Fehr gewählt habe, wisse er nicht genau.

Möglicherweise habe es aber mit seiner Art zu tun. Er nehme alle Leute ernst. «Wir sind eine Partei für alle - auch in der Fraktion», sagte er und erklärte die Moderationstätigkeit als seine wohl wichtigste Aufgaben im neuen Amt.

«Alte Rechnungen»

Während zahlreiche Fraktionsmitglieder nicht über die Gründe für die überraschende Wahl Tschümperlins spekulieren wollten, bestätigten andere, dass möglicherweise statt einer «Aussenministerin» ein «Innenminister» gewählt worden sei, der sich um die Stimmung in der Fraktion sorge. Wieder andere sprachen davon, dass «alte Rechnungen» beglichen worden seien.




Zu den Gründen der Nichtwahl ist im Tagi zu lesen:


«Fast jeder hatte mit ihr schon ein negatives Erlebnis»




 Jacqueline Fehr galt als Favoritin für das SP-Fraktionspräsidium und verlor gegen den weniger profilierten Andy Tschümperlin.


 Die Niederlage hat sie ihren Umgangsformen zu verdanken




Fehr gilt als äusserst berechnend




Dass Fehr trotzdem verlor, hat laut ihren Gegnern viel mit ihrem Auftreten, mit fehlender sozialer Kompetenz zu tun. Während der Anhörung habe sie sich im Ton vergriffen und so getan, als sei sie schon gewählt. Vor allem aber gilt die ehrgeizige Vollblutpolitikerin seit je als äusserst berechnend – durchaus bereit, Parteifreunden in den Rücken zu fallen und sie zu desavouieren, wenn es das Kalkül gebietet.


 Unvergessen bleibt etwa ihr Mitwirken am Sturz der früheren SP-Präsidentin Ursula Koch. «Das jetzige Wahlresultat zeigt, dass viel mehr Fraktionsmitglieder diese Eigenschaft Fehrs zu spüren bekamen, als dies im Vorfeld vermutet wurde», sagt ein Genosse. «Fast jeder hatte mit ihr schon ein negatives Erlebnis», bestätigt ein anderer.


Auch Fehrs Verbündete bestreiten zudem nicht, dass sie im Vergleich mit Tschümperlin, dem bisherigen Fraktionsvize, über einen sehr ausgeprägten Machtwillen verfügt. «Ich habe einen klaren Führungsanspruch ausgestrahlt», erklärte Fehr selber nach der Wahl. Tschümperlin sei demgegenüber eher ein «Moderator»


 Die Fraktion habe diesem Rollenverständnis nun eben den Vorzug gegeben. Dass aber auch «alte Rechnungen» mit ihr beglichen worden seien, will sie nicht ausschliessen: «Wenn man 20 Jahre Politik betreibt, tritt man eben dem einen oder anderen auf die Füsse.» Trotz ihrer Niederlage will Fehr als «leidenschaftliche Parlamentarierin» in der Fraktion weiterarbeiten.



Immer wieder Widerstand




Ihre Hoffnungen auf eine weitergehende Karriere dürfte sie nun jedoch begraben müssen. Erst 2010 hatte sie die Bundesratswahl gegen Simonetta Sommaruga verloren – auch damals, weil ihr unter anderem Stimmen aus der SP fehlten. Vor 12 Jahren schon unterlag sie im Rennen um das kantonalzürcherische SP-Präsidium – auch damals gegen einen weniger profilierten Gegner, den Kantonsparlamentarier Bernhard Egg. 




Gute Resultate erzielte sie stets bei den Nationalratswahlen; ihre Ständeratskandidatur 1999 blieb indes ebenfalls ohne Erfolg. Wiederum auch wegen Widerstände innerhalb der Linken: Der Zürcher Gewerkschaftsbund versagte ihr den Support, weil sie sich von den Gewerkschaften «entfremdet» habe.


Partei nun fest in Männerhand




Den stärksten internen Rückhalt geniesst Fehr bei den gleichstellungspolitisch engagierten SP-Frauen. Diese Gruppe zeigt sich nun verstimmt: Von den führenden Positionen in der Partei – Parteipräsidium, Fraktionsleitung und Generalsekretariat – ist aktuell keine mehr in Frauenhand. «Das bereitet mir Sorgen», sagt die Genfer Nationalrätin Maria Roth-Bernasconi, bis Ende 2011 Co-Präsidentin der SP-Frauen. «Wir fordern Frauenquoten in Verwaltungsräten. Da sollten wir selber eigentlich mit gutem Beispiel vorangehen.» Bei der Besetzung der vakanten Stelle an der Spitze des Generalsekretariats sei die Geschlechterfrage unbedingt zu berücksichtigen.
Andere denken schon einen Schritt weiter. Christian Levrat, so orakelt man, könnte mittelfristig das Parteipräsidium aufgeben, falls er im März zum Freiburger Ständerat gewählt wird. Für die Berner Nationalrätin Margret Kiener Nellen steht fest: «In diesem Fall sollte eine Frau sein Amt übernehmen.» (Tages-Anzeiger)

















  • Kommentar: Diese Wahl macht uns einmal mehr bewusst, dass es kantige Menschen schwerer haben als Politiker, die moderater politisieren.  Nicht nur Jacqueline Fehrs eindeutige Positionen bei der Frauenpolitik und ihre eindeutigere linke Haltung wurden ihr bei dieser Wahl mitunter zum Stolperstein. Eindeutigkeit ist zwar bei Kommunikationsprozessen wünschenswert. Doch ist es bei Jacqueline Fehr vielmehr der Ton, die berechnende, undiplomatische Art diese ehrgeizigen Politikerin, die aneckte.  Erkenntnis: Nicht nur Inhalte, auch das WIE spielt bei der Kommunikation eine wichtige Rolle.