Dienstag, 24. Mai 2011

Die Welt ging  einmal mehr nicht unter.

Statt den Flop einzugestehen wird ein neues Datum gesucht.


Ich zitiere Blick:


Der vorausgesagte Weltuntergang des Radio-Predigers Harold Camping (89) blieb am Samstag aus. Die Anhänger des Apokalypse-Propheten müssen nun wieder den Alltag bewältigen.



Der 89-jährige Camping lag mit seiner Prophezeiung falsch (Archiv) (sda)

Für den Untergang bestens gerüstet: das «Survival-Pack» für die wahren Gläubigen. (Keystone)
Der 89-jährige Camping lag mit seiner Prophezeiung falsch (Archiv) (sda)
Die Welt sieht noch gleich aus, der prophezeite Untergang vom Samstag ist nicht eingetroffen. Die Jünger von Harold Camping sehen sich jetzt mit weltlichen Problemen konfrontiert: Viele müssen einen neuen Job suchen.

Welt da, Job weg


Einer seiner Anhänger ist John Ramsey (25) aus New Jersey. Er glaubte Camping, dass die Welt dem Untergang geweiht sei und am 21. Mai nur die wahren Gläubigen der Apokalypse entgehen würden. Seinen Job hatte er aufgegeben, sein Erspartes Campings Radio-Sender gespendet und in New York Infozettel zum Weltuntergang verteilt, wie «Bild.de» schreibt.

Passiert ist nichts. Ramsey war erschüttert, konnte es nicht fassen. Der Mittzwanziger weinte, trauerte zusammen mit seiner Familie. Jetzt muss er wieder mit dem normalen Leben zurechtkommen und eine neue Arbeit finden. Trotzdem glaubt er: «Es ist nicht Campings Schuld. Ich habe die Bibel gelesen, alles lief darauf hinaus.»

Neues Datum für Apokalypse


Den Job aufgegeben, gespendet und Flyer verteilt, hat auch Peter Lombardi (44) aus Jersey City. Wie Ramsey glaubt er ebenfalls weiter an Campings prophetische Fähigkeiten und fühlt sich keinesfalls betrogen. «Mal abwarten, was in der nächsten Radiosendung zu hören ist.»

Und Gary Vollmer ist überzeugt: «Der Weltuntergang ist nur verschoben, er wird am 21. Oktober stattfinden», sagt er.

Seine Anhänger halten trotz Spott und Hohn zu ihm, warten auf neue Prophezeiungen. Und was macht Harold Camping selbst? Er verschanzt sich auf seinem Anwesen in Oakland und schweigt. «Verwirrt» und «völlig perplex» sei er, sagt seine Ehefrau. Kein Wunder, bereits 1994 trat seine Prophezeiung nicht ein. Ein Statement wird es also erstmal nicht geben. (kko)



Kommentar: Erstaunlich, wie einfach die Rattenfängerei mit dem psychologischen Werkzeug "Angst" funktioniert. Die Erdbeben und der AKW Gau in Japan gaben den Apokalypse-Predigern zusätzlichen Aufwind. Alle Umweltkatastrophen Dürre, Tornados, Ueberschwemmungen usw. können immer wieder als hilfreiche konkrete ersten Anzeichen eines bevorstehenden Untergangs gewertet werden. Für die Fehlprognose gibt es jeweils genügend Erklärungen und Selbstschutzbehauptungen. so lesen wir: Gott habe uns nochmals eine Chance einräumen wollen. Die alten Berechnungen seinen leider noch zu ungenau gewesen. Man habe heute bessere Methoden gefunden, die Bibel Botschaften zu entziffern. So "wie das Amen in der Kirche" wird  das Erfolgsrezept Angst   beim nächsten Datum wieder  funktionieren. An gutgläubigen Anhängern wird es nicht mangeln.

 


Montag, 23. Mai 2011

Gebührenfrage



Aus Blog Persönlich.com


SRG: Weshalb die Gebührenfrage ernst genommen werden müsste

Es ist offensichtlich, dass die Spitze der SRG jede Gelegenheit nutzt, um zu zeigen, dass die Minderheiten nur mit grossen Finanzopfern versorgt werden können.  Das gehört zum Job der SRG-Generaldirektion und ist richtig und wichtig.

