Sonntag, 16. Oktober 2016
Argumente für oder gegen den Atomausstieg (aus 20 Min)
Worum geht es bei der Abstimmung vom 27. November?
Die Initiative «für den geordneten Ausstieg aus der Atomenergie» will alle AKW nach spätestens 45 Jahren Laufzeit abschalten. Die Kernkraftwerke Beznau I und II sowie Mühleberg müssten 2017, Gösgen 2024 und Leibstadt 2029 vom Netz. Heute dürfen die fünf AKW so lange betrieben werden, wie sie für sicher befunden werden. Das Verbot neuer AKW soll in der Verfassung festgeschrieben werden.
Die Initiative «für den geordneten Ausstieg aus der Atomenergie» will alle AKW nach spätestens 45 Jahren Laufzeit abschalten. Die Kernkraftwerke Beznau I und II sowie Mühleberg müssten 2017, Gösgen 2024 und Leibstadt 2029 vom Netz. Heute dürfen die fünf AKW so lange betrieben werden, wie sie für sicher befunden werden. Das Verbot neuer AKW soll in der Verfassung festgeschrieben werden.
Wer ist dafür, wer dagegen?
Die Grünen haben das Volksbegehren nach der Atomkatastrophe von Fukushima von 2011 lanciert. Unterstützt wird die Initiative von SP und GLP sowie einer Allianz von 40 Organisationen und Gruppen. Bundesrat und Parlament lehnen die Initiative ab, ebenso die bürgerlichen Parteien und Wirtschaftsverbände.
Was sind die wichtigsten Argumente der Befürworter?
• Gefahr eines Super-GAU: Laut den Initianten kommen schwere Atomunfälle immer wieder vor. Die Folgen eines Unfalls hierzulande wären nicht auszudenken: Grosse Teile des Landes würden radioaktiv versucht, bis zu eine Million Menschen müssten evakuiert werden. Dieses Risiko einzugehen, sei unnötig.
• Alte AKW: Die Schweiz leiste sich den ältesten AKW-Park der Welt, mit Beznau I gar das älteste Werk der Welt. Noch nie sei ein AKW länger kommerziell betrieben worden. Dieses «riskante Experiment mit Leib und Leben der Anwohner» sei zu stoppen, sagt Grünen-Präsidentin Regula Rytz.
• Geordneter Ausstieg: Die vom Parlament verabschiedete Energiestrategie 2050 sieht anders als die Initiative keinen verbindlichen Zeitplan für den Ausstieg vor. Die Initiative stellt aus Sicht der Befürworter sicher, dass die AKW geordnet vom Netz gehen.
• AKW sind unrentabel: Laut den Initianten kann der Atomstrom durch erneuerbare Energien ersetzt werden. Schon heute seien AKW unrentabel und der Weiterbetrieb viel zu teuer – zumal die Entsorgung radioaktiven Atommülls nicht gelöst sei.
Was sind die wichtigsten Argumente der Gegner?
• AKW sind sicher: Die Sicherheit hat laut dem Bundesrat höchste Priorität: Die Betreiber müssten die Anlagen stets auf den neusten Stand nachrüsten. Das überwacht das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat.
• Überhasteter Ausstieg: AKW produzieren heute rund40 Prozent
des Schweizer Stroms. Der Ausstieg aus der Kernenergie ist mit der
Energiestrategie 2050 aufgegleist: Es dürfen keine neuen AKW mehr gebaut
werden. Die Initiative verlange einen übereilten Ausstieg. 2017 müssten
drei von fünf Kernkraftwerken abgeschaltet werden.
• Versorgungssicherheit in Gefahr: Laut Bundesrat und Parlament kann der wegfallende Strom nicht schnell genug mit Schweizer Strom aus erneuerbaren Energien ersetzt werden. Daher müsse die Schweiz Atom- und dreckigen Kohlestrom aus dem Ausland importieren.
• Risiko für Steuerzahler: Laut dem Bundesrat ist absehbar, dass die Betreiber der AKW vom Bund Entschädigungen fordern werden, wenn die Kraftwerke frühzeitig vom Netz müssten.
Die Grünen haben das Volksbegehren nach der Atomkatastrophe von Fukushima von 2011 lanciert. Unterstützt wird die Initiative von SP und GLP sowie einer Allianz von 40 Organisationen und Gruppen. Bundesrat und Parlament lehnen die Initiative ab, ebenso die bürgerlichen Parteien und Wirtschaftsverbände.
Was sind die wichtigsten Argumente der Befürworter?
• Gefahr eines Super-GAU: Laut den Initianten kommen schwere Atomunfälle immer wieder vor. Die Folgen eines Unfalls hierzulande wären nicht auszudenken: Grosse Teile des Landes würden radioaktiv versucht, bis zu eine Million Menschen müssten evakuiert werden. Dieses Risiko einzugehen, sei unnötig.
• Alte AKW: Die Schweiz leiste sich den ältesten AKW-Park der Welt, mit Beznau I gar das älteste Werk der Welt. Noch nie sei ein AKW länger kommerziell betrieben worden. Dieses «riskante Experiment mit Leib und Leben der Anwohner» sei zu stoppen, sagt Grünen-Präsidentin Regula Rytz.
• Geordneter Ausstieg: Die vom Parlament verabschiedete Energiestrategie 2050 sieht anders als die Initiative keinen verbindlichen Zeitplan für den Ausstieg vor. Die Initiative stellt aus Sicht der Befürworter sicher, dass die AKW geordnet vom Netz gehen.
• AKW sind unrentabel: Laut den Initianten kann der Atomstrom durch erneuerbare Energien ersetzt werden. Schon heute seien AKW unrentabel und der Weiterbetrieb viel zu teuer – zumal die Entsorgung radioaktiven Atommülls nicht gelöst sei.
Was sind die wichtigsten Argumente der Gegner?
• AKW sind sicher: Die Sicherheit hat laut dem Bundesrat höchste Priorität: Die Betreiber müssten die Anlagen stets auf den neusten Stand nachrüsten. Das überwacht das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat.
• Überhasteter Ausstieg: AKW produzieren heute rund
• Versorgungssicherheit in Gefahr: Laut Bundesrat und Parlament kann der wegfallende Strom nicht schnell genug mit Schweizer Strom aus erneuerbaren Energien ersetzt werden. Daher müsse die Schweiz Atom- und dreckigen Kohlestrom aus dem Ausland importieren.
• Risiko für Steuerzahler: Laut dem Bundesrat ist absehbar, dass die Betreiber der AKW vom Bund Entschädigungen fordern werden, wenn die Kraftwerke frühzeitig vom Netz müssten.
(daw)
Notiert von
marcus knill
um
09:14
Samstag, 15. Oktober 2016
TRUMP, TRUMP und immer wieder TRUMP
Heute folgt die nächste Story und
TRUMP bleibt im Gespräch
Negativmeldung folgt auf Negativmeldung
Trump gibt sich dennoch siegessicher.
Medienpäsenz geht ihm über alles.
Notiert von
marcus knill
um
00:33
Freitag, 14. Oktober 2016
Die Deutschen haben doch Humor
Beweist dieser Slogan ... (Quelle Watson)
Notiert von
marcus knill
um
12:07
Väter wollen Vollzeit arbeiten
Obschon seit Jahren die Väter animiert werden, Teilzeit zu arbeiten, leisten sie diesem Wunsch
keine Gefolgschaft.
Das ist verständlich. Denn wer Teilzeit arbeitet,
hat später eine kleinere Rente
und muss meist auf die Karriere verzichten.
Die Männer definieren sich weitgehend über den Job.
blick:
Notiert von
marcus knill
um
08:35
Abonnieren
Posts (Atom)