Freitag, 6. Februar 2009

Innsbruck: Nun informiert der Schweizer Teamarzt Spring

«Die verabreichten Schlafmittel werden bei Daniel Albrecht allmählich reduziert und die eigene Atmung sukzessive aktiviert», beschreibt der Schweizer Teamarzt Dr. Hans Spring den Prozess der Aufwachphase. Diese wird begleitet von neuropsychologischen Tests, wobei es vor allem um die Merk- und Kommunikationsfähigkeit sowie die Konzentration gehe.

Daniel Albrecht gehe es gut, doch liesse sich eine genaue Prognose über die Entwicklung noch nicht stellen. Falls Defizite festgestellt würden, könne das durchaus Monate dauern, erklärte Spring.

Aufgrund von Daniel Albrechts momentaner Verfassung sind die Ärzte zuversichtlich.

Je nach Entwicklung und Fortschritten wird mittelfristig eine Überführung in die Schweiz in Erwägung gezogen.

Im Tagesanzeiger verwendet Spring die gleiche gute Analogie mit dem Schalter, wie sie der leitende Arzt W. Koller schon vor Tagen gebraucht hatte und spricht von einem schwarzen Loch, das allmählich mit Informationen gefüllt wird.

Ich zitiere:

«Wie ein schwarzes Loch, das nach und nach mit Informationen gefüllt wird»

Nachdem sich beim schwer verunfallten Daniel Albrecht die Probleme im Bereich der Lunge stark gebessert und die Entzündung zurückgebildet hat, ist die Aufwachphase aus dem künstlichen Tiefschlaf eingeleitet worden.

1/16 Von Beginn an in Schräglage: Daniel Albrecht erwischte den Zielsprung völlig falsch und wurde in die Luft katapultiert. Bild: KEYSTONE/AP

Erklärungen: Dr. Hans Spring.

Erklärungen: Dr. Hans Spring. (Bild: Keystone)

Die Erklärungen von Doktor Spring

Die Aufwachphase dauert etwa zwei bis drei Tage. Der Schweizer Teamarzt Dr. Hans Spring dementierte an einer Medienkonferenz in Val d'Isère Meldungen, wonach Albrecht am Samstag bereits die WM-Abfahrt anschauen könne, und präzisierte den Prozess des Aufwachens: «Die verabreichten Schlafmittel werden allmählich reduziert und die eigene Atmung sukzessive aktiviert. Das braucht Zeit.» Dabei sei darauf zu achten, wie der Körper reagiere, da sich die Muskulatur, auch die Atem-Muskulatur, während der gut zwei Wochen stark zurückgebildet habe. Spring schätzt den Gewichtsverlust, ohne die genauen Daten zu kennen, auf 10 bis 15 Kilo. Es sei gut möglich, dass Albrecht in körperlicher Hinsicht wieder die Leistungsfähigkeit der Zeit vor dem Sturz erreichen könne.

«Nicht so, wie wenn man einen Lichtschalter umkippt»

Die Aufwachphase wird begleitet von neuropsychologischen Tests, wobei es vor allem um die Merk- und Kommunikationsfähigkeit sowie die Konzentration gehe. Daniel Albrecht gehe es gut, doch liesse sich eine genaue Prognose über die Entwicklung noch nicht stellen. Diese sei abhängig von der körperlichen und psychischen Belastbarkeit: «Die Funktionen kommen nicht so zurück, wie wenn man einen Lichtschalter umkippt.» Falls Defizite festgestellt würden, könne das durchaus Monate dauern.

Donnerstag, 5. Februar 2009

Wie Du mir so ich Dir!

Oder: Friseur kontert Bohlen!

Dieter Bohlen konnte jahrelang ohne grosse Folgen junge Leute verbal exekutieren. Eltern oder Erzieher, die so mit Jugendlichen umgehen, wie es Bohlen zu tun pflegt, würden bestraft und bekämen Aerger. Doch Bohlen genoss immer Rückendeckung von Bild. Grund: Seine miesen Sprüche liessen sich stets gut verkaufen. Bekanntlich ist Schadenfreude die reinste Freude. Nun rächte sich jüngst ein Friseur, der sich vor einem Jahr abkanzlen lassen musste, indem er Bohlen mit seiner eigenen Waffe schlug. Er beleidigte und beschimpfte den Exekutionsrhetoriker auf die gleiche Art.

Bild:

Friseur Dominik bringt Bohlen zur Weißglut

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DSDS-Eklat Friseur Dominik bringt Dieter Bohlen zur Weißglut

Riesen-Knatsch bei DSDS: Friseur Dominik legt sich mit dem Pop-Titan an. Hier gibt's die Fotos des Eklats!

Foto: RTL
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Auch Pop-Titanen haben angeblich eine Schmerzgrenze – und die wurde nun bei DSDS für Bohlen überschritten!

