Montag, 20. Mai 2013

Die sexuelle Revolution im Kindergarten und in den Schulen der 68er wird heute kritisch beleuchtet

Ich zitiere Spiegel:


Daniel Cohn-Bendit: Versuch, den Cohn-Bendit von damals zu erklärenZur Großansicht
DPA
Im Fall von Daniel Cohn-Bendit wird die "Aufarbeitung" von '68 
und damit auch die sexuelle Revolution um ein neues Kapitel erweitert.
 Dass Cohn - Bendit neulich bei der Verleihung des Theodor-Heuss-Preises in Stuttgart 
lieber nicht dabei sein wollte ist nachvollziehbar. Die Idee, eine Lobrede auf einen in Ehren 
ergrauten Alt-68er ausgerechnet von einem Verfassungsrichter halten zu lassen,
 kann man mindestens frivol nennen. 
dass sich Cohn-Bendit "in nicht unproblematischer Weise zur Sexualität 
 zwischen Erwachsenen und Kindern" geäußert habe.
Cohn-Bendit, passenderweise gerade 68 Jahre alt, Europäer, Demokrat, Grüner, war auch mal Kindergärtner. Er hat im Jahr 1975 ein Buch über diese Zeit geschrieben, "Der große Basar". Keine große Literatur, wie der Autor selbst als erster einräumt. Da stehen auch diese Sätze: "Es ist mir mehrmals passiert, dass einige Kinder meinen Hosenlatz geöffnet und angefangen haben, mich zu streicheln. Ich habe je nach den Umständen unterschiedlich reagiert, aber ihr Wunsch stellte mich vor Probleme. Ich habe sie gefragt: 'Warum spielt ihr nicht untereinander, warum habt ihr mich ausgewählt und nicht andere Kinder?' Aber wenn sie darauf bestanden, habe ich sie dennoch gestreichelt."
Heute wird einem da übel. Wir lesen in diesen Zeilen nichts mehr von
 Wilhelm Reich und dem Wunsch nach dem Ende der repressiven Sexualerziehung.
Heute sind wir weiter: Wir denken dabei an die inzwischen aufgedeckten Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche, in der Odenwaldschule, im Canisius-Kolleg, im Kloster Ettal.
So ändern sich die Zeiten.

Der Cohn-Bendit von heute versucht, den Cohn-Bendit von damals zu erklären
Der SPIEGEL hat in seiner aktuellen Ausgabe ein Gespräch mit Cohn-Bendit geführt. Man muss das als ein historisches Dokument sehen. Weil es ein Beispiel dafür ist, wie mühevoll die Verständigung sein kann über den Graben der Zeit hinweg. Der Cohn-Bendit von heute versucht, den Cohn-Bendit von damals zu erklären. Aber das fällt schwer, weil er damals ein anderer war. Wir alle waren andere, zum Glück.

Die Kollegen vom SPIEGEL machen ihre Sache sehr genau. Vor dem Tribunal der zeitgenössischen Moral erscheint der Verdächtige Cohn-Bendit. Unerbittlich aber fair wird er ins Verhör genommen: "Gibt es etwas, das Sie im Nachhinein bereuen, abseits der Frage, dass die losen Reden von damals Sie inzwischen eingeholt haben?" Und Cohn-Bendit weiß, was man von ihm erwartet: "Wenn man die provokatorische Logik meines Textes im 'Großen Basar' weiterdenkt, kann er von Pädophilen zur eigenen Rechtfertigung benutzt werden. In dieser Hinsicht ist das, was ich geschrieben habe, unverantwortlich."
Ja, so ist das mit revolutionären Zeiten. Es geschehen da Dinge, die man in friedlicheren - oder verklemmteren? - Tagen "unverantwortlich" nennen würde.

Der alte Mann siehtsich heute zur Rechenschaft gezwungen. Das ist ein trauriges Bild. beginnt der Missbrauch. Den gibt es, wie bei vielen Delikten, in schweren und in leichten Fällen. Das ist das eine.
Etwas anderes ist es aber, wenn wir heute schon ein besorgtes Gesicht machen, weil wir hören, dass der Sportlehrer den Mädchen beim Kasten-Turnen Hilfestellung gibt.

