Freitag, 1. Juli 2016

Bundesrat will Schuldenbremse austricksen

Die Schweiz ist nicht Griechenland 

Wie jeder Haushalt darauf bedacht sein muss, nicht in die Schuldenfalle zu laufen und nur so viel auszugeben, wie man zur Verfügung hat war die Schweiz stets darauf bedacht, die Ausgaben sofoert wieder in den Griff zu bekommen, wenn zu viel ausgegeben wurde. 
Die Schuldenbremse ist als  Korrektiv geschaffen worden.
Nachdem sich gezeigt hat, dass die Sozialausgaben vor allem durch die steigenden Asylantenzahlen stäntig steigen, soll nun die Schuldenbremse ausgehebelt werden. Das darf nicht sein.
Ich zitiere SRF:

Bundesbudget ächzt unter Asylkosten


Die Bundeskasse rutscht in die roten Zahlen: Für 2017 rechnet der Bundesrat mit einem Defizit von rund 600 Millionen Franken. Das ist mehr als die Schuldenbremse eigentlich zulässt. Bundesrat Maurer begründete die Verschlechterung vor den Medien mit Mehrausgaben im Asylbereich.
Bundesrat Ueli Maurer spricht an einer Medienkonferenz. 
Bildlegende: Spricht nicht zum ersten Mal von Budgetproblemen: Finanzminister Maurer in einer Aufnahme vom Mai. 
Der Bundesrat hat den Voranschlag 2017 verabschiedet. Um die Vorgaben der Schuldenbremse einhalten zu können, will er einen Teil der Ausgaben als ausserordentlichen Zahlungsbedarf verbuchen.

Schuldenbremse

Das Ziel der Schuldenbremse ist laut Bundesverfassung, dass der Bund seine Ausgaben und Einnahmen auf Dauer im Gleichgewicht hält. Sie wurde im Jahr 2003 eingeführt.
Im Voranschlag 2017 resultiert ein Defizit von rund 600 Millionen Franken. Die Schuldenbremse lässt ein konjunkturelles Defizit von nur rund 350 Millionen Franken zu. Vor diesem Hintergrund beantragt der Bundesrat dem Parlament, 400 Millionen Franken als ausserordentlichen Zahlungsbedarf zu verbuchen.
Dabei handelt es sich um einen Teil der Mehrausgaben für den Asylbereich. Ohne den Anstieg der Migrationsausgaben wäre der Voranschlag schuldenbremsekonform, wie Finanzminister Ueli Maurer vor den Medien in Bern erklärte.

KOMMENTAR:
Eines der Makel an der EU ist es, dass bei Ländern, welche die Ausgaben nicht im Griff haben, immer wieder die Augen zugedrückt werden. Wir dürfen unsere Philosophie des ausgeglichenen Haushaltes nicht leichtfertig über Bord werfen.

Donnerstag, 30. Juni 2016

Sowohl - als auch

Ich sehe mir die ARENA und den SONNTALK  regelmässig an

Für mich sind dies zwei unterschiedliche Sendegefässe und Projer wie Gilli erfüllen Bedürfnisse der Konsumenten.
Laut Blick soll nun ein Streit zwischen den Moderatoren entbrannt sein

Ich zitiere:

Gilli gegen Projer: 

Streit der TV-Moderatoren eskaliert

Die beiden Polit-Moderatoren Markus Gilli (TeleZüri) nud Jonas Projer (SRF) streiten über die Bedeutung ihrer Sendungen.
Tele-Züri-Chef Markus Gilli schreibt «Arena»-Dompteur Jonas Projer einen geharnischten Brief.
Tele-Züri-Chef Markus Gilli schreibt «Arena»-Dompteur Jonas Projer einen geharnischten Brief.

Kurz nach der Präsenta­tion des Service-public-Berichts durch Medienministerin Doris Leuthard kracht es zwischen SRF und Tele Züri. Im Zentrum stehen die bekanntesten TV-Politjournalisten der Schweiz: «Arena»-Moderator Jonas Projer (34) und «SonnTalk»-Dompteur Markus Gilli (61). In einem Brief, der BLICK vorliegt, wirft der Chefredaktor des grössten privaten TV-Senders dem SRF-Journalisten vor, dass er zum «Hohepriester des Service public» werde.

Polit-Sendung «Arena»: Jonas Projer kämpft mit der Polit-Show um die Gunst des Publikums. Die letzte Sendung erreichte lediglich 13,2 Prozent.
«Arena»-Moderator Jonas Projer (34) Oscar Alessio

JOURNALIST, TELE ZUERI,
«SonnTalk»-Dompteur Markus Gilli (61)
KOMMENTAR:
Die ARENA und der SONNTALK nehmen sich zwar beide wöchentlich aktueller politischer Themen an.
Der SONNTALK (Privatsender) ist eher eine Bühne für den Kanton Zürich mit einer gewissen Konstanz der Akteure und die ARENA ist verpflichtet, auch weniger attraktive Themen möglichst ausgewogen gesamtschweizerisch zu diskutieren.
Beide Moderatoren haben ihre individuellen Stärken.
Ich bin mit nicht sicher, ob Blick die unterschiedliche Sicht der Moderatoren vorschnell zu einem handfesten Streit hochgeschaukelt hat.
Jedenfalls schätze ich beide Moderatoren mit ihren individuellen Stärken  und sehe mir regelmässig beide Formate an.
Es wäre unprofessionell, wenn  diese Top Moderatoren tatsächlich einen Streit in der Oeffentlichkeit austragen würden.
Wenn es jemand bestens weiss, wie öffentliches Wäschewaschen kontraproduktiv ist, so sind es diese Moderatoren.
Es wird sich bestimmt bald weisen, wie wasserdicht die Geschichte im BLICK ist.
Ich zweifle daran, dass Promijournalisten als "Personen der Oeffentlichkeit, sich tatsächlich öffentlich duellieren möchten.
On verra - was tatsächlich Sache war.



Mittwoch, 29. Juni 2016

Gastfreundnschaft missbraucht




SRF-Ombudsmann rüffelt Doppeladler-Teenie 

Quelle BLICK 

Man respektiert die andere Meinung, hört einander zu und lässt das Gegenüber ausreden, und man geht auf die Argumente ein», so Blum und ergänzt: «Faxen, herausgestreckte Zungen sowie irgendwelche provokante Zeichen und Symbole gehören nicht zur Diskussionskultur. Wer dies nicht begriffen hat, muss es lernen.»
«Arena»-Moderator Jonas Projer sagt: «Als die Kollegen in der Regie schliesslich auf das Geschehen im Hintergrund von Nationalrätin Regula Rytz aufmerksam wurden, begannen sie sofort, den störenden Gast so wenig als möglich zu zeigen.»
Abchliessend findet Blum, dass Regie und Aufnahmeleitung auf den Vorfall adäquat reagiert haben. (pma)

KOMMENTAR:
Es  wäre schade, wenn das Fernsehen das Publikum wieder in die Dunkelheit verdammt, nur weil ein Gast sich unmöglich verhalten hat. Seit dem Einbezug der Publikums ist die ARENA dialogischer.

Dienstag, 28. Juni 2016

Aussagen straffen - aber wie?

Die AAA Formel hat sich bewährt:

ANFANG

Ueberlegen Sie einen überraschenden ANFANG.
Der Start muss Aufmerksamkeit gewinnen.
Er sollte eine Brücke zum Publikum und zur Thematik aufbauen.


AUSSAGE

Das ist die Kernaussage, das Argument.
Es muss mit Emotionen, mit einem Bild, einem Beispiel verknüpft werden.
Verbinden Sie ein aktuelles Ereignis oder Erlebnis mit Ihrem Votum oder mit Ihrer Kurzpräsentation.

ABSCHLUSS

Offerieren Sie ein Lösung.
Fassen Sie den Kerngedanken zusammen oder
Appellieren Sie für  .......
Suchen Sie einen knackigen Schlusssatz.


