Freitag, 22. Februar 2019

Ladina Heimgartner überzeugt als Kommunikatorin

Wie erreichte sie das?
SRG: «Ich lasse mich nicht mehr von Männern unterbrechen»

 Ladina Heimgartner, Direktorin RTR und stellvertretende SRG-Generaldirektorin. 
(Aus dem Interview  Persönlich.com)

Ihre öffentlichen Auftritte, insbesondere bei der No-Billag-Debatte, wirken nahbar, authentisch und souverän. Sind Sie ein Naturtalent im Kommunizieren oder haben Sie sich Ihre Auftrittskompetenz antrainiert?
Es ist  beides. Die Auftrittskompetenz musste ich mir wirklich antrainieren, denn ich bin keine Rampensau. Ich finde es auch richtig, wenn Leute in Führungspositionen an ihrem Auftreten arbeiten und sich überlegen, was sie sagen. Das hat für mich eine sehr hohe Priorität. Ich will Sachen so aussprechen, wie sie sind oder wie ich sie als richtig empfinde. Auch will ich verständlich sein und andere Positionen ernst nehmen. Das ist von der Haltung her das Wichtigste. Um meine Botschaft zu transportieren, musste ich natürlich auch meinen Auftritt üben. Mittlerweile machen mir öffentliche Auftritte Freude.
Wie haben Sie Ihr Auftreten professionalisiert: Durch Learning by doing oder gezieltes Coaching?
Einerseits habe ich mit einer Coachin zusammengearbeitet. Andererseits habe ich zu Hause Interviewsituationen geübt. Meistens ist das nähere Umfeld – auch das berufliche – kritischer als der wirkliche Interviewpartner. Ausnahme war das Gespräch in der «Rundschau» im Vorfeld von No-Billag, dort wurde mein Auftritt strenger als gedacht (lacht). Das Wichtigste ist, dass die eigene Grundüberzeugung – also wofür man einsteht – immer präsent ist. Alles andere muss diesem Ziel zugutekommen. Wenn ich jederzeit zu 100 Prozent hinter meinen Aussagen stehen kann, dann ist schon viel auf gutem Wege.
Welche Form von Expertin oder Coach ziehen Sie bei?
Ich tausche mich seit zwölf Jahren regelmässig mit einer persönlichen Coachin aus. Dort geht es eher darum, dass ich bei mir bleibe. Denn meistens, wenn es Kommunikationsprobleme gibt, lügen die Leute oder sagen nicht das, was sie wirklich meinen. In diese Falle sollte man nicht tappen. Weiter habe ich SRG-interne Kommunikationsexperten, die mir hilfreiche Rückmeldungen geben. Wichtig sind auch meine Eltern, denn die sind naturgemäss sehr ehrlich. Meine Eltern sind keine Medienexperten, sie leben als Gastwirte in einer ganz anderen Welt. Wenn ich merke, dass eine Botschaft bei ihnen angekommen ist, dann war mein Auftritt gut. Das ist ein wertvolles Feedback.
Welches ist Ihr wichtigster Tipp, damit Frauen in reinen Männergremien überzeugen?
Man muss wissen, was man wirklich sagen will. Auch soll man auf eine gute Art insistieren und für seine Standpunkte kämpfen. Problematisch wird es, wenn eine Frau verbissen ist. Dann wirkt sie schnell zickig. Vielmehr sollte eine Frau auf eine freundliche Art unnachgiebig sein.

KOMMENTAR:
Es ist naiv zu glauben, ohne Training werde man ein guter Musiker oder Sportler.
Leute die Erfolg haben, arbeiten ständig an sich und haben einen Hofnarren.
Gute Caochs halten den Spiegel hin und arbeiten mit den Coachés praxisorientiert im Simulator.
Viele sogenannt emanzipierte Frauen meinen, sie müssten Männer copieren, statt die weibliche Seite nicht zu verleugnen d.h. sich selbst zu sein. Aber nach dem Harvard Prinzip:
Freundlich, doch unnachgiebig in der Sache. 

LINKS:
rhetorik.ch/Aktuell/18/03_12a/sn.pdf
Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat
12. März 2018 ... Ladina Heimgartner überzeugte in den Diskussionen um die No-Billag-Initiative als glaubwürdige Vertreterin. Eine Nachlese und Analyse.
www.rhetorik.ch/Aktuell/18/01_09/index.html
9. Jan. 2018 ... Persoenlich beleuchtet die heisse Schlussphase bei der Bilag Chance oder Guillotine Es wird an allen Fronten mit Bild und Worten duelliert.

  

Donnerstag, 21. Februar 2019

Jedes Jahr erfreuen uns die "Frühlinge"

Es sind die Winterlinge im Garten, 
die im Februar bereits schön blühen

Bildergebnis für Winterlinge

Mittwoch, 20. Februar 2019

Dies soll ein schönes Lächeln sein?

Sponsored


Wie übst du dein schönstes Lächeln?

Dies ist eher ein hässliches BEISSEN.

Dienstag, 19. Februar 2019

Traumwetter im Februar

Postkartenbild - Leserfoto


5|30


.

Montag, 18. Februar 2019

Tipps gegen langweilige Meetings

Viele Sitzungen sind überflüssig

Bildergebnis für Meeting

Wie können wir die Situation verbessern?

