Samstag, 20. Juni 2015

Verzögern - feilschen - hinhalten

Das Spiel geht weiter

Griechenland weiss, wie man der EU auf der Nase herum tanzen kann.
Die Griechen werden noch lange mit ihrem Katz - und Mausspiel Erfolg haben.

Bildergebnis für katz und maus spiel

Die griechische Regierung will die Ende Juni fälligen Kreditraten an den Internationalen Währungsfonds (IWF) offenbar nicht wie vereinbart zurückzahlen.

Die bis Monatsende fällige Zahlung über 1,55 Milliarden Euro solle um sechs Monate verschoben werden, schreibt «bild.de» und beruft sich dabei auf Athener Regierungskreise.
Die griechische Regierung habe demnach eine technische Möglichkeit für einen einseitigen Zahlungsaufschub in den Regularien des IWF gefunden, heisst es weiter.
Es ist nicht das erste Mal, dass die Griechen ihren Zahlungsvereinbarungen nicht nachkommen. Am 5. Juni hätte die Regierung Tsipras bereits 305 Millionen Euro und am 13. Juni 458 Millionen an den IWF überwiesen sollen. Diesen Freitag wäre eine weitere Tranche von 343 Millinen Euro fällig. Mit Genehmigung des IWF konnten die Griechen die Fristen auf Ende Monat verschieben. Nun will man diese offenbar auch nicht einhalten.

Mit dem Zahlungsaufschub an den IWF will sich Griechenland offenbar etwas Luft verschaffen in den Verhandlungen mit den Gläubigern von IWF, EZB  und EU.
Die Regierung Tsipras feilscht seit Monaten mit den Geldgebern um neue Hilfsgelder. Es geht dabei um 7,2 Milliarden Euro für die Griechen. Diese benötigen das Geld dringend, um eine Staatspleite noch abwenden zu können.
(Quelle: Blick online) 

NACHTRAG SPIEGEL:

Der Mythos von der allerletzten Frist

Die Frist läuft ab, die Zeit wird knapp: Mit solchen Formulierungen wollen Athens Gläubiger Druck aufbauen. Doch egal ob es eine Einigung gibt oder nicht - auch nach dem 30. Juni geht das Durchwursteln weiter. Von Nicolai Kwasniewski, Brüssel mehr.

Freitag, 19. Juni 2015

Auf Piagets Spuren

3:08

Auf den Spuren von Jean Piaget

Jean Piaget used to walk at the place featured in this movie. Since Piaget 
Jean Piaget lebte unweit von unserem Refugium SALMENFEE. Die Walliser nannten ihn den "Grilleloser",
weil er Tiere und Pflanzen ganz genau beobachtete.

Jean Piaget im Wallis um 1979

Jean Piaget, 1979

Foto: Edith Leiggener (um 1979?), in der Nähe vom Salmenfee

LINK:


Jean Piaget [ʒɑ̃ pjaˈʒɛ] (* 9. August 1896 in Neuchâtel; † 16. September 1980 in Genf) war ein Schweizer Entwicklungspsychologe und Epistemologe.

Wenn Worte wortwörtlich genommen werden

Du bekommst nun die Hälfte!

auf Geheiss des Gerichts seiner Ex-Frau 
die Hälfte des Hausrats überlassen. 
Also tut er das.
     
    LINK:
Es lohnt sich, Begriffe ab und zu "wortwörtlich" zu nehmen und sich vor dem Gebrauch von Wörtern über deren Etymologie Gedanken zu machen. Dies kann der ...
www.rhetorik.ch/Woertlich/Woertlich.html
     

für laura - YouTube

www.youtube.com/watch?v=ZHLg_9DGbSg
 Hochgeladen von Der Juli
danke für 12 "schöne" jahre laura !!!!! du hast dir die hälfte wirklich verdient, schöne grüße auch an ...
     

Die Griechen können sich alles leisten

Sie wissen, dass man sie nicht fallen lassen kann

Griechen immer dreister 
 Gläubiger-Schulden sind «illegal»
(Quelle Blick)

KOMMENTAR: Ein Kind, dessen Eltern immer nur drohen und
nie konsequent sind, kann ihnen am Schluss auf der Nase herum tanzen.
Bis jetzt haben die Griechen gesehen, dass Brüssel 
immer bezahlt hat, wenngleich  Vereinbarungen
nie eingehalten worden sind.
Deshalb können sie auch heute hoch pokern.
Sie wissen, Angela Merkel möchte nicht, dass unter ihrer Führung ein Euro Land bankrott geht.
Machtfrau Merkel könnte höchstens dann
ihre Meinung ändern, wenn Sie erkennt,
dass ihre Politik vom eigenen Stimmvolk nicht mehr getragen wird.  Der Krimi geht jedenfalls weiter. 

