Samstag, 5. Januar 2013
Zu den guten Vorsätzen im neuen Jahr.
Falls Sie abnehmen wollen, könnte dieses Bild als Vor - BILD helfen:
Der dickste Mann der Welt wiegt 445 Kilo!
(Quelle BILD)
Der Engländer Paul Mason (48) ist der neue dickste Mann der Welt
Kommentar: Bilder beeinflussen. Wer dieses Bild ständig als VORbild VOR sich hat, könnte das Essverhalten beeinflussen. Falls Sie abnehmen möchten: Copieren Sie das Bild und legen Sie es neben den PC, neben das Telefon, haften Sie es an den Kühlschrank!
LINK:
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Leider sind sich viele Ausbilder zu wenig bewusst, dass sie den Lernenden das entsprechende Lernbild "einbilden" müssten. Ein guter Aus-bildner ist im ...
www.rhetorik.ch/Einbildung/Einbildung.html
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1. Dez. 2012 ... Bestrebungen nach dem weltweiten Vorbild Australiens gibt es bereits in Grossbritannien, Kanada und Neuseeland. Auch China, Südafrika ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/12/12_01/index.html
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NACHTRAG:
Aus psychologischer Sicht müsste ich eigentlich das eigene Bild ständig VOR mir sehen, damit mir bewusst wird, dass ich abnehmen sollte. Das krasse Bild mit der überdicken Person könnte aber auch dazu führen, dass man sich tröstet und sich sagt: "Es ist ja noch nicht so schlimm. Ich darf schon noch etwas mehr essen!" Testen Sie, wie das Bild auf Sie wirkt.
Notiert von
marcus knill
um
08:36
Freitag, 4. Januar 2013
Folgender Handlauf hat sich bei meinen Beurteilungen von Medienauftritten bewährt:
Als
Handlauf benutze ich folgende vier wichtigen Faktoren, die für mich
bei den Analysen wichtig sind:
1. Das Sensibilisieren (hinsichtlich Themen)
2. Das Visualisieren (Bilder?)
3. Das Mobilisieren (gelingt dies? Wie steht es mit der Vernetzung?)
4. Das Personifizieren (Image der Person)
d.h.
- Kann die Person die Adressaten für das Argument, für das Thema sensibilisieren?
- Wird die Kernaussage veranschaulicht, visualisiert?
- Wie gelingt das Mobilisieren?
- Wie wirkt die Person? (Ausstrahlung, Image?)
LINKS:
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29. Okt. 2010 ...
Anlässlich eines Intensivseminares mit Führungskräften arbeitete ich
jüngst mit Steffen Lukesch vom Schweizer Fernsehen zusammen.
www.rhetorik.ch/Aktuell/10/10_29/index.html
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18. Okt. 2009 ... Christian Fichters Team an der Universität Zürich ist auf Imageforschung spezialisiert. Eine Untersuchung des Teams wurde im Scheizer ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/09/10_18/index.html
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Notiert von
marcus knill
um
07:56
Donnerstag, 3. Januar 2013
Die Schwächen der Kanzlerin
Angela Merkel befindet sich zwar in einem HOCH.
Doch gibt es Punkte, die von der Kanzlerin vor der Wahl unbedingt überdacht und wenn möglich verbessert werden müssten.
Ich zitiere und kommentiere diese Schwächen
Merkels To-do-Liste
- Klare Kante statt Taktiererei
Merkel ist die Meisterin des Ungefähren. Sie wartet ab, und schwenkt, wenn überhaupt, erst kurz vor knapp auf die Mehrheitsmeinung ein. So tut sie möglichst wenigen weh und entzieht sich selbst der Gefahr einer Niederlage. Ein bisschen mehr klare Kante darf man von einer Bundeskanzlerin aber schon erwarten. Gerade 2013 wollen die Bürger schließlich wissen, was sie nach der Wahl erwartet.
Kommentar: Das Ungefähre, das Lavieren, die Flucht ins Allgemeine, das Eiertanzverhalten hat sich für viele Politiker gelohnt. Langfristig wollen die Stimmbürger jedoch EINDEUTIGKEIT. Sie wollen wissen, was Sache ist und kein Plausibilitätsgequatsche, keine Airbagrhetorik. Siehe:
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Aktuell Artikel · Artikel Inhaltsverzeichnis, Suche in Rhetorik.ch: ... mit hohlen Worthülsen. Sehen Sie auch die Beiträge über Quasseln und Airbagrhetorik.
www.rhetorik.ch/Hohl/Hohl.html
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12. Mai 2002 ... "Airbagrhetorik" ist eine defensive Art der Kommunikation. Worthaufen drängen sich zwischen die Gesprächspartner. Diese leeren Worte im ...
