Freitag, 27. Oktober 2017

Beim Bewerbungsgespräch können auch Sie Fragen stellen

Wir haben Ihnen auf www.rhetorik.ch unter Vorstellungsgespräch alle denkbaren Fragen aufgelistet, die Sie antizipieren sollten.

20 Min publiziert nun auch Fragen, die Sie bei einem Bewerbungsgespräch stellen dürfen.

Bildergebnis für Vorstellungsgespräch

 Ich zitiere:

Wichtig ist  auch, dass Sie bei einem Vorstellugnsgespräch selbst die richtigen Fragen stellen. Damit erreichen Sie gleich zwei Ziele: Sie zeigen Interesse und erhalten nützliche Informationen über die Firma, in der Sie vielleicht bald tätig sein werden. Falls es Ihnen schwerfällt, in einer ungewohnten Situation wie einem Bewerbungsgespräch selbstbewusst aufzutreten und eben auch Fragen zu stellen, denken Sie daran: Sie sind kein Bittsteller, Sie wollen einen Job und so Ihre berufliche Zukunft gestalten.

Warum ist die Stelle frei?
 
Es gibt verschiedene Gründe, weshalb eine Stelle frei ist. Wenn Sie neu geschaffen wurde, besteht das Risiko, dass der Arbeitgeber gar nicht genau weiss, was er vom Stellenbewerber überhaupt will beziehungsweise dass sich Ihre Aufgabe erst im Laufe der Zeit definiert. Vielleicht ist die Stelle aber auch frei, weil den Job niemand haben will respektive keiner ihm bisher gewachsen war, weil möglicherweise die Anforderungen einfach zu hoch waren.


Weshalb ist der Stelleninhaber gegangen?
 
Dafür gibt es ganz plausible Erklärungen wie zum Beispiel Mutterschaftsurlaub oder eine Beförderung innerhalb des Unternehmens. Wenn Sie dazu keine offene Antwort erhalten, könnten Sie zumindest nachfragen, wie lange denn Ihr Vorgänger hier gearbeitet habe. War dieser nur kurz im Unternehmen beschäftigt? Wenn ja, weshalb?


Welches sind die grössten Herausforderungen, denen ich mich stellen muss?
 
Wenn Sie wissen, was auf Sie zukommt, können Sie besser beurteilen, ob Sie das schaffen werden. Stehen besonders schwierige Zeiten an, oder erwartet man von Ihnen, dass Sie fast unlösbare Probleme lösen können? Und wie viel Zeit gibt man Ihnen, um ebendiese Herausforderungen zu bewältigen? 


Worauf legt Ihr Vorgesetzter beim neuen Mitarbeiter am meisten Wert?
 
Jeder Vorgesetzte hat andere Prioritäten. Ob Pünktlichkeit, Kreativität, Exaktheit, Loyalität oder Teamwork – es ist gut zu wissen, was dem Chef besonders wichtig ist. So können Sie auch am besten abwägen, ob das die Voraussetzungen sind, die zu Ihren eigenen Vorstellungen beziehungsweise Charaktereigenschaften passen.


Kann ich meinen zukünftigen Arbeitsplatz sehen?
 
In der Regel ist es selbstverständlich, dass man den Arbeitsplatz gezeigt bekommt. Sollte dies nicht der Fall sein – aus welchen Gründen auch immer –, lohnt es sich nachzufragen. Immerhin verbringen Sie am Arbeitsplatz einen grossen Teil des Tages und sollten sich da auch wohlfühlen.


Welche Weiterbildungs- beziehungsweise Aufstiegsmöglichkeiten gibt es?
 
Die meisten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wollen weiterkommen und Karriere machen. Für die Jobwahl ist es deshalb entscheidend, ob Weiterbildungsangebote zur Unternehmenskultur gehören oder ob innert absehbarer Zeit ein Karriereschritt möglich ist.


Weshalb arbeiten Sie hier?
 
Zugegeben, diese Frage braucht etwas Mut, denn sie ist sehr persönlich. Aber es lohnt sich, denn die Antwort offenbart einiges über das Unternehmen. Und die Frage zeigt, dass Sie wirklich interessiert sind an der Unternehmensphilosophie und der Motivation der Menschen, die da arbeiten.



Donnerstag, 26. Oktober 2017

Das war der Aerger der Woche

Auch wir wurden überschwemmt von SPAMS

Spam-Attacke auf Bluewin-Kunden


Spam-Attacke auf Bluewin-Kunden

Swisscom verzeichnet im Moment vier- bis fünfmal mehr Spammails also sonst.

