Dienstag, 3. Oktober 2017

Erfolg dank.....

www.rhetorik.ch aktuell: (22. Sep, 2012). Das beste Mittel ist die Echtheit. Rhetorik.ch Artikel zum Thema: Rhetorik im US Wahlkampf · PDF ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/12/09_22a/

Sonntag, 1. Oktober 2017

Dies widerspricht der Rede- und Meinungsfreiheit an der ETH



Kommentar: Bedenklich, wenn linke Studenten einen Vortrag verhindern können. 
NZZ:


US-General Petraeus war an der ETH Zürich zu einem Vortrag eingeladen. Linke Studenten haben den Auftritt des früheren CIA-Chefs verhindert.
 

Samstag, 30. September 2017

Jonas Fricker tappt in die Juden und Nazi Falle

Eigentlich unverständlich, dass Politiker immer wieder in die Nazi und Judenfalle tappen.



Aussenminister Gabriel schwang nach dem Erfolg der AfD die Nazikeule und erntete happige Kritik.

Jonas Fricker hätte wissen müssen, dass man auch bei Tierversuchen  in einen Fettnapf tritt, wenn  Juden mit Schweinen verglichen werden.

Ich zitiere Blick-online:

Eklat in Bundesbern: Während der Debatte zur Fairfood-Initiative im Nationalrat vergriff sich der Aargauer Grüne Jonas Fricker (40) massiv im Ton. Er wollte auf die miserablen Zustände in der Massentierhaltung aufmerksam machen und schoss übers Ziel hinaus: «Sie kennen die Bilder, ja sogar die Dokumentarfilme aus Europa, die die unsägliche Massentierhaltung belegen, Transporte in den sicheren Tod», so Fricker.


Grünen-Nationalrat Jonas Fricker vergleicht Juden mit Schweinen
Rassistischer Aussetzer am Rednerpult: Nationalrat Jonas Fricker (GPS, AG) hat Juden mit Schweinen verglichen. Monika Flückiger

Als er das letzte Mal eine Dokumentation über Transporte von Schweinen gesehen habe, seien ihm unweigerlich die Bilder der Massendeportation nach Auschwitz aus dem Film «Schindlers Liste» in den Sinn gekommen. Ein geschmackloser Vergleich, doch das ist noch nicht alles. Fricker legte noch nach. «Die Menschen, die dort deportiert wurden, die hatten eine kleine Chance zu überleben. Die Schweine, die fahren in den sicheren Tod.»


Grünen-Nationalrat Jonas Fricker vergleicht Juden mit Schweinen
Vernichtungsmaschinerie der Nazis: Juden wurden mit Viehtransport-Waggons ins Konzentrationslager von Auschwitz gebracht (1944). Atlas
Die Bemerkung von Fricker erinnert den St. Galler an die Initianten der Ecopop-Initiative. Auch diese hätten die Ökologie als Mäntelchen für ein rassistisches Volksbegehren benutzt. Im Abstimmungskampf hatte Büchel die Ecopop-Mitglieder um Geschäftsführer Andreas (51) Thommen  deshalb als «Birkenstock-Rassisten» bezeichnet.

Thommen war selbst lange Mitglied der Aargauer Grünen, bevor er 2015 aus der Partei austrat. Büchel fragt sich, ob das wirklich Zufall ist: «Offenbar wächst das Grüne im Aargau auf braunem Boden.»

Kommentar:


Fricker entschuldigte sich umgehend. Das finde ich richtig. Doch die Begündung ist fragwürdig. Er habe aus Naivität diese Aussage gemacht und er sei ein emotionaler Mensch, der manchmal spreche, ohne genügend darüber nachzudenken! Niemand will naive Politiker, die unbedacht reden.

Schade, dass junge Parlamentarier ihre geplanten Voten oder Präsentationen nicht einem Hofnarren oder einer Hofnärrin vorlegen. Ich weiss, dass Jonas Fricker im Grunde genommen ganz genau weiss, was das Wort "AUSSAGEN SPIEGELN lassen" bedeutet. Er hat dies in seiner Ausbildung  selbst erkannt, wie wichtig es ist, die Bedeutung von Worten zu bedenken. Für mich ist erstaunlich, dass er sagt: Ich spreche manchmal ohne genügend darüber nachzudenken. Dieser Satz ist für einen Parlamentarier gravierend.

NACHTRAG:

Jonas Fricker
Nach Auschwitz-Vergleich von Nationalrat Jonas Fricker Skandal-Grüner duckt sich weg – und kommt unter Druck


BLICK.CH ·

UND HAT NUN FOLGEN:

Jonas Fricker tritt als Nationalrat zurück
K+K hilft Ihnen, die Wirkung ihrer Aussagen zu reflektieren.

