Montag, 23. Februar 2009
Sonntag, 22. Februar 2009
Ein Berg Drama wird ins Netz gestellt
Man kann sich darüber streiten, ob dieser Film, der nun weltweite Beachtung findet, überhaupt veröffentlicht werden sollte. Ich finde, er zeigt immerhin offen die dunkle Seite des Menschen. Wenn wir davon ausgehen, dass es sich beim You tube Film nicht um eine Fälschung handelt, so zeigt die Sequenz, dass der Rettungstrupp nicht de Wahrheit sagte, als sie der Basisstation erklärten, sie hätten bei der Rettungsaktion den verletzten Bergsteiger bereits tot vorgefunden. Ein Mitglied des Rettungstrupps hatte wahrscheinlich die Situation mit dem Handy gefilmt und hat wahrscheinlich den Angehörigen des Opfers die Seqeunz zugestellt haben. Was war geschehen? Die Retter rechneten nicht mehr mit einer lebenden Person. Sie hatten deshalb weder eine Tragbahre noch Sauerstoff bei sich. Von der Unfallstelle auf einer Höhe von 7000 m hätte man zudem sechs Personen benötigt, um das Opfer hinunter tragen zu können (die Träger müssten sich ablösen) und ein Ziehen der verletzten Person auf den anchfolgenden Geröllhalden wäre nicht möglich gewesen. Die Tragik der Rettungsaktion besteht darin, dass eine Rettung gar nicht möglich gewesen war und die Retter das Opfer sich selbst überlassen mussten und jetzt mit einer Klage rechnen müssen.
Eine Rettungsmannschaft ohne Rettungsvorhaben?
Quelle: next-door.blog.de
Unfassbar das Verhalten des Rettungstrupps und es darf die Frage gestellt werden, ob die anschliessenden Kommentare von Menschen im Internet, unverantwortlich oder unmenschlich sind?
Cerro Aconcagua ist der höchste Berg Südamerikas, 6.962 Meter hoch. Von der Nordseite her leicht zu besteigen, wie man sagt, das er einfache Strukturen für einen Aufstieg hat, daher auch seine Beliebtheit unter den Bergsteigern. Man kommt dort ohne spezielle Klettertechniken aus, Sauerstoffflaschen sind in diesen Höhen ebenfalls nicht üblich. Die nächst schwierigere Route geht von dem Baisslager „Plaza Argentina“ aus, genannt Glaciar de los Polacos, die Polengletscher, auf der Route Federico Campanini Anfang Januar mit anderen vier Italienern unterwegs war.
Hier der einunddreißigjährige Frederico, während eines Aufstiegs.
Das folgende Video wurde der Familie Campanini erst kürzlich von jemandem, der anonym bleiben möchte, zugespielt. Auf diesem Video sehen die Eltern, die letzten Minuten, in denen ihr Sohn Federico völlig entkräftet um sein Leben kämpft.
Federico Campanini ist ein Bergführer argentinisch italienischer Herkunft, der eine Reisegruppe von vier Italienern die Höhe von ca 7000 Meter des Aconcagua in den argentinischen Anden nahe der chilenischen Grenze bestieg. Etwa 300 Meter unter dem Gipfel geriet die Gruppe in einen Schneesturm, eine Frau starb an Unterkühlung. Man erzählt sich, dass die in Not geratenen Gruppe zwei Tage in 20 Grad Minus und einer Sicht von 10 Metern ohne nennenswerten Hilfsmittel verbrachten, der Kälte und dem Wassermangel ausgeliefert.
Die argentinische Rettungsmannschaft traf viel zu spät ein, da es noch im Tal Unklarheiten gegeben haben soll, wie man vorzugehen habe. Vor Ort erscheint endlich die Rettungsmannschaft, absolut unvorbereitet - ohne Hilfsmittel zur Rettung, ohne Wissen um Techniken zur Rettung - zudem erscheinen alle sieben bis acht Personen, die lange um den sterbenden Frederico herumstehen absolut unmotiviert, ratlos, herzlos.
Die Eltern von Frederico haben Anzeige erstattet.Begründung: Frederico wurde von den Helfern einfach liegengelassen.
