Freitag, 1. September 2017

Notizen aus meinem heutigen DENKZETTEL

Dieser Gedanke hilft uns nach dem 
Harvardprinzip zu Verhandeln:

"Sprich leise mit einem dicken Knüppel in der Hand."

LINKS:

Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat
Beim Harvard Prinzip geht es nicht um ein «Entweder-oder», vielmehr kann meist eine «Sowohl-als-auch»-Lö- sung gefunden werden. Voraussetzung.
www.rhetorik.ch/Harvardkonzept/fitimjob.pdf



2. Aug. 2003 ... Mediation, Negotiation, Harvard-Prinzip, Das. ... dass das bewährte Harvard- Prinzip zwar vielen Teilnehmern vom Hörensagen bekannt ist, ...
www.rhetorik.ch/Harvardkonzept/Harvardkonzept.html

Donnerstag, 31. August 2017

Weshalb dominierte dieses Bild in den Medien?

 
Die Aufnahme erfasst die geballte Ladung 
an Emotionen des Siegers:
Entladung langandauernder Anspannung,
unfassbare Freude und, und, und....
Der Sieger inszeniert nichts.
Dieser unkontrollierte echte Ausbruch ist das, was Journalisten suchen. Alles stimmt überein: Mimik, Gestik und Stimme.
Veranschaulicht uns erneut: Ein Bild sagt mehr als 1000
Worte. 

Bei der Lektüre verschiedener Titel fällt auf, dass die meisten Zeitungen auf der Font auf dasselbe Bild gesetzt haben. Es zeigt den emotionalen Schwingerkönig mit beiden Fäusten in der Höhe, die Augen zugedrückt – zu sehen im «Blick», der «Luzerner Zeitung» oder «20 Minuten».
Bereits einen Tag vor den Printzeitungen berichtete das Schweizer Fernsehen am Sonntag live aus Interlaken über den Sport-Event und stiess dabei auf grosses Interesse. Den Spitzenwert erzielte der Schlussgang zwischen Sieger Christian Stucki und dem unterlegenen Curdin Orlik: Bis zu 778‘000 Zuschauerinnen und Zuschauer aus der Deutschschweiz verfolgten die Entscheidung des Unspunnen-Schwingets live bei SRF zwei, wie es in einer Mitteilung heisst. In den SRF-Onlinemedien erzielte der Anlass insgesamt rund 287'000 Livestreamstarts.

Mittwoch, 30. August 2017

Regeln, die sich an jedem Arbeitsplatz bewährt haben - nicht nur in Grossraumbüros


1. Sprich das Problem unter vier Augen direkt an, bevor Du an die Decke gehst!

2. Kontakte beim Abendschoppen oder beim Apéro können später im Job nützlich sein.

3. Miese Laune ist ansteckend. Deshalb: Bleibe trotz Aerger immer freundlich.

4. Ein wenig Trasch und Klatsch ist zwar normal. Aber: Hinterhältige Lästereien sind brandgefährlich.  Sie werden langfristig zum Bumerang. Sie vergiften das Kommunikationsklima.

5. Auch wenn Du ein lustiges Youtube -Video gefunden hast oder dem Kollegen eine amüsante Geschichte erzählen willst, nerve ihn nicht mit Unterbrechungen. Sie stören auch andere Mitarbeiter. Verschiebe Dein Mitteilungsbedürfnis auf die Pause.

6.  Wenn Du unter Druck stehst, schotte Dich ab. Schreibe dem Team ein Mail: Bitte bis 1100 nicht stören. 

7. In Grossraumbüros besteht die Gefahr, dass Gerüchte und Fake News rasch die Runde machen. Lass Dich nicht verunsichern. Hör nicht auf Gerüchte!

8. Lärm beeinträchtigt das Arbeitsresultat. Deshalb sorge für Ruhe. Statt mit lauter Musik im Kopfhörer die Nebengeräusche zu übertönen, nutze lieber Ohropax.

9. Teste ein persönliches Entspannungsprogramm: Finde heraus, was Dich entspannt. Dann kannst Du in stressigen Phasen dieses Programm abrufen.

 

 

 

 



Augen-Heide

Bildergebnis für Heide

Dienstag, 29. August 2017

Masslos - so kann es nicht weitergehen

Grenzen gesprengt



Mbappé-Deal offenbar fix


Transferwahnsinn geht weiter: Paris holt 18-Jährigen für 180 Millionen Euro


Der Transferwahnsinn nimmt kein Ende. Der Wechsel von Kylian Mbappé von der AS Monaco zu Paris Saint-Germain ist laut übereinstimmenden Medienberichten vor dem Abschluss. PSG zahlt demnach nach 222 Millionen Euro für den Brasilianer Neymar nun 180 Millionen für den 18-Jährigen. 

Ein völliger Verhältnisblödsinn! So wie bei den überrissenen Mangerlöhnen darf behauptet werden:
So hoch kann der Gegenwert gar nicht sein.

Farbenrausch an der Nordostküste Amerikas

Der bevorstehende Herbst
wird auch bei uns seinen Reiz haben







Montag, 28. August 2017

Monstersätze statt.Umgangssprache


Aus Blick

Wer Florian Inhauser kennt, der weiss: Er ist eigentlich ein ganz netter, amüsanter Kerl. Seine Vorbilder sind Tim und Struppi. Das klingt erstaunlich. Vielmehr würde man denken, er orientiere sich bei seinen Moderationen am grossen Heinrich von Kleist. Sie wissen, wer das ist? Genau, das ist der weltberühmte Erschaffer von Novellen, der sich oft im Labyrinth der Schachtelsätze verrannte.

Bildergebnis für Florian Inhauser

Meister der verrenkten Sätze

Ein Meister der Hypotaxe, der Kunst verrenkter Sätze, ist auch unser «Tagesschau»-Sprecher Florian Inhauser. Er tritt ja stilsicher auf, ist immer schön herausgeputzt. Da kann man ihm nix vorwerfen. Aber gelegentlich will er uns beweisen, dass er eigentlich ein Mann des Feuilletons ist: ein bisschen gescheiter als alle anderen, mindestens so zungenfertig wie der ins Sprachnirwana abgedriftete Stephan Klapproth.

Schwer verständliche Anmoderation

Gestern Abend hob Inhauser mal wieder die Augenbrauen hoch, zog eine ernste Miene und sagte dann in seinem bekannten, affektierten Deutsch einen Beitrag über US-Präsident Donald Trump an:
(Filmsequenz fehlt)
Hier der Text wortwörtlich:


«Wenn einer nach einer Kehrtwende noch eine Kehrtwende macht, dann ist er wieder da, wo er angefangen hat. Und so ist Präsident Trump nach einer anfänglich weniger als halbherzigen Verurteilung der Neonazi-Kundgebung mit Todesopfer in Charlottesville und der arg verspäteten Dochnoch-Distanzierung von den Ultrarechten seit gestern wieder bei der mehr als lauwarmen Verurteilung der Rassisten angekommen.»

Haben Sie das verstanden? Zwei-, dreimal gelesen? Geht schon, versuchen Sie es nochmals. Trotzdem: Ein guter News-Moderator spricht eigentlich in klaren, einfachen Sätzen. Denn man weiss: Gesprochene Sprache kommt möglichst ohne Nebensätze aus – das lernt jeder Moderator. Und das lehrt jeder Linguist.

News-Moderatoren ordnen sich den Nachrichten unter

Für News-Moderatoren gilt noch etwas ganz anderes: Sie helfen den Zuschauern, Zusammenhänge zu verstehen. Sie vermeiden Floskeln, verwenden eine direkte, anschauliche Sprache, die den Zuschauer ins Geschehen hineinzieht. Oder kurz: Sie unterordnen sich den Nachrichten, stellen sich nicht über sie. Sie sind Vermittler, keine Künstler.
Johann Wolfgang von Goethe hat mal geschrieben: «Gewisse Bücher scheinen geschrieben zu sein, nicht damit man daraus lerne, sondern damit man wisse, dass der Verfasser etwas gewusst hat.» Zum Glück gab es damals noch kein Fernsehen – er hätte neben den Büchern auch noch die Moderationen eines Liebhabers von Tim und Struppi erwähnen müssen.
Komisch: Der knabenhafte Reporter und der Hund reden eigentlich ganz lustig und leicht verständlich.

LINK:

19. Apr. 2012 ... ... Sozialwissenschaften, in seinem Buch "Uni-Angst und Uni-Bluff heute": Unverständliche Sätze faszinieren uns, weil sie unverständlich sind.
www.rhetorik.ch/Aktuell/12/04_19/index.html