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Persönliche Gedanken
von Marcus Knill
zu Aktuellem.
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Notiert von
marcus knill
um
08:51
Ihre E-Mail wurde abgeschickt.
Dem Reporter von «10 vor 10» vertraut Martinetti an, dass sie ihr Leben ganz anders leben würde, könnte sie nochmals neu anfangen. Bild: KEYSTONE/AP
Ich zitiere Tagi:
Nella Martinetti und ihr Hang zur öffentlichen Inszenierung.
Manch einer fragt sich, was die Sängerin dazu verleitet, ihr Privatleben bis ins letzte Detail in der Presse auszubreiten. Jüngst lieferte sie im SF-Nachrichtenmagazin «10 vor 10» eine erstaunlich nüchterne Antwort: Martinetti ist süchtig nach der öffentlichen Aufmerksamkeit, weil «ich ein sehr einsamer Mensch bin». «Ich habe gelebt für die Leute, mit den Leuten, ich habe dem Publikum alles gegeben - für was?», sinniert sie. Ja, für was? Das Resultat ihrer Bemühungen ist ernüchternd: Die Liebe der Menschen, um die sie mit ihrer immerwährenden, überdrehten Fröhlichkeit buhlte, blieb ihr versagt.
Seit zwei Jahren leidet Martinetti an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Die Diagnose verkündete sie selber via «Blick» - der bisherige Höhepunkt ihres im Scheinwerferlicht gelebten Lebens.
Nichts hat Martinetti den Schweizern vorenthalten
Nicht ihre Tablettensucht, nicht ihre Alkoholabhängigkeit, nicht ihre anderen Krankheiten, nicht ihre Affären mit jüngeren Männern.
Die zwei Leben der Nella Martinetti
Dabei gab es eine Zeit, in der Martinetti sich den Respekt der ganzen Nation durchaus verdient hatte. Als erfolgreiche Sängerin und Songwriterin verhalf sie 1988 Céline Dion zu deren Weltkarriere, gewann für die Schweiz den Eurovision Song Contest, schrieb und interpretierte in den 1970er- und 80er-Jahren unzählige Hits.
Als ihre Karriere unter einer unverarbeiteten Liebe zu leiden begann, glaubte Martinetti, sich mit Privatem im Gespräch halten zu müssen - wollte sie nicht in Vergessenheit geraten.
Nichts schien ihr zu peinlich, um daraus eine Geschichte für die Boulevardpresse zu inszenieren. Aus der Künstlerin wurde langsam eine Clownin. Die Leute lachten, spotteten, urteilten.
Eine Angewohnheit, die schwer loszuwerden ist
Nella Martinetti hörte dennoch nicht auf, die Medien mit ihren Krankheits- und Liebesgeschichten zu beliefern. Das Spiel mit der Presse, so scheint es, war das Einzige, das ihr geblieben ist. Die öffentliche Aufmerksamkeit ersetzt Martinetti die künstlerische Anerkennung.
In ihrer Krankheit habe sie gefunden, was sie stets vergeblich gesucht habe: Ruhe, sagt Martinetti in «10 vor 10». Wenn sie nochmals neu beginnen könnte, würde sie ihr Leben nicht mehr öffentlich führen. «Leben ist für mich Familie. Schön zusammen sein mit einem Mann, den man liebt, Kinder. Ich habe das nie verwirklicht. Nach mir gibt es nichts mehr, nur meine Lieder. Das ist traurig.»
Warum kann es die 64-Jährige trotz aller Einsicht nicht lassen, sogar ihr langsames Ableben in der Presse zu thematisieren?
Die Antwort liegt auf der Hand: Um den eingeschlagenen Weg zu verlassen ist es zu spät. Martinetti kennt keine andere Art, mit ihren Problemen umzugehen. Ihre Ansprechpartner in der Krise sind die Medien. Nella würde sich gerne anders sehen - braucht aber die Aufmerksamkeit der Mitmenschen. Auch wenn sie voyeuristischer Natur ist. (Tagesanzeiger.ch/Newsnetz)
Wirklich traurig!! Es lohnt sich - als Promi - sich ständig bewusst zu bleiben, dass Medienpräsenz zur Sucht werden kann und es plötzlich kein Zurück mehr geben kann. Persönlichkeiten müssten desahlb rechtzeitig lernen, sich über die eigene Person und nicht über die frühere Rolle zu definieren.
Notiert von
marcus knill
um
20:41
Immer wieder das gleiche Spiel:
Provokeure wollen Proteste - dann haben sie ihr Ziel erreicht
Quelle Tagi:
Stein des Anstosses: Karrikatur erschienen im Satireblatt «Vigousse».