Büroangestellte verbringen im Schnitt 25 Stunden pro Monat in Meetings.

Sie werden mehrheitlich als ineffektiv empfunden.

80% glauben am eigenen Arbeitplatz produktiver zu sein.

50 empfinden Meetings langweilig und sie würden zu keinen klaren Ergebnissen führen.

Verständlich, dass viele während einer Sitzung etwas anderes tun. Sie schreiben Mails oder surfen.

Tipps:

- Die Teilnehmer müssen vorinformiert werden: Um was es geht. Ziele.

- Stellen Sie konstruktive Fokussierungsfragen. (Welches ist der wichtigste Punkt?)

- Nur jene einladen, die es betrifft.

- Schlagen Sie eine Schnellfeuerrunde vor: Jeder sagt in einem Satz seinen Beitrag zum Diskussionsthema.

- Ersetzen Sie das Brainstorming durch ein Brainwriting. Zuerst Idee aufschreiben, dann kommentieren

- Fragestellung zuerst in Zweiergruppe besprechen - Resultate ins Plenum einbringen

- Thema auf Flipchart skizzieren dann von beteiligten ergänzen lassen

LINKS:
www.rhetorik.ch/Meetings/Zeitverschwendung.html
Meetings als Zeitverschwendung. von Marcus Knill. Der bösartige Spruch hängt bereits in vielen Sitzungszimmern: Sind Sie einsam? Arbeiten Sie allein?
www.rhetorik.ch/Meetings/Meetings.html
31. März 2002 ... Sitzungen sind notwendig, aber sie bleiben allzu oft eine Quelle der Unzufriedenheit. In der Praxis sind Meetings: zu häufig; zu chaotisch; die ...
www.rhetorik.ch/Wut/Wut.html
Ein unbedachtes Wort an einem Meeting und schon kocht in uns die Wut hoch. Alle kennen die körperlichen Reaktionen einer Wutattacke: Der Blutdruck steigt.
www.rhetorik.ch/Meetings/Sitzungen.pdf
Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat
Sitzungen – zu neudeutsch Meetings genannt – verursachen oftmals. Ernüchterung: Wenig oder gar nichts wurde erreicht, trotz endlosem Monolog.
www.rhetorik.ch/Aktuell/15/04_25/index.html
25. Apr. 2015 ... In der Washington Post wurden (mit einem Augenzwinkern) Tips gegeben, wie man in einem Meeting gut aussehen kann. In den USA gibt es ...



www.rhetorik.ch/Ueberzeugen/Argumente.html
2. Juli 2004 ... ... die Zuhörer zuzuschneiden. Wer es vor dem Meeting schafft, ein Persönlichkeitsprofil seines Gegenübers zu zeichnen, der hat einen Vorteil.
www.rhetorik.ch/Aktuell/17/11_15a/sitzungen.pdf
Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat
15. Nov. 2017 ... Lösungen für er folgreiche Besprechungen. Bernd. Steffens bietet ein ganzheitliches und umfassendes Buch zum The ma Meetings. Books.ch.


Sonntag, 17. Februar 2019

Tätowierte nach wie vor benachteiligt


  • Tätowiert und gepierct = unprofessionell?

    Tätowiert und gepierct = unprofessionell?

    Tattoos und Piercings am Arbeitsplatz sind auch heute noch ein Problem, wie uns Tätowierte und Gepiercte erzählen.

    KOMMENTAR: Es wird zu leichtfertig tätowiert und gepierct. Wüssten dei Betroffenen mit welchen Schmerzen, Problemem und Kosten ein Tatoo weggelasert oder wegoperiert werden muss, würde niemand so leichtfertig seinen Körper wie Urbewohner verunstalten.
    Wenngleich an einigen Arbeitsplätzen Tatoos toleriert werden, merkrn dei Betroffenen auf Schritt und Tritt, dass Kunden, Mitarbeiter usw. ihre kritischen Gedanken zu der angeblichen "Verschönerung" der Hautoberfläche machen. Wenngleich nichts gesagt wird, die negativen Gedanken werden stäendig nonverbal wahrgenommen. Von akzeptanz keine Spur. Vor allem im Beruf handelt sich der Tätowierte mehr Nach- als Vorteile ein. Es lohnt sich, auf irreversible Aussagen auf der Haut zu verzichten. 

Samstag, 16. Februar 2019

Wichtige Mutationen in der TV Welt





Prominenter Zugang beim BLICK
Jonas Projer wechselt zur Blick-Gruppe

Bildergebnis für jonas Projer

 

Jonas Projer wechselt zur Blick-Gruppe. Der TV-Journalist wird dort die Leitung für das Projekt «Blick TV» im Range eines Chefredaktors übernehmen.
Jonas Projer wechselt zur Blick-Gruppe
SRF-Scherrer wird Nachfolger

 Markus Gilli (63) verlässt Tele Zürich



Markus Gilli (63) verlässt mit Eintritt des Pensionsalters den TV-Sender «Tele Züri», berichtet die «NZZ». Nachfolger des bekannten Journalisten soll mit Pascal Scherrer (45) der bisherige Programmleiter von «Radio SRF 3» werden.






Jonas Projer wechselt zur Blick-Gruppe
Jonas Projer wechselt zur Blick-Gruppe