Dienstag, 6. Januar 2015

Erfolgreich bewerben

Keine Floskeln - keine Standards - keine Worthülsen

Bei Bewerbungsschreiben hat sich allmählich durchgesetzt, dass sich Bewerber nicht auf schlechte Mustervorlagen abstützen sollen. Ein Arbeitgeber will keine abgekupferten, profillosen Schreiben.


Er  will gut  strukturierte Bewerbungsschreiben, die wie ein Zeitungsartikel aufgebaut sind (Headline - lead - Einleitungstext mit einem kurzen individueller Text) können heute bei professionellen Beratungsadressen gelernt werden. Vor allem Schreiben will er Ihre Persönlichkeit kennen lernen. Veile vergessen das  narrative Element, das Ihren persönlichen Bezug zur Firma bewusst macht. Dies zum Bewerbungsschreiben, das nicht unser Kerngeschäft ist.

 

Wir können Sie dafür vor allem für die Bewerbungsgespräche fit machen, so dass sie als Person glaubwürdig überzeugen. Wir befähigen Sie in kurzer Zeit , einfach, klar, verständlich und authentisch dieses Gespräch zu führen. Wir befreien sie vom negativen Stress und den üblichen verbalen Weichspülern.
Mit unserer bewährten Methode mit fachgerechtem Videofeedback dürfen wir seit Jahren laufend grosse Erfolge ernten. Setzen Sie sich mit uns in Verbindung. Wir helfen ihnen gerne weiter.
Mail: k-k@bluewin.ch

Grosse Städte und die A Problematik

Grosse Städte zahlen Zentrumslasten -

So kostet dies beispielsweise Zürich 3600.-- Fr. pro Stadtzürcher.
Die Städte machen die sogenannten A Probleme für diese Mehrkosten geltend.

Die Agglomerationen profitieren von den grossen Städten, denn diese übernehmen die Hauptlasten
für:

A wie die ALTEN
A wie die ARBEITSLOSEN
A wie die ARMEN
A wie die AUSZUBILDENDEN
A wie die AUSLAENDER

Zürich gibt zusätzlich viel aus für Konzertsäle, Sportangebote und für die Sicherheit.
Die grossen Städte möchten, dass die Randgemeinden sich an diesen Zusatzkosten beteiligen. Es darf bezweifelt werden, dass diese dazu Hand bieten.

Montag, 5. Januar 2015

Querdenker und Sozialwissenschafter Ulrich Beck tot







Soziologe der Risikogesellschaft

Ulrich Beck gestorben

Ulrich Beck, hier im Jahr 2001 im Treppenhaus seines Hauses, ist gestorben.
Ulrich Beck, hier im Jahr 2001 im Treppenhaus seines Hauses, 
ist gestorben. (Bild: Imago)
Sein Befund zur «Risikogesellschaft» bahnte 
ihm eine Karriere, wie sie nur wenigen Soziologen 
vergönnt ist. Auch viele Politiker holten 
sich bei ihm Denkanstösse.
 (dpa) Der deutsche Soziologe Ulrich Beck ist im Alter von siebzig Jahren 
gestorben. Nach einem Bericht der «Süddeutschen Zeitung» starb er am 
1. Januar an den Folgen eines Herzinfarkts. Beck war einer der einflussreichen 
und öffentlich sichtbaren Sozialwissenschafter der Gegenwart. 
Einem grösseren Lesepublikum wurde er mit dem 
Buch «Risikogesellschaft» bekannt, das – 1986, im Jahr 
der Atomkatastrophe von 
Tschernobyl, erschienen – zum Bestseller avancierte 
und in mehr als dreissig Sprachen übersetzt wurde.

