Mittwoch, 5. Februar 2014

MODUL: PRAESENTIEREN UND UEBERZEUGEN DANK.....

Präsentieren und Ueberzeugen im Alltag
(Präsentationstechniken)




Aus der Praxis für die Praxis:
3. März 2013 ... Pecha Kucha ("PetschaKutscha") ist eine Vortragstechnik, in der man auf den Punkt kommen muss. 20 Folien stehen zur Verfügung, ...
www.rhetorik.ch/PechaKucha/PechaKucha.html

Präsentation mit Pecha Kucha - Deutsch - YouTube

www.youtube.com/watch?v=x7HMR0t7Qfw‎
19.04.2011 - Hochgeladen von Michael Ehlers
Pecha Kucha ist eine Präsentationsform, die mich als Rhetorik-Trainer von Anfang an begeistert hat ...


Animationstext für den  bevorstehenden Workshop in St. Gallen:



LOCKERHEIT IST DAS A und O



Oeffnung schafft Vertrauen









Bei allen Kommunikationsprozessen lohnt es sich, vor Gesprächen, Auftritten immer zu kontrollieren, ob der Körper, die Muskeln, die Hände  locker sind.



Die Lockerheit des Körpers beeinflusst  die Lockerheit im Denken.



Dank dieser Lockerheit fliesst die Kommunikation.



Die Spannung im Stresszustand erkennen wir sofort im Gebiss-Hals bereich. Wer sich muskulär verspannt, blockiert auch das Denken.







FAZIT: Beginnen Sie nie mit einer Scheinlockerheit. Nehmen Sie sich die Zeit, den Start  zu zelebrieren, bis sie echt locker sind! Selbstverständlich benötigen Sie immer auch eine gewisse Grundspannung. Es gibt bewährte Methoden oder Techniken, diese Lockerheit innert weniger Sekunden zu gewinnen.

Zur Haltung:
Geerdet STEHEN - zur Aussage STEHEN
WURzeln







Beim Kommunikationscoaching spielt die Haltung eine wichtige Rolle.



Es zeigt sich, wer geerdet da STEHT -  mit Bodenhaftung - der wird  auch besser verSTANDen.

Die Stimme klingt auf der senkrechten Wirbelsäule sonorer. Sie ist ausbalancierter.



Wer goundet (Begriff in den Staaten), wer geerdet da steht, signalisiert, dass er zu seiner Aussage STEHT.  Wer seinen STANDpunkt eindeutig vertritt, wird zwangsläufig auch besser verSTANDen.
(In unserem fachgerechten Coaching erkennen Sie, wie  die Energie- dank richtigem Verhalten - konkret  zum fliessen gebracht werden kann.


Fazit: Wer verankert ist, kann auch bei heiklen Kommunikationsprozessen verbale Stürme überstehen.




DAS WICHTIGSTE IN KUERZE



1. VORBEREITUNG





Vor dem Anlass die Aussagen (Argumente) nochmals gedanklich durchgehen. Ohne Manuskript!

- Welches ist die Kernaussage?

- Wie vermittle ich diese Kernbotschaft dem entsprechenden Publikum, damit sie ankommt?


Link:


Results 1 - 10 of about 109 from www.rhetorik.ch for vorbereitung. (0.11 seconds)

  1. Vorbereitung unter Zeitdruck

    Das bedingt eine besondere Vorbereitung, die auch unter Zeitdruck beherrschen weren müssen. Links zum Thema: Antizipieren, Zeitmanagement ... www.rhetorik.ch/Vorbereitung/Vorbereitung.html - Cached - Similar

2. KURZ VOR DEM AUFRITT


Sich lockern



Entspannt



Muskeln lockern - Kiefer - Zunge - Gesicht. Evt. auf die Brust trommeln.



3. NATUERLICH BLEIBEN


Sich nie so benehmen, wie man meint, dass es andere von mir erwarten. Niemanden imitieren.



Links:


  1. Natuerliche Kommunikation

    Kommunikation, Training, Natuerlichkeit Auftritt, Reden, Weiterbildung. www.rhetorik.ch/Natuerlich/Natuerlich.html - Cached - Similar
  2. [PDF]

    IST NATÜRLICHES KOMMUNIZIEREN LERNBAR?

    File Format: PDF/Adobe Acrobat - View as HTML Spiegels Video – sehr schnell, dass natürliche ... Willkommen im Simulator: Natürlich kommunizieren? ... ernst ist – alles andere als natürlich ist. Die ... www.rhetorik.ch/Aktuell/05/06_22/06_2005_black.pdf - Similar


4. KEINE NEBENGEDANKEN



Viele überlegen sich, wohin mit den Händen. Weder an die Hände noch die Augen denken. Denken Sie an das Denken und sprechen Sie das Gegenüber an (einzelne Personen im Publikum). Wenn Sie ganz bei der Sache sind, können Sie sich unzählige Fehler leisten. Wer authentisch bleibt und adressatengerecht spricht, überzeugt. 


 


5. EINE GEWISSE GRUNDSPANNUNG IST NOTWENDIG

Benutzeravatar

Mit der Grundspannung ist der positive Stress gemeint. Wer jedoch Angst hat, nimmt sich eigentlich zu wichtig. Die Zuhörer setzen sich in erster Linie mit dem Inhalt der Botschaft auseinander. Nur Referenten, die verkrampft sind und sich sonderbar verhalten, werden zum Thema. Wer keine Spannung mehr hat, wirkt spannungslos, ist lendenlahm.


 

Vorwort für die Teilnehmer des bevorstehenden Veranstaltung:




Sie haben vielleicht schon Kommunikationsseminare besucht und kennen nicht nur die Grundlagen der Medienrhetorik und der Antworttechniken. Sie haben möglicherweise auch persönlich bereits konkrete schwierige Situationen vor Mikrofon und Kamera erlebt. Erfreulicherweise kann ich Sie für das bevorstehende Seminar entlasten. Weshalb?
Ich bin sicher: Die neuen Situationen im Medienseminar werden Sie vor allem deshalb leichter bewältigen, weil Sie die wichtigsten Werkzeuge kennen lernen, die Ihre Kommunikationsprozesse auch im Alltag vereinfachen:
Vor jedem Auftritt, jeder neuen Herausforderung werden Sie die Situation stets klären und Sie werden somit auch keine Hemmungen mehr haben, vor der Aufnahme Klärungsfragen zu stellen.
Weil Sie künftig nie mehr das o.k. zu einem Interview geben, ohne dass Sie sich physisch gelockert haben (Bin ich am Boden gut verankert? Sind alle Muskeln locker, entspannt? Atme ich ruhig und tief?) und Sie die negativen Folgen der Verkrampfung oder der Unterdrückung des Druckes erlebt haben haben Sie Bodenhaftung und werden in keine Falle tappen.
Weil sie ihre Kernbotschaft adressatengerecht abrufen, können und Sie stets gut vorbereitet sind. Denn Sie wissen bereits, dass Sie in Ihrem Fachgebiet ein kompetenter Spezialist sind und Sie vor jedem Auftritt die denkbaren Fragen antizipiert haben, die in der Luft liegen.
Weil sie sich nie mehr so benehmen, wie Sie meinen, dass es die andern von Ihnen erwarten.
Weil Sie nicht mehr beim Reden unnötigerweise an Ihre Augen, Hände oder Körpersprache denken, sondern sich nur noch aufs Zuhören und Denken konzentrieren. Das entlastet Sie enorm!
Weil Sie erfahren haben, das Authentizität heisst: Natürlich bleiben d.h. sich selbst sein dürfen!
Das kommende noch anspruchsvollere Seminar wird für Sie somit wesentlich einfacher werden als die letzten Coachings. Denn:

Sie können sich von allen Nebengedanken entlasten.



Damit wird es Ihnen auch leicht gelingen, sich im Mediensimulator auf der AU den ganzen Tag auf das WESENTLICHE zu konzentrieren. Ich wiederhole unser Motto:

In erster Linie konzentriert ZUHOEREN - WARTEN - DENKEN und sich hernach voll und ganz auf die Antwort fokussieren (Diese besteht immer aus nur einem Kerngedanken, der visualisiert werden muss). Das Publikum kann dadurch Ihren einfachen Gedanken sehen, greifen und damit besser begreifen.
Das Ausbildungsteam freut sich auf den spannenden Tag mit Ihnen. Bis bald!
Schwerpunkte und Fragen, die uns beschäftigen werden:
* Auf was legen Journalisten bei Befragungen besonderen Wert?
* Explorationstechniken
* Welche Stolperfallen gibt es bei unerwarteten Fragen?
* Wie kann sich eine Institutionen vor Falschaussagen schützen?
* Wie kann ich Druck und Lockerheit unter einen Hut bringen?
* Und noch einmal: VEREINFACHEN ohne zu VERFAELSCHEN! Konkret ANTWORTEN und dennoch bewusst LENKEN
Schwerpunkte beim Präsentieren:
* Bei Charts REDUZIEREN, REDUZIEREN
* Texte mit Bildern verknüpfen
Lesen Sie in rhetorik.ch den Beitrag (Navigation über das Inhaltsverzeichnis ABC) oder über die direkten LINKS:




  1. Präsentation

    Dialogisch präsentieren, Partner wechseln. Lautstärke, Je nach Situation unterschiedlich laut reden. ... Präsentieren heisst immer Mitempfinden. ... www.rhetorik.ch/Praesentation/Praesentation.html - 17k - Cached - Similar pages


    Präsentationen 


  2. WICHTIGES erkennen

    Das Wichtige wurde nicht entsprechend präsentiert. ... Auch die Medienrhetorik bestätigt: Aussagen gilt es so zu präsentieren, dass das WESENTLICHE erkannt ... www.rhetorik.ch/Wichtig/Wichtig.html - 14k - Cached - Similar pages
und unter Rhetorik AKTUELL (11. Juni 08):

rhetorik.ch aktuell: Sinnvoll Kommunizieren

Sinnvoll Kommunizieren. Rhetorik.ch Artikel zum Thema: Wortwirkung · Wort und Bild. Wer so schreibt oder so redet, dass man das Gesagte mit den äusseren ... www.rhetorik.ch/Aktuell/08/06_11/index.html - 6k - Cached - Similar pages




Präsentieren- aber wie?






Nachlese: Unsere Kickoffveranstaltung in St. Gallen macht folgende Erkenntnisse für die Praxis bewusst. Anhand der Buchstaben


P-R-AE-S-E-N-T-I-E-R-E-N:




P = 100%ig präsent sein
R = Rolle der Präsentators spielt eine Rolle
Ae = Aenderungen stets in Betracht ziehen (Flexibilität)

S =  Selbstkritik - Zauberwort "Selbst"

E = Erster Eindruck prägt

N = Natürlichkeit muss "trainiert" werden

T = Tun, tun, tun (learning by doing)

I = Interesse am Gegenüber haben

E = Empathie

R = Rhetorische Grundkenntnisse

E = Ein-fach (Vereinfachen)

N = Narrative Elemente einbauen (Geschichten, Bsp.)

 
Ich wollte zuerst vor unserem Ausbildungstag eine grosse Dokumentation abgeben. Ich verzichte nun bewusst darauf.
Ich entschied mich dafür, Ihnen aus der Fülle des Stoffes nachträglich eine reduzierte LINK Batterie nachzureichen, damit Sie die Thematik  später nach eigenem Gutdünken zusätzlich vertiefen können.
Obwohl Ihnen das Studium der "Erkenntnisse über das Präsentieren" nur einer Auffrischung des theoretischen Wissens gleichkommt, will Ihnen der Workshop einmal mehr  bewusst machen: Wissen heisst noch nicht, dieses theoretische Wissen "ANWENDEN ZU KOENNEN".


 Anlässlässlich unseres Workshops wird Ihnen  sicherlich trotz Auffrischung des bekannten Wissens  doch Neues bewusst gemacht, das aus meiner "Küche" stammt. Beispielsweise:



1. Die These, dass in erster Linie Ihre Einstellung zur Thematik stimmen muss.



2. Das Prinzip der Ver 1 fachung mit der Zahl EINS 



3. Auch das SINN-volle Reden (So reden, das wir es sehen). Worte und Aussagen müssen die SINNE ansprechen.



4. Weichspüler müssen wir erkennen und eliminieren.




5. Die Methode des Lernens über die Selbstkritik mit fachgerechtem "Spiegeln" lohnt sich. Das Lernen mit EINEM Lernbild (hatten Sie vielleicht nicht gekannt). 



4. Die Bausteine (Start zelebrieren, die Erkenntnisse hinsichtlich Blickkontakt usw.) sind vielfach nicht bekannt.


Ich wünsche Ihnen allen schon heute viel Erfolg im Alltag! Wenn Sie mir nach einigen Wochen ein Echo zukommen lassen und mir schreiben, was Ihnen unser gemeinsames Tun im Alltag gebracht hat, so würde die mich enorm freuen. Bei meinen Ausbildungsmodulen ist mir vor allem die NACHHALTIGKEIT wichtig. Die Beurteilung nach einigen Wochen ist für mich aussschlaggebend.