LINK: 

 

Übertragen auf das Verhaltenstraining veranschaulicht dies: Sich von Menschen spiegeln zu lassen braucht Überwindung. Vielleicht ist der 'Spiegel Mensch' ...
www.rhetorik.ch/Spiegel/Spiegel.html

Freitag, 29. September 2017

Bewährte Erkenntisse in Krisensituationen

Nach meinen Erfahrungen werden immer wieder die selben Fehler gemacht

Wenn die Krise da ist, sind auch die Medien da. Wer nicht gelernt hat, mit Ueberraschungen umzugehen, macht meist die gleichen Fehler.

Bildergebnis für Plötzlich ist sie da -die Krise




Es gibt GRUNDSAETZLICHES, das es zu berücksichtigen gilt:

Wenn sie da ist die KRISE, fehlt in der Regel die Zeit für ein Medientraining. In den letzten Fällen, die ich erfolgreich betreut habe, sorgte ich stets sofort dafür, dass

Medien  nicht abgewimmelt werden. Wenn die Medien abgeblockt werden - im Glauben "Wenn ich nicht informiere, können die Medien auch nichts schreiben" ist  ein verbreiteter Kapitalfehler. Wird nicht informiert, bedienen sich die Journalisten anderswo - auch bei unkompetenten Stellen.

Im Spital Innsbruck sorgte ich in einer heiklen Sitaution als erstes dafür,  dass sofort ein Krisenstab gebildet wurde, der rund um die Uhr erreichbar war.
Die ganze Belegschaft wurde per Mail nochmals darauf hingewiesen, dass sämtliche Medienanfragen nur an das Führungsteam weitergeleitet werden müssen. 


Kommunikatiaon muss geführt werden und zwar auch in der Nacht und am Sonntag.

Kommunikation ist Chefsache. 
  


Wenn der Krisenstab eine Auskunft verspricht, muss das Versprechen eingehalten werden.
Es wurde regelmüssig aktiv informiert (tägliche Medienmitteilung)
Medienkonferenzen werden nur bei besonderen Vorkommnissen einberaumt.
Folgende Prinzipien bewährten sich in Krisensitautionen:
Dank dem Führungsteam konnte nur mit einer Stimme gesprochen werden. "One voice -Prinzip"
Es gibt keine Vermutungen, Hypothesen, Mutmassungen, Gerüchte
Es wurden stets nur FAKTEN und ZAHLEN vermittelt.
IMMER BESCHREIBEND:

Wenn eine Botschaft vermittelt wurde, wurde der neue Sachverhalt verständlich beschrieben:
"Heute wurde bei XY (eine prominente Person)  zusätzlich eine Lungenenzündung festgestellt. Wir haben ihm Antibiotika verabreicht."
Die Botschaft sollte immer zielgerichtet und lösungsorientiert formuliert sein.



Wenn etwas noch nicht geklärt ist, hilft die Formulierung:
"Wir haben noch keine schlüssigen Berichte. Doch werden wir Sie sofort informieren, wenn diese Frage geklärt ist."
 Wenn nicht informiert werden darf:

"Wir müssen zuerst die Angehörigen informieren. Wir bitten Sie um Verständnis, dass wir zu diesem Zeitpunkt noch nichts dazu sagen können."


Was gesagt wird, muss immer wahr sein.
Heute erhalten die Medien innert weniger Minuten Photos und Filmsequenzen von Tathergang.
Das ist eine ganz neue Situation.

Fragen stets antizipieren.

Wer sich nicht auf heikle Frage vorbereitet und sich nicht rechtzeitig auf Vorwürfe vorbereitet, ist benachteiligt.

K+K hilft ihnen gerne, wenn es gilt, sich rechtzeitig ohne Druck fit zu machen für heikle Situationen im Umgang mit Medien.
Wir können Ihnen auch mit einer Uebung behilflich sein, um ihr Krisenkonzept  zu überprüfen. Uebrigens:
Auch Piloten, die fliegen können, gehen regelmässig in den Simulator.
Weshalb nicht ein kurzer Check bei uns im Mediensimulator?
Bewährt hat sich die Ueberprüfung des Kernteams d.h. für jene Personen, die mit Medienkontakt rechnen müssen. 


 














Donnerstag, 28. September 2017

Altweibersommer ein besonderer Genuss

Wir haben warme Tage in den Bergen genossen

In der Nachmittagssonne glänzen Spinnnetze auf einem Waldboden bei Biberist 
Altweibersommer 
Ein mit Spinnnetzen überzogener Waldboden wird dem Namen der Jahreszeit voll gerecht.