Freitag, 15. Februar 2013

 Aktuell




ZUM PFERDEFLEISCH - SKANDAL




Der Skandal um die das importierte Pferdefleisch zieht immer breitere Kreise. Wir durften beobachten, wie sich eine typische Skandalisierungswelle aufbaute. Wir dürfen davon ausgehen, dass die Diskussion um Pferdefleisch noch einige Tage andauert, bevor diese Welle wieder abebbt. Mit Sicherheit wird sich das Thema von der Falsch-Deklaration von Pferdefleisch hin zu weiteren Themen wie der Pferdezucht, Pferdetransporte etc. entwickeln. Die entsprechenden Organisationen und Interessenvertreter bringen sich erst in Stellung. Aber auch diese Diskussion wird in absehbarer Zeit wieder abklingen.
Es bleibt zu hoffen, dass die Diskussion trotzdem Spuren im Sinnen eines angemessenen Konsumentenschutzes hinterlässt. Deklarationspflichten müssen eingehalten werden. Die Kontrollen aller Verantwortlichen - und dazu zählen nicht nur die Händler - müssen sorgfältig geführt werden. Alle Detailhändler werden kurz- und mittelfristig nicht darum kommen, Ihre Kontrollen weiter zu verstärken. Dazu zählen auch moderne DNA-Analysen.




Zu Beginn der Skandal-Entwicklung stand Coop im Rampenlicht.  Coop geniesst - auch wie auch Migros - als traditionelles Schweizer Unternehmen in unserem Land einen guten Ruf.  Marketing- und Kommunikationsseitig wurde bei den beiden "Grossen" viel investiert, um sich als nachhaltiges Unternehmen zu positionieren. Der Skandal schreckte auf. Wie ist das bei Coop möglich? Viele Konsumentinnen und Konsumenten hätten ein solches Ereignis bei einem Discounter erwartet. Aber nicht bei Coop. Tatsache ist: Coop ist wie alle Detaillisten gezwungen, möglichst günstiger einzukaufen. Darunter kann die Qualität leiden. Die Discounter können dank ihren effizienten Strukturen hochwertige Produkte zu einem wirklich günstigen Preis anbieten. Hier haben Sie gegenüber Migros und Coop einen Vorteil. Die Wahrnehmung der Harddiscounter in der Schweiz ist jedoch noch verzerrt.

Die kommunikative Reaktion der Detailhändler war angemessen. Rasch wurde über die Hintergründe informiert. Wir können davon ausgehen, dass die Branche auch unter dem medialen Druck mit den notwendigen Massnahmen reagieren wird. Der Kunde wird es Ihnen danken.

Die Medien übernehmen auch beim Skandal um das Pferdefleisch als Informationsvermittler eine wichtige Funktion  im Interesse der Konsumenten. Dazu zählt auch, die Prozesse zu erklären und die Verantwortlichkeiten der Lieferanten, Zwischenhändler und Kontrollbehörden zu hinterfragen. Hier konnten sie einige wichtige Punkte in Erfahrung bringen und der Öffentlichkeit vermitteln.

Nachtrag:



Wo ist denn das Problem mit Pferdefleisch?

von Daniel Huber - Pferdefleisch – was die einen graust, lässt bei anderen den Speichel fliessen. Warum polarisiert das Fleisch von Furys Artgenossen so? Eine Spurensuche.

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Pferdemetzgerei in Deutschland: Kulturelle Unterschiede beim Fleischverzehr. (Bild: Keystone/EPA/CAROLINE SEIDEL)

Kaum jemanden interessiert es, ob wir Fenchel essen oder nicht. Es scheint sich um eine einfache Geschmacksfrage ohne jede moralische Dimension zu handeln. Anders beim Verzehr von Fleisch: Hier scheiden sich die Geister, und für manche ist Fleischkonsum gleichbedeutend mit Mord.



Und Fleisch ist nicht gleich Fleisch. Auch hartgesottenen Karnivoren aus dem europäischen Kulturkreis dürfte sich der Magen umdrehen, wenn Spezialitäten wie Ratte, Feldmaus oder Meerschweinchen auf dem Teller landen. Pferdefleisch ist ebenfalls umstritten, wenn auch nicht im selben Ausmass wie etwa der Verzehr von Hunden. Dies verleiht dem Pferdefleischskandal, der zurzeit die Konsumenten in mehreren europäischen Ländern verunsichert, seine besondere Brisanz. So schreibt die Tierschutz-Organisation «Vier Pfoten» in einer Medienmitteilung: «Die Mehrheit der europäischen Bevölkerung lehnt aus ethisch-kulturellen Gründen den Verzehr von Pferdefleisch ab.»
Reich an Eisen und Kalzium
Ist das so? Darf man Pferde nicht essen? Und warum nicht? Tatsächlich landet nur wenig Fleisch vom Ross auf Schweizer Tellern: Gemäss neusten Zahlen des Fleischverbands Proviande sind es lediglich 0,68 Kilogramm pro Jahr und Kopf. Das ist nicht viel, wenn man es mit dem gesamten Fleischkonsum vergleicht: Fast 54 Kilogramm pro Jahr verdrückt ein Schweizer im Schnitt.


 

Das ist Wasser auf die Mühle der Minder Initiative!!!!!!!

Minder müsste eigentlich VASELLA  eine recht hohe Summe für diese "GRATIS PR- Aktion" zahlen!!!!!!!!
Herr Minder!  Sind sie nicht einverstanden?  Vasella gebührt ein happiger BONUS. Es muss nicht unbedingt eine Million zu sein.

Wenn dies kein Steilpass für Minder ist.  Ich prognostiziere nun:

MINDER WIRD  MIT GROSSER WAHRSCHEINLICHKEIT GEGEN DEN GOLIATH GEWINNEN!!!!! DIES WUERDE MICH JEDENFALLS NICHT UEBERRASCHEN.
 JETZT ENTSCHEIDEN NICHT MEHR FAKTEN, SONDERN DIE EMOTIONEN DES VOLKES!!!!!!!


Konkurrenzverbot: Vasella: «Ich kriege 72 Millionen»

Ein Zufall oder ein Zeichen Gottes?




Der Blitzeinschlag in Rom ist nun mehrfach belegt.
Dass dies ein Zeichen Gottes gewesen ist, bringt man nun in Italien nicht mehr aus den Köpfen.

Ein greller Blitz zuckt über den dunklen Himmel und schlägt in der Kuppel des Petersdoms ein – kurz nach Benedikts Rücktrittsankündigung.

Spektakulär: Blitzeinschlag am 11. Februar um 17:56 Uhr. (Bild: AFP )

Donnerstag, 14. Februar 2013

14. Februar: VALENTINSTAG

Ich gönne den Floristen
das Geschäft mit den Blumen.
Doch schenke ich nicht nur
an diesem Tag Blumen.

AUS für die Patrouille Suisse?

Rauch, Achtung, Toc!»: Dieses Kommando erteilt der Leader seinen Piloten, bevor sie die Rauchmaschine einschalten. Hier fliegen die Tiger-Piloten in Formation mit einem Airbus A-340 300 der Swiss. (5. Mai 2004)
Bild: Schweizer Luftwaffe


Formation in Form: Die Patrouille Suisse über dem Flugplatz Schupfart im Jahr 2010. (Video: Alexander Müller)
  1. Patrouille Suisse Axalp 2009 - YouTube

    www.youtube.com/watch?v=7gnuQiORBb0
    11.10.2009 - Hochgeladen von spz2000
    Die Patrouille Suisse präsentierte ihr Programm in der spektakulären Umgebung der Axalp. Die ...

Bundesrat Ueli Maurer will die beliebte Kunstflugstaffel Patrouille Suisse offenbar abschaffen. Politiker sind entsetzt. 


 


Quelle: blick-online

Die Patrouille Suisse gilt als eine der besten Kunstflugstaffeln der Welt, ihre Vorführungen begeistern immer wieder Tausende von Zuschauern. Die Luftwaffe selbst bezeichnet sie auf ihrer Homepage als «Visitenkarte der Schweizer Armee im In- und Ausland».
Doch nun droht der Flieger-Truppe um Kommandant Daniel «Dani» Hösli das Aus. Bundesrat Ueli Maurer will die Patrouille Suisse grounden.



Kommentar: Wenn gespart werden muss, dürfte es eigentlich keine heiligen Kühe geben. Ich hatte die Ehre, jahrelang die UeG Piloten, aber auch die Patrouille-Suisse Piloten  fit zu machen für die Medienauftritte. Wenn ich mich heute für die Patrouille Suisse stark mache, so ist dies aus meiner Nähe zu den Piloten verständlich. Dennoch: Unabhängig von meiner persönlichen Beziehung finde ich den Entscheid Maures fragwürdig: Die Formation ist nicht nur Werbeträger und Visitenkarte der Schweizer Armee. Die Patrouille Suisse trägt zum positiven Image der Armee bei und in einer Demokratie ist dieser Aspekt nicht zu unterschätzen. Aus meiner Sicht darf diese Staffel nicht als Folkloretruppe abgetan werden. Die Kosten müssen unter dem Werbeaspekt betrachtet werden.
PR- Kampagnen sind bekanntlich sehr teuer.

LINKS:
Gescannter Beitrag aus der Broschüre 60-Jahre UeG. Quelle: "60 Jahre UeG", 2001, Zurück zum Artikel · Rhetorik.ch. Knill+Knill Kommunikationsberatung ...
www.rhetorik.ch/Verbesserung/Piloten.html

 
Was uns im Laufe der letzten Jahre während der Intensivseminare ( Kommunikationscoaching) bei den UeG Piloten und beim Medientraining des " Patrouille ...
www.rhetorik.ch/Verbesserung/Selbstkritik.html
Jeder Pilot lernt im Simulator, mit Stress umzugehen. So wie ein Schwimmer ohne Wasser nicht schwimmen lernen kann, so können wir ohne Prüfungstraining ...
www.rhetorik.ch/Pruefungsangst/Pruefungsangst.html
Wie der Pilot im Flugsimulator übt und der Autofahrer den Sicherheitsgurt umschnallt, müssen Unternehmen den Krisenfall in Trockenübungen simulieren." ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/ueberlingen/index.html
14. Sept. 2008 ... Pro Anlass sind 20 Personen im Einsatz - davon sechs Piloten und zwei Speaker , die am Boden den Zuschauern erzählen, was sie sehen und ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/08/09_14/index.html

Mittwoch, 13. Februar 2013

Nordkoreas Machthaber, der  "Bubi" King Jong Un spielt mit der Atombombe



Bombentest: Atommacht Nordkorea legt sich mit Amerika an
Foto aus Spiegel

Wie lange kann dieser "Bubi" den Staaten  noch auf der Nase herum tanzen?
Alle protestieren, aber niemand wagt es, etwas gegen die neue Bedrohung zu tun. Alle schauen zu und können nichts tun!
Atomwaffen sind aber kein Spielzeug.

Aus MIGROS Magazin:



Wie sag ichs dem Chef?

Sie möchten Ihr Arbeitspensum zugunsten der Familie reduzieren oder zu Hause arbeiten? Das Gespräch mit Ihrem Vorgesetzten ist entscheidend. Kommunikationsberater Marcus Knill gibt zehn Tipps für das richtige Vorgehen:

1. Vorbereitung

Erstellen Sie einen Argumentationskatalog: Welches sind die Vorteile meines Vorschlags (Telearbeit, reduziertes Pensum, etc.)? Listen Sie mögliche Gegenargumente und die Antworten darauf auf. Antizipieren Sie den Kompromissvorschlag des Chefs und überlegen Sie sich: Wie weit kann ich entgegenkommen? Wo ist die Grenze des Kompromisses?