 
HIER DIE ERWEITERTE LINKBATTERIE:


Selbstmanagement

4. Nov. 2008 ... Das kleine Wort selbst ist bei Kommunikationsprozessen tatsächlich ein wichtiges Schlüsselwot - wenn nicht sogar ein Zauberwort. ... www.rhetorik.ch/Selbst/Selbst.html - Cached




  1. Kommunikation: Erst hartes Training bringt Qualität

    Es ist wichtig und sinnvoll, einige Feststellungen aus der Praxis zu präsentieren, um Qualität und Kommunikation in einen engen Zusammenhang zu bringen. ... www.rhetorik.ch/Qualitaet/Qualitaet.html - Cached - Similar

  2. Results 1 - 10 of about 32 from www.rhetorik.ch for erster Eindruck. (0.23 seconds)
    1. Erster Eindruck

      15. März 2007 ... In der Fachliteratur wird der erste Eindruck unterschiedlich thematisiert. Es gibt Autoren, die messen ihm keine grosse Bedeutung bei. ... www.rhetorik.ch/Erstereindruck/Erstereindruck.html - Cached - Similar
    2. Menschenkenntnis

      Mit verschiedensten Psychoanalysen wird heute versucht, herauszufinden, ob der erste Eindruck, die Körpersprache, das Gesicht oder die Stimme verraten, ... www.rhetorik.ch/Menschenkenntnis/Menschenkenntnis.html - Cached - Similar
    3. Wahr-nehmen oder Falsch-nehmen

      Beim ersten Eindruck spielen persönliche Sympathien und Antipathien eine zentrale ... Der erste Eindruck kann trügen, zumal persönliche Vorerfahrungen und ... www.rhetorik.ch/Wahrnehmen/Wahrnehmen.html - Cached - Similar
  3. rhetorik.ch aktuell: Bild und Botschaft müssen übereinstimmen

    28. Sept. 2007 ... Die Kernbotschaft darf selbstverständlich mit verschiedenen Bildern visualisiert und wiederholt werden. So wie in der Rhetorik ein Argument ... www.rhetorik.ch/Aktuell/07/09_28/index.html - Cached - Similar


11. Jun 08: Sinnvoll Kommunizieren

Weichspüler vermeiden

4. Apr. 2007 ... Es lohnt sich, diese Weichspüler gezielt zu eliminieren. Erstaunlich: Viele Redner benutzen "Flicklaute". Damit werden Denkpausen akustisch ... www.rhetorik.ch/Weichspueler/Weichspueler.html -Cached - Similar

Mut zum Vereinfachen

Alpha Artikel vom Juli 2005: Mut zum Vereinfachen. www.rhetorik.ch/Vereinfachen/Vereinfachen.html - Cached - Similar
IST NATÜRLICHES KOMMUNIZIEREN LERNBAR?
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NACHTRAG AUS DIE ZEIT:



  • Der gelungene Vortrag
  • Die gelungene Präsentation
  • Phrasen vermeiden: Wenn Sie die meisten Zuhörer ohnehin schon begrüßt haben, sollten Sie auf diese Anrede dringlich verzichten, weil sie unnatürlich wirkt.
  • "Es freut mich sehr, dass Sie so zahlreich erschienen sind." Sagen Sie diesen Satz niemals! Erstens interessiert keinen der Zuhörer, was Sie persönlich freut. Und zweitens sitzen die meisten ohnehin nicht freiwillig dort.
  • Man fängt zu spät an, der Beamer ist nicht hundertprozentig, die Luft ist schlecht, der Kaffee kalt und am besten entschuldigen Sie sich auch noch für die wenige Zeit, die für die Vorbereitung zur Verfügung stand. Lassen Sie es!
  • Werfen Sie die Inhaltangabe niemals an die Wand, nehmen Sie nicht die Spannung weg!
  • "Ich bitte Sie, Ihre Fragen bis zum Schluss aufzuheben." Völlig falsch. Erstens nimmt das der Präsentation die Abwechslung, zweitens ist es unhöflich und drittens wirken Sie dadurch angreifbar. Außerdem müssen Verständnisfragen sofort geklärt werden.
  • Dunkeln Sie niemals den Raum zu sehr ab, egal wie die Leinwand rüberkommt! Das ermüdet die Zuhörer und Sie selbst geraten häufig auch noch aus dem Blickfeld.
  • Ihre Hände sind ein wichtiges Kommunikationsmittel. Verzichten Sie daher wenn irgend möglich auf Notizen in der Hand!
  • Viele Redner schauen aus Unsicherheit über die Köpfe der Zuhörer hinweg. Vermeiden Sie das.
  • "Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit" – am besten nicht nur sagen, sondern auch noch auf die letzte Folie geschrieben. Lassen Sie das!
Dazu gehört, auf langwierige Begrüßungen zu verzichten. Floskeln im Stile von "Vielen Dank, dass Sie so zahlreich erschienen sind" sagen nichts aus und allzu ausschweifende Angaben zur eigenen Vita nur, dass der Redner selbstverliebt ist. Auch eine Inhaltsangabe an die Wand zu werfen, ist nach Ansicht des Coachs tabu. "Vergeuden Sie die jetzt noch starke Aufmerksamkeit Ihrer Zuhörer nicht mit einem langweilig Überblick!", schreibt er. Ebenso verboten sind Notizen in der Hand und schlechte Witze. Lachen hingegen ist erlaubt – aber in Maßen. Moesslang rät, mit Humor in Vorträgen sparsam zu sein. Die Geschmäcker sind nun mal unterschiedlich, und ein Vortrag mit schlechten Gags bleibt negativ beim Kunden in Erinnerung.
Stattdessen soll der Vortragende die Sinne seiner Zuhörer reizen. Niemand könne sich Bildern und Emotionen entziehen – und schon gar keinen Geschichten. Wer es schafft, pure Kennzahlen in eine lebendige Geschichte zu verpacken, erreicht sein Publikum, schreibt Moesslang.
Die bloßen Zahlen zeigt man am besten auf Folie an der Wand. Doch Vorsicht mit der Folienfolter. Je mehr Informationen eine Folie enthält, umso mehr verliert sie an Bedeutung. Ästhetik ist natürlich wichtig, aber weniger ist mehr. Eine gelungene Präsentation hat nur kurze Texte und Bilder statt Worte. Ein guter Redner lässt die einzelnen Folien lange genug stehen, damit das Publikum alles erfassen kann, aber nicht so lange, dass es öde wird. Grundsätzlich dürfen die Folien nie zum Mittelpunkt werden.
Dort steht ja bereits die Persönlichkeit des Redners. Und weil das so ist, machen die Zuhörer alles Negative auch an seiner Person fest. Ein normaler Effekt, den der Vortragende kennen sollte. Darum rät der Autor, auch alle Dinge zu kontrollieren, die nicht per se in der eigenen Verantwortung liegen. Ist der Raum gut gelüftet? Reicht die Verpflegung? Sind die Handys aus? Stören die Zuspätkommer?
Bleibt nur, auch das Lampenfieber in den Griff zu bekommen. Moesslang hat einen wirksamen Tipp: Kaltes Wasser trinken und sich auf die Botschaft konzentrieren.
Erschienen im Handelsblatt

Dienstag, 4. Februar 2014

Wie dick darf ein Politiker sein?

Politiker

Aus 20 Min:

Kilos runter – und Karriereleiter hoch?

SP-Nationalrat Daniel Jositsch hat rund 30 Kilo abgenommen. Für seine politische Karriere sei das aber nicht entscheidend, sagt Kommunikationsberater Marcus Knill.


 Bild: Keystone/Gaetan Bally
Jositsch  hat 29 Kilo abgenommen, und das in einem halben Jahr – Daniel Jositsch hat sich einer radikalen Diät unterzogen. Deutlich schlanker als noch vor einigen Monaten präsentierte sich der SP-Nationalrat am Montag in Roger Schawinskis Talkshow. Dort war er bereits im Mai 2013 zu Gast gewesen – und witzelte über sein Gewicht. Dies, nachdem Schawinski einen Auszug aus der «Arena» aus dem Jahr 2008 eingespielt hatte. «Ich stelle fest, wie schlank ich damals war», sagte Jositsch lachend und fügte an: «Ich nehme das als Grund, wieder ein bisschen aufs Gewicht zu schauen.»
Jositsch hat seine Ankündigung wahr gemacht. Und auch andere Politiker haben im Lauf ihrer Karriere abgenommen, wenn auch kaum so radikal wie der SP-Nationalrat. So ist sein Parteikollege Cédric Wermuth heute schlanker als noch vor zwei Jahren. SVP-Nationalrat Alfred Heer hat vor zehn Jahren ebenfalls ein paar Kilos verloren, wie auch FDP-Nationalrätin Doris Fiala.

Immer im Rampenlicht

Die Zürcherin hat kein Problem damit, über ihr Gewicht zu sprechen. «Als öffentliche Person muss man wohl akzeptieren, unter ständiger Beobachtung zu stehen», sagt Fiala, «selbst wenn ich das Thema irrelevant finde». Als Politiker wünsche man sich, an den Taten gemessen zu werden. Und nicht an Faktoren wie dem Gewicht oder dem Aussehen.
Dass es für dicke Politiker schwieriger ist, gewählt zu werden, glaubt Fiala nicht. «Bei meiner Wahl 2007 habe ich ja selber noch 15 Kilo mehr gewogen.» Viel wichtiger sei es,
authentisch zu sein. Wenn jemand seinen Kampf gegen das Gewicht oder das Rauchen zum Thema mache, könne das unter Umständen sogar positiv ankommen: «Die Wähler wollen jemanden, mit dem sie sich identifizieren können. Jemanden, der mit ähnlichen Sorgen und Nöten kämpft wie sie selber.»


Dicksein als Markenzeichen

Kommunikationsexperte Marcus Knill sieht das ähnlich: Bei Politikern gehe es um die Glaubwürdigkeit. «Die hat nicht viel mit dem Gewicht zu tun.» So würden Politiker wie SVP-Nationalrat Toni Bortoluzzi oder sein Parteikollege Felix Müri trotz ihrer stattlichen Figur gewählt. Dabei gehe es auch darum, wie eine Person mit ihrem Gewicht umgehe: «Mike Müller von Giacobbo/Müller spielt ganz explizit den Dicken. Das ist sein Markenzeichen, und es kommt bei den Leuten gut an.» Dick zu sein, könne auch ein positives Bild vermitteln: das einer gutmütigen, gemütlichen Person.
Auffällig ist allerdings, dass im Parlament einige festere Herren sitzen – dicke Frauen hingegen gibt es keine. 
Anders als Knill ist SP-Nationalrätin Susanne Leutenegger Oberholzer deshalb überzeugt, dass dicke Frauen tiefere Wahlchancen haben. «Bei Frauen wird viel mehr auf das Aussehen geachtet als bei Männern», sagt Leutenegger. «Und zum Aussehen zählt nun einmal auch das Gewicht.» Dickere Frauen liessen sich deshalb seltener für Wahlen aufstellen.

Schönheit hilft

Auch Kommunikationsexperte Knill räumt ein, dass das Aussehen ein Faktor bei Wahlen sei. «Gutaussehende Menschen profitieren von ihrer Schönheit.» So habe beim Spitzenresultat der Zürcher Nationalrätin Natalie Rickli ihr gutes Aussehen sicherlich mit eine Rolle gespielt. Das sei aber nur ein Aspekt von vielen. «Angela Merkel ist dafür das beste Beispiel: Sie ist nicht dünn und trägt manchmal unvorteilhafte Kleider. Dennoch hat sie Erfolg.» So rechnet Knill nicht damit, dass Jositschs Gewichtsverlust einen entscheidenden Einfluss auf seine politische Karriere hat. «Selbst wenn er damit bei einigen Leuten Sympathiepunkte gewonnen hat.»
(ala)

Radikale Diät von Nationalrat Jositsch

Der SP-Politiker hat innerhalb weniger Monate fast 30 Kilo abgenommen. Das enthüllte Roger Schawinski am Montag in seiner Sendung.

aus 20 Min:



Der alte und der neue Daniel Jositsch: links in einer Aufnahme von Ende 2011, rechts bei seinem Auftritt gestern Abend in der Sendung von Roger Schawinski.
Roger Schawinski redete gestern Abend nicht lange um den heissen Brei herum. Seinen Gast Daniel Jositsch stellte er in seiner Show mit folgenden Worten vor: «Bei mir ist Daniel Jositsch, 29 Kilo leichter, er ist SP-Nationalrat und Strafrechtsprofessor.»
Tatsächlich präsentierte sich Jositsch merklich schlanker als früher: Noch im Juni 2013 hatte der Nationalrat einige Kilo mehr auf den Rippen. Zu seinem Erfolgsrezept wollte sich Jositsch aber nicht äussern. «Das ist nicht spannend. Es ist nicht schwer, Gewicht zu verlieren. Das Gewicht zu halten dagegen schon», sagte er laut «Blick». Für eine Stellungnahme war Jositsch nicht erreichbar. 