Beim Checken im Internet konnten immer wieder Kommentare gelesen werden, die in der mangelnde Ausrüstung von Federico die einzige Ursache für das Unglück und sein Sterben gesehen haben und sogar Verständnis zeigen für das unengagierte Verhalten der Rettungskräfte. Unter der Rubrik: Selbst schuld.
Hier ein Beispiel für solcher Kommentare: "es hat ihn (frederico) niemand gezwungen, als berg u. fremdenführern hochzusteigen, im gegenteil, ich finde er (frederico) ist auch noch schuld am tod der 1. verstorbenen."
Wenn ein Mensch um sein Leben kämpft ist es völlig egal warum und wie es soweit kommen konnte. Das Wichtigste ist immer alles zu tun, um ihm zu helfen. Das Bewusstsein ist die einzige Qualität des menschlichen Daseins, der einzige Sinn unseres Seins.
Im Video ist zu erkennen, dass von dem Rettungstrupp weder eine Trage, noch künstlicher Sauerstoff, noch wärmende Schutzdecken oder andere Hilfsmittel mit zu den Verunglückten gebracht wurden. Vermutlich hatten die Männer nicht mit Überlebenden gerechnet. Hier ein Ausschnitt über das Tun oder Nichts Tun der unentschlossenen "Retter".
Übersetzung: 0.03 – Kameramann (schwer atmend): "Wir sind da, etwa 300 Meter unterhalb des Gipfels. Hier ist der Guide, wir können ihn nicht tragen, wir sind sehr erschöpft. Es schneit ziemlich stark... Wir sind auf dem Gletscher... Wir haben es auf allen Wegen versucht... Es waren 400 Meter zum Gipfel, wir haben 100 Meter geschafft."
0.42 - Rettungskraft neben dem Kameramann: "Er kann...Er kann nicht gerettet werden. (Zur Kamera) Er kann nicht gerettet werden. Wir frieren, wir haben noch 400 Meter zum Gipfel und er bewegt sich nicht. Er ist in schlechter Verfassung. Ich bin bevollmächtigt...(nicht zu verstehende Worte)
1.01 – Zwei Helfer: "Steh auf, Junge! Komm schon, komm schon, Scheiße!" Der Mann versucht Federico auf seine Beine zu stellen.
1.09 - Kameramann: "Möge Gott ihn erleuchten und ihm Stärke geben. Bitte."
Federico kriecht einige Meter auf seinen Händen und Knien, dann liegt er auf der Seite
1:35 - Kameramann: "Wir haben ein paar Meter mehr geschafft..Er kann nicht mehr weiter gehen"
Ein Mann aus dem Suchtrupp: „Er bewegt sich nicht.” Doch der Friederico versuchte sich immer wieder hochzuraffen, schaffte es aber nicht. Dann meint ein anderes Mitglied des Rettungstrupp: „Das war‘s.”
1:57 - Retter spricht ins Walkie-Talkie: "Argentina? Sag ihnen, er stirbt. (Antwort nicht verständlich). Sag ihnen, er stirbt. Er wird keine 40 Minuten mehr durchstehen.
Der folgenden Worte sind nur schwerlich zu verstehen, anscheinend wird über Funk durchgegeben, dass die Gruppe versuchen soll, den Guide auch im Todesfall weiter zu transportieren.
2:24 Der Kameramann flüstert einige unverständliche Worte, er weint.
Quelle Übersetzung: mounteverest.net
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marcus knill
um
18:32
SF- Wirtschaftsexpertin Marianne Fassbind im Fokus der Kritik
Ich bewunderte früher die kompetenten Analysen der Wirtschaftsredaktorin des Schweizer Fernsehens und wollte schon lange gerne eine postitives Echo über die Art und Weise publizieren, wie sie es verstand, komplexe Sachverhalte vereinfachend darzulegen (Analog den Aerzten am Innbrucker Universitätsspital im Fall des Skifahrers Albrecht). Leider stellte ich im Zusammenhang mit den Bank- Boni und dem UBS Debkal immer mehr fest, dass Marianne Fassbind zunehmend Anwältin der UBS spielte. Ich hatte das Gefühl, sie sei in dieser Thematik befangen.