www.rhetorik.ch/Airbag/Airbag.html
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- Mehr Begeisterung wagen
Kommentar:
Die Machtfrau Merkel ist keine brillante Rhetorikerin. Nicht nur die formulierten Gedanken, auch die Gestik wirken meist recht hölzern. Sie versteckt die Emotionen. Anstatt Begeisterung strahlt sie vielmehr Langeweile aus. Siehe:
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20. Dez. 2000 ... Vom "Feu sacré
und der "Natürlichkeit". Bundesrat Ogi wird von allen Seiten
attestiert, er habe stets begeistern können. Tatsächlich ist die ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/Aktuell_Dec_20_2000.html
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Angela Merkel hatte große Erwartungen an den letzten EU-Gipfel des Jahres geschürt. Unbedingt wollte sie mit ihren europäischen Amtskollegen die Weichen für den Umbau der Wirtschafts- und Währungsunion stellen, mögliche Vertragsänderungen inklusive. Doch als die 27 Staats- und Regierungschefs im Dezember in Brüssel zusammensaßen, war auch bei Merkel der Reformeifer erlahmt. Ein Fahrplan muss reichen. Große Ziele? Fehlanzeige. Dafür mag es Gründe geben. Der stotternde deutsch-französische Motor etwa, oder die Tatsache, dass der reiche Norden ganz andere Vorstellungen von "mehr Europa" hat als der arme Süden. Vielleicht aber auch der Bundestagwahlkampf. Viele Wähler reagieren allergisch, wenn sie hören, dass Brüssel mehr zu sagen haben soll. Sich den Vorbehalten zu fügen, wäre allerdings fahrlässig und traurig. Nur weil die Krise eine Pause macht, ist sie noch längst nicht vorbei. Gerade diese Pause sollte die Kanzlerin nutzen, damit Europa nicht auf halbem Weg stehen bleibt. Mehr wirtschafts- und finanzpolitische Koordinierung, strengere Haushaltskontrollen, Finanztransaktionsteuer, die Aufgaben sind gewaltig - und Merkel sollte sie angehen.
Kommentar:
Bei allen Krisensitzungen - nicht nur bei der Finanzkrise, kündigt Merkel grosse Ziele an. Die Resultate sind dann aber mehr als dürftig. Dank dem Treten an Ort und dem bewussten Pausieren wirkt es so, als meistere Merkel die Krisen. Es mangelt ihr an Koordination, an Kontrollen, an Konsequenz.
- Einen Nachfolger aufbauen
Kommentar: Gute Manager und Führungspersönlichkeiten pflegen die Nachfolgefrage. Das ist so wichtig, wie das Delegieren können. Die Machtfrau Merkel verdrängt solche Fragen. Das Wichtigste für sie ist: An der Macht zu bleiben. Bislang wurden alle Politiker die gefährlich werden könnten, weg oder hinaufbefördert. (Merz, Oettinger usw,)
- Mehr gute Typen für die Politik gewinnen
Kommentar: Tatsächlich gibt es unter Merkel ausser Wolfgang Schäuble und Thomas de Maisière kaum Lichtgestalten.
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FAZIT: Nachdem Peer Steinbrück kaum einen Fettnapf ausgelassen hat, könnte sich Angela Merkel entspannt zurücklehnen. Dennoch müsste die Kanzlerin über die Bücher. Angela Merkel scheint die Defizite zu ignorieren. Sie will sich nach wie vor nie verbindlich festlegen. Sie will kein Risiko eingehen und keine Angriffsfläche bieten. Merkel sitzt wahrscheinlich auch weiterhin die Probleme aus und wurstelt sich auch vor der Wahl "so so, là là" durch. Nach der Devise: Warum soll ich ausgerechnet jetzt etwas daran ändern, wo es doch so gut läuft? Wer nichts macht, macht nichts Falsches. Einfach unauffällig bis zum Wahltermin weiter regieren, das scheint ihr zu reichen. Die Frage stellt sich aber heute, ob die Wähler die Kanzlerin tatsächlich so einfach davonkommen lassen. Es gäbe Einiges, was Merkel dringend beherzt anpacken, ändern (verbessern) müsste. Der SPIEGEL hat 5 treffende Punkte herausgeschält
LINKS:
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Das Optimieren und Verbessern vom eigenen Verhalten. Prioritäten zu setzen ... Wo habe ich Erfolg? Welchen Bereich des Lebens sollte ich verbessern?
www.rhetorik.ch/Selbstmanagement/Selbstmanagement.html
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Verändern heisst verbessern. Hildegard Knill "Veränderungen in der Beziehung, im Beruf machen manchmal Angst und erfordern Mut und Ausdauer.
www.rhetorik.ch/Verbesserung/Verbesserung.html
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Was könnte verbessert werden? ... Die Spiegel haben nur ein Ziel, nämlich das Verhalten zu verbessern und die kommunikative Kompetenz zu fördern.
www.rhetorik.ch/Alphaartikel/zeig.html
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Als
Berater, Kritiker, Coacher oder Mediator gilt es stets, die
Selbstkritikfähigkeit zu nutzen. Der Weg über die Selbstkritik führt
rascher zum ...
www.rhetorik.ch/Verbesserung/Selbstkritik.html
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4. Nov. 2008 ... Hilfe zur Selbsthilfe" beschleunigt Verbesserung von Kommunikationsprozessen ... Der Lernende motiviert sich selbst, sich zu verbessern.
www.rhetorik.ch/Selbst/Selbst.html
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Notiert von
marcus knill
um
18:49
Mittwoch, 2. Januar 2013
GELUNGENE NEUJAHRSANSPRACHE DES BUNDESPRAESIDENTEN
(Keystone)
«Einer für alle, alle für Einen»
Mit seinem Motto für das Präsidialjahr - «Miteinander und füreinander» wollte der neue Bundespräsident an die geschichtsträchtigen Urkunde aus der Anfangszeit der Eidgenossenschaft anknüpfen, gleichsam als Vermächtnis des Bundesbriefs.
Diese Botschaft ist auch für Maurer die Grundlage für Sicherheit und Wohlstand: «Die Gemeinschaft Schweiz funktioniert nur dann, wenn wir uns alle immer wieder fragen, was wir für unser Land tun können - jeder nach seinen Möglichkeiten und Kräften», sagte der SVP-Bundesrat. Wenn aber jeder nur noch danach frage, was der Staat für ihn tun solle, funktioniere die Gemeinschaft nicht.
Dies ist eine Anspielung auf das Zitat des ermordeten US-Präsidenten John F. Kennedy:
Ich zitiere SDA:
Der Druck dürfte anhalten, fand Maurer, aber «nicht weil wir etwas schlecht gemacht, sondern weil wir vieles besser gemacht haben». Die Schweiz dürfe aber auf das Erreichte dankbar und stolz sein - deshalb gelte es nun, das «kostbare Erbe» zu bewahren und an die nächste Generation weiterzugeben. «Es lebe die Schweiz!» (SDA)
Kommentar: Medienrhetorisch hat mich Ueli Maurer einmal mehr überzeugt. Er hat EINE Kernbotschaft, die er mit dem Bundesbrief visualisierte.
Er hat frei gesprochen (hat jedenfalls so gewirkt), verständlich, klar, kurz mit vorbildlicher Pausentechnik.
Bei seinen politischen Geschäften steht der Bundespräsident immer noch im Gegenwind. Mit den zwei gelungen Auftritten (Bundesratsphoto und Neunjahrsansprache) holte sich Ueli Maurer während dieser Tage einige Pluspunkte.
Notiert von
marcus knill
um
15:11
Schlagfertige Antwort Colognas
Gegen Ende des Pressemarathons fragt ein Journalist Dario Cologna,
ob
der Final-Lauf nicht doch etwas viel Kraft gekostet habe, für «nur»
einen vierten Rang, so die Frage an den 26-Jährigen.
Die Antwort Colognas könnte trockener nicht sein:
«So viel Kraft hat es nicht gekostet. Jetzt noch mit den Journalisten sprechen zu müssen kostet fast noch mehr Energie.»
Notiert von
marcus knill
um
08:54
Habe es nicht so gemeint, rechtfertigt sich Sarah Wyss. Doch so hat sie es aber geschrieben.
Die Basler Grossrätin Sarah Wyss twitterte, dass «rassistische Leute wie Brunner» ins Lager gehören. Sie spricht von «Ironie» und einer «ungeschickten Äusserung» - die SVP hat dafür wenig Musikgehör.
Kommentar: Immer wieder machen fragwürdige Twitter Beiträge von Politikern von sich reden.
Erst kurz vor Weihnachten sorgte SVP-Nationalrat Christoph Mörgeli für Empörung, als er im Zuge einer Abstimmung über das Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare den Tweet postete: «Wann verlangen die Linken auch das Adoptionsrecht für Haustiere?»
Den grössten Wirbel verursachte die Twitter-Nachricht des Zürcher Lokalpolitikers Alexander Müller im Juni dieses Jahres. Er schrieb: «Vielleicht brauchen wir wieder eine Kristallnacht...diesmal für Moscheen» . Müller trat nach dieser Geschichte aus der SVP aus und legte alle seine Mandate nieder.
Wenn JUSO-Chefin Wyss in 20 Min erklärt, sie habe aus einer Laune heraus den Tweet verfasst. «Meine Antwort war ironisch gemeint. Jeder, der mich kennt, weiss, dass ich niemals einen Mitmenschen in ein Lager stecken möchte - egal welche Gesinnung er hat»
und ihren Eintrag als «ungeschickten Äusserung» bedauert. Sie sagt: Heute würde sie ihn «ganz sicher nicht mehr so schreiben», will sie sich nicht bei Toni Brunner entschuldigen. «Wenn schon, soll er sich für seine Aussagen entschuldigen», so Wyss.
Mein Fazit: Bei allen Medien gilt für ALLE das bewährte Kommunikationsprinzip: Zuerst denken, dann reden oder schreiben. Denn: Gesagt ist gesagt und geschrieben ist geschrieben.
Notiert von
marcus knill
um
08:34