Der glück- und talentlose Friseur Dominik – bereits im vergangenen Jahr war er beim DSDS-Casting durchgefallen. Jetzt versuchte er sein Glück erneut – und 6,44 Millionen TV-Zuschauer wurden Zeuge, wie Juror Dieter Bohlen der Kragen platzte.

Dominik hatte eigentlich schon verloren, bevor er zu singen begann. Breitbeinig und mit verschränkten Armen baut sich der Friseur vor der Jury auf. Die Körpersprache: arrogant, aggressiv. Dieters Abfuhr vor einem Jahr scheint der junge Mann noch immer nicht verkraftet zu haben. „Ich sag' zu dir Dieter, weil ich ja vor dir keinen Respekt hab'“, pflaumt Dominik in Richtung Jurypult. Anstalten zu singen macht er keine.

Das war zu viel für Platten-Millionär Bohlen!

„Du kannst sowieso nix, ich höre mir die Scheiße nicht an“, mault Bohlen die Nervensäge an und will den Raum verlassen.

Es folgt ein hitziges Wortgefecht. Wie zwei Gorillas gehen die beiden aufeinander zu. Dominik redet sich immer mehr in Rage, bis auch Volker Neumüller (39) genug hat und ihn nach draußen verweist. Doch Dominik bockt.

Erst, als sich ein stämmiger Security-Mann vor dem Unbelehrbaren aufbaut, gibt dieser nach.

Kommentar:

Wer hart austeilt, müsste eigentlich auch hart einstecken können. Doch wird Dieter Bohlen diesen Zusammenhang nicht erkannt haben. Mit Kommunikation hat dieses Duell wenig zu tun. Es veranschaulicht immerhin, wie es auf beiden Seiten nicht gemacht werden dürfte. Es macht uns ferner wieder einmal bewusst:

- Kritiker schätzen es in der Regel nicht, wenn sie kritisiert werden.

- Besserwisser lieben es gar nicht, wenn ein Anderer etwas besser weiss.

- und ein Showman kann die Nerven verlieren, wenn ihm ein Anderer die Show stiehlt.

Weshalb es für Politologe Claude Longchanp am nächsten Sonntag doch noch ein überraschendes NEIN geben könnte:

«Wer hätte einen Tag vor dem 60-Milliarden-Rettungspaket an die UBS so etwas für möglich gehalten?»: Claude Longchamp.

«Wer hätte einen Tag vor dem 60-Milliarden-Rettungspaket an die UBS so etwas für möglich gehalten?»: Claude Longchamp. Bild: Keystone

Für Claude Longchamp, Leiter des Forschungsinstituts gfs.bern, zeigt die aktuelle Kampagne zur Personenfreizügigkeit, wie immer weniger die Vorlage im Mittelpunkt steht, sondern die Parteiinteressen. Dies zeige sich nicht zuletzt bei den Plakatsujets, sagt er im Interview mit der Schweizerischen Depeschenagentur.

49 Prozent der Bevölkerung haben bei der letzten Umfrage Ja zur Personenfreizügigkeit gesagt, nur 40 Prozent waren dagegen. Sie gehen zudem davon aus, dass die Einstellungen relativ stabil sind. Ist das Rennen gelaufen?

Claude Longchamp: Im Normalfall, ja. Doch wir haben spezielle Zeiten. Wer hätte einen Tag vor dem 60-Milliarden-Rettungspaket an die UBS so etwas für möglich gehalten? Wegen der angespannten Wirtschaftslage bin ich vorsichtig in der Interpretation. Ein aussergewöhnliches Ereignis könnte das Resultat durchaus noch kippen.

Zum Beispiel?

Wenn etwa eine Grossfirma Ende Monat Tausende von Mitarbeitern entlässt.

Aber würde dies automatisch das Nein-Lager stärken? Die Befürworter argumentieren ja, dass angesichts der Krise die Beziehungen zur EU umso wichtiger sind und darum ein Ja so wichtig sei. Unsere Analyse zeigt tatsächlich, dass wirtschaftliche Argumente für beide Lager wichtig sind. Trotzdem scheint mir bei einem grösseren Einbruch die Angst vor der Arbeitslosigkeit grösser zu sein als vor möglichen Schwierigkeiten mit der EU.

Hat die Wirtschaftsseite also ein Glaubwürdigkeitsproblem?

Ja, denn die milliardenschwere Hilfe an die UBS, gepaart mit hohen Boni, hat das Volk nicht goutiert. Es ist denn auch kein Zufall, dass in der aktuellen Kampagne nicht Topmanager wie Marcel Ospel oder Daniel Vasella die Ja-Kampagne führen, sondern Patrons wie Johann Schneider-Ammann oder Otto Ineichen. Bei der Abstimmung zur Ausdehnung der Personenfreizügigkeit auf Osteuropa im Jahr 2005 war das noch anders.

Sehen sie andere Unterschiede der Befürworter-Kampagne?

Nur wenige. Das Plakatsujet des Apfelbaums ist dasselbe, auch die Argumente sind ähnlich.

Der Apfelbaum stösst nicht überall auf Gegenliebe. Ineichen und Schneider-Ammann kritisierten das Plakat als zu emotionslos und abstrakt. Sie werben nun mit dem SVP-Raben, um deren Argumente zu kontern.

Diese Kritik verstehe ich nicht. Das Sujet des Apfelbaums hat eine klare Aussage und einen grossen Wiedererkennungseffekt. Die Kampagne war 2005 erfolgreich. Zudem ist es grundsätzlich falsch, den Gegner zu kopieren. Wer Erfolg will, muss sich vom Gegner abgrenzen. Für eine Erweiterung der Kampagne mag das gehen, doch grundsätzlich gilt: Es muss eine eigene Symbolik her.

Wie schätzen Sie die Raben-Kampagne der SVP ein?

Die Aussage ist missverständlich. SVP-Präsident Toni Brunner redete von einer diebischen Elster, doch wo ist der weisse Bereich auf dem Bauch? Die Verbindung zwischen Kriminalität und dem Tier funktioniert nicht. Die Junge SVP zeigt kommunikativ klarer, was sie sagen will. Sie zeigt einen ausländischen Einbrecher, der mit seiner Beute aus dem Haus steigt. Hier ist die Botschaft klar.

Die Raben-Kampagne hat immerhin für Wirbel gesorgt. Reicht dies nicht?

Nein, bei dieser Vorlage nicht. Für noch unbekannte Themen ist Aufmerksamkeit das A und das O. Als man zum Beispiel vor 15 Jahren auf AIDS aufmerksam machen wollte, war es erst mal wichtig, dass man darüber redet. Alles andere war sekundär. Bei der Personenfreizügigkeit ist das anders: Das Thema ist bekannt. Hier müssen sachliche Argumente ins Zentrum, wenn man die Abstimmung gewinnen will.

Wieso wirbt die SVP trotzdem mit dem Raben und dem Kriminalitätsargument?

Einerseits aus argumentativer Not, andererseits weil sie Imagewerbung betreibt. Sie will sich für rechte Kreise empfehlen. Mit der Imagewerbung ist sie nicht alleine. Werbung im Sinne der Partei anstatt zum Wohle der Vorlage nimmt in der Schweiz generell zu. Schauen sie sich zum Beispiel die FDP-Plakate an!

Die FDP wirbt mit einem Güterzug auf dem Weg in die EU, dessen Schiene allerdings von Christoph Blocher und Toni Brunner sabotiert wird.

Ein absolutes Novum in der Schweiz! Das erste Mal macht eine Partei in der Schweiz in einer offiziellen Kampagne Werbung mit einer anderen Partei. Es geht der FDP dabei weniger darum, der Vorlage zum Durchbruch zu verhelfen, sondern ihr Image zu verbessern. Sie will damit sagen: Die Politik der SVP ist nicht gut für die Schweiz. Die inhaltliche Aussage dieses Plakats ist schwach.

Auffällig ist im gegenwärtigen Abstimmungskampf die Vielzahl der Komitees und Plakate. Hängt dies ebenfalls mit der Eigenprofilierung zusammen?

Absolut. Jede Partei fährt immer mehr ihre eigene Schiene. Dies muss nicht zwingend schlecht sein. Sie hilft bei der Mobilisierung gegen innen. CVP-Sympathisanten lassen sich logischerweise am besten mit einer CVP-Kampagne ansprechen. Die Gefahr besteht allerdings darin, dass man sich verzettelt und die Hauptkampagne in den Hintergrund rückt. Bei der aktuellen Vorlage ist man am Rand dazu. Früher hiess es: Getrennt marschieren, vereint schlagen. Heute dagegen zunehmend: Getrennt marschieren und getrennt schlagen.