Kommentar: Auch ich habe festgestellt, dass es mir leichter fällt, das Gewicht zu reduzieren als das Gewicht zu halten.
Noch leichter fällt es mir jedoch zuzunehmen. Nach einem wöchigen Seminar  (herrliches Morgenbuffet, gute Znüniangebote, Mittagessen mir Nachspeise und Pralinés, Zviere mit verführerischem Kuchen und Früchen, gemütliches Nachtessen  - wiederum mit Nachspeise und dann  noch das kühle Bier vor dem Schlafengehen) - Die Gewichtszunahme von über einem Kilogramm ist bei mir garantiert!
Es bleibt mir somit  nichts anderes übrig, als nachträglich die Pfunde sofort wieder los zu werden  - aber wie? Es fällt auch mir nicht immer leicht. Denn, Essen ist so schön!
Die Geschichte Jositschs ist deshalb aus naheliegenden eine Mediengeschichte die alle beschäftigt
Denn diese Problematik kennen  alle Leser.
Nachlese:
BLICK:

 

Die Stolpersteine bei Präsentationen:



 Bedenken Sie....

* Phrasen vermeiden: Wenn Sie die meisten Zuhörer ohnehin schon  begrüßt haben, sollten Sie auf diese Anrede verzichten, weil  sie unnatürlich wirkt.


* "Es freut mich sehr, dass Sie so zahlreich erschienen sind." Sagen Sie diesen Satz niemals! Erstens interessiert keinen der Zuhörer, was Sie persönlich freut. Und zweitens sitzen die meisten ohnehin nicht  freiwillig dort.


* Man fängt zu spät an, der Beamer ist nicht hundertprozentig, die Luft  istschlecht, der Kaffee kalt und am besten entschuldigen Sie sich auch  noch
für die wenige Zeit, die für die Vorbereitung zur Verfügung stand.
  Lassen Sie es!



* "Ich bitte Sie, Ihre Fragen bis zum Schluss aufzuheben." Völlig falsch.
Erstens nimmt das der Präsentation die Abwechslung, zweitens ist es unhöflich und drittens wirken Sie dadurch angreifbar. Außerdem müssen Verständnisfragen sofort geklärt werden.


* Dunkeln Sie niemals den Raum zu sehr ab, egal wie die Leinwand rüberkommt! Das ermüdet die Zuhörer und Sie selbst geraten häufig auch  noch aus dem Blickfeld.


* Ihre Hände sind ein wichtiges Kommunikationsmittel. Verzichten Sie daher die Hände zu blockieren


* Viele Redner schauen aus Unsicherheit über die Köpfe der Zuhörer  hinweg.
Vermeiden Sie das.


* "Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit" – weder sagen noch schreiben


Alice Schwarzers Schwarzgeld

Wie ein Leuchtturm zum Glühwürmchen mutieren kann



Eine moralische Instanz wird demontiert


Die Frauenrechtlerin Alice Schwarzer hat über viele Jahre ein Schweizer Konto vor den deutschen Steuerbehörden verheimlicht. Auf ihrer Website äusserte sie sich nun zu den Enthüllungen.
Soll eine sechsstellige Summe nachbezahlt haben: Die Feministin Alice Schwarzer. (Archivbild)

Soll eine sechsstellige Summe nachbezahlt haben: Die Feministin Alice Schwarzer. (Archivbild)
Bild: Keystone

