Mittwoch, 8. November 2017

Matthias Ackeret referierte in Sempach

Matthias Ackeret





Selbstverständlich durfte auch am
21. KNOW HOW PLACE ein hochkarätiger
Referent nicht fehlen.
Es konnte Herr Matthias Ackeret für ein
Unternehmergespräch gewonnen werden.
Dies wurde durch Rolf Kummli moderiert.
Herr Ackeret ist seit zweieinhalb Jahren
Verleger und Eigentümer von persönlich
Verlags AG. Auch bekannt ist er als Gesprächspartner
auf Teleblocher.
Er erläuterte, dass es effektiv ein Kampf um
den Verlag "Persönlich AG" gab als dieser zu
erwerben war. Diverse grosse Verleger haben
mitgeboten. Doch für Ackeret war klar,
wenn er sein Lebensjob weiter ausüben
will, muss er persönlich AG kaufen. Nach
diversen Verhandlungen und Gesprächen
kam es dann zum Abschluss und Matthias
Ackeret wurde mit 51 Jahren Besitzer.
Auf die Frage was ihn am meisten geprägt
hat als Jungunternehmer, antwortet der
Verlger die Liquidität. Denn diese sei wichtig
um seinen Mitarbeiter jeden Monat den
Lohn bezahlen zu können.
Ackeret zeigte aber auch auf, dass sich die
Medienszene in den letzten Jahren massiv
verändert hat. Die grossen Verlage seien
massiv unter Druck wie noch nie. Die
Informationen werden zunehmend über
Smartphones bezogen und nur noch selten
Zeitungen gekauft. Auf die Frage wie
es mit der Medienvielfalt in der Schweiz
aussieht, meinte der Medienspezialist
dass diese natürlich geringer sei als früher.
Denn schon nur die Tatsache, dass 80% aller
Zeitungen in der Schweiz zu der Tamedia
Gruppe gehöre birgt Gefahren in Bezug
auf die Medienvielfalt. Jedoch müsse man
aber auch die andere Seite sehen, dass
sich das Konsumverhalten enorm geändert
habe indem es immer weniger Leser gibt,
meinte er weiter.
Zum Schluss ging Herr Matthias Ackeret
noch auf die Sendung Teleblocher ein. Er
führte aus, dass die Sendung eigentlich
nur für ein Jahr geplant war. Doch aufgrund
den Gegebenheiten zu dieser Zeit
wollten und konnten sie nicht aufhören und
jetzt sind es schon über 500 Sendungen die
ausgestrahlt wurden. Ackeret erzählte uns
auch, dass Herr Christoph Blocher nur bereit
war diese Sendeserie zu starten wenn
4 Bedingungen erfüllt sind:


1. Herr Ackeret müsse immer dort hin kommen wo sich
Herr Blocher gerade in der Schweiz aufhält,
damals noch Bundesrat;


 2. es soll keine Szene wiederholt werden mangels Zeit;

3. es soll nichts geschnitten werden und


4. soll kein Kommunikationsmensch dabei
sein, nur Christoph Blocher, Matthias
Ackeret und der Kameramann.


Herr Ackeret merkte man das Herzblut und
die Freude am Beruf gänzlich an. Auch nach
dem spannenden Unternehmergespräch beantwortete
er mit voller Energie die noch offenen
Fragen der anwesenden Gäste.
Zum Schluss wurde Herr Ackeret würdig
verdankt und bekam von der Familie
Kummli den bekannten «Schatz von Sempach». 


Zur Stärkung wurde das Abendessen serviert
und die Gäste diskutierten angeregt
weiter. Der weitere Verlauf des Abends
wurde genutzt um Kontakte zu pflegen sowie
zu erweitern und zu vertiefen. Es war
schön in die zufriedenen und begeisterten
Gesichter der Gäste zu blicken. Es war
wiederum ein sehr gelungener Abend.






von links: Dominik Gasche, Geschäftsleitung Rahn+Bodmer Co.; Urs Häner, CEO DACHSER AG;
Marcus Knill, Inhaber Knill+Knill Kommunikationsberatung

Keine einfache ARENA für Jonas Projer


Heute Abend gehts bei der No-Billag-Diskussion um seinen eigenen Job Projers schwierigste «Arena»

Supplement zu Meetings optimieren


Meetings sind oft Zeitfresser

Ich fasse nachfolgend die wichtigten Erkenntnisse des letzten Seminares über "Meeting optimieren-aber wie?" kurz zusammen.

Fazit: 

- Sitzungen dauern meist zu  lange. Deshalb gibt es Redezeitvorgaben. Die Sitzung muss pünklich beendet weren. Pendenzen werden auf das folgende Meeting auf die Traktandenliste genommen.

- Weil in einer Exekutivbehörde vielfach jene am längsten reden, die sich nicht vorbereitet haben, machte eine Kantonsregierung gute Erfahrung mit folgender Regelung:
Die Unterlagen der Geschäfte liegen vor der Sitzung in paar Tage in einem Zimmer zur Einsicht auf.
Jedes Behördemitglied muss vorgängig diese Unterlagen persönlich vor Ort studieren.
Wer den Vorschlag akzeptiert und nichts einzuwenden hat,  hakt das Geschäft auf einer Liste ab.
Wer eine Frage,  einen Einwand hat oder sich zum betreffenden Geschäft äussern will, muss dies auf der Liste vermerken.
Dank dieser Vorbereitung kam es zu einem enormen Zeitgewinn.

- Meetings können mit einer einfachen Massnahme sehr schnell optimiert werden:
Am Schluss JEDER Sitzung gibt es immer ein Traktandum „Feedback“.
Irgend ein Teilnehmer wird vom Vorsitzenden aufgerufen, in einer Minute die Sitzung aus seiner Sicht zu spiegeln.
Diese Rückmeldung wird so stehen gelassen, wie sie vorgebracht wird. Sie wird weder kommentiert noch diskutiert. Es gibt auch keinen Raster (Beobachtungpunkte).
Wer aufgerufen wird, sagt nur eine Feststellung oder Gedanken aus seiner Sicht zur heutigen Besprechung.
Beispiele:
Der Leiter fragt am Schluss des Meetings:
Und nun noch am Schluss  das übliche Feedback. Edith darf ich Dich bitten:
Edith:

"Heute hat mich gefreut, dass es keine einzige Palaver gegeben hat."

Oder der Moderator bittet am Schluss:
Bitte deine heutige Rückmeldung Remé:
René:

"Wir hatten vereinbart, dass die Besprechung nicht länger als eine Stunde dauern darf.
Heute haben wir - einmal mehr - die Zeit um 15 Minuten überschritten."


Diese subjektiven kurzen  Rückmeldungen am Schluss jedes Meetings beeinflussen  die Qualität von Meetings nachhaltig, ohne dass darüber diskutiert wird.
******************




(Aus 20 Min vom 15. 11.17)

«Unnötige Meetings ohne klare Ziele können schnell zu Frust statt Lust führen», sagt Kommunikationsexperte Marcus Knill. «Sind Inhalte und Ziele sowie der vorgesehene Zeitrahmen für die einzelnen Traktanden den Teilnehmenden bekannt, tragen sie zum Gelingen von Sitzungen bei», ist Knill überzeugt. Eine zentrale Frage sollte sich jeder Vorgesetzte stellen, plädiert der Berater: «Ist das Meeting überhaupt notwendig? Informationen können auch auf anderen Wegen vermittelt werden wie zum Beispiel durch Telefonkonferenzen oder per Mail, die den Informationsaustausch ebenso gewährleisten und zusätzlich zeitsparend sind.» Dass jede Konferenzstunde mehrere hundert Franken kostet sei nur am Rande erwähnt. «Unverzichtbar ist eine professionelle Vorbereitung», betont Knill, «denn sie macht bis zu 80 Prozent des Erfolges einer Besprechung aus.» Nur durch eine klare Zielsetzung könne man zielgerichtet handeln und entscheiden. Die Forschung habe gezeigt, dass es einen positiven Zusammenhang zwischen dem Aufstellen klarer Ziele und der Qualität von Meetings gäbe, erklärt der Fachmann. So hätten Teilnehmende Sitzungen mit klaren Zielsetzungen als effektiver wahrgenommen. Wichtig sei auch, einen Start- wie auch einen Endzeitpunkt des Meetings festzulegen. Als wichtig erachtet Knill ebenso, das Meeting pünktlich zu starten, auch wenn noch nicht alle Teilnehmenden eingetroffen sind. So zeige man, dass man sich an die festgelegten Zeiten halte und einem Pünktlichkeit wichtig sei. «Meetings im Stehen dauern übrigens rund 30 Prozent weniger lang und dabei werden aber gleich gute Entscheidungen getroffen wie in längeren Meetings, die im Sitzen abgehalten wurden», weiss Marcus Knill aus Erfahrung. Auch empfiehlt er, die Teilnehmenden zur aktiven Mitarbeit aufzufordern. Beteiligen  sich die Teilnehmenden an Meetings, empfinden sie ihre Teilnahme als sinnvoll. und können sich besser mit allfällig getroffenen Entscheidungen identifizieren. PHILIPP DREYER



_______________

Dienstag, 7. November 2017

Weshalb die Unfälle auf den Zebrastreifen?

Antwort:

Bildergebnis für zebras auf Zebrastreifen

 Weil heute Autofahrer bei "Zebrabstreifen"  auf Zebras acht geben, nicht auf Fussgänger.

Bildergebnis für Fussgängerstreifen
Bei FUSSGAENGERSTREIFEN würde nämlich Rücksicht genommen auf Fussgänger.
Fragwürdige Spachpolizistinnen forderten vor Jahren, dass die 
sinnvollen Streifen für Fussgänger,  nämlich der Begriff Fussgängerstreifen  umzutaufen ist.
 Journalisten sollten verpflichtet werden, immer die angeblich geschlechtsneurale Bezeichnung ZEBRASTREIFEN zu verwenden. 

Bildergebnis für zebras auf Zebrastreifen

Unglaublich aber wahr: Es gibt Redaktionen, die halten sich bereits an diese sinnwidrige Bezeichnung.
Für sie spielt es keine Rolle, wenn  dadurch die Logik und die Präsizion der Sprache geopfert wird.