Sonntag, 22. Mai 2016

Smartphone Abhängigkeit gefährtet Sozialleben und Konzentrationsfähigkeit

Statt reden miteinander - lieber ins Smartphone starren



Netzwerken ist heutzutage bei vielen Jobs von elementarer Wichtigkeit. Wer aufsteigen oder die Stelle wechseln möchte, braucht Kontakte. Umso mehr sollte man sich auf Konferenzen, Messen oder Tagungen bemühen, neue Personen kennen zu lernen. 

Bildergebnis für Smartphone Sucht  

Quelle 20 Min:

Doch leider wird neuerdings immer mehr die Chance dazu vertan, beklagt der deutsche Experte Thomas Wüllner, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens P4 Career Consultants in der «Welt». Vor allem in den Pausen von Kongressen biete sich immer das gleiche Bild: Anstelle von Pausengesprächen breite sich eine gespenstische Stille aus.
Der Grund: «Als einzige Aktivität wird das Mobilgerät gegriffen, um schnell E-Mails zu prüfen und SMS abzusenden. Es gilt, möglichst die Zeit zu nutzen und dann auch rasch, bevor es weitergeht, noch einen Pausenkaffee zu ergattern», erklärt Wüllner.
Bildergebnis für Smartphone Sucht
Vertane Chance

Das sei höchst schade, beklagt der Experte. Denn aus einer lockeren Konversation könnte sich an solchen Events immer die Möglichkeit entwickeln, das Netzwerk zu pflegen oder gar zu erweitern. «Wir erhalten mit einer Pause die Gelegenheit, zwischenmenschliche Brücken zu bauen. Und darüber hinaus uns auch selbst weiterzuentwickeln», so Wüllners Kritik.

Die Kritik des Beraters erstaunt allerdings nicht, wenn man bedenkt, dass sich innerhalb eines Jahres die Anzahl der Smartphone-Süchtigen weltweit mehr als verdoppelt hat. 176 Millionen Menschen sind laut einer Hochrechnung der US-Marktforscher von Flurry abhängig von ihren Multifunktionshandys.

Smartphone-Sucht als Problem
Bildergebnis für Smartphone Sucht
Die Studienleiter untersuchten, wie viele Apps jeden Tag auf rund 1,3 Milliarden mobilen Geräten geöffnet wurden. Der normale User öffne seine Applikationen weniger als 16-mal täglich, schreibt Flurry in einem Blogbeitrag.
Als smartphonesüchtig galt in der Untersuchung, wer Handy-Apps mehr als 60-mal pro Tag nutzt. Betroffen von der Verhaltenssucht sind 15 Millionen mehr Frauen als Männer. Unter den exzessiven Nutzern sind vor allem Teenager, College-Studenten und Personen mittleren Alters.
In der Schweiz sind laut einer im April 2012 veröffentlichten Studie der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) knapp fünf Prozent der Adoleszenten zwischen 12 und 19 Jahren handysüchtig. Diese Abhängigkeit sei in der Westschweiz und im Tessin verbreiteter als in der Deutschschweiz, so die Forschungsleiter Gregor Waller und Daniel Süss. Im Gegensatz zu der globalen Untersuchung stellten die ZHAW-Wissenschaftler keine Unterschiede zwischen den Geschlechtern fest
.Bildergebnis für Smartphone Sucht
Sozialleben und Konzentrationsfähigkeit gefährdet


«Smartphone-Abhängige können kaum noch an anderes denken», führt Roger Zahner von der Suchtpräventionsstelle der Stadt Zürich aus. Darunter leidet das Sozialleben und die Konzentrationsfähigkeit lässt nach. Auf die Kritik von Unternehmensberater Wüllner bezogen ist es aufgrund dieser erschreckenden Zahlen also kein Wunder, dass Leute auch an Tagungen lieber aufs Handy starren, statt miteinander zu sprechen.

Samstag, 21. Mai 2016

Aus HANDELSZEITUNG

Artikel
Handelszeitung Diesen Artikel ausdrucken Artikel
Sachlich und fair

*Kritikgespraech / Wie Sie auf ein Fehlverhalten konstruktiv reagieren. Marcus Knill*

In letzter Zeit nahm es einer Ihrer Mitarbeiter nicht mehr so genau mit den Terminen. Wiederholt mussten Sie ihn zurechtweisen. Klar und deutlich gaben Sie ihm zu verstehen, dass Sie grossen Wert auf Puenktlichkeit und Zuverlaessigkeit legen.
Nun stellen Sie waehrend einer Teamsitzung fest, dass der Betreffende wiederum eine zeitliche Vereinbarung nicht einhielt. Ihnen platzt der Kragen. Vor versammelter Mitarbeiterschar stauchen Sie den Suender zusammen: "Frueher hatte ich nie Terminprobleme mit Ihnen.
Wenn Sie Schwierigkeiten mit Ihrer Partnerin haben, dann sollten Sie diese nicht auf den Betrieb uebertragen." Und um Ihrer Wut den noetigen Nachdruck zu verleihen, wuerzen Sie Ihr unsachliches Mutmassen noch mit einer Prise Ironie: "Wie waere es, wenn Sie einmal ein paar Tage Urlaub einschalten wuerden?" Vielleicht ist Ihr Unmut dermassen gross, dass Sie sich zu einer unueberlegten Drohung hinreissen lassen: "Jetzt haben Sie schon zum dritten Mal Ihren Auftrag verschlampt. Wenn das noch einmal vorkommt, dann werde ich meine Konsequenzen ziehen." Sobald Sie sich beruhigt haben, stellen Sie fest: Zwar haben Sie dem betroffenen Mitarbeiter gezeigt, wer der Boss ist. Aber der Loesung des Problems sind Sie keinen Schritt naehergekommen.
Wo gearbeitet wird, da entstehen Fehler. Wir koennen nur aus ihnen lernen. Wenn wir erkennen, was verbesserungswuerdig ist, dann schaffen wir eine Grundlage fuer neue Erfolgserlebnisse.
Deshalb bedarf es in einem produktiven Arbeitsalltag ab und zu der konstruktiven Kritik.
In einem konstruktiven Kritikgespraech gilt es zu beachten:
- Vermeiden Sie persoenliche Angriffe. Kritik motiviert nur dann, wenn der Kritisierte gleichzeitig die Achtung seiner Person spuert.
Zielen Sie nie auf Charaktereigenschaften, sondern stets nur auf Verhalten.
- Beschreiben Sie den Sachverhalt. Verzichten Sie auf Interpretationen und unterlassen Sie Mutmassungen.
- Vermeiden Sie moralisierende Vorwuerfe, zum Beispiel: "Wie konnten Sie nur so unzuverlaessig sein?" Vorwurfslos kritisieren heisst, auch die positiven Seiten wuerdigen. Mischen Sie deshalb Lob und Kritik: "Die Konzepte, die Sie vorgelegt haben, sind sehr gut und koennen bei diesem Projekt umgesetzt werden. Dass Ihre Vorschlaege zu spaet eintrafen, aergerte mich sehr. Wir mussten Ueberzeitarbeit leisten."
- Tragen Sie Ihre Kritik knapp vor, und lassen Sie dann den Betroffenen zu Wort kommen. Zum Beispiel: "Sie haben im letzten Monat drei Mal die festgelegten Termine nicht eingehalten. Was sagen Sie dazu?" In der Regel begruendet der Kritisierte nicht nur sein Fehlverhalten. Meistens liefert er auch wichtige Zusatzinformationen; er kann Sie auf Unzulaenglichkeiten bei der Planung hinweisen oder auf Maengel im Bereich der Organisation aufmerksam machen. Oft erhalten Sie auch einen oder mehrere Loesungsansaetze.
- Fordern Sie Ihren Mitarbeiter auf, selbst Verbesserungsvorschlaege zu machen. Diskutieren Sie die Loesungsalternativen jedoch erst, wenn Sie sich ueber die Fakten des Vorfalles im grossen und ganzen einig geworden sind.
- Beenden Sie das Kritikgespraech auf eine positive Weise.
Fassen Sie zusammen, was Sie vereinbart haben. Vergessen Sie nicht zu sagen, dass die Tueren jederzeit offen bleiben fuer weitere Gespraeche. Bringen Sie allenfalls noch einmal ein Lob an.
Das Ziel Ihres Kritikgespraeches muss sein: Beide Seiten - Sie selbst und Ihr Mitarbeiter - sollen zum Gespraechsende das Gefuehl haben, die Situation geloest zu haben. Damit das gelingt, muss auch das Gespraechsumfeld stimmen. In der Praxis hat sich bewaehrt:
- Warten Sie nicht zu lange. Kritisieren Sie rasch.
- Kritisieren Sie moeglichst nicht in Gegenwart anderer, sondern nur unter vier Augen.
- Suchen Sie sich einen Ort aus, an dem Sie nicht gestoert werden. Waehlen Sie einen Zeitpunkt, in dem der Kritisierte nicht gerade unter einem speziellen Druck steht.
Sollte Ihr Kritikgespraech erfolgreich verlaufen sein, dann kontrollieren Sie rechtzeitig, ob Ihr Mitarbeiter die Vereinbarungen nun auch einhaelt.