LINK:



10. Dez. 2010 ... Der erfahrene Medienmann erwähnte dabei eine hilfreiche AAA Regel und Gedankenstütze, die bei Reden, Statements oder Voten die ...
www.rhetorik.ch/AAA/AAA.html

Montag, 27. Juni 2016

Der Achselcheck

Er tut es schon wieder

Hier nimmt Jogi Löw eine Nase voll

Er kann es einfach nicht lassen: Der deutsche Nationaltrainer Joachim Löw sorgt auch im EM-Achtelfinal bei manchen Zuschauern für Nasenrümpfen. BLICK
Es ist ein Spiel ganz nach seinem Geschmack: Beim sicheren 3:0-Sieg über die Slowakei gerät die Mannschaft des deutschen Bundestrainers Joachim Löw nie in Gefahr.
Und auch am Spielfeldrand scheint alles seinen gewohnten Lauf zu nehmen. Nachdem Löw in der EM-Vorrunde wiederholt beim «Hosenbillard» erwischt wurde, nimmt sich der Weltmeistertrainer diesmal seine Achselregion vor.

Volksentscheide sollen gekippt werden

In der Schweiz wären Volksentscheide zwar verbindlich, 
aber ......

Bei der Ausschaffungsinitiative wird selbst in der Schweiz versucht, die Umsetzung bewusst zu verzägern, in der Hoffnung, die Bevölkerung könne später nochmals zur Problematik Stellung beziehen und das Resultat kippen.

Bildergebnis für Volksentscheide kippen

Vielen Engländern fällt es  schwer, den jüngsten Volksentscheid BREXIS zu akzeptieren.
Es gibt Strömungen, die  das Abstimmungsresultat  nicht akzeptieren. 
Sie wollen eine zweite Abstimmung erzwingen. Es gibt einen weiteren Versuch den missliebigen Volksentscheid zu kippen.
Ich zitiere SRF:

Nach dem Brexit-Votum werden in Grossbritannien Forderungen laut, den Volksentscheid durch das Parlament zu kippen. «Wir können diesen Wahnsinn durch eine Abstimmung im Parlament stoppen und diesen Alptraum beenden», sagte der Labour-Abgeordnete David Lammy.
Eine Volksabstimmung ist in Grossbritannien nicht verbindlich. Nur das Parlament kann über einen definitiven Brexit entscheiden. Dennoch werde das Parlament dem Volk nicht in den Rücken fallen, glaubt Klaus Armingeon, Professor für Europapolitik an der Universität Bern. «Vier Prozentpunkte Unterschied sind zu viel, um das Votum zu kippen.»
Rechtlich sei es natürlich möglich, den «Bremain» doch noch zu bewerkstelligen, sagt Klaus Armingeon zu SRF News. Doch selbst Premier David Cameron habe die Niederlage eingestanden und so werde auch das Parlament gemäss dem Volk entscheiden.

Labour-Parlamentarier ruft zum Boykott auf

Wann dies der Fall sein wird, ist noch unklar. Klar ist, dass das britische Parlament in der kommenden Woche nicht einfach zur Tagesordnung übergehen wird. Debatten über den Brexit sind also gewiss. Cameron könnte den EU-Rat bereits ohne Zustimmung des Parlaments über den geplanten Austritt informieren, sagt Armingeon. Er wolle dies jedoch nicht tun. Vielmehr wolle er seinem Nachfolger Zeit geben, die Verhandlungen vorzubereiten und ihm so mehr Verhandlungsspielraum zu verschaffen.

KOMMENTAR: Nach überraschenden Volksentscheiden gibt es immer wieder Stimmen, die sprechen dem Volk die Kompetenz ab, über wichtige politische Frage bestimmen zu dürfen.
Europäische Regierungen fürchten Volksentscheide, so wie der Feuer das Weihwasser.
In den meisten europäischen Staaten ist zudem gar nicht möglich, mit einem Volksentscheid etwas zu erzwingen, so wie es in der direkten Demokratie  der Schweiz eine Selbstverständlichkeit ist.

Sonntag, 26. Juni 2016

Zur Wirkung von Farben im Marketing



 





Farben steigern erwiesenermassen den Wiedererkennungswert einer Marke

Farben spielen nicht nur in der Werbung eine grosse Rolle.
Wer sich jedoch im Internet über die Wirkung von Farben schlau machen will, wird überschwemmt von Thesen der Farbpsychologie und erfährt, welche Farbkombinationen für die Botschaft des Unternehmens gewählt werden soll.
Bei  Kommunikationsprozessen bin ich immer vorsichtig bei rezeptorientierten Ratschlägen (Kleiderfarben, Einrichtungen  usw.).  
Für mich sind fixe Interpretationen fragwürdig. So habe ich auch bei der Farbtypologie von Menschen, selbst bei Farbtests Vorbehalte.
Anderseits generieren tatsächlich Farben bei Wahrnehmungsprozessen eine Wirkung. Sie beeinflussen Gefühle, transportieren Stimmungen. Es lohnt sich deshalb beim Marketing, die Wahl der Farbe mit grösster Sorgfalt zu bedenken.
Nachdem ich  jüngst über die Wirkung der Musik in der Werbung im Blog geschrieben habe,
widme ichmich im heutigen Beitrag um die Wirkung von Farben beim Firmenlogo.
Ich verzichte nachfolgend auf starre Interpretationen. Hingegen verbinde ich die wichtigsten Hauptfarben mit gängigen Assoziationen. (Farbkombinationen und Mischfarben werden bewusst ausgeklammert). Diese Zusammenstellung könnte Ihnen bei der Farbwahl der eigenen Marke hilfreiche Impulse geben.
Die Farbe muss  der Kernbotschaft und Zielgruppe so angepasst werden, dass er zu einer Uebereinstimmung kommt. Milka, Nivea oder Coca-Cola haben den Wiedererkennungswert der Marke mit der jeweiligen Farbe geschafft.
Eine Umfrage der Berliner Werbeagentur "Webstyle" hat nachgeweisen, dass  die Farbe den Wiedererkennungswert einer Marke um bis zu 80% steigern kann und zu 85% ein entscheidender Faktor ist, der dazu betirägt, ob ein Produkt gekauft wird oder eben nicht.

Nachfholgend der Versuch, jeder Farbe, brainstormingmässig Assoziationen zuzuordnen (in loser Reihenfolge)
 Sie sollten in Ihrem Unternehmen Ihren Farbton nicht ausschliesslich über den persönlichen Geschmack wählen, sondern  ihn auch in Bezug auf seine Wirkung prüfen. Bei mehreren Farbtönen ist es wichtig, zu beachten, dass die Farben gut miteinander harmonieren. Die Kombination von Grundfarben können aber eine völlig neue Wirkung ergeben. Beim Logo ist es zwar von Vorteil, eine oder mehrere auffällige Farben zu wählen, man sollte aber auch bedenken, dass das Logo in einem kleinen Format erkennbar ist und eine starke Wirkung hat. Auch in Schwarz-Weiß  sollte die Wiedererkennbarkeit gewährleistet sein.
Ausserdem ist zu berücksichtigen, wo die Farbe zum Einsatz kommt. Auf welchen Werbemedien werden die Farben eingesetzt und wie wirken sie jeweils? Spezielle Sonderfarben nicht auf allen Medien umsetzbar. Im Zweifel ist es immer besser sich von Profis beraten lassen.

 

Die Wirkung von Farben aufgrund gesammelter  Assoziationen  einer Gruppe

(aus einem Seminar)

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Gelb

Bildergebnis für Gelb


 Sonne, Sonnenlicht, Sonnenblume, Rapsfeld, Neid, Glück, Jugend, Wärme, Optimismus, Dynamik, Aktivität, fröhlich, aufdringlich, stimuliert.
Uebersteigert: GOLD (wertvoll, Reichtum, Luxus)
Signalfarbe: Fussgängerstreifen, Warnfarbe (Achtung!) mit dem grössten Gegensatz GELB-SCHWARZ z.Bsp. Wespe 

Beispiel: POST

 

Orange

Bildergebnis für orange hintergrund


Reife Orangen, glühendes Eisen, Wärme, Sonnenuntergang, Herbst, Farbe der Erleuchtung bei buddistischen Mönchen, anregende Farbe, weckt Aufmerksamkeit, wirkt lebendig, attraktiv.
Signalwirkung: Rettungsinseln, Warnwesten, Strassenarbeiter.
Im Fussball: Holländer benutzen die Farbe als Erkennungsmerkmal.

