Freitag, 26. Oktober 2018

Immer die gleiche Frage



Am 28. Oktober ist es wieder so weit: Wir stellen unsere Uhren von der Sommer- auf die Winterzeit um. 
Die Frage werden Sie mit folgender Eselsbrücke künftig immer richtig beantworten:

Zeitumstellung 2018: 

Die "Gartenmöbel"-Eselbrücke hilft beim Vor oder Zurück

Mit einer kleinen Eselsbrücke lassen sich die Infos zur Zeitumstellung leicht im Kopf behalten:

Es wird Frühling, die Sonne scheint länger, die Temperaturen steigen, die Vögel zwitschern. Was machen sie zu diesem Zeitpunkt mit ihren Gartenmöbeln? Richtig, Sie stellen sie aus der Garage hinaus VOR das Haus.
Im Herbst, wenn die Tage kürzer und kälter werden, die Vögel längst gen Süden geflogen sind und grau-braun die dominierende Farbe draußen ist, stellen Sie Ihre Gartenmöbel ZURÜCK in die Garage.

Mit dieser kleinen Geschichte können Sie sich ganz einfach merken, wie die Uhren umgestellt werden: im Frühjahr vor, im Winter zurück.

Nun fällt die Antwort leichter.
 


In welche Richtung wird die Uhr umgestellt?


zurückvor

Donnerstag, 25. Oktober 2018

Schon wieder - Dennoch lächelt sie wie gewohnt Pannen weg




Berater-Affäre im Verteidigungsministerium: Von der Leyen räumt Fehler ein





Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (60, CDU) war wegen der externen Berater vergangene Woche in Erklärungsnot geraten
Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (60, CDU) war wegen der externen Berater vergangene Woche in Erklärungsnot geraten 
Sie kündigte an, eine zentrale Vergabestelle einzurichten und auch die Fachaufsicht über nachgeordnete Ämter zu stärken. „Da müssen wir ran.“ Von der Leyen war nach einem Bericht des Bundesrechnungshofs unter Druck geraten. Ohne Ausschreibungen und hinreichende Begründungen seien jährlich bis zu 150 Millionen Euro geflossen.

Recherchen der BILD am SONNTAG zeigten, wie dicht der Beraterfilz in von der Leyens Ministerium war. Im Fokus: die langjährige rechte Hand der Ministerin, Ex-Rüstungsstaatssekretärin Katrin Suder. Sie hatte ihr Amt im Mai aufgegeben, ist heute Vorsitzende des Digitalrats der

Die Ermittlungen seien durch eine Anzeige gegen die Ministerin Ursula von der Leyen vom 30. September ausgelöst worden, die offenkundig von einem Insider aus dem Umfeld des Ministeriums stamme, berichtete „Spiegel Online“.

Die Ministerin machte in dem Interview zugleich deutlich, dass sie auch in Zukunft weiterhin gerade im IT-Bereich auf Expertise von außen angewiesen sei. Von der Leyen setzt unter anderem bei der pannengeplagten Rüstungsbeschaffung seit langem stark auf externe Berater.

„Ob das wirklich von Einsicht in der Berater-Affäre zeugt oder eher eine PR-Nummer zur Selbstverteidigung ist, bleibt ihr Geheimnis“, sagte Lindner. Und weiter: „Wie groß der Aufklärungswille der Ministerin wirklich ist, wird sich daran zeigen, wie sie mit unseren zahlreichen Fragen und der Bitte nach Akteneinsicht umgeht“.
KOMMENTAR:
Erstaunlich, wie es die Pannen Ministerin versteht, in der Oeffentlichkeit die Teflon Frau zu demonstrieren.
Jahrelang steht sie im Gegenwind und wirkt trotz zahlreicher Pannen stets als Siegerin. Sie weiss: Ich werde von Angela Merkel getragen.
Vielleicht haben sich auch die teuren Berater gelohnt, die es fertig gebracht haben, dass die Verteidigungsministerin bislang ohne Schaden alle Hürden schadlos überwinden konnte.
LINKS:
www.rhetorik.ch/Aktuell/17/06_04/sn.pdf
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6. Juni 2017 ... Beispiel der deutschen Verteidigungs- ministerin Ursula von der Leyen, wie sich die bekannte und gut vernetzte. Politikerin demontiert hat ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/06/06_13/index.html
Die siebenfache Mutter und deutsche Familienministerin Ursula von der Leyen polarisiert vor allem nach ihren Medienauftritten. Dies machten Kommentare und  ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/13/12_23/index.html
23. Dez. 2013 ... Kaum im Amt, hat neue Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen einem Blitzbesuch in Afghanistan absolviert. Sie weiss wie man im ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/14/10_23/11_14.pdf
Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat
23. Okt. 2014 ... Mehr Schein als Sein: Die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen galt lange Zeit als Favoritin für das Kanzleramt. Doch jetzt ...
 

Mittwoch, 24. Oktober 2018

Einmaliges Abendrot am Dienstagabend

Leserphotos



Samstag, 20. Oktober 2018

Sprachsprechstunde

Woran erkennt man Populisten?
Martin Ebel über Politiker, die vorgeben, die Interessen des Volkes zu vertreten und für alle Probleme einfache Lösungen zu haben. 


