Sonntag, 24. Juli 2011



Liebe Rägi



Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen




Deshalb:


Stärken ausbauen und Schwächen abbauen






Aus meiner Erfahrung beschäftigen sich zu viele Führungskräfte vor allem nur mit den Schwächen der Mitarbeiter.
Selbstverständlich gibt es auch jene, die Negatives nicht wahr haben wollen und bewusst ausblenden. Beides ist falsch. Meine Frau Hildegard hat übrigens  bei ihren Seminaren immer wieder festgestellt, dass die Teilnehmer - wenn sie auf einem Zettel Ihre Schwächen notieren sollten - die Seite schnell gefüllt hatten (Ich werde rasch ungeduldig / Ich bin nachtragend usw...). Wurden Sie hernach aufgefordert, ihre Stärken zu notieren, hatten sie grosse Mühe, nur eine Stärke zu finden.


Fördergespräche sind im Alltag vor allem Kritikgespräche.




Weshalb findet diese eindeutige Fixierung auf Schwächen statt?


Weil oft das, was wir gut machen, meist als selbstverständlich betrachtet wird.

Schon in der Schule wurden Aufsätze nur die Fehler mit dem Rotstift korrigiert. Es gibt selten Lehrkräfte, die ebenfalls betonen, was gut geschrieben wurde. Wir wurden in unserem Leben gleichsam nur darauf abgerichtet, Schwächen abzubauen. Die Stärken werden kaum bewusst gemacht. Davon ausgehend, dass wir uns nur verbessern können, wenn das Negative konkret benannt wird.

Viele Führungskräfte tappen in diese  Falle und gehen davon aus, dass gute Leistungen selbstverständlich sind.


Es geht natürlich nicht darum,  Mängel auszuklammern und künftig noch  die guten Leistungen zu erwähnen. Wichtig ist: Lob darf beim Verbesserungsmanagement nicht ausgeklammert werden. Ein Manager sagte mir in einem Seminar: "Ich lobe die Untergebenen nicht, sonst wollen Sie nur mehr Lohn. Oder sie werden eingebildet."


Wer coacht oder Menschen zu führen hat, sollte zum einen  die Stärken der Mitarbeiter ausbauen, d.h. die Stärken stärken und anderseits die Schwächen selbst erkennen lassen und ihnen helfen,  die  störendste Schwäche abzubauen.
Selbsverständlich müssen  den Mitarbeitenden blinde Flecken bewusst gemacht werden. Deshalb sind Spiegelverfahren (Hofnarrenprinzip) so wichtig.
Stärken ausbauen und Schwächen abbauen hat nichts mit Schonung und Verzicht auf konstruktiver Kritik zu tun.






LINKS:
(10)

Das Wort "aber" ist für viele zu negativ belegt: "Aber" ist nicht zuletzt deshalb destruktiv, weil jede Kritik (schon bei Kleinkindern) stets mit dem Wort ...
www.rhetorik.ch







Feedback zur Webseite www.knill.com. Ihre Email: Ihr Kommentar: ... Bei Weiterverwendung ist Autoren- und Quellenangabe erforderlich. Feedback? Knill. com.
www.rhetorik.ch

Wer mit Menschen zu tun hat, sollte sich von den Adressaten regelmässig bespiegeln lassen (Feedback). Erstaunlicherweise verlangen nur wenige Ausbildner ...
www.rhetorik.ch



Samstag, 23. Juli 2011

Moderieren


Aus ManagerSeminare.de:


Moderieren - aber wie? - Checkliste von Marcus Knill

www.rhetorik.ch/Moderieren/Moderieren.html

Der Kommunikationsprofi und Coach Marcus Knill hat auf dieser Seite eine ausführliche Checkliste zum Thema Moderation zusammengestellt. Hier finden Sie die wichtigsten Punkte für das Moderieren: Vorbereitung und Leitung von Moderationen, Intervention bei Konflikten, Aufgaben eines Moderators, Prinzipien des Moderierens, Struktur eine Moderation, Moderationsstile und Moderationsverhalten.

www.rhetorik.ch/Moderieren/Moderieren.html

Jeder Extremismus ist gefährlich


Auch bei Kommunikationsprozessen ist jeder Extremismus gefährlich. So kann Sparsamkeit gut sein, doch übertriebene Sparsamkeit führt zu Geiz.  Bei Medikamenten geht es ebenfalls um die Dosierung. So können extreme Meinungen auch gefährlich werden.
Wer für  ein pointierte Sicht der Dinge einsteht, darf sie in Ländern der Meinungsfreiheit ohne weiteres vertreten. Wer jedoch  eine Ideologie militant zum Durchbruch verschaffen will, kann zur Gefahr werden, vor allem wenn er seine extreme Gesinnung mit Gewalt durchzusetzen versucht.
So gesehen, können alle  extremen Haltungen zur Gefahr werden. Sei sie von rechts oder links. Vom Islam oder vom Christentum.
Die Folgen extremer Weltanschauungen sind hinlänglich bekannt:




Extremer Nationalismus--> Hitlerterror (Judenverbrennung)


Extremer Kommunismus --> Stalinterror (Konzentrationslager)


Linksextremismus --> RAF Terrorismus in Deutschland



Extremer Islam --> Terror- heiliger Krieg (Selbstmordattentate)


Rechtsextremismus --> Anschläge in Norwegen


Extremes Christentum --> Kreuzzüge


Intern Reformierte gegen Katholiken --> Dreissigjähriger Krieg


Extreme Sekten  (Fundamentalisten)


Oekoterroristen



Ich zitiere Tagi-online:




Zum Hass eines Rechtsextremisten:



«Gewisse Kreise hassen die Sozialdemokraten bis auf den Tod»



Norwegen steht unter Schock. Skandinavien-Korrespondent Bruno Kaufmann erklärt im Gespräch, weshalb das Doppelattentat möglich war und was den mutmasslichen Täter dazu bewegt haben könnte. Mehr...
Ende Zitat


Kommentar: Das Ausmass der schrecklichen Tat eines einzigen Fundamentalisten, müsste uns eigentlich aufrütteln. Weshalb handeln bei Extremisten Politiker erst nach solch grauenhaften Bluttaten? Norwegen bestätigt uns einmal mehr, dass es nicht viele Extremisten braucht, um ein Land zu destabilisieren. Beschwichtiger, die beispielsweise nach terroristischen Anschlägen beruhigen, es gebe ja nur wenige Terroristen, müssten endlich erkennen: Nicht die Zahl der Extremisten sind entscheidend. Nur schon einer ist einer zuviel. Norwegen veranschaulicht einmal mehr, dass wir jeglichen Extremismus gut im Auge behalten müssen.
 

Freitag, 22. Juli 2011

Auswendiglernen nicht mehr verpönt?


Vor Jahren wurden Pädagogen, die Inhalte auswendig lernen pflegten, von den zeitgemässen Kollegen belächelt. So wie es keinen Frontalunterricht mehr geben durfte, war jegliches Memorieren tabu.

Nun scheint die Wissenschaft erkannt zu haben, dass im Zeitalter des Interets die Förderung der Gedächtnisleistung wieder einen neuen Sinn bekommt. In der Kampus Beilage NZZ wurde diese Thematik jüngst beleuchtet.


Ich zitiere:


«Ich komm gerade nicht drauf!»

Wir können unserem Gedächtnis ruhig mehr zutrauen – es kann Verblüffendes

Erinnerungen können sich zu neuen, spannenden Ideen verknüpfen. Man muss sie aber erst einmal in den Kopf abfüllen. (Bild: Falko Ohlmer)Zoom

Erinnerungen können sich zu neuen, spannenden Ideen verknüpfen. Man muss sie aber erst einmal in den Kopf abfüllen. (Bild: Falko Ohlmer)

Lernstoff auswendig lernen gilt leider heute oft als aufreibend und sinnlos. Wozu im Zeitalter des Internets das Gedächtnis anstrengen? Memorieren kann aber unterhaltsam sein – und hat seine Vorteile.


