Neue Bilder aus dem Polizeihelikopter (9/11) sind freigegeben worden:
Solche Bilder kann niemand ohne Schauergefühl betrachten
Die Aufnahmen werden überall publiziert:
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Persönliche Gedanken
von Marcus Knill
zu Aktuellem.
Neue Bilder aus dem Polizeihelikopter (9/11) sind freigegeben worden:
Solche Bilder kann niemand ohne Schauergefühl betrachten
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Notiert von
marcus knill
um
17:23
Ueberraschender Schachzug der SVP
Christoph Blocher ist in den vergangenen Monaten immer wieder für eine Ueberraschung gut. Erstaunlich. Viele haben ihn bereits abgeschrieben. Doch versteht er es laufend von sich reden zu machen. Dass er einen Instinkt für strategische Schachzüge hat, bewies er mit seinem jüngsten Coup.
Quelle 2o Min:
Durch diesen jüngsten Schachzug kommen die Mitteparteien schwer ins Schwitzen.
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marcus knill
um
14:53
Aus TAGI- online:
Ihre E-Mail wurde abgeschickt.
Protest gegen die «Aktion Respekt», mit der die Stadtpolizei kleine Vergehen hart ahndete. Leser-Reporter:
Stellungnahme nach drei Tagen: Polizeivorsteherin Esther Maurer. (Bild: Keystone/Steffen Schmidt)
In der Nacht auf Sonntag liess sich die Polizei von Randalierern übertölpeln. Sie war auf die Demonstration nicht vorbereitet, hatte zu wenig Polizisten im Dienst und konnte keinen einzigen Krawallmacher verhaften. Weder am Sonntag noch am Montag war die Polizeivorsteherin Esther Maurer für die Medien erreichbar und stiess damit die Öffentlichkeit vor den Kopf. Erst jetzt, zwei Tage nach dem Saubannerzug, nimmt sie Stellung. (fsc)
INTERVIEW:
Die Stadtpolizei Zürich hat keinen Pikettdienst für Einsatzkräfte. Bestehen nach den Krawallen des vergangenen Wochenendes Bemühungen Ihrerseits etwas daran zu ändern? Die Stadtpolizei erarbeitet schon seit längerem ein neues Alarmierungssystem für derart überraschende Einsätze - in Analogie zur Pager-Alarmierung bei der Feuerwehr. Man darf sich aber keine Illusionen machen: Einrückzeit und Bereitstellung mit OD-Ausrüstung brauchen ihre Zeit. Es ist aber verfehlt, deswegen nun eine stehende Einsatzreserve zu fordern. Diese Kosten würden in keinem Verhältnis stehen zum Nutzen, zumal es etwa 7 Jahre her ist, seit eine solche Aktion «Reclaim the Street» zum letzten Mal zu Ausschreitungen geführt hat.
Die Stadt Zürich hat am Wochenende gezeigt, wie verwundbar sie im Ausnahmefall ist. Sucht man nun nach Möglichkeiten, um mit dem bestehenden Polizeikorps auch bei einer spontanen Notsituation mit genügend Beamten vor Ort zu sein? Eine spontane, gewalttätige Demonstration mit mehreren hundert Teilnehmenden ohne jede Vorankündigung, das ist wirklich eine absolute Ausnahme in der Stadt Zürich. Die verfügbaren Kräfte haben mit ihrem Einsatz ein Maximum an Schadensbegrenzung erreicht. Um aber in solchen Situationen gleich reagieren zu können wie an einem 1. Mai oder bei Ausschreitungen an Fussballspielen, d.h. um «genügend» Einsatzkräfte zu haben, bräuchte es eine stehende Einsatzreserve - was erhebliche finanzielle Konsequenzen hätte. Es ist eben wie beim Risk Management allgemein: Man beurteilt die Kosten aufgrund der Eintretenswahrscheinlichkeit eines Szenarios und aufgrund des möglichen Schadensausmasses. Und da kann man unschwer feststellen, dass die Kosten für eine derartige Einsatzreserve pro Tag gleich hoch wären wie die Schadenshöhe, wenn effektiv eine solche Krawalldemo stattfindet.
Vorwiegend bürgerliche Politiker fordern mehr Polizei, scheiterten in der Budgetdebatte aber an SP und Grünen. Setzen Sie sich für mehr Polizei ein? Ich habe mich immer konsequent für das Erreichen unseres Sollbestandes bei der Stadtpolizei eingesetzt und bin stolz, dass wir - wohl schweizweit als einziges Korps - bereits 2007 diesen Sollbestand erreicht haben - was ja nicht selbstverständlich ist bei unserer Grösse, denn wir sind das zweitgrössten Polizeikorps der Schweiz. Und seither ist die Stadtpolizei angehalten, aufgrund der gesellschaftlichen Entwicklungen wie z. B. die 24-Stunden-Gesellschaft und das Nachtleben am Wochenende, ihre Organisation laufend anzupassen und zu verbessern und gleichzeitig aber auch den Sollbestand zu überprüfen und wo nötig anzupassen.
Obwohl die Ausschreitungen am vergangenen Wochenende massiv waren, äusserte sich bis anhin nur der Medienchef der Stadtpolizei. Warum äussern Sie sich erst jetzt? Am 1. Mai gibt es einen Rahmenauftrag des Stadtrates an die Stadtpolizei. Ich verfolge das Geschehen den ganzen Tag lang in der Einsatzzentrale und bin in der Folge in der Lage, die Leistung der Polizei an diesem Auftrag zu messen und entsprechend zu kommunizieren. Bei den Ausschreitungen der vergangenen Samstagnacht musste ich mir erst ein vollständiges Lagebild verschaffen. Ich kann aber heute sehr wohl sagen, dass die Äusserungen des Medienchefs der Stadtpolizei sehr korrekt waren.
Ist die Kommunikation in einem solchen Fall nicht Chefsache? Ich habe in der Kommunikation zwei Grundsätze: Erstens sollen jene kommunizieren, die etwas zu sagen haben, und zweitens soll man sich dann äussern, wenn man die Situation auch tatsächlich überblickt. Beide Grundsätze waren in den letzten 3 Tagen berücksichtigt.
Das Interview wurde schriftlich geführt.
Obschon Esther Maurer drei Tage Zeit hatte, Ihr Interview mit griffigen Argumenten zu überlegen und vorzubereiten und sogar noch die schriftlichen Antworten überprüfen konnte, überzeugen mich einige Argumente nicht.
Wenn Maurer indirekt sagt, die Kosten der Einsatztruppe müssten billiger sein als der Sachschaden, so ist dies nicht nachvollziehbar.
Eine Feuerwehr kann viel mehr kosten als die Schadenhöhe der Brandschäden. Die Polizei ist und bleibt verpflichtet, die Bürger zu schützen - nicht nur ihr Leben - auch ihr Hab und Gut. Wenn der Schutz notwenig wird, müsste sie sich die Polizeivorsteherin auch für eine Erhöhung des Personalbestandes stark machen.
Die Begründung des dreitägigen Abtauchens ist alles andere als wasserdicht. In Krisen kann sich eine Führungspersönlichkeit nicht aus der Verantwortung stehlen, nur weil sie einen guten Kommunikationschef hat. Sich drei Tage abzusetzen ist eindeutig zu lang!!!! Wenn sich Esther Maurer gegen die Forderung nach mehr Polizei wehrt, lässt sie im Grunde genommen durchblicken, dass sie künftig solche Zerstörungen in der Stadt Zürich wieder in Kauf nimmt. Diese Aussage widerspricht ihrer Forderung nach einer stehenden Einsatztruppe, die mehr kostet. Wo ist da die Logik?
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marcus knill
um
09:27
Eine verblüffende, einmalige Aufnahme
Ein riesiger Schwarm Baikalenten überfliegt am 8. Februar 2010 den Geumgang-See im Südwesten Südkoreas. Bild: Keystone
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marcus knill
um
08:47
Palin: Wasser predigen und Wein trinken
Peinlich!
