Mittwoch, 1. Oktober 2014

Der Moderator mit Beisshemmung verlässt die Bühne

Die Sendung mit Reinhold Beckmann - dem ARD Talker - wird aus dem Programm gestrichen.



 Inhaltlich konnte man dem ehemaligen Sportjournalisten Beckmann kaum Vorwürfe machen.
Er griff auch heikle Themen auf, so  jüngst, als um die Flüchtlingstragödien ging.
Es war die Art und Weise seines Verhaltens, das  dem Publikum missfiel. Sein leutseliger Ton mit den jeweiligen Gesprächspartnern, mit dem er sich mit anbiederndem Ton einschmeichelte. Das sich Vorbeugen mit dem gespielten einfühlsamen Nicken wurde nicht geschätzt
Seine Interviews ohne Biss, setzte er  dass für sich ein. Die Zuschauer hatten das Gefühl, dass er es mit den Gästen das freundschaftliche Verhältnis nie  gefährden wollte.
Wenn er sagte: "Da muss ich noch einmal nachfragen" signalisierte er: "Wenn Sie nichts sagen wollen, habe ich volles Verständnis."

Dieser Kommunikationsstil entspricht nicht dem Harvard Prinzip bei Kommunikationsprozessen, der lautet:
Hart in der Sache - freundlich mit der Person. Beckmann war auch weich in der Sache. Das war sein Fehler. Bei Esklationen wich er aus und verbündete sich  gegen die Zuschauer.
Krass fiel dies bei Wilhelm Gauck und Helmut Schmidt auf.
 Wieland Backes versteht es, gut zu zuhören, die Gesprächspartner ernst zu nehmen. Im Gegensatz zu Beckmann versteht es Backes, mit gezielten Fragen, das Gespräch zu führen. Er kann auch hart in der Sache sein.

LINKS:


2. Aug. 2003 ... Das "Harvard-Prinzip"1 ist ein wichtiger Baustein bei lösungsorientierten Verhandlungen. Es erlaubt auch bei schwierigen Verhandlungen ...
www.rhetorik.ch/Harvardkonzept/Harvardkonzept.html



24. Mai 2008 ... Obwohl Wieland Backes das Gespäch mit einer Fragekette eröffnete, brachte er die Frau zum Reden. Die Frau zeigte ihr altes Kleidungsstück ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/08/05_24/

Hoffentlich ist dieser Gehörnte kein Vorbild für frustierte Jugendliche

In der Pubertät haben viele Jugendliche das Bedürfnis, sich von der Normalos zu unterscheiden.

Sie machen Tatoos, lassen sich Hörner einpflanzen und Piercings stechen.
Es gibt aber  originellere Möglichkeiten, sich von der Erwachsenenwelt bewusst abzusetzen und die unsichtbaren Hörnchen des Pubertierenden abzustossen, anstatt den eigenen Körper zeitlos zu verunstalten.


Ein schlechtes Vorbild - nicht zur Nachahmung empfohlen.
 (Quelle BLICK)

«Satan» (34) muss in den Knast

Mörgeli und Geri müssten sich von Sekundarschülern coachen lassen

Wenn Politiker fahrlässig mit den sozialen Medien umgehen, ist dies nicht zu entschuldigen.

Bei Christoph  Mörgeli wie bei Geri Müller gibt es keine Rechtfertigung.
Beide sind sich leider nicht bewusst, was es heisst unbedacht zu chatten. Gesendet ist gesendet! Und damit öffentlich!

Verräterische Anzeige:

Sucht Mörgeli Singles 

auf Twitter?

Der Nationalrat folgt im Netz der Dating-App «Zoosk». «Keine Absicht», sagt der SVPler, er wolle den Kuppel-Service löschen.


«Ein Fehler»: Christoph Mörgeli alias @ChrMoergeli folgt «Zoosk». play «Ein Fehler»: Christoph Mörgeli alias @ChrMoergeli folgt «Zoosk».
Eine hübsche Frau lächelt auf dem Werbebild, «schau dir Dating-Profile von Singles in deiner Nähe an», lockt Zoosk auf Twitter. Follower ist seit kurzem auch Christoph Mörgeli.
Twitter-Usern wird dieser Fakt quasi aufs Auge gedrückt. Denn Zoosk schaltet Werbeanzeigen – und Twitter blendet dazu automatisch Namen von Followern ein (siehe Elipse).
Sucht der SVP-Nationalrat also die grosse Liebe im Internet? «Nein, das muss ein Fehler sein», sagt ein überraschter Christoph Mörgeli am Telefon. «Absichtlich habe ich das sicher nicht angeklickt.»

Mit Andrea liiert

Schliesslich ist Mörgeli momentan mit der medizinischen Praxisassistentin Andrea (25) liiert – oder war es zumindest im Juli 2014, als die «Aargauer Zeitung» über die Liaison berichtete.
Er sei nicht auf der Suche nach einer Partnerin, sagt Mörgeli denn auch am Telefon. «Ich werde diesem Account so schnell wie möglich wieder entfollowen.

KOMMENTAR: Das mit dem Löschen ist schneller gesagt als möglich. Ich frage mich: Wie können Politiker nur so naiv sein. Im Netz gibt es oft kein zurück mehr. Ein kleiner Patzer kann nachhaltige Folgen haben. Das wird jetzt auch Christoph Mörgeli erfahren. Ich möchte den Dialog Mörgeli mit seiner Praxisassistentin hören. Dieser wird wohl kaum ins Netz gestellt.

So begehrt kann ein Mann sein

Ein Phänomen, 
wie viele Frauen  diesen Mann 
als Traum-mann sehen:

Offiziell verheiratet

Nun ist er offiziell verheiratet

An was liegt es, dass die Herzen viele Frauen diesem

Mann zufliegen und sogar traurig sind, dass er für sie

nicht mehr in Frage kommen kann?

- Ist es das Aussehen?

- Sind es seine schauspielerischen Fähigkeiten

Für Männer ist es jedenfalls schwer nach zu vollziehen,

dass auch ältere Frauen sich so verhalten können wie 

kreischende pubertierende Mädchen bei einem Pop-Star.  

Für viele ist nun ihr Traum vorbei:

Traumhochzeit in Venedig 
Hollywood-Beau George Clooney 
heiratet seine Freundin Amal Alamuddin.

Für viele Schwärmerinnen ein Trauertag.

Dienstag, 30. September 2014

Stinkefinger Melanie

Die Körpersprache ist auch eine Sprache

Unverständlich, dass sie es mit dem Stinkefinger nicht lassen kann: Melanie Winiger

Sie packt schon wieder den Stinkefinger aus!

Quelle Blick: Missen-Coach Melanie Winiger zeigt erneut den Stinkefinger. Für Samantha Haug und Konkurrentin Seraphine Schütz ist das Missen-Abenteuer seit gestern Abend vorbei.



Montag, 29. September 2014

150 Jahre Max und Moritz

Wilhelm Buschs Erfolgsrezept



Vor 150 Jahren wurden die Lausbubengeschichten von Max und Moritz publiziert.
Es ist das meist übersetzte Kinderbuch aller Zeiten!
Die Streiche der beiden Buben wurden weltbekannt.
Der Welterfolg basiert darauf, dass Bildsprache und Wort (Reime) eine Einheit bilden.
Die Geschichten wurden Alltagssituationen entnommen und blieben dadurch zeitlos.
Humor, Schadenfreude und Situationskomik sind von Jung und Alt nachvollziehbar.



- Für 1000 Gulden verkaufte Busch die Rechte der Geschichten an den Verlag Braun&Schneider in  München.
- Pädagogen kritisierten damals diese "jugendgefährdende Schrift"!
- Bereits 1910 wurde die Auflage von einer halben Million geknackt.

KOMMENTAR:
Es ist erstaunlich, dass  die modernen Psychologen und Pädagogen alle Streiche von Max und Moritz tolerieren.
Ich habe von keinen Anträgen gelesen, die verlangen, dass die Geschichten neu zu bearbeiten sind. Und zwar politisch korrekt. Auch keine militanten Feministinnen haben sich bislang daran gestossen, dass kein Mädchen an den Streichen beteiligt ist. 
Denn es ist nur von LausBUBEN die Rede.  

Max & Moritz - 6. Streich, Lausbubengeschichten ... - YouTube

www.youtube.com/watch?v=hOWSgSxT6DQ
10.10.2013 - Hochgeladen von Der Geschichtenerzähler
http://ow.ly/pGTcX Max und Moritz - Fünfter Streich - Lesung Max und Moritz, eine Bubengeschichte ...

Sonntag, 28. September 2014

SP Attacke wurde zum Bumerang

Zum Arena-Auftritt von Christa Rigozzi





Das ging ins Auge! Der Versuch, Christa Rigozzi  ins Lächerliche zu ziehen, missglückte. Sie bewies souverän, dass auch eine Ex-Miss-Schweiz in einer politischen Diskussionssendung nicht nur mithalten, sondern richtig punkten kann. Rigozzi stand in der «Arena» zur zweiten Gotthard-Röhre als Befürworterin neben Ulrich Giezendanner (SVP), ihr gegenüber als Gegnerin Evi Allemann (SP).
Die Tessinerin zeigte sich gewandt, kompetent und authentisch. Geschickt brachte sie eigene Erfahrungen ein: «Ich bin Tessinerin, ich bin Schweizerin, und ich will zur Schweiz gehören.» Die zweite Röhre sei für das Tessin überlebenswichtig: «Wir können nicht drei Jahre abgeschnitten sein.» Die «Arena» gestern war emotional wie schon lange nicht mehr. Und gerade Rigozzi schlug sich in der hitzigen Diskussion gut, weil sie ihre Argumente mit kühlem Kopf vortrug.
Mit dem Auftritt liess Rigozzi Wermuth und Badran alt aussehen. Der Aargauer SP-Nationalrat Wermuth hatte auf Twitter die «Arena»-Macher wegen Rigozzis Auftritt kritisiert: «Jetzt macht sich die Arena definitiv lächerlich.» Parteikollegin Badran pflichtete bei: «Glanz & Gloria fusioniert mit der Arena.»
«Arena»-Chefin Marianne Gilgen begründet die Einladung Rigozzis damit, dass das Tessin vom Entscheid rund um die Gotthard-Sanierung stark betroffen sei. Rigozzi sei schon mehrmals als «inoffizielle Botschafterin» aufgetreten. Auf die Frage, wodurch sich Rigozzi für die «Arena» qualifiziere, dreht Gilgen den Spiess um: «Ist eine gutaussehende Frau zwangsläufig inkompetent?» Die Antwort lieferte Rigozzi mit ihrem überzeugenden «Arena»-Einsatz. 

 


KOMMENTAR: Ich teile die Beurteilung des Blick Kommentators.
Spannend war für mich jene Sequenz in der Arena, bei der es beinahe zum Eklat kam. Ulrich Giezendanner wollte plötzlich die Runde verlassen. Er sagte:
«Jetzt gehe ich heim, es hat keinen Sinn. Mich lassen Sie nie ausreden!» Giezendanner fühlte sich von Moderator Jonas Projer ungerecht behandelt. Projer handelte hernach souverän. Er packte Giezendanner am Arm und sagte bestimmt aber freundlich: «Bitte bleiben Sie da.» 
Erstaunlich: Giezendanner verliess die Runde nicht.
Jonas Projer, überzeugte mich als Moderator. Er demonstrierte,  wie eine ARENA flexibel geführt werden kann. 
Bedenklich ist das Verhalten der Nationalräte Wermuth / Badran. Die Vorveruteilung der Ex Miss Schweiz veranschaulicht, welches Vorurteil die beiden Politiker hatten.
Nachdem sie nachträglich erkannten, dass sie  ein Eigentor geschossen hatten (Medienechos), versuchten sie den Schaden  zu begrenzen, 
indem sie nachträglich  den Auftritt Rigozzis  lobten.
FAZIT:  
Weshalb nicht zuerst die Fakten abwarten und dann erst kritisieren? Der plumpe Versuch, den Patzer nach der Sendung zu korrigieren, konnte das Image von Wermuth/ Badran nicht verbessern - im Gegenteil.
Das Eingeständnis - Rigozzi vorschnell vorveruteilt zu haben - hätte mich eher überzeugt.