Kommentar:
Ulrich Beck machte sich nicht nur als Autor 
zahlreicher zeitdiagnostischer Bücher, 
sondern auch als Wissenschaftsorganisator sowie 
bei der Politikberatung einen Namen.
Im Bestseller «Risikogesellschaft» wies er auf die 
Gefahren und Risiken hin, die 
die moderne Gesellschaft selbst produziert. 
Er war ein Kosmopolit und vertrat 
die Meinung, dass wichtige Probleme nur 
global gelöst werden können. Er  rief 
zu einer Neugründung EUROPAs auf. 
Er beschrieb neue Möglichkeiten und 
Verbindlichkeiten, die sich aus der 
Individualisierung der Lebensstile ergeben.

Gleiche Rechte für alle?

Müssen künftig Gymnasien auch Jugendliche mit Down Syndrom aufnehmen?

 

In Deutschland ist einen Streit entbrannt über die Frage, ob ein Gymnasium behinderten Kindern eine Aufnahme abweisen darf. Die Eltern eines Jungen mit Down-Syndrom sprechen von Diskriminierung, weil sich die Schule gemäss Schulversuchsordnung an der sogenannten Inklusion beteiligt und sich vier Lehrerinnen bereit erklärt hatte, eine inklusive Klasse mit dem behinderten Knaben zu unterrichten.


Inklusion ist ein Schlüsselbegriff, der eine humane Gesellschaft kennzeichnet, die Verschiedenheit anerkennt und annimmt und auf einen gesamtgesellschaftlichen werteorientierten Grundkonsens zielt. In einem inklusiven Schulsystem wird das gemeinsame Leben und Lernen von Menschen mit und ohne Behinderungen zur Normalform.


Die Diskussion um das Recht aufs Gymnasium für geistig Behinderte wird in Deutschland hart geführt, weil das "Recht für alle auf normalen Unterricht" nicht ebenso für weiterführende Schulen festgeschrieben ist.
Eine Abweisung sei somit zulässig, wenn die Voraussetzung für eine erfolgreiche Aufnahme nicht erfüllt ist.
An der Schillerschule in Walldorf votierte jedenfalls die Lehrerschaft in einer vierstündigen Sitzung gegen die Inklusion von Down-Syndrom- Kindern.

Der Anwalt der Eltern findet jedoch diesen Entscheid beschämend.
Denn die Lehrer hätten einen pädagogischen Eid geschworen.

Kommentar:
Was die Eltern nicht sehen wollten: Ihr Down-Syndrom-Kind wäre im Gymnasium nicht nur mit dem Lernstoff überfordert. Auch all jene Kinder mit bestandener Prüfung würden benachteiligt. Auch die Lehrkräfte würden zusätzlich belastet - auf Kosten der Normalklasse.
Wenn Behinderte ohne Prüfung aufgenommen werden müssten, hätten eigentlich  auch all jene das Recht auf eine Aufnahme, welche die Prüfung nicht bestanden haben.
Es ist einfach, generell Rechte für alle zu verlangen:
- Recht auf Arbeit
- Recht auf Hochschulbildung
- Recht auf...
- Recht auf....

Joiz war zum Misserfolg verdammt

Wer die Qualität ausklammert, 

wird in den Medien früher oder später bestraft.

 

Wer sich die Mühe genommen hatte,  einmal eine 

Stunde lang Joiz zu Gemüte zu führen, erkennt schnell, 

dass so ein TV nicht lange Bestand haben kann.

Ich bemühte mich, diese Tortur auf mich zu nehmen. Kameraführung Ton, Einstellungen, Formulierung 

alles war so gezimmert, dass es möglichst originell, 

lässig, unkonventionell daherkommt. Die klassischen 

Regeln werden wahrscheinlich bewusst über Bord 

geworfen. Der Sender will ja nur Jugendliche ansprechen, 

die keinen Wert legen auf Professionalität. Chaos soll 

die gewünschte Spontanität simulieren. Ein 

Normalbürger zappt normalerweise weg, wenn er ein

 Produkt vorgesetzt bekommt, das qualitativ unter 

allem Hund ist. Meine Prognose: Das werden 

langfristig Jugendliche auch bei Joiz tun.

 

 

Nur noch im Internet

Ich zitiere 20 Min:

Joiz stellt TV-Betrieb in 

Deutschland ein

Radikale Änderungen bei Joiz Deutschland: 

Der Jugendsender strahlt sein Programm künftig 

nur noch online aus.

storybild
Joiz Germany gibt es nur noch im Internet. (Bild: Keystone/Christian Beutler)


Der Social-TV-Sender Joiz baut seinen Ableger in 
Deutschland um. In den nächsten Monaten erfolgt 
laut einer Mitteilung der Wechsel vom klassischen 
TV-Sender in ein reines Web- und IPTV-Senderangebot, 
das nur noch online zu empfangen sein wird. Das 
Angebot werde wie bisher aus täglichen interaktiven 
Sendungen sowie Serien bestehen.

 
«Die klassischen TV-Umsätze sind klar unter 
den Erwartungen geblieben», wird Alexander 
Mazzara, CEO der Joiz AG, zitiert. Distributions- 
und Personalkosten einerseits und Werbeumsätze 
anderseits konnten sich nicht die Waage halten. 
Für den Free-TV-Markt sähen die Macher daher 
mittelfristig keine Perspektive mehr. Deshalb hat 
die Joiz GmbH am Dienstag Antrag auf Sanierung 
zur Weiterführung des Unternehmens in 
Eigenverwaltung gestellt.
Joiz war in Deutschland 2013 an den Start 
gegangen. Das Unternehmen will sich offenbar 
bemühen, die rund 65 Arbeitsplätze zu erhalten. 
Von der Sanierung ist gemäss Mitteilung nur die 
Joiz GmbH betroffen, die Joiz Germany betreibt. 
Die Unternehmen Joiz AG, Joiz Schweiz AG und 
Joiz IP AG, die als Joiz Global die Technologie 
vermarktet, seien nicht tangiert.

Sonntag, 4. Januar 2015

KRITIK AM CHEF

Darf man dem Chef 

offen 

die Meinung sagen?

Tadel vom Vorgesetzten gehört zum Arbeitsalltag. 

Doch dürfen Angestellte auch 

den Chef kritisieren? 

 

(Diese Frage habe ich auf 20 Min gelesen)

Meine Antwort:

Ja aber bitte nur unter vier Augen die eigene Meinung sagen, nicht vor anderen Mitarbeitern!

Wenn ich mich gut vorbereitet habe (darüber schlafen):

Ungestörter Ort vereinbaren.

Fakten sachlich beschreiben (kurz - konkret).

Klären -  ob...

Die eigene Wahrnehmung schildern.

Fragen, was aus seiner Sicht vorgekehrt werden kann, dass sich dies nicht mehr wiederholt.

KOMMENTAR:

Die wichtigsten Bausteine können wir lesen und können sie uns anhören. Damit haben wir sie aber noch nicht verinnerlicht.

K+K hilft Ihnen im Simulator den Handlauf von Kritikgesprächen mit Vorgesetzten so zu festigen, dass Sie im Alltag diese heikle Situation professionell meistern können.   

LINKS: 

27. Febr. 2012 ... Lästern: Öffentliche Kritik am Chef kann zurückfeuern. ... Kritisieren: Kritik muss wie eine bittere Medizin serviert werden: immer auf einem ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/12/02_27/

 

Beim Kontrollieren - Beurteilen - Kritisieren ist das "Wie geredet wird" ausschlaggebend. Links: Mit Kritikern umgehen · Den Chef kritisieren- aber wie?
www.rhetorik.ch/Kritik/Kritik.html
30. Apr. 2004 ... Viele Menschen trauen sich nicht, ihre Chefin auf Fehler aufmerksam zu machen. Diese könnte ja beleidigt reagieren, wütend werden und Sie ...
www.rhetorik.ch/Kritik/Chef.html

22. Nov. 2006 ... Die Ausgangssituation: Dein Chef kritisiert dich an einer Sitzung, vor deinen Kollegen. Das richtige Verhalten: - Zuhören: "Sie müssen sich die ...
www.rhetorik.ch/Kritik/Kritiker.htmlKritikgespräche

Krisenkommunikation: Folgen der Geheimniskrämerei nach dem Sturz Schumachers

Das Kommunikationsmanagement ist immer noch nicht
so, wie es sein sollte. 

