Sonntag, 26. August 2012

Jugendliche entlarven Redehülsen der Politiker


Wenn Politiker was erklären, fragen sich junge Bürger oft: Reden die absichtlich so verquer? Im Interview erklären Johannes Neumann und Lukas Kiepe, wie sie für bessere Politikersprache kämpfen - und im Polit-Sprech-Quiz erfahren Sie, wie gut Sie die Redehülsen aufbrechen können.
Nullwachstum, Deckungslücken und Europäische Finanzstabilisierungsfazilität  

- solche Wörter verwenden viele Politiker ganz selbstverständlich, als wüsste jeder, was damit gemeint ist. Ob unter 18 oder schon wahlberechtigt, wenn Volksvertreter ihre Wortpirouetten drehen, verstehen jung und alt leider oft wenig. Besonders jungen Leuten wird dann allerdings vorgehalten, sie interessierten sich nicht für Politik. Sie seien nämlich irgendwie verdrossen - oder auch zu verspaßt für die ernsten Dinge des Lebens.
Johannes Neumann und Lukas Kiepe, beide 20, ärgert das. Sie wollen Politiker gerne verstehen und den gewählten Volksvertretern helfen, sich verständlicher auszudrücken. In ihrem Freiwilligen Politischen Jahr beschäftigten sie sich mit "Sprache und Politik". In einem Projekt mit zwei zehnten Gymnasialklassen überlegten sie: Wie könnten sich mehr Jugendliche für Politik begeistern?

(Quelle SPIEGEL-online) 
SPIEGEL ONLINE: Was ist eure liebste Politikervokabel?

Johannes: Alternativlos.
 
Lukas: Intelligenter Fehlwurf.

SPIEGEL ONLINE: Was ist das?

Lukas: Wenn man einen Plastikgegenstand in den gelben Sack wirft, obwohl er keinen grünen Punkt hat.

SPIEGEL ONLINE: Wie kamt ihr auf die Idee für euer Projekt?

Lukas: Vor etwa einem Jahr hat die Friedrich-Ebert-Stiftung eine Studie zum Thema veröffentlicht. Von 30.000 Jugendlichen sagten 60 Prozent, dass Politiker absichtlich abgehoben sprechen.

Johannes: Am Ende der Studie folgten Handlungsempfehlungen an die Politik. Das wollten wir aufgreifen - nur dass die Teilnehmer bei uns ihre eigenen Ratschläge formulieren sollten.

SPIEGEL ONLINE: Habt ihr euch in der Studie wiedergefunden?

Johannes: Ja, ich habe den Eindruck, dass viele Debatten sehr verklausuliert geführt werden.
Lukas: Wobei ich Politikern nicht unterstellen würde, dass sie absichtlich abgehoben sprechen.

SPIEGEL ONLINE: Bemüht ihr euch denn, Politiker zu verstehen?

Johannes: Ja, wir sind beide politisch interessiert und waren auch früher schon politisch aktiv, Lukas in der Jugendvertretung der Kirche in Kassel, ich in der Schülervertretung, unter anderem als Schülersprecher. Ich verfolge die Politik im Fernsehen, im Radio, im Internet.

SPIEGEL ONLINE: Ihr habt den Schülern einen kurzen Film gezeigt, unter anderem mit der Neujahrsansprache der Bundeskanzlerin, mit Walter Ulbrichts Satz "Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten", Edmund Stoibers Rede zum Transrapid und mit Karl-Theodor zu Guttenbergs Erklärung zu seiner Doktorarbeit. Die Schüler sollten ihre Assoziationen aufschreiben - was nannten sie besonders oft?

Lukas: Lügen, unverständlich, Fremdwörter, lächerlich, laut, aggressiv, Beleidigung. Wobei die Lügen wohl vor allem auf Ulbrichts Mauersatz zurückgehen. Wir hatten auch Filmausschnitte dabei, die wir eigentlich gar nicht so schlecht fanden - trotzdem haben die Schüler wenig gelobt. 

SPIEGEL ONLINE: Was stört die Schüler an der Politik?

Johannes: Dass Politiker sich abgehoben präsentieren und auch so reden, dass sie in Talkshows Schaukämpfe durchführen, dass sie wenig Interesse für die Themen der Jugendlichen zeigen, dass sie zu selten Schulen und Jugendtreffs besuchen.

Lukas: Wobei sie nicht auf die Idee gekommen sind, dass sie auch mal selbst auf Politiker zugehen könnten. Sie fragen sich: Warum sollen wir uns für Politik interessieren, wenn wir nicht entscheiden dürfen?


SPIEGEL ONLINE: Diese Vorschläge habt ihr gemeinsam mit den Schülern dem Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff, präsentiert. Wie hat er geredet?

Johannes: Er hat sich nicht hinter Phrasen versteckt. Aber ich habe mich oft gefragt: Na, kommt er noch auf die Frage zurück?
Lukas: Er ging immer kurz auf die Fragen der Schüler ein, sagte 15 bis 20 sehr allgemeine Sätze zum Thema und beantwortete dann erst in drei Sätzen die Frage.


Lust auf ein Politsprech-Quiz? Testen Sie, wie viele dieser neun schrägen Phrasen Sie verstehen. mehr...


  • AFP
    Intelligenter Fehlwurf, Zugangserschwerung und Vergnügungssteuerpflicht  
  • - wenn Politiker fachsimpeln, fragt sich mancher: Was meinen die bloß? Verstehen Sie die Volksvertreter? Finden Sie es heraus, im Politsprech-Quiz. mehr...

    LINKS:
  • 19. Apr. 2012 ... Komplizierte Sprache. Rhetorik.ch Artikel zum Thema: Aktuell wortwirkung · Hohle Sprache · Quasseln · Airbag rhetorik. Eine Studentin erzählt ...
    www.rhetorik.ch/Aktuell/12/04_19/index.html
     
  • Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat
    Der Vorteil der Airbag-Rhetorik liegt auf der Hand: Niemand kann die Redner später an den Aussagen messen. Wenn das Pu- blikum solche Standardphrasen ...
    www.rhetorik.ch/Aktuell/07/09_12/09_07.pdf
    12. Sept. 2007 ... Die folgende Analyse ist in der Zeitschrift Persönlich (www.persoenlich.com), dem online Portal der Schweizer Kommunikationswirtschaft im ...
    www.rhetorik.ch/Aktuell/07/09_12/index.html
    Über die fragwürdige Kunst des Redens mit hohlen Worthülsen. Sehen Sie auch die Beiträge über Quasseln und Airbagrhetorik.
    www.rhetorik.ch/Hohl/Hohl.html



    24. Dez. 2010 ... Worthülsen oder Airbagrhetorik sind Formulierungen, die Redner oder Schreibende gedankenlos einsetzen ohne zu überlegen, was die Worte ...
    www.rhetorik.ch/Aktuell/10/12_24/index.html

Samstag, 25. August 2012

Gedanke zum Tage:


Piktogramm Kooperatives Lernen - Partnerarbeit #1 - Partnerarbeit, Sozialform, Arbeitsform, Dialog, Gespräch, Gedankenaustausch, sprechen, reden, austauschen, zwei
 

"Wenn du redest, muss deine Rede besser sein

 als dein Schweigen gewesen wäre." 

 Arabisches Sprichwort


Kommentar:

Schweigen kann Gold sein. Doch lohnt es sich zu reden, wenn wir fähig sind, unsere Gedanken verständlich, kurz und überzeugend darzulegen. Bei K+K erhalten Sie die notwendigen Navigationsinstrumente, um sich in der komplexen Kommunikationslandschaft situationsgerecht zurecht zu finden.