In der heutigen Sonntagspresse SONNTAG Nr. 8 wurde nun meine Beobachtung untermauert:
> SP Nationalrat André Daguet - hiess es - habe es nun "den Nuggi rausgejagt". Er schreibe übers Wochenende dem Chefredaktor des Schweizer Fernsehens einen Brief und beschwere sich über das unqualifizierte Verhalten der Wirtschaftsexpertin im 10 vor 10 (SF) am 20. Februar. Es sei leider das letzte Glied in einer Kette von gravierenden Fehlleistungen. Beispielsweise im CLUB vom 27. Januar habe Fassbind ein schlechtes Bild abgegeben. Sie habe sich bei der BONI-Frage de facto auf die Seite der UBS geschlagen. Ich bin somit nicht allein mit der Feststellung, dass die Journalistin jüngst eine unkritische willfährige Haltung eingenommen hatte.
Auch Markus Gisler, Wirtschaftsexperte (Radio 1) ging auf die negativen Publikumsreaktionen nach dem Club ein. Es wurde mehrheitlich die Banknähe der Journalistin beanstandet. "Man konnte fast meinen, Frau Fassbind sei Angestellte der UBS", war zu lesen. Mich interessiert, wie nun das Fernsehen auf diese negativen Reaktionen reagiert. Ich gehe davon aus, dass mit der Mitarbeiterin intern ein konstruktives Kritikgespräch geführt wird.
Die Krise mit Fassbind
Ihre E-Mail wurde abgeschickt.
1/6 SF-Frau befragt SF-Frau: Marianne Fassbind als Expertin in der Tagesschau bei Katja Stauber.
Marianne Fassbind
Die SF-Wirtschaftsfachfrau hat an der Universität Zürich Volkswirtschaft studiert, war vier Jahre Stadträtin von Rapperswil SG und Analystin und Kundenberaterin bei der Bank Vontobel. Bevor sie 2004 zum Schweizer Fernsehen kam, arbeitete war sie Redaktorin und Anlageberaterin bei «Cash» und «CashTV». Sie ist mit dem Wirtschaftspublizisten Markus Gisler verheiratet.
Artikel zum Thema
Im «Club» vom Dienstag über die Boni bei der UBS war Fassbind als Gesprächsteilnehmerin geladen. Zum Ärgernis vieler Zuschauer gab sie sich UBS-freundlich. «Als Wirtschaftsfachfrau des Monopolsenders hat Fassbind endgültig ausgedient» oder «Man hatte den Eindruck, sie sei die Pressesprecherin der UBS», so die Urteile in den Tagesanzeiger.ch/Newsnetz-Kommentarzeilen. Nur vereinzelt gab es auch Lob. Die SF-Wirtschafts-Vorzeigefrau polarisiert – nicht erst seit diesem «Club». Seit einigen Jahren geniesst sie bei SF einen Sonderstatus und wird so oft wie möglich als Autorität für Wirtschaftsfragen vor die Kamera gerückt.
Dies irritiert. So meint zum Beispiel ein Leser: «Dass immer öfters Journalisten als Experten eingeladen werden, ist schon sehr befremdlich. (...) Bei einer Diskussions-Sendung wünsche ich mir echte Experten, keine Selbstbeweihräucherung des SF und ihrer Angestellten/Auftragnehmer.»
Kein Nachhaken
Nebst ihren Auftritten im «Club» oder in der «Arena» ist Fassbinds Sonderrolle vor allem in den Informationssendungen «Tagesschau» und «10vor10» augenfällig. Regelmässig ist sie im Nachrichten-Studio präsent und lässt sich von einem unterwürfigen Moderator Fragen zum Wirtschaftsgeschehen stellen – dies ist sonst nur Professoren oder anderen externen Experten vorbehalten. Führt sie selbst ein Interview, so wird sie oft auf gleicher Höhe mit dem Interviewpartner eingeblendet. Üblich bei Informationssendungen ist, dass man den Interviewer nicht sieht.
Wie kommt Fassbind zu diesem Sonderstatus? Weder formuliert sie besonders geschliffen, noch ist sie als harte Interviewerin bekannt. Selbst bei heiklen Themen stellt sie meist bloss ihre vorgefertigten Fragen, ohne je nachzuhaken. Besonders auffallend war dies letzten September, als UBS-Konzernchef Marcel Rohner in «10vor10» ohne jegliche Widerrede erklären durfte, dass die UBS besser dastehe als andere Banken – und dies am Tag, an dem der UBS-Aktienkurs um über 17 Prozent eingebrochen war. Fachliche Kompetenz kann man ihr kaum abstreiten, so war die studierte Volkswirtschafterin vor ihrer journalistischen Laufbahn als Analystin und Kundenberaterin bei der Bank Vontobel tätig.
(Tagesanzeiger.ch/Newsnetz)
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marcus knill
um
12:19
Samstag, 21. Februar 2009
Ein vielsagender Gag
Die Demonstration gegen Nichts könnte viel aussagen
Demo gegen NICHTS in Zürich
Weiss die Transparente, weiss wie Schnee die Ballone: Demonstranten demonstrierten heute Mittag in Zürich gegen - NICHTS. Oder gegen den vielen Schnee, die Unschuld?
Demonstranten gegen nichts. (Bild: Mobile-Reporter Eric)
Wie Mobile-Reporter Eric gegenüber 20 Minuten Online versicherte, demonstrierten die 30 bis 40 jungen Leute - vorwiegend Studenten und Studentinnen - aber wirklich gegen nichts.
Die Gruppe zog friedlich vom HB Zürich Richtung Altstadt, nur mit leeren Spruchbändern und weissen Ballonen in den Händen. Polizei war nicht präsent. Welcher Gruppierung die Protestler gegen nichts angehörten, wollte der Mobile-Reporter partout nicht verraten.
Nach rund einer Stunde löste sich die Demo im Zürcher Hauptbahnhof friedlich auf.
Kommentar:
Die Demonstration gegen nichts ist aus meiner Sicht eine vielsagende Demonstration. Könnte es nicht ein Demonstration gegen die derzeitige nichtige Politik unseres Bundesrates in der Causa UBS sein? Symbolisiert die Demonstration vielleicht doch die leeren Worthülsen gewisser Politiker im Zusammenhang mit der Erhaltung des Bankgeheimnisses? Oder ist es eine Weiss-Sagung, dass unser Geld beinahe nichts mehr wert sein wird? Könnte die Demonstration nicht auch ein sanfter Hinweis auf die Bonibezüger sein, welche ihre Hände in Unschuld waschen und sich trotz der Abzockerei immer noch in einer weissen Weste zeigen.
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marcus knill
um
17:42
Warum Saab nicht sterben darf -
habe ich heute gelesen. Es könnte auch stehen:
Warum die UBS nicht sterben darf.
Doch solche Sätze werden nicht mehr ernst genommen, nachdem die ganze Schweiz einmal gesagt hatte:
Die Swissair darf nicht sterben (oder: Kann nicht sterben)
Solche Aeusserungen können wir keinen Glauben mehr schenken.
Heute ist alles möglich! Es ist denkbar, dass wir auch bei der UBS Ueberraschungen erleben werden. Psychologisch gesehen ist dieses Misstrauen in Krisensituationen Gift. Wir werden es erleben: Das fehleende Vertrauen führt dazu, dass bei der UBS Geld abgezogen wird und der Untergang dieses Finantzgiganten beschleunigt wird. Erstaunlich: Christoph Blocher hat diese Problematik erkannt und heute diese Thema besetzt. Cavalli - ein alter SP Kämpfer ist über den Schatten gesprungen und hat in dieser Frage Blocher Recht gegeben und die Partei dazu aufgerufen, für einmal mit Blocher zusammenzuspannen, weil Blochers Idee richtig sei.