DER KONTRAPUNKT ZUR DIREKTEN DEMOKRATIE:

Marcus Knill: Verteufelter Populismus

Im deutschen Fernsehen wurde nach der überraschenden Trump-Wahl der sogenannte Populismus verteufelt, alle patriotischen Parteien als Populisten gebrandmarkt und mit sämtlichen Parteien am rechten Flügel in den gleichen braunen Topf geworfen. Im Grunde genommen werden damit auch demokratische Entscheide in Frage gestellt.
Mich erstaunten folgende einseitige Aussagen, die ich in zahlreichen Analysen und Kommentaren vernommen hatte:
- Wenn das Volk «falsch» entscheidet, muss man sich fragen, ob wir überhaupt das Volk entscheiden lassen sollen.
- Das Volk ist unfähig, differenziert zu denken.
- Das Volk lässt sich verführen.
- Volksentscheide lassen den Populismus erstarken.
- Die Mehrheit hat nicht immer recht, deshalb stösst die direkte Demokratie an Grenzen.
- Populismus ist gefährlich, weil bei Mehrheitsentscheiden die Minderheiten unter die Räder kommen.
- Der fragwürdige Entscheid in den USA verdeutlicht, dass man bei wichtigen Fragen das Volk nicht allein entscheiden lassen darf.
Nicht nur in der ARD versuchten in den letzten Tagen Moderatoren, Politologen und Analytiker alle Bewegungen auf der rechten Seite – AfD, Trump-Anhänger, die Le-Pen-Bewegung in Frankreich usw., aber auch die SVP in der Schweiz – als nationalistisch, populistisch, nationalkonservativ oder rechtsextrem abzustempeln. In verschiedensten Sendegefässen wurde die Bevölkerung immer wieder vor Volksbewegungen gewarnt.
Es zeigt sich, dass für Länder, welche die Demokratie nicht gekannt haben, Volksentscheide ungewohnt sind und vermutlich deshalb nicht geschätzt werden. Für viele meiner Freunde in Deutschland ist die direkte Demokratie auf ihren Staat nicht übertragbar. Ein Journalist aus dem süddeutschen Raum sagte mir: «Bei der Einwanderungsfrage hat sich gezeigt: Wir können froh sein, dass wir keine direkte Demokratie haben.» Deutschland kennt weder Referendum noch Initiative.
Als direkte Demokratie wird – im Gegensatz zu der in vielen anderen Staaten der Welt üblichen parlamentarischen Demokratie – die in der Schweiz heimische Variante der Demokratie bezeichnet, bei der das Volk nicht nur über Wahlen, sondern durch häufige Volksabstimmungen direkten Einfluss auf die Politik nehmen kann.
Zweifel an den Volksentscheiden sind nichts Neues. In Diskussionen mit Studenten dominierte bereits vor Jahren der Einwand: Das Volk kann komplexe Zusammenhänge gar nicht erfassen. Es fehlt die Kompetenz bei Laien. Deshalb sei es besser, wenn wir bei nachhaltigen Entscheiden (beispielsweise Umweltschutz) Experten entscheiden lassen. Es trifft tatsächlich zu: Im Alltag können zahlreiche Volksentscheide hinterfragt werden.
Demokratisch gefällte Mehrheitsentscheide sind aber viel weniger gefährlich, als Entscheide, welche von Monarchen oder Technokraten zu schnell umgesetzt werden und dann vom Volk nicht mehr korrigiert werden können.
Übrigens: Statt jene Parteien, die bei der Bevölkerung ankommt, als Populisten zu verschreien, müssten andere Parteien die Sorgen und Nöte des Volkes ernster nehmen. Dies hat erstaunlicherweise die amerikanische Presse nach der Trump-Wahl selbstkritisch eingestanden. Viele Politiker und Journalisten wüssten derzeit gar nicht mehr, was den Stimmberechtigten unter den Nägeln brennt.
Der Begriff «Populist» deutet eigentlich nur darauf hin, dass die Sorgen der Bevölkerung thematisiert und ernst genommen werden. Heute wird der Begriff leider bewusst nur noch mit negativen Vorzeichen versehen. Für mich gilt nach wie vor folgendes Churchill-Zitat: «Die Demokratie ist die schlechteste aller Staatsformen, ausgenommen alle anderen.»


 

 




Freitag, 19. Oktober 2018

Kampagnen zur Selbstbestimmungsinitiative lanciert

Das Plakat der Befürworter

Selbstbestimmungsinitiative 

Komet kreierte diese Kampagne

Keine Schäfchen oder Messerstecher: Die Kampagne der SVP kommt ungewohnt daher – und von einer anderen Agentur.
Die Gegner fahren hingegen gröberes Geschütz auf

Noch nie wurde die SVP so hart angegriffen.



Bildergebnis für Plakat gegen die Selbstbestimmungsinitiative

Verkehrte Welt:

Die Gegner haben ein prall gefüllte Kasse und provozieren in SVP Manier.
Der Kampf David gegen Goliath scheint aussichtslos. Dennoch zittern die Gegner vor einem Ja.
Auch bei der EWR Abstimmung waren alle gegen die SVP.

Donnerstag, 18. Oktober 2018

Mundartwörter (SRF)

Urige Wörter, heutige Sprache

Dieser Link öffnet das Video in einem neuen Fenster.: Video «Mundartgeschichte von Kilian Ziegler» abspielen Video «Mundartgeschichte von Kilian Ziegler» abspielen

«Ned täubele, nor ned überuttere» – eine Mundartgeschichte