Freitag, 17. August 2012

Foto der Schweiz (aus 20 Min)

Der Rheinfall auf dem 4. Platz



 
 
 
 
 
 
 

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Platz 4: Dane Vetter

Auf dem Foto ist der Rheinfall in Neuhausen zu sehen. Es wurde am 5. Februar 2012 aufgenommen

Hat der Bundesrat etwas gelernt?

Kein offener Streit, keine Intrigen, keine gezielten Indiskretionen: Sind unsere Bundesräte plötzlich konkordant und brav? Im Gegenteil, findet Politgeograf Michael Hermann: Sie sind ausgebuffte Profis.
1/4 Neue Harmonie? (Quelle TAGI online)

Lauter ehrgeizige Köpfe, aber mit Sinn für Konkordanz (v.l.): Corina Casanova (Bundeskanzlerin), Doris Leuthard (Verkehr), Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf (Finanzen), Alain Berset (Inneres), Ueli Maurer (Militär), Simonetta Sommaruga (Justiz), Johann Schneider Ammann (Wirtschaftsminister) und Didier Burkhalter (Äusseres) an ihrem «Schulreisli» 2012 in Stampa GR. (5. Juli 2012)
Bild: Arno Balzarini/Keystone


Kommentar:

Die heutigen Differenzen werden im neuen Bundesrat nicht mehr so gehässig in der Oeffentlichkeit ausgetragen. Das heisst: Er funktionierte besser als früher. Da bin ich mit Politologe Hermann einig.
Dennoch besteht der Bundesrat aus Egos! Doch scheint er von den unerfreulichen Autritten der "Alphatiere" Couchepin, Blocher, Calmy-Rey etwas gelernt zu haben, die früher immer wieder Differenzen in der Oeffentlichkeit ausgetragen hatten.
Erstaunlich ist, dass sich die ehemaligen Parteichefts Leuthard  und Maurer im Bundesrat angepasst haben. Doch profitieren beide von Ihrer Mediengewandheit. Ob aber  die heutige offensichtliche Harmonie nach aussen andauert, wird uns die nächste Krisensituation zeigen.
Aus kommunikativer Sicht scheint mir sehr wichtig, dass  der Bundesrat nie mehr interne Differenzen öffentlich austrägt. Wäsche muss intern gewaschen werden.
On verra!

 

 

ALARM: Das kommt auf uns zu.

Gewalttätige Nordafrikaner im Knast 

 Oberster Gefängnisdirektor schlägt Alarm

Quelle BLICK online
play
(Keystone)

Hilfeschrei des obersten Gefängnisdirektors der Schweiz: Häftlinge aus Nordafrika seien auffällig gewaltbereit. Sie attackierten das Gefängnispersonal und verletzen sich oft selbst.

Diebstähle, Einbrüche, Drogenhandel: Zahlreiche junge Männer aus Nordafrika sitzen in Schweizer Gefängnissen in Untersuchungs- oder Ausschaffungshaft. Dort werden sie durch ihre verstärkte Neigung zur Gewalt und Selbstverletzungen zur neuen Herausforderung.
Heute morgen meldete sich Gefängnisdirektor Thomas Freytag, der Präsident der Haftanstalten-Vereins «Freiheitsentzug Schweiz FES», auf Radio DRS zu Wort.
Eine Art Hilfeschrei.
«Nordafrikaner neigen zu einer erhöhten Gewaltbereitschaft gegenüber unserem Personal. Es kommt vermehrt zu Beschimpfungen und Beleidigungen bis hin zu Übergriffen», sagt Freytag, Direktor der Strafvollzugsanstalt «Les Falaises». Zudem gehöre es zu deren Kultur, sich bei Schwierigkeiten Selbstverletzungen zuzufügen.

Nordafrikaner schwieriger als Osteuropäer

Die Leute aus Nordafrika seien im Vergleich zu Osteuropäern viel schwieriger im Vollzug. Besonders auffällig verhalten sich Tunesier, Marokkaner und Libyer. Freytag erläutert im Gespräch mit Blick.ch: «Unser Personal wird sehr stark belastet.  Nordafrikaner sind sehr unfreundlich. Wir versuchen, den Menschen mit sehr viel Respekt zu begegnen, um die Situationen zu entschärfen.»
Laut Gefängnisdirektor Freytag wird das Personal  zusätzlich geschult: «In speziellen Weiterbildungen erklärt uns beispielsweise ein Psychologe mit nordafrikanischen Wurzeln, wie wir diese verstärkte Impulsivität oder Aggression der Insassen zu deuten haben.»

Couscous statt Schweinekotelett

Zudem wird die Küche an die Essgewohnheiten angepasst. «Es nützt nichts, Schweinskotelett zuzubereiten, wenn sie von den Nordafrikanern nicht gegessen werden. Das wäre auch eine Verschwendung an Lebensmitteln.»
Und: «Wir haben den Auftrag, dass diese Menschen wieder lebend aus dem Gefängnis kommen. Zustände wie in Südamerika mit Revolten können wir hier nicht brauchen.»