Eine junge Französin sorgte für Aufregung in der Westschweiz: Corinne Rey hat ihre Namensvetterin, Bundesrätin Micheline Calmy-Rey, gezeichnet – nackt und nur mit High Heels bekleidet. Erschienen ist diese Zeichnung in der Westschweizer Satirezeitung «Vigousse» (Auflage: 15’000 Exemplare).
Nackte Politgrössen – für die 27-jährige Karikaturistin mit Schwerpunkt Sex keine Premiere: «In Frankreich habe ich bereits Sarkozy und Bernadette Chirac ausgezogen. Das ist meine Freiheit. Die Politiker dort mögen, wie wir sie auf unsere Weise nackt zeichnen», sagt Rey gegenüber der «Sonntagszeitung» und «Le Matin Dimanche».
Der Chefredaktor von «Vigousse», Thierry Barrigue, räumt ein: «Wir haben eine Grenze überschritten.»
Doch er ist zufrieden mit der Publikation: Die Nacktzeichnung von Calmy-Rey habe in der Leserschaft Proteste ausgelöst. Barrigue scheint glücklich, dass die Provokation funktioniert hat.
Bundesrätin Calmy-Rey und ihr Departement wollten sich zur Karikatur nicht äussern: Alles, was sich ihnen entlocken lässt, ist ein dürres «No comment».
Kommentar: Bravo Bundesrätin Calmy-Rey! Provokateure bestraft man mit IGNORIEREN!
Notiert von
marcus knill
um
14:10
Ist das neue Segel entscheidend?
Foto Reuters
Simi fliegt Gold entgegen
War der neue Wachs entscheidend?
Der Schweizer Servicemann Gerhard «Gatsch» Hofer präparierte die Ski von Simon Ammann mit einem Wachs, den er bis zwei Tage vor dem Wettkampf gar nicht kannte.
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marcus knill
um
14:01
Cyberchondrie kann Aengste auslösen
EinBILDungen beeinflussen unsere Psyche und Befindlichkeit
CyberchondrieSelbstdiagnose aus dem Internet Köln – Das Internet wird in medizinischen Fragen zunehmend zur Informationsquelle Nummer eins. Laut der Studie „E-Health Trends in Europe“ beziehen über die Hälfte der EU-Bürger medizinische... |
In einem Beitrag 20 Min (18.1.10) wird darauf hingewiesen, dass immer mehr Leute im Internet Gesundheitsinformationen holen. Die gelesenen Gefahren und denkbaren Folgen führen dazu, dass sie die Menschen, wegen des Gelesenen schwere Krankheiten einbilden und zum Cyberchonder werden. Symptome von harmlosen Krankheiten führen im Netz zu schweren Krankheiten und die Leser leiden unter Aengsten. Diese Aengste können dann zu ernsthaften Erkrankungen führen, ohne dass es dazu einen objektiven Befund gibt. Heute informieren sich bis zu 10 Prozent der Patienten vor der Arztkonsultation im Internet eine Prognose und suchen nach Felix Huber (Aerztenetzwerk MEDIX Zürich) eine Erklärung für Ihre Beschwerden. vile verlieren beim Surfen die Uebersicht. Bei allen Beeinflussungsprozessen spielen EinBILDungen eine grosse Rolle. Es ist erwiesen, dass Leute nach dem Lesen der Beipackzettel bei Medikamenten nachher die möglichen Nebenwirkungen recht schnell verspüren. Wenn steht: Das Medikament könnte zu Uebelkeit und Appetitlosigkeit führen. Dem Leser wird es nachher tatsächlich übel. Als mich vor Jahren ein Autofahrer als Velofahrer auf dem Velostreifen angefahren hatte und die Knieverletzung operiert werden musste, sagte ich dem Anästhesiearzt: Hören Sie, ich bin ein Hypochonder. Alle denkbaren negativen Auswirkungen der Narkose würden mich negativ beeinflussen. Ich weiss: Aus juristischen Gründen müssen Sie mir alle möglichen negativen Auswirkungen erwähnt haben. Aber ich will dies nicht hören. Ich vertraue Ihnen! Mit guten Gefühlen erwachte ich aus der Narkose. Einbildungen können auch hilfreich sein Das Autogene Training, Motivationsprozesse, Lernbilder - übrigens Auch die Hypnose - nutzen die Wirkung von EinBILDungen. Der Erfolg basiert immer auf dem Phänomen "Wirkung von BILDERN". Argumente überzeugen vor allem durch Bilder und Geschichten. Die Werbung - auch Parteien nutzen die enorm starke Wirkung von Bildern. Bei Kommunikationsprozessen können wir uns dank positiven Bildern auch in Stressstiuationen entspannen.
Notiert von
marcus knill
um
15:36