Samstag, 23. August 2014

Linke mobilisieren gegen Rechtsrutsch im Bundesrat

storybildSP Parteipräsident Christian Levrat, sorgt sich um den politischen Geist in der Schweiz. (Bild: Keystone/Alessandro Della Valle)


SP-Präsident Christian Levrat beklagt die Entwicklung in Richtung eines «fanatischen Nationalismus» in der Schweiz. Der FDP kreidet er an, sie gleiche sich immer mehr den Nationalkonservativen an. Eine rechte Mehrheit im Bundesrat gelte es daher zu verhindern.
Die FDP suche bereits Listenverbindungen mit der SVP und verlasse immer stärker ihr liberales Gedankengut, äusserte sich der SP-Präsident in den Zeitungen «SonntagsBlick» und «Le Matin dimanche». «So sehe ich keine Rechtfertigung für eine Mehrheit von FDP und SVP im Bundesrat.»
Ob damit die BDP bei der Bundesratssitzvergabe zum Handkuss komme, lässt er offen. «In jedem Fall wollen wir eine rechte FDP/SVP-Mehrheit verhindern.»

Wohl gelte es nun, «Lehren aus der Zuwanderungsinitiative» zu ziehen und den Fokus auf die Befähigung der hiesigen Arbeitskräfte zu legen. Es lägen aber Welten zwischen dieser Position und der «selbstgefälligen Haltung, dass die Schweiz immer alles besser macht und alle anderen Deppen sind».
Für Levrat ist auch klar, dass der Wortlaut der Zuwanderungsinitiative nicht umgesetzt werden könne. «Gegen die Umsetzung der SVP-Initiative wird sicher das Referendum ergriffen.» Das Volk könne dann bestimmen, ob es eine «wirtschaftspolitische Umsetzung» wolle oder auf Kontingenten beharre und somit die Bilateralen riskiere.

KOMMENTAR: Die Weigerung, Volksentscheide umzusetzen, sind kontraproduktiv und werden erneut Wasser auf die Mühlen der SVP spülen. Es ist offensichtlich, dass das politische Personal Mühe bekundet, die Verwahrungsinitiative, die Ausschaffung krimineller Ausländer und die Zuwanderungsinitiative so umzusetzen, wie es der Volkswille war.

Freitag, 22. August 2014

Geri Müller und kein Ende

Neue Dimensionen

Nackt-Selfie wird zum Polit-Thriller 

Diese Köpfe stecken hinter der Affäre Geri Müller!

Blick publiziert alle Köpfe 
Neun Männer und drei Frauen mischen nach heutigem Stand der Dinge die Affäre rund um den in Ausstand getretenen Badener Stadtammann auf. Neben den beiden Protagonisten sind dies Familien­angehörige wie Müllers Ex-Ehefrau A. B. oder – berufsbedingt – der Zürcher Anwalt Andreas Meili. Beide versuchen den in die Enge getriebenen Politiker rauszuhauen.
Auf Seite der nun mit einer Strafklage eingedeckten Ex-Chat-Freundin sind Politiker, Badener Honoratioren, PR-Berater, manchmal eher unfreiwillig, mit den Schockwellen der ­Affäre konfrontiert. Darunter befinden sich politische Gegner des Magistraten, auch solche, die gern auf dessen Stuhl sässen, und auch solche, die aus einer Laune des Zufalls in diese Geschichte hineingeschlittert sind. Und dann sind da, wo solches passiert, immer auch die Journalisten der grossen nationalen und lokalen Blätter, die sich einen teils harten Konkurrenzkampf um News, Zusammenhänge und Einschätzungen liefern. Denn seit eine Strafanzeige vorliegt, kann sich der national bekannte Politiker Geri Müller nicht mehr auf seine Privatsphäre berufen. Jetzt kann es für ihn nur darum gehen, Einfluss auf die Deutungs­hoheit der Ereignisse zu gewinnen.
KOMMENTAR:
Die Darstellung der involvierten Köpfe darf nicht dazu führen, dass folgende Tatsachen vergessen gehen:
- Geri Müller hat sich nach eigenen Worten DUMM und NAIV verhalten.
- Geri Müller war als Führungspersönlichkeit  - in einer Krisensituation!-  nicht mehr Herr seine Sinne gewesen (Ich weiss nicht, wie ich so etwas machen konnte). Er konnte als Führungsperson das Risiko nicht mehr abschätzen.
- Für Geri Müller gibt es bei keiner Führungspersönlichkeit eine Entschuldigung, wenn er unethisch handelt (Zitat beim Fall Nef). Bei sich selber will er hingegen von diesen Forderungen nichts wissen. Geri Müller verliert dadurch seine Glaubwürdigkeit.
Jeder Mensch macht Fehler! Bitte zieht einen Strich darunter!
- Statt die Fehler auf sich zu nehmen, beschönigt, bagatellisiert er seinen Faux-pas (Andere haben auch dunkle Seiten usw.)
Was zu wenig berücksichtigt wird im Hinblick auf die Schädigung des Images eines Politikers. Wer so ins Lächerliche gezogen wird, kann hinsichtlich Ruf nicht einfach zur Tagesordnung zurückkehren. Beri Müllers Reputation hat gelitten und wir noch mehr leiden. Kein Mensch kann so viel Häme unbeschadet überstehen. Bekanntlich schlägt Image Fakten.
«Oben weich, unten ...»: So spottet Baden über Geri Müller  
NACHTRAG:
Für die grüne Partei ist der Fall Geri Müller angeblich abgeschlossen. Sie möchten zum Tagesgeschäft zurückkehren.
Dies ist verständlich. Nach meinem Dafürhalten kann aber vorläufig noch keine Ruhe einkehren. Es gibt zu viele offene Fragen. Die NZZ versucht die Angelegenheit zu objektivieren:
Der «Tages-Anzeiger» lehnt es ab, einen Artikel zu löschen, in dem er den PR-Berater Sacha Wigdorovits bezichtigt, in der Affäre um Geri Müllers Nackt-Selfies die Fäden zu ziehen.
Die Nachrichtenlage in der Causa Geri Müller, die am letzten Sonntag aufgrund von Nackt-Selfies losgetreten wurde, hat am Donnerstag förmlich Purzelbäume geschlagen. Eines kann im derzeitigen Gestrüpp von Mutmassungen, Verdächtigungen und Vorwürfen zweifelsfrei festgestellt werden: Die 33-jährige Gymnasiallehrerin, die zeitweise auch als Lokaljournalistin tätig war und im Frühling eine temporäre Internet-Bekanntschaft mit dem Badener Stadtammann und grünen Nationalrat Müller pflegte, hat in den vergangenen Wochen und Monaten eine ganze Reihe von Journalisten, Anwälten und Politikern auf Trab gehalten.
Am Tag, als die Frau in Biel erstmals polizeilich zu den Vorgängen befragt worden ist, brachten der «Blick» und der «Tages-Anzeiger» zwei verschiedene Figuren ins Spiel, die in der Angelegenheit eine wichtige Rolle gespielt haben sollen. Zum einen wird Josef Bollag genannt, Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Baden. Dabei beruft sich der «Blick» auf Ausschnitte aus der von Müller eingereichten Strafanzeige.
Der «Tages-Anzeiger» wiederum bezeichnet den bekannten PR-Berater Sacha Wigdorovits als «Spindoktor» der ganzen Geschichte: Er soll die Frau im Umgang mit den Medien instruiert haben. Darauf angesprochen, sagte Wigdorovits gegenüber der NZZ, dieser Vorwurf sei «frei erfunden». Nie habe er den Medien Protokolle angeboten. Er habe deshalb über seinen Anwalt rechtliche Schritte eingeleitet.
Auf Anfrage bestätigte Christoph Zimmer, Sprecher von Tamedia, ein Anwaltsbüro habe im Auftrag von Wigdorovits die Löschung des entsprechenden Artikels verlangt. Man wisse aber aus sicherer Quelle, dass er Kontakt zu Medien hergestellt und Informationen angeboten habe, sagte Zimmer. «Wir sehen deshalb keinen Anlass, von unserer Berichterstattung abzurücken.»
Gemäss den Informationen, die der NZZ vorliegen, hat die Frau mit den zwei genannten Personen tatsächlich Kontakt aufgenommen. Dies zu einem Zeitpunkt, als der Streit mit Geri Müller eskalierte und im Wissen darum, dass sowohl der Rechtsanwalt Bollag wie auch der PR-Berater Wigdorovits als Lobbyisten für die jüdische beziehungsweise für die israelische Sache auf politischer Ebene erbitterte Kontrahenten von Müller sind – der Aargauer Nationalrat steht im Nahostkonflikt erklärtermassen aufseiten der Palästinenser.
Entsprechend verhält es sich übrigens mit dem Badener FDP-Stadtrat Roger Huber, der als Müllers Konkurrent um das Stadtammannamt von der Frau ebenfalls angegangen wurde. Aber gerade im Wissen darum, dass es eine äusserst heikle Ausgangslage ist, sollen sowohl der Rechtsanwalt Bollag wie auch der PR-Berater Wigdorovits Anfragen der Frau um ein Mandat abgelehnt haben. Wieweit die beiden im Hintergrund als informelle Berater gewirkt oder Kontakte zu Zeitungen hergestellt haben, muss zum jetzigen Zeitpunkt offengelassen werden.
Bestätigt wurde zumindest der Kontakt der augenscheinlich umtriebigen Lehrerin zum Zuger CVP-Nationalrat Gerhard Pfister. Der Kontakt war offenbar vom Badener Rechtsanwalt Bollag vermittelt worden, nachdem sich herausgestellt hatte, dass die 33-jährige Frau auf Stellensuche war. Zwar habe er an seiner Schule keine Vakanz gehabt, sagt dazu Nationalrat Pfister, doch er habe die Lehrerin zu einem Beratungsgespräch eingeladen. Sie sei relativ rasch auf Geri Müller zu sprechen gekommen, wobei sie einen verwirrten und psychisch angeschlagenen Eindruck hinterlassen habe.
(Ende Zitat)
Nach wie vor vertrete ich die Meinung: Es geht nicht nur um ein Sommerloch in der Medienlandschaft. Die Fortsetzungsgeschichte ist vorprogrammiert.
Kein Mensch kann so einen MedienHype und so viel Häme unbeschadet überstehen. Wir lesen am Samstag:
Der Ammann ist abgetaucht, hält sich «irgendwo in der Schweiz» auf, sagt sein Anwalt Andreas Meili. Gut geht es ihm wohl nicht: «Herr Geri Müller ist zurzeit krank geschrieben», so Meili zu BLICK. 
 

Donnerstag, 21. August 2014

Geri Müller - der Fall nimmt neue Dimensionen an

Jetzt bekommt die Affäre um den bedrängten grünen Nationalrat Geri Müller eine weitere Wendung.

 Grund: Der im Moment von seinen Aufgaben entbundene Badener Stadtammann versucht, den in der Stadt angesehenen Josef Bollag in die private Angelegenheit um seine Nacktbilder hineinzuziehen.
Bollag amtet als Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Baden. Das unter Druck stehende Stadtoberhaupt beschuldigt Bollag indirekt, er habe möglicherweise als «Drittperson Daten zur Verfügung gestellt bekommen», die «an die Medien weitergeleitet» wurden.
Dabei ist Geri Müller vorsichtig genug, dies bloss als «Vermutung» und nicht als Tatsache hinzustellen. Als Vehikel für diese Attacke auf Bollag dient ihm die achtseitige Strafanzeige, die sein Zürcher Medienanwalt Andreas Meili am 14. August bei der Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland gegen seine Chat-Freundin eingereicht hat. Als mögliches Beweismittel führt er ein SMS an, das ihm diese am 7. August zugesandt hat. Darin wird ein «Herr Bollag» erwähnt.
In der Schweiz gibt es 155 Telefonbuch-Einträge mit diesem Nachnamen. Geri Müllers Anwalt schreibt jedoch wörtlich in seiner Strafanzeige: «Bei besagtem ‹Herrn Bollag› handelt es sich voraussichtlich um Josef Bollag, den Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde Baden. Herr Bollag ist ein langjähriger politischer Gegner des Anzeigeerstatters. Er stört sich namentlich daran, dass der Anzeigeerstatter Mitglied der Gesellschaft Schweiz-Palästina ist und in einzelnen Sachfragen eine kritische Haltung gegenüber der Territorialpolitik Israels einnimmt.»

Bollag weist jegliche Vorwürfe von sich

Der Angegriffene versicherte gestern BLICK: «Ich habe in dieser Angelegenheit nie Informationen an Medien weitergeleitet.» Und weiter konstatiert Josef Bollag: «Jetzt muss ich eine Strafanzeige gegen Geri Müller und unbekannt in Erwägung ziehen.»

Die Chat-Partnerin wehrt sich und widerspricht Geri Müller

Nach Geri Müllers Aussagen zur Affäre um Nackt-Selfies äussert sich auch seine Chat-Partnerin. In mehreren Medien liefert sie ihre Sicht zur Beziehung zwischen ihr und dem Nationalrat. Die 33-jährige Frau fühlt sich in einigen Punkten von Müller falsch dargestellt.

In weiten Teilen decken sich die detaillierten Darstellungen der Frau mit den Ausführungen, die Müller am Dienstag in Zürich vor den Medien vorgetragen hatte. In einer Stellungnahme hatte sie dem Stadtammann von Baden bereits am Dienstag "für einen Teil der Wahrheit" gedankt.

Aus ihrer Sicht versucht sich Müller aber "herauszuwinden", sagte die Frau in einem Interview, das am Mittwoch in der Zeitung "Nordwestschweiz" erschien. Sie äusserte sich auch gegenüber Regionalfernsehsendern und war mit Journalisten mehrerer Zeitungen im Gespräch. Der sda liegt die Stellungnahme gegenüber
Tagesanzeiger.ch/Newsnet vor.

"War schon irgendwie verliebt"


Die Frau spricht gegenüber den Medien im Gegensatz zu Müller auch von einer körperlichen Beziehung. "Ich war schon irgendwie in ihn verliebt", sagte sie. Die Beziehung habe sich abgekühlt, als er etwas Körperliches wollte, das sie nicht gewollt habe.

Darauf habe der Konflikt begonnen. "Weil ich heikle Daten hatte von ihm, forderte er mich auf, den Chatverlauf zu löschen", sagte die 33-jährige Frau. In diesem Chat kam es zum Austausch der Nacktaufnahmen.

Nach Müllers Darstellung wollte er die Sache abbrechen, weil die virtuelle Beziehung immer skurrilere Züge angenommen habe und ihm die Frau bis zu 30 SMS pro Tag geschickt habe. Dies habe die Frau als Abbruch einer Liebesbeziehung verstanden und mit der Veröffentlichung des Chats gedroht.

In einem Mail an mehrere Redaktion bestreitet sie solche Drohungen - und bezeichnet ihn als Besessenen. Es steht nun Aussage gegen Aussage.


 
 Die Affaire Geri Müller mutiert zum Polit Krimi 


Affäre Geri Müller

 Jetzt redet der PR-Stratege über die «jüdische Verschwörung»

(Quelle Blick)

Nachdem die aktuelle Weltwoche sich für  Geri Müller sehr stark macht und die ganze Affaire hinunterspielt, trägt die jüngste "Verschwörungstheorie" ebenfalls viel dazu bei, das kopflose Verhalten von Geri Müller  dem Fokus der Medien zu entziehen.
Die Thematik verlagert sich jetzt auf eine politische Ebene. 
Ist damit Geri Müller gerettet?  
Es hat sich zudem gezeigt, dass niemand Geri Müller abwählen kann. Er könnte höchstens kalt gestellt werden.
Geri Müller, der von der Internetgemeinde lächerlich gemacht wurde, gewann bei der Twittergemeinde nach dem Clubauftritt wieder an Sympathisanten.
Anderseits gibt seine Chat- Partnerin bekannt, dass Geri Müllers Aussage über den Kinobesuch nicht der Wahrheit entspreche.  Wer hat nun gelogen?
Die Geschichte wird immer verzwickter! Ich rechne in der Sonntagspresse mit weiteren Zusatzinformationen, sodass voraussichtlich noch kein Gras über die Affaire Geri Müller wachsen kann.  
********
Nach den verschiedenen Verschwörungstheorien finde ich das Interview mit Patrik Müller  erhellend. Seine Antowrten überzeugen:
 (Aus persönlich.com):


"Es werden die wildesten Verschwörungstheorien gestrickt"

Immer wieder überraschende Wendungen im Wirbel um den Badener Stadtammann: Spin-Doctors hätten ihre Finger im Spiel, die Druckversuche seien politisch motiviert, heisst es. Was sagt Patrik Müller dazu? Hätte er im Nachhinein, mit der Publikation gewartet, bis Geri Müller ausführlich Stellung beziehen konnte? Persoenlich.com hat den Chefredaktor der "Schweiz am Sonntag" nochmals befragt.
Herr Müller, der "Tages Anzeiger" schreibt am Donnerstag, dass im Fall Geri Müller PR-Berater Sacha Wigdorowits die Frau instruiert habe. Inzwischen hat Wigdorowits gegenüber der NZZ erklärt, er habe "nie irgendwelchen Medien irgendwelche Protokolle angeboten". Was sagen Sie? Könnte das Spin-Doctor-Szenario zutreffen?
Es werden derzeit die wildesten Verschwörungstheorien gestrickt. Tatsache ist: Ich wurde erst durch den Polizeieinsatz am Mittwochabend auf dieses Thema aufmerksam, vorher hatte ich keine Ahnung von diesem Fall. Wenn in den letzten Monaten wegen Geri Müller irgendwelche Leute mit Medien in Kontakt standen, kann sicher nicht ich gemeint sein.
Wie aber kamen Sie zu den Screenshots der Chatprotokolle?
Ich kann Ihnen meine Quellen nicht verraten. Nach diesem Polizei-Einsatz in Baden am vorletzten Mittwochabend begann ich zu recherchieren und kam schliesslich zu den Dokumenten.
Auch wenn Sie keine Namen nennen wollen, können Sie doch sagen, ob eine Drittpartei im Spiel war, oder ob Sie die Bilder direkt von der Frau bekamen.
Ich war mit vielen verschiedenen Leuten in Kontakt.
Okay. Nun, nach allem was diskutiert wurde in den letzten Tagen: Werfen Sie sich vor, vorschnell publiziert zu haben?
Nein, ich war ausreichend dokumentiert.
Hätten Sie Geri Müller mehr Zeit und Platz für die Schilderung seiner Sicht der Dinge einräumen sollen?
Ich habe zusätzlich zum Treffen in der Stadt ein Off-the-Record-Gespräch geführt, das ich weder im Text in der "Schweiz am Sonntag", noch in den Diskussionen der letzten Tage erwähnen durfte, weil es von Geri Müller als "off the record" deklariert war. Ich erwähne dieses Gespräch nun trotzdem, weil ich den Vorwurf, ich hätte Geri Müller mit der Recherche nicht konfrontiert, aus der Welt schaffen will.
Haben Sie bei diesem Off-the-Record-Gespräch Geri Müller nochmals persönlich getroffen oder mit ihm telefoniert?
Es handelte sich um ein Telefongespräch. Es fand nach dem in der SaS erwähnten Treffen vom Freitag statt.
Eine Anklage wegen Amtsmissbrauch wurde bisher nicht eingereicht. Was bleibt, ist allfällig moralisches Verfehlen. Hält die "Schweiz am Sonntag" weitere Fakten bereit, die Geri Müller juristisch belasten könnten?
Wir werden das Thema in der nächsten Ausgabe sicher nochmals aufgreifen. Der Begriff "Amtsmissbrauch" kam ja nicht vor in meinem Text, ebensowenig wie das Alter 21 Jahre.
Die falsche Altersangabe ist jedoch ein Detail, im Vergleich zu den Anschuldigungen.
Ja, aber es ist ein Zeichen, das jetzt vieles in meinen Text interpretiert wird, was ich nicht geschrieben habe. So hiess es da und dort, ich hätte geschrieben, dass Geri Müller die Stadtpolizei Baden alarmiert hätte. Dabei stand da korrekt, dass er sich an die Kapo Bern wandte, nachdem er SMS erhalten hatte, die auf eine Suizidgefährung hinwiesen.
Nochmals zum Amtsmissbrauch: Wenn nun nur noch die Tatsache, dass die Bilder im Badener Stadthaus entstanden sind, öffentliches Interesse legitimiert, ist dies doch ein schwacher Aufhänger.
Wenn während der Arbeitszeit in Amtsräumen solche Bilder gemacht werden, ist dies ein Aufhänger - nicht der einzige. Hinzu kommt, dass er seine Sekretärin erwähnt und schildert, dass er in einem delirischen, sexuellen Zustand einen NZZ-Journalisten trifft. Dies hat eine amtliche Komponente. Kommt hinzu, dass Geri Müller aus Damaskus, auf einer Reise bei der er mit Diplomatenpass unterwegs war, politisch heikle Texte gechattet hat. Diese Punkte sind durchaus öffentlich relevant. Hinzu kommt die Frage, inwiefern Geri Müller Druck ausgeübt hat und die Frau bedrängte, ihr Handy abzugeben.
Die "Weltwoche" schreibt von einer instabilen Persönlichkeit der Frau, was bei Geri Müller eine Art Helfer-Instinkt weckte. Haben Sie einen ähnlichen Eindruck von der Frau?
Ob sie mit ihrer Persönlichkeit seinen Helfer-Instinkt weckte, kann ich nicht beurteilen. Der Polizeieinsatz hat sie sicher mitgenommen, ebenso der Wirbel dieser Woche.
Und, wie reagierten eigentlich die Leute in Baden auf diese Geschichte?
Es ist natürlich das Hauptgesprächsthema in der Stadt, ich werde darauf angesprochen, und zwar überwiegend positiv.
    
Die Häme und das Lächerlichmachen eines Politikers nehmen ich ernst. Dieser Aspekt wurde zu wenig beachtet.
Je länger der Ruf beschädigt wird, desto schwieriger wird es, einfach so zur Tagesordnung zurück zu kehren:

Gerigate



Sauglattismus im Netz mit Geri-Selfies

Über Foren, E-Mail und Messenger-Apps werden manipulierte Fotos von einem hüllenlosen Geri Müller in eindeutiger Pose herumgereicht. Die meisten sind sofort als Fake erkennbar.

storybild   

Mentales Training im Alltag - aber wie?

SELBST-COACHING

ZIEL VISUALISIEREN

Ich formuliere laut, was ich auf der nächsten Etappe erreichen möchte.
"Ich werde......" (Konkrete Situation  schildern)
Nicht: "Ich möchte...."
Viele sagen, was sie nicht machen wollen. Verneinungen und Möglichkeitsformen
unbedingt vermeiden, denn unser Gehirn klammert das NICHT aus.
Malen Sie ein Bild, das die Stimmung am Ziel widerspiegelt.

Vereinfachen Sie dieses Bild mit einem Piktogramm, dass sei auf Post-it -Zettel schreiben und
überall verteilen (Schreibtisch, Telefon, WC, Auto usw.)

Falls Sie mehrere Ziele haben, reduzieren Sie diese Ziele auf das Hauptziel!

SCHULEN SIE IHRE WAHRNEHMUNG

Beschreiben Sie in einem Tagebuch in welchen Situationen Sie sich konkret fühlen. Wenn Sie sich gut fühlen und umgekehrt.
Ueberdenken Sie vor dem Schlafen gehen den zurückliegenden Tag: Was lief gut? Warum?
Beschreiben Sie für sich, wer bei Meetings wie wirkt. Schulen sie die Wahrnehmung auch beim Radiohören oder bei Auftritten von Promis im Fernsehen. 

WENN SIE UNTER DRUCK KOMMEN:

Achten sie auf den Atem. Nur eine Minute lang. Blenden Sie dabei andere Gedanken bewusst aus.
Distanzieren Sie sich vom "Kriegsschauplatz", in dem sie beispielsweise zum Fenster hinaus schauen und sich auf den Verkehr konzentrieren.
Verlassen Sie den Arbeitsplatz. Machen sie einen kurzen Spaziergang. 
Erwerben Sie sich eine bewährte Entspannungstechnik. 


ACHTEN SIE AUF DETAILS - NUTZEN SIE DIE SINNE

Was sehe ich?
Was höre ich?
Was fühle ich?
Was rieche ich?
Was  schmecke ich?
Versuchen Sie wichtige Ereignisse zu visualisieren.
- Sich die Situation ausmalen, vorstellen, ein BILDen.   
  
 LINKS:
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30. Dez. 2012 ... nikation, im ganzen Leben. Die Fähigkeit, an sich selbst zu arbeiten ist lernbar. Das Wort Selbst kommt vom griechischen. «autos». Was aber ...
www.rhetorik.ch/Alphaartikel/2012.pdf

Fachleute wissen: Bei den alltäglichen Kommunikationsprozessen beeinflussen verschiedenste Faktoren die Wahrnehmung. Deshalb kommt es laufend zu ...
www.rhetorik.ch/Wahrnehmen/Wahrnehmen.html

3. Dez. 2010 ... Es lohnt sich oft, die Position der Sichtweise zu ändern. Angeblich richtige Sachverhalte werden dank unterschiedlicher Sichtweise objektiviert ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/10/12_03/
24. Aug. 2010 ... Nachdem Sie das Bild links angeschaut haben, werden Enten für Sie nie mehr die selben sein. Sie werden die Vögel von nun an anders ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/10/08_24/
11. Juni 2008 ... Wer so schreibt oder so redet, dass man das Gesagte mit den äusseren Sinnen wahrnehmen kann, hat den Vorteil: - Die Worte können wir uns ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/08/06_11/
Bilder überzeugen mehr als Worte. Nur Worte, die Bilder auslösen wirken nachhaltig. Diese Erkenntnis wird bei Argumentation-, Überzeugungs- und vor allem ...
www.rhetorik.ch/Einbildung/Einbildung.html

Mittwoch, 20. August 2014

Geri Müller und die Medien

Geri Müller, sein Anwalt und seine Partei hoffen nun:
Schwamm darüber - die Sommerlochgeschichte geht in Kürze vergessen.

Der zusätzliche Auftritt Geri Müllers im CLUB wird in der Medienlandschaft analysiert, kommentiert.
Die Kommentare kreisten meist um die Frage:
Ist Geri Müller ein Medienopfer oder haben die Medien nicht das Recht, die Geschichte mit den Nacktphotos zu thematisieren?
Wo liegt die Grenze zwischen Privatheit und Oeffentlichkeit?

Auch ich habe mit die Diskussion im Club angeschaut.

Christine Maier brachte Geri Müller in eine heikle Situation. Sie konfrontierte ihn mit seinem Zitat, als Armeechef Nef in einer ähnlichen Situation war.
Maier las Geri Müller seine Aussagen zum zurückgetretenen Armeechef Roland Nef vor: "Es ist zwar eine private Angelegeneit, das spielt aber keine Rolle. An einen Armeechef habe er hohe moralische Ansprüche. Ich erwarte von einem Armeechef, das er zu hundert Prozent sauber ist."
Dieses Konfrontation wurde leider mit wenige Worten abgetan und nicht weiter diskutiert. Man könne die beiden Fälle nicht miteinander vergleichen, wurde gesagt. Geri Müller habe keine Gewalt angewendet.

Sorry: Es geht bei dieser alten Aussage nur um die Frage des moralischen Anspruchs einer Führungspersönlichkeit, den Geri Müller bei sich nicht  gelten lassen will.

Aus meiner Sicht brachte die CLUB Diskussion keine neuen Erkenntnisse. 
Geri Müller verstand es die Geschichte immer wieder auf die Metaebenen zu verlagern und mahnte die Jugend, von seinen Fehlern zu lernen.
Ich wunderte mich, dass Patrik Müller am Anfang nicht zu Worte kam. Sein Beitrag war immerhin der Auslöser der ganzen Geschichte. 
Geri Müller gelang es auch, sich als Medienopfer darzustellen - unterstützt von MarioGmür.
- Er bagatellisierte, beschönigte sein Verhalten:
Alle machen Fehler-
Man muss verzeihen können-
Macht jetzt einen Strich unter die Rechnung-
Heute publizieren Jugendliche auch Nackt-Selfies -
Nach Gmür ist Müller ein Medienopfer und wurde zu Unrecht in die Oeffentlichkeit gezogen.

Geri Müller sagte, dass er erst zurücktrete, wenn er das Vertrauen der Bevölkerung nicht mehr habe.
Kann ein Stadtpräsident das Vertrauen noch haben, wenn er ihm die Risikoabschätzung fehlt?
Oder wenn er durch erotische Obsession nicht mehr seine Sinne mächtig ist: "Ich weiss nicht wie das geschehen konnte!"
Ist ein Politiker noch vertrauenswürdig, wenn er sich erpressbar und angreifbar macht?
"Etwas, das spielerisch begonnen habe, habe auf einmal eine Eigendynamik erhalten und sei der Kontrolle entglitten", sagte der angeschossene Geri Müller. 
Die Oeffentlichkeit muss sich fragen, ob ein Politiker noch tragbar ist, dem die Kontrolle entgleitet?
Wie verhält sich so ein Stadtpräsident in einer Krisensituation?  


Selbstverständlich besteht bei Themen mit SEX-PROMIS-BLUT-TRAENEN-SPERMA die Gefahr der Boulevardisierung. Doch sind die angeblichen Medienopfer meist selbst schuld, dass es zu den unliebsamen Medienhypes kommt. Es lohnt, sich mit den Phänomenen der Medienkommunikation auseinander zu setzen. Der Umgang mit Medien muss zusätzlich erworben werden, so wie das Lesen und Schreiben.


Vincenz Wyss schreibt treffend (Interview  persönlich.com):

Es gibt zunehmend Stimmen, die kritisieren, dass die Vorverurteilung durch die Medien stark zugenommen hat. Wie dramatisch beurteilen Sie dieses Phänomen?
Ich kann mir vorstellen, dass hier mehr und mehr eine Kultur aus der Blogosphäre auf den herkömmlichen Journalismus rüberschwappt: Publizieren bevor alle benötigten Fakten auf dem Tisch sind und dies mit dem Alibi, Betroffene könnten sich ja dann noch später melden oder man könne jederzeit nachschieben. Das halte ich für eine gefährliche Entwicklung.
Wie könnte hier Gegensteuer gegeben werden?
Zunächst brauchen wir heute auch eine starke öffentliche Debatte über Medienleistungen, also Medienkritik, damit auch das Publikum erkennen kann, dass professioneller Journalismus Regeln kennt, über welche man sich – und das zeigen die unterschiedlichen Aussagen der befragten Chefredaktoren – immer wieder neu verständigen muss. Schliesslich ist Glaubwürdigkeit sicher auch heute noch das wichtigste Kapital eines verantwortungsvollen Journalismus. Gerade in einer Zeit, in der manche glauben, es stehe alles – sowieso – im Internet, wird dieses Gut wichtiger denn je. Das heisst also eine Differenz machen und auch mal zuwarten können, bis die Trauben reif sind. Aber ich weiss, das klingt in den Ohren mancher Journalisten wie eine Sonntagspredigt aus dem Elfenbeinturm.

 





 

Durch meine Schuld, durch meine Schuld …


Der Schweiz bekannte Geri Müller,
allseits gerühmt als grüner Knüller,
lichtet ab sich födleblutt
und versendet diesen Schutt.

Gross ist alsdann sein Bedauern,
seine Ämter nun erdauern
will der nicht mehr junge Knabe,
unanständig sein Gehabe.

Und es meint der Peter Dörig,
dass der Müller nun ist vörig,
soll er doch als Fotograf
decken jeglichen Bedarf.








20.08.2014 Dö

Geri Müller im CLUB

«Obwohl Müller jetzt gelobt wird, geht die Strategie nicht auf»

Geri Müller im «Club»: Was machte er richtig, was falsch – und was muss er jetzt tun? Dazu Kommunikationsexperte Marcus Knill.




Marcus Knill ist Experte für Medienrhetorik und Kommunikationscoach.








Herr Knill, wie schätzen Sie Geri Müllers Auftritt im «Club» ein?

Er trat ruhig und souverän auf und versuchte, auf die Metaebene zu gelangen: Rechtlich ist alles sauber, theoretisch kann ich zurück ins Amt – wenn man mich nur lassen würde.


Wie unterschied sich der Auftritt von der Pressekonferenz?