Spiegel-online:
Sarah Palins Hände. Martin Sutovec (Slowakei) / Cagle
Sarah Palin ist auf einen Telephonstreich hereingefallen. Ein franko-kanadische Radiomoderator und Komiker Marc-Antoine Audette von "The Masked Avengers" ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/08/11_02/index.html - |
2. Okt. 2008 ... Palin wird in John McCain's Ranch gecoached, Biden trainierte mit einer weiblichen Politikerin. Im Jahre 1984 zeigte die Bush Ferraro ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/08/10_02/index.html - |
4. Sept. 2008 ... Zwei volle Tage lang hatte sich Palin auf ihre Rede vor den Delegierten in Minneapolis-St. Paul im Bundesstaat Minnesota vorbereitet. ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/08/09_04/index.html - |
14. Okt. 2008 ... zu rufen und in den Himmel zu zeigen, um zu signalieren, dass die Lautstärke erhöht werden muss. Palin bemerkte die Unruhe und sagte: ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/08/10_14/index.html - |
Etwas mehr als zwei Monate lang war Sarah Palin im Spotlight der Medien. Kaum je hat eine einzelne Person in so kurzer Zeit soviel Medienwirbel verursacht. ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/08/11_05/index.html - |
12. Okt. 2008 ... Eine Untersuchung der "Trooper affaire" in Alaska hat festgestellt, dass Sarah Palin ihre Macht missbraucht hat. ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/08/10_12/index.html - |
CNN diskutiert, wer bei beim Palin Auftritt in SNL besser weggekommen ist. Der Fey Effekt: ist die falsche Sarah Palin gut oder schlecht für Palin? ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/08/10_20/index.html - |
10. Apr. 2009 ... Ein berühmtes CBS Interview mit Sarah Palin, das von Katie Couric moderiert wurde. Palin erklärt nochmals von ihrer Führungserfahrung, ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/09/04_10/index.html - |
Notiert von
marcus knill
um
19:04
Vorzeitiger Schulabbruch hat Folgen
Nachdem sich gezeigt hat, dass immer mehr Schülerinnen und Schüler die Schule vorzeitig abbrechen, tröstete ein Journalist in einem Beitrag die Schulflüchtigen. Er betonte, auch Aussenminister Fischer habe die Schule vorzeitig abgebrochen und sei doch noch etwas geworden. Dieser Hinweis scheint mir gefährlich. Denn diese Ausnahme könnte Jugendliche davon abhalten, auf die Zähne zu beissen und die Schulzeit ordentlich abzuschliessen.
Es ist mir bewusst, dass beim Phänomen "mangelndes Durchstehvermögen" der schwarze Peter nicht einfach den Eltern oder den Lehrkräften zugeschoben werden kann. Aus meiner Sicht müssten dies Jugendliche generell (zu Hause und in der Schule) lernen. Leider wurde zu lange der Beliebigkeit das Wort geredet und schon bei Kleinkindern wird Abwechslung, Unstetigkeit und Freiwilligkeit gross geschrieben. Ich kenne Kinder, die schon im Vorschulalter nie gelernt haben, an einer Tätigkeit länger zu verweilen und eine Arbeit zu Ende zu führen. Sei es beim Spiel, beim Zeichnen, beim Musizieren oder beim Lesen. Wer Kindern nicht lehrt, wie man dank Konzentrationsfähigkeit eine Tätigkeit zu Ende führen kann, muss sich nicht wundern, wenn das "Zappverhalten" zur Gewohnheit wird.
In der Lehrerweiterbildung habe ich Pädagogen kennen gelernt, die das rhythmisierende Lernen so verstanden hatten, dass man im Unterricht nie mehr längere Zeit an der gleichen Tätigkeit arbeiten darf. Dieses Missverständnis ist leider stark verbreitet. Mich freut es, wenn ein Kind sich stundenlang in ein Buch vertiefen kann oder an einer Zeichnung verweilt. Im Zappzeitalter müsste das verweilende, vertiefende Lernen einen neuen Stellenwert bekommen. Wer nicht gelernt hat, sich bei einer Tätigkeit voll auf das TUN zu konzentrieren, wird sich sicherlich rascher aus der obligatorischen Schulverpflichtung weg stehlen.
Wenn Schüler begründet aus der Schule ausgeschlossen werden müssen (was im Interesse der lernwilligen Schülern sinnvoll sein kann), so sind diese Kinder meist Opfer von einer orientierungslosen Familie. Sie haben nämlich nie gelernt, an einer Arbeit zu verweilen. Die Volksschule wäre überfordert, wenn sie dermassen verwahrloste Kinder auch noch therapieren müssten.
LINK:
Dazu aus NZZ-online:
Die Schule abzubrechen, gilt als männliches Phänomen, wie auch unsere Studie belegt: 68 Prozent Knaben stehen 32 Prozent Mädchen gegenüber. Die Gründe sind jedoch unterschiedlich: Während es bei Knaben vorwiegend Schulausschluss ist, erfolgt bei den Mädchen der Abbruch aus Eigeninitiative – häufig zur Unterstützung von Familienmitgliedern oder auch wegen Mobbings. Klare Zusammenhänge registrierten wir in Bezug auf Disziplinprobleme und das Repetieren von Schuljahren. Wer in seiner Schullaufbahn eine Klasse wiederholen musste, hat gegenüber nicht zurückversetzten Schülern ein dreimal höheres Risiko für einen Abbruch. Ähnliches gilt für delinquentes Verhalten.