Kommentar: Wenn es der SVP gelingen würde - als einzige Partei gegen alle anderen Parteiein, gegen den Bundesrat , das Parlament und alle Wirtschaftsverbände ( trotz der enormen JAkampagne) im Endspurt noch mehr als 40 Prozent NEIN Stimmen zu mobilisieren, so dürfte sie dies als grossen Erfolg buchen. Man rechnete zuerst mit einer deutlichen Befürwortung. Ich war an einer Veranstalung von Christoph Blocher, um seine Rhetorik zu analysieren. Dabei stellte ich unter den Anwesenden fest, dass eine seiner Trumpfkarte gestochen hat. Blocher konnte mit Zitaten aus dem Bundesrat konkret belegen, dass man dem Volk vor der letzten Abstimmung immer wieder versprochen hatte, man könnte bei jeder künftigen Aenderung künftig problemlos neu Stellung nehmen, ohne dass bei einer Ablehnung die bilateralen Abkommen gefährdet wären. In den Inseraten der Befürworter wurde jedoch ständig behauptet, man müsste jetzt unbedingt JA stimmen, um die Verträge mit der EU nicht zu gefährden. Wenn es am Sonntag überraschenderweise zu einem NEIN kommen würde, so wäre dies solchen paradoxen Argumenten zu verdanken. In erste Linie jedoch, weil das Parlament eine Vorlage, mit zwei verschiedenen Fragen in ein einziges Paket geschnürt hatte. Dies ist nach meinen Erkundigungen viele Bürgern sauer aufgestossen. Wir werden das Resultat am Sonntag erfahren. Ich persönlich rechne nicht mit einem Nein. Das wäre ein zu grosse Ueberraschung.

Kommt noch dazu (Ich zitiere Tagi-online):

Personenfreizügigkeit: Jeder Dritte begreift die Vorlage nicht

Rund 30 Prozent der Teilnehmer der Tagesanzeiger.ch/Newsnetz-Umfrage zur Abstimmung am 8. Februar glauben, dass nur über die Personenfreizügigkeit für Rumänen und Bulgaren abgestimmt wird. Damit liegen sie natürlich falsch.

Zu den Kommunikationsproblemen des Papstes

Nebelspalter:

Papst Benedikt XVI. gerät wegen der Rehabilitierung des Holocaust-Leugners Richard Williamson immer stärker unter Druck

Papst Benedikt XVI. gelang es immer noch nicht, die Wogen zu glätten. Im Kirchenvolk rumorte es. Bischöfe signalisieren Unbehagen. Die reformierte Kanzlerin Merkel (als Staatsoberhaupt) kritisierte in ungewohnt offener Art das Staatsoberhaupt des Vatikans. So etwas hat es noch nie gegeben. Die Situation entspannte sich bis heute nicht, obschon von Rom aus versucht wurde, die Geschichte auszusitzen. Ohne Eingeständnis, ohne öffentliche Klärung des Vatikans wird es keine Ruhe geben. Richard Williamson hat jedenfalls seine Holocaust - Lüge noch nicht widerrufen!

Ich zitiere kipa-apic:

Interne Kommunikation im Heiligen Stuhl

Wer berät den Papst?

Zürich, 4.2.09 (Kipa) Nach dem Debakel um die versuchte Wiederaufnahme der Traditionalisten-Bischöfe in die katholische Kirche wird immer lauter die Frage gestellt, wer den Papst berät und wie die Kommunikationswege im Vatikan verbessert werden könnten. Die letzte umfassende Neuordnung der Römischen Kurie fand 1988 unter Johannes Paul II. statt. Die Presseagentur Kipa nennt die wichtigsten Personen und Institutionen.

Die Bischöfe

Die rund 4.800 Bischöfe der Weltkirche berichten dem Papst und den Kurienbehörden etwa alle fünf Jahre bei "Ad-limina-Besuchen" im Vatikan. Die von Johannes Paul II. gepflegten Tischgespräche mit Bischöfen und Ordensleuten hat Benedikt XVI. abgeschafft, er nimmt sich aber für offizielle Gespräche mehr Zeit.

Die Nuntien

Die Diplomaten des Heiligen Stuhls in 177 Staaten berichten dem Staatssekretariat, das zugleich wie ein Kanzleramt und wie ein Aussenminister …

Kommentar: Ich frage mich ebenfalls, wie der Vatikan hinsichtlich "Umgang mit Medien", Botschaftenmanagement und strategischer Kommunikation beraten wird. Es ist unverständlich, dass ein Papst so viele gravierende Kommunikationsfehler machen kann. Geht es doch um den Ruf der katholischen Kirche. Wir haben es bei der UBS gesehen, wie rasch eine Grossbank durch fehlerhafte Kommunikation ihr Vertrauen verlieren konnte. Die Führung hatte das Kommunikationsmanagement nicht ernst genommen hat.

Man muss nicht Experte für Krisenkommunikation sein, um zu erkennen, dass gravierende Vorkommnisse weder mit Schweigen, mit Abtauchen noch mit Bagatellisieren, Beschönigen gelöst werden können. Der Versuch mit der Bezeichnung eines Sündenbockes misslang auch ein vermeintlicher Befreiungsschlag.

Der Papst wartete zu lange, im Glauben, die Sache beruhige sich von selbst. Auch ein Papst könnte Fehler zugeben (mea culpa) und hätte genügend Zeit gehabt, alle Unklarheiten zu klären.

Erst heute sah er ein, dass das Tolerieren eines Holocaust Lügners nicht länger ignoriert werden kann. Er verlangt erst jetzt, dass Williamson seine Aussage widerruft.

Spiegel-online:

Trotz der Aufforderung des Vatikans, Williamson solle seine Aussagen zum Holocaust widerrufen, steht Papst Benedikt XVI. nach Ansicht des Leiters der deutschsprachigen Redaktion von Radio Vatikan, Pater Eberhard von Gemmingen, weiter unter Druck. "

Der Papst steht mit dem Rücken zur Wand", sagte von Gemmingen im Interview mit NDR Kultur. Die bisherigen Schritte des Vatikan reichten nicht aus. Aus dem Vatikan müsse noch einmal eine klare, simple Erklärung kommen, forderte er.

Einen Rücktritt des Papstes schloss von Gemmingen grundsätzlich nicht aus: "So wie ich den Papst kenne hat dieser in seinem Herzen möglicherweise schon mal gedacht: 'Irgendwann muss ich vielleicht zurücktreten, damit das Petrusamt gut wahrgenommen wird'." Allerdings werde Benedikt XVI. einen solchen Schritt nicht unternehmen, nur um einem Problem aus dem Weg zu gehen. Diese Last werde der Papst seinem Nachfolger nicht aufbürden wollen, sagte von Gemmingen.

Die Kirchenvolksbewegung "Wir sind Kirche" kritisierte die Amtsführung des Papstes.

"Der Papst macht eine unglückliche Figur. Er will das Traumata der Kirchenspaltung aufheben. Aber er macht das mit sehr schlechten Beratern",

sagte der Sprecher von "Wir sind Kirche", Christian Weisner, der in Hannover erscheinenden "Neuen Presse". Leider werde immer deutlicher, dass Benedikt XVI. in seiner Amtszeit einen rückwärts gewandten Kurs einschlage. Durch die Wiederannäherung an die Piusbruderschaft sei innerhalb wie außerhalb der Katholischen Kirche ein "Riesenschaden" entstanden.

Der Erzbischof von München und Freising, Reinhard Marx, hat Benedikt XVI. gegen die Kritik von Kanzlerin Angela Merkel verteidigt. Merkel hatte den Papst aufgefordert, sich deutlich von Williamson zu distanzieren. "Mich hat diese Äußerung gewundert", sagte Marx der "Süddeutschen Zeitung". "Der Papst hat deutlich Stellung genommen gegen jede Leugnung des Holocaust. Er hat klargemacht, dass Antisemitismus bei uns in der Kirche keinen Platz hat. Meiner Ansicht nach ist damit alles gesagt." Nach Meinung des Geistlichen wollte der Papst in keiner Weise Antisemitismus tolerieren. "Dies ihm zu unterstellen, ist ungeheuerlich."

Kommentar: Es genügte nicht, dass sich der Papst persönlich gegen den Antisemitismus äussert. Er muss endlich - wenn gleich verspätet - Klarheit schaffen. Ich zweifle daran, dass damit die Sache ausgestanden ist. Es wurde bereits zu viel Geschirr zerschlagen.

Indirekte Kritik an der Kommunikation des Papstes

NZZ-online:

Die Schweizerische Bischofskonferenz (SBK) begüsst die Forderung des Vatikans an den erzkonservativen Bischof Richard Williamson, seine Äusserungen zum Holocaust zu widerrufen.

(sda) Wie SBK-Sprecher Walter Müller zu Radio DRS sagte, habe der Vatikan mit seiner Erklärung «noch einmal Klarheit schaffen können über Dinge, die der Vatikan schon einmal gesagt hatte».

Der Vatikan habe offensichtlich ein Problem, eine Sprache zu sprechen, die gehört werde.

Nach tagelangem öffentlichem Druck hatte der Vatikan Bischof Williamson aufgefordert, sich «eindeutig und öffentlich» von seinen Äusserungen zu distanzieren. Wie das Staatssekretariat des Vatikans am Mittwoch mitteilte, muss er die Leugnung widerrufen, bevor er als Bischof wieder eingesetzt werden kann.

Williamson hatte in einem Interview mit dem schwedischen Fernsehen gesagt, er denke, dass «200'000 bis 300'000 Juden in den Konzentrationslagern gestorben» seien, aber «nicht ein einziger von ihnen in Gaskammern».

Ueber die Kritik Merkels kann man geteilter Meinung sein. Es sie durchaus möglich, dass sie mit ihrer unüblichen öffetnlichen Kritik von ihern internen Problemen ablenken wollte.

Dennoch finde ich die Vatikan- Taktik (Angriff ist die beste Verteidigung) ungeschickt und unklug.

Bild:

Vatikan ist „entsetzt“ über Holocaust-Streit

Ärger über Holocaust-Streit Vatikan „entsetzt“ über Kritik aus Deutschland

CDU-Politiker greifen Merkel an

Der Skandal um den ultrarechten Bischof und Holocaust-Leugner Richard Williamson sorgt weiter für eine frostige Atmosphäre zwischen dem Vatikan und der Bundesregierung.

