Dienstag, 7. August 2018

Die Meinungen gehen beim Tatortexperiment auseinander

 Zu vieles ist absurd- Ein Tatort zum vergessen

AUS BLICK-ONLINE:
Die Meinungen gingen im Vorfeld auseinander: «Bild» warnte vor dem «schlechtesten ‹Tatort› aller Zeiten». «Der Spiegel» schwärmte von «grossem Kino». Gestern endlich war das One-Take-Wunder «Die Musik stirbt zuletzt» von Dani Levy zu sehen. Und tatsächlich ist das formale Wagnis, einen Krimi ohne einen einzigen Schnitt zu erzählen, sehenswert. Der Zuschauer wird sofort in die Handlung hineingerissen.
Die Geschichte hingegen ist zu ambitioniert. Form und Inhalt kommen sich nicht entgegen – ein einfacherer Plot hätte das technische Experiment besser zur Geltung gebracht. Walter Loving, ein Unternehmer und Mäzen, engagierte sich im Zweiten Weltkrieg als Fluchthelfer von Juden – und wurde reich dabei. Findige Köpfe beginnen zu rechnen: Wie alt wäre dieser Loving heute und könnte er wirklich noch einen Galaabend ausrichten? Es bleibt nicht die einzige Ungereimtheit. Weshalb genau wird vor dem KKL demonstriert?
Anderes ist schlichtweg absurd: Zum Beispiel die Pianistin, die sich ohne Gefühlsregung an den Flügel setzt, nachdem ihr Bruder vergiftet worden ist. Oder der Arzt, der während des Reanimierens Zeit findet, Leute mit den Worten aus dem Raum zu weisen, er müsse hier arbeiten. Geradezu albern sind die Drohanruf-Sequenz mit dem Stimmenverzerrer und die Kurznachrichten, die eingeblendet werden, weil sie nicht filmbar sind. Auch die ungewöhnlichen Tenues der Kommissare (Liz Ritschard im Ballkleid, Reto Flückiger als Fussballfan) sind kein Mehrgewinn. Doch Levy hat etwas gewagt und TV-Geschichte geschrieben. Das bleibt.

René Hildbrand im Persönlich urteilt treffend:

Dani Levys riskantes Unterfangen ist gründlich misslungen. Wir sahen oft Wackelbilder wie vor 25 Jahren beim Start der regionalen TV-Sender und erlebten teils geradezu tollkühne Kameraschwenks. Verworren, zu konstruiert oft unlogisch bis abstrus der schwer verdauliche Fall: Ein Benefizkonzert im Kultur- und Kongresszentrum Luzern (KKL) sollte den in Konzentrationslagern umgekommenen Juden gedenken. Eingeladen zum Anlass hat der steinreiche Mäzen Walter Loving (blendend gespielt vom 84-jährigen Österreicher Hans Hollmann). Der Patriarch soll vielen Juden das Leben gerettet haben. Doch dahinter verbirgt sich ein dunkles Geheimnis, das während dem Konzert aufbricht.
Es gab Beschuldigungen, Bedrohungen, einen Giftanschlag, eine lächerliche Verfolgungsjagd, aber keine Leiche. Wie sagt der geständige Walter Loving am Schluss: «Scheitern und Erfolg sind Geschwister.» Auch auf diesen Schweizer Sonntagskrimi trifft das erste zu.
Auch wenn sie öffentlich nicht dazu stehen: Die Schweizer «Tatort»-Häuptlinge wissen seit vielen Jahren, dass ihre Krimis auch in Deutschland und Österreich mehr schlecht als recht ankommen. Darum ist es noch unbegreiflicher, dass mit einem hektischen One-Take-Streifen voll auf Risiko gesetzt wurde. Oder war es pure Verzweiflung?
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Ein Rennen gegen die Zeit: Flückiger (Stefan Gubser) und Ritschard (Delia Mayer) ermitteln während eines laufenden Konzerts. (Bild: ARD Degeto/SRF/Hugofilm)


 

FAZIT:
Dieser Tatort mag zwar in die Geschichte eingehen.
Doch müssten die negativen Echos von den Machern trotzdem ernst genommen werden.
Vor allem die unruhige Kameraführung.
Auch der über Strecken  unbefriedigende Ton.
Die unglaubwürdigen Szenen mit dem absurden Erzähler
oder die Situation, dass Flückiger seinen Sohn an den Tatort mitnehmen durfte.
Fragwürdig ist auch der erfolgreiche Luftröhrenschnitt mit dem Sackmesser.

Montag, 6. August 2018

Krisenkommunikation

Die offizielle Information ist vorbildlich

Sachverhalte werden beschrieben
Nur erhärtete Fakten wurden genannt
Auf Mutmassungen, Hypothesen wird nicht eingegangen
Es wurden keine Namen über die Medien bekannt gegeben.
 

Die Medien haben hingegen vor Abschluss der Untersuchungsergebnisse bereits zahlreiche  mutmassliche Gründe genannt:

- Alter der Maschine
- Ungenügende Wartung?
- Bei Hitze ist der Auftrieb geringer
- Waren die Motoren überhitzt?
- Pensionierte Piloten
- Haben die Piloten zu viel riskiert?
- Wurde ein Kabel touchiert?
usw.

Flugunglück in der Schweiz "Sie stürzte wie ein Stein zu Boden"

20 Menschen starben beim Absturz einer historischen Ju-52 in der Schweiz. Experten rätseln über die Unglücksursache, ein Verdacht steht im Raum: Die Hitze könnte eine Rolle gespielt haben. Quelle Spiegel)
Katastrophe mit 20 Toten: Absturz in den Alpen 
 

Samstag, 4. August 2018

Hitze und Dürre schadet auch den Wäldern

Hitze und Dürre : Das hält der Wald nicht aus




Die Dürre trocknet nicht nur Äcker aus, sondern auch Deutschlands Wälder. Das zeigen aktuelle Satellitenbilder gut. Der Wald der Zukunft wird anders aussehen müssen.

Freitag, 3. August 2018

Bei dieser Hitze geht nichts über ein kühles Bad

Hunde, Katzen und Co.: Tierische Hitze 
Quelle: Spiegel - online

Donnerstag, 2. August 2018

Sommerschulen boomen

Schulen ohne Hausaufgaben - dafür büffeln in den Ferien

Grosse Nachfrage nach Ferien-Nachhilfe

Dass so viele Schülerinnen und Schüler während den Ferien büffeln, freut Lukas Alt, Geschäftsführer von «fit for school». Dieses Jahr bietet seine Schule zum ersten Mal in allen grösseren Schweizer Städten solche Ferien-Lernkurse an.
«Es geht auch immer um innerfamiliäre Konflikte», sagt er. Die Eltern seien froh, dass sie zu Hause nicht mehr Druck aufsetzen müssten und dass das Kind selbstständig arbeitet. 450 Franken kostet eine Woche Mathematik-Nachhilfe. Das sei verhältnismässig wenig, so Alt. (SRF)

Bildergebnis für Sommerschule

KOMMENTAR: Das war vorhersehbar. Wenn die Schule den Stoff während der Schulzeit zu Hause nicht mehr vertiefen lässt, muss das Defizit zwangsläufig in den Ferien wettgemacht werden.
Uebrigens ist es erwiesen, wer drei bis fünf Wochen den Schulstoff nicht wiederholt, vergisst sehr viel.

Den betuchten Eltern kann  nicht verboten werden, die Kinder in den Ferien Defizite zu eliminieren.
Der Verzicht auf Hausaufgaben  fördert eine Zweiklassengesellschaft. Ein unbedachter Vorschlag.
Uebrigens: Die Befürchtung, dass Sommerschulen Kinder überfordern, sticht nicht, wenn das Kind bei der gezielten Förderung genügend Freizeit hat.  Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, in den Ferien spielend zu lernen.

Mittwoch, 1. August 2018

Zum 1. August


Am Dienstag: 39 Grad heiss in Deutschland

Kühle Orte in Deutschland: So cool! 
Bis zu 39 Grad heiß ist es in Deutschland - der bisherige Hitzerekord diesen Sommers. Da muss Abkühlung her! Hier sind die besten Tipps für coole Zufluchtsorte. (Quelle Spiegel) mehr... [ Forum ]