Setzen Sie sich mit uns in Verbindung. 


Haben Frechheit und Lügengeschichten doch lange Beine?


Frechster Raser der Schweiz 

hat seine Haftstrafe nicht angetreten 

 Amir auf der Flucht

Neun Monate müsste Amir B. absitzen. Mitte Juni 

war der Kosovo-Albaner für den Strafvollzug 

aufgeboten worden. Doch die Zelle bleibt leer


Freitag, 24. August 2012

Immer weniger Leistung für immer mehr Geld! 

Anstatt den Kunden wieder ins Zentrum zu stellen, gibt es bei der SBB (S Bahn) weniger Platz. Wird so der öffentliche Verkehr attraktiver?
 Ich zitiere Blick online:

S-Bahnzüge auch auf Langstrecken: Mehr zahlen, weniger Platz


play Körperkontakt: Zugbauer Peter Spuhler, der Zürcher Regierungsrat Ernst Stocker und SBB-Chef Andreas Meyer im neuen S-Bahnzug, der neu auf Langstrecken eingesetzt wird.
(Screenshot SF)

 Die SBB setzen in Zukunft auch auf längeren Strecken S-Bahnzüge ein. Das Resultat: Weniger Platz, weniger Komfort. Trotz höheren Preisen.

In der S-Bahn sitzen die Zugpassagiere besonders eng. Die Beinfreiheit ist deutlich kleiner als in Interregio- oder Intercity-Zügen. Am krassesten ist der Unterschied in der 1. Klasse. In einer Reihe stehen dort nicht drei breite Sitze, sondern vier schmale.
Bislang mussten die SBB-Kunden diese engen Platzverhältnisse nur auf den relativ kurzen S-Bahn-Strecken ertragen.

S-Bahn zwischen Chur und St. Gallen

Doch das wird bald anders sein. Denn die SBB setzen künftig auch auf längeren Distanzen S-Bahn-Züge ein.
Betroffen sind die Strecken Zürich–Schaffhausen, Bern–Biel, Olten–Wettingen, Genf–Lausanne und St. Gallen–Chur. Letztere ist mit eineinhalb Stunden Fahrzeit die längste Fahrt im bescheidenen S-Bahn-Standard. Trotzdem werden die Billette teurer.
Das sorgt für Ärger. «Das ist ein absoluter Rückschritt in Sachen Komfort. Vor allem der Preisunterschied zwischen der 1. und der 2. Klasse, der fast zwei Drittel beträgt, ist nicht mehr gerechtfertigt», sagt der St. Galler TCS-Präsident Luigi Rossi zu «10vor10».

Komfortable Züge wie früher nicht möglich

Für Bahnexperte Walter von Andrian sind S-Bahnzüge auf längeren Strecken eine reine Sparmassnahme: «Die SBB haben viel zu lange gewartet mit dem Kauf von neuem Rollmaterial. Jetzt müssen sie investieren und sparen an allen Ecken und Enden.»

Kommentar: Mit dieser Strategie kehren immer mehr Kunden   zum Auto zurück. Das kann es wohl nicht sein.

Die SBB - Passagiere mussten übrigens während der Hitzetag leiden, weil die Wagen 30 Grad warm waren.
Der Grund:

«Die Klimageräte sind so eingestellt, dass sie bei heissen Temperaturen nur 5 Grad herunterkühlen.»

Klimaanlagen sind Energiefresser

Bei 35 Grad sinkt die Temperatur in den SBB-Wagen also auf heisse 30, eventuell auf 28 Grad. Mehr geht nicht. «Der Grund dafür sind energiewirtschaftliche Überlegungen. Je grösser und leistungsfähriger die Aggregate sind, umso mehr Energie ziehen sie natürlich», sagt Kormann.

Quelle: BLICK online

Donnerstag, 23. August 2012

Was denkt wohl diese Eule?