Der Vatikan sei über die Diskussion in Deutschland „geradezu entsetzt“, so der CDU-Politiker Georg Brunnhuber nach einem persönlichen Gespräch mit Papst Benedikt XVI. gegenüber der „Financial Times Deutschland“.

Aktuell
Vatikan: Papst Benedikt Ultimatum: Holocaust-Leugner Williamson soll widerrufen

Im Vatikan sei man verwundert über die Debatte, sagte Brunnhuber, der im Rahmen einer Generalaudienz am Mittwoch in Rom mit dem Pontifex maximus gesprochen hatte. „Hier unterstellt niemand dem Papst, dass er antisemitische Äußerungen duldet.“

Es herrsche der Eindruck, dass in Deutschland jetzt alle antikatholischen Ressentiments an die Oberfläche kämen.

Nach Angaben Brunnhubers trifft Angela Merkel mit ihren Äußerungen zum Papst in den eigenen Reihen auf Widerspruch. „Viele CDU-Mitglieder halten die Einlassungen der Kanzlerin nicht für richtig“, sagte Brunnhuber, der Vorsitzender der baden-württembergischen Landesgruppe in der Unionsfraktion ist. „Öffentliche Aufforderungen an den Heiligen Vater führen garantiert ins Leere.“

Der Fall Williamson sei „keine Lappalie“ und dürfe nicht verniedlicht werden. Es gebe aber inzwischen „eine Art rhetorischen Überbietungswettbewerb, der „weder gerechtfertigt noch fair, noch in der Sache hilfreich“ sei.

Offenbar sei das Verfahren zur Aufhebung der Exkommunikation abgeschlossen gewesen, „bevor es diese berüchtigte Regensburger Äußerung von Williamson überhaupt gab“, so Lammert.

Indirekt kritisierte Lammert auch die Kanzlerin für ihre Forderung nach einer Klarstellung des Papstes. „Zweifel an der Position der katholischen Kirche und des Papstes halte ich in der Sache für völlig unbegründet“, betonte er.

Trotz der Aufforderung des Vatikans, Williamson solle seine Aussagen zum Holocaust widerrufen, steht Papst Benedikt XVI. nach Ansicht des Leiters der deutschsprachigen Redaktion von Radio Vatikan, Pater Eberhard von Gemmingen, weiter unter Druck. Im Interview mit NDR Kultur sagte er:

„Der Papst steht mit dem Rücken zur Wand.“

Die bisherigen Schritte des Vatikan reichten nicht aus. Aus dem Vatikan müsse noch einmal eine klare, simple Erklärung kommen, forderte er.

Einen Rücktritt des Papstes schloss von Gemmingen grundsätzlich nicht aus.

Mittwoch, 4. Februar 2009

30 Sekunden Werbung kosten beim Super Bowl drei Millionen

Aus 20 Min:

Alljährlich werden bei der TV-Übertragung des Super Bowl neue Massstäbe in der Fernsehwerbung gesetzt - ästhetisch und finanziell: Beim Spiel der Spiele im American Football kosteten 30 Sekunden Werbung dieses Jahr drei Millionen Dollar. Die besten Spots 2009 gibts hier zu sehen.

Werbespot von CareerBuilder.com

Pepsi Max - I'm Good

Bugs Like Coca Cola Too

Pedigree Adoption

Monster Doubletake

Doritos Chips

Bud Light: Swedish

Bridgestone

Pepsi

Etrade.com

Kommentar: Es würde nicht so viel Geld bezahlt, wenn diese teure Werbung nichts bringt. In der Schweiz kostet die Fernsehwerbung Einiges weniger. Dennoch müssen wir uns bewusst bleiben: Wenn wir 30 Sekunden am Fernsehen reden können, müsste für diese Zeit ein Werber auch einige tausend Franken bezahlen.

Es lohnt sich deshalb - in einem K+K Coaching - zu lernen, wie man Botschaften in kurzer Zeit auf den Punkt bringt!

Eine bewusste Aktion der Personenfreizügigkeitsgegner?

Wer steckt hinter dieser Internetseite? Darüber wird gerätselt.

Aus Tagi:

Kurz vor der Abstimmung über die Personenfreizügigkeit rät eine Internetsite deutschen Arbeitslosen, in die Schweiz zu ziehen. Steckt die SVP dahinter? Die FDP spricht von politischem Betrug.

«Sollte die Internetsite tatsächlich konstruiert worden sein (...) wäre dies eine neue Dimension von politischer Täuschung»: SP-Generalsekretär Thomas Christen.

«Sollte die Internetsite tatsächlich konstruiert worden sein (...) wäre dies eine neue Dimension von politischer Täuschung»: SP-Generalsekretär Thomas Christen.

