Mittwoch, 11. Juli 2012

NACHLESE INTENSIVSEMINAR




Ueberzeugen in Beruf und Alltag

 
Es liegt mir daran, den Teilnehmern unseres spannenden Intensivseminars mit Videofeedback die Arbeit zu vertiefen. 









Mit diesem Beitrag will ich allen Teilnehmenden nochmals bewusst machen, dass Kommunikation etwas GANZHEITLICHES ist. Wir hatten uns letzte Woche vor allem mit der Wirkung der Personen beschäftigt und sind der Frage nachgegangen, weshalb wir in Alltagssituationen überzeugen oder auch nicht.

Wir verzichteten bewusst auf rezeptorientierte oder theaterzentrierte Tipps .


Gemäss Zielsetzung gingen wir der Frage nach, wie wir auch unter ungewohnten Bedingungen oder in schwierigen Situationen natürlich, glaubwürdig und echt kommunizieren können.

 

Weil wir in unterschiedlichen Rollen überