Freitag, 6. September 2013

Wir gratulieren




Norbert Neininger wird "Verleger des Jahres"

Konnte die Unabhängigkeit seiner Zeitung gegenüber Tamedia bewahren.
 
Norbert Neininger, Chefredaktor und Verleger der "Schaffhauser Nachrichten", wird vom Branchenmagazin "Schweizer Journalist" als "Verleger. Herzliche Gratulation!

Trittin Rhetorik

Miese Umfragen: Absturz der grünen Überflieger 


Grünen-Spitzenkandidaten Trittin, Göring-Eckardt: "In aller Gelassenheit abwarten" Zur Großansicht
DPA
Grünen-Spitzenkandidaten Trittin, Göring-Eckardt: "In aller Gelassenheit abwarten"

An der Fernsehdebatte  Gysi, Brüderle, 
Trittin erntete der Grüne Politiker  
Trittin noch grosses Lob für sein 
aggressives Verhalten.
Ich verfolge seit Jahren seine 
dialektischen Fähigkeiten.
Er versteht es, Sachverhalte 
sehr geschickt so
zu drehen und wenden,  
dass der Gegner das Zwei am
Rücken hat und sich kaum 
mehr zu wehren wagt.

Im besagten harten Streitgespräch 
 im ARD zeichnete sich Trittin 
dadurch aus, dass er Brüderle 
nie ausreden liess und seine 
Argumentation stets mit einem 
penetranten Wortschwall überlagerte.
Als permanenter Unterbrecher 
hatte er die Arroganz, 
am Anfang seines Votums zu sagen:
"Gerne erläutere ich das, falls mich 
Brüderle ausreden lässt." 
(Brüderle hatte Trittin nie
unterbrochen).

Das kam mit so vor, wie im
 Kindergarten 
( Ich hatte dies vor Jahren 
einmal beobachtet), als 
ein Knabe einem Mädchen 
an den Haaren gerissen hatte 
und nachher, als sich die 
Kindergärtnerin erkundigte, 
was los sei,  frech
behauptete, das Mädchen 
habe IHN an den Haaren gezerrt.

Verkehrte Welt! 

Das gibt angeblich auch  
in der Politik.

Donnerstag, 5. September 2013

Jaguar



Jacksonville, Florida, USA, 4. September: 
Der kleine Jaguar markiert schon im zarten Babyalter die Wildkatze. 
Bild: Keystone/Will Dickey

So sieht er aus, wenn er gross ist:

Täter werden therapiert - Die Opfer vernachlässigt

Opferhilfe: Ungenügend



Zwischen dem Aufwand Täter zu therapieren und Opfern zu helfen klafft eine grosse Lücke.
Dies zeigte sich im CLUB vor allem in den gegenseitigen Positionen bei den beiden Professoren Martin Killias (der für eine Anpassung des Strafrechtes stark machte) und dem forensischen Psychiater Frank Urbaniok (der vor allem die Therapie der Täter  rechtfertigte aber dennoch Verständnis zeigte für die Opferhilfe).

Ich zitiere Tagi online:


Therapieren oder einsperren? Dies war nur eine von vielen Fragen in einem hochinteressanten «Club» zum Thema Opferhilfe.

1/7 Eine Diskussionsrunde, wie man sie sich wünscht: «Club» zum Thema Opferhilfe.
   

Der «Club» begann mit einem Einspieler zum «Fall Carlos». Nochmals konnte der Zuschauer über die Betreuungskosten von 29'000 Franken den Kopf schütteln. Danach meinte Moderatorin Karin Frei: Man könne zu diesem Zeitpunkt nicht seriös über Sinn und Unsinn dieser Massnahmen diskutieren.
Doch auch ohne den Bericht zum Fall Carlos, der am Freitag erscheint, abzuwarten, steht fest:

 Der Opferschutz ist trotz des vor 20 Jahren in Kraft getretenen Opferschutzgesetzes mangelhaft.

In der Runde sass etwa Nicole Dill, die 2007 von einem Mann vergewaltigt und beinahe ermordet wurde. Sie sagte, dass sie um ihre Opfertherapien habe kämpfen müssen. Eben erst sei ihr von der Versicherung die Kostenübernahme gestrichen worden.
Von den gerichtlich zugesprochenen Genugtuungszahlungen erhalten die Opfer oft nur einen Bruchteil. Interessant war die Frage, weshalb das so ist. Denn den bürokratischen Hürden, mit denen die Opfer zu kämpfen haben, liegt offenbar eine gesellschaftliche Haltung zugrunde. Ein Unbehagen der Unversehrten gegenüber der Ohnmacht der Opfer. In einer Gesellschaft, die stark, schnell und gesund sein will, mag man sich nicht mit Leuten abgeben, die dauerhafte Schäden erlitten haben.

Beziehung zwischen Staat und Täter

Die Aussagen der Opfer, die gestern zu Wort kamen, waren erschütternd. Reto Gisler, der einen Mordversuch seines Vaters nur mit schwersten Behinderungen überlebte, sagte, er fühle sich wie ein «Pestinfizierter». Besonders schlimm: Bei Reto Gisler reagierten die Behörden nicht auf seine Warnungen – der vorbestrafte Vater brachte danach den vierjährigen Halbbruder um.
Es war eine Diskussionsrunde, wie man sie sich wünscht. Aufgehängt an einem aktuellen Thema, das die Bevölkerung interessiert, wurden die Probleme der Opferhilfe anhand von konkreten Beispielen erläutert. Und es ist dem «Club» hoch anzurechnen, dass trotz der tragischen Fälle immer wieder auf übergeordnete Ebenen gewechselt wurde. So machte der forensische Psychiater Frank Urbaniok einen erhellenden Exkurs in die Justizgeschichte: Unser Rechtssystem gründet auf der Beziehung zwischen Staat und Täter. Das Opfer hatte lange Zeit die Funktion eines Beweismittels. Dies, so Urbaniok, müsse sich ändern.

Das Opferschutzgesetz ist hier natürlich ein erster Schritt. Doch mit der Umsetzung hapert es bis heute – föderalistische Hürden erschweren die Hilfe, auch der Datenschutz steht einer zureichenden Hilfestellung bisweilen im Weg. Die Runde war sich einig: Es braucht therapeutische und juristische Profis, deren Hilfe Opfer unkompliziert beanspruchen können.

Opferschutz wurde zu Täterschutz

Apropos Datenschutz: Nicole Dill erfuhr im Nachhinein, dass der Täter ein verurteilter Mörder war. Doch als sie sich im Vorfeld über die Vergangenheit ihres Partners informieren wollte und sich hilfesuchend an verschiedene Instanzen wandte, wurde ihr jegliche Information verweigert – mit Hinweis auf den Datenschutz. Opferschutz wurde zu Täterschutz.
Nicole Dills Peiniger brachte sich später um. Dill bezeichnete dies als Erleichterung – ansonsten sie vor dem Tag Angst gehabt hätte, «an dem er wieder rauskommt». Sie schlug damit den Bogen zum Fall Carlos. Denn sperrt man einen Täter weg, kommt er doch irgendwann – wenn es sich nicht um eine lebenslange Verwahrung handelt – wieder auf freien Fuss. Und zwar untherapiert, kurz: die Chance, dass er wieder zuschlägt, ist ziemlich hoch. Urbaniok dazu: «Wir wissen dank Studien, dass wir mit guten Therapieprogrammen die Rückfallgefahr senken. Strafen hingegen bewirken das Gegenteil.» Die Rückfallgefahr steige, so der Psychiater. Strafe und Therapie sollten deshalb in Relation zueinander stehen.
Strafrechtsprofessor Martin Killias interpretierte besagte Studien weniger optimistisch als Urbaniok. Die Wirksamkeit von vielen Therapien sei nicht schlüssig bewiesen. Die Bevölkerung störe sich weniger an den hohen Kosten als an der Tatsache, dass ein Täter nicht bestraft werde.

Kommentar:
Es ist denkbar, dass der Fall Carlos, bei dem laufend neue Ungereimtheiten im Täterschutz an den Tag kommen, etwas im Strafrecht geändert wird. Die Kontrollfunktion der Medien war notwendig.
Wenn solche Unzulänglichkeiten - wie im Fall Carlos -  unter den Teppich gekehrt werden wollten, ist es wichtig, dass die fragwürdigen Massnahmen von den Medien offen hinterfragt werden. Ich warte gespannt auf die Beurteilung der Regierungsrates, der bislang geschwiegen hatte und am Freitag zu dieser unerfreulichen Geschichte Stellung nehmen will. Auch ich zolle der Diskussionerunde im CLUB Lob. Vor allem der Profi- Moderatorin Karin Frei gebührt Anerkennung. Sie hatte ein gute Hand hinsichtlich THEMENWAHL und AUSWAHL der TEILNEHMER.

Mittwoch, 4. September 2013

Paolo Knill






Akademie für Kunsttherapie
Hoher Besuch von seinerektor,
  






















Europaen Graduate School,
Univ. Rektor Paolo KNILL und
Akademie-Ausbildungsleiter Harald FRITZ-IPSMILLER
Institute-Konferenz

Wir trafen unsere ehrenwerten Gäste in einem Cafè
Universitätsleiter und Akademieleiter Besichtigung der Räumlichkeiten Rektor KNILL
Gespräch mit dem Akademie-Leiter Gespräch mit der Akademie-Leiterin aufmerksames Bemerken
Begutachtung äusserer und innerer Qualität
dieses und jenes wird bemerkt und erklärt

Es geht um die Kunsttherapie, welche sich auf den Prinzipien der Kunst aufbaut!

Der Doyen der Kunsttherapie und unser Ansatz.
Möglichkeiten werden bemerkt!
Ahnungen und Visionen verdichten sich zu Vorstellungen
Akademie-Leiterin Christa IPSMILLER beginnt ein Miteinander der beiden Institutionen zu ahnen und zu besprechen.



 

Zu viele Kinder sind dick

Nicht verwunderlich:

Problem Übergewicht: Jedes 6. Schweizer Kind ist zu dick 
 Quelle BLICK-online

  Problem Übergewicht Jedes 6. Schweizer Kind ist zu dick

Kommentar:
Dieses unerfreuliche Resultat hat verschiedene Ursachen.
- Kinder gehen nicht mehr zu Fuss oder mit dem Velo zur Schule (Elterntaxi, Mofa)
- Anstatt am Familientisch einigermassen ausgeglichen essen zu können, erhalten die Schüler Geld. Es ist verständlich, dass ein Jugendlicher statt Früchte, Salat und Frischkost lieber Fastfood zu sich nimmt.
- Kinder gewöhnen sich rasch an  Süssgetränke.
- Sitzen, fahren, surfen, reden dominiern den Alltag - der Bewegungsmangel führt zu weiterer Vermeidung von Bewegung.
- Eltern, die nicht mehr die Kinder betreuen, fehlt die Zeit, ihre Kinder zur Bewegung zu animieren.
- Weil sie keine Zeit mehr haben für die Jugendlichen, überlassen sie die Erziehung dem Staat und der Schule. Aus schlechtem Gewissen geben viele  ihren Kindern noch mehr Sackgeld oder schenken ihnen ein Mofa.
- Es lohnt sich, auszurechnen, wieviel Stunden  Bewegung ein täglicher Schulweg von zwei Mal 20 Min in einem Jahr ergibt. (Velo oder zu Fuss).  Rechne! 

Dienstag, 3. September 2013

Kette statt Inhalte?

Nach dem Duell wurde in vielen Medien  die "Deutschlandkette" ein Thema.


Merkel löste mit der Wahl ihres Halsschmucks sogar einen neuen Suchtrend aus: Die Begriffe „Kette Merkel“, „Deutschlandkette“ und „Schwarz Rot Gold Kette“ nahmen deutlich zu.

Wer eine solche Kette neu herstellen würde, könnte heute ein Geschäft machen, denn die Kette war eine Einzelfertigung und diese Kette wird nicht mehr hergestellt. Obschon die Farben in falschen Reihenfolge angeordnet sind (rot -gold-schwarz), wurde so eine Nebensächlichkeit beim Rededuell zum Medienthema.

Fazit: Nebensächlichkeiten können zentrale Aussagen hinsichtlich Aufmerksamkeit schlagen. Ein bekanntes Medienphänomen. Beim farblosen Duell ist dies für mich nicht erstaunlich. Die Kette war einer der wenigen Besonderheiten des langweiligen  Medieneventes.
Es dauerte nicht lange und es gab kreative Ideen für eine neue Deutschlandkette:

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