Tatsächlich wäre die Schweiz weniger erpressbar, wenn die UBS kein Moloch mehr wäre, sondern in den Staaten als eigenständige Firma existiert. Blochers Idee wird einmal mehr vile zu reden geben und er kann von SVP internen Problemen ablenken. Heute werde ich mir Blocher TV schauen und zuhören, wie Blocher seine Sternstunde geniesst.
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marcus knill
um
06:03
Freitag, 20. Februar 2009
EILMELDUNG aus TAGI ONLINE (Freitag 2000 Uhr)
Gericht verbietet Herausgabe von UBS-Daten an die USA
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Bundesverwaltungsgericht in Bern.
Dies geht aus einem Entscheid des Gerichts hervor, der am Abend per Fax an beschwerdeführende Kontoinhaber sowie an die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (Finma) zugestellt wurde.
Aus der Zwischenverfügung geht hervor, dass acht Parteien den Entscheid der Finma beim Bundesverwaltungsgericht angefochten haben. Sie machten darin geltend, dass die Verfügung der Finma das Ergebnis des Verfahrens vorwegnehme und gravierendste Auswirkungen für sie habe. Deshalb würden ihre Interessen allfällige private oder andere öffentliche Interessen überwiegen.
Sie fordern eine superprovisorische Gewährung der aufschiebenden Wirkung des Entscheids der Finma, zumal sich die Verfügung der Behörde nicht auf eine genügende gesetzliche Grundlage stütze.
Das Bundesverwaltungsgericht hat nun die Finma eingeladen, bis zum Dienstag zu den Anträgen der beschwerdeführenden Parteien Stellung zu nehmen.
Kommentar: Damit könnte der UBS Krimi eine Wende nehmen. Denn die unrechtmässige Herausgabe von Bankkunden hätte nicht nur einen Dominoeffekt. Der Schaden für den Schweizer Finanzplatz wäre enorm und gar noch nicht absehbar. Denn wenn das Vertrauen in die Schweizer Banken einbricht, wäre unser Staat nicht nur unglaubwürdig, Kunden würden den Finanzplatz Schweiz verlassen, wie die Ratten ein sinkendes Schiff!
Die überraschende superproviorische Verfügung lässt nun heute am Horizont einen Hoffnungsschimmer aufkommen.
Eine renommierte Politologin schrieb mir heute:
Organisierte Verantwortungslosigkeit – die UBS-Führung wäscht ihre Hände in Unschuld Angesichts der Tragweite der betrügerischen Tätigkeiten innerhalb der UBS ist es wohl angebracht zu fragen: Wann trägt eigentlich wer Verantwortung? Wird die Verantwortung, wenn sie Millionenschaden verursachen kann, einfach nicht mehr wichtig genommen? Obwohl die Manager gerade für ihre sogenannte Verantwortung Milliarden einkassieren. Spinnen die oder spinnen wir brave liberale Demokraten?
Aus 20 Min:
Herausgabe von Aktenunterlagen verboten!!!!!
Jetzt überschlagen sich die Ereignisse:
Das Bundesverwaltungsgericht hat die Herausgabe von Bankunterlagen oder Dokumenten an die US-Behörden per superprovisorische Verfügung verboten. Mehr...
Dossier
Video
TalkBack Update vor 5 Minuten
So etwas darf es doch nicht geben!
Tagi meldet:
Das Bundesverwaltungsgericht hat die Herausgabe von Bankunterlagen oder Dokumenten an die US-Behörden per superprovisorische Verfügung verboten.
Dumm nur:
Die Daten sind bereits in den USA!!!!!!!!!
Folgenschwerer Fehler:
UBS-Fiasko: «Die Schweiz ist erpressbar geworden»
Bankwirtschaftsprofessor Beat Bernet sagt in einem Interview mit der «SonntagsZeitung» (22.2.), dass die EU gleiches Recht wie die Amerikaner verlangen werde – und die Schweiz könne dem kaum entgegenhalten
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marcus knill
um
20:26
Zur Informationspolitik der Innsbrucker Aerzte
Ich zitiere Tagi-online:
Albrechts Genesung wird offenbar länger dauern als angenommen
Ihre E-Mail wurde abgeschickt.