2. Probelauf

Üben Sie das Gespräch mit einem Sparringpartner, eventuell mit Tonband. Berechnen Sie den Ort und Zeitpunkt des echten Gesprächs mit ein.

3. Einstellung

Das Wichtigste! Man überzeugt nur, wenn man selber von seinen Argumenten überzeugt ist. Stimmt die Einstellung mit der Botschaft überein, sind auch Ihre Stimme und die Körpersprache automatisch okay, dann kommt die Aussage glaubwürdig rüber. Gut zu wissen: Erstaunlicherweise werden rhetorische Defizite toleriert, wenn die Einstellung stimmt.

4. Start

Konzentrieren Sie sich vor Beginn des Gesprächs auf sich selber und überprüfen Sie: Sitze ich locker? Stimmen für mich die räumliche Distanz und der Winkel zum Vorgesetzten? Falls nicht: den Stuhl umstellen, das darf man! Der Massstab ist das eigene Wohlbefinden. Ein guter Start ist die halbe Miete.

5. Anwärmphase

Darf nicht fehlen. Ein kurzer Small Talk übers Wetter, die Anreise oder ein aktuelles Erlebnis baut die Beziehungsebene auf und ölt das Getriebe des Gesprächs. Die Einstimmung muss aber authentisch sein, Schauspielerei bringt nichts.

6. Einstieg

Denken Sie jetzt nicht mehr an sich selber, sondern konzentrieren Sie sich nur noch auf Ihr Anliegen und Ihr Gegenüber. Innert weniger Sekunden müssen Sie Ihren Wunsch konkret und unmissverständlich formulieren. Blosse Andeutungen bringen nichts. Veranschaulichen Sie mit einem Beispiel, wie Sie das gewünschte Arbeitszeitmodell ohne Qualitätseinbussen realisieren wollen.

7. Nachfragen

Holen Sie die Meinung des Vorgesetzten ein: «Es interessiert mich, wie Sie diesen Wunsch einschätzen.»

8. Diskussionsphase

Hier geht es um gutes Zuhören, Nachhaken, Paraphrasieren, also das Gehörte mit eigenen Worten wiederholen, zum Beispiel: «Habe ich richtig verstanden, dass ein Teilzeitpensum unter keinen Umständen infrage kommt?» Das Prinzip: «Wer fragt, führt.»

9. Verhandeln

Ist Ihr Chef nicht überzeugt: Entkräften Sie seine Bedenken mit den vorbereiteten Argumenten, suchen Sie nach einem Kompromiss. Eventuell sagt der Vorgesetzte: «Vorläufig kann ich Ihrem Wunsch nicht entsprechen.» Dann fragen Sie nach: «Ab wann sehen Sie eine Möglichkeit?»

10. Konsequenzen

Sind Sie von einer Absage perplex, vertagen Sie das Gespräch vielleicht besser. Sprechen Sie mit einem Kollegen oder einer Kollegin mit einem ähnlichen Anliegen. Eventuell hilft es, wenn diese ein separates, unabhängiges Gespräch mit dem Chef suchen. Aber versuchen Sie nicht, gemeinsam Druck auszuüben. Druck erzeugt nur Gegendruck.
Kommt gar keine Einigung zustande, überlegen Sie sich gut, was für Sie die Konsequenzen sind. Kommt nur eine Kündigung infrage, lassen Sie das beim Chef durchblicken. Bleiben Sie diplomatisch: «Ich hoffe, Sie verstehen, wenn ich mich nach einem anderen Job umsehe.» Aber drohen Sie nicht damit.
www.knill.com