Donnerstag, 5. März 2020

CDU eine Windfahnenpartei



Partei ausser Kontrolle  

Die Wendehälse der Thüringer CDU

Um ihre 5803-Euro-Diäten zu sichern, wollen Thüringer CDU-Abgeordnete dem Linken Ramelow zur Macht verhelfen




Thüringen: Warum die CDU Ramelow zum Ministerpräsident wählen will
Die Thüringer CDU hatte sich damit einverstanden erklärt, dass Ramelow am 4. März wieder zum Ministerpräsidenten gewählt wird. Problem: DAS wäre der zweite Tabubruch der CDU Thüringen!

 Eine Partei verliert die Glaubwürdigkeit

Die Partei hätte sich in Thüringen "von Anfang niemals auf den verächtlichen Umgang mit unserer Demokratie durch die AfD einlassen dürfen", schrieb Merz. Mehrere Politiker aus der Bundes-CDU, darunter Generalsekretär Paul Ziemiak und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hatten den Kompromiss in Thüringen zuvor ebenfalls kritisiert

Die CDU versprach mehrfach, sie wolle auf keinen Fall mit dem LINKEN paktieren.
Erneut wurde die Partei wortbrüchig und untersützte den linken Ministerpräsidenten.
Wer auf einem Auge blind wird und so krass die Gesinnung wechselt,  verliert die Glaubwürdigkeit. Dieses Windfahnenverhaltenrächt sich langfristig.

Stimme als Erkennungsmerkmal

Warum Eltern-Singsang Sinn macht

Eltern sind sich zu wenig bewusst, dass Sie ihre Bindung mit ihrer Stimme prägen. Dazu bedarf es der Präsenz. Eigentlich ein grosser Verlust, wenn Eltern ihr Kind von fremden Personen prägen lassen. Die Absenz kann später nicht nachgeholt werden. Ich staune, wie viele Eltern ihr Kind  zur Betreuung deponieren und  fremden Betreuerinnen übergeben, die leider oft viel zu wenig Zeit haben, mit den anvertrauten Kleinkindern zu reden, wenn sie noch nicht sprechen können. Es macht mich traurig, zu sehen, wie in Städten 5-10 Kinder in einem Grossraum Kinderwagen durch die Stadt oder durch ein Einkaufszentrum gekarrt werden. Zwar sicher und gut organisiert. Aber mit den Kindern wird nicht gesprochen. Die abwesenden Eltern glauben, ihr Kind werde bei diesen Modellen in der sozialen Kompetenz gefördert.   

Samstag, 22. Februar 2020

Beeinflussen - Manipulieren

Von der alltäglichen Beeinflussung
bis zur plumpen Manipulation

In unserem Modul werden die wichtigsten Phänomene der Beeinflussung und Manipulation bewusst gemacht. Der erfahrene Kommunikationsexperte Marcus Knill (www.rhetorik.ch) veranschaulicht an Hand von Beispielen, wie wir tagtäglich subtil und plump manipuliert werden. Er beleuchtet auch  die Macht der Wiederholung, die Macht der Bilder und Worte, die Macht der Medien und die Macht der einfachen Worte. Die Teilnehmer lernen ferner  die 6 Methoden des Beeinflussens nach Robert B. Cialdini kennen. Nur wer die wichtigsten Manipulationstechniken kennt, kann sich dagegen schützen.

Link:
www.rhetorik.ch/Beeinflussen/Beeinflussen.html
Ueberzeugungspyramide Beim Beeinflussen durch "Überzeugen", "Verkaufen" und "Sich-durchsetzen" lohnt es sich, das Schwergewicht der Ausbildung auf die  ...



MACHT



Macht der Wiederholung: "Jeder Tropfen höhlt den Stein"
Die Macht der Bilder

Die Macht der EinBILDung

Einbildung (gr. phantasia) ist nicht nur eine Vorstellung im allgemeinen Sinne, sie kann jedoch auch ein Eindruck sein, die nichts in der Realität zu tun ...
www.rhetorik.ch/Einbildung/Einbildung.html - Cached - Similar

www.rhetorik.ch/Macht/Macht.html
Eng verknüpft mit dem Begriff Manipulation ist der Begriff Macht. Wer machen kann, dass andere etwas machen , der hat Macht. Wer mit Medien und ...
www.rhetorik.ch/Fenster/Fenster.html
10. Okt. 2004 ... Wer mit Worten arbeitet, muss die Macht verantworten. ... Worte können Menschen beeinflussen, Macht ausüben, Worte führten zu Kreuzzügen ...
www.rhetorik.ch/Teamfaehigkeit/team.pdf
Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat
Auswirkung auf die Berufswelt. Eigene Recherchen haben ergeben, dass verschiedene Universitäten in Amerika – bei den Studierenden – grossen Wert darauf ...
Die Macht der einfachen Sprache:

Die Kraft der einfachen Sprache

persoenlich.com-14.02.2017
Nachrichtenbild für "marcus knill" von persoenlich.com Trotz abgehackter Sätze und stetiger Gedankensprünge wurde Trump zur Überraschung der gesamten Medienwelt zum Präsidenten der ...

 

Kommunikationsprobleme

17. April 2019 (20 Min)

Blocher kritisiert «Polit-Deutsch» seiner Partei

SVP-Urgestein Christoph Blocher sagt, die SVP spreche zu kompliziert für die Wähler. Die Grünen sehen andere Gründe für die SVP-Krise.




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Christoph Blocher prangerte an einer Pressekonferenz die Kommunikation seiner Partei an: «Heute wird immer mehr Polit-Deutsch gesprochen. Die Leute verstehen nicht mehr, was die Politiker in Bern sagen wollen. Auch die SVP muss hier aufpassen.» Es gelte, sich vermehrt anzustrengen, für alle verständlich zu sprechen.

Deutsch wird vom Volk nicht verstanden»
Blocher sagte, seine Partei müsse wieder einfacher reden: «Heute wird immer mehr Polit-Deutsch gesprochen. Die Leute verstehen nicht mehr, was die Politiker in Bern sagen wollen. Auch die SVP muss hier aufpassen.» Es gelte, sich vermehrt anzustrengen, für alle verständlich zu sprechen.
Die grosse sprachliche Kunst ist es, zu vereinfachen, ohne zu verfälschen. Nur wenn sich jemand für ein breites Publikum verständlich ausdrücken kann, ist er in der Lage, politischen Einfluss auszuüben. Am besten ist es, abstrakte Sachverhalte mit Beispielen zu veranschaulichen.


Die MACHT eines Videos

18a.05.2019

(die Veröffentlichung eines Videos führt zum Rücktritt des Vizkanzlers von Oesterreich und löst ein politisches Erdbeben aus)


Marketing: Die Macht der Duftnote



Marcus Knill

21.01.2020


Spitäler, die Mobiliar oder die Swiss: Immer mehr Unternehmen nutzen die Erkenntnisse der Geruchsforscher. Düfte beeinflussen Menschen unbewusst.
Blogeintrag lesen

MANIPULIEREN

LINKS:


www.rhetorik.ch/Manipulation/Manipulation.html
In Gesprächen, bei Diskussionen oder Verhandlungen wird oft versucht, den Partner mit Scheinargumenten oder Argumentationsfallen zu manipulieren.
www.rhetorik.ch/Macht/Macht.html
Wer mit Medien und Medienschaffenden zu tun hat, der sollte die Besonderheiten journalistischer Produktion und Mechanismen möglicher Manipulation ...
www.rhetorik.ch/Bildmanipulation/Bildmanipulation.html
Um diesen Beitrag zu illustrieren konnten wir die original Manipulation nicht ... kein Problem auch für Laien, Gesichter, Umgebung etc. in Fotos zu manipulieren.




www.rhetorik.ch/Aktuell/17/07_13a/index.html
13. Juli 2017 ... Der Register berichtet über mehr Fortschritt im Manipulieren von Videos. Man kann heute einer Person Aussagen unterjubeln, die die Person ...


BEEINFLUSSEN

6 Methoden des Beeinflussens

nach Robert B. Cialdini

1. Prinzip der GEGENSEITIGKEIT
(Menschen neigen dazu, Gefälligkeiten zu erwidern)
"Gib etwas und Du bekommst etwas zurück."

2. Prinzip der VERPFLICHTUNG
(Menschen haben ein Verlangen nach Konsequenz)
"Wenn wir uns für etwa entschlossen haben, sind wir geneigt, es durchzuziehen"

3. Prinzip: WIR PASSEN UNS DEN MENSCHEN AN (Sozial Proof)
(Menschen orientieren sich an Menschen)
Anzahl Buttons "Gefällt mir" beeinflussen.
Was viele Menschen denken, was andere wollen, muss wohl gut sein. Wir stellen uns in die Schlange.
Offene Abstimmungen an einer Landsgemeinde bestätigen dieses Phänomen.

4. Prinzip: GEFALLEN (Sympathie)
(Menschen lassen sich von Menschen beeinflussen, die sie persönlich mögen)  
Werbung nutzt dies z. Bsp. Toyota - Russi.

5. Prinzip: AUTORITAET
(Menschen verspüren eine gewisse Gehorsamkeit gegenüber autoritären Personen)
Pharmaindustrie nutzen Aerzte  bei Werbekampagnen als Aushängeschild.
(Titel bei Experten).

6. Prinzip der VERKNAPPUNG
(Produkte wirken attraktiver auf Menschen, wenn deren Verfügbarkeit beschränkt ist)
"Es hat nur noch 10 Stück!"

FAZIT: Diese Prinzipien bewirken, dass ich etwas kaufe, was ich eigentlich gar nicht benötige.
Der Herdentrieb des Menschen wird genutzt. Ich mache etwas, weil es andere auch tun.

UEBUNG:
Diskutieren Sie in Kleingruppen diese Prinzipien und suchen Sie bei drei Prinzipien ein konkretes Beispiel, das Sie in ihrem Job oder als Privatperson  erlebt haben.
LINKS:

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Mit Fragen beeinflussen.



www.rhetorik.ch/Aktuell/09/12_01/index.html
1. Dez. 2009 ... Sir Humphrey Appleby, Sekretär zum Premierminister in der TV Serie "Yes Prime minister" aus dem Jahre 1986. Gespielt von Nigel Hawthorne, ...

10.06.2019

www.rhetorik.ch/Resilienz/Resilienz.html
Führungskräfte können die Toleranz gegenüber Unannehmlichkeiten beeinflussen. Die Motivationsfähigkeit des Vorgesetzten oder Ausbilders ist deshalb ...
rhetorik.ch/Kiste/m8martina/text24.html
First page Back Continue Last page Graphics. Beeinflussen die Vergleichsmöglichkeiten die wir haben unsere Wahrnehmung?
www.rhetorik.ch/Aktuell/11/08_10/index.html
10. Aug. 2011 ... Auch negative Erfahrungen beeinflussen unsere Entscheide. So kann beispielsweise zu einem Verknüpfungsirrsinn kommen, wenn wir uns ...
www.rhetorik.ch/Wahrnehmen/Wahrnehmen.html
Fachleute wissen: Bei den alltäglichen Kommunikationsprozessen beeinflussen verschiedenste Faktoren die Wahrnehmung. Deshalb kommt es laufend zu ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/10/11_24/index.html
24. Nov. 2010 ... Wie sehr lassen sich Kunden durch soziale Netzwerke beeinflussen? Vor allem Werber sind an dieser Frage intessiert. Während niemand ...
www.rhetorik.ch/Meinungsforscher/Meinungsforscher.html
28. Sept. 2002 ... Stoiber liess sich sogar bei der Irak-Politik von der Haltung Schröders beeinflussen. Um nicht zusehr Gegenposition zu Schröder beziehen zu ...
www.rhetorik.ch/Massen/Massen.html
Im Zeitalter der Massenmedien erkennen wir tagtäglich Politiker, die zu den altbewährten Mitteln der Massenmanipulation greifen (siehe auch Beeinflussen).
www.rhetorik.ch/Aktuell/18/05_22/05_18.pdf
Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat
22. Mai 2018 ... Ausklammerns. Auch mit der Auswahl der Diskussionsrun- de und der Gäste können Programmschaf- fende beeinflussen. Man ist den Medien ...

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Dienstag, 18. Februar 2020

Super Gau für die Swisscom

«Ein Fehler, der nicht passieren darf»: 

Swisscom-Chef Urs Schaeppi denkt nach dem jüngsten Ereignis der Pannenserie über personelle Konsequenzen nach.

Unvorstellbar, wenn der Ausfall der Notrufnummern drei Tage vorher erfolgt wäre, als der Sturm "Sabine" über die Schweiz fegte, Bäume wurden entwurzelt, zerstörten Felder und Gebäude brannten. Es gab Verletzte und einen Toten. Hunderte von Meldungen gingen bei der Notrufzentrale ein. Wenn der Supergau bei der Swisscom etwas früher die Leitungen lahm gelegt hätte und Polizei, Feuerwehr und Sanitätsdienste nicht erreichbar gewesen wäre, würde die Swisscom nicht go gut wegkomen. Der Kelch ist an der Swisscom vorbei gegangen.

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Nichts ging mehr bei Swisscom: Der Telekomriese hatte am 11. Februar 2020 mit einer technischen Panne zu kämpfen.Nach der zweiten Panne innerhalb eines Monats hat das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) nun «eine vertiefte Abklärung der Ursachen» angekündigt.

Das Swisscom-Netz versagte in diesem Jahr bereits zweimal, zuletzt am vergangenen Mittwoch, als in weiten Teilen der Schweiz die Notrufe ausgefallen sind. Die Panne dauerte von 22.33 Uhr am Dienstagabend bis 00.10 Uhr am Mittwoch. Polizei und Sanität waren zum Teil nur noch via Mobilkommunikation erreichbar.
Doch auch 2019 hatte die Swisscom mit Pannen zu kämpfen, so verschickte sie im März E-Mails an die falschen Empfänger, im Juni löschte sie Fotos, Videos und andere Daten von hunderten von MyCloud-Nutzern.
«Die Swisscom ist sehr pannenanfällig»
Das Unternehmen rühmt sein Netz derweil als das «beste der Schweiz». Wie Ralf Beyeler, Telekom-Experte beim Onlinevergleichsdienst Moneyland, gegenüber dem «Sonntagsblick» sagt, sei damit «über die Netzsicherheit und die Verbindung leider nichts gesagt.» Die Swisscom habe in letzter Zeit bewiesen, dass sie sehr pannenanfällig sei und dem eigenen Slogan kaum noch nachkomme.
Beyeler ist überzeugt, dass es nicht an den Technikern liegt – diese seien bestens ausgebildet. Gegenüber der «SonntagsZeitung» sagt er: «Die Swisscom hat ihre Technologie nicht im Griff.» Dies führt Beyeler auf ein «kulturelles Problem» zurück. «Das Management bremst bei den Investitionen in die Infrastruktur. Sie wird aus Kostengründen zu wenig gut gewartet.» Laut Beyeler bestehe der Unterschied zu den anderen grossen Anbietern UPC, Sunrise und Salt darin, dass diese Vorkehrungen im Fall von Störungen getroffen haben.
Vorstösse geplant
Laut dem «Sonntagsblick» würden nun die Fernmeldekommissionen von National- und Ständerat aktiv. So soll SVP-Nationalrätin Sandra Sollberger am Montag einen Vorstoss einreichen, um Antworten auf Fragen zu erhalten wie: «Wie können weitere Pannen verhindert werden? Welche Risiken für Blaulichtorganisationen, Banken und Bevölkerung entstehen durch die Pannenserie von Swisscom?» Und SP-Nationalrat Matthias Aebischer will wissen: «Wie ist es möglich, dass aufgrund menschlichen Fehlverhaltens sämtliche Notruf-Back-ups ausser Kraft gesetzt werden?» Auch soll das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) die Vorfälle untersuchen.
Personelle Konsequenzen?
Swisscom-Chef Urs Schaeppi schliesst personelle Konsequenzen nach der Panne von vergangener Woche nicht aus. Es sei inakzeptabel, dass Notrufnummern ausfallen, sagte er im Interview der «SonntagsZeitung». Mit den Notfalldiensten sollen Möglichkeiten für zusätzliche «Rettungsschirme» geprüft werden.
Über allfällige personelle Konsequenzen werde entschieden, wenn die Detailanalyse zu den Ereignissen vorliege, sagte Schaeppi. Er selber habe nicht an Rücktritt gedacht. Aber es sei ihm bewusst, dass er als Firmenchef letztlich die Verantwortung dafür trage. «Meine Aufgabe ist es, die richtigen Lehren aus den Vorfällen zu ziehen und die nötigen Massnahmen umzusetzen», sagte er weiter.
Er könne sich für die Vorfälle nur entschuldigen. Er verstehe auch die Kritik an der Swisscom. «Wir messen die Zuverlässigkeit unserer Netze laufend und verbessern sie», sagte Schaeppi weiter. In den vergangenen drei Jahren seien beispielsweise die Ausfallminuten bei Privatkunden um gegen 40 Prozent gesunken. Die Systeme sind insgesamt stabiler geworden.«
Die Risikostufe wurde falsch eingeschätzt
Schaeppi wies darauf hin, dass es eine Ausfallabsicherung bei den Notfallnummern gebe. Zusätzlich existiere eine zweite Rückfallebene, die in einigen Kantonen den Ausfall verhindert habe. Insgesamt werde aber noch mehr Sicherheit benötigt. »Wir werden uns deshalb mit den Notfalldiensten zusammensetzen und prüfen, wie wir gemeinsam weitere Rettungsschirme einbauen können«, sagte der Swisscom-Chef weiter.
Die Panne von vergangener Woche bezeichnete er als «eine Verkettung unglücklicher Umstände.» Wir wissen nun dass die Risikostufe bei einer Änderung am Netz von mehreren Spezialisten falsch eingeschätzt wurde. Das ist ein Fehler, der nicht passieren darf», sagte der Swisscom-Chef weiter.
Die Risikoeinschätzung der Änderung, welche die jüngste Störung ausgelöst habe, sei nun per sofort um zwei Stufen erhöht worden. Ausserdem habe er verfügt, dass die Spezialisten die Risikostufen sämtlicher Änderungen überprüften und wenn nötig neu beurteilten. Zudem laufe ein externer Audit zu den Notfalldiensten. «Und seit längerem läuft ein Programm, um die Verfügbarkeit und Betriebsstabilität unserer Netze weiter zu erhöhen», sagte Schaeppi weiter.
Er habe die Situation mit den Verantwortlichen genau geprüft: Es seien falsche Einschätzungen vorgelegen, welche diese fatalen Konsequenzen gehabt hätten. «Ich wehre mich gegen den unterschwelligen Vorwurf, dass wir zu wenig für den Netzunterhalt tun», sagte Schaeppi. In der Schweiz würden jährlich etwa 1,6 Milliarden Franken in die Infrastruktur investiert. Davon flössen etwas mehr als 500 Millionen Franken in die Wartung und in den Unterhalt.
(rab/sda)

Kommentar:



Und einmal mehr die übliche CEO-Rechfertigung: Ich selber habe nicht an Rücktritt gedacht. Aber es mir bewusst, dass ich als Firmenchef letztlich die Verantwortung dafür trage. Wie kann diese Aussage mit den Boni vereinbart werden? Weshalb müssen  andere gehen und der Verantwortliche darf bleiben? So kann das Vertrauen bei der Swisscom nicht wieder hergestellt werden.

Peinlich für die Swisscom. Wenn ein Grossteil der Schweiz keine Internetverbindung mehr hat, wenn die Swisscom Kunden über Stunden keine Möglichkeit haben im Notfall die Feuerwehr die Polizei oder einen Krankenwagen anzufordern, müssten bei der grossen Swisscom die Alarmglocken läuten. So etwas dürfte gar nicht geschehen. Bei der ersten Panne entschuldigte sich die Swisscom. Das gravierende Vorkommnis hatte aber keine Folgen. Unglaublich, aber wahr: Nach wenigen Wochen erfolgte noch einmal so ein grossflächiger Ausfall. Dies ist ein enormer Reputationsschaden, der nicht  hingenommen werden dürfte. Die Begründung- „Wenn solche Pannen nicht mehr geschehen dürften, bräuchte es mehr Geld“ genügt nicht. Der Vorschlag, die Boni der Führungsspitze längerfristig zu kürzen, scheint mir gar nicht so abwegig. Jedenfalls darf jetzt nicht einfach  zur Tagesordnung übergegangen werden. Handlungsbedarf ist gefragt. Nur schon ein  gravierender Ausfall ist eine Panne zu viel. Doch bei der Swisscom kam es sogar zu einer zweiten unverzeihlichen Panne, die katastrophale Folgen hätte haben können. Aller schlechten Dinge sind drei. Es folgte in kurzer Folge auch noch eine dritte Panne. Die flächendeckenden Ausfälle bei Notrufen haben jetzt immerhin ein politisches Nachspiel. Schäppi muss nun im Parlament antraben. 

Wir dürfen es nicht hinnehmen, dass die Grundversorgung der Schweiz nicht  gesichert ist. Die Pannen sind keine Bagatellen. Entschuldigungen genügen nicht. Ich möchte jedenfalls nicht in der Haut Schäppis stecken. Wir dürfen nicht zur Tagesordnung übergehen. Massnahmen sind gefragt, dass so etwas nie mehr vorkommen kann. Der nächste Sturm kommt bestimmt.


Montag, 17. Februar 2020

Blick TV ist geboren

Das Format ist gewöhnungsbedürftig

Es ist ein Stück Schweizer Mediengeschichte: Blick TV ist am Montagmorgen um 6 Uhr auf Sendung gegangen. 17 Stunden lang werden Blick-Userinnen und User nun jeweils von 6 Uhr morgens bis 23 Uhr mit den Top-News des Tages auch im Bewegtbild informiert.
Die Anspannung im Newsroom der Blick-Gruppe war kurz vor 6 Uhr zu spüren. Viele Mitarbeitende – auch solche, die keinen Dienst hatten – fanden sich vor dem Studio zusammen, um der Lancierung des neusten Blick-Mediums beizuwohnen. Ein Kollegen-Applaus motivierte das Moderatorenduo Simone Stern (27) und Reto Scherrer (44), bevor ein Countdown die letzten Sekunden bis zum Start runterzählte. Blick TV war geboren!

Blick TV ergänzt die bisherigen Blick-Produkte

Themen der ersten Sendung waren der Sicherheitsskandal bei der Schweizerischen Post, die Problem-Siedlung Genesis in Beringen SH, der heutige Hooligan-Prozess in Basel und der Geisterfahrer von Rubigen BE. «Blick TV wird all das bieten, was den BLICK heute schon stark macht: harte Recherchen, intelligente Politikbeiträge, hochunterhaltsamer Boulevard und die beste Sportberichterstattung der Schweiz», versprach Jonas Projer (38), Chefredaktor Blick TV, bereits vor dem Sendestart.
Blick TV – live auf Handy, Tablet und Computer
Sie brauchen nur ein Smart­phone oder ein Tablet mit der am Wochenende veröffentlichten Version der Blick-App, um in den Genuss des ersten ­Onlinefernsehsenders der Schweiz zu kommen. Seit heute ist dort bereits auf der Start­seite, unten neben der Naviga­tionsleiste, der Hinweisbalken auf Blick TV zu finden.
Ein Klick – und Sie sind mitten im Programm! Das gilt natürlich auch auf unserer Website Blick.ch – dort ist der Blick-TV-Hinweis ­allerdings oben. Das beste Blick-TV-Erlebnis bietet die Blick-App. Die Besonderheit: Blick TV ist dort sowohl klassisch horizontal, also im Breitbild, als auch vertikal im quadratischen Bildformat zu sehen. Hierfür werden die aufgenommenen ­Bilder so eingepasst, dass der wesentliche Inhalt des Bildes in beiden Bildversionen ersichtlich ist. Falls Sie die Inhalte von Blick TV ohne Ton sehen möchten, können Sie die Untertitelungsfunktion nutzen. Diese kann in der Funktionsleiste ­unten ein- und wieder ausgeschaltet werden und ist während der 17-stündigen Sendezeit von Blick TV täglich verfügbar. Und falls der Ton nicht funktioniert: Überprüfen Sie den Mute-Schalter an der Seite des Handys – der muss (derzeit noch) auf Laut geschaltet sein.

Insgesamt 16 viertelstündige Sendungen pro Tag produziert

Die erste 15-minütige Sendung des Tages ging praktisch fehlerfrei über die Bühne, Erleichterung machte sich im Newsroom der Blick-Gruppe breit. «Vor nicht mal elf Monaten gab uns der Ringier-Verwaltungsrat grünes Licht für die Umsetzung von Blick TV. Und schon heute feiern wir den Sendestart. Das ist sensationell», hielt Christian Dorer (44), Chefredaktor Blick-Gruppe fest. Jonas Projer bedankte sich bei allen Mitarbeitenden des Newsrooms, die die neuen Fernsehkollegen und das neue Projekt so gut im Arbeitsumfeld integrieren.
Insgesamt acht viertelstündige Sendungen hat das erste Moderatoren-Duo von Blick TV aufgezeichnet, nach ihrer ersten Sendeschicht geben sich Reto Scherrer und Simone Stern zufrieden: «Natürlich waren wir angespannter als sonst, wir dürfen noch ein wenig lockerer werden», meint Stern. Die Quereinsteigerin, die erst im Januar zu moderieren begann, griff punkto Nervosität vor dem Sendestart auf einen ganz speziellen Trick zurück: «Es waren so viele wichtige Leute anwesend. Darum stellte ich mir vor, ich würde die Inhalte meinem Grossmami erzählen. Das hat gut funktioniert, ich konnte mir vieles merken.»

Scherrer will sich Arbeitsstunden besser einteilen

Auch Scherrer ist zufrieden mit seiner Leistung. «Ich muss mich aber noch an den Stundenrhytmus gewöhnen. Die jeweiligen Stunden muss ich mir mit texten, moderieren, schminken und auch mal mit was essen aufteilen», meint er. In seinen ersten Feierabend geht er mit einem guten Gefühl. «Das, was das neue Team hier im schon bestehenden Newsroom aufgebaut hat, ist beachtlich. Ich bin mehr als zufrieden mit unserem ersten Sendetag.»

Ab 15 Uhr übernimmt Lena Wilczek (25) die Moderation von Blick TV. Das Programm von Blick TV läuft jeden Tag von 6 bis 23 Uhr. Insgesamt sendet der erste digitale Fernsehsender der Schweiz 17 Stunden live.  (Quelle Blick)



Kommentar: Offensichtlich wollen die Moderatoren nicht SRF copieren. Sie suchen den Weg zwischen Small Talk und "seriöser"Moderation. Dieser Weg ist noch nicht gefunden worden. In Deutschland besteht beim Frühstückfernsehen ebenfalls eine Moderation zu Zweit, die icht überall gut ankommt. Reto Scherrer schätzte ich bei seinen Auftritt beim Radio und Fernsehen durch seine Natürlichkeit. Am Morgen des17. Februars  störte mich jedoch seine aufgesetzte maniriert Betonung einzelner Gedanken. Wenn er sich schon vornimmt, wie mit der Grossmutter zu sprechen, müsste er dies auch so tun. Mit viel mehr Selbstverständlichkeit. Das Problem mit den Augen (Blick zur Partnerin, zur Kamera?) ist noch nicht gelöst.  

Sonntag, 16. Februar 2020

Diese Fähigkeit benötigen wir heute besonders


Es ist die Überzeugungskraft
Die Fähigkeit, andere zu überzeugen, wird besonders wichtig, weil Entscheidungen immer schneller getroffen werden müssen und man sich immer weniger Zeit für eine gründliche Faktenanalyse nehmen kann, wie Mölleney sagt. Zudem sei die Menge an verfügbaren Informationen so gross, dass man sie kaum bewältigen könne. «Die zunehmende Bedeutung der sogenannten Influencer ist ein Indikator dafür, welche Bedeutung Überzeugungskraft hat.» (Quelle 20 Min)


24.03.2007 - Erfolg dank Ueberzeugen. ... Knill+Knill Kommunikationsberatung. Knill.com ... Andere zu überzeugen bringt Erfolg. Es genügt nicht, gut zu ...