Beispiel: MIGROS



 

Rot

Bildergebnis für rot hintergrund


Feuer, Blut, Herz, Liebe, Passion, Leidenschaft,  Emotionen, Vitalität, Energie, "Ich sehe ROT!", kann Aggression auslösen (wie angeblich das rote Tuch beim Stierkampf), Wut (hochroter Kopf), Aufruhr, Korrekturfarbe (Rotstift),  Stoppsignal, signalisiert, dass etwas wichtig ist (roter Teppich für wichtige Personen), vermittelt Dringlichkeit, Appetit anregend.
Farbe der Revolution, Gewerkschaften, Sozialisten (Die Roten).
Signalfarbe: Hinweis- und Verbotstafeln, Farbe dominiert bei Flaggen
Uebersteigert:  NEONROT bei Polizei - und Rettungsfahrzeugen 

 Beispiel: COCA-COLA

 


 

Rosa

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Farbe darf nicht mit PINK verwechselt werden. Wirkt sanft, weiblich, mädchenhaft, süsslich,  verspielt,


Beispiel: SANFTE WASCHMITTEL,

 

Blau

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Himmel, Wasser, Weite, Ruhe, Sauberkeit, Friede. Treue, Zuverlässigkeit. Im medizinischen Bereich neben WEISS dominierende Farbe,  In Operationssälen bewusst als Antistressfarbe eingesetzt. Signalisiert: Hoffnung. Leistung, Vertrauen, Sicherheit, Würde, Intelligenz, ist die  beliebteste Farbe der Welt.
In Oesterreich Farbe der Nationalisten.
Wirkung: entspannt

Beispiel: MILCH (Light hellblau)


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Grün

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Assoziation: Natur, Hoffnung, Wachstum, junggrüne Knospe = Kreativität, Innovation, gesund, lebendig, leicht, frisch, natürlich. Entspannung, Fruchtbarkeit.
Signalfarbe  für  richtig, positiv. Zeichen für Fahrerlaubnis.
Politisch: Farbe der grünen Partei.
Im Gegensatz dazu Giftgrün oder  überhöht: Neongrün als Alarmfarbe (Zollfahrzeuge).
Grün steht für die moslemische Religion.

Beispiel: STARBUCKS



 

Braun

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Natur, Holz, Geborgenheit, Bodenständigkeit, Tabak, Leder, Kaffee.
Wirkt als Einzelfarbe eher langweilig. Politisch: Nazifarbe (Die Braunen).

Beispiel: HOLZBRANCHE


 

Schwarz

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Kohle, Nacht, Tod, Trauer, Verlust, Einsamkeit, Unglück (schwarze Katze)
Ist Kleiderfarbe der Priester, Modeschöpfer, Architekten, Regisseure, Dirigenten.
Aber auch vom "schwarzen Block". Italienische Faschisten wurden Schwarzhemden genannt.
Das heisst von elegant, geheimnisvoll, sportlich bis unheimlich.
Schwarz verpackte Produkte wollen signalisieren: Sie sind edel.

Beispiel: NESPRESSO






Weiß

Bildergebnis für weiss hintergrund
Frieden (Taube), Unschuld, Reinheit, Unendlichkeit, Sterilität,
wertfrei, Klugheit, Sachlichkeit, Sympathie.
In Afrika ist WEISS Trauerfarbe.
Vergrössert einen Raum.
Farbe von Medizinern,  Priestern


Beispiel: WASCHMITTEL




Fazit:
Farben wirken unterschiedlich. Bei der Wahl des richtigen Farbtons kommt am Ende auf die Botschaft an, die Sie vermitteln möchten. Machen wir uns am Besten von vornherein Gedanken und überlegen Sie wie Sie Ihre Zielgruppe optimal ansprechen können.
Unser Unterbewusstsein verknüpft mit Farben bestimmte Dinge, die in uns ausgelöst werden, wenn wir sie wahrnehmen. Daher kann die Auswahl nicht nur für das Branding entscheidend sein, sondern sie hilft generell bei der Optimierung von Werbekampagnen. Der Wechsel eines bekannten Farbtones sollte nicht leichtfertig geändert werden.
Farben berühren unsere Sinne. Sie transportieren spielerisch sehr klare und prägnante Botschaften, allein aufgrund ihrer ureigenen Wirkung.  Bilder sagen mehr als tausend Worte, heisst es bekanntlich. Wenn man so will, ist eine Fläche mit einer Farbe bereits ein Bild, das unzählige Assoziationen erzeugt.