Kinder, die den Unterricht mit Ihrem Verhalten ständig stören - was tun?

Sitzstreik soll helfen

«Neue Autorität»

Aus 20 Min:

Lehrer-Sitzstreiks gegen renitente Schüler

Benehmen Schüler sich schlecht, sollen die Lehrer mit Sit-ins reagieren. Dieses Konzept verbreitet sich an Schweizer Schulen.



1|4
Schweizer Pädagogen gehen neue Wege, um Probleme in der Schule zu lösen: Verhaltensauffälligen Schülern sollen die Lehrer beikommen, indem sie Sit-ins veranstalten. Dabei sitzt man zusammen, bis die Übeltäter zur Einsicht kommen.

Schweizer Lehrer gehen neue Wege, um auf das schwierige Verhalten von Schülern zu reagieren: Bei grösseren Problemen veranstalten sie in der Schule Sit-ins. Während dieser Sitzstreiks warten sie darauf, dass die Schüler, die Probleme machen, zur Einsicht kommen.

Angewandt wird dieses Konzept der «neuen Autorität» beispielsweise im Stadtzürcher Schulkreis Glattal. Deren Präsidentin Vera Lang (FDP) berichtete letze Woche in einem vielbeachteten Vortrag vor Luzerner Lehrern über den Erfolg der Methode, wie die «Zentralschweiz am Sonntag» berichtet. Auch mehrere Luzerner Schulen arbeiten bereits nach diesem Ansatz, und es gibt entsprechende Weiterbildungskurse.
Sit-in nach Schmiererei im Kerzenziehen
Lang präsentierte ein konkretes Beispiel für ein solches Sit-in: Eine Gruppe Schüler habe beim Kerzenziehen mit einem wasserfesten Filzstift eine Tafel verunstaltet, was zu zahlreichen Beschwerden geführt habe, berichtete sie.
Gegen den Vandalenakt habe man interveniert, indem der ganze Schuljahrgang in der Aula zusammengerufen worden sei – ebenso sämtliche Lehrer. Daraufhin habe die Schulpräsidentin geschildert, was passiert sei – und die Verantwortlichen aufgefordert, sich zu melden und einen Vorschlag zur Wiedergutmachen zu machen.
Beim zweiten Sitzstreik gaben die Übeltäter auf
Anfangs war dies laut Lang vergeblich: Es herrschte eine Viertelstunde lang Stille, worauf sie die Versammlung abbrach und die Anwesenden aufforderte, sich am nächsten Tag wieder einzufinden.
Am darauf folgenden Tag erschienen auch Eltern, um der Forderung «schweigend Nachdruck zu verleihen». Irgendwann gaben die Täter dann auf: Sie boten an, einen Nachmittag im Hausdienst mitzuarbeiten.
Gewaltloser Widerstand wie bei Gandhi
Entwickelt wurde das Konzept der «neuen Autorität», das nun in der Schweiz Schule macht, vom israelischen Psychologie-Professor Haim Omer. Dieser beruft sich dabei auf den gewaltlosen Widerstand, wie ihn der indische Pazifist Mahatma Gandhi praktiziert hat.
Schulpflegepräsidentin Lang sagt, die Integration von verhaltensauffälligen Schülern sei die grösste Herausforderung an den Schulen. «Kinder, die ‹blöd tun›, Eltern die sich beschweren. Strafen, die wirkungslos bleiben – bis das Fass überläuft», beschreibt sie die Situation laut «Zentralschweiz am Sonntag». Das Ziel müsse daher nicht sein, «einen Kampf zu gewinnen, sondern mit gewaltlosem Widerstand die Eskalation zu durchbrechen».
Auf einen konstruktiven Vorschlag des Kindes warten
Psychologieprofessor Omer legt seine Methoden, die nun auch in Schweizer Klassenzimmern angewandt werden, auch den Eltern ans Herz: Sie sollen auch im Kinderzimmer Sit-ins einberufen, wenn es mit dem Nachwuchs Schwierigkeiten gibt.
Omer erklärte dies in einem Interview mit dem «St. Galler Tablatt» so: «Es geht darum, dem Kind Zeit zu geben, selber eine Lösung zu finden. Die Eltern setzen sich also in einem ruhigen Moment zum Kind – ohne zu schimpfen, ohne zu predigen – tragen vor, was sie stört und warten bis zu einer Stunde auf einen konstruktiven Vorschlag des Kindes.»
Psychologieprofessor Haim Omer erklärt sein Konzept der «neuen Autorität»:

Quelle: Youtube/BildungsTV

KOMMENTAR: Positiv an Omers Vorschlag ist die Präsenz der Erziehungsperson.
Sie muss bereits sein, soclhe Sit-in durchzustehen. Diese Präsenz kann nicht delegiert werden.
Das Problem besteht aber darin, dass die Eltern gar nicht mehr präsent sind und zudem viele Lehrkräfte sich weigern sind, zusätzliche unbezahlte Zeit für schwierige Schüler  aufzubringen.

Donnerstag, 19. Mai 2016

Nein sagen- aber wie?

Im Alltag reden wir zu oft zu wenig eindeutig.

Weichspüler dominieren:

LINKS:

4. Apr. 2007 ... Ich war zudem überzeugt, dass diese geballte Ladung von konstruierten Weichspülern sofort erkannt wird. Dass rhetorische Ironie ...
www.rhetorik.ch/Weichspueler/Weichspueler.html

Viele sind sich gar nicht bewusst, welche Marotten sie sich angewöhnt haben:

Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat
11. Nov. 2015 ... die ich zu den «Weichspülern» zähle, wie «eigentlich» (fünfmal), «eben», ... für Medien und Kommunikation (www.rhetorik.ch). Er schreibt.
www.rhetorik.ch/Aktuell/15/11_11/sn.pdf



Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat
5. Okt. 2012 ... Marianne Stamm – Winzerin und rhetorische. Weichspülerin. Medienrhetorik. * Marcus Knill (www.knill.com) ist Experte für Medienrhetorik.
www.rhetorik.ch/Aktuell/12/10_05/09_12.pdf



_______________________________

Wir können nicht NEIN sagen.

Weshalb schwächen wir unsere Aussagen ab und neigen vorschnell zum JA:

-  Wenn ich JA sage, werde ich eher gemocht (geschätzt)
-  Unsere selbstlose Zusage wird geschätzt
-  Ich habe das Gefühl: Ich bin ein guter Mensch
-  Das Gegenüber ist mir nachher etwas schuldig
-  Ich vermeide Schuldgefühle

Wenn ich NEIN sage,

-  werde ich abgelehnt
-  fühle ich mich schuldig
-  das Gegenüber ist enttäuscht
-  Ich wäre herzlos, egoistisch
-  das Gegenüber könnte sich rächen
-  oder könnte aggressiv reagieren
-  dann geht es dem Bittsteller schlecht

Gedanken, die   mir helfen könnten, diese Vorbehalte zu überwinden:

"Wenn ich nur deshalb geschätzt würde, so wäre dies  schlimm"

"Wenn ich mein NEIN begründe, könnte das Gegenüber meine Ablehnung begreifen"

"Ist das Gegenüber nicht auch egoistisch?"