Kommentar:
Einmal mehr gilt es vorzubeugen, bevor die Stimmung in der Bevölkerung gegen die Nordafrikaner eskaliert. Wird nicht gehandelt, profitiert die SVP von diesem Missstand. Es muss damit gerechnet werden, dass die Einwanderer aus Nordafrika weiter stark zunehmen. 

Donnerstag, 16. August 2012

War Schlüers Vokabular strafbar?

In seinem Text berichtete Schlüer, wie palästinensische Asylbewerber an einem Sonntagnachmittag in seiner Nachbarschaft «wie Tiere aufeinander losgingen» und sich geprügelt hätten. Man habe seiner Gemeinde Flüchtlinge angekündigt, schrieb Schlüer. «Gekommen ist elendes Schlägerpack.»
Er bezeichnete die Asylbewerber zudem als «Abschaum» und forderte mit der unzimperlichen Formulierung «Fort mit dem Pack» deren sofortige Ausschaffung.

Nun hat der abgewählte Nationalrat eine Strafanzeige wegen Rassismus am Hals.



Kommentar: Das Urteil wird mit Spannung erwartet. Die Bevölkerung hatte das Antirassismusgesetz angenommen. 
Schlüer ist bekannt dafür, dass er kein Blatt vor den Mund nimmt. Er gilt als Hardliner. 


Mittwoch, 15. August 2012

Dem Jöh-Effekt können wir uns nicht entziehen

Diashow im Grossformat »




Bild: Keystone/AP/Frank Augstein

Nomunication

Ein Ausdruck, der in Japan geläufig ist, lautet: Nomunication (zusammengesetzt aus nomu = trinken und communication). 

In vielen Firmen ist es beinahe selbstverständlich, dass man nach Feierabend mit dem Chef noch gemeinsam etwas trinken geht. 

Wenn jemand halb betrunken dem Chef unangenehme Sachen an den Kopf wirft, so ist dies gleichsam erwünscht. Von angeheiterten Mitarbeitern erfährt der Chef, was im Team wirklich läuft.

Erstaunlich, weil sonst in Japan Drogenkonsum geächtet wird.

Nomunication - YouTube

youtube.com4. März 2012 - 53 Sek. - Hochgeladen von diditnovianto
Movie: The Movie 9:22. Watch Later Error Movie: The Movieby JimmyKimmelLive 16,053,785 views · Thanks ...

Dienstag, 14. August 2012

Kommunikatives Missverständnis

Übertragung abgebrochen



SRF entschuldigt sich für Olympia-Panne

Also doch eine Panne: Der vorzeitige Übertragungsabbruch der Olympia-Schlussfeier war nicht geplant. Das Schweizer Fernsehen spricht von einem «kommunikativen Missverständnis».




Wer in der Nacht auf Montag auf SF die Olympia-Schlussfeier verfolgte, erlebte eine Enttäuschung: Mitten in der Feier war fertig. Das SRF entschuldigte sich deswegen am Montag bei den Zuschauern.
Der Ausstieg sei nicht geplant gewesen. «Es handelte sich um ein kommunikatives Missverständnis zwischen dem Kommentator und der SRF-Sport-Sendeleitung», liess der SRF-Mediensprecher Martin Reichlin auf Anfrage verlauten. Man entschuldige sich «in aller Form für den vorzeitigen Ausstieg, der so nicht vorgesehen war».

Zahlreiche verärgerte Zuschauer

Das Schweizer Fernsehen muss nach diesem Fehler natürlich Kritik einstecken. «Beim Kundendienst sind zahlreiche Rückmeldungen eingegangen», bestätigt das Unternehmen. So auch bei 20 Minuten Online. Das SF kommt dabei nicht gut weg: «Unglaublich! Die Oldie-Kommentatoren waren zudem nur schlecht und peinlich», schreibt ein User.

Kommentar:
Dies ist professionell. Eine sofortige Entschuldigung - ohne "Wenn und Aber". 
Leider war bei der zweiten Panne nichts zu hören von einer sofortigen Entschuldigung oder einer Begründung der ärgerlichen Panne.


Erneute Fernseh-Panne SF sendet Krimi ohne Ton


play (Symbolbild)
(Keystone)
(Quelle BLICK-online) - Um circa 21.00 Uhr fiel auf SF 1 der Ton aus.
Ein Tonausfall sorgte heute Abend bei SF-Zuschauern für rote Köpfe. Während circa zehn Minuten fehlte beim Krimi «Donna Leon» der Ton. Ohne den Film zu stoppen, lief der Krimi weiter. Die Zuschauer bekamen von den Dialogen nichts mit. Nach einigen Minuten konnte das Problem behoben werden.
Blick.ch-Leser sind entrüstet: «Ein Teil des Filmes fehlte» oder «Super-Gau», so die Kommentare.
Das SF war für eine Stellungnahme noch nicht erreichbar.

Kommentar: Wenn die Konsumenten solche peinlichen Pannen einfach hinnehmen müssen, sollte Ihnen pro Panne etwas von den Konzessionskosten erlassen werden. (Dies als origineller Vorschlag eines verärgerten Lesers).  
Aus 20 Min: