Freitag, 2. September 2016

Führten Kommunikationsfehler zum Flugzeugcrash?

Quelle SRF:

Laut Recherchen von «10vor10» gibt es beim Absturz der F/A-18 im Sustengebiet Hinweise auf Kommunikationsprobleme zwischen Flugüberwachung und dem Piloten. Dem Jet-Piloten wurde offenbar eine falsche Höhenangabe mitgeteilt. Als der Fehler bemerkt wurde, war es bereits zu spät.
Bei der Suche nach der Ursache für den Absturz der F/A-18 am Montag haben sich neue Anhaltspunkte ergeben. Wie gut informierte Quellen «10vor10» bestätigen, gibt es Hinweise, dass es zwischen der Flugüberwachung in Meiringen und dem verunglückten Piloten zu Kommunikations-Problemen kam.

Noch nicht alle Involvierten befragt

Die Maschine befand sich nach dem Start im Steigflug. Nach wenigen Minuten bestätigte der Pilot über Funk, alles sei in Ordnung – kurz darauf bricht der Kontakt ab. Das Flugzeug flog viel zu tief. Es hätte mehrere hundert Meter höher über den Grat am Hinter Tierberg fliegen müssen. Offenbar wurde dem Piloten eine falsche Höhenangabe mitgeteilt. Als der Fehler bemerkt wurde, war es schon zu spät gewesen.
Tobias Kühne, Sprecher der Militärjustiz. Bild in Lightbox öffnen.
Bildlegende: Tobias Kühne, Sprecher der Militärjustiz. SRF
Tobias Kühne, Sprecher der Militärjustiz, sagt dazu: «Die Luftraumüberwachung ist selbstverständlich Gegenstand der Untersuchung. Derzeit ermitteln wir noch in der gesamten Breite. Die Flugüberwachung ist dabei ein Element. Das Bild muss vollständig sein, bevor wir erste Erkenntnisse kommunizieren, um eine geregelte Untersuchung zu führen.»

Skyguide: zivilie und militärische Flugsicherung

Zuständig für die militärische Flugsicherung in Meiringen ist Skyguide. Bei ihr wurden umfangreiche Daten sichergestellt, etwa die Aufzeichnungen von Radar und Funk. Das gehört zum Standardprozedere der Militärjustiz. Ihre Ermittler konnten aber noch nicht alle Skyguide-Mitarbeiter befragen. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Roger Gaberell, Mediensprecher Skyguide. Bild in Lightbox öffnen.
Bildlegende: Roger Gaberell, Mediensprecher Skyguide. SRF
Zu den möglicherweise falschen Angaben der Flugsicherung äussert sich Skyguide nicht. Ihr Mediensprecher Roger Gaberell betont, alle Mitarbeitenden seien vom tödlichen Unfall sehr betroffen: «In den 15 Jahren, in denen Skyguide militärische Flugsicherung macht, haben sich enge Verbindungen ergeben. Operativer Art aber auch persönlicher Art, denn man kennt sich.»
Der Verlust dieses Piloten habe alle bei der Flugsicherung sehr hart getroffen, vor allem die Mitarbeiter auf der Basis Meiringen. «Die Mitarbeiter werden betreut, denn sie müssen die Mission der Luftwaffe aufrechterhalten.»
Karte mit dem Flugplatz Meiringen und der Absturzstelle Hinter Tierberg Bild in Lightbox öffnen.
Bildlegende: Nur kurz in der Luft: Vom Flugplatz Meiringen bis zur Absturzstelle sind es nur wenige Kilometer. SRF

Flugsicherung unterstützt Piloten

Als die F/A-18 am Montag zum Patrouillen-Trainingsflug startet, herrscht schlechtes Wetter. Der Pilot wird in den Wolken kaum etwas ausserhalb seines Cockpits sehen. Er ist auf seine Instrumente angewiesen und auf die Angaben von der Flugsicherung am Boden.
«Unter Instrumentenflugregeln ersetzt der Flugverkehrsleiter im Prinzip die direkte Sicht, die der Pilot nicht hat. Er unterstützt so den Piloten, der an Bord nur seine Instrumente hat», erklärt Gaberell. Offenbar hat die Flugsicherung kurz vor dem Aufprall die falsche Flughöhe realisiert. Doch dann war es schon zu spät.

Donnerstag, 1. September 2016

Heute startet der meterologische Herbst

Der astronomische Herbst beginnt erst am 22. September.

Heute am 1. September beginnt der meteorologische Herbst. Dann steht die Sonne mittags genau senkrecht über dem Äquator. 

Ein Blick in das goldene Blätterdach im herbstlichen Wald. 


Wir geniessen derzeit den Spätesommer in vollen Zügen.
Aber die Bäume verlieren das frische Blattgrün.
Die Blätter beginnen, sich allmählich zu verfärben.
Die Sonne verschwindet viel früher am Abendhimmel.

Ab 22. September sind auf der Nordhalbkugel die Nächte länger als die Tage.
 Gemäss der Strahlungsbilanz geht somit über Nacht mehr Energie verloren
 als tagsüber von der Sonne geliefert wird. Es wird merklich kühler.

Wir geniessen auch die sonnigen Spätsommertage

Die Hitze ist weg

Die Tage werden kürzer. 
Der Herbst kündigt sich an:
Wir freuen uns auf den Altweibersommer:



Bildergebnis für Spätsommertage

Mittwoch, 31. August 2016

Leuenberger kann es nicht lassen

Alt- Bundesrat Leuenberger 
langweilt sich bei Medienauftritten, 
ist mürrisch und verliert die Nerven.

Im Umgang mit Medien ist dies ein No-Go.


Aus 20 Min:

Leuenberger hat wieder mal den Anschiss

Moritz Leuenberger ist bekannt dafür, dass ihm Interviews manchmal gegen den Strich gehen. Eben hat er in einem Regional-TV seinem Ruf alle Ehre gemacht.

Moritz Leuenberger langweilte sich während des Interviews im TVO. (Quelle: Radio FM1 Today)
Er tritt gelangweilt von einem Bein auf das andere, gähnt beinahe, blickt kurz auf die Armbanduhr, winkt immer wieder ab, nestelt am Tischtuch herum – und blickt mit einer Zwänzg-ab-achti-Schnurri in die Runde: Alt-Bundesrat Moritz Leuenberger machte im Ostschweizer Fernsehen TVO nicht die beste Falle. Laut Radio FM1 Today gaben sich er und Alt-Bundesrat Adolf Ogi am Montagabend an der Universität St. Gallen die Klinke in die Hand. Adolf Ogi wurde mit dem Erich-Walser-Generationenpreis für seine besonderen Leistungen als Politiker, Staatsmann und UNO-Sonderberater geehrt.

Leuenberger erläuterte, warum Ogi den Preis verdient hat. Doch spätestens beim Interview mit TVO riss ihm der Geduldsfaden. Während Ogi dem Moderator geduldig Red und Antwort stand, kehrte bei Leuenberger nach elf Minuten offenbar tödliche Langeweile ein, wie der Outtake des Senders zeigt.

«Huere Scheiss»

Moritz Leuenberger ist bekannt für seine launischen Fernsehauftritte. Legendär ist der Ausraster, den der inzwischen eingegangene Sender TV3 einmal zwischen zwei einzelnen Interviews aufnahm. Darin beklagte sich der unbemerkt bereits gefilmte Bundespräsident über ein Interview mit dem Westschweizer Fernsehen: «Nei, das isch doch en Scheiss, oder? Und jetzt söll ich da no e halb Stund lang de Seich ablah mit unvorbereitete Journaliste! Peinlich! Nei chum, das isch doch … isch doch jetzt en Scheiss, wo de gfragt hät! Nei aso chumm! Höret doch uf da! Das isch doch en Scheiss.» Als er sich für das Interview mit der TV3-Moderatorin vor die Kamera setzte, doppelte er noch nach mit: «Huere Scheiss!»

Legendär ist Leuenbergers Ausraster im Sender TV3:




KOMMENTAR: Medienauftritte sind immer eine Chance.
Wer sich vor Mikrofon und Kamera daneben benimmt, 
schädigt sein Image. Viele rechtfertigen  ihre verbalen Ausrutscher damit:
"So bin ich eben."
"Ich bin authentisch."
"Ich will mich so geben, wie ich bin."

Wer so argumentiert, weiss nicht, dass man echt, 
natürlich sein kann und dennoch die 
jeweilige Situation mit  berücksichtigen muss.
Es gibt überall Regeln, die es zu beachten gilt.
Für den "Alt 68 er" Leuenberger scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Nach dem Motto: 
"Ich mache, was ich will".
Vielleicht gibt es auch eine Pubertätsphase im Alter.

Mehrheit für ein Verhüllungsverbot

Das Burkaverbot hat nichts mit dem Kampfhundeverbot zu tun

Die Argumentation von Markus Spillmann in der "Sonntagszeitung" hinkt, wenn er sich mit fragwürdigen Argumenten gegen das Burkaverbot  stark mach .
Spillmann erinnert die Initiative mit dem Verhüllungsverbot an die Kampfhunde-Kampagne.
Es gebe weniger Kampfhunde aber dafür mehr Hundebisse.
Für ihn ist durch dien Burka noch niemand ums Leben gekommen.
Zudem gebe es nur ein paar wenige Touristinnen, die verhüllt wären.
Das Verbot sei reine Symbolpolitik.

Markus Spillmann negiert somit den Wunsch der Oeffentlichkeit, dass  bei uns das Gesicht gezeigt werden muss.
Das gilt nicht am Schalter, in öffentlichen Verkehrsmitteln zur Identifikation einer Person. Das gilt auch im Job oder Alltag.
Als Kommunkationsberater ist mir der Blickkontakt und die offene Kommunikation ein wichtiges Anliegen.
Wer das Gesicht nicht zeigen darf, wirkt so, als habe er etwas zu verbergen und spiele mit falschen Karten.
Es geht weniger um Religionsfreiheit oder um das Unterdrückungssymbol Buka bei der Frau.

Das Gesicht zu zeigen ist in unserm Kulturkreis eine Selbstverständlichkeit.
Verhüllung ist ausser am Fasching ein No-Go.

Ich zitiere SRF:

In einer Umfrage haben sich 71 Prozent der teilnehmenden Stimmberechtigten für ein schweizweites Verhüllungsverbot ausgesprochen. Auch zehn Regierungsräte unterstützen ein Burka-Verbot, wie die «SonntagsZeitung» und «Le Matin Dimanche» berichten.
Kopf einer Frau mit Gesichtsschleier. 
Bildlegende: Die Anhänger der bürgerlichen Parteien sind klar für ein Verbot von Ganzkörperschleiern in der Schweiz. 

Fazit: Wennn die Mehrheit der Bevölkerung die Verhüllung ablehnt, so
macht dies uns bewusst: Wir wollen ein Verhüllungsverbot, weil uns das Versteckspiel
generell stört. Sei es für Frauen oder bei Chaoten.

Dienstag, 30. August 2016

Neuer Beitrag im PERSOENLICH BLOG


Marcus Knill

Die Argumentation von Markus Spillmann in der «SonntagsZeitung» (Beitrag online nicht verfügbar) hinkt, wenn er sich mit fragwürdigen Argumenten gegen das Burkaverbot stark macht. Spillmann vergleicht die Initiative Verhüllungsverbot mit der Kampfhunde-Kampagne. Es gebe heute zwar weniger Kampfhunde aber dafür mehr Hundebisse. Für Spillmann ist durch die Burka noch niemand ums Leben gekommen. Zudem gebe es nur ein paar wenige Touristinnen, die verhüllt wären. Das Verbot sei reine Symbolpolitik.

Markus Spillmann negiert somit den Wunsch der Öffentlichkeit, dass bei uns das Gesicht gezeigt werden sollte. Das gilt nicht nur am Schalter oder in öffentlichen Verkehrsmitteln zur Identifikation einer Person. Das gilt auch im Job oder Alltag. Als Kommunkationsberater ist mir der Blickkontakt und die offene Kommunikation ein wichtiges Anliegen. Wer das Gesicht nicht zeigen darf, wirkt so, als habe er etwas zu verbergen und spiele mit falschen Karten.
Es geht weniger um Religionsfreiheit oder um das Unterdrückungssymbol Burka bei der Frau. Das Gesicht zu zeigen ist in unserm Kulturkreis eine Selbstverständlichkeit. Verhüllung ist ausser am Fasching ein No-Go. Ich zitiere SRF: In einer Umfrage haben sich 71 Prozent der teilnehmenden Stimmberechtigten für ein schweizweites Verhüllungsverbot ausgesprochen. Auch zehn Regierungsräte unterstützen ein Burka-Verbot, wie die «SonntagsZeitung» und «Le Matin Dimanche» berichteten.
Wenn die Mehrheit der Bevölkerung die Verhüllung ablehnt, so macht dies immerhin bewusst: Wir wollen keine Verhüllung des Gesichtes, weil uns das Versteckspiel generell stört. Sei es für Frauen oder Chaoten.


So muss informiert werden: Nur Fakten - keine Vermutungen


Vermisste F/A-18: 

Das Protokoll der Medienkonferenz

(Quelle RSF)
Seit dem Nachmittag wird im Gebiet Meiringen eine F/A-18 der Schweizer Luftwaffe vermisst. Über das Schicksal des Piloten ist derzeit noch nichts bekannt. Suchtrupps sind aufgrund des schlechten Wetters zu Fuss unterwegs.
Hier ging der Kontakt zum Piloten verloren 
Bildlegende: Hier ging der Kontakt zum Piloten verloren SRF

F/A-18 der Schweizer Luftwaffe vermisst


  • Die Schweizer Luftwaffe vermisst seit 16 Uhr ein Kampfflugzeug vom Typ F/A-18C.
  • Gesucht wird im Gebiet des Sustenpasses zwischen Meiringen (BE) und Andermatt (UR).
  • Über das Schicksal des Piloten der einsitzigen Maschine ist noch nichts bekannt.
  • Such- und Rettungseinsätze sind wegen des Wetters derzeit nur mit Equipen zu Fuss möglich.
  • Des Flugzeug war 15 Sekunden nach dem Leader-Flugzeug bei einem Trainings-Patrouillenflug gestartet.
  • Der Flugbetrieb mit F/A-18-Kampfjets ab dem Militärflugplatz Meiringen ist derzeit eingestellt.
  • FORTSETZUNG 29. August 16:
  • Medienkonferenz der Luftwaffe in Bern 
    Bildlegende: Medienkonferenz der Luftwaffe in Bern SRF

    Die F/A-18 ist gefunden

    Der Ticker ist abgeschlossen.

    • Ein Helikopter der Luftwaffe hat die Maschine im Sustengebiet entdeckt.
    • Viele kleine Trümmerteile sind in einem Gletschergebiet zu sehen.
    • Die Dauer der Notsignale war zu kurz, um den Absturzort schnell zu lokalisieren.
    • Die Suche nach dem Piloten dauert an.
  • 16 :59

    Wir bedanken uns für Ihre Aufmerksamkeit.
  • 16 :58

    Jürg Nussbaum betont noch einmal, dass man nicht befugt sei, über den Absturz zu informieren und beendet die Medienkonferenz.
  • 16 :51

    Felix Stoffel erklärt weiter: «Eine erhöhte Absturzgefahr wegen des Gebirges lässt sich statistisch nicht beweisen. Start und Landung sind die Gefahren bei einem Flug. Wir haben aus dem Gefühl heraus gesagt keine negative Statistik. Bezüglich Gebirgsflugplatz gehörte die Phase zum Zeitpunkt des Absturzes noch zum Start.»
  • 16 :50

    Nun steht die bergige Topographie der Schweiz im Fokus der Fragen. «Gebirgsflugplätze sind aviatisch gesehen anspruchsvoller als Flachlandflugplätze. Das ist seit jeher eine Eigenheit der Schweizer Luftwaffe, dass wir täglich ab Gebirgsflugplätzen operieren. Das heisst nicht, dass das gefährlicher ist. Man muss das speziell trainieren. Wir bilden das systematisch von Beginn weg aus», sagt Felix Stoffel.
  • 16 :47

    Eine Journalistin fragt nach der Robustheit der Notsender. «Diese Notsender sind ziemlich resistent. Aber irgendwo gibt es eine Grenze. Sie dienen dazu, den Piloten zu orten, der sich per Schleudersitz abschiessen konnte. Sie sind nicht dazu konstruiert, einen Aufprall an einer Felswand zu überleben», erklärt Pierre de Goumoëns.
  • 16 :44

    Nun kommen die Journalisten zu Wort. Eine erste Frage betrifft die Verlegung der Flugzeuge nach Emmen. «Wir haben die Flugzeuge nach Emmen verlegt, weil man in Meiringen mit der Suche genügend ausgelastet ist. Es ist das Zentrum für die Helikopter, die Bergführer und alle anderen Helfer. Deshalb haben wir den Flugpolizeidienst nach Emmen verlegt», erklärt dazu Stoffel.
  • 16 :43

    «Der Luftpolizeidienst wurde vorübergehend eingestellt und heute Mittag wieder aufgenommen. Wenn irgendwo ein Verstoss gegen eine Luftverkehrsregel stattfindet, wird dies gemeldet, und man lässt die F/A-18 starten», sagt Stoffel.
  • 16 :41

    Der Staffelchef des Berufsfliegerkorps, Felix Stoffel, erklärt nun Weiteres zum Luftpolizeidienst. Jürg Nussbaum sagte zuvor, dass zum Absturz keine weitere Einzelheiten mehr kommuniziert werden.
  • 16 :37

    Nun kommt Pierre de Goumoëns zu Wort. «Die gesamte Luftwaffe ist sehr betroffen von diesem Unfall. Man sieht einen schwarzen Flecken von etwa 20 Metern Durchmesser. Die Trümmerteile, die wir aus dem Helikopter gesehen haben, waren sehr klein. Sie waren vor und hinter einem Abhang verstreut. Ein Gletscher ist dort mit grossen Gletscherspalten. Dies zu sehen, als Pilot und Freund, war sehr schwierig. Es ist auch schwierig, die Gefühle zu beschreiben», sagt der Stabsoffizier des Kommandanten Luftwaffe.
  • 16 :36

    Zu den Notsignalen sagt Stoffel: «Es gibt drei Teile: Flugzeug, Schleudersitz und Pilot. Es wurden Notsignale empfangen. Die Dauer war aber zu kurz, um zu sagen, ob diese überhaupt von diesem Flugzeug stammten.»
  • 16 :34

    Die Bilder seien schwer zu ertragen, so Stoffel. Wegen des Wetters konnte die Unfallstelle nicht früher lokalisiert werden. Sie lag bis heute Mittag in den Wolken. Sobald die Meteolage dies zugelassen hatten, hätten intensive Suchflüge stattgefunden. So habe man die Trümmerteile gefunden.
  • 16 :33

    Felix Stoffel hat die Absturzstelle gesehen. Er schildert seine Eindrücke. «In Flugrichtung ist das ein relativ grosser Bergkessel mit Schnee und Gletscherhängen – darüber steile Felswände. Was wir gesehen haben, ist eine geschwärzte Felsfläche knapp unterhalb des Grades mit einem Durchmesser von circa einer Laswagenlänge.» Von da, woher das Flugzeug auf den Grad zugeflogen sei, auf der Westseite, seien vereinzelte, kleine Trümmerteile erkennbar gewesen und hinter dem Grad auf der Ostseite, im Schnee und Gletscherfeld, seien auch zum Teil kleine Trümmerteile zu sehen gewesen, ergänzt Stoffel.
    Es ist ein tiefer Kessel, mit steilen Gletscherhängen. Wir haben eine geschwärzte Felsstelle gesehen. Vereinzelte Trümmerteile waren erkennbar.»
  • 16 :31

    «Der Absturzort ist gesichtet, nach dem Pilot wird weiter gesucht. Über sein Schicksal ist nichts bekannt», erklärt zu Beginn Kommunikationschef Jürg Nussbaum.
  • 16 :30

    Auf dem Podium sitzen Jürg Nussbaum (Chef Kommunikation Luftwaffe), Oberst Felix Stoffel, Chef Berufsfliegerkorps und ehemaliger F/A-18-Pilot sowie Oberst Pierre de Goumoëns, F/A-18-Pilot und zugeteilter Stabsoffizier Kommandant Luftwaffe.

16 :29

Die Journalisten erwarten im Bundesmedienzentrum in Bern Antworten zum Absturz der F/A-18. Das VBS hat allerdings in einer Medienmitteilung vorab erklärt, dass allgemeine Fragen zum Flugbetrieb, zum Luftpolizeidienst und Instrumentenflugregeln im Vordergrund stehen.