Mittwoch, 1. August 2018

Zum 1. August


Am Dienstag: 39 Grad heiss in Deutschland

Kühle Orte in Deutschland: So cool! 
Bis zu 39 Grad heiß ist es in Deutschland - der bisherige Hitzerekord diesen Sommers. Da muss Abkühlung her! Hier sind die besten Tipps für coole Zufluchtsorte. (Quelle Spiegel) mehr... Forum ]

Dienstag, 31. Juli 2018

Warnung!

Hitzewelle rollt an
Bildergebnis für hitzewelle 2018

«Für gewisse Bevölkerungsgruppen können die hohen Temperaturen ein Gesundheitsrisiko darstellen», warnt das Bundesamt für Gesundheit (BAG). Ältere Menschen, kranke Personen, Schwangere und Kleinkinder zählen zur Risikogruppe. Das BAG empfiehlt:
-  Körperliche Anstrengungen während der heissesten Tageszeit vermeiden
 - Wohnung und Körper möglichst kühl halten
 - Viel Wasser trinken (mindestens 1.5 Liter pro Tag)
-  Erfrischende, kühle Speisen zu sich nehmen
 - Während und nach sportlichen Betätigungen Salzverlust ausgleichen
Heissester Tag des Jahres
 
Gestern wurde in der Schweiz vielerorts der bisher heisseste Tag des Jahres registriert. Am Flughafen Zürich wurden zum Beispiel 35.4 Grad gemessen. Auch im Tessiner Dorf Cevio stieg die Marke auf 35 Grad.
An vielen Orten im Aargau, im Wallis und Graubünden gab es über 34 Grad. Auch in den kommenden Tagen bleibt es heiss, die Hitzewelle dauert bis mindestens zu Beginn der kommenden Woche an, wie MeteoNews berichtet.

Montag, 30. Juli 2018

Biene am Zitronenbaum


Bee with full Pollen Baskets On Lemon Tree - YouTube

https://www.youtube.com/watch?v=2KpFGHPxvfs
vor 8 Stunden - Hochgeladen von Oliver Knill
CORAL REEF AQUARIUM COLLECTION 「24/7」 Relaxing Music for Sleep, Study, Yoga & Meditation Cat ...

(0.35 Sekunden) 

Samstag, 28. Juli 2018

Zum gestrigen Blutmonderlebnis am Himmel

Die längste totale Mondfinsternis des Jahrhunderts zog viele Menschen in der Schweiz in ihren Bann. 

Zu sehen gab es nichts weniger als den «Blutmond», wie der in kupferrotes Licht getauchte Erdtrabant im Volksmund genannt wird. Und das nicht zu knapp: 

Ganze 103 Minuten tauchte der Mond in den Kernschatten der Erde ein – die längste totale Mondfinsternis des 21. Jahrhunderts.

Warum dauerte die Mondfinsternis so lange? Mit 103 Minuten ist die heutige Mondfinsternis besonders lang, wie Christoph Siegrist von SRF Meteo bestätigt. Für den Grund verweist er auf die sogenannten Kepplerschen Gesetze. «Wenn der Mond weit weg ist, bewegt er sich langsamer um uns herum, als wenn er nahe ist.» Der Mond habe seinen erdfernsten Punkt rund 15 Stunden vor der Finsternis. «Er ist dann wirklich weit weg und bewegt sich entsprechend langsam.» So dauere auch die Finsternis länger.
Warum ist der Blutmond rötlich? 
 Das Sonnenlicht scheint durch die Erdatmosphäre auf den Mond. «In der Atmosphäre wird das ganze Licht weggestreut – ausser der rote Lichtanteil», erklärt Siegrist. Das rote Licht komme dann beim Mond an. Ähnlich verhalte es sich beim Sonnenuntergang, bei dem das Licht ebenfalls einen langen Weg durch die Erdatmosphäre zurücklege. Quelle SRF

Freitag, 27. Juli 2018

Information erfolgt zu spät

Ex-Ferrari-Chef

26. Juli 2018 

Nun äussert sich nun doch noch das Spital zu Marchionnes Tod

Nach dem Tod des Ex-Ferrari-Chefs hat nun das Universitätsspital Zürich eine Stellungnahme geschickt. (aus 20 Min)


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Sergio Marchionne soll im Universitätsspital Zürich um sein Leben gekämpft haben, wo er am Mittwoch, 25. Juli 2018, gemäss Medienberichten gestorben ist.
Sergio Marchionne hat sich vor seinem Tod über ein Jahr lang immer wieder im Universitätsspital Zürich (USZ) behandeln lassen. Das Spital bestätigte am Donnerstag, dass der langjährige Fiat-Chrysler-Chef Patient am USZ war. Es reagierte damit auf diverse Medienberichte.
Das Spital schrieb in der Mitteilung von einer «schweren Erkrankung». Obwohl sämtliche Möglichkeiten der Spitzenmedizin ausgeschöpft worden seien, sei Marchionne leider verstorben. «Wir bedauern seinen Tod ausserordentlich und drücken der Familie unser tiefstes Beileid aus.»

Komplikationen nach Schulteroperation
Am Mittwoch hatte Fiat den Tod des 66-jährigen italo-kanadischen Managers bekannt gegeben. Nach einer Schulteroperation sei es zu unerwarteten Komplikationen gekommen, die sich verschlechtert hätten, hatte es in einer ersten Begründung geheissen. Medien berichteten später, Marchionne habe an einer Krebserkrankung gelitten, operiert worden sei er wegen eines Sarkoms an der Schulter.
Zur Art der Erkrankung gab das Unispital keine Details bekannt. Das Arztgeheimnis habe einen hohen Stellenwert für das USZ, hiess es in der Mitteilung. Die Orientierung über den Gesundheitszustand sei Sache der Patientinnen und Patienten oder deren Angehörigen.
Medienspekulationen vermeiden
Aus diesem Grund habe das USZ bis zum jetzigen Zeitpunkt keine Stellung zur Hospitalisierung und Behandlung von Sergio Marchionne genommen. Die jetzige Stellungnahme erfolgte gemäss den Angaben, um weitere Medienspekulationen zu vermeiden.
KOMMENTAR: Diese  Information hätte früher erfolgen müssen. Medien dürfen nicht im Regen stehen gelassen werden. Wenn geschwiegen wird, kommt es zu Gerüchten, Vermutungen, Falschinformationen und Medienspekulationen. Es gibt Aussagen, die gemacht werden können, ohne das Arztgeheimnis zu verletzen.

Mittwoch, 25. Juli 2018

Sauberkeit hemmt die Verschmutzer

«Eine sogenannte Verantwortungsdiffusion»
Wieso diese einfach achtlos draussen liegen gelassen werden, weiss Jürg Artho. Er leitet die Sozialforschungsstelle des Psychologischen Instituts der Universität Zürich: «Es handelt sich dabei um eine sogenannte Verantwortungsdiffusion.» Die Leute denken: Wenn andere ihren Müll nicht wegräumen, muss ich das auch nicht. «Man kommt sich schnell blöd vor, wenn man der Einzige ist, der sich Mühe gibt und etwas Gutes für die Allgemeinheit tut. Man steckt in einem sozialen Dilemma.» Das Resultat: Bald sammelt keiner mehr den Abfall zusammen.
Den Typ «Sommergüselgrüsel» gebe es dabei aber nicht – jeder unterliege bis zu einem gewissen Masse diesem Mechanismus, so Artho. Das Problem auf die Jungen abschieben, zähle auch nicht, obwohl bei ihnen zu beobachten sei, dass sie allgemein unüberlegter handelten, Grenzen ausloteten und ein unangepassteres Verhalten hätten – auch im Bezug auf Littering. Auch sei der Gruppendruck bei Jugendlichen ausgeprägter. Doch einer grundsätzlich anderen Persönlichkeit als bei älteren Leuten sei dies nicht geschuldet. «Es ist einer der Antriebe der Menschen, zu machen, was andere auch machen.» Bei Erwachsenen werde dieser Trieb sogar gerne unterschätzt.
Je weniger Müll, desto grösser die Hemmungen
Wie ist dem unordentlichen Treiben beizukommen? Mit einer Umkehrtaktik. ERZ reinigt gezielt nach Zeiten, in denen viel los war, und vor der nächsten Welle an Parkbesuchern oder Seeflanierern. «Je sauberer es ist, desto mehr Hemmungen haben die Leute, etwas liegenzulassen», sagt Filli.
Auch Bussen sind möglich, für den Fall, dass jemand den öffentlichen Raum verschmutzt. Diese können allerdings nur durch die Stadtpolizei und nicht durch den Reinigungsdienst ausgestellt werden. Mit Verboten und Sanktionen sei laut Artho sowieso sparsam umzugehen. «Denn übermässig viele Verbote können dazu führen, dass die Menschen sich nicht mehr am gesundem Menschenverstand und am Gemeinschaftssinn orientieren.» Stattdessen würden sie alles als ausdrücklich erlaubt verstehen, was nicht ausdrücklich verboten sei.
Was eher helfe als Verbote: eine gute Erziehung. Diese lege generell den Grundstein dafür, wie stark der Solidaritätsgedanke einer Person ausgeprägt sein wird. Auch dieser Prozess sei natürlich Zeiten unterworfen, in denen man sämtliche Prinzipien über Bord werfe, zum Beispiel in der Pubertät. Doch mit dem Denken an die Gesellschaft und dem Litteringproblem sei es oft wie mit dem Wandern: «Früher musste ich, dann wollte ich nicht mehr, heute gehe ich wieder.» (Tages-Anzeiger)