Mittwoch, 4. November 2020

Frage an Jacqueline Badran

 

Zur dummen Bemerkung einer Nationalrätin

Jacqueline Badran . Sie hofft zwar auf Biden, hat aber offenbar auf eine Wahl Trumps gewettet: «Ich wage zu behaupten, dass der hässlichste, dümmste und ekelerregendste Clown gewinnt».


Frau Badran, weshalb macht in den Vereinigten Staaten der hässlichste, dümmste und ekelerregense Clown so viele Stimmen? Trump ist zwar unberechenbar und nimmt es mit den Fakten nicht so genau.  Wer sich jedoch in den USA bemüht, mit der Bevölkerung vorurteilslos zu reden stellt fest:

Trump wird vor allem geschätzt, weil er die Einwanderung bremst. Ein Kernthema, das die Medien auch in Europa gerne unter den Teppich kehren. Er setzt sich über die militanten politisch Korrekten hinweg. Das wird auch geschätzt. 50 % der Stimmenden können nicht so naiv und dumm sein, einen ekelerregenden Clown zu wählen. Frau Badran,weshalb nicht etwas bedachter. Nach dem Prinzip: Warten - denken - reden.  Denn Sie hattenin dieser Hinsicht schon mehrfach Mühe. Glarner lässt grüssen.

Schade: Wenn Sie am Sonntalk reden, hinterliessen Sie bei mir meist einen intelligenten Eindruck.

Erstaunlich auch: Sie können im Alltag sonst sehr gut Klartext reden,  ohne die Nerven zu verlieren.

Schade - eigentlich. 


 

Vermutlich wird Biden gewählt, gravierend aber wenn...

Ein peinlicher Faux-pas

 

Joe Biden verwechselt Enkelin mit totem Sohn

Riesen Fauxpas von Joe Biden (77): Der US-Präsidentschaftskandidat besuchte am Tag der Wahl das Grab seines 2015 verstorbenen Sohnes Beau. Begleitet wurde er unter anderem von seinen Enkelinnen Natalie (16) und Finnegan Biden (20). Dieser legte er den Arm um die Schulter und sagte vor diversen Anhängern und Reportern: «Das ist mein Sohn Beau, den viele von Ihnen bei der Wahl in den Senat in Delaware unterstützt haben.»

Danach machte es Biden noch schlimmer. «Das ist meine Enkelin Natalie», sagte Biden. «Ah nein wartet, das ist die falsche.» (Quelle Blick)


Vermutlich wird  Biden als US-Präsident gewählt.

 

Und wenn er dann den roten Knopf verwechselt?

 

Samstag, 31. Oktober 2020

Spiegelchalet

Mirage Gstaad: Wanderung zum Spiegel-Haus

Das funkelnde Spiegel-Chalet Mirage Gstaad steht im Berner Oberland zwischen Gstaad und Schönried. Es gilt als Teil der „Gstaad Kunstausstellung“ und ist das Werk des Künstlers Doug Aitken aus Kalifornien.

Bei den Einheimischen gab es Kontroversen zum Glashaus, einigen gefällt es gar nicht, dass in der idyllischen Bergwelt moderne Kunst stehen soll. Ich find es auf jeden Fall spannend, ein nicht-alltägliches Fotomotiv vorzufinden. Die Location ist ideal auf einer Anhöhe gewählt. So kann sich das Haus von allen Seiten in der Bergwelt spiegeln. Der Besuch ist gratis und das Gelände zu jeder Zeit frei zugänglich. Noch bleibt genügend Zeit, das Chalet im Sommer, Herbst und im Winter zu erleben: es wird bis im Januar 2021 an diesem Ort belassen. Jede Jahreszeit reflektiert sich unterschiedlich an den Glaswänden. Besonders im Winter sieht das temporäre Kunstwerk märchenhaft, mitten in Schnee und Eis, umzingelt von den kantigen Berwipfeln.

Mirage Gstaad

 

Der Dienstwagen von James Bond

James Bond und der Z3 

 

Die Dienstwagen von James Bond - Bilder - autobild.de in 2020 | Bond, James  bond, Bmw z3

Autor unbekannt


In den sozialen Medien kursierte dieses Plakat – inspiriert von den Corona-Massnahmen-Plakaten des Bundes. Das halbe Internet rätselt, wer der Urheber oder die Urheberin ist.

 

Freitag, 30. Oktober 2020

Eine Partei braucht Kanten

Die CVP streicht das C

und wird in der Mitte zur grauen Maus


Diese sechs Punkte können helfen, Parteien für die Zukunft vorzubereiten:  

  • Grenzen: Eine Partei muss wissen wofür sie steht und wofür nicht. Das gibt Profil.
  • Transparenz: Ihr Antrieb, «warum tun wir was wir tun», muss leicht erfassbar sein.
  • Klarheit: Eine Partei braucht eine klare Haltung auf Basis eines scharfen Wertesystems.
  • Attraktivität: Wähler anzuziehen war immer schon nachhaltiger als ihnen nachzulaufen.
  • Vorstellungskraft: Im Grunde verkauft eine Partei nichts anderes als Zukunft und davon braucht sie EIN klares Bild.
  • Anschlussfähigkeit: Eine Partei der Zukunft muss auf allen Kanälen die Menschen permanent einladen ihr zu folgen.
     
    Findet:
    Markenexperte Klaus-Dieter Koch. Er ist Gründer und Managing Partner der Managementberatung BrandTrust. Wie recht er hat.

Mittwoch, 28. Oktober 2020

Ab heute:

Einschneidende Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie

Der Bundesrat hat neue einschneidende Massnahmen gegen das Coroanvirus beschlossen. Die Regelungen gelten ab Mitternacht und sind unbefristet:

  • Discos und Tanzlokale werden geschlossen
  • Sperrstunde ab 23 Uhr in Bars und Restaurants: In Restaurants und Bars dürfen höchsten vier Personen an einem Tisch sitzen, ausgenommen sind Familien mit Kindern
  • Verbot von Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen: Das betrifft alle sportlichen, kulturellen und anderen Veranstaltungen, ausgenommen sind Parlaments- und Gemeindeversammlungen. Weiterhin möglich sind auch politische Demonstrationen sowie Unterschriftensammlungen für Referenden und Initiativen – wie bisher mit den nötigen Schutzvorkehrungen.
  • Maskenpflicht wird ausgedehnt: Neu muss auch in den Aussenbereichen von Einrichtungen und Betrieben eine Maske getragen werden, wie zum Beispiel Läden, Veranstaltungsorte, Restaurants und Bars oder Wochen- und Weihnachtsmärkte. Eine Maskenpflicht gilt auch in belebten Fussgängerbereichen und überall dort, wo der erforderliche Abstand im öffentlichen Raum nicht eingehalten werden kann. Auch in Schulen ab der Sekundarstufe II gilt neu eine Maskenpflicht. Ebenso gilt eine Maskenpflicht am Arbeitsplatz, es sei denn der Abstand zwischen den Arbeitsplätzen kann eingehalten werden (z.B. Einzelbüros).
  • Limite bei privaten Veranstaltungen: Weil sich viele Ansteckungen im privaten Rahmen ereignen, wird die Anzahl Personen für Veranstaltungen im Familien- und Freundeskreis im privaten Raum auf 10 eingeschränkt.
  • Keine sportlichen und kulturellen Freizeitaktivitäten mit mehr als 15 Personen: Von einer Maske kann abgesehen werden, wenn grosszügige Raumverhältnisse vorherrschen, etwa in Tennishallen oder grossen Sälen. Im Freien muss nur der Abstand eingehalten werden. Kontaktsport ist verboten. Von den Regeln ausgenommen sind Kinder unter 16 Jahren.
  • Verbot von Präsenzunterricht an Hochschulen: Hochschulen müssen ab Montag, 2. November, auf Fernunterricht umstellen. Präsenzunterricht bleibt in den obligatorischen Schulen und den Schulen der Sekundarstufe II (Gymnasien und Berufsbildung) erlaubt.
  • Bundesrat beschliesst Einführung von Schnelltests: Um eine Covid-19 Infektion festzustellen, können zusätzlich zu den bereits angewendeten Tests (PCR-Tests) ab dem 2. November 2020 auch Antigen-Schnelltests eingesetzt werden. Dies ermöglicht eine breitere und schnellere Testung der Bevölkerung. Es können mehr positive Fälle in der Bevölkerung rasch nachgewiesen und isoliert werden.
  • Bundesrat definiert neuen Schwellenwert für die Reisequarantäne: Da die Inzidenz der Schweiz verglichen mit dem europäischen Umfeld inzwischen überdurchschnittlich hoch ist, wird der Schwellenwert angehoben. Mit der Verordnungsanpassung kommen nur noch Staaten und Gebiete auf die Quarantäneliste, deren Inzidenz um mehr als 60 höher ist als die Inzidenz der Schweiz. Die Änderung tritt am 29.10.2020 in Kraft.
  • Arbeitslosenversicherung: Neu können auch Arbeitnehmende auf Abruf ein Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung geltend machen. Mit der Änderung der Covid-19-Verordnung wird Mitarbeitenden auf Abruf in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung gewährt. Die Änderung tritt rückwirkend ab 1. September 2020 in Kraft.
  • Kurzarbeit: Der Bundesrat hat zudem die Bezugsdauer bei der Kurzarbeitsentschädigung von 12 auf 18 Monate verlängert.