Doch erkenne ich bei den Konsumenten, dass man nichts darüber hört oder liest, wie die Verantwortlichen beim derzeitigen Programm aufzeigen, wo konkret gespart werden könnte. Eine Umfrage von “20 Minuten” zeigt auf, dass in der Bevölkerung ein grosses Unbehagen nachgewiesen werden kann. Die Toleranzgrenze der zumutbaren Gebühren scheint überschritten.

Ich bin überzeugt, dass sich die Kosten konkret reduzieren lassen. Ich kann mir  nicht vorstellen, weshalb beispielsweise am Morgen SF 2 zum Radiosender (DRS3) mutiert. So, als hätte man zu viele Kanäle. Gerne lese ich von konkreten Vorschlägen, welche Sendungen gestrichen werden könnten, ohne dass die Qualität des Service public darunter leidet.

Marcus Knill
Montag, 23. Mai 2011 um 15:30 Uhr
Kategorien: Allgemeines

SRG: Weshalb die Gebührenfrage ernst genommen werden müsste


Es ist offensichtlich, dass die Spitze der SRG jede Gelegenheit nutzt, um zu zeigen, dass die Minderheiten nur mit Finanzopfern mit Radio und TV Kanälen versorgt werden können.  Das gehört zum Job der Generaldirektion SRG und ist richtig und wichtig.
Doch erkenne ich bei den Konsumenten, dass man nichts hört oder liest, wo und wie beim derzeitigen Programm echt gespart werden könnte. Die 20 Min Umfrage zeigt deutlich, dass in der Bevölkerung ein grosses Unbehagen nachgewiesen werden kann. Die Schallgrenze der zumutbaren Gebühren scheint überschritten.
Ich bin überzeugt, dass sich die Kosten konkret reduzieren lassen. Ich kann mir  nicht vorstellen, weshalb am Morgen SF 2 zum Radiosender (DRS3) mutiert. So, als hätte man zu viel Kanäle. Gerne lese ich von konkreten Vorschlägen, welche Sendungen gestrichen werden könnten ohne dass die Qualität darunter leidet.


Zitat 20 Min:


Plaudersendung oder Tagesschau? Quiz oder Kassensturz? 

 Die Zuschauer wissen genau, wo sie bei der SRG den Rotstift ansetzen würden. «Die grössten Schweizer Talente» müssten dran glauben.

Wie viel darf der mediale Service Public jährlich kosten?200 Franken: 68.6 %0 Franken: 20 %463 Franken: 9.5 %Mehr als 463 Franken: 1.9 %200 Franken: 68.6 %
200 Franken sind ausreichend - das zumindest sagt eine deutliche Mehrheit der Leser von 20 Minuten Online, die sich an der Web-Umfrage beteiligt haben.
Quelle: 20 Minuten Online
 


Die Leser von 20 Minuten Online sind sich einig: Die SRG ist ein fetter Moloch, der dringend auf Diät gesetzt werden muss. Das zeigt die grosse, nicht repräsentative SRG-Umfrage von vergangener Woche. Den «Eurovision Song Contest» würde hier niemand vermissen.
Doch auch abseits der schmerzhaften Aktualität fanden die Leser deutliche Worte:


Die Schweiz braucht keine 18 öffentlich-rechtliche Radiosender. Ähnlich das Verdikt beim Fernsehen: 3 TV-Sender sind genug. Und: Es gehört nicht zum Bildungsauftrag des Schweizer Staatsfernsehens, Vorabend-Quizsendungen wie «5gegen5» zu produzieren! Unterhaltungsschwachstrom ist out.


Wer allerdings Meinungskrawallmacher hinter den Resultaten vermutet, liegt falsch: Während Unterhaltungs- und Plauderformate wie die «Sportlounge» und «Die grössten Schweizer Talente» gnadenlos abgestraft wurden (mehr als 70% aller Teilnehmer fanden die erste DGST-Staffel total überflüssig oder haben sie nie geschaut), erhielten die SF-Paradepferde «Tagesschau», «Kassensturz» und «10vor10» durchwegs positive Zensuren. Als beste Sendung des SF erkoren die Umfrageteilnehmer – Überraschung! – «Dok».