Seit einem Jahr habe ich die Kommunikationsstrategie nach dem Sturz Michael Schuhmachers beleuchtet.
Quintessenz: Das Schweigen - die reaktiven Reaktionen hatten sich gerächt.
Das zeigen auch die jüngsten Medienbeiträge.
Weil nicht aktiv informiert worden ist, wurden Vermutung kolportiert und es mangelte nicht an kritischen Beiträgen.
Die Geheimniskrämerei rächte sich.
Hier eine der jüngsten unerfreulichen Fortsetzungsgeschichte:

Kritik an Michael Schumacher: Herzlos oder Wahrheit?

Von (aus BLICK)

Jean-Louis Leger-Mattei ist Generaldirektor des Pistenbetreibers im Skigebiet über Méribel. Seine Aussagen zum Unfall von Michael Schumacher wirken für einige Fans befremdlich.

Schon gestern hatten wir festgehalten: An der Unfallstelle von Michael Schumacher im Skigebiet oberhalb von Méribel, dort, wo sich der siebenfache Formel-1-Champion am 29. Dezember 2013 schwerste Kopfverletzungen zugezogen hat, an dieser Stelle hat sich nichts verändert: Neben den üblichen Stangen, welche wie auf tausenden anderen Abfahrten in Europa die Piste begrenzen, ist keinerlei Sicherheitsvorkehrung vorhanden. Es gibt keine Bänder, es gibt keine Warnung auf einem Schild oder Ähnliches.
Jean-Louis Leger-Mattei arbeitet als Generaldirektor des Pistenbetreibers Alpina im Skigebiet über Méribel. Der Franzose sagt gegenüber den Kollegen von «Bild» zum Unfall der Rennfahrerlegende: «Das ist lange her und war nicht unsere Schuld. Der Unfall passierte abseits der markierten Piste, er war selbst schuld. Warum sollten wir da etwas absperren? Es gab nach Schumacher an derselben Stelle keine weiteren Unfälle.»
Angesichts der schweren Verletzung von Michael Schumacher sind das Worte, die auf viele Leser mindestens taktlos wirken, bei anderen jedoch durchaus auf Verständnis stossen. In Fan-Foren von Bild auch auch des Schweizer «Blick» wird zu den Worten von Leger-Mattei kontrovers Stellung genommen.
Marc Wyss meint: «Natürlich ist Schumacher selber verantwortlich für sein Handeln. Allerdings – wenn die Gefahrenstelle nahe beim Pistenrand liegt, wäre eine zusätzliche Absicherung oder Warnung doch einfach nur ein zusätzlicher Schutz im Sinne aller, unabhängig von der Schuldfrage.»
Gernort Adams schreibt: «Wäre dort Herr Meier, Müller oder Schulz gestürzt, würde es keinen Lappen interessieren.»
Hans Himmel findet: «Die wollen nur kein "Eingeständnis" symbolisieren. Nach dem Motto: Ach jetzt baut ihr nen Zaun auf, natürlich zu spät. Also geben sie Schumi die alleinige Schuld. Könnte sonst sehr teuer werden.»
Paulina Bamberger gibt zu bedenken: «Wie unbarmherzig müssen Menschen sein, wenn es hier um "selber Schuld" geht ? Wie naiv die eigene Selbstüberschätzung, im Leben alles im Griff zu haben - "MIR würde so was ja NIE passieren"! Das "selber Schuld" bagatellisiert das Schreckliche und gaukelt eine Vermeidbarkeit vor, die es in diesem schmerzhaften Nachhinein nicht mehr gibt.»
Manuel Müller schreibt: «Egal wer gestürzt ist. Gefahrenquellen sollten besser geschützt bzw. gekennzeichnet werden. Es kann ja auch jederzeit ein Kind, das die Pfähle nicht als Absperrung erkennt, auf einen Fels treffen. Und dann? Gerade weil es einer Berühmtheit passiert ist und die ganze Welt jetzt die Augen darauf richtet, sollte man die Chance nutzen, um Gefahrenstellen besser zu sichern.»
Tengri Lethos kommentiert: «Wo ist der Sturz Schumachers eigene Schuld? So ein Humbug! Der Felsen, gegen den er fuhr, war nicht zu sehen, wie viele andere abseits der Spur. Somit hätte der Streckenbetreiber absperren müssen. So wäre das hier in Deutschland. Wenn man natürlich im Frankreich Ski fährt, sieht das wieder ganz anders aus. Wäre das in Aspen (USA) passiert, hätte sich der Betreiber noch wärmer anziehen können ...»
Robert S. meint: «Schuld oder nicht – spielt doch keine Rolle. Wie jedem anderen auch wünsche ich Schumi weiterhin gute Besserung.»

 

 Noch ein Beispiel von Falschinformation:

 

Ex-F1-Pilot Philippe Streiff 

Wieso erzählt er Lügen über Schumi?

Heute vor einem Jahr verunglückte Michael Schumacher beim Skifahren in den französischen Alpen. Seitdem sorgt Ex-Formel-1-Fahrer Philippe Streiff mit seinen Aussagen über Schumis Gesundheitszustand immer wieder für Verärgerung.

Managerin Sabine Kehm gibt die Reaktivierung der Webseite bekannt. play Schumi-Sprecherin Sabine Kehm. (Keystone)
Philippe Streiff  kann es nicht lassen. Erneut hat sich der ehemalige Formel-1-Fahrer zu vermeintlichen Fortschritten bei Schumis Genesung geäussert. In einem Interview mit der französischen Zeitung «Le Parisien» verrät der Franzose, Schumacher beginne damit, Personen in seinem Umfeld wahrzunehmen und zu erkennen. Zudem würde der siebenfache Formel-1-Weltmeister anfangen, aufrecht zu sitzen. Streiff sagt, dass er die Informationen von Corinna Schumacher und Schumi-Arzt Gérard Saillant erhalten habe.
Was sich wie ein verspätetes Weihnachtsmärchen anhört, ist wohl erstunken und erlogen. «Ich kann mich nur sehr über diese Aussagen von Philipe Streiff wundern. Er hat mit Sicherheit keinerlei Kontakt zu Professor Saillant und sicher auch nicht zu Corinna», stellt Schumis-Managerin Sabine Kehm in der «Bild» klar.
Es ist nicht das erste Mal, dass Kehm Aussagen des Franzosen dementieren muss. Vor wenigen Wochen hatte Streiff in einem Radiointerview aus dem Nähkästchen  geplaudert: «Es geht ihm besser, aber das ist relativ. Es ist sehr schwierig, weil er nicht sprechen kann. Er ist – wie ich – im Rollstuhl und gelähmt. Er hat Erinnerungsprobleme», sagte er in der Sendung «Journal de la santé» des französischen Radiosenders «Europe 1».
Das Dementi aus dem Schumi-Lager folgte postwendend: Streiff sei kein Freund der Familie und habe auch keinen Kontakt zu Schumachers Frau oder dessen Arzt gehabt, sagte Kehm gegenüber «Telegraph.co.uk».
Streiff ist ein ehemaliger F1-Pilot, der 1989 beim Training schwer verunglückte und seither vom Hals abwärts gelähmt ist. Brisant: Wie Schumi war auch er nach seinem Unfall von Gérard Saillant behandelt worden.
Bereits wenige Tage nach Schumachers Unfall hatte Streiff die Klinik in Grenoble besucht und behauptet, Schumacher sei nicht mehr in Lebensgefahr. Als Schumachers Managerin diese Aussage dementierte, ruderte er zurück: Plötzlich behauptete er, dies nie gesagt zu haben. Pech für den Märchenonkel, dass wenig später ein Videomitschnitt des Zitats auftauchte. (ent/vsc)


