Sonntag, 28. Juli 2024

Dieser Schandfleck bleibt haften

 Das letzte Abendmahl von Draqueens hat nichts mit den Olympischen Spielen zu tun

 


 

Die französische Bischofskonferenz bedauerte in einer Mitteilung, die Zeremonie habe auch Szenen enthalten, in denen das Christentum verspottet und verhöhnt worden sei.
In der Eröffnungsfeier entlang der Seine in der französischen Hauptstadt war unter anderem die Diversität in der Gesellschaft thematisiert worden. In einer der Szenen inszenierten Dragqueens das letzte Abendmahl.
 
Kommentar: Ich verstehe die Entrüstung  der Kritiker. Es ist schade, dass mit dieser Verhöhnung des Christentums an der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele unzählige Gläubige vor den Kopf gestossen hat. Die Sequenz sollte zum Denken anregen. Das ist gelungen.
Das IOK sollte  nach diesem Patzer Nach-Denken. Der Schaden ist zwar irreparabel, der angerichtet wurde. Erstaunlich, wie die Medien diesen Fehltritt auf Sparflamme halten wollten. Allmählich werden doch Stimmen laut, die es wagen, Kritik an diesem deplazierten Spektakel zu üben. Mit dem Abendmahl  der Draqueens  wurde eine rote Linie überschritten. Satire kann sich vieles leisten in den entsprechenden Gefässsen. Doch an Olympischen Spielen hat Politik, Satire nichs verloren.

Aus Blick:

Umstrittene Olympia-Eröffnung in Paris sorgt für Diskussion
Community
Umstrittene Eröffnungsfeier
«Da regt sich jeder auf, nicht nur Katholiken»

Dienstag, 16. Juli 2024

Trumps Ikonenbild (Aus Persönlich.com BLOG)

 

BLOG

Von der Macht der Bilder

Sie werden im Gedächtnis eingebrannt: Die Ikonenbilder. Eine Ikone ist ein Bild, das Zeit und Raum überschreitet, um Teil unserer visuellen Kultur zu werden. So wurde die Aufnahme kurz nach dem Attentat auf Trump jetzt auf allen Kanälen publiziert. Sie wird verankert und hat Wirkung. Der Spiegel schreibt: «75 Sekunden, nachdem Trump angeschossen wird, erfasst der Instinktpolitiker Donald Trump die immense Bedeutung dieses Moments: Das Bild mit der empor gestreckten Faust ist ein Meisterstück der politischen Kommunikation.»

Mit dem Blut im Gesicht und der amerikanischen Flagge im Hintergrund symbolisiert Trump den Kämpfer für die USA. Das Bild kann in die Reihe aller bekannter Ikonenbilder eingereiht werden. Ich denke an das fliehende Mädchen nach einem Napalm-Bombenangriff der Amerikaner in Vietnam. Das Bild bewirkte eine neue Beurteilung des Vietnamkrieges. Oder an die Aufnahme mit dem toten Flüchtlingskind am Strand. Das Bild hatte die Flüchtlingspolitik enorm beeinflusst und mehr bewirkt als viele Worte.

Die Kraft des Bildes darf nicht unterschätzt werden. Bei Beeinflussungsprozessen gilt die Erkenntnis der Psychoanalytikerin Virginia Satir (1916-1988). Sie brachte es auf den Punkt, als sie schrieb: «Worte haben keine Energie, solange sie nicht ein Bild auslösen.» Machen wir uns bewusst, die Kraft der Bilder oder der Worte, welche Bilder auslösen, kann auch missbraucht werden. So wie ein Arzt die Wirkung starker Medikamente kennt und damit immer verantwortungsvoll umgehen muss, gilt es auch mit der Kraft des Bildes stets bedacht umzugehen.

Überall: In der Erziehung, in der Politik. Auch in den Medien darf diese manipulative Kraft nicht missbraucht werden. Deshalb müssen alle KI getürkten Bilder oder mit Photoshop veränderten Aufnahmen sofort entlarvt werden. Sie sind stets zu kennzeichnen.



Marcus Knill ist Experte für Medienrhetorik, Berater und Autor von rhetorik.ch.

Unsere Kolumnistinnen und Kolumnisten vertreten ihre eigene Meinung. Sie deckt sich nicht in jedem Fall mit derjenigen der Redaktion.

 


Freitag, 12. Juli 2024

Biden hat mentale Probleme

 Auch das noch: (Quelle SRF)


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Neuer Lapsus: Joe Biden (links) stellt Wolodimir Selenski bei der Nato-Zeremonie in Washington als «Präsident Putin» vor. (11. Juli 2024)

Neuer Lapsus: Joe Biden (links) stellt Wolodimir Selenski bei der Nato-Zeremonie in Washington als «Präsident Putin» vor. (11. Juli 2024)

AFP/Brendan Smialowski
Selenski (rechts) nimmt Bidens Fehler mit Humor und entgegnet: «Ich bin besser.»

Selenski (rechts) nimmt Bidens Fehler mit Humor und entgegnet: «Ich bin besser.»

AFP/Brendan Smialowski
Steht am Nato-Gipfel unter Beobachtung: Joe Biden.

Steht am Nato-Gipfel unter Beobachtung: Joe Biden.

Getty Images via AFP/Kevin Dietsch

Sonntag, 7. Juli 2024

Bidens Realitätsverweigerung

 

Die Rede in Wisconsin war kein Befreiungsschlag.

Biden las seine Rede in Wisconsin vom Teleprompter ab. Damit hatte er zwar keine Aussetzer.. Doch zeigte er Einiges an Realitätsverweigerung und  bestätigte seine Sturheit und Überheblichkeit.

Stephanopoulos fragt ihn, ob Biden sich die Debatte im Nachhinein selbst angeschaut habe. Bidens antwortetet: Ich glaube nicht. Die Rückzugsforderungen? Ihm sagten die Leute, er solle im Rennen bleiben. Biden findet, er sei der am besten qualifizierte Kandidat für das Amt, und nur der liebe Gott könne ihn davon abbringen. Er wusste nicht einmal mehr, ob er seinen Fernsehauftritt nachträglich angeschaut habe.



Die Wählerschaft findet mehrheitlich, Biden sei zu alt. Die jüngste Umfrage zeigt, dass Biden gegenüber Trump zurückfällt. Würde heute gewählt, wäre  Trump der Sieger. Biden bezweifelt stur die eindeutigen Umfragewerte.

Laut einer Umfrage der New York Times, sagten vor der Wahl vor vier Jahren 52 Prozent, sie würden Biden wählen. Vor der aktuellen Debatte seien es noch 38, danach 36 gewesen. Das ist für einen Amtsinhaber, der wieder antritt, nach allen Gesetzen des Wahlkampfs ein absolut desaströser Wert. Bidens Antwort: Das entspricht nicht unseren Zahlen.

Prognose: Die Vereingten Staaten können sich keien Präsidenten leisten, der nach 2000 Uhr nicht mehr regierungsfähig ist. Ein Präsident muss krisentauglich sein und frei sprrchen kann. Biden verweigert einen Gesundheitstest. Das Regieren sei sein Test. Ein Präsident der sich von Trump beim nächsten Auftirtt erneut vorführen lässt, ist untragbar. Tragisch:  dass Bidens Frau  auchan einer Realitätsverweigerung leidet. Die Selbstschutzbehauptungen, er sei erkältet gewesen und das viele Reisen habe ihn ermmüdet, nimmt ihm niemand ab.Vor dem Auftritt wurde er tagelang beraten und trainiert. Biden kann einfalch nicht über den eigenen Schatten springen.

Wenn Trump als Präsident verhindet werden soll, müsste Biden zurücktreten. Lieber heute als morgen

Montag, 24. Juni 2024

*Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird im Text verallgemeinernd das generische Maskulinum verwendet.

Es ist erwiesen, dass die  sonderbaren Formulierungen der Gedersprache unverständlicher, komplizierter sind und Gedanken unnötig verlängern.

Wir wollten doch alles tun, um unsere Sprache zu vereinfachen, damit sie verständlicher ist und nicht unnötig verlängert wird. Kürze ist ein wichtiger Verständlichkeitshelfer.

Ich schätze es, wenn ein Autor am Anfang schreibt:

*Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird im Text verallgemeinernd das generische Maskulinum verwendet.

Wollen wir, dass unsere Formulierungen schlechter lesbar sind? 

Wollen wir schlechter verstanden werden?

Wollen wir Aussagen könstlich verlängern? 

Wenn wir von Gästen schreiben ist es unsinnig von Gästen und Gästinnen zu reden oder von Gäst:innen oder Gäst*innen zu schreiben. Ein Gast kann eine Frau oder ein Mann sein.

 

LINK:

www.rhetorik.ch › Feministisch › Feministisch
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Ein Mensch, der liest, ist ein Leser. Einer der arbeitet, ist ein Arbeiter. Ein Mensch, der fischt, ist ein Fischer usw. Der Genus wird nicht nur geschlechtlich ...

 

 

Donnerstag, 20. Juni 2024

Sicherheitsbedürfnis ist ein Urbedürfnis

  •  
    Tatort Bahnhof
    Steigende Gewalt an Bahnhöfen und in Zügen

    Die Gewaltdelikte an Bahnhöfen und in Zügen nehmen zu. Die Gewerkschaft des Verkehrspersonals fordert mehr Sicherheit.




    Bei der Bedürfnispyramide nach Maslow handelt es sich um eine fünfstufige hierarchisch gegliederte Übersicht der menschlichen Bedürfnisse. Die fünf Bedürfnisstufen bestehen aus (physiologischen) Grundbedürfnissen, Sicherheit, sozialen Bedürfnissen, Individualbedürfnissen sowie Selbstverwirklichung.
    Maslowsche Bedürfnishierarchie – Wikipedia


    Die Pyramide veranschaulicht, dass bei den Menschen das Sicherheitsbedürfnis ganz wichtig ist.
    Politiker sind sich viel zu wenig bewusst, dass sie dafür sorgen müssen, dass wir uns ohne Angst frei bewegen können. Ich habe es selbst erlebt, als mich jüngst ein alkoholisierter Schwarzer im Lift  einen Box versetzte. Ich war allein mit ihm im der engen Kabine. Innert Sekunden lief mich ein Film ab: Wie reagieren? Ich wollte nicht provozieren und spitalreif zusammengeschlagen werden. Ich sah bereits die Folgen einer Eskalation. Zeugen gab es keine. Ich sagte deshalb nur: Bitte so nicht! und schwieg Auf dem Perron verfolgte mich der Täter, lief ständig vor mir und filmte mich mit seinem Handy über die Schultern. Ich muss nicht besonders betonen, dass so ein Vorkommnis Spuren hinterlässt. Es war jedenfalls unheimlich.
    Es wurde mir bewusst, weshalb die Bevölkerung einfach nicht belästigt werden will und sich ohne Angst im öffentlichen Raum bewegen möchte. Das Argument "Es sind ja nur wenige". beruhigt nicht. Jeder Einzelne ist zu viel. Menschen wollen Sicherheit. Ich wundere mich heute nicht mehr, dass bei Wahlen jene Parteien Zulauf haben, die härter durchgreifen wollen. Im Schweizer Fernsehen sagte  ein Migrationsforscher in der Sendung "Sternstunde" vom 20. Juni 24, es gebe ein Grundrecht des Asyls. Ausschaffungen müssten verboten werden.  Eine Meinung, für die heute kaum jemand Verständnis hat. Wer der unbegrenzte Migration  das Wort redet, ist sich wohl der Folgen nicht bewusst. Kein Land kann  alle aufnehmen, die ein besseres Leben möchten auch nicht unbegrenzt Flüchtlinge Gastrecht gewähren. Es gibt Grenzen.
    Deutschland leidet heute noch unter der unbedachten Willkomm-Kultur Merkels.
     
     
     Bsp: (21.6.24) aus 20 Min

    Eine Anwohnerin aus Lausen meldete kurz vor Mitternacht einen Einbruchsversuch in ihr Einfamilienhaus an der Ringstrasse. Die Polizei fand bei der Fahndung zwei geöffnete Personenwagen und nahm zwei Verdächtige, einen 18-jährigen Marokkaner und einen 18-jährigen Libyer, fest. Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft hat ein Strafverfahren gegen die beiden Männer eröffnet und die Polizei ermittelt die genauen Zusammenhänge.

    Ebenfalls in Lausen meldete kurz nach fünf Uhr ein Anwohner, dass er soeben in seiner Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Lippestrasse eine männliche Person überrascht habe. Diese flüchtete beim Ansprechen aus der Liegenschaft und wird als 25- bis 30-jähriger Nordafrikaner beschrieben.

Dienstag, 18. Juni 2024

Blog auf Persönlich.com

 

BLOG

Die Schweizer Presse klammert einen Punkt aus

Der Bundesrat sowie alle Parteien ausser der SVP ziehen eine durchaus positive Bilanz aus der Friedenskonferenz auf dem Bürgenstock. Im Gegensatz zum Eigenlob in der Schweizer Presse fällt aber das Echo der europäischen Medien nicht so schön aus. Für Le Monde gab es kaum Fortschritte. Die Abschlusserklärung sei zaghaft. Für die Frankfurter Allgemeine Zeitung ist der Abschluss dürftig. Der Sender CNN betont: «Die wichtigsten Mächte haben die Abschlusserklärung nicht unterschrieben. China hat nicht teilgenommen.» Die Global Times lässt verlauten: Die Konferenz ist kaum förderlich für Friedensgespräche.

Dass die russische Regierungszeitung Rossijskaja Gaseta die Schweiz als Gastgeberin der Ukraine-Konferenz kritisiert, war absehbar: «Es ist schwer zu verstehen, womit die Schweiz gerechnet hat, indem sie als vorgeblich neutraler Staat eine Konferenz zur Ukraine veranstaltete. Es verwundert nicht, dass die Schweizer Präsidentin Viola Amherd in ihrer Eröffnungsrede sagte: «Ein Friedensprozess ohne Russland ist undenkbar.» Doch warum das teure Spektakel, wenn die Schweizer von vornherein verstanden haben, dass diese Aktion null praktische Wirkung hat?

Die Russen erwähnen im Grunde genommen in ihrer Kritik den grössten Mangel der hochgejubelten Konferenz. Eine Friedensverhandlung mit nur einer Seite ist zum Scheitern verurteilt. Die Schweizer Presse klammert erstaunlicherweise einen wunden Punkt bei der Bürgenstock-Konferenz ebenfalls aus: Es wird in den Echos nicht betont, dass Russland die Schweiz schon vor dem Treffen nicht mehr als neutrales Land akzeptiert hatte, nachdem die Eidgenossenschaft sich am Wirtschaftboykott beteiligt hatte. Für sie wurde unser Land rasch zur Kriegspartei. Wir hätten punkten können, wenn wir ein Treffen im Genf mit beiden Parteien als neutrales Land zur Verfügung gestellt hätten. Wer sich mit Verhandlungstechniken befasst, weiss, dass wichtige Treffen im Stillen erfolgen sollten an einem neutralen Ort.

Es muss daran gezweifelt werden, dass es in der Schweiz zu einer Fortsetzung kommen wird. Wir können uns jedoch keinen jahrelangen Stellungskrieg mehr leisten. Alle weiteren Toten, Verletzten, zertrümmerten Häuser und Infrastrukturen sind zu viel. Die Schweiz hat ihre Chance vertan. Sie hatte einseitig Hand geboten zu einer Werbeveranstaltung von Selenski und rechtfertigt nun dieses parteiische Treffen mit der Begründung: Die Ukraine ist von einem Aggressor angegriffen worden und da darf man nicht mehr neutral sein. Die Schweiz muss auf der Opferseite stehen und Farbe bekennen. Verankert bleiben jedoch die Photos unserer Magistratin an der Seite von Selenski. Und Bilder wirken nachhaltig.


Marcus Knill ist Experte für Medienrhetorik, Berater und Autor von rhetorik.ch.

Unsere Kolumnistinnen und Kolumnisten vertreten ihre eigene Meinung. Sie deckt sich nicht in jedem Fall mit derjenigen der Redaktion.

 

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26.07.2008 ... Verhandeln, aber wie? Quelle: AHA: die Andreas Hermes Akademie, 2/2008. Rhetorik.ch, 1998-2011 © K-K Kommunikationsberatung, Knill.com.
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 Originaltext:

 

Echo der Medien zur aufwändigen Ukraine-Konferenz
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 von Marcus Knill

Der Bundesrat und alle Parteien- ausser der SVP- ziehen durchaus  eine positive Bilanz aus der Konferenz auf dem Bürgenstock. Im Gegensatz zum Eigenlob in der Schweizer Presse fällt aber das Echo der europäischen Medien nicht so schön aus. (Quelle SRF) Für „LeMonde“ gab es kaum Fortschritte. Die Abschlusserklärung sei zaghaft.
Für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ ist der Abschluss dürftig.
Der Sender CNN betont: „Die wichtigsten Mächte haben die Abschlusserklärung nicht unterschrieben. China hat nicht teilgenommen.“
Die „Global Times“ lässt verlauten: Die Konferenz ist kaum förderlich für Friedensgespräche.
Dass die russische Regierungszeitung „Rossijskaja Gaseta“  die Schweiz als Gastgeberin der Ukraine-Konferenz kritisiert,  war absehbar: „Es ist schwer zu verstehen, womit die Schweiz gerechnet hat, indem sie als vorgeblich neutraler Staat eine Konferenz zur Ukraine veranstaltete. Es verwundert nicht, dass die Schweizer Präsidentin Viola Amherd in ihrer Eröffnungsrede sagte: Ein Friedensprozess ohne Russland ist undenkbar. Doch warum das teure Spektakel, wenn die Schweizer von vornherein verstanden haben, dass diese Aktion null praktische Wirkung hat?“
 
Kommentar: Die Russen erwähnen im Grunde genommen in ihrer Kritik den grössten Mangel der hochgejubelten Konferenz. Eine Friedensverhandlung mit nur einer Seite ist  muss zum Scheitern verurteilt sein. Die Schweizer Presse klammert erstaunlicherweise einen weiteren wunden Punkt bei der Bürgenstock-Konferenz  aus: Es wird in den Echos nicht betont, dass Russland die Schweiz schon vor dem Treffen nicht mehr als neutrales Land akzeptiert hatte, nachdem die Eidgenossenschaft sich am  Wirtschaftboykott beteiligte. Für sie wurde unser Land rasch zur Kriegspartei. Wir hätten punkten können, wenn wir ein Treffen im Genf mit beiden Parteien als neutrales Land zur Verfügung gestellt hätten.   Wer sich mit Verhandlungstechniken* befasst, weiss, dass wichtige Treffen im Stillen erfolgen sollten an einem neutralen Ort.

Es muss daran gezweifelt werden, dass es in der Schweiz zu einer Fortsetzung kommen wird. Wir können uns jedoch keinen jahrelangen Stellungskrieg mehr leisten.
Alle weiteren Toten,  Verletzten,  zertrümmerten Häuser und Infrastrukturen sind zu viel. Die Zeit drängt. Die Schweiz hat ihre Chance vertan.  Sie hatte einseitig Hand geboten zu einer Werbeveranstaltung von Selenskyj und rechtfertigt nun dieses parteiische Treffen mit der Begründung: Die Ukraine ist von einem Aggressor angegriffen worden und da darf man nicht mehr neutral sein. Die Schweiz muss auf der Opferseite stehen und Farbe bekennen. Verankert bleiben jedoch die Photos unserer Magistratin an der Seite von Selenskyj. Und Bilder wirken nachhaltig.    

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Verhandeln Sie kontrolliert. Bleiben Sie ruhig und klar. Vermeiden Sie falsche Eindrücke, Missverständnisse, aber auch Leichtsinn. Bemühen Sie sich um ' ...
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