Gebühren und Werbung? Geht gar nicht!


Insgesamt sehen dieLeser die Gesamtleistung der SRG kritisch, aber differenziert: Obwohl sie bezweifeln, dass die nationale Rundfunkanstalt den Zusammenhalt in der Schweiz fördert und sie das faktische Monopol für nationale Radio- und TV-Sender deutlich ablehnen, ist nur knapp die Hälfte der Meinung, dass die SRG insgesamt kein «hochwertiges» Angebot liefere. Das Signal an den neuen SRG-Generaldirektor Roger de Weck ist klar: Es gibt noch Luft nach oben.


Warm anziehen muss sich der grösste Schweizer Medienkonzern indes, wenn es um die Zwangsabgaben geht.


Gemäss der Umfrage hat SVP-Nationalrätin Natalie Ricklis Petition, die eine Halbierung der Billag-Gebühren verlangt, beim Volk beste Chancen. 68,6 Prozent der Umfrageteilnehmer finden: «200 Franken pro Jahr sind angemessen». Nur ein Zehntel will weiterhin 463 Franken oder mehr bezahlen.
Doch es kommt noch dicker: Dass die SRG zugleich Gebühren einzieht und Werbung ausstrahlt, versteht Otto Normalleser nicht. Vier von fünf Personen finden dieses schizoide Modell falsch. Gut möglich, dass die junge Zürcher Nationalrätin dem fetten Moloch SRG bald Beine macht – auf dass er wieder schlank und rank werde!


Kommentar: Der Rat, die SRG solle den Dialog zu den Initianten suchen und in einer gut geführten Verhandlung darlegen, dass sie die Bedenken bei der Gebührenfrage ernst nimmt ( und konkrete Sparvorschläge unterbreitet) - Weshalb wird dieser Rat in den Wind geschlagen? Falls versucht würde, die Bedenken der Petitionäre unter den Tisch zu wischen, könnte sich dies langfristig rächen.

Sonntag, 22. Mai 2011

Sollen 4 jährige  mit SEX und LUST im Kindergarten zwangsaufgeklärt werden?


Die SEXBOX, die in den Balser Kinderärten abgegeben werden soll - ohne Einverständnis der Eltern - sorgt für Wirbel.

Blick stellt die Frage:

Verdirbt dieser Sex-Koffer unsere Kinder?

Ich zitiere:

Plüschvagina, Holzpenis und Videos, die keinen Zweifel lassen: An den Schweizer Schulen hält eine offensive Sexualaufklärung Einzug. Bald könnte sie obligatorisch sein. Doch nun formiert sich Widerstand gegen die von oben verordnete Lustkunde.






Liebe Eltern, machen Sie sich gefasst: Dieses Material bekommen Schulkinder ganz offiziell in die Finger! (Stefan Bohrer)

In dieser Box stecken die anstössigen Utensilien. (Stefan Bohrer)
Liebe Eltern, machen Sie sich gefasst: Dieses Material bekommen Schulkinder ganz offiziell in die Finger! (Stefan Bohrer)

In diesen Tagen werden Koffer und Boxen an 30 Schulen und Kindergärten im Kanton Basel-Stadt verteilt. Sie haben es in sich.

Der grosse Koffer ist für die Kleinen bestimmt. Sein Inhalt: Puppen, Puzzles, Bücher und anderes Lehrmaterial für Vier- bis Zehnjährige.

In die Box dürfen die älteren ­Kinder gucken: Sie enthält Film­material zur Aufklärung, Holzpenisse in allen erdenklichen Längen und Dicken sowie eine künstliche Vagina. Beigelegt ist auch ein Leitfaden für die Lehrkräfte. Er gibt vor, wie die jeweilige Altersstufe anzusprechen ist. Denn wenn der Behälter im Unterricht geöffnet wird, geht es um ein heikles Thema: Sex.

Der Sex-Koffer und die Sex-Box sollen den Pädagogen als Hilfs­mittel im Aufklärungsunterricht dienen. Ab dem neuen Schuljahr steht in Basel Sexualkunde auf dem Stundenplan wie Rechnen oder Turnen. Und zwar obligatorisch. Dispensieren lassen können sich die Kleinen nicht.