Méribel gestern, 11 Uhr mittags, minus 13 Grad. Es ist kalt auf dem Berg Saulire (2700 Meter), von dem Schumachers Unfallpiste etwa 300 Meter weiter unten abzweigt. Vor zwei Tagen sind 70 Zentimeter Neuschnee gefallen.
BILD-Reporterin Nicola Pohl am Unfallort. Michael Schumacher stürzte vor einem Jahr schwer.

BILD-Reporterin am Unfallort „Michael Schumacher ist noch immer ein sensibles Thema“


Deshalb und wegen des starken Windes war die Unfallpiste bis gestern Morgen gesperrt.
Unter dem Tiefschnee liegen die gefährlichen Felsen! Auf einen dieser Felsbrocken war Schumi mit dem Kopf aufgeschlagen.





n Michael Schumachers Ski-Unfall: BILD am Unglücks-Ort
BILD-Reporterin Nicola Pohl steht vor der Stelle, an der vor einem Jahr der tragische Schumi-Unfall passierte
Foto: Fayolle
Es gibt keinen Zaun oder wenigstens eine Leine, um Ski- und Snowboardfahrer von den im Neuschnee versteckten Felsen fernzuhalten.
Frische Spuren im Schnee zeigen: Es sind an diesem Morgen schon mindestens zehn Skifahrer durch den Tiefschnee gebrettert. Als BILD an der Unfallstelle eintrifft, gräbt sich gerade ein stecken gebliebener Snowboardfahrer wieder aus.





  Felsen am Unfallort
Das sind die Felsen, auf denen sich die Formel-1-Legende den Kopf aufschlug
Foto: Fayolle
Keine Angst, wie Schumi zu stürzen? Frank aus England zu BILD: „Ach, passieren kann doch überall was. Macht doch viel zu viel Spaß.“

Kommentatoren im Netz bringen es auf den Punkt:
A:
Frau Kehm ist zu 100 Prozent selber schuld wenn Märchen erzählt werden.
Sie ist doch die Schumi-Sprecherin. Leider war sie noch nicht ein einziges mal in der Lage den Schumi-Fans nur wenigstens einen Anhaltspunkt über den Gesundheitszustand von Michael Auskunft zu geben. Ihre Informationen lassen ja auch sämtliche Spekulationen zu. Ich denke ein Schumi-Fan hätte das Recht mehr zu erfahren, weshalb das nicht gemacht wird ist mir unverständlich.

B:
Ich fürchte, Schumi ist leider nur noch "Gemüse", das künstlich ernährt und von Pflegern gewaschen, "gewendet" und bewegt wird. - Es geht wohl darum, dass die Leute den "alten" Schumi noch lange in Erinnerung behalten können. 

C:
Bei so viel verweigerter Info durch die Schumi-Sprecherin ist wohl das Schlimmste anzunehmen, was den Zustand des Ex-Rennfahrers anbelangt. Vermutlich sind auch noch ein paar Anwälte wegen exorbitanten Versicherungsleistungen dran. Nur so ist erklärbar, weshalb null Infos nach draussen gehen dürfen, ausser vielleicht, dass er das Spital verlassen hat.

LINKS:
19. Juni 2014 ... Die Nachricht, dass Schumacher aus dem Koma erwacht ist, hat den Fall Schumacher wieder in die Medien gebracht. Weil nicht viel ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/14/06_19/

Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat
76. 03 März 2014. Michael Schumachers Unfall und die Medien. Michael Schumachers Schicksal bewegt die Welt. Seit über zwei Monaten liegt der siebenfache ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/14/03_07/03_14.pd