Das waren zwei völlig verschiedene Auftritte. An der Pressekonferenz hat er sich entschuldigt und gleichzeitig keine Fragen von Journalisten zugelassen – was meiner Meinung nach ein Fehler war. Im «Club» trat er in den Dialog, aber beging dafür andere Fehler.


Welche?

Er beschönigte die Geschichte: Jeder Mensch habe eine dunkle Seite, dafür müsse man Verständnis haben. Kurz, er rechtfertigte sein Verhalten. Doch Rechtfertigung und faule Ausrede liegen nahe beisammen.


Immerhin heimste er nach dem Auftritt auch Lob ein.

Einige Leute haben nach dem Auftritt wohl Erbarmen mit ihm. Aber viele Zuschauer dürften die Echtheit von Geri Müllers Einsicht bezweifeln. Obwohl er jetzt für seinen Auftritt im «Club» gelobt wird, geht die Strategie langfristig nicht auf.


Was hätten Sie ihm geraten?

Er hätte viel schneller die Fakten auf den Tisch bringen sollen – deshalb war auch das anfängliche Redeverbot vom Anwalt fragwürdig. Doch diese Fehler wurden am Anfang gemacht.


Wie sollte sich Geri Müller jetzt verhalten?

In der jetzigen Situation ist guter Rat extrem schwierig. Am besten wäre wohl, wenn er schweigen würde. Es besteht die Hoffnung für ihn, dass die Angelegenheit als Sommerlochgeschichte abgehakt wird. Doch es sind noch zu viele Fragen offen. Die Fortsetzungsgeschichte ist wohl vorprogrammiert.
(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Wie sich Hillary Clinton ihre Auftritte vergolden lässt


 Hillarys Sonderwünsche am Spenden Dinner

US-Aussenministerin Hillary Clinton besteht bei einem öffentlichen Auftritt auf minuziöse und superteure Arrangements. Das «Las Vegas Review-Journal» berichtet jetzt über Details des Vertrags für einen Auftritt von Clinton an der Universität in Nevada.
Clinton entpuppt sich als Kontroll-Freak: Im Vertragswerk ist jede Minute des Auftritts von Hillary Clinton an dem Spendenevent am 13. Oktober festgelegt. Damit nicht genug: die Sonderwünsche Clintons stehen den Extra-Wünschen gewisser Rock-Stars in nichts nach.
Die ehemalige US-Aussenministerin verlangt in ihrem Standard-Vertrag quasi als «Vorschuss» 300'000 Dollar Cash. Hinzu kommt ein Privatjet, «eine Gulfstream 450 oder ein grösseres Flugzeug», zu ihrer Fortbewegung. Der Neupreis eines solchen Fliegers kann bis 38 Millionen Dollar betragen. Für zwei Mitarbeiter verlangt Clinton zudem durchgehend Business-Klasse im Linienflug.

Nur Präsidenten-Suite

Clinton residiert ausschliesslich in einer «Präsidenten-Suite». Für ihr Team beansprucht sie bis zu drei Hotelzimmer nebenan plus zwei weitere Zimmer. Auch die Kosten für alle Mahlzeiten und Snacks für Clinton und ihr Team müssen vom Gastgeber bezahlt werden, inklusive 500 Dollar Taschengeld für den Chef ihres Reiseteams.
Der Vertrag legt auch fest, dass Clinton nicht länger als 90 Minuten am Anlass anwesend ist und mit maximal 100 Personen für maximal 50 Fotos posiert. Verboten sind sämtliche Audio- und Videoaufnahmen sowie jegliche Berichterstattung in den Medien.
Die Rede Clintons darf lediglich von einem Stenografen festgehalten werden. Der Text bekommt anschliessend nur Clinton selber. Das Salär in Höhe von 1250 Dollar für den Stenografen bezahlen die Organiblick.ch
satoren.
Rund 1000 Personen werden am Spenden-Dinner mit Clinton in Nevada teilnehmen. Sie bezahlen für einen Platz an einem der Tische zwischen 5000 und 20'000 Dollar.
Hillary Clinton legte im Februar 2013 ihr Amt als US-Aussenministerin nieder. Seither hat sie laut Schätzungen von Experten mindestens 12 Millionen Dollar verdient.
Es wird erwartet, dass die Frau des ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton für die nächsten US-Präsidentschafswahlen kandidiert. (btg)
Eine Gulfstream 450. Darunter steigt Hillary Clinton nicht einmal ein. play Eine Gulfstream 450. Darunter steigt Hillary Clinton nicht einmal ein.
(gulfstream.com)
KOMMENTAR: Erstaunlicherweise geht die Rechnung trotz der Extra Wünsche und Zusatzkosten auf. Alle profitieren. Die Events sind angeblich ausgebucht.