Donnerstag, 6. Juni 2019

Frauenstreiktag für Männerhass missbraucht

Bild auf Twitter anzeigen 

Diese militanten Feministen haben der Sache
einen Bärendienst erwiesen.

Mittwoch, 5. Juni 2019

China tilgt dieses Bild aus der Geschichte

30 Jahre Tiananmen-Massaker

Alles was an dieses Massaker erinnert darf nicht sein.

Montag, 3. Juni 2019

VOR 75 JAHREN AN DER NORMANDIE


Alliierte Soldaten am Omaha Beach im Juni 1944
GAMMA / LAIF

Geheime Abhörprotokolle

Wie Hitlers Soldaten die Normandie-Schlacht erlebten

Sie leben, aber sie reden vom Sterben. Wovon auch sonst, so groß war der Schrecken, so alltäglich das Grauen. Jetzt, am 17. November 1944, sind Georg Hornung und Josef Lessman in Sicherheit, zwei deutsche Soldaten in US-amerikanischer Kriegsgefangenschaft.
Was die beiden nicht wissen: Die Amerikaner hören in Fort Hunt bei Washington mit, was ihre deutschen Gefangenen miteinander besprechen, und schreiben es auf. Die Schlacht um die Normandie liegt einige Wochen zurück, die Erinnerung ist noch frisch. Und so erzählt Hornung an diesem Tag dem Kameraden, wie ein Major seinem Regiment vorgeschlagen habe, sich den Alliierten zu ergeben, weil die Lage aussichtslos gewesen sei. O-Ton Hornung:
Und unser Regimentskommandeur sagte zu dem Major, was haben Sie gerade gesagt? Und da hat der Major es ihm wiederholt. Da hat der Regimentskommandeur ihm mit der Hand eins über den Schädel gehauen. Und dann hat er gesagt: Kameraden, der Mann ist vogelfrei, den könnt ihr erschießen. Und da ist einer von uns hingegangen und hat den Major erschossen.
Auch der Kriegsgefangene Nummer DZ 7765 (M) – ein Leutnant der Wehrmacht – hat in der Normandie gekämpft. Er ist in einem Lager in Trent Park im englischen Middlesex inhaftiert. Die Briten hören ihre Gefangenen ebenfalls ab. 

Sonntag, 2. Juni 2019

30 Grad Marke geknackt



Der erste Hitzetag des Jahres ist da

Heute wurde zum ersten Mal die 30-Grad-Marke geknackt. Sitten ist die erste Stadt in der Schweiz, die einen Sommertag erlebt.

Im Pool hatten wir bereits 24 Grad und genossen das Bad.

Hilfreicher Gedanken

Quelle: Von einem  Kursteilnehmer, der leider  nicht sagen konnte, wo er das gehört hatte:

HINSCHAUEN, was gut läuft
ERKENNEN, was zum Erfolg geführt hat
ERGAENZEN, was weiterhilft





Samstag, 1. Juni 2019

Schwingerkönig verlässt als Verierer den Ring

Schaffhauser Regierungsrat entlässt zweifachen Schwingerkönig

Ernst Schläpfer, der zweifache Schwingerkönig von 1980 und 1983, ist seinen Job als Schulleiter in Schaffhausen los. Erziehungsdirektor Christian Amsler stellt ihn wegen inakzeptablen Verhaltens frei.

Bildergebnis für ernst schläpfer schaffhausen
Quelle NZZ:
 Seit letztem Jahr schwelt am Berufsbildungszentrum in Schaffhausen ein Konflikt zwischen Lehrkräften und dem langjährigen Rektor Ernst Schläpfer. Dessen wohl allzu rustikaler Führungsstil hat zu manchem Zerwürfnis, zu mehreren Untersuchungsverfahren und zu politischen Vorstössen geführt, die seit Wochen zu reden geben. Ernst Schläpfer hielt sich dabei auch gegenüber seinem Vorgesetzten Christian Amsler nicht zurück: Laut der Schaffhauser Staatskanzlei warf er diesem schriftlich vor, «immer wieder gegen die Rechtsordnung» zu verstossen. Zudem habe Schläpfer gedroht, Amsler einzuklagen, und diesen des Mobbings bezichtigt.

Quittung für Respektlosigkeit

Nun hat FDP-Regierungsrat Amsler, der sich letztes Jahr als Bundesrat ins Rennen brachte und im Oktober für den Ständerat kandidiert, genug. Der Regierungsrat hat das Arbeitsverhältnis mit Schläpfer unter Einhaltung der ordentlichen Kündigungsfrist per 31. Januar 2020 aufgelöst und diesen von seinen Aufgaben freigestellt. Ernst Schläpfer, so die Begründung, habe gegenüber Amsler «Verhaltensweisen an den Tag gelegt, die nicht akzeptiert werden können und eine weitere Zusammenarbeit verunmöglichen». Schläpfer habe «Loyalität, Respekt und Vertrauen gegenüber seinem Vorgesetzten» vermissen lassen.
Nicht zuletzt habe Schläpfer die Weisungsbefugnis Amslers grundsätzlich infrage gestellt, indem er behauptet habe, «dass es kein einziges rechtsgültiges Dokument gibt, die meine Person direkt dir als Vorsteher des Erziehungsdepartementes unterstellt». Die Schaffhauser Regierung sieht darin eine klare Verletzung der Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis – Grund für dessen Auflösung gemäss Personalgesetz. Gleichzeitig bedauert sie, dass die Trennung anderthalb Jahre vor Schläpfers ordentlicher Pensionierung«notwendig und unausweichlich» geworden sei.

Regierung hofft auf Normalisierung

Schläpfer und Amsler kennen sich seit langem. Gemeinsam sassen sie bisher in der Aufsichtskommission, welche das Berufsbildungszentrum beaufsichtigt. Die Schaffhauser Regierung stellt klar, dass Schläpfer als Leiter der Dienststelle Berufsbildungszentrum BBZ in organisatorischer und personalrechtlicher Hinsicht dem Vorsteher des Erziehungsdepartementes unterstellt ist.
Mit der Freistellung Schläpfers werden klare Verhältnisse geschaffen. Die Schaffhauser Regierung hofft, dass nun eine Normalisierung der angespannten Situation am Berufsbildungszentrum ermöglicht werde. Schläpfer war seit 1993 dessen Rektor.
KOMMENTAR:
Ob damit der Streit auf verschiedenen Ebenen mit dem aktuellen Entscheid  brfriedigt werden konnte, bezweifle ich. Zu viele Akteure sind involviert oder betroffen. Nach meiner Prognose folgt bestimmt eine Fortsetzung der leiden Geschichte. Zu viel Geschirr wurde zerschlagen. Zu viele Personen sind darauf bedacht, ihr Gesicht zu wahren. Wenn es um Kommunikationsstörungen geht, muss immer rasch gehandelt werden. Auch wenn Juristen und Gerichte nachträglich ein Urteil fällen, der Schaden, der auf den Beziehungsebenen angerichtet worden ist, kann mit keinem noch so starkten "Araldit" gekittet werden. 

Donnerstag, 30. Mai 2019

Ombudsmann Roger Blum stinksauer, weil die Sperrfrist nicht eingehalten wurde

Quelle: persönlich.com:

Schawinski vs. Balthus

Mehrere Medien brechen die Sperrfrist

Beim Ombudsmann ist der Ärger gross. «Ich bin stinksauer», so Roger Blum. Denn jetzt komme die Eigenleistung der Medien zu kurz. «Alle übernehmen einfach die SDA, die nicht den ganzen Schlussbericht, sondern vor allem das Fazit spiegelt», so Blum.
Schawinski vs. Balthus: Mehrere Medien brechen die Sperrfrist
Bei Keystone-SDA in Bern Wankdorf entstehen Nachrichten, die später auf fast allen Schweizer Newsportalen zu lesen sind. Dass alle Medien diesen Text übernehmen und dabei Eigenleistung zu kurz kommt, kritisiert Ombudsmann Roger Blum (links). (Bilder: zVg.; Keystone/Alessandro della Valle)
von Edith Hollenstein
«Schawinski verletzte Menschenwürde von Talkgast Balthus», meldeten am Dienstag mehrere Schweizer Onlinemedien. Diese News hätten sie eigentlich erst am Freitag verkünden dürfen. Doch weil Keystone-SDA ein kleiner Fehler unterlief, den sie trotz Bemühen nicht mehr rückgängig machen konnte, wurde diese Meldung drei Tage zu früh bekannt – noch bevor Salomé Balthus und die Beanstander über den Entscheid des Ombudsmanns informiert waren.
Bereits am Montagabend verschickte SRG-Ombudsmann Roger Blum seinen Schlussbericht zum Fall «Schawinski Balthus». Zehn Beanstandungen waren gegen die Sendung mit der Prostituierten eingegangen. Blum schrieb in seiner Mail in fetter und unterstrichener Schrift: «Sperrfrist Freitag, 31. Mai, um 14 Uhr».
Den Hinweis auf «Freitag» hatte die Schweizerische Depeschenagentur in ihrer Meldung an die Redaktionen schlicht vergessen. Nach Hinweisen versuchte sie, ihre Meldung zurückzurufen respektive zu stoppen (siehe Screenshots unten). Doch das gelang nicht.
Schlussbericht kommt per Post
Bluewin und Tagblatt.ch publizierten die entsprechende SDA-Meldung am Dienstag kurz nach 14 Uhr als erstes, löschten diese jedoch kurz darauf wieder. Doch das genügte, dass auch «Blick» und die NZZ sich entschieden, die Sperrfrist zu brechen – anschliessend weitere Medien, darunter auch persoenlich.com.

Beim Ombudsmann ist der Ärger gross. «Ich bin stinksauer», schreibt er auf Anfrage von persoenlich.com. Denn der Schlussbericht sei jetzt öffentlich, mehrere Tage bevor ihn die Beanstanderinnen und Beanstander in den Händen halten. Blum verschickt seinen Schlussbericht jeweils per Post.
Enttäuscht ist der Ombudsmann zudem, weil seine Rechnung mit der Sperrfrist nicht aufgegangen ist: «Was mich noch viel mehr stört, ist, dass wegen des Bruchs der Sperrfrist die Eigenleistung der Medien zu kurz kommt: Alle übernehmen einfach die SDA, die nicht den ganzen Schlussbericht, sondern vor allem das Fazit spiegelt», so Blum.

Schawinski verletzt Menschenwürde von Balthus

In seinem Schlussbericht gibt Ombudsmann Roger Blum den Beanstandungen in mehreren Punkten recht.