Kommentar: Cohn-Bendit wird vom Zeitgeist eingeholt. Die Sexuelle Revolution - die freie Liebe/ Verbote sind verboten- ist passé. Grenzenloser Sex auch unter oder mit Kindern wird nicht mehr einfach so hingenommen, wie es in der Odenwaldschule der Fall war. Heute werden die progressiven Pädagogen von damals mit der heutigen Aechtung der Kinderpornographie konfrontiert. Der intelligente Europapolitiker stopert über seien Vergangenheit. Seine Behauptung, er habe alles nur geschrieben aber nicht selbst getan, kauft ihm niemand ab. Die Begründung klingt nach billiger Ausrede. Warum hat er seine Schilderungen nicht schon vor Jahrzehnten richtig gestellt?

Sonntag, 19. Mai 2013

Aus Fehlern nichts gelernt

Unglaublich, trotz des deutlichen Resultates bei der Verwahrungsinitiative werden
gefährlich Täter nicht verwahrt. Es wird moniert: Täter müssen resozialisiert werden und da haben wir halt ein gewisses Risiko in Kauf zu nehmen. Der Souverän kann diese Sicht nicht nachvollziehen.

Ich zitiere BLick-online:


Brumann und Chaaban zum Fall Marie «Was muss noch passieren?»

ZÜRICH - Beide verbindet ein persönliches Schicksal mit dem Mord an Marie: Jeannette Brumann und Anita Chaaban sprechen  über den traurigen Fall im Welschland.

Seit heute Mittwoch herrscht traurige Gewissheit: Marie (19) ist tot. Ermordet in der Nähe von Payerne vom verurteilten Claude Dubois (36), der seine Freiheitsstrafe im Hausarrest absass.
Was Dubois' Tat für die Eltern der ermordeten Marie (19) bedeutet, weiss Jeannette Brumann (63). Vor 20 Jahren brachte der Sexualstraftäter Erich Hauert während eines Hafturlaubs ihre damals 20-jährige Tochter Pasquale um. «Ich will mich gefühlsmässig nicht hineingeben», sagt sie zum Drama um Marie. Aber sie könne das Leid der Familie nachvollziehen.
Dass Maries Mörder seine Strafe im Hausarrest absitzen konnte, findet Brumann «blauäugig». Man habe die Gefährlichkeit des Täters unterschätzt – «es muss immer erst etwas passieren». Sie fordert: «Wir müssen endlich unser Rechtssystem ändern.» Ein gesamtschweizerischer Standard nach Zürcher Vorbild sei nötig. Alle Kantone bräuchten die gleichen Regeln, aber «es herrscht Kantönligeist».

«Es ist immer wieder das Gleiche»

Auch Anita Chaaban, (54) ist enttäuscht vom Staat. Sie hat 1998 - nachdem ihre Nichte Katja vergewaltigt und fast umgebracht worden war - die Verwahrungsinitiative lanciert - damit extrem gefährliche und nicht therapierbare Täter für immer eingesperrt werden
Auch sie fragt sich: «Was muss noch passieren, bis die Behörden endlich merken, dass wir längst abgestimmt haben?»
Besonders unverständlich für die zwei Frauen: der Hausarrest des Täters. «Es ist immer wieder das Gleiche. Der Täter war im Hausarrest, obwohl man wusste, dass er gefährlich ist. Immer wieder wird das Risiko eingegangen, dass Menschen umkommen», sagt Chaaban.
Dass Dubois eine elektronische Fessel trug, hält Chaaban für einen Witz. Denn: «Wenn so jemand etwas im Sinn hat, dann kann er das ja offensichtlich tun.» Der Täter habe zu viele Rechte, findet Chaaban, «die Rechnung geht nicht mehr auf». Was in der Schweiz laufe, sei nicht im Sinne des Volkes.

Hoffnung bis heute

Jeannette Brumann setzte sich ebenfalls für härtere Strafen für Gewalttäter ein. Sie prozessierte nach dem Mord an ihrer Tochter bis vors Bundesgericht gegen den Staat und erreichte, dass Urlaubs- und Entlassungsrichtlinien für Verurteilte verschärft wurden.
«Früher hatte ich andere Ansichten von Recht. Ich habe gelernt, objektiv zu bleiben. Wenn so etwas passiert, kann ich nicht aufschreien.» Aber dass auch die Behörden «endlich etwas lernen», hofft sie bis heute.