«Ja, ich hatte ein Konto in der Schweiz»: Alice Schwarzer hat auf den Bericht der deutschen Zeitschrift «Der Spiegel» reagiert und eine Stellungnahme auf ihrer Website veröffentlicht. Sie gibt zu, das Schweizer Konto erst im vergangenen Herbst bei ihrem Finanzamt angezeigt zu haben: «Ich habe die Steuer für die Zinsen nachgezahlt und das Konto aufgelöst. Das Konto war ein Fehler. Den bedauere ich von ganzem Herzen», schreibt Schwarzer.
Sie sei nachlässig gewesen, aber sie habe ihren Fehler wieder gutgemacht: «Ich habe für die letzten zehn Jahre gesamt rund 200'000 Euro Steuern nachgezahlt, plus Säumniszinsen.» Der Fall sei damit auch aus Sicht der Steuerbehörde bereinigt. «Mit welchem Recht also diese Denunzierung?», fragt sich Schwarzer im Hinblick auf den «Spiegel»-Artikel. Sie vermutet, dass ein Informant aus der Schweiz die Details zu ihrem Fall gleich mehreren Redaktionen zugesteckt habe, «damit es einer sicher bringt». Der «Spiegel» habe offenbar nicht widerstehen können.
Schwarzer hat das Konto in der Schweiz nach eigenen Angaben zu einer Zeit eröffnet, «in der die Hatz gegen mich solche Ausmasse annahm, dass ich ernsthaft dachte: Vielleicht muss ich ins Ausland gehen.» So denke sie schon länger nicht mehr, und vom Konto habe sie nie einen Cent abgehoben. Selbstverständlich hätte sie das Konto von Anfang an beim deutschen Finanzamt angeben müssen. «Doch ganz ehrlich: Auch mein persönliches Unrechtbewusstsein hat sich an dem Punkt erst in den letzten Jahren geschärft.»
Eine «moralische Instanz» im Fokus
Der «Spiegel» hatte zuvor publik gemacht, dass Alice Schwarzer über viele Jahre eine erhebliche Summe in der Schweiz gebunkert und die hier angefallenen Zinsen nicht, wie vorgeschrieben, dem deutschen Fiskus zur Besteuerung angegeben. Sie habe im vergangenen Jahr Selbstanzeige erstattet, als sich die Medienberichte über neue Steuer-CDs und Schwarzgeldkonten in der Schweiz gehäuft hatten.
Mit Alice Schwarzer werde nach dem Ex-«Zeit»-Herausgeber Theo Sommer zum zweiten Mal innert kurzer Zeit «eine moralische Instanz der deutschen Presse wegen einer Steuerangelegenheit auffällig». Uli Hoeness, Präsident des FC Bayern München, muss sich zudem im März wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung vor Gericht verantworten.



KOMMENTAR: Es ist immer peinlich, wenn eine moralische Instanz demontiert wird. Ich erinnere an Günther Grass, der als  Gewissen Deutschlands galt und später zugeben musste, dass er bei der WaffenSS war. Jahrelang hatte er dies verschwiegen. Oder Cohn Bendit, der als grüner Vordenker mit seinen erotischen Erfahrungen im Kinderladen in Erklärungsnotstand kam und eine krasse Imageeinbusse erlitt. Die angeschwärzte Schwarzer muss nun auch mit dem jüngsten schwarzen Fleck leben, der nach der Publikation der Steuerhinterziehungsgeschichte zurück bleibt.
Grass darf sich heute nicht als Medienopfer bezeichnen  und die Publikation der Steuersünde von Alice Schwarz ist kein DENUNZIEREN. Ob es Schwarzer gelingt mit der Stiftung von einer Million Franken die schwarze Weste rein zu waschen?
Auf den sozialen Netzwerken ergiesst sich derzeit  eine Flut von Häme über die selbsternannte moralische Instanz.
An vorderster Front verleiht Jörg Kachelmann seiner Schadenfreude Ausdruck und lästert in unzähligen Tweets über seine Erzfeindin Schwarzer ab. Eine späte Rache: 2010/11 schrieb die Frauenrechtlerin für die «Bild» über den Vergewaltigungsprozess gegen Kachelmann. Wobei sie nie einen Hehl daraus machte, dass sie den Meteorologen für schuldig befand. Der Prozess endete mit einem Freispruch.

Promis sind leider im Schaufenster der Oeffentlichkeit. Die Medien müssen das Recht haben, Missstände offen zu legen.
Alice Schwarzer hätte ich geraten, sich nicht zu rechtfertigen oder sich zu verteidigen. Auch in Krisensituationen kann SCHWEIGEN Gold sein.

LINKS: 
16. Aug. 2006 ... Das späte Eingeständnis des deutschen Schriftstellers Günter Grass, im zweiten Weltkrieg Mitglied der Waffen SS gewesen zu sein, erregte die ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/06/08_16.html

Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat
6. Juni 2013 ... Kann der. Fall Cohn-Bendit mit der Nazi-Vergangenheit von Günther Grass oder der DDR-Vergan- genheit Merkels verglichen werden?
www.rhetorik.ch/Aktuell/13/05_28/06_13.pdf




16 Aug 06: Zum Outing von Günther Grass · 15 Aug 06: Marken als generische Sprachbegriffe · 14 Aug 06: Deeskalation bei der Alltagskommunikation.
www.rhetorik.ch/Aktuell/Aktuell_2006.html