Bei Menschen versuchen Kinesikspezialisten den Ausdruck der Mimik zu deuten.
Wer die Interpretation auf folgendes Eulengesicht überträgt, würde wahrscheinlich die Emotionen der Menschen übernehmen.

Die neuen im Tierreich

Ist die Eule ängstlich, aggressiv, neugierig, aufmerksam oder überrascht?
Ich wage keine Prognose. Auch bei Menschen lohnt es sich, vor einer Interpretation, die jeweilige Situation (den Kontext) mit einzubeziehen.

Internetsucht?

Immer mehr Kinder schotten sich ab.

 In Japan wird diese Zivilisationskrankheit Hikikomori genannt

 

Kinderzimmer als Panic Rooms: Immer mehr Schweizer Jugendliche ziehen sich komplett zurück. Das Phänomen ist in Japan bereits bestens bekannt. Ein Experte versucht zu erklären.

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Viele Hikikomori-Betroffene ziehen sich in ihr Zimmer zurück und verbringen den ganzen Tag vor dem Computer und dem TV. 
Aus 20 Min:
Sie sperren sich monatelang in ihrem Zimmer ein, brechen alle Kontakte ab und gehen zum Teil nicht mal mehr auf die Toilette: Die Zivilisationskrankheit Hikikomori hat die Schweiz erreicht. 12 000 Jugendliche gehören hierzulande zu diesen Eremiten der Moderne, schreibt die «SonntagsZeitung». Es gebe keinen Experte, der nicht Dutzende Fälle kenne – etwa diesen von Eltern, die ihrem Kind sogar das Essen vors Zimmer stellen müssen.
Einen offiziellen Namen hat die Krankheit in der Schweiz noch nicht. Ganz anders in Japan: Dort leiden laut Schätzungen über einer Million Menschen an Hikikomori – 80 Prozent davon junge Männer. «Man kann den sozialen Rückzug der Jungs vergleichen mit der Magersucht bei den Mädchen», sagt die Genfer Psychiaterin Monique Gauthey. Betroffene gamen tagelang oder schauen nur noch TV. «In den schlimmsten Fällen werden sie apathisch und nutzen gar keine Medien.»

Depression oder Internetsucht

Laut Daniel Bindernagel, Leitender Arzt der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienste St. Gallen, leiden Betroffene oft entweder an psychischen Erkrankungen wie Depressionen und werden durch mehrere äussere Konflikte belastet.

«Eine schlechte Prüfung oder die Scheidung der Eltern kann das Fass dann zum Überlaufen bringen.» Sich abzuschotten sei dann einfacher, als sich den Problemen zu stellen, ergänzt Franz Eidenbenz. Laut dem Psychologen mit Fachgebiet neue Medien hängt der totale Rückzug oft auch mit Internetsucht zusammen. «Dieses Phänomen wird mit der zunehmenden Bedeutung der neuen Medien noch zunehmen.»
Kommentar:
Wir sind uns viel zu wenig bewusst, wie wichtig die Stabilität  (geregelter Tagesablauf), die Familie, das Umfeld und die Konstanz der Bezugspersonen sind.
Einsamkeit, Isolation, mangelnde Erfolgserlebnisse, Orientierungslosigkeit, Strukturlosigkeit, Verwahrlosung, Verwöhnung aber auch Ueberforderung (Frust) bilden den Nährboden für die Flucht ins Internet.