«Besser leben in der Schweiz.» Mit diesem Slogan wirbt eine Internetsite, die sich – zumindest vordergründig – an deutsche Sozialhilfebezüger richtet. «Sind Sie noch Hartz-IV-Empfänger?», fragt die Homepage ihre Leser und rät umgehend: «Seien Sie nicht dumm, lassen Sie es sich lieber in der Schweiz gutgehen! Denn es gibt die Personenfreizügigkeit.»

In der Schweiz seien die Sozialleistungen derart hoch, «dass Sie nie wieder arbeiten müssen». Zurzeit wird der Link zu www.come-to-switzerland.com eifrig von Gegnern der Personenfreizügigkeit vermailt. Auch auf Leserbriefseiten will die SVP darauf aufmerksam machen. So verurteilt etwa Olivier Kessler, Sekretär der SVP Schwyz, die Internetsite in einem Lesermail an den «Tages-Anzeiger» als «bizarren Aufruf zur Zerstörung des Wohlfahrtsstaates Schweiz». In diesem Kontext sei die Personenfreizügigkeit Gift.

Was Olivier Kessler laut eigenen Angaben nicht weiss: Es gibt Indizien, dass die Seite von Gegnern der Personenfreizügigkeit initiiert wurde. Abgesehen davon, dass die Homepage die Fakten ziemlich verzerrt darstellt, machen vier Dinge stutzig:

  • Der Betreiber der Internetsite verlangt für seine Einreiseberatung 3500 Euro, also über 5000 Franken. Das erscheint für Hartz-IV-Bezüger etwas viel.
  • Die Seite wurde im vergangenen Dezember lanciert – also gerade rechtzeitig für die Abstimmung über die Personenfreizügigkeit.
  • Der Anbieter der Internetsite, Markus Gäthke aus Gladbeck, weist jede Verantwortung von sich. Unter dem Titel «Haftungsausschluss» schreibt er: «Der Inhaber dieser Homepage übernimmt keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen.»
  • Gäthke ist auf sämtlichen Telefonnummern nicht erreichbar und antwortet auch nicht per Mail. Das ist etwas seltsam für einen Berater. Denn ansonsten ist diese Spezies Publizität nicht abgeneigt.

Wahrscheinlich ist Gäthke aber auch nicht Berater. Auf einer anderen Internetsite preist er sich nämlich als Webdesigner an. Besonders interessant ist, mit welchen «Kundenstimmen» er für sich wirbt.

Kommentar: Selbst wenn die Seite entlarvt werden könnte, kann sie vor der Abstimmung noch etwas bewirken. Ich bin überzeugt, dass die Finanzkrise, die zunehmende Arbeitslosigkeit den Gegnern der Personenfreizügigkeit Auftrieb geben wird und das JA nicht mehr so eindeutig ausfallen wird. Anderseits haben viele längst schon die Stimme auf dem Briefweg abgegeben. Der Einfluss wird sich in Grenzen halten.

Blick ergänzt:

«Sämtliche zuständigen Bundesämter haben Kenntnis von der besagten Webseite und wir arbeiten an einer Lösung für dieses Problem», erklärt Rita Baldegger vom Seco gegenüber Blick.ch. «Die Inhalte dieser Seite sind komplett falsch und irreführend.» Es sei schwierig, rechtlich gegen die Betreiber vorzugehen, da es eine deutsche Webseite sei. «Wir versuchen aber seit Tagen, diese zu erreichen, um sie zu einer Richtigstellung aufzufordern.», so Baldegger. Dies ist auch dringend nötig, denn viele «Fakten» auf der Seite sind frei erfunden. So steht auf der Homepage: «Wenn Sie ein Jahr lang in der Schweiz gelebt haben, haben Sie genau die gleichen Ansprüche auf Sozialleistungen wie die Schweizer!» Dies entspricht aber nicht der Wahrheit. «Das erwartet deutsche Arbeitslose» Folgende Punkte müssen erfüllt sein, damit ein deutscher in der Schweiz Arbeitslosengeld beziehen kann:

  • Er muss in der Schweiz gearbeitet und die schweizerische Mindestbeitragszeit erfüllt haben. Diese dauert 12 Monate
  • Aufgrund der Totalisierung kann er theoretisch bereits nach einem Arbeitstag Arbeitslosengeld erhalten, wenn er vorher in Deutschland gearbeitet und die Sozialbeiträge bezahlt hat. Kündigungen kurz nach Stellenantritt sind aber grundsätzlich zweifelhaft und müssen von den Arbeitslosenkassen näher abgeklärt werden.
  • Es muss abgeklärt werden, ob ein Rechtsmissbrauch vorliegt. Dadurch würde dem Betroffenen die Anspruchsberechtigung wie auch die Aufenthaltsberechtigung abgesprochen.
  • Der Bezug des Arbeitslosengeldes ist an Bedingungen geknüpft: Der Betroffene muss sich wie die Schweizer um eine neue Stelle bemühen und diese Bemühungen gegenüber dem RAV auch monatlich nachweisen.
  • Bei andauernder unfreiwilliger Arbeitslosigkeit kann die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung auf ein Jahr beschränkt und schliesslich entzogen werden.
  • Die Vermutung, hinter dieser deutschen Webseite stecke ein SVP Politiker Reimann, könnte Folgen haben. Denn die Beschuuldigung kann nicht bewiesen werden. Reimann will nun klagen. Tatsächlich ist es gefährlich - ohne Beweise - Gegner zu beschuldigen. Bei Anschwärzungen ist es wie bei Gerüchten. Angenommen - Reimann ist unschuldig: Etwas würde doch an ihm hängen bleiben nach dem Spruch: Wo Rauch ist, ist auch Feuer. Ich zitiere Tagi:

    Dubiose Website – jetzt streitet Reimann mit Economiesuisse

    Der Wirtschaftsdachverband zieht in Inseraten über SVP-Nationalrat Lukas Reimann her. Dieser kontert mit einer Strafanzeige.

    Mit seinem Geschäftspartner scheint ihm nicht mehr so wohl: SVP-Nationalrat Lukas Reimann.

    Des Rätsels Lösung?

    Nur ein Gag?

    Video: Erklärung von Markus Gäthke

    . Lesen Sie mehr zum Thema Online-Abstimmungskampf: Neue Blüten
    Link: http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/online-abstimmungskampf_treibt_neue_blueten_1.1893395.html
    .
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    Montag, 2. Februar 2009

    Grenzen überschritten?

    Im Kanton Aargau gibt ein Inserat zu Reden. Mit weinenden Kindern wird versucht, den Erziehungsdirektor Huber zu attackieren. Mit einer fragwürdigen Bildkampage, die aussagt: Unter Huber sind die Schulkinder unglücklich.

    Ich zitiere 20 Min:

    Wahlkampf

    Weinende Kinder sorgen für Aufregung

    Ein Inserat sorgt für Aufregung im Aargau: Es warnt mit weinenden Kindern vor einer Wiederwahl von Regierungsrat Rainer Huber. Der Gesamtregierungsrat verurteilte das Inserat. Den Inserenten droht jetzt gar eine Urheberrechtsklage.

    Das umstrittene Inserat... (Bild: SF)

    ...zielte auf Regierungsrat Rainer Huber (CVP) (Bild: Keystone/Sigi Tischler)

    Der Aargauer Regierungsrat hat die politischen Gruppen im Vorfeld der Stichwahl für den fünften Sitz in der Kantonsexekutive zur «Sachlichkeit» aufgerufen. Es gehöre zur Politkultur, dass ein Regierungsratswahlkampf «eine inhaltliche wie auch emotionale Auseinandersetzung um politische Positionen und Personen» sei, teilte der Regierungsrat am Montag mit. «Nicht zu rechtfertigende Stimmungsmache» gegen Kandidierende trügen jedoch nicht zur Meinungsbildung bei. Weiter verurteilte der Regierungsrat «diffamierende Vorwürfe» gegen Bildungsdirektor Rainer Huber.

    Anlass für den Aufruf zur Sachlichkeit ist ein Inserat in der Samstagausgabe der «Aargauer Zeitung» (AZ). Ein anonymes Elternkomitee mit dem Namen «Keiner wählt Rainer» zeigte vier Farbfotos von weinenden Kindern. «Aargauer Kinder sind erschüttert: Rainer Huber kandidiert nochmals...», stand im Inserat.

    Die CVP kritisierte das Inserat als «skandalös». Die AZ räumte inzwischen Fehler ein.

    Kommentar: Ich erachte solche Attacken eindeutig als unfair, obschon mich Regierungsrat Huber an den Schweizerischen Lehrerfortbildungskursen in Aarau alles andere als überzeugt hatte. Er las damals ein trockenes Standardreferat ab , das alles andere als auf die Adressaten zugeschnitten war. Ein Aargauer Lehrer sagte mir, dass er das selbe Referat schon an einer anderen Veranstaltung im gleichen Wortlaut gehört habe. Es war für mich unverstädnlich, dass ein Erziehungsdirektor nicht fähig war, die Gelegenheit zu nutzen um vor Hunderten von Lehrkräften einen persönlichen Gedanken zu entwickeln, der mit den Aderessaten und der Situation des Lernens in den Ferien etwas zu tun hat.

    Nachtrag 8.2.09:

    Nach dem Wahlresultat hatte die fragwürdige Kampagne Erfolg:

    Abgewählt: Rainer Huber. (Keystone)