Trotz den klaren Trends: Typische Schulabbrecher gibt es nicht. Es wäre falsch, sie ausschliesslich als dumm und asozial, als kriminell oder absonderlich zu kennzeichnen. Gemäss Studie sind generell zwei Typen voneinander zu unterscheiden: zum einen die Schulversager, die aufgrund ungenügender Schulleistungen die Schule verlassen oder wegen disziplinarischer Probleme gar von ihr verwiesen werden. Und zum andern diejenigen, welche die Schule freiwillig verlassen. Hier handelt es sich fast zur Hälfte um intelligente, kreative, von der Persönlichkeitsstruktur her jedoch fordernde und häufig sozial isolierte Jugendliche, die sich von der Schule emotional entfernt haben.
Zu erinnern ist daran, dass es Zeiten gab, in denen es nicht unschicklich war, die Schule abzubrechen. Noch Mitte der sechziger Jahre hat in der Schweiz jeder sechste Jugendliche die Schule ohne Schulabschluss verlassen. Wir wissen von vielen, dass sie trotzdem im Leben Karriere machten, denken wir etwa an Rapper Bushido, an Bill Gates, Joschka Fischer oder Herbert Grönemeyer. Aber die Zeiten haben sich gewandelt. In unserer Wissensgesellschaft läuft ohne Zeugnis fast nichts mehr. Deshalb verbergen sich hinter fast allen Schulabbrechern unseres Projekts persönliche Dramen und schwerwiegende soziale Probleme. Dies besonders, da sich darunter viele Jugendliche mit Migrationshintergrund befinden.
Es wäre aber zu einfach, die Effektivität eines Bildungssystems nur unter dem Gesichtspunkt zu betrachten, wie viele «Dropouts» es produziere. Diese kosten den Staat nämlich viel Geld. Ausgehend von durchschnittlichen Ausgaben der öffentlichen Hand von rund 11 000 Franken pro Schuljahr und Schüler heisst dies für die errechnete Basis von 5000 Schulabbrechern, dass wir Investitionen von über 400 Millionen Franken pro Jahr verpulvern. Denn diese «Dropouts» haben nicht das Bildungsniveau erreicht, das ihnen den Eintritt in die berufliche Ausbildung ermöglicht. Dazu müssen sie erst nachschulischen Qualifizierungsmassnahmen unterzogen werden, welche meist die öffentliche Hand zusätzlich viel kosten. Würde man auch noch die Kosten derjenigen dazuzählen, die sitzenbleiben, dann ergäbe sich ein Betrag, der um ein Vielfaches höher wäre.
Schulabbrecher belasten den Staat meist noch zusätzlich. Sie werden schneller arbeitslos, arbeiten in Niedriglohnbereichen, haben mehr Gesundheitsprobleme, sind häufiger in delinquente Aktivitäten verwickelt und werden auch öfters von staatlichen Unterstützungsprogrammen oder von Sozialhilfe abhängig. Bei ausländischen «Dropouts» ist die Lage besonders prekär, ihre Arbeitslosenrate ist um 75 Prozent höher.
Schulabbruch ist also ein Bildungsproblem mit einschneidenden Konsequenzen. Die Bildungspolitik ist deshalb gefordert, sich mit diesem Phänomen intensiver zu beschäftigen. Dazu gehört auch die Prävention. Angesetzt werden müsste bereits vor dem Schuleintritt, denn die Bildungslaufbahnen unserer «Dropouts» zeigen, dass ein Schulabbruch einen langjährigen, viele Faktoren umfassenden Abkoppelungsprozess darstellt. Der Ursprung liegt meist im Kindergarten oder in den ersten Schuljahren. Investitionen in frühe Bildungsförderung und Betreuung sind daher um ein Vielfaches ertragreicher als Investitionen in spätere Lebensjahre. Anzudenken wäre auch eine Neuregelung der Schulpflicht. Sie sollte anhand des Bildungsziels, nicht nur zeitlich in Form von neun Schuljahren bestimmt werden. Zentral schliesslich scheint uns, dass auch die Schulen das Thema Schulabbruch mit mehr Eigeninitiative debattieren.
Notiert von
marcus knill
um
09:16