Freitag, 1. November 2019

Statistik=Synonym für Lüge

Statistik ausgetrickst Wenn leere Wohnungen plötzlich nicht mehr existieren

Huttwil hatte die höchste Leerwohnungsquote. Neu ist die Quote tiefer, obwohl nicht mehr Wohnungen vermietet sind.

Huttwil war ganz zuoberst auf dem Podest, auf dem niemand sein will. In keiner Gemeinde gab es so viele leere Wohnungen – im Verhältnis zur Anzahl bewohnter Wohnungen. Das zeigte die Statistik des Bundes. Jetzt sind die neuen Zahlen da und Huttwil ist plötzlich nicht mehr auf Platz 1.
Auch nicht auf Platz 2 oder 3. Huttwil im Oberaargau ist auf Platz 22. Innerhalb eines Jahres standen viel weniger Wohnungen leer.
Ungefähr 165 Wohnungen tauchen nicht mehr in der Statistik auf. Wurden sie also vermietet oder verkauft? Oder sind so viele Menschen nach Huttwil im Oberaargau gezogen – in die Region, die schweizweit am stärksten von der Abwanderung betroffen ist? Nein, zeigt die Statistik.

Der Trick mit der Statistik

Gemeindepräsident Walter Rohrbach kennt des Rätsels Lösung: «Das Bundesamt für Statistik hat uns mitgeteilt, dass Wohnungen, die länger als drei Jahre nicht vermietet wurden, als ‹nicht mehr als vermietbar› gelten.» Das heisst, die Wohnungen erscheinen nicht mehr in der Statistik. Das Bundesamt für Statistik bestätigt, dass Huttwil die Erhebungsart geändert habe, allerdings aus eigenem Antrieb.
Es sei legitim, eine neue Berechnungsmethode anzuwenden, sagt Christine Seidler, Professorin für Raumplanung an der Berner Fachhochschule. Trotzdem werde das Problem mit den leerstehenden Wohnungen so nicht kleiner. «Unsere Schätzungen gehen davon aus, dass die Leerwohnungsquote nicht kleiner geworden ist», so Seidler.
Da in den letzten Jahren neue Häuser gebaut worden sind, sei es wahrscheinlicher, dass die Quote sogar gestiegen ist. Zudem gebe es neue, bewilligte Bauprojekte in Huttwil. Wenn diese alle realisiert werden, entstehen in der 5000er-Gemeinde bald 181 Neubauwohnungen – zusätzlich zu denjenigen, die im Moment leer stehen. (Quelle SRG)
Links:
www.rhetorik.ch/Aktuell/16/05_30/index.html
30. Mai 2016 ... Das Buch von Gerd Bosbach und Jens Juergen Korff: "Luegen mit Zahlen" hat gute Beispiele, wie mit Statistiken gemogelt werden kann.
www.rhetorik.ch/Aktuell/13/03_18a/index.html
18. März 2013 ... Klimaforscher arbeiten mit längerfristigen Trends. Da die durchschnittliche Jahrestemperatur fluktuiert, kann man nicht mit kurzfristige Daten ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/17/12_23/index.html
23. Dez. 2017 ... Die Swissinfo hat ein paar anschauliche Graphiken über die Bevölkerungszusammensetzung in der Schweiz gemacht. Hier ist eine Auswa

Donnerstag, 31. Oktober 2019

"persönlich nominiert"

WERBEMARKT

Q-Award Print: Das sind die Nominierten

Zahlreiche Publikationen haben sich für den Q-Award 19/20 beworben. Die Q-Jury hat entschieden und drei herausragende Fach- und Spezialmedien sind nominiert:
  • persönlich, das Kommunikationsmagazin für Entscheider und Meinungsführer
  • Wohnrevue - Schweizer Lebenstil. Wohnen. Design.
  • RIDE Bikestyle Magazin
     
Der Verband gratuliert den Verlagshäusern zur Nominierung!

Zusätzlich zum Q-Award Print vergibt der VSM zum ersten Mal den Q-Award Digital.

Kommentar: Ich halte persönlich den Daumen. Das Kommunikationsmagazin hätte die Auszeichnung verdient.

Mittwoch, 30. Oktober 2019

Stellvertretende Generaldirektorin SRG wechselt zu Ringier

SRG

Ladina Heimgartner wechselt zu Ringier

Die stellvertretende Generaldirektorin und RTR-Chefin verlässt die SRG. Ab Frühjahr 2020 stösst Ladina Heimgartner zum Group Executive Board von Ringier und leitet den neu geschaffenen Bereich Corporate Services.

Sie hat praktisch ihr gesamtes bisheriges Berufsleben in der SRG verbracht, nun wechselt sie zu Ringier. 
Ladina Heimgartner, Direktorin des rätoromanischen Radios und Fernsehens RTR in Chur sowie stellvertretende Generaldirektorin der SRG, wechselt Anfang 2020 zu Ringier. Als Geschäftsleitungsmitglied wird sie das neu geschaffene Corporate Center leiten.
Nächstes Jahr werde sie vierzig Jahre alt, und sie habe Lust auf einen Wechsel, wird Heimgartner am Dienstag in einer Mitteilung von Radiotelevisiun Svizra Rumantscha (RTR) zitiert. Sie verlasse die SRG und ihre RTR-Familie schweren Herzens, sie freue sich aber gleichzeitig sehr auf ihre neue Aufgabe bei Ringier.
Heimgartner stiess im Alter von 27 Jahren zur SRG, als Redaktorin von Radio Rumantsch. 2014 wurde sie im Alter von nur 33 Jahren zur RTR-Direktorin gewählt. Sie war die erste Frau an der Spitze der kleinsten SRG-Unternehmenseinheit in Chur.
Bei Ringier wird Heimgartner Mitglied des von CEO Marc Walder geleiteten Group Executive Boards, der Geschäftsleitung der Ringier AG. Sie verantwortet dort den neu geschaffenen Bereich Corporate Services und damit verschiedene zentrale Services für das in international tätige Medienunternehmen. In dieser Funktion wird sie zudem die Leitung der Kommunikationsabteilung übernehmen. Kommunikationschef René Beutner verlässt das Unternehmen (persoenlich.com berichtete). (sda/wid)
Kommentar: Mir sind die positiven Auftritte und die kommunikativen Stärken Heimgartners schon früher aufgefallen:
www.rhetorik.ch/Aktuell/18/01_09/index.html
9. Jan. 2018 ... Persoenlich beleuchtet die heisse Schlussphase bei der Bilag Chance oder Guillotine Es wird an allen Fronten mit Bild und Worten duelliert.
www.rhetorik.ch/Aktuell/18/03_12a/sn.pdf
Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat
12. März 2018 ... Ladina Heimgartner überzeugte in den Diskussionen um die No-Billag-Initiative als glaubwürdige Vertreterin. Eine Nachlese und Analyse.

Ladina Heimgartner, Direktorin des rätoromanischen Radios und Fernsehens RTR in Chur sowie stellvertretende Generaldirektorin der SRG, wechselt Anfang 2020 zu Ringier. Als Geschäftsleitungsmitglied wird sie das neu geschaffene Corporate Center leiten.
Nächstes Jahr werde sie vierzig Jahre alt, und sie habe Lust auf einen Wechsel, wird Heimgartner am Dienstag in einer Mitteilung von Radiotelevisiun Svizra Rumantscha (RTR) zitiert. Sie verlasse die SRG und ihre RTR-Familie schweren Herzens, sie freue sich aber gleichzeitig sehr auf ihre neue Aufgabe bei Ringier.
Heimgartner stiess im Alter von 27 Jahren zur SRG, als Redaktorin von Radio Rumantsch. 2014 wurde sie im Alter von nur 33 Jahren zur RTR-Direktorin gewählt. Sie war die erste Frau an der Spitze der kleinsten SRG-Unternehmenseinheit in Chur.
Bei Ringier wird Heimgartner Mitglied des von CEO Marc Walder geleiteten Group Executive Boards, der Geschäftsleitung der Ringier AG. Sie verantwortet dort den neu geschaffenen Bereich Corporate Services und damit verschiedene zentrale Services für das in international tätige Medienunternehmen. In dieser Funktion wird sie zudem die Leitung der Kommunikationsabteilung übernehmen. Kommunikationschef René Beutner verlässt das Unternehmen (persoenlich.com berichtete). (sda/wid)


Kommentare

Donnerstag, 24. Oktober 2019

EInmaliger Herbst

Warme Temperatur im Herbst

Dienstag, 22. Oktober 2019

Wahl Nachlese

Michaels Wahl-Nachlese zeigt, weshalb die SVP bluten musste

Die Gründe:

1. Der Klimawandel war für viele der Hauptgrund, um an die Urne gehen. Das half den Grünen und schadete indirekt der SVP.
 Die Wahl kam für die Grünen und die Grünliberalen eindeutig zur rechten Zeit. Sie profitierten vom Dauerthema Klima, wie zuvor selten eine Partei von einem Wahlkampfthema profitieren konnte. Das zeigt die SRG- Nachwahlbefragung. – durchgeführt von der Forschungsstelle Sotomo. 25 Prozent aller Befragten gaben an, dass der Klimawandel relevant für ihren Wahlentscheid war – das Thema belegt damit den eindeutigen Spitzenplatz.
Am zweithäufigsten wurde die Zuwanderung als relevant für den Wahlentscheid genannt. Erstaunlich dass die SVP Federn lassen musste, obschon sie dieses Thema seit beackte.

2. SVP-Wähler resignieren

 

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Ein zweiter Grund für die Verluste der SVP könnte sein, dass ein Teil ihrer Wählerinnen resigniert hat und einfach zu Hause blieben «Die Masseneinwanderungsinitiative, die aus Sicht der SVP nicht richtig umgesetzt wurde, ist sicher ein Grund dafür», meint Michael Hermann, Leiter der Forschungsstelle Sotomo. Bei der SRG-Nachwahlbefragung verdeutlichte sich: «Egal wie die Wahlen ausgehen, Bundesrat und Parlament machen eh, was sie wollen.» Die SVP-Wähler stimmten dem mit Abstand am meisten zu: 76 Prozent von ihnen trauen den Politikern in Bern nicht.
Plakat auf dem steht «massive Zuwanderung stoppen»

3. Jung und grün (Generationenwahl)


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Die grünen Parteien konnten vor allem bei den jungen Wählerinnen und Wählern punkten. Dies überrascht nicht – wird doch die Klimabewegung im Wesentlichen von jungen Erwachsenen getragen. Bei den 18- bis 25-jährigen sind die Grünen klar die stärkste Partei – ihr Wähleranteil liegt in dieser Altersgruppe bei 21 Prozent. Auch die Grünliberalen schneiden bei den Jungen überdurchschnittlich gut ab und liegen mit einem Wähleranteil von 14 Prozent hinter der SVP an dritter Stelle.

Frauenwahl 2019

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2019 wird aber nicht nur als Klimawahl in Erinnerung bleiben, sondern auch als Frauenwahl. «Viele Wählerinnen und Wähler haben ganz absichtlich Frauen gewählt», so Michael Hermann. Der Anteil der Nationalrätinnen stieg denn auch von 32 auf 42 Prozent. Damit liegt die Schweiz, betrachtet man nur die grosse Kammer, bezüglich Geschlechterverteilung europaweit nun an fünfter Stelle. Den Wählenden der Grünen lag dies besonders am Herzen. 91 Prozent gaben an, dass ihnen eine ausgeglichene Vertretung der Geschlechter im Parlament wichtig ist.

Mittwoch, 16. Oktober 2019

Gute Tipps gegen lästiges Aufschieben

 Aufschieberitis (Aus 20 Min)

Aufgaben und Entscheidungen vor sich her zu schieben, ist ein weit verbreitetes Problem. Von nun an erledigen wir Dinge sofort.
"Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen." Habt ihr auch jedesmal die Augen gerollt, wenn eure Eltern früher diesen Spruch gebracht haben? Auch im Erwachsenenalter sind wir immer wieder mit Aufschieben konfrontiert. Da hat man sich fest vorgenommen, an der Seminararbeit zu schreiben und beginnt stattdessen die Wohnung bis ins letzte Eck zu putzen.
Diese Form von Aufschieberitis wird wissenschaftlich Prokrastination genannt (vom Lateinischen procrastinare für vertagen). Man weiss, was man tun sollte, machts aber trotzdem nicht. Die Gründe dafür sind vielfältig. Wer prokrastiniert, hat in der Regel Angst vorm Scheitern und davor, Fehler zu machen. Aber auch Überforderung, schlechtes Selbstmanagement und mangelnde Organisation können laut Expertinnen und Experten Ursachen sein. Manche schieben auch einfach auf, weil sie den Zeitdruck brauchen. Mit unseren Tipps gehört das allerdings der Vergangenheit an.
5 Probleme und wie du sie löst
  • Das Problem: Du glaubst, du hast noch genügend Zeit. Man sagt, eine Aufgabe dauere immer so lange, wie man Zeit zur Verfügung hat.
  • Die Lösung: Je dringlicher eine Aufgabe ist, desto eher widmest du dich ihr. Termindruck lässt sich aber auch selber erzeugen. Du könntest zum Beispiel deine Freundin zum Abendessen einladen – bis dann muss die Küche geputzt sein.
  • Das Problem: Übertriebener Perfektionismus. Je höher die Ansprüche, desto wahrscheinlicher das Aufschieben.
    Die Lösung: Gib dich öfter mit weniger zufrieden. Das sogenannte Pareto-Prinzip besagt, dass 80 Prozent des Ergebnisses mit nur 20 Prozent des Gesamtaufwandes erreicht werden.
  • Das Problem: Zu viel vornehmen und alles auf einmal erledigen wollen. Das überfordert und entmutigt dich bloss.
    Die Lösung: Bei der Salami-Taktik geht man eine aufwendige, unübersichtliche Aufgabe in kleinen Schritten an – eine Salami isst man ja auch in kleinen Stücken und nicht als Ganzes. Dadurch wirkt der Arbeitsaufwand weniger bedrohlich.
  • Das Problem: Oft halten einen weniger wichtige Dinge davon ab, dringende Sachen zu erledigen.
    Die Lösung: Das A und O sind Ordnung und Struktur am Arbeitsplatz. In deinem Blickfeld auf dem Tisch solltest du nur das haben, was du auch wirklich brauchst. Vorsicht auch vor digitalen Ablenkern! Notifications gehören aus, das W-Lan kannst du wenn möglich auch ausschalten. Zudem gibts spezielle Webseiten-Blocker.
  • Das Problem: Die äusseren Bedingungen sind optimiert und die Deadlines gesetzt. Die grösste Schwierigkeit ist aber, endlich anzufangen.
    Die Lösung:
    Nimm dir vor, dich nur zehn Minuten lang der Aufgabe zu widmen. Es fällt in der Regel viel einfacher, weiterzuarbeiten, wenn man mal mit etwas begonnen hat.
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  • Links:
  • www.rhetorik.ch/Zeitmanagement/Zeitmanagement.html
    3. März 2002 ... Das Eisenhower Prinzip ist die Kunst, Wesentliches vom Unwesentlichen zu unterscheiden. ... Das Pareto-Prinzip: heisst auch die 80:20 Regel: ...
    www.rhetorik.ch/Aktuell/17/12_01/baz.pdf
    Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat
    Das sogenannte Pareto Prinzip zeigt, dass wir mit 20 Prozent des Aufwands. 80 Prozent des Resultats gewinnen können. Man nennt dieses Prinzip auch.
    www.rhetorik.ch/Perfektionismus/Perfektionismus.html
    30. Sept. 2010 ... Quelle: Buch: Gelassenheit von Diplom-Psychologin Elke Overdick. Links zum Thema. Zeitmanagement Pareto Prinzip · Blickwinkel beeinflusst ...
    www.rhetorik.ch/Aktuell/17/12_01/index.html
    1. Dez. 2017 ... Das bekannte Paretoprinzip zeigt, dass wir mit 20% des Aufwandes 80% des Resultates gewinnen können. Wer Einblick in Spitäler, Schulen ...