Es ist wie eine allergische Reaktion, die ganze Studentenscharen befällt. Kaum heisst es «bitte auswendig lernen» folgt die Abwehrhaltung. Wozu braucht man all den Stoff? Im Beruf wird man die Fakten eh per Mausklick und nicht per Gedächtnis herbeizaubern. Und kaum hat man das memorierte Wissen bei der Prüfung abgespult, scheint der Stoff aus der Erinnerung verschwunden.
Tatsächlich aber ist das Gedächtnis weder so schwer in den Griff zu kriegen noch so leistungsschwach wie wir annehmen. Das Problem ist nur: Wir trauen ihm nichts mehr zu. Im Zeitalter von elektronischen Erinnerungsfunktionen und Adressbüchern wird das Gedächtnis ein Opfer des Outsourcing. Schliesslich, so scheint es, ist es wesentlich einfacher die Maschinchen machen zu lassen als das eigene Gehirn.


Ende Zitat


Der NZZ Beitrag macht uns  bewusst, dass dem  Gedächtnis in unserem Leben eine tragende Rolle im gesellschaftlichen Leben zukommt. Wer früher als kultiviert gelten wollte, lernte die Werke von der ersten bis zur letzten Seite auswendig. Das geschriebenen Wort war lediglich  eine Stütze zu: «Die Dinge werden in Büchern niedergeschrieben, um dem Gedächtnis zu helfen», hielt Thomas von Aquin in seiner «Summa theologica» fest.

Im antiken Griechenland Griechenland führte Simonides von Keos die Gedächtniskunst – Mnemonik – ein. Sein simpler Rat entsprach den heutigen Erkenntnissen: Wenn wir uns an etwas erinnern wollen, müssen wir die Gedanken Bildern zuordnen. Wenn die Bilder gedanklich  in ein vertrautes Gebäude gesetzt werden, lassen sie diese Bilder nachher auswendig wieder abrufen. Das Erinnern wird  zu einem imaginären Gang durch diese Räume. Diese sogenannte Loci-Methode funktioniert erstaunlich gut. Es ist eine Eigenart des Gedächtnisses, dass wir visuelle und räumliche Informationen besonders gut speichern können.
Die Methode wird noch heute als Strategie der Sieger nationaler und internationaler Gedächtnis-Meisterschaften angewendet. Visualisierung ist ihr Schlüssel.
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Wir können von Gedächtnis-Profis lernen

Die Bildung von Schlüssel- und Brückenbegriffen ist eine weitere Hilfe:

Wir können einzelne Kapitel mit bereits gelerntem Stoff verknüpfen und somit das Erinnern erleichtern. Wenn es sich nicht um ganze Bücher, sondern um überschaubare Mengen des Lernstoffs handelt, ist auch das Auswendig lernen durch regelmässige Wiederholung zu empfehlen. Denn das Gedächtnis zu fördern und ihm ruhig mal etwas zuzutrauen zahlt sich nicht nur im Examen aus: Erinnerungen können sich zu neuen, spannenden Ideen verknüpfen, denn Kreativität schöpft stets aus dem Alten, bereits Vorhandenen.



Das Gedächtnis kann und muss trainiert werden




Es ist bekannt, dass ein Schauspieler seitenweise Texte auswendig speichern kann. Dies ist jedoch ohne Training nicht möglich. Auch Namen können auswendig gelernt werden, indem gezielt Eselsbrücken genutzt werden. Diese Merkfähigkeit kann gelernt werden. Ein Medizinstudent sagte mir, wer nicht gelernt hat Medikamente und Begriffe aus der Anatomie automatisch abzurufen, der hat Probleme bei Prüfungen. Er habe sich während des Studiums das Gedächtnis bewusst gefordert und trainiert.
Viele Schüler sagen sich, dass man ja im Zeitalter des Internets alles abrufen könne und es völlig sinnlos sei, Flüsse, Seen oder Städte ( analog der Briefträgergeografie) auswendig zu lernen. Diese Kritiker sind sich nicht bewusst, dass jedes noch so sinnlose Training von Namen, Texten oder Fremdwörtern, beitragen kann, die Merkfähigkeit zu verbessern.