LINKS:

Zu neue MEDIEN:

Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat
Mittwoch, 11. April 2012. Medien 35. Der Umgang mit den neuen. Medien erfordert Kompeten- zen, die man erwerben muss. von MarcUs Knill ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/12/04_13/sn.pdf
13. Apr. 2012 ... SN Artikel vom 11. April, 2012. Der Umgang mit neuen Medien erfordert Kompetenzen, die man erwerben muss. PDF.
www.rhetorik.ch/Aktuell/12/04_13/index.html
Die neuen Medien sind da, die Jugendsprache ist ebenfalls eine Tatsache. Heute sind Schule und Elternhaus gefordert, folgende Bereiche weiterhin ja sogar ...
www.rhetorik.ch/Jugendsprache/Jugendsprache.html
9. Mai 2010 ... Wie immer, wenn neue Medien eingeführt werden fragen sich Pädagogen, ob die neue Medienform schädlich fürs Kind ist. Die Bedenken sind ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/10/05_09/index.html
 

Mittwoch, 22. August 2012

Die Schattenseite der Sparlampen.
Sollen sie sogar verboten werden?

Ab dem 1. September dürfen nur noch Sparlampen verkauft werden. Diese sollen jedoch gesundheitsschädigend sein, sagen Politiker. SVP-Nationalrätin Estermann hat sich deshalb mit alten Birnen eingedeckt.

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Wissenschaftler warnen davor, dass Energiesparlampen Nervenzellen zerstören und das Gehirn angreifen. (Bild: Keystone)
Quelle TAGI-online

Nationalrätin Yvette Estermann hat vorgesorgt, wenn ab Anfang September in der Schweiz nur noch Sparlampen verkauft werden dürfen. Sie hat mehrere hundert alte Glühbirnen gekauft, wie sie auf Anfrage einen Bericht der «Rundschau» bestätigt. «Ich will diese teilweise gesundheitsschädigenden Sparlampen nicht benutzen.» Die klassische Glühbirne gebe zudem das natürlichste Licht. Ihr Vorrat reicht laut Estermann für die kommenden zwei Generationen.





Mit ihrer Sorge um die Gesundheit ist Estermann nicht alleine. Die St.Galler Nationalrätin Yvonne Gilli von den Grünen fordert, die Sparlampen spätestens in fünf Jahren zu verbieten. Es gebe gute Alternativen, die keine Krankheiten auslösten, sagt die Ärztin gegenüber dem Schweizer Fernsehen.

Quecksilber enthalten

 

Der Grund für die Sorge der zwei Politikerinnen steckt im Innern der Energiesparlampe und heisst Quecksilber. Das Schwermetall ist in jeder Energiesparlampe enthalten, weshalb diese als Sonderabfall entsorgt werden müssen. Im Alltag landet jedoch gemäss Recherchen der «Rundschau» etwa jede dritte dieser Lampen im Hausmüll. Da sie dort rasch zerbrechen können, sind sie eine Gefahr für die Gesundheit.
Wissenschaftler warnen zudem davor, dass Energiesparlampen Nervenzellen zerstören und das Gehirn angreifen. Generell sieht das Bundesamt für Gesundheit keinen Anlass zur übertriebenen Sorge. Es weist mit einem Plakat auf die Gefahren hin.
Grund für das Verkaufsverbot ist der hohe Energieverbrauch der Glühbirnen. Auch für Estermann ist Energiesparen ein Anliegen - aber nur dort, wo es unbedenklich geschehen kann. Deshalb würde die SVP-Politikerin Sparlampen nie im Innern des Hauses verwenden. Doch im Garten hat sogar sie Sparlampen installiert.
«Bulb Fiction» - Beitrag über die angebliche Gefährlichkeit von Sparlampen in der ARD-Sendung «Titel Thesen Temperamente» (29. April 2012)

Kommentar: Im Zusammenhang mit dem Atomaustieg und der Energiesparpolitik wurden leider viele Massnahmen zu rasch und zu unbedacht über den Leist geschlagen. Deutschland merkt beispielsweise, dass  Leitungen fehlen, der Strom  viel teurer wird als vorgesehen und die Stromlücken mit CO2 Dreckschleudern (Kohlekraftwerken) gefüllt werden müssen.
Wie beiKommunikationsprozessen müsste bei folgenschweren politischen Entscheiden ebenfalls der Grundsatz gelten: Zuerst denken, dann handeln.