Was ein vierjähriges Kindergartenkind da nach der Sommerpause erwartet, ist allerhand: Die kleinen Basler und Baslerinnen sollen lernen, männliche und weibliche Körperteile zu unterscheiden und zu benennen – auch die Geschlechtsorgane. Sie sollen wissen, wie ein Baby gezeugt wird, wie eine Geburt vor sich geht. Dazu liefert der Sex-Koffer eindeutiges Bildmaterial und Puppen zum Üben.

Ganz wichtig ist das Stichwort Lust. Die Dreikäsehochs sollen ­«erkennen, dass Berührungen an Körperstellen lustvoll sein können», erklärt Daniel Schneider, Konrektor Kindergärten, der den Leitfaden zusammen mit Fachpersonen für den Kanton Basel-Stadt ausgearbeitet hat.

In der Praxis kann das dann so aussehen: Die Kinder massieren ­einander gegenseitig – oder berühren sich mit warmen Sandsäcken. Dazu läuft leise Musik. «Wichtig ist, dass sie lernen, Nein zu sagen, wenn sie an einer Stelle nicht ­berührt werden wollen.» Schneider glaubt, dass «Kinder dabei unterstützt werden sollen, ihre Sexualität lustvoll zu entwickeln und zu ­erleben».

Auch das gern gespielte «Dök­terle» wird quasi offiziell. «Dass Kinder in diesem Alter Lust empfinden, ist normal. Das darf man nicht abklemmen – sonst kann sich das negativ auf die Entwicklung auswirken», so Schneider, ein ehemaliger Kindergärtner.

In den oberen Klassen geht es dann etwas eindeutiger zur Sache. Aufklärungsvideos und Vaginas aus Plüsch gehören ebenso zum Unterrichtsprogramm wie höl­zerne Penisse.

Nicht nur Basler Schulen gehen unverkrampft mit dem Thema Sex um, teilweise gilt das auch für die Kantone St. Gallen und Appenzell. Dort kennt man in vielen Schulhäusern den sogenannten Sexteppich – eine bunte Collage aus Papierschnipseln mit obszönen Begriffen, aufgeschrieben von den Kids. Die lesen sie sich dann in der Aufklärungsstunde laut vor – «ficken», «bumsen», «knallen» sind noch die harmlosesten.


«Durch das laute Lesen sollen die Kinder spüren, dass Wörter verletzen, aber auch erfreuen können. Wir ermuntern sie, Worte zu benützen, welche angenehme Gefühle auslösen», sagt Pius Widmer, (62) Theologe und Sexualpädagoge der Fachstelle für Aids- und Sexual­fragen in St. Gallen. Sie wird für die Aufklärungsarbeit an den Schulen der zwei Kantone beigezogen.


Unabhängig davon hat bereits das Bundesamt für Gesundheit (BAG) ein Grundlagenpapier zur Verankerung von Sexualerziehung in der Schule ausarbeiten lassen. Beauftragt wurden Fachleute der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz (PHZ) in Luzern. Wie aus Verträgen hervorgeht, die SonntagsBlick vorliegen, setzt das BAG 1´343´000 Franken dafür ein.

Das 45 Seiten umfassende Papier soll den Kantonen helfen, ihre Leitfäden zu erarbeiten. Die Ersten, die ihre Sexualkunde an den Empfehlungen aus Luzern ausgerichtet ­haben, sind die Basler.

Gegen den von oben verordneten Aufklärungsunterricht formiert sich inzwischen massiver Widerstand. In vielen Kantonen schlies­sen sich Eltern, Lehrer, und Pädagogen zusammen. Ihr Ziel: seine Einführung zu verhindern. Der Bündner Daniel Trappitsch, selbst Sexualtherapeut und Mitglied des Vereins Bürger für Bürger, der Dutzende von Kritikern aus ­allen Lagern vertritt, ist entsetzt: «Ein solcher Unterricht ist skandalös. Aufklärung ist Sache der ­Eltern.»



Auch FDP-Fraktionschefin Gabi Huber wundert sich. «Aufklärung in dieser Form soll in den Händen der Eltern bleiben und gehört ­sicher nicht in den Kindergarten», so die Urnerin. Sie glaubt nicht, dass sich Sex-Lektionen à la Basel oder St. Gallen im Urnerland durchsetzen lassen, und appelliert an die kantonalen Bildungsdirektoren, «einen solchen Unterricht nicht zu dulden».

Befürworter und Gegner warten jetzt gespannt auf eine Entscheidung: Bis 2014 wollen sich die ­Bildungsdirektoren auf einen verbindlichen Lehrplan einigen, der den obligatorischen Sexualkunde-Unterricht schweizweit verankert.


Einige Verantwortlichen verwahren sich gegen die massive Kritik. Der Basler Schularzt und Präventiv­mediziner Thomas Steffen zum Beispiel, der den Leitfaden für seinen Kanton herausgegeben hat: «Kinder haben das Recht, kindergerecht aufgeklärt zu werden. Das Tabu, das daraus gemacht wird, ist ein Problem der Erwachsenen», sagt Steffen.

Das Bundesamt für Gesundheit lehnte eine Stellungnahme zur schweizweit geplanten Sexualkunde ebenso ab wie die Fachleute der ­Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz in Luzern.


(Ende Zitat)

Kommentar: Der sensible Bereich Sexualaufklärung dürfte nicht ohne Einbezug der Eltern erfolgen. 
Eine Zwangsaufklärung im Vorschulalter ist aus meiner Sicht abzulehnen. In unserer Familie hatten wir gute Erfahrung gemacht mit folgendem Prinzip: Wir geben offen und ungeschminkt - vor allem altersgerecht Auskunft - auf Fragen, die jeweils vom Kind aus kommen. Sensible Fragen tauchen nicht bei einem verordneten Sexualkundeunterricht auf. Die Thematik trat überall und bei unterschiedlichsten Situationen auf. So wie im Unterricht Medienpädgogik nicht in einem besonderen Fach MEDIENPAEDAGOGIK abgehandelt werden muss, kann SEXUALITAET  in allen Fächern vorkommen (Kunst, Literatur, Chemie usw). Dort können Pädagogen situationsgerecht Aufklärung betreiben. Was ich nicht begreife: Das Schweigen des BAG und der Pädagogischen Hochschulen.
Sie könnten immerhin kommentieren, weshalb sie zu dieser fragwürdigen Aktion nichts sagen.

Freitag, 20. Mai 2011

Vorinformationen zum nächsten vertraulichen  Medienseminar




 






AUFTRITT IN DER OEFFENTLICHKEIT






Zentrale Fragen, die uns beschäftigen werden:






Wie komme ich und meine Botschaft beim Publikum an?






Wie wecke ich die Aufmerksamkeit oder Interesse?




Kann ich es so sagen, wie ich es meine?




Oder: Meine ich es auch so, wie ich es gesagt habe?




Was braucht es, um gehört und verstanden zu werden?






Kann ich Sachverhalte so erzählen, dass sie glaubwürdig ankommen?





ZIEL JEDER AUSSAGE MUSS ES SEIN:




Sie muss vom Medienkonsumenten verstanden werden.
("Verstehen" und "Verstanden werden" ist das A und O jedes Kommunikationsprozesses)




 
Aus der Praxis für die Praxis

 
Bausteine und Erkenntnisse aus der Medienrhetorik
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INPUT ALS EINFUEHRUNG:
8. Aug. 2009 ... Öffentliche Auftritte. von Marcus Knill ... 2. Kurz vor dem Auftritt. Sich lockern. ... 3. Beim Auftritt. Keine Nebengedanken. ... www.rhetorik.ch/OeffentlicheAuftritte/OeffentlicheAuftritte.html - Cached - Similar
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1. Vorbereitung und Start ist die halbe Miete

LINK:





  1. Vorbereitung unter Zeitdruck

    24. Juli 2009 ... Das bedingt eine besondere Vorbereitung, die auch unter Zeitdruck beherrschen weren müssen. Links zum Thema: Antizipieren, Zeitmanagement ... www.rhetorik.ch/Vorbereitung/Vorbereitung.html - Cached - Similar