Kommentar: Es geht immer wieder um das Dilemma: Sicherheit der Oeffentlichkeit gegen Freiheitsanspruch eines Gewaltverbrechers. Welches Risiko müssen wir bereit sein, zu tragen, damit ein Gewaltverbrecher wieder  in unsere Gesellschaft eingegliedert werden kann?
Nach Volksentscheiden stellen wir zunehmend fest, dass die Entscheide nachträglich auf Regierungsebene Ebene entschäft werden. (Ausschaffungsinitiative, Verwahrungsinitiative, Zweitwohnungsinitiative, Alpenschutz usw.)
Dies ist ein Steilpasse für die Anliegen der SVP, die immer wieder betont, dass der Volkswillen nicht ernst genommen wird.

Samstag, 18. Mai 2013

Fall Fiala neu aufgerollt:

Deutsche Plagiatsjäger stellen Fiala ein sehr schlechtes Zeugnis aus

aus Tagi-online
«Vroni Plag», die Plattform, die bereits Edmund Stoibers Tochter Veronica Sass um deren Doktortitel brachte, untersucht Doris Fialas Abschlussarbeit. Ihr Fazit ist verheerend.
Stellte sich den Fragen von Roger Schawinski: Doris Fiala im SRF.
Stellte sich den Fragen von Roger Schawinski: Doris Fiala im SRF.
Bild: Screenshot SRF

Abgeschrieben bei Wikipedia: Gegenüberstellung der deutschen Plagiatsjäger. (Für Grossansicht bitte anklicken) (Bild: PD)
Noch haben die Plagiatsjäger der Internetplattform «Vroni Plag» die Untersuchung von Doris Fialas Arbeit nicht abgeschlossen, doch bereits nach wenigen Tagen zieht Debora Weber-Wulff, Professorin an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin, ein deutliches Fazit: «Das Ergebnis ist erschütternd.»
Gleich seitenweise habe die FDP-Politikerin und potenzielle Kandidatin für das Zürcher Stadtpräsidium abgeschrieben – und die Quelle dabei verschleiert. Weber-Wulff ist bei Vroni Plag Wiki aktiv, einer Gruppe von Wissenschaftlern, die Plagiatsdokumentationen anfertigen. Im Gegensatz zur Plagiatssoftware Docoloc, die Fialas erster Kritiker, ein Mitarbeiter der Universität Zürich mit SVP-Vergangenheit, vor 14 Tagen zur Analyse ihrer Arbeit eingesetzt hat und deren Auswertung zahlreiche Fehltreffer aufweist, ist die Kritik der Vroni-Plag-Macher wasserdicht.
Ein ganzes Kapitel per Copy-Paste
74 Seiten mit Plagiaten haben die Rechercheure bisher gefunden, 42 Prozent, also fast die Hälfte der 178 Seiten langen Arbeit, sind demnach abgeschrieben. Fiala habe gar ganze Kapitel kopiert. Jenes mit dem Titel «Schnittstelle Terrorismus, am Beispiel Grossbritannien» sei bis auf das Fazit nahezu lückenlos abgeschrieben, stellen die Plagiatsjäger fest: «Zunächst werden knapp zwei Seiten aus Wikipedia ohne Kennzeichnung übernommen, anschliessend aus einem Bericht des European Monitoring Centre on Racism and Xenophobia (EUMC).»
Quellenverweise würden fehlen oder seien inadäquat, so die Plagiatsjäger. 15 Fragmente mit Übernahmen aus Wikipedia haben die Rechercheure identifiziert, zudem ungekennzeichnete Übernahmen aus Publikationen des Center for Security Studies (CSS) der ETH, an welchem Fiala ihre Nachdiploms-Masterarbeit verfasst hat.
«Schmerzlich, aber verkraftbar»
Die ETH will sich zu den erhärteten Vorwürfen nicht äussern. Ihre interne Untersuchung des Falles sei derzeit am Laufen, sagt Sprecher Roman Klingler. Doris Fiala bleibt auf erneute Anfrage bei ihren früheren Äusserungen, die Kernthese ihrer Arbeit, nämlich die Zusammenhänge zwischen Schweizer Migrations- und Sicherheitspolitik im globalen Zusammenhang, sei so noch nie behandelt worden und könne deshalb kein Plagiat sein. Dass sie beim Zusammentragen des Fachliteraturwissens nicht überall korrekte Quellenangaben gemacht habe, schliesse sie nicht aus, sagt Fiala. Dies sei jedoch unwissentlich geschehen. Es sei unter Experten umstritten, inwiefern solches «notorisches Allgemeinwissen» überhaupt mit Quellenangabe zitiert werden müsse. Im schlimmsten Fall werde ihr der Titel von der ETH entzogen, sagt Fiala. «Das wäre zwar sehr schmerzlich, aber verkraftbar. Das erworbene Wissen würde dadurch nicht geschmälert.»
Das Vroni Plag Wiki, das Anfang 2011 gegründet wurde, untersucht verschiedene Hochschulschriften – hauptsächlich Dissertationen –, die unter Plagiatsverdacht geraten sind. Die Dokumentationen lösten in der Regel Überprüfungen durch die zuständigen Fakultäten aus und führten in mehreren Fällen zur Aberkennung des Doktorgrades.
Nach Stoibers Tochter benannt
Vroni Plag ist nach der Tochter des ehemaligen bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber, Veronica Sass, benannt, deren Dissertation als Erste untersucht wurde. Rund 40 Arbeiten haben die anonymen Mitarbeiter inzwischen untersucht, darunter nur noch wenige von Politikern. Mit Doris Fialas Arbeit kehren die Macher also zu ihrem Kernthema zurück. Weil Fiala in den Medien sagte, dass es sich bei ihrer Arbeit um kleine Fehler handle und nicht um ein Plagiat, hätten Aktivisten der Gruppe sich ihre Arbeit besorgt und diese untersucht, sagt Weber-Wulff. «Die Arbeit war online erhältlich und sehr einfach zu untersuchen, da viele Quellen online sind.» (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Kommentar: Ich befürchte, dass diese leide Geschichte für die Gegner Fialas ein guter Steilpasse ist, die beliebte Politikerin zu demontieren, um ihr Image im Hinblick auf die Stadtpräsidentswahlen rechtzeitig zu demontieren. Wie sollte sich nun Doris Fiala in dieser heiklen Situation verhalten? Mailen Sie mir Ihren Rat per Mail  an die Adresse: k-k@bluewin.ch

Donnerstag, 16. Mai 2013


Nicht Neues unter der Sonne. Die Vergangenheit Merkels wird lediglich neu beleuchtet

Angela Merkel: Die Vergangenheit der Kanzlerin

Wie war ihre Vergangenheit im Kommunismus wirklich? Merkel und die Hippie-Sehnsucht in der DDR 

Merkel diskutierte jüngst in einem Westberliner Kino über ihren DDR-Lieblingsfilm – und über ihre Vergangenheit.

Dank eines neueen Buches über Angela Merkel werden bekannte Tatsachen neu beleuchtet. Eine gezielte Aktion vor den Wahlen?

Kommentar: Angela Merkel kann sicherlich Ihr Persönlichkeitsprofil durch den Wechsel aus der DDR in den Westen nicht ändern. Sie war schon früher ehrgeizig, ist  heute Macht besessen. Sie wird es auch bleiben. Ich bin überzeugt, dass sie schon in der DDR klare Vorstellungen  von einem neuen Kommunismus hatte.

Ich gehe ferner davon aus, dass die jüngsten aufgewärmten Geschichten der Kanzlerin nicht schaden werden.  

LINK:

Ausstellung im Museum für Gestaltung in Zürich: Kopf an Kopf - Politikerporträts, 31.10.2008 - 22.02.2009 "Kopf an Kopf - Politikerporträts" zeigt auf, welcher ...
www.rhetorik.ch/Politikerportraits/Politikerportraits.html

 

Mittwoch, 15. Mai 2013

Phänomene 

der Kommunikationspychologie


Ich präsentiere einen losen Strauss von Erkenntnissen aus der Praxis.