1/16 Von Beginn an in Schräglage: Daniel Albrecht erwischte den Zielsprung völlig falsch und wurde in die Luft katapultiert. Bild: KEYSTONE/AP
Das lässt sich aus Communiqués des Berner Inselspitals und des GFC-Managements Chur herauslesen.
In einer kurzen Mitteilung weist der Mediendienst des Inselspitals auf die «komplexen Verletzungen» hin, die eine «hochspezialisierte Betreuung» erfordern. Daniel Albrecht brauche absolute Ruhe. Auf medizinische Details oder Hinweise auf den allgemeinen Gesundheitszustand, wie sie jeweils noch in den Statements der Innsbrucker Uni-Klinik erwähnt waren, wird verzichtet.
Ein langer Genesungsprozess
Aufgrund der Informationen von Giusep Fry, dem Manager von Albrecht, ist davon auszugehen, dass es Wochen beziehungsweise Monate dauert, bis sich der Athlet von den Folgen des Sturzes erholt hat. Ob und wann er wieder Skirennen fahren könne, sei zum jetzigen Zeitpunkt unerheblich.
Diese Bemerkung steht im Widerspruch zu gewissen optimistischen Prognosen nach Albrechts Aufwachen und vor seiner Verlegung von Innsbruck nach Bern.
Seit Sonntag befindet sich der 24-jährige Sportler im Inselspital. Es gehe vorerst darum, dass er sich wieder so weit erholt, um ein normales Leben führen zu können. Die zahlreichen Fans werden gebeten, Geduld zu üben, bis ihre Genesungswünsche beantwortet werden. Es würde wohl noch Monate dauern. Das Inselspital wird wöchentlich über die Entwicklung von Albrechts Genesung berichten.
Kommentar: Ich habe die Medienmitteilungen der Innsbrucker Aerzte laufend protokolliert und mitverfolgt. Es kann nach meinen Aufzeichnungen nachgewiesen werden, dass die behandelnden Aerzte immer auf Prognosen verzichtet hatten und auf Vermutungen der Journalisten nie eingegangen sind. Das Universitätsspital Innsbruck hat zudem kontinuierlich informiert (täglich). Das war ebenfalls professionell. Wenn nun von optimistischen Prognosen die Rede ist, so müsste man mir zuerst beweisen können, dass jemand zu optimistisch informiert hat. Sonst ist diese Behauptung eine Unterstellung. Das Gegenteil war nämlich der Fall: Es wurden sämtliche optimistischen Mutmassungen zurückgewiesen und die Aerzte schildern stets den IST Zustand. Sie betonten verschiedentlich: Es ist noch alles möglich!
Ich kann mir gut vorstellen, dass nun das Inselspital unter Druck kommt, weil es den Journalisten mit der Heilung zu wenig schnell vorwärts geht. Ich hoffe nicht, dass aus Furcht vor Kritik und Vorwürfen, ein Sündenbock gesucht werden musste.
Ich werde die Informationspolitik des Inselspitals somit ebenfalls mitverfolgen.
Die wöchentlichen Orientierungen tragen auch nicht dazu bei, dass der Druck nachlässt. Die zahlreichen Interessenten haben ein Anrecht auf kontinuierliche Informationen.
Persönlich finde ich die informationen des Inselspitals zu spärlich. Keine Informationen, zu spärliche Informationen führen zu Mutmassungen und man hat das Gefühl, es werde etwas verschwiegen.
Ich zitiere SF:
Spärliche Informationen über Albrecht
Eigentlich wollten die Ärzte am Freitag detailliert über den aktuelle Gesundheitszustand und die Fortschritte von Daniel Albrecht berichten, das Communiqué des Inselspitals ist aber sehr knapp ausgefallen.
Das Communiqué im Wortlaut:
«Daniel Albrecht befindet sich nach wie vor im Inselspital, Universitätsspital Bern. Die komplexen Verletzungen, die er erlitten hat, erfordern weiterhin eine hochspezialisierte medizinische Betreuung. Der Patient benötigt weiterhin äusserste Ruhe. Die Besuchserlaubnis bleibt auf seine nächste Umgebung beschränkt.»
Notiert von
marcus knill
um
13:26