Freitag, 25. August 2017

Die Perfektionsfalle

Es ist zwar empfehlenswert, perfekte Arbeit zu leisten -
aber:
Dieser Anspruch kann auch krank machen.


Bildergebnis für Perfektionismus


Es ist eine Tugend perfekt zu arbeiten. Wer das Beste aus sich herausholt, bringt es zu Erfolg und Anerkennung.

Wer aber zu perfekt sein will, tappt schnell in die Perfektionsfalle.

Wir müssen unterschieden zwischen der gesunden, positiven Leistungsbereitschaft und dem krankhaften Perfektionismus.

Schon im Elternhaus und später in der Schule wird von uns erwartet, dass wir alles besonders gut machen wollen.

Mit folgender Verhaltensweise tappen Sie nicht in die Perfektionsfalle:

- Sie erfüllen die Aufgabe, wenn sie auch nicht perfekt erfüllt werden kann.

- Lernen Sie das Delegieren.

- Schieben Sie die Abgabetermine nicht hinaus, nur weil die Arbeit nicht 100 prozentig perfekt erledigt werden kann.

- Verabschieden sie sich vom Gefühl, dass Sie nur geschätzt werden, wenn Sie Bestleistungen erbringen.

- Werden Sie sich bewusst, dass Sie als Perfektionist im Berufsalltag oft viel mehr Zeit benötigen als Ihre Kollegen. (Das Gefühl nie fertig zu werden, belastet uns enorm).

LINKS:

30. Sept. 2010 ... Im Alltag zeigt sich zwar, dass viele Menschen mit ihrer Arbeit zu schnell zufrieden sind. Bei diesen Fällen gilt es zu lernen, perfekter zu ...
www.rhetorik.ch/Perfektionismus/Perfektionismus.html



Donnerstag, 24. August 2017

Wenigstens Gefährder dürfen in Deutschland abgeschoben werden

Das deutsche Bundesverwaltungsgericht hat entschieden: Gefährliche Islamisten dürfen in Deutschland künftig präventiv des Landes verwiesen werden. 
Ein wegweisendes und sinnvolles Urteil.

Ausländische Islamisten, von denen jederzeit eine terroristische Tat ausgehen kann, dürfen von den deutschen Behörden präventiv ausgeschafft werden. Das hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig am Dienstag in letzter Instanz entschieden. Es ist ein wegweisendes und sinnvolles Urteil. Gerade auch vor dem Hintergrund des Terroranschlags in Barcelona vergangene Woche. Der ideologische Kopf der Terrorzelle hätte – nach menschlichem Ermessen – eigentlich gar nicht mehr in Spanien leben dürfen.
Mit dem Leipziger Urteil sind die bereits vollzogenen Abschiebungen eines 22-jährigen Nigerianers und eines 27-jährigen Algeriers rechtskräftig. Die in Deutschland geborenen Ausländer sympathisierten mit der Terrormiliz Islamischer Staat, unterhielten sich mehrfach über Anschlagspläne und waren im Besitz von Waffen und Munition. Bemerkenswert ist auch die gesetzliche Grundlage des Urteils. Paragraf 58a des Aufenthaltsgesetzes existiert seit 13 Jahren und ist ein Kind der Terroranschläge vom 11. September 2001 in New York. Er erlaubt die Ausschaffung von Personen, die «eine besondere Bedrohung für die Sicherheit» darstellen. Doch bisher wurde der Paragraf 58a nie angewandt, auch nicht im Falle des Berliner Attentäters Anis Amri. Obwohl die Kriminalpolizei genau dies empfohlen hatte, erachteten die zuständigen Politiker die gerichtlichen Hürden als zu hoch. Das Urteil aus Leipzig bedeutet wohl das Ende dieser politischen Zurückhaltung und wird die Ausschaffung von weiteren Gefährdern beschleunigen. Über ein Jahrzehnt nach 9/11 wird sich auch Deutschland der Gefahr durch den islamistischen Terror bewusst.
Spanien erlebte diesen Weckruf bereits am 11. März 2004, als in Madrid mehrere Züge in die Luft flogen. Das Land betreibt seit langem eine umfangreiche Abschiebepraxis. Im vergangenen Jahr wurden über 3000 Marokkaner ausgewiesen. Umso erstaunlicher scheint es, dass der marokkanische Hassprediger Abdelbaki S. in einer katalanischen Kleinstadt predigen und eine Terrorzelle mit elf Jugendlichen rekrutieren konnte, die vergangene Woche in Barcelona zuschlugen. Abdelbaki war bereits seit 2006 aktenkundig. Er verkehrte im Dunstkreis einer Gruppe, die Jihadisten für den Irak rekrutierten. Später musste er ins Gefängnis, weil er Drogen von Marokko nach Spanien schmuggelte. Hinter Gittern freundete er sich mit einem Attentäter des 11. März an. Warum er nach seiner Haftstrafe in dem EU-Land noch ein Gastrecht genoss, ist unverständlich.
Kritiker mögen einwenden, dass auch eine konsequente Abschiebepraxis das Terrorproblem nicht löst. Damit haben sie natürlich recht. Es gibt genügend Gefährder, die eine europäische Staatsbürgerschaft besitzen. Ihre Zahl muss durch Präventions- und Deradikalisierungsprogramme vermindert werden. Dennoch kann die Bedrohungslage durch die Abschiebung von Ausländern signifikant gesenkt werden. In Deutschland gibt es momentan rund 600 Gefährder, 250 von ihnen haben einzig einen ausländischen Pass – also über 40 Prozent. Sie hassen die freiheitliche Ordnung ihres Gastlandes. Das Leben der «Ungläubigen» scheint ihnen wenig wert zu sein. Dafür verdienen sie weder Toleranz noch Gnade.

KOMMENTAR: Hoffentlich wird die Praxis bei kriminellen Asylbewerbern auch angepasst. Da besteht Nachholbedarf.

Mittwoch, 23. August 2017

Kriminelle Asylanten können kaum mehr ausgeschafft werden- Die Gründe

Mehrarbeit durch Flüchtlinge:

Wird ein Asylantrag abgelehnt, werden Rechtsmittel eingelegt.

In Deutschland sind 250'000 Gerichtsverfahren anhängig.

Bild am Sonntag publizierte aus dem Bericht "Kriminalität im Kontext der Zuwanderung":

2016 begingen Migranten 76'500 Diebstahltdelikte, 

54'600 Körperverletzungen,

3'600 Fälle gegen gegen die sexuelle Selbstbestimmung

und 432 Fälle von Mord und Totschlag.

"Es sind zum Beispiel aus Nordafrika Bevölkerungsschichten zu uns gekommen, die krimineller sind als der allgemeine Bevölkerungsschnitt", sagt Gnisa.

Ein noch grösseres Problem sind die Klagen gegen Asylentscheide.

Wird ein Asylantrag abgelehnt, kann man Rechtsmittel einlegen.

Derzeit sind 250'000 Gerichtsverfahren anhängig.

Gnisa: "Wir haben in Deutschland rund 230'000 ausreisepflichtige Ausländer. Wir schaffen es nicht, dass diese Menschen das Land verlassen. Dies ist ein grosses Problem."

 

Ein Beispiel aus der Schweiz:

Dauergast im Gefängnis

20 Min

Trotz 13 Vorstrafen  nicht ausgeschafft

Viermal haben die Behörden die Asylgesuche eines Algeriers abgelehnt. Die Rückführung in die Heimat ist aber nicht möglich.

storybild
Das Amtshaus in Solothurn. (Archivbild)
«Ich muss hier und da 1000 oder 2000 Franken stehlen. Es ist die einzige Möglichkeit, um zu überleben», sagte Moumen Z. laut «Blick» vor dem Richter in Solothurn. Der Algerier ist der Justiz bereits bestens bekannt. Er ist 13-mal vorbestraft – unter anderem wegen Diebstals, Hausfriedensbruchs und Widerhandlung gegen das Ausländergesetz.
Der Staatsanwalt glaubt nicht an eine Besserung: «Ich denke nicht, dass er bereit ist, sich an Gesetze zu halten. Seit er in der Schweiz ist, wurde er insgesamt zu sechs Jahren und sechs Monaten Freiheitsstrafe verurteilt», zitiert ihn der «Blick».
So befindet sich Moumen Z. auch heute im Gefängnis. Der Mann hat sich vergeblich gegen eine Freiheitsstrafe von 26 Monaten und 20 Tagen unbedingt gewehrt, wie es im Artikel weiter heisst.

Ausschaffung nicht möglich

Viermal hat Moumen Z. einen Asylantrag gestellt, viermal haben die Behörden abgelehnt. Trotzdem befindet sich der 29-Jährige immer noch in der Schweiz, eine Ausschaffung steht in nächster Zeit nicht bevor. Warum?

Die Schweiz hat 2007 mit Algerien ein Rückübernahmeabkommen abgeschlossen. Trotzdem kommt es in vielen Fällen zu keinen Rückführungen. Der Grund: Die Regierung akzeptiert keine Sonderflüge. Die Personen müssten also per Linienflug in ihr Heimatland zurückgebracht werden, was zum Schutz der anderen Passagiere nicht praktiziert wird.

Kommentar: Mit unserem Recht ist nicht mehr alles in Ordnung. Wenn die Ausschaffung illegaler Migranten so einfach blockiert werden kann, müssen wir uns fragen, ob es nicht sinnvoller wäre, die Selektion schon vor der Aufnahme in Europa vorzunehmen, wenn nicht bereits in Nordafrika.
Nachtrag:

Keine Rückübernahme abgewiesener Asylbewerber Iran, Äthiopien und Eritrea sind am schlimmsten

Dienstag, 22. August 2017

Aufsteller des Tages

Gut gespielt

Jordu - standard jazz piano jazz cover Yvan Jacques - YouTube



https://www.youtube.com/watch?v=HR2gxj-0FEc
14.01.2012 - Hochgeladen von Yvan Jacques
"Jordu" is a jazz standard written by Irving "Duke" Jordan in 1953 - cover improvisation on piano VST Ivory 2.

Montag, 21. August 2017

Marcons Sinkflug

Nach hundert Tagen die Ernüchterung

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron  
Er glänzte auf der internationalen Bühne. National büsst Marcon an Popularität gewaltig  ein.
So rasch, wie es noch nie ein Präsident erlebt hat.
 «In Wahrheit haben ihn die Franzosen gewählt, weil sie die etablierten Politiker loswerden wollten. Dégagez – haut ab, das war die Losung», betont  Kommunikationsexperte Arnaud Mercier. Und das heisse eben nicht, dass die Franzosen auch mit seinen Reformen einverstanden seien.
 

Macron wollte Reformen mit Tempo durchdrücken-jetzt wird er gebremst

Nach der Schonfrist zeigt sich, dass das Loch in der Staatskasse viel grösser ist als angenommen.
Sparen ist angesagt. Von den versprochenen Steuererleichterungen keine Spur mehr.
Die versprochene Streichung der Wohn- und Grundstückssteuer wird zurückgestellt.
Dass Emmanuel Macron Armeechef Pierre de Villiers respektlos öffentlich abkanzelte, weil er es wagte, Sparmassnahmen bei der Verteidigung zu kritisieren, kostete weitere Sympathien.

Den Gürtel enger schnallen und gleichzeitig beliebt bleiben, das ist noch keinem Präsidenten, keiner Regierung gelungen. 

Sonntag, 20. August 2017

Bruder Klaus, der heilige Politiker




Ein Nationalheiliger – zwei Würdigungen



BRUDER KLAUS ⋅ Christoph Blocher und Vitus Huonder sprachen gestern an der Gedenkfeier in Flüeli-Ranft über Niklaus von Flüe. Mit geteilten Rollen: Der Altbundesrat führt von Flües Leistungen als Staatsmann aus, der Bischof würdigt ihn als Heiligen.
19. August 2017,

Christoph Blocher





Christoph Blocher, Bruder Klaus entschied sich für ein Leben in der Abgeschiedenheit. Sie stehen noch immer auf der politischen Bühne. Verspürten Sie nie den Wunsch, sich für einige Zeit zurückzuziehen?

Christoph Blocher:

Wer, der in leitender Stellung ist, hätte nicht hin und wieder solche Wünsche. Aber gerade für den Rest des Lebens als Einsiedler zu leben, war bis heute nicht meine Absicht. Ich habe anderes zu tun.

Politisch haben Sie ihn aber immer wieder ins Spiel gebracht. Wie sind Sie auf Bruder Klaus gekommen?

 Bruder Klaus war nicht nur ein Heiliger. Er war – gerade auch als Eremit – ein bedeutender Staatsmann und Ratgeber. Die Schweiz wäre 1481 ohne seinen Ratschlag auseinandergebrochen. 
Und seine Ratschläge sind von dauernder Bedeutung bis auf den heutigen Tag. 
Was sind für Sie die markantesten Eckpunkte von Bruder Klaus’ politischem Wirken?

 Klaus von Flüe warnte die Eidgenossen vor Grossmachtpolitik: «Machet den Zun nit zuo wit», «Mischet Euch nicht in fremde Händel», und er rief zur Einigkeit und zur freundschaftlichen Streitbeilegung auf. Grundsätze, die bis zum heutigen Tag für jeden Politiker von grösster Bedeutung sein sollten.
  
 
War von Flüe mit seiner klaren Haltung auch ein Vorbild für Ihre Politik? Inwiefern?


Natürlich. Für jeden Menschen, jeden Politiker und für die ganze Schweiz zeigt er Grenzen auf, sah weitsichtig schon damals die Wichtigkeit der dauernd bewaffneten Neutralität und die Unabhängigkeit für die Schweiz. Ich verteidige dies seit jeher im Sinne Niklaus von Flües.

1992 gewannen Sie mit Ihrer Partei die EWR-Abstimmung. Unter anderem mit den beiden ihm zugeschriebenen Slogans «Mischt Euch nicht in fremde Händel» und «Machet den Zun nid zuo wit». Hatte Bruder Klaus da wirklich an die europäische Politik gedacht?

Natürlich. Schon damals war die Schweiz nur von europäischen Staaten umgeben, wenn auch noch nicht von der EU. Was dort im Kleinen galt, gilt insbesondere heute für die riesige EU!

Mit Bezug auf die aktuelle Politik in der Schweiz: Um welchen Rat würden Sie Bruder Klaus heute gerne anfragen?

Wie hälst Du es, Bruder Klaus, mit dem heimlichen EU-Beitritt mittels dem Rahmenvertrag? Auch hier würde er wohl sagen: «Machet den Zun nit zuo wit.»

Zum Schluss noch eine Frage: Als Politischer oder als Heiliger – wo ist Niklaus von Flüe heute in seiner Wirkung für uns bedeutender?

Für mich als Reformierten ist die Heiligsprechung etwas fremd. Aber menschlich und politisch sowie für Wirtschaftsführer ist er ein Vorbild.

Vitus Huonder

Bischof Vitus Huonder, welchen Bezug haben Sie zum Ort des Wirkens des heiligen Bruder Klaus, dem Flüeli-Ranft?

Bischof Vitus Huonder: 

Ich wurde am 25. September 1971 zum Priester geweiht, also am Gedenktag des heiligen Bruder Klaus. Daher war es mein Wunsch, eine Zeit lang am Ort zu leben, wo Bruder Klaus gewirkt hat. Das wurde mir von meinem Bischof in den Jahren 1982 bis 1984 gewährt.

Welches ist Ihr Rückzugsort? Wann suchen Sie diesen Ort auf?

Mein Rückzugsort ist heute in der Nähe von Chur. Es ist ein Heiligtum, welches ich vor allem an meinen freien Tagen aufsuche.

Was beeindruckt Sie an der Figur des heiligen Bruder Klaus besonders?

Jeder Heilige hat sein eigenes Charisma. Bruder Klaus ist in meinen Augen der grosse stille Beter und der Betrachter des göttlichen Lebens. Das erkennen wir vor allem am bekannten Meditationsbild, das eben sein «Buch» war. Mittels dieses Bildes vertiefte er sich immer wieder ins Geheimnis Gottes.

Worin unterscheidet sich Bruder Klaus von anderen Heiligen?

Bruder Klaus wird in vielen Gegenden der Welt ganz besonders als Heiliger des Friedens verehrt.

Wo täte der Welt heute ein Bruder Klaus gut?

Die Welt ist heute – vor allem in unseren Breitengraden – von einem unglaublichen Aktivismus geprägt, der die Transzendenz vergessen lässt. Es fehlt ihr weitgehend die Sammlung auf Gott hin, auf den Ursprung ihres Lebens und ihrer Möglichkeiten. Es fehlt ihr die Abgeklärtheit, die Ernsthaftigkeit der Ausrichtung auf das Ewige. Da täte ein Bruder Klaus gut.

Und wo der Kirche?

Bruder Klaus schreibt dem Rat von Bern: «Mancher Mensch ist zweifelhaftig (sic!) in seinem Glauben (...) Wir sollen aber darin nicht zweifelhaft sein, denn er ist so, wie er gesetzt ist.» Diesen Glauben hat die Kirche zu verkünden. Sich auf dieses Wort des Heiligen zurückzubesinnen, könnte der Kirche unserer Tage sehr nützlich sein.

Ihre Geschichte mit den Sachslern war nicht immer einfach – was ist Ihre Botschaft an die Nachfahren des Bruder Klaus?

Da möchte ich nochmals zurückgreifen auf den Brief an den Rat von Bern. Er enthält so ziemlich alles, was man als Botschaft des Heiligen an die Nachfahren aufgreifen sollte.

Zum Schluss noch eine Frage: Als Politischer oder als Heiliger – wo ist Niklaus von Flüe heute in seiner Wirkung für uns bedeutender?

Ich möchte diese zwei Ausdrücke kombinieren: als heiliger Politiker!


Urs-Ueli Schorno
ursueli.schorno@ luzernerzeitung.ch

Aus 20 Min:

Konservative Kreise feiern im Kanton Obwalden Bruder Klaus. Nicht nur die Politprominenz der SVP hat sich eingefunde


KOMMENTAR:
Obschon offensichtlich die Medienriesen wie Tamedia, Ringier und NZZ die öffentlichen Anlässe Blochers meist ignorieren oder nur nebenbei erwähnen, versteht es der SVP Vordenker dennoch, sein Gedankengut ständig zu verbreiten. Auch die Veranstaltung in Sachseln war ein Anlass, um Blochers Kernbotschaft zu festigen.
Im Hinblick auf die Auseinandersetzungen mit der EU geht es ihm stets um  Werte, wie
UNABHAENGIGKEIT
NEUTRALITAET
SELBSTBESTIMMUNG und
SOUVERAENITAET

Es ist unbestritten, dass man gemeinsam stärker ist und es wohl auch der EU zu verdanken ist, dass Europa von grossen Kriegen verschont geblieben ist.
Anderseits lehrt uns die Geschichte ebenfalls, dass zu grosse politische Gebilde  zerfallen:
- Römisches Reich
- Napoleon
- Das dritte Reich
Die EU läuft Gefahr, sich zu rasch zu vergrössern. Es wurden Länder aufgenommen, die verschuldet sind. 

Leutenegger und die Schattenspender

Die teuren Sonnenschirme auf dem Sechseläuteplatz hielten dem Wind nicht stand  -
und nun  macht auch ein  Sonnensegel auf dem Münsterhof beim Sturm schlapp (90 000 Franken Projekt).


Wie ein dunkler Schatten verfolgen die Schattenspender den prominenten Zürcher Politiker.

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Nur eine Woche nachdem der Zürcher Stadtrat Filippo Leutenegger Anfang August die instabilen Sonnenschirme auf dem Sechseläutenplatz hatte entfernen lassen, präsentierte der FDP-Politiker das Sonnensegel-Projekt im Münsterhof. Dass die vier grossformatigen Segel ihren Zweck, Schatten zu spenden, bisher erfüllten, ist unbestritten, den Sturmböen vom Freitagabend hielt das Kunstwerk mit dem Titel «Black and White Circles in the Sky» jedoch nur bedingt stand.

Wie die «NZZ» aufgrund von Berichten von Mitarbeitern der angrenzenden Geschäfte heute schreibt, sei ein Segel so sehr mit Regenwasser gefüllt gewesen, dass eines der Seile, an denen die Segel befestigt sind, nachgab und riss.
Auch Leutenegger, der sich bereits als Schirmherr und Schattenminister titulieren lassen musste, ist das Malheur nicht entgangen. Die Münsterhof-Segel hätten den ersten Regensturm «recht gut überstanden», twitterte Leutenegger heute zwar, räumte aber ein, dass ein Segeltuch an einem Ende ausgerissen sei und geflickt werden müsse.

FRAGE: Schadet diese Geschichte dem Kandidaten fürs Stadtpräsidium oder profitiert er dank der Publizität?  Für viele ist es vor allem wichtig, dass man von Ihnen vor der Wahl spricht.