"Wenn ich höflich Nein sage, werde ich das Gegenüber nicht vor den Kopf stossen"

Zum  UEBERLEGEN:

1.  Wann hab ich das letzte Mal JA gesagt und wollte eigentlich NEIN sagen?

2. Wie können wir NEIN sagen lernen?

____________________

Eindeutig reden heisst:

(Zum Ueberlegen)
..................

..................

..................

____________________

Welchen Punkt nehme ich mit, damit ich mich im Alltag eindeutiger und unmissverständlicher ausdrücken kann?

NUR EIN LERNBILD NOTIEREN - ALS PIKTOGRAMM

_______

LINK:

28. Apr. 2016 ... Die folgende Analyse ist in der Zeitschrift Persönlich (www.persoenlich.com), dem online Portal der Schweizer Kommunikationswirtschaft im ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/16/04_28/index.html
www.rhetorik.ch aktuell: (3. April, 2006). Nein sagen schafft Klarheit [PDF]. Link: Zeitmanagement. Dieser Artikel ist im "Fit im Job" Magazin vom April 2006 ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/06/04_03.html

Konfliktzone Wanderweg

Biker können das Zusammenleben entschäften - aber wie?


Elektro-Mountainbikes könnten das nächste grosse Geschäft im Velohandel werden. Die Verkaufszahlen steigen massiv und rücken den altbekannten Konflikt zwischen Wanderern und Bikern wieder in den Vordergrund.
Zwei Wanderer weichen auf einem schmalen Pfad aus, um zwei Mountainbiker vorbeizulassen. SRF
Bildlegende: Auf Wanderwegen kann es schon mal eng werden, besonders wenn neu mehr E-Mountainbikes in den Bergen unterwegs sind. Keystone / Archiv
Elektro-Velos sind im Trend, und ganz besonders Elektro-Mountainbikes: Gemäss der Statistik des Verbands der Schweizer Fahrradlieferanten «Velosuisse» ist der Absatz von Mountainbikes mit Motor-Unterstützung im Jahr 2015 richtiggehend explodiert: 19‘687 E-Mountainbikes wurden letztes Jahr verkauft, fast 44 Prozent mehr als im Jahr zuvor.
Und dieser Boom wird auch dieses Jahr weitergehen, sagen Fachleute.


Klare Ankündigungen beim Überholen von hinten

Mindestens um die Konflikte mit Wanderern zu vermindern, gäbe es aber einige einfache Grundregeln, sagt Bernhard Schneider von «New Ride». Etwa, dass auf einem Wanderweg grundsätzlich der E-Biker Rücksicht auf den Fussgänger nehmen müsse. Schneider empfiehlt: «Der E-Biker sollte beim Überholen von hinten etwa auf Jogging-Tempo runterbremsen und ruhig, aber klar sagen, ob er links oder rechts am Wanderer vorbeifährt».
Der Aerger der Wanderer ist nachvollziehbar, wenn ihnen die Biker den Weg streitig machen. Vor allem hörbehinderte Wanderer werden gestresst, weil sie die Warnglocke nicht hören und so unverhofft erschreckt werden. Es kann dann vorkommen, dass sie auf die falsche Seite wegspringen unter Umständen genau vor den zweiten Fahrer. Wir bei allen Problemen des Zusammenlebens muss auch bei dieser Konflikzone RUECKSICHT gross geschrieben werden.

Holger Blum schreibt:


Wie kann man sich gegen Bossing wehren?




Wer vom Chef gemobbt wird, hat nichts zu lachen. Das Bossing (Mobbing von oben) ist
deshalb schlimm, weil der Betroffene meist keine Chance hat, der Zwickmühle zu entkommen.

Ein Artikel von Marcus Knill

Mittwoch, 18. Mai 2016

Diese Typen kennen Sie....

in der Bahn, im Bus oder im Tram

Es ist voll, du musst stehen und es stinkt... das morgige Gefühl einer jeden Bahnfahrt kennen wir doch alle. BYou hat mal die typischen Profile der Menschen aufgeschrieben, die jeder aus den öffentlichen Verkehrsmitteln kennt. 

1. Der Drängler

Bildergebnis für Der Drängler

Egal, ob einsteigen oder aussteigen: Dieser Bahn-Typ möchte immer der Erste sein. Ohne Rücksicht auf Verluste. Er quetscht sich durch die Menge, als ob er sein Ziel sonst nicht erreichen würde.

2. Der Stinker

Bildergebnis für Der Stinker

Wir möchten nicht übertreiben, wenn sich nach Feierabend mal wieder gefühlt 100 Menschen in einen Waggon drücken, kann es schonmal miefen. Aber manchen Menschen würde ein Spritzer Deo nicht schaden. 


3. Der Dealer

Bildergebnis für Der Dealer

Nein, nicht das, was ihr jetzt denkt. Der Dealer ist derjenige, der meist an der Türe steht und nervös nach rechts und links steht. Was tut er da? Auf Freunde warten oder auf Kontrolleure? Auf jeden Fall nervt's. 

4. Der Nicht-Aufrücker

Bildergebnis für In der Warteschlange nicht aufrücken

Gerade noch zur Bahn gesprintet, jetzt hinsetzen. Denkste! Es gibt diese Menschen, die einfach so tun, als ob sie NICHTS von der Welt um sie herum mitbekommen würden. Oder sind sie einfach nur unfreundlich? 

5. Der Straßenmusiker

Bildergebnis für Strassenmusiker in der Strassenbahn

Mit Trommel und Trompete in die U- oder S-Bahn, dann wird los geträllert. Keine Frage: Manche Musiker sind wirklich gut! Manche nerven aber leider auch – vor allem abends auf der Fahrt von der Arbeit in den lang ersehnten Feierabend. 

6. Der Grabscher

Bildergebnis für Der Grabscher

Wahrscheinlich macht er es nicht mal bewusst, aber wenn wir wie Sardinen gequetscht stehen und dann auf einmal eine fremde Hand aus Versehen an deinem Rücken streicht...uncool, oder?

7. Der Musikhörer

Bildergebnis für Kopfhörerträge i

Geht das überhaupt noch lauter? Manche Öffi-Mitfahrer hören so laut Musik, dass man mitwippen kann. Manche verzichten leider komplett auf Kopfhörer und nerven damit wirklich extrem. 

8. Der Esser

Bildergebnis für Essen in öffentlichen Verkehrsmitteln

Döner morgens um 9 Uhr in der Bahn? Kein Problem in manchen öffentlichen Verkehrsmitteln. Die ganze Bahn stinkt und du hast morgens schon eine passive Knoblauch-Fahne. Nicht so geil! 

9. Der Pöbler

Bildergebnis für Pöbler in der Strassenbahn

„Hast du mich angeguckt oder was?“ Ähm, nein. Ich gucke auf mein Handy? Einige Fahrgäste sind gar nicht so ohne. Da muss man schon mal aufpassen. Oft rettet einen die Devise: ignorieren und weiterfahren! 

10. Der Taschenplatzhalter

Bildergebnis für Gepäck auf leerem Sitz

„Meine Tasche sitzt jetzt hier“ – das meint man oft zu hören, wenn man in den nächsten Bus steigt und der Mitfahrer die Tasche partout nicht wegräumen will. Wie ignorant kann man denn durch's Leben gehen?


Quelle BLICK 


Echo eines Lesers: Typisch, dass die weibliche Form unerwähnt geblieben ist.

"Bei negativen Typen wird erstaunlicherweise die Doppenennung,
,wie Schüler und Schülerin' nie gefordert. Es gibt ja auch
Mörderinnen oder Taschenplatzhalterinnen usw."


Ich verwies in meiner Antwort auf den LINK: 


Feministische Sprache, Linguistik. ... (Siehe auch Sexistische Feministische Rhetorik) ... Beim feministischen Sprachgebrauch müssen wir Übertreibungen ...
www.rhetorik.ch/Feministisch/Feministisch.html