  2. ++++++++++++++++++++

2. Gegensätze müssen wir unter einen Hut bringen können


Beispielsweise:

Kürze und Redundanz,
Wort und Bild
oder Natürlichkeit und Adressatenzentriertheit
LINK:

Wort und Bild

18. Nov. 2005 ... Wort und Bild. ... Vergleiche den Beitrag Bild und Bildung. ... Das Sujet "Ohr und Bild" ist im Internet weit verbreitet. ... www.rhetorik.ch/Wortundbild/Wortundbild.html - Cached - Similar

Die Balance finden

Die gegensätzlichen Positionen spielen nicht nur beim räumlichen ..... Die Mitte im Spannungsfeld der erwähnten Gegensätze finden, heisst stets: ... www.rhetorik.ch/Balance/Lang.html -Cached - Similar

Natuerliche Kommunikation

Kommunikation, Training, Natuerlichkeit Auftritt, Reden, Weiterbildung. www.rhetorik.ch/Natuerlich/Natuerlich.html - Cached - Similar


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3. Zauberworte:


- Zauberwort EINS


LINK:

Mut zum Vereinfachen

Alpha Artikel vom Juli 2005: Mut zum Vereinfachen. www.rhetorik.ch/Vereinfachen/Vereinfachen.html -Cached - Similar
 
- Zauberwort EINSTELLUNG




Bei der Einstellung geht es um die innere Haltung. Stimmt die innere Haltung mit dem überein was wir denken, so stimmt die Stimme ebenfalls mit dieser Stimmung überein und der Körper sendet automatisch die Signale, die unserer Einstellung sendet.

Es sollte ein Medienkonferenz werden, die Einigkeit und Geschlossenheit signalisiert. Doch das Verhalten der Akteure sagt mehr als die abgelesenen Worte. Die dunkeln Farben, die Spannung in der Muskulatur, die Blicke und das gespielte Lächeln müssen nicht kommentiert werden.









(Bildquelle Blick)



Man braucht kein Samy Molcho zu sein, um zu sehen, wie es hinsichtlich Beziehungsebenen zwischen den beiden Ministern bestellt ist. Der Körper kann nicht lügen. Die Auseinandersetzung mit dem SMS , das grosse Zerwürfnis - trotz Entschuldigung der Aussenministerin - ist den beiden Kontrahenten nicht nur ins Gesicht geschrieben. Wer glaubt man könne Risse in der Beziehungsebene so rasch rasch kitten, täuscht sich. Es gibt keinen Seelen Araldit, der hilft, wenn zu viel Geschirr zerschlagen auf der Beziehungsebene.
Beobachtungsübung: Beschreiben Sie den Gesichtsausdruck, die Haltung und formulieren Sie, wie die zwei Akteure auf Sie gewirkt haben.


FAZIT: DIE EINSTELLUNG WIRKT SICH AUF DIE KOERPERSPRACHE AUS



- Zauberwort SELBST

LINK:




  1. Selbstmanagement

    4. Nov. 2008 ... Wer möchte nicht seine Selbst-Kompetenz fördern? Wer wünscht sich nicht mehr Selbst-Sicherheit? Lange Zeit dominierte eine fragwürdige ... www.rhetorik.ch/Selbst/Selbst.html - Cached - Similar









  2. Verbesserung durch Selbstkritik

    Werden Mängel selbst erkannt, kommt es viel schneller zu den erwünschten Verbesserungen. Dank der persönlichen Einsicht braucht es zudem weniger ... www.rhetorik.ch/Verbesserung/Selbstkritik.html - Cached - Similar


- Zauberwort SPIEGEL

Mit Spiegeln die kommunikative Kompetenz verbessern

Jean-Paul Sartre hat diese Thematik im Theaterstück 'Bei verschlossenen Türen' aufgegriffen: Ein Raum ohne Spiegel. Der eine sieht sich nur im Andern - in ... www.rhetorik.ch/Spiegel/Spiegel.html - Cached - Similar
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Medientrainings-aber wie?




von Marcus Knill


Im Umgang mit Medien und Journalisten ist eine professionelles Training wichtig. Wir finden im Internet eine Fülle von Angeboten und in den Bibliotheken gibt es wir zahlreiche Bücher über Ratgeber und Tipps für alle, die sich mit öffentlichen Auftritten befassen. Auch wir publizieren unter rhetorik.ch laufend Beiträge, die sich mit Medienauftritten und Oeffentlichkeitsarbeit befassen.