Bevölkerung hat kein Verständnis für diesen Arbeitskampf

Arbeitskampf

20 M




Chindsgi-Lehrer streichen Räbeliechtli-Umzug

Weil die Chindsgi-Lehrpersonen in Schaffhausen seit Jahren vergebens für eine Entlastungsstunde kämpfen, greifen sie nun zu drastischen Massnahmen: Der Räbeliechtli-Umzug ist abgesagt.



Diese Szene wird dieses Jahr in der Stadt Schaffhausen nicht zu sehen sein. Weil die Chindsgigärtner keine Entlastungsstunde erhalten, sagen sie aus Protest den Räbeliechtli-Umzug ab.

Der diesjährige Räbeliechtli-Umzug in der Stadt Schaffhausen sorgt für hitzige Diskussionen – auf Kosten der Kinder. Da die Schaffhauser Chindsgigärtner seit Jahren nicht für ihre Zusatzarbeit entschädigt werden, setzen sie nun ein Zeichen und sagen den Räbeliechtli-Umzug ab.
Umfrage
Haben Sie Verständnis für den Protest der Chindsgigärtner?

44 %

56 %

Wie «Top Online» berichtet, ist der Grund ein Streit zwischen der Politik und den Lehrpersonen, der bereits fünf Jahre lang dauert. Damals versprach der Regierungsrat nach einem Streik, dass die Lehrpersonen eine Entlastungsstunde erhalten würden.

«Wir fühlen uns nicht ernst genommen»

Bei den Lehrern der Primar- und Oberstufe wurde diese Stunde weniger pro Woche eingeführt – bei den Chindsgigärtnern nicht. «Wir fühlen uns nicht ernst genommen und möchten endlich den konkreten Willen sehen, dass die von fast allen Seiten unbestrittene Entlastungslektion endlich eingeführt wird», heisst es in einer Mitteilung der Schaffhauser Lehrpersonen.

«Massnahme wird auf sehr viel Unverständnis stossen»

Er sei schon immer klar der Meinung gewesen, dass es völlig unangebracht sei, wenn man Kinder für gewerkschaftliche oder standespolitische Forderungen direkt bestraft. «Solche Massnahmen auf dem Buckel der Kinder widerstreben auch meinem Pädagogenherz», schreibt Amsler. Und weiter: «Ich bin überzeugt, dass diese Massnahme auch massiv Reaktionen bei den Eltern auslösen und generell auf sehr viel Unverständnis in der Schaffhauser Öffentlichkeit stossen wird.»

Auf Facebook erhält Amsler mit dieser Meinung viel Zuspruch, so bedauern etwa viele Nutzer, dass die Räbenliechtli-Tradition so verloren geht, oder haben wenig Verständnis dafür, dass dieser Streit nun auf dem Rücken der Kinder ausgetragen wird. «Von ausgebildeten studierten Pädagogen hätte ich nicht die Kinder als Druckmittel erwartet», ist etwa in einem Kommentar zu lesen.

Diverse Facebook-Nutzer machen aber auch den Vorschlag, dass die Eltern den Räbeliechtli-Umzug nun selber organisieren sollen – «dä Chind zlieb.»


KOMMENTAR: Etwas haben die Kindergärtnerinnen erreicht, nämlich Aufmerksamkeit. Die Bevölkerung hat nun Kenntnis von der Nichtgewährung der Kürzungsstunde.
Anderseits haben viele kein Verständnis, dass auf dem Buckel der Kinder der Kampf ausgetragen wird.
Ich befürchte, dass künftig der Umzug von den Eltern organisiert wird und das Image der Lehrpersonen zusätzlichen Schaden nehmen wird.
Nachtrag: Wie zu erwarten war, organisieren nun die Eltern den abgesagten Räbeliechtli- Umzug.

Jubiläumsvorleseung


 

20 Jahre Senioren Universität Schaffhausen

Die Menge des Wissens wird ständig grösser
und damit auch die Oberfläche des Nichtwissens
________________________________________

Bildergebnis für seniorenuniversität schaffhausen  
Die Jubiläumsvorlesung von Prof. Dr. Iwan Rickenbacher zum Thema

"WISSEN - EIN ABENTEUER?" 

waren ein gutes Beispiel, wie ein Gedanke vertieft und reflektiert werden kann.
Ausgehend von der These, dass Wissen mitunter auch Macht sein kann 
- bekanntlich unterbinden viele Machthaber den Zugang zu Informationen - 
zeigt sich auch, dass mit zunehmendem Wissen das  Zweifeln zunimmt.
Die Senioren Universität mit ihrem reichhaltigen Programm machte den Senioren während der letzten 20 Jahren bewusst, dass mit den Vorlesungen der Bezug mit der realen Welt nicht aufgegeben werden muss.
Das Abenteuer der Wissensvermittlung kann auch Unsicherheit bewirken. Die Reflektion von Wissen ist aber immer eine Bereicherung.  Wir sind auch in der dritten Lebensphase fähig, neues Wissen zu verarbeiten.
Bei der Senioren Universität geht es stets um Denkanstösse auf neue und alte Fragen.
Dank des zusätzlichen Wissens können wir letztlich neue Situationen besser bewältigen.
Manchmal gilt es, sich zu verändern, wenngleich wir es gar nicht möchten.
Im Grunde genommen ist letzlich nicht die Aneignung von Wissen das Abenteuer, sondern das lebenslange Lernen.



Die Jubiläumsvorlesung von Prof. Dr. Iwan Rickenbacher zum Thema

"WISSEN - EIN ABENTEUER?" 

waren ein gutes Beispiel, wie ein Gedanke vertieft und reflektiert werden kann.
Ausgehend von der These, dass Wissen mitunter auch Macht sein kann 
- bekanntlich unterbinden viele Machthaber den Zugang zu Informationen - 
zeigt sich auch, dass mit zunehmendem Wissen das  Zweifeln zunimmt.
Die Senioren Universität mit ihrem reichhaltigen Programm machte den Senioren während der letzten 20 Jahren bewusst, dass mit den Vorlesungen der Bezug mit der realen Welt nicht aufgegeben werden muss.
Das Abenteuer der Wissensvermittlung kann auch Unsicherheit bewirken. Die Reflektion von Wissen ist aber immer eine Bereicherung.  Wir sind auch in der dritten Lebensphase fähig, neues Wissen zu verarbeiten.
Bei der Senioren Universität geht es stets um Denkanstösse auf neue und alte Fragen.
Dank des zusätzlichen Wissens können wir letztlich neue Situationen besser bewältigen.
Manchmal gilt es, sich zu verändern, wenngleich wir es gar nicht möchten.
Im Grunde genommen ist letzlich nicht die Aneignung von Wissen das Abenteuer, sondern das lebenslange Lernen.

Bildergebnis für seniorenuniversität schaffhausen

Mittwoch, 25. Oktober 2017

Qualität der Medien

Jahrbuch «Qualität der Medien»: Newssites fast auf Print-Niveau

Die Berichterstattungsqualität von Newssites professioneller
Schweizer Informationsmedien hat weiter zugenommen. Damit lassen sich Online-Angebote qualitativ kaum noch von der gedruckten Presse unterscheiden, wie die Befunde aus dem aktuellen Jahrbuch «Qualität der Medien» zeigen.


In der Schweiz informieren sich unterdessen 41 Prozent der
Bevölkerung hauptsächlich über Newssites (32 Prozent) und
Social Media (9 Prozent): Somit sind digitale Kanäle bereits die
Hauptquelle für Nachrichten, noch vor dem Fernseher (30 Prozent) und der gedruckten Presse (18 Prozent). So lautet einer der Hauptbefunde, welche das Forschungsinstitut Öffentlichkeit und Gesellschaft (fög) am Montagmorgen im Berner Hotel Bellevue Palace präsentierte.


Bildergebnis für qualität der medien 

Dabei bietet die Abonnementspresse in ihren Newssites
(Qualitätswert: 6,3) nur noch geringfügig tiefere Qualität
im Vergleich zu den gedruckten Pendants (Qualitätswert: 6,6).
Pendlerangebote erreichen Online (Qualitätswert: 5,0) sogar
höhere Werte als Offline (Qualitätswert: 4,7).

In der Summe erzielen jedoch «Angebote mit geringer Qualität» die grösste Reichweite, wie die Autoren des Jahrbuches, das imAuftrag der Kurt Imhof Stiftung nun zum achten Mal verfasst wurde, erklärten.

Immerhin lasse sich auch mit guter
Medienqualität ein breites Publikum erreichen.



(Quelle: Kleinreport)

Nachtrag;


SRF müsste bei Aktenzeichen XY den Fehler korrigieren und wieder einsteigen

Es ist unbestritten, dass dank Aktenzeichen XY viele heikle Fälle gelöst werden können. Die Schweiz darf nicht mehr abseits stehen

Das Schweizer Fernsehen stieg bei der internationalen Verbrecherfahndung mit der düftigen
Begründung aus, dass kein gemeinsamer Sendeplatz gefunden werden könne.
Es ist aber kein Geheimnis, dass  Kritiker die erfolgreiche Sendung vor allem beerdigen wollten, weil  sich die Bevölkerung an den geschilderten Verbrechen  unterhalten haben. Dass auch die Linken von Anfang an gegen Aktenzeichen XY eingestellt waren, war ein zusätzlicher Sargnagel.
Nach dem jüngsten Wechsel an der Spitze der SRG besteht die Hoffnung, dass die Schweiz vieleicht wieder bei der erfolgreichen Verbrecherbekämpfung mitzieht. Der Unterhaltungsaspekt war übrigens bei der Ausstrahlung von Krimis nie ein Problem. Nun liesse sich der gravierende Fehlentscheid wieder korrigieren. Das 50 jährige Jubiläum könnte den Startschuss zur fälligen Korrektur sein.

Asu SRF:


«Aktenzeichen XY ungelöst...» 50 Jahre Verbrecher-Jagd im TV


Tausende Kriminalfälle präsentierte «Aktenzeichen XY ungelöst...». Viele von ihnen konnte die Polizei mit Hilfe der Sendung lösen. Eine Erfolgsgeschichte, die schon ein halbes Jahrhundert läuft.
  Video «Aktenzeichen XY wird 50» abspielen

Aktenzeichen XY wird 50 

"Ganoven Ede" moderierte 30 Jahre


Mit ernster Miene erscheint Eduard Zimmermann auf dem Bildschirm, nüchtern begrüsst er die Zuschauer. «Den Bildschirm als aktives Element zur Verbrechensbekämpfung einzusetzen», sagt Eduard Zimmermann. «Das ist der Sinn der neuen Sendung.» Es ist der 20. Oktober 1967, der Sendestart von «Aktenzeichen XY ungelöst...».
«  Die Kriminalität wächst. Sie wächst dreimal so schnell wie unsere Bevölkerung. »

Hohe Aufklärungsrate

Mehr als 4500 ungelöste Verbrechen präsentiert die XY-Redaktion in 50 Jahren. Dank und mit Hilfe von «Aktenzeichen XY ungelöst...» können zwei von fünf Fällen gelöst.


4 586 1 853 463 220Fälle gesamtdavon gelöstFälle SchweizFälle gelöst01 0002 0003 0004 0005 000
Statistik «Aktenzeichen XY ungelöst...» In der Sendung (1967-2017) präsentierte Kriminalfälle und der Anteil der aufgeklärten Fälle. Der Anteil der Dank und mit Hilfe der Sendung geklärten Fälle liegt bei knapp über 40 Prozent. Bei den Schweizer Fällen gar über 47 Prozent.
Behandelt werden nicht nur Fälle aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Aus ganz Europa melden sich Polizeibehörden bei den Sendungsmachern. 2013 treten etwa die Eltern des nach wie vor vermissten britischen Mädchens Madeleine McCann auf. Sogar zwei Fälle aus den USA kommen vor.


Realität vs. Spannung

«Wir wollten möglichst realitätsbezogene Filme. Natürlich war uns aber auch klar, dass der Fernsehzuschauer auch Spannung braucht», sagt Winzenried.
Die Produktionsfirma habe jeweils grossen Aufwand betrieben, um den Fall genau nachzustellen. Habe das Drehbuch Sachen vorgesehen, die komplett unglaubwürdig waren, dann habe die Polizei sofort interveniert.

LINK:


TV-Kritik

22.10.2017 - René Hildbrand

«Aktenzeichen XY...ungelöst» und die Schweiz

Das Reality-Fernsehen wurde eben 50. Den Erfinder des TV-Klassikers verband viel mit der Schweiz.

Dienstag, 24. Oktober 2017

Pro Tell und Nebs

Der Beitritt des neuen Bundesrates Cassis bei PRO TELL führte zu einem gezielten Medienwirbel.
Dass Bundesrätin Sommaruga Mitglied bei Nebs ist  (Neue europäische Bewegung Schweiz, eigentlich "PRO EUROPA")  wird hingegen sang und klanglos hingenommen.

Die kurzfristige Liaison von Ignazio Cassis mit der Waffenlobby ist nur durch Medienrecherchen öffentlich geworden: Der designierte Aussenminister hatte über den Beitritt zur Vereinigung «Pro Tell» (die er nun wieder verlässt) nicht aktiv informiert – trotz dessen politischer Brisanz, kämpft «Pro Tell» doch gegen ein schärferes Waffenrecht und damit indirekt gegen die Schweizer Schengen-Mitgliedschaft.
Zur Transparenz verpflichtet war Cassis freilich nicht. Nirgendwo ist festgelegt, dass Bundesräte offenlegen müssen, bei welchen Verbänden und Vereinen sie sich engagieren. 

Cassis ist bei PRO TELL ausgetreten.
Bildergebnis für Cassis Bundesrat
Bundesrätin Sommaruga  ist immer noch bei Nebs (PRO EUROPA)
Bildergebnis für Sommaruga