Mittwoch, 21. März 2018

Weshalb hat die AfD Erfolg?

Wer sich benachteiligt fühlt, wertet andere ab
Bildergebnis für Abwertung
Insgesamt meinen die Befragten, dass die Regierungspolitik und die Medien die «Agenda der Bürger» nur unzureichend aufgreifen

Das erzeugt bei ihnen ein Gefühl der Benachteiligung, die Folge ist die Abwertung anderer Menschen, insbesondere von Migranten. Die Forscher sprechen von einer «vergleichenden Abwertungslogik». Eine eigentliche Fremdenfeindlichkeit habe sich in den Gesprächen nicht als Muster gezeigt.
Die Forderungen nach einer nationalistischen Politik beruhen im Wesentlichen auf dem Gefühl, dass die Politik die falschen Prioritäten setzt. So besteht oft die Wahrnehmung, dass etwa Massnahmen zur Bewältigung der Flüchtlingskrise nicht grundsätzlich falsch sind, dafür aber Anstrengungen vor Ort ausbleiben, um handfesten Herausforderungen im Alltag zu begegnen, wie zum Beispiel dem steigenden ökonomischen Druck auf Geringverdiener oder Lücken in der Daseinsvorsorge.
«Les Oubliés – Die politisch Verlassenen»: Kurzfilm zur Studie «Rückkehr zu den politisch Verlassenen». Quelle: Youtube/Progressives Zentrum
«Viele Befragte glauben, dass sozial und geografisch Gesellschaftsräume entstanden sind, aus denen sich die Politik zurückgezogen hat», heisst es in der Studie. Sie kritisieren etwa fehlende Sozial- und Verkehrsinfrastrukturen. Der Politik werfen sie vor, Lösungen für spürbare Probleme im Alltag zu verweigern. «Es herrscht ein Gefühl des Verlassenseins. Ein Gefühl, vom Staat im Stich gelassen worden zu sein.»
Die Studie stellt auch fest, dass zentrale Narrative der Populisten weitaus weniger stark verfangen als angenommen. «Wenn die Leute politische Zusammenhänge mit eigenen Worten schildern, spielen Islamisierung, Europaskepsis, pauschale Medienkritik oder die Betonung der nationalen Identität kaum eine Rolle.» Im Gegenteil: «Zum Beispiel wird Europa mehr als Teil der Lösung denn als Problem gesehen.»
«Agenda der Bürger» muss «Agenda der Politik» sein
Das Fazit aus der Studie ist klar: Die Politik muss sich mehr um die politisch Verlassenen kümmern, ihre Probleme anerkennen und Lösungen dafür entwickeln. So sollen die Parteien über Bürgerbüros versuchen, stärker vor Ort präsent zu sein. Die «Agenda der Bürger» muss wieder die «Agenda der Politik» werden. In dieser Hinsicht seien auch die Medien gefordert, heisst es in der Studie. In abgehängten Regionen müssten Infrastrukturen zur Förderung der Chancengleichheit aufgebaut werden. Zudem gelte es, den Strukturwandel gesellschaftsverträglich zu gestalten. Dabei müsse die Debatte über die Digitalisierung stärker an die Bevölkerung herangetragen werden.
Ausserdem muss der Studie zufolge der Staat für ein Mindestmass an öffentlicher Daseinsvorsorge sorgen und vor allem mehr gesellschaftliche Solidarität garantieren. «Einer Gesellschaft, die sozial tief gespalten ist, fehlen die Voraussetzungen für das Mass an Humanität, das ihr auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise im Herbst 2015 von oben auferlegt wurde.» Innere Solidarität sei Voraussetzung für äussere Solidarität. (Tages-Anzeiger)

KOMMENTAR: Diese "vergleichende Abwertigkeitslogik" hat mit der Einwanderungsproblematik zu tun. Ueberall auch in den USA und vielen europäischen Staaten führt der Vergleich der sozial Schwachen mit den unterstützten Asylbewerbern zu einem Gefühl der Benachteiligung.

Dienstag, 20. März 2018

Zum heutigen Weltglückstag

Was ist Glück? Und wie finden wir es?
Es lohnt sich  heute einen Augenblick
diese zwei Fragen zu beantworten.
Hier eine Antwort:
Bildergebnis für Glück 

Laut dem «World Happiness Report» der Uno gehören die Schweizer zu den glücklichsten Menschen
der Welt. Aber man merkt es ihnen gar nicht an,
Checken Sie bei sich diese Faktoren:

Bildergebnis für Glück

Rückschlag für selbstfahrende Autos

Selbstfahrendes Auto kollidiert mit einer Frau - Frau stirbt

In Arizona kommt eine Frau bei einem Unfall mit einem selbstfahrenden Uber-Auto ums Leben. Wie die Polizei der Stadt Tempe am Montag mitteilte, kollidierte das Fahrzeug mit der Frau, die gerade eine Strasse überquerte. Zwar habe ein Fahrer am Steuer gesessen; das Auto sei aber zum Zeitpunkt des Unfalls autonom gefahren, teilten die Ermittler mit. Der kalifornische Fahrdienstvermittler stoppte bis auf Weiteres Testfahrten selbstfahrenden Autos in Amerika und Kanada. (Quelle NZZ)
Selbstfahrendes Auto tötet Fussgängerin – Uber schuldlos?

Selbstfahrendes Auto tötet Fussgängerin – Uber schuldlos?

KOMMENTAR:

Die Frage konnte bislang nie schlüssig beantwortet werden, wer bei so einem Unfall haftet. Dieser Unfall wird sicherlich die Schuldfrage forcieren. Ich kann mir  vorstellen, dass in naher Zukunft das automatisierte Fahren nur auf gesperrten Hauptstrassen erlaubt wird. Den Technikfeinden müssten zu Kenntnis nehmen, dass der Flugverkehr dank Automatisierung sicherer geworden ist. 100 %ige Sicherheit gibt es bekanntlich nirgends. 

Uebrigens:

Das Fahrzeug ist autonom mit einem Sicherheitsfahrer am Steuer unterwegs gewesen.

Montag, 19. März 2018

Fahrlässige Nachsicht

Kinder schlagen Eltern.
Schüler drohen Lehrer.

Zu oft werden die Augen zu gedrückt 
und im Lehrerzimmer hört man:

Er hat es ja nicht so gemeint.
Die Aggression legt sich dann schon wieder.
d.h.

Worte werden zu wenig ernst genommen.
Es wird zugewartet, bis sich Situationen zuspitzen.
Die Folge (aus BILD):

Schule warnte die Behörden 

immer wieder vor dem Jungen  

7-Jähriger sticht Lehrerin nieder



Schule warnte die Behörden immer wieder vor dem Jungen | 7-Jähriger sticht Lehrerin nieder
Alle wussten, welche Gefahr von dem aggressiven Jungen (7) ausgeht. Doch es passierte – nichts. Jetzt griff der Zweitklässler zum Messer – und stach es einer Lehrerin in den Bauch!
Lesen sie über den ungeheuerlichen Fall mehr mit BILDplus.

KOMMENTAR: Kinder haben bereits ein Recht auf körperliche Unversehrtheit. Aber auch Eltern und Lehrpersonen haben  ein
Recht auf Unversehrtheit. Bei körperlicher Gewalt muss eine
NULL- Tolerenz gelten.
 

Samstag, 17. März 2018

Zum kurzen Wintereinbruch im März






In Nordeutschland diese Nacht:

Und bei uns? Es wird wohl auch rutschig auf den Strassen
Schnee und Kälte

Unsere prächtig blühenden Leberblümchen

- neben dem Steinbrunnen- 

werden wohl morgen unter einer Schneedecke

warten müssen, bis es wärmer wird:

Bildergebnis für Blühende Leberblümchen


Gehört der Islam zu Deutschland?

Bildergebnis für Islam betende männer

Seehofer sagt: NEIN, der Islam gehört nicht zu Deutschland.
Merkel widerspricht und findet: JA, der Islam gehört zu Deutschland.
und was meint die Bevölkerung?

55 % der Bevölkerung findet (nach einer Umfrage von Focus),
Der Islam gehöre "auf keinen Fall" zu Deutschland.




„Der Islam gehört nicht zu Deutschland“: Mit dieser Aussage in einem „Bild“-Interview hat Bundesinnenminister Horst Seehofer eine alte Debatte neu entflammt und vielfältige Reaktionen ausgelöst. Doch wie stehen die Deutschen zu dieser Aussage? Die Antwort ist eindeutig.
In einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey, die FOCUS Online vorliegt, antworteten 54,6 Prozent der Befragten, der Islam gehöre „auf keinen Fall“ zu Deutschland, 19,7 Prozent antworteten „eher nein“. Für „Ja, voll und ganz“ und „Eher ja“ sprachen sich nur 6,4 bzw. 14,9 Prozent der Deutschen aus. 4,4 Prozent der Deutschen enthielten sich.
„Der Islam gehört nicht zu Deutschland“: Mit dieser Aussage in einem „Bild“-Interview hat Bundesinnenminister Horst Seehofer eine alte Debatte neu entflammt und vielfältige Reaktionen ausgelöst. Doch wie stehen die Deutschen zu dieser Aussage? Die Antwort ist eindeutig.
In einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey, die FOCUS Online vorliegt, antworteten 54,6 Prozent der Befragten, der Islam gehöre „auf keinen Fall“ zu Deutschland, 19,7 Prozent antworteten „eher nein“. Für „Ja, voll und ganz“ und „Eher ja“ sprachen sich nur 6,4 bzw. 14,9 Prozent der Deutschen aus. 4,4 Prozent der Deutschen enthielten sich.
„Der Islam gehört nicht zu Deutschland“: Mit dieser Aussage in einem „Bild“-Interview hat Bundesinnenminister Horst Seehofer eine alte Debatte neu entflammt und vielfältige Reaktionen ausgelöst. Doch wie stehen die Deutschen zu dieser Aussage? Die Antwort ist eindeutig.
In einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey, die FOCUS Online vorliegt, antworteten 54,6 Prozent der Befragten, der Islam gehöre „auf keinen Fall“ zu Deutschland, 19,7 Prozent antworteten „eher nein“. Für „Ja, voll und ganz“ und „Eher ja“ sprachen sich nur 6,4 bzw. 14,9 Prozent der Deutschen aus. 4,4 Prozent der Deutschen enthielten sich.
„Der Islam gehört nicht zu Deutschland“: Mit dieser Aussage in einem „Bild“-Interview hat Bundesinnenminister Horst Seehofer eine alte Debatte neu entflammt und vielfältige Reaktionen ausgelöst. Doch wie stehen die Deutschen zu dieser Aussage? Die Antwort ist eindeutig.
In einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey, die FOCUS Online vorliegt, antworteten 54,6 Prozent der Befragten, der Islam gehöre „auf keinen Fall“ zu Deutschland, 19,7 Prozent antworteten „eher nein“. Für „Ja, voll und ganz“ und „Eher ja“ sprachen sich nur 6,4 bzw. 14,9 Prozent der Deutschen aus. 4,4 Prozent der Deutschen enthielten sich.
„Der Islam gehört nicht zu Deutschland“: Mit dieser Aussage in einem „Bild“-Interview hat Bundesinnenminister Horst Seehofer eine alte Debatte neu entflammt und vielfältige Reaktionen ausgelöst. Doch wie stehen die Deutschen zu dieser Aussage? Die Antwort ist eindeutig.
In einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey, die FOCUS Online vorliegt, antworteten 54,6 Prozent der Befragten, der Islam gehöre „auf keinen Fall“ zu Deutschland, 19,7 Prozent antworteten „eher nein“. Für „Ja, voll und ganz“ und „Eher ja“ sprachen sich nur 6,4 bzw. 14,9 Prozent der Deutschen aus. 4,4 Prozent der Deutschen enthielten sich.


Civey-UmfrageGehört der Islam zu Deutschland? Das sagen die Deutschen
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Freitagsgebet
Ralf Hirschberger/dpa Muslime beim Freitagsgebet in Potsdam (Symbolbild)
„Der Islam gehört nicht zu Deutschland“: Mit dieser Aussage in einem „Bild“-Interview hat Bundesinnenminister Horst Seehofer eine alte Debatte neu entflammt und vielfältige Reaktionen ausgelöst. Doch wie stehen die Deutschen zu dieser Aussage? Die Antwort ist eindeutig.
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Donnerstag, 15. März 2018

Zur Macht der Sprache

Für rhetorik.ch ist dieses Buch empfehlenswert:

Bildergebnis für Wörter machen leute
Worte vom Wolf

Einer der bildmächtigsten Sprachkünstler ist der Journalist, Buchautor und Querdenker Wolf Schneider. Er war 16 Jahre lang Leiter der Hamburger Journalistenschule, ist Träger zahlreicher Auszeichnungen und seine 27 Fachbücher sind eine wahre Inspiration für Redner, Schreiber und Sprachliebhaber.

Zum Einstieg empfehlen wir:

Wolf Schneider
Wörter machen Leute
Magie und Macht der Sprache
Piper Verlag,
14.00 €