Das theoretische Wissen ist zwar recht und gut. Doch erwerben wir die Medienkompetenz nur in einem paxisorientiertem, professionellen Training oder Coaching. Dies sollte weder rezeptorientiert noch theaterzentriert konzipiert sein. Zahlreiche Angebote beschränken sich in den Trainingseinheiten lediglich auf Teilaspekte. Man erhält Tipps, welche Kleider oder Kravattenfarbe man tragen sollte. Von Seminaren, die nur solche Teilaspekte behandeln, rate ich ab. Professionelle Trainer arbeiten ganzheitlich. Sie haben eine langjährige Erfahrung und arbeiten mit Profi- Journalisten zusammen, die ebenfalls pädagogische, psychologische Grundkenntnisse im Umgang mit Erwachsenen haben. Bewährte Ausbildner arbeiten prozess- praxis- und ressourcenorientiert. Dies können wir bei Absolventen überprüfen. Knill und Knill garantiert Ihnen eine ganzheitliche Medientrainings mit erfahrenen Profis aus dem Print-, Radio und TV Bereich. Sie erfahren dabei nicht nur, wie man sich vorbereiten muss und wie die Journalisten ticken und arbeiten. Die gute Vorbereitung ist bei öffentlichen Auftritten etwas vom Wichtigsten. Sie müssen unbedingt die Denk- und Arbeitsweise der Journalisten kennen. Sie sollten sich vorgängig immer über das Sendegefäss schlau machen und wissen, wie der der betreffende Journalist arbeitet. Es gibt vor jedem Auftritt Vieles zu klären.(Thema? Ziel? Ist die Sendung aufgezeichnet oder live? Wer ist noch dabei?) Vor jedem Auftritt lohnt es sich immer, mit einem Sparringpartner ein Interview zu überprüfen und vor einer Kamera durchzuspielen.



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Offene Fragen
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Wie gross der Waldbrand in Visp war, zeigen nachträgliche Fotos von Lesern (20 Min)




Der Brand ist gelöscht. Ein Blick in den ehemaligen Wald:













Die ersten Pflanzen beginnen zu spriessen








Das Verhalten Kachelmanns



Jörg Kachelmann ist ein Medienprofi. Er weiss: Bilder sagen mehr als Worte. Ueber sein Dauerlächeln bei, Verlassen der Untersuchungshaft hatte ich schon früher eingehend analysiert.


Nun erleben wir einen Kachelmann, der sich gespannt bemüht, locker zu sein. Man merkt die bewusste Beherrschung der Körpersprache. Die verkrampfte Lockerheit ist gut sichtbar.





Ich zitiere 20 Min:


Während seine Anwälte locker in den Stühlen hingen, über die Ausführungen der Anklage grinsten oder auch mal enerviert den Kopf schüttelten, sass Kachelmann kerzengerade in seinem Stuhl und hörte scheinbar emotionslos dem Staatsanwalt zu. Egal, ob dieser ihn gerade der Falschaussage, der Verwischung von Spuren oder einer besonders schweren Vergewaltigung bezichtigte. In seinem gräulichen Anzug wirkte der 52-Jährige wie der bemüht interessierte Teilnehmer einer Podiumsdiskussion. Mal tippte er auf seinem iPad herum, mal machte er sich Notizen. Der Inhalt des Plädoyers schien ihn mehr intellektuell als emotional zu fordern. Wenn er nicht gerade fingerfertig seinen Stift durch die Hand wandern liess, lagen seine Hände ruhig auf dem Tisch – bereit für ein Stossgebet.



Grund für Emotionen




Emotionen gab es von Jörg Kachelmann an diesem Tag höchstens in der Pause. Wenn er im Gespräch mit den Anwälten lächelte. Nicht zu viel, aber nicht zu wenig – ganz der Medienprofi, der er ist. Er hat lange genug selbst Boulevard-Journalismus gemacht, dass er weiss, dass er genau im Fokus steht.


So blieb er selbst beim Antrag der Staatsanwaltschaft auf eine Haftstrafe von vier Jahren und drei Monaten bei seiner verkrampften Lockerheit. Dabei hätte er spätestens dann Grund für Emotionen gehabt.
Die Staatsanwaltschaft hat aus einer «besonders schweren Vergewaltigung» einen minder schweren Fall gemacht. Verteidiger Schwenn legte dies jedenfalls als Schwäche der Anklage aus und versprühte angesichts dessen bereits Enthusiasmus im Hinblick auf den kommenden Dienstag und sein Plädoyer (siehe Video). Wie unterschiedlich die Betrachtungsweisen in diesem Fall auch nach dem Plädoyer der Staatsanwaltschaft liegen, zeigt der Fakt, dass Alice Schwarzer die Strafmilderung einen «gelungenen Trick» findet,wie sie 20 Minuten Online am Rande des Prozesses sagte.


«Fünf Jahre wären zu viel gewesen», so Schwarzer, «mit der Berücksichtigung der strafmildernden Umstände und der beantragten Strafe hat die Staatsanwaltschaft einen Königsweg gefunden.» Die Autorin und Prozessbeobachterin ist jedenfalls nach dem Tag mindestens so zuversichtlich wie die Gegenseite gewesen. «Ich bin überzeugt, dass Jörg Kachelmann verurteilt wird.» Die Richter werden aber nach ihrer Meinung Milde walten lassen. «Das Gericht senkt das Strafmass bestimmt nochmals.»


Kommentar: Ich bin überzeugt, dass uns Jörg Kachelmann vor und nach der Urteilsverkündung noch einige Male veranschaulichen wird, dass man sich der Wirkung vor Mikrofon und Kamera stets bewusst bleiben muss.



LINKS:


  1. rhetorik.ch aktuell: Jörg Kachelmann und die Wurstmaschine

    29. Febr. 2008 ... Im November 2007 verbreiteten die Medien eine Aussage, die der Meteorologe Jörg Kachelmann angeblich gemacht haben soll. ...
    www.rhetorik.ch/Aktuell/08/02_29/index.html - Cached - Similar
  2. [PDF]

    WIE JÖRG KACHELMANN “SEINE” WORTE AUS DEM NETZ LÖSCHEN LÄSST

    File Format: PDF/Adobe Acrobat - Quick View
    loge Jörg Kachelmann angeblich “Sex bei 120 Sachen” gehabt habe. ... Meteorologe Jörg Kachelmann wehrt sich gegen Internetbeiträge, wonach er “Sex bei Tempo ...
    www.rhetorik.ch/Aktuell/08/04_02/persoenlich.pdf - Similar
  3. rhetorik.ch aktuell: Kachelmann in Untersuchungshaft

    24. März 2010 ... Der Wetterfrosch Jürg Kachelmann ist in Untersuchungshaft. ... Die Zukunft der Karriere des Wetter-Moderators Jörg Kachelmann hängt zum ...
    www.rhetorik.ch/Aktuell/10/03_24/index.html - Cached
  4. rhetorik.ch aktuell: Die Rolle der Medienanwaelte im Kachelmann ...

    3. Nov. 2010 ... Einmal mehr handelte Jörg Kachelmann gezielt prozesstaktisch. .... Jörg Kachelmann hat für die Zeit danach schon einen Plan. ...
    www.rhetorik.ch/Aktuell/10/11_03/index.html - Cached
  5. rhetorik.ch aktuell: Kachelmanns Lächeln

    28. März 2010 ... Der TV-Meterologe Jörg Kachelmann ist weiter in den Medien. Er wurde am 20. März aufgrund eines Vergewaltigungsverdacht in Untersuchungshaft ...
    www.rhetorik.ch/Aktuell/10/03_28/index.html - Cached
  6. rhetorik.ch aktuell: Kachelmanns Schweigen

    12. Nov. 2010 ... Aus dem Tagi: Im Prozess gegen Jörg Kachelmann ist die Ärztin befragt worden, die bei Sabine W. Verletzungen nach der mutmasslichen Tat ...
    www.rhetorik.ch/Aktuell/10/11_12/index.html - Cached