Ich zitiere aus meinem Lehrbuch "Angewandte Rhetorik" (natürlich, adressatengerecht, inhaltzentriert reden) aus dem Kapitel Gedächtnis:




Das Gedächtnis ist ein «Sieb»


Mit diesem Test können Sie jeden, der eine Armbanduhr mit Zeigern besitzt, prüfen (also auch sich selbst). Die Testperson darf dabei nicht auf ihre Uhr blicken und soll möglichst genau deren Aussehen beschreiben:


Welche Farbe hat das Zifferblatt? Enthält es Zahlen, Striche, Punkte oder mehreres davon? Wie sehen die Zwölf, die Sechs und die Drei aus? Ist für jede Minute eine eigene Markierung vorhanden?


  Der Test ergibt meist viele falsche Antworten. Der Grund: Nicht das Aussehen der Uhr inter essiert uns, wenn wir auf sie blicken, sondern die angezeigte Zeit. Unser Gedächtnis siebt
Informationen aus, die im Grunde unwichtig sind:
Andernfalls würde das Gedächnis «platzen».



Das Gedächtnis speichert nur Dinge, die als wichtig eingestuft worden sind.



Um bei der Siebvorstellung zu bleiben: Zum Beispiel mit dem Vernetzen Wort -
Bild (Mnemotechnik) bleiben die Informationen letztlich hängen. Deshalb können wir uns Wort reihen mit Wortpaaren besser merken, wenn sie mit Bildern eingeprägt werden.



Berg - Baum Nachricht - Kerze
Tisch - Frau
Terminabläufe, Zahnarzt/Sitzung/usw. (Wir stellen uns den Ablauf als Bildergeschichte
vor.)



Namen und Gesichter lassen sich so besser merken: Frau Glocker - (Glocke)
Herr Kaminski (Kamin/Ski)



Zahlen merken



Der 2. Weltkrieg ging 1945 zu Ende (eine Viertel stunde vor acht).
Geschichten als Bildergeschichten einprägen (Comics ähnlich mit Strichzeichnungen). Ein Reallehrer verlangte von seinen Schülern bei jeder Französischlektion das Auswendiglernen eines kleinen Textes. Diese Gedächtnisschulung war zuerst äusserst mühsam. Einige der Klasse fühlten sich überfordert. Trotz gutem Willen und stundenlangem Lernen blieben die Sätze nicht haften. Erst nach dem gemeinsamen Erarbeiten des Textes als Bilderzeichnung blieb der Text gespeichert.



Vorgehen:



1. Übersetzung (Französisch ins Deutsche)


2. Erstellen einer Bildergeschichte (mit Piktogrammen/Strichzeichnungen)



3. Die Benützung der Bilder als «Spick» wurde erlaubt (bewusst!).


Erstaunlicherweise verzichteten die meisten später auf die Bilder, weil Text und Bild vernetzt im Langzeitgedächtnis haften blieben. 


Wie verhindern wir das Vergessen? (Gedächtnis training)


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Das Gedächtnis ist ein kapriziöses und launiges Wesen, einem jungen Mädchen zu vergleichen, bisweilen verweigert es ganz unerwartet, was es hundertmal geliefert hat, und bringt es dann später, wenn man nicht mehr daran denkt, ganz von selbst entgegen.



Schopenhauer



Die Zahl der Kursteilnehmer an Rhetorikseminaren, die an der Kapazität ihres Gedächtnisses zweifeln, ist recht gross. Sie wissen nicht, dass es Voraussetzungen und Techniken gibt, die Effizienz des eigenen Gedächtnisses zu verbessern.
So können wir «das Vergessen» verhindern:



Möglichkeiten:



- Sich konzentrieren


- Kombinieren (Gedanken mit ähnl. Sachverhalten verbinden)

- Sich fragen (bewusst Fragen stellen, Sachverhalte hinterfragen

- Sich interessieren (Neugierde)

- Bewusstes «In-Trab-halten» des Gehirns (Denken beschleunigt Blut- und Sauerstoffzufuhr. Nicht Zuckerwasser trinken oder tief atmen macht «gescheit».)