Brauchbare Tipps (in 20 Min) gegen Hungerattacken

Alle kennen das Problem:

Man isst unkontrolliert. Hat man mit den Nüsschen begonnen, kann man nicht mehr aufhören.
Nur ein bisschen Schokolade. Schon ist die ganze Tafel weg!




 Zu den Tipps:

Das hilft gegen Heisshunger

1: Schaffen Sie eine gute Grundlage für den Tag und frühstücken Sie ausgiebig.

2: Achten Sie darauf, dass Sie sich am Tag ausreichend bewegen. Das lenkt ab und wirkt ausgleichend.

3: Oft verwechseln wir Hunger mit Durst. Trinken Sie bei der nächsten Heisshungerattacke ein Glas Wasser mit Zitrone. Tipp: Tee mit Ingwer und Zimt. Diese Gewürze regeln den Blutdruck und sorgen für ein angenehmes Sättigungsgefühl.

4: Schlummern sie genug. Denn Schlafmangel macht hungrig! Bei einem Defizit senkt der Körper das Sättigungshormon Leptin und produziert gleichzeitig mehr appetitanregendes Ghrelin.

5: Statt Süssigkeiten sollten Sie in Ihrer Tasche immer Obst oder Nüsse parat haben. Kleine Snacks sind erlaubt. Besonders süsses Obst wie Erdbeeren stillen den Heisshunger vorübergehend.

6: Eine ballaststoffreiche Ernährung sorgt dafür, dass der Magen lange gefüllt ist. Genauso ist es mit einer eiweissreichen Ernährung.

7. Abwarten: Klingt zwar hart, ist aber sinnvoll. Denn die meisten Hunger-Attacken vergehen nach einigen Minuten wieder. Zur Ablenkung an die frische Luft gehen oder telefonieren.

8: Verzichten Sie auf Light-Produkte. Solche Lebensmittel steigern den Heisshunger langfristig.

9: Durch das Zähneputzen und den Pfefferminz-Geschmack im Mund vergeht die Lust auf Süsses.

10: Manchmal muss Süsses aber einfach sein. Die schlauste Art zu naschen ist Dessert. Essen wir nämlich das Süsse nach einer Mahlzeit, steigt der Blutzuckerspiegel nicht so schnell an wie beim Snacken zwischendurch.


Donnerstag, 18. Juni 2015

Beide Seiten pokern- vielleicht zu hoch

Wer gibt nach?

Griechenland ist überzeugt, das dass die Geldgeber einlenken werden.
Die EU muss ihrerseits zeigen, dass man  nicht ständig einseitig nachgeben darf.



Athen gibt im Schuldenstreit nicht nach und setzt alles auf eine Karte: Die Griechen glauben, dass die Gläubiger dem Euro zuliebe einlenken werden. Aber auch Europas Verantwortliche pokern hoch: Sie glauben, die Angst der Griechen vor einem Euro-Austritt sei zu gross. (Quelle SRF)
Jean-Claude Juncker, Präsident der Europäischen Kommission und Alexis Tsipras, der griechische Ministerpräsident. 
Bildlegende: Wer gibt nach? Bild: Jean-Claude Juncker, Präsident der EU-Kommission und Alexis Tsipras, griechischer Premier. Reuters
Zwei Zitate zeigen exemplarisch, worum es im Poker um den Schuldenstreit zwischen Europa und Griechenland geht:
Deutschlands stellvertretender Bundeskanzler Sigmar Gabriel:


 «Da sitzen ein paar Spieltheoretiker in Athen, die glauben, am Ende ist die Angst Europas vor einem Ausscheiden Griechenlands so gross, dass wir alles mitmachen und das wird nicht der Fall sein.»

Griechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis:

 «Athen spielt keine Spiele. Wir bluffen nicht.»


Nachfolgend die Position und Beweggründe der beiden Parteien, die sich gegenüberstehen.
I. Athen und Brüssel pokern auf höchster Ebene.
Reden mögen beide Parteien nicht mehr. Am Sonntagabend brach Jean-Claude Juncker, Präsident der Europäischen Kommission, die Gespräche nach nur 45 Minuten ab. Zu gross waren die Meinungsunterschiede. Das ist eine diplomatische Bankrott-Erklärung.
Deutschland beklagte sich, Griechenlands Vertreter seien – obwohl versprochen – ohne neue Vorschläge zu den Verhandlungen erschienen. Ausserdem seien sie zu spät gekommen. Die Griechen hätten noch in aller Ruhe im Hotel gefrühstückt, während die Europäische Delegation gewartet habe. Das ist ein diplomatischer Affront.
II. Griechische Taktik? Sicher ist: Beide Seiten gehen hohe Risiken ein.
Gibt die griechische Regierung bei den Verhandlungen nach, verliert sie ihre Legitimation. Bei den Wahlen hat sie versprochen, den einfachen Menschen nicht weitere finanzielle Opfer zuzumuten.


Die TV "Aushängeschilder" haben nun nach der Welle von TV Kritikern das Wort:

Kein Frust - kein Fremdschämen:
Die Profis schätzen Kritik

(Ich zitiere Persönlich.com)

Seit Tagen ist die Rede von "Fremdschäm-Formaten" und "Boulevard-Infotainment", von Programmen, die zur "Boulevardisierung und Infantilisierung" beitragen. Solche Negativschlagzeilen sind einschneidend. Schlägt das auf die Stimmung bei SRF? Leidet die Motivation? Oder im Gegenteil: Spornt Kritik noch mehr an? Persoenlich.com hat bei den wichtigsten SRF-Aushängeschildern nachgefragt. Hier die eingegangenen Antworten:
 
Sandro Brotz, Moderator "Rundschau"


"Meine Motivation ist genauso hoch, wie sie es schon vor der Abstimmung war. Gerade als 'Rundschau' wissen wir, wie es ist, wenn der Wind mal etwas rauer weht. Kritik gehört zum Geschäft – erst recht, wer sich als investigatives Magazin mit einem unbequemen Journalismus positioniert hat. Natürlich diskutieren wir intern die Debatte um den Service Public, aber ich erlebe keine Verunsicherung auf der Redaktion. Nach der Sendung ist vor der Sendung – und darauf konzentrieren wir uns. Die beste Antwort ist und bleibt die tägliche Arbeit."


Franz Fischlin, Moderator Tagesschau


"Ich empfinde es nicht so, dass wir negativ dargestellt werden. Es ist eine kritische Auseinandersetzung mit unseren Sendungen, die gut und legitim ist und auch hilfreich sein kann. Meine klare Meinung ist: Wer zahlt, soll auch mitreden dürfen. Die Stimmung im Team ist gut. Wie sich die Kritik auf meine Motivation und meine Arbeit auswirkt? Es motiviert mich und das ganze Team erst Recht. Wir in der 'Tagesschau' versuchen Tag für Tag in jeder unserer Sendungen den vieldiskutierten Service Public zu leben. Das Credo für die Beiträge, die ich mache und auch für die Moderation ist klar: unabhängiger, ausgewogener Journalismus, der keine Meinungen vorgibt, sondern zur Meinungsbildung beiträgt."


Daniela Lager, Moderatorin 10vor10



"Ich finde es toll, wenn sich die Schweizerinnen und Schweizer mit ihrem TV auseinandersetzen. Wenn es aber reine Phrasendrescherei ist und unberechtigte Vorwürfe laut werden, finde ich das ärgerlich. Ärger und Wut sind auch Energien, wir lassen uns nicht kleinreden. Bei uns sitzt jedenfalls niemand mit hängenden Ohren in der Ecke und bedauert sich selber."

Jonas Projer, Moderator und Redaktionsleiter Arena


"Meine Redaktion und ich zerbrechen uns jede Woche den Kopf, wie wir ein Thema fair, ausgewogen und unabhängig diskutieren können. Nun aber ist die SRG das Thema – eine aussergewöhnliche Situation, fast schon: ein Härtetest. Mich persönlich motiviert das. Das Team erbringt Höchstleistungen. Und am Abend sind wir alle ziemlich müde."

KOMMENTAR: 
Mich überzeugen diese Antworten. Als Coach und Berater
ist die Selbstkritik und der Umgang mit Kritik etwas vom Wichtigsten beim Verbesserungsmanagement.
Kritik hat für Profis etwas Positives.
"Blinde Flecken" können erkannt werden.
In unseren Seminaren lernen wir den Umgang mit Kritik.

 LINKS:

Das Wort "aber" ist für viele zu negativ belegt: "Aber" ist nicht zuletzt deshalb destruktiv, weil jede Kritik (schon bei Kleinkindern) stets mit dem Wort "aber" ...
www.rhetorik.ch/Kritik/Kritik.html
22. Nov. 2006 ... "Kritik tut immer weh", sagt der Kommunikationsexperte Marcus Knill. "Aber ohne Kritik kommt man nicht weiter." Kritik kommt manchmal ...
www.rhetorik.ch/Kritik/Kritiker.html

Die langwierigen Rechtfertigungszenarien bleiben aus. Wer bei Kritik- Beurteilungs- oder Schlechtnachrichtengesprächen die Selbstbeurteilung an den Anfang ...
www.rhetorik.ch/Verbesserung/Selbstkritik.html