Heute am 15. Mai 2013 überreicht  für 
die Rotary Freundinnen und Freunde

des Rotary Clubs Schaffhausen-Munot



Wer das Thema vertiefen will, kann später im Knill-Blog in Ruhe die Links
nachlesen. Die Phänomene lasse ich im Netz stehen.

Dienstag, 14. Mai 2013

Phänomen 1 der Kommunikationspsychologie:

Unsere Wahrnehmung ist leider oft eine Falschnehmung

Das zeigt sich in der Menschenkenntnis, beim ersten Eindruck, bei Vorinformationen:
Vorwissen, Worte, Bilder, Stimme usw. können unsere Einstellung stark beeinflussen.

LINKS:

Beim ersten Eindruck spielen persönliche Sympathien und Antipathien eine zentrale ... Der erste Eindruck kann trügen, zumal persönliche Vorerfahrungen und ...
www.rhetorik.ch/Wahrnehmen/Wahrnehmen.html

15. März 2007 ... In der Fachliteratur wird der erste Eindruck unterschiedlich thematisiert. Es gibt Autoren, die messen ihm keine grosse Bedeutung bei.
www.rhetorik.ch/Erstereindruck/Erstereindruck.html

24. Aug. 2010 ... Veränderte Wahrnehmung ... haben, werden Enten für Sie nie mehr die selben sein. Sie werden die Vögel von nun an anders wahrnehmen.
www.rhetorik.ch/Aktuell/10/08_24/

Menschenkenntnis, Mimik,Menschen durschauen- ist das moeglich?
www.rhetorik.ch/Menschenkenntnis/Menschenkenntnis.html


10. Okt. 2004 ... Worte können Menschen beeinflussen, Macht ausüben, Worte führten zu Kreuzzügen und Glaubenskriegen. Die Macht der Worte wird einem ...
www.rhetorik.ch/Fenster/Fenster.html

25. Jan. 2001 ... Dass seit je Bilder als Transportmittel von Botschaften und vor allem zur Beeinflussung genutzt wurden und werden, ist hinlänglich bekannt.
www.rhetorik.ch/Aktuell/Aktuell_Jan_25_2001.html

Montag, 13. Mai 2013

Phänomen 2 der Kommunikationsphilosophie:

Sie sind Profi, wenn Sie die Wahrnehmungsfähigkeit nicht verschüttet haben

Ich kenne einige Berater, die den Kunden beibringen, wie Sie  sich beim Sprechen nonverbal verhalten müssen.
Es gibt Seminare, da lernen die Teilnehmenden sogar, das Gegenüber anhand von Körpersignalen einzuschätzen und zu entlarven. Es werden dann solche Entschlüsselungs CDs verkauft.

Diese Angebote florieren. Denn wer möchte nicht beim Gegenüber oder bei seinem Chef wissen, was er wirklich tickt?
Ich habe Probleme bei derartigen fragwürdigen rezeptorientierten Angeboten. In verschiedenen Beiträgen habe  ich dies begründet.

Zur Körpersprache (Kinesik):


Wir haben alle im Grunde genommen eine jahrelange praktische Ausbildung. Ohne dass wir es gemerkt haben. Ich behaupte, dass wir schon als Kleinkind und später im Kindergarten in der Schule und im Alltag gelernt haben,  Signale zu entziffern. Im Sandkasten merken Kleinkinder rasch, wer einem das Schäufelchen wegnehmen will oder lügt.
Unbewusst werden Signale des Blickes, der Mimik, der Hautverfärbung, des Muskeltonus, der Stimme usw. erkannt und die Frühwarnsignale registriert.   Das intuitive Lesen nonverbaler Signale steckt somit in uns, sofern wir die Wahrnehmungsfähigkeit nicht verschüttet haben.

Dass unsere innere Stimme verlässlich ist, kann ich in einem Experiment demonstrieren.


LINK:

Schablonenartige Interpretationen der Körpersprache von Mitmenschen sind Unsinn. Auf dieser Seite finden Sie ein Beispiel einer fragwürdigen ...
www.rhetorik.ch/Pseudopsychologie/Pseudopsychologie1.html