- Denkanstösse (spielend denken)

- Einsicht in Logik und Zusammenhänge 

- Wille zum Speichern

Zur Konzentrationsfähigkeit:


Entscheidend ist der Grad der Anteilnahme (Aufmerksamkeit) und die Abschirmung von störendem Umweltgeschehen

- Denken mit Wissen verbinden

- Zusammenhänge sehen (Begriffe einordnen: Herkunft von Wörtern feststellen)


- Diskussion mit Aussenstehenden


- Freude am Lernen

- Günstige Stimmung schaffen (angenehmes Lernklima)

- Wiederholen (auf allen Kanälen repetieren):

• schreibend 


• hörend (Tonband laufen lassen, mit eigenen Hörgedanken oder mit ausformuliertem Text)

• sehend

• lesend (sich dabei Fragen stellen), laut lesend


• zusammenfassend (in Intervallen)

• zeichnend

• mit Stichworten wiederholend (denkend und laut trepetieren

) • ohne Stichworte wiederholend

- Kombinierte Wiederholung: Indem der nämliche Inhalt in neue Zusammenhänge eingebettet wird (Stoff mit anderen Sachverhalten verbinden...


- Verknüpfen (Neues mit Bekanntem), Gedanken verknüpfen
4-Takt-Motor ala Velopumpe sehen. Kompression kann man sich so besser vorstellen
(vor dem Takt «Zündung»)


- Assoziationsbrücken (Eselsbrücken
)
- Verzicht auf Drogen und übermässigen Alkoholgenuss


- Ausgewogene, vitaminreiche Nahrung

- In Etappen lernen (Erholungspausen machen)


Lieber an zwei Tagen nur je eine Stunde üben, alsan einem Tag zwei Stunden trainieren.


- Schreiben (mitschreiben bei Vorträgen)
Vervielfältigungsapparate sind Gedächtniskiller, da Lernende nicht mehr selbst schreiben, strukturieren, umformulieren, zusammenfassen müssen.

- Aufmerksames Zuhören

- Lesen mit schweifendem Blick. Der Lesendenimmt mit einem Blick aufs Manuskript den Gedanken auf (schnelles Überfliegen des Satzes), und der Blick springt dann frei zum Publikum. zwingt zum Mitdenken beim Lesen).


- Laut denken (Sprachmelodie, Betonungen sind
Gedächtnisstützen)


- Schnelllesen (überfliegen und dabei mitdenken, sich
Fragen stellen während des Überfliegens).

Die Zeitungslektüre ist für das Gedächtnis bereits eine
gute Sache.

- Informationen interpretieren, beurteilen

- Genügend Ruhe, Schlaf!



Wichtig!

Eigene Veranlagung berücksichtigen. Der Redner benötigt vor allem das Kurzzeitgedächtnis (beim Überfliegen der Stichworte holt der Redner Gedanken zurück, um sie dann frei wiederzugeben).


Für das Einprägen im Training hilft es, mit zu berücksichtigen, dass Menschen unterschiedlich veranlagt sind.

> Der eine prägt sich Texte eher motorisch ein (muss es mehrmals schreiben).


> Oder er ist eher akustisch eingestellt (muss laut lernen oder ab Tonband).


> Visuell veranlagte Menschen merken sich Inhalte besser über: verschiedene Schriften, Farben, Unterstreichen, Benützen von Strichbildern, Piktogrammen, usw.


Übung:


1. Fernsehfilm zusammenfassen (ins Diktiergerät)


) 2. Buchinhalt wiedergeben


3. Tagebuch schreiben

4. Vortrag schriftlich wiedergeben

Nothilfe kann die Schweiz nicht verweigern, obschon....!


Um die Schweiz als Asylort weniger attraktiv zu machen, darf sie nicht auf die Nothilfe verzichten. Die Nothilfe ist verfassungsmässig festgeschrieben. Für viele Asylanten sind jedoch diese Beträge bereits viel höher, als der Verdienst im Ursprungsland.  Deshalb steigen die Kosten für Nothilfe noch mehr. Wenn die Gemeinden oder Kantone die Kosten nur auf den Bund abwälzen möchten, so ändert dies nicht an den Ausgaben - bezogen auf das ganze Land. 


Ich zitiere 20 Min:


In der Schweiz beziehen heuer dreimal mehr Menschen Nothilfe als im Jahre 2008. 

Deshalb sind auch die Kosten massiv gestiegen. Jetzt stellen die Kantone Forderungen an den Bund. 

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Die Zahl der Nothilfebezüger ist in der Schweiz in den letzten Jahren stark angestiegen. (Bild: Keystone)

In den letzten drei Jahren hat sich die Zahl der Nothilfebezüger mehr als verdreifacht. 2400 Personen mit einem negativen Asylentscheid bezogen im Jahr 2008 Nothilfe. Im letzten Jahr waren es bereits 8400 Menschen. Das zeigen neuste Zahlen des Bundesamtes für Migration, welche «10vor10» vorliegen.
Dies führte zu höheren Kosten. In der selben Zeitspanne haben sich diese von knapp 10 auf über 40 Millionen vervierfacht. Diese Entwicklung bereitet den Kantonen Sorgen. Deshalb wollen sie jetzt die Notbremse ziehen: «Ich fordere den Bund auf, die anfallenden Kosten für die Kantone vollständig zu begleichen,» sagte Ruedi Hofstetter, Leiter des Sozialamtes Kanton Zürich, zu «10vor10». Der Bund solle das Problem bei der Nothilfe nun ernsthaft angehen. Zudem soll der Bund überprüfen wie die Rückschaffungen beschleunigt werden könnten.


«Gar keine Nothilfe mehr auszahlen?


Der Kanton Graubünden geht noch einen Schritt weiter. Ernst Brand, Chef des Amtes für Polizeiwesen, fordert in der Sendung «10vor10» in Zukunft ganz auf die Auszahlung von Nothilfe zu verzichten. Nur so könne die Attraktivität «zu bleiben» gesenkt werden.
Allerdings ist die Nothilfe in der Schweiz verfassungsmässig garantiert. Dies hat laut Rudolf Schaffner, Leiter des Sozialamtes im Kanton Basel-Landschaft, den Vorteil, dass man die Leute so kontrollieren kann und weiss, wo sie sind. «Ohne Nothilfe würden sie wohl untertauchen», sagt Schaffner.
Das Bundesamt für Migration ist sich der Problematik bewusst. Es hat im Oktober eine Sitzung mit den Kantonen einberufen. An dieser soll das Problem zusammen mit den Kantonen angegangen werden. Handlungsbedarf sieht der Bund bei abgewiesenen Asylbewerbern, welche die Schweiz nicht verlassen und über Jahre Nothilfe beziehen.


Kommentar:

Es gibt im Grunde genommen nur eine Möglichkeit, die Attraktivität des Aufenthaltes zu reduzieren. Die Ausschaffungen von Wirtschaftsflüchtlingen und der Dublinfälle müssten rasch beschleunigt werden. Wird nämlich  nichts getan, so hilft dies bei den Wahlen vor allem der SVP.

Donnerstag, 21. Juli 2011


Hans Selye Stress

 
Hier eine Datei über den Stress: „Jedermann erlebt Stress. Stress ist eine natürliche Reaktion des Körpers auf Druck, Spannung oder Veränderung. Eine gewisse Dosis an Stress kann das Leben interessanter und weniger langweilig machen (Eustress). Zu viel Stress jedoch kann schädlich sein und Krankheiten oder Unfälle verursachen. Es ist wichtig, Stresssymptome erkennen zu können um wenn nötig Schritte gegen schädlichen Stress (Distress) unternehmen zu können“, schreibt Hildegard Knill. Hier die Datei und die Homepage der Autoren:





Hans Selye
Stress


Aus dem Blog von Buttler: