Mittwoch, 18. September 2019
Montag, 16. September 2019
Darum verfärben sich die Blätter
Quelle: BILD
Herbst Warum sich die Blätter verfärben
Bis das Geäst irgendwann kahl und nackt in den herbstgrauen Himmel ragt. Nur so überleben Laubbäume die nächsten Monate. Sie müssen Vorkehrungen treffen…
Woher wissen Bäume, dass der Herbst beginnt?
Das gelingt dank des grünen Farbstoffs in den Blättern, Chlorophyll genannt. Und eben vor allem im Frühling und Sommer, wenn die Sonne viel energiereiches Licht Richtung Erde schickt und im Boden genügend Wasser steckt.
Warum verfärben sich dann die Blätter?
Diese Farbstoffe stecken in den Blättern, wurden bislang aber vom Chlorophyll verdeckt: Sie tragen die komplizierten Namen Carotinoide und Xantophylle. Außerdem bildet der Baum nun auch Anthozyane – die die Blätter auf ihre alten Tage rot leuchten lassen. Bis diese schließlich zu Boden segeln.
Wie werfen die Bäume die Blätter ab?
Buchen und Eichen hingegen tragen oft bis ins Frühjahr hinein braune, vertrocknete Blätter im Geäst. Statt eines Trenngewebes lassen sie Zellen wachsen, die ihre Wasserbahnen verstopfen. Dann muss schon ein ordentlicher Sturm an den Zweigen reißen, damit sich der Baum entblättert.
Wozu geschieht das Ganze?
In der kalten Jahreszeit nun können die Wurzeln immer weniger Wasser aus der Erde ziehen. Würden die Blätter dieses bisschen auch noch "verschleudern", hätte der Baum keine Chance mehr. Also sorgt er für jede Menge "Abfall" .
Was geschieht mit dem Laub am Boden?
Was die Bodenarbeiter dann aus ihrem Wurmende pressen, zersetzen Pilze und Bakterien im Erdreich zu Humus. Über Monate und Jahre hinweg recycelt die "Abfall-Armee" das Laub somit zu neuem Boden, auf dem Bäume wachsen, die Jahr um Jahr ihre Blätter abwerfen.
Notiert von
marcus knill
um
18:28
Samstag, 14. September 2019
Mittwoch, 11. September 2019
Schneller entscheiden- aber wie?
Entscheidungshilfen
(Quelle 20 Min) KOMMENTAR von K+K
Wirf eine Münze
Der klassische Trick mit Kopf oder Zahl für die Möglichkeiten, zwischen denen man sich nicht entscheiden kann, kennt jeder. Wichtig: Achte darauf, was du fühlst, wenn dir die Münze die Entscheidung abgenommen hat. Bist du erleichtert? Gut. Bist du enttäuscht? Dann ist das ein Zeichen dafür, dass die andere Wahl möglicherweise die bessere wäre.
KOMMENTAR:
Ich empfehle die Entscheidung nicht zu delegieren. Es gilt die Vor- und Nachteile sorgfältig abzuwägen. Ist individuell unterschiedlich.
Schlaf drüber
Besonders bei Entscheidungen, die einschneidende Veränderungen nach sich ziehen könnten, solltest du dir Zeit lassen. Also bevor du im Affekt dem Chef deine Kündigung aufs Pult knallst, erst mal drüber schlafen. Am nächsten Tag, wenn die Wut verraucht ist, sieht es vielleicht ganz anders aus.
KOMMENTAR:
Dieser Tipp hat sich in der Praxis bewährt. Nach dem Motto: Ueberlegen, dann handeln.
Mach eine Liste
Was spricht dafür, was dagegen? Das kann Klarheit schaffen. Fortgeschrittene schreiben nicht nur das Pro und Kontra einer Sache auf, sondern gewichten die einzelnen Punkte auch unterschiedlich.
KOMMENTAR:
Hat sich sehr gut bewährt (dann Vor- und Nachteile gewichten).
Sei ehrlich
Wie gravierend wäre eine «falsche» Entscheidung? Könntest du damit leben? In den allermeisten Fällen wahrscheinlich schon. Nicht zuletzt sind auch nur die wenigsten Entscheidungen in Stein gemeisselt.
Hör auf das Bauchgefühl
Dein Bauchgefühl weist dich auf Dinge hin, die du beim sorgfältigen Abwägen nicht bewusst wahrnimmst. Also gib ihm eine Stimme.
KOMMENTAR: Müsste heissen: Höre auch auf die innere Stimme.
Hol dir Unterstützung
Besprich deine anstehende Entscheidung mit Freunden, Familie oder auch mit einer anonymen Internet-Community. So bekommst du vielleicht eine andere Sichtweise der Dinge, was die Entscheidung erleichtern kann.
KOMMENTAR: Eine Aussensicht ist hilfreich. Das ist mitunter die Aufgabe eines professionellen Beraters.
Sei mutig
Kannst du hellsehen? Nein, darum weisst du auch nicht, wie sich deine Entscheidung in Zukunft konkret auswirken wird. Manche Dinge muss man ausprobieren, um sie danach verwerfen zu können. Und umgekehrt können «falsche» Entscheidungen sich im Laufe der Zeit doch als richtig erweisen.
LINKS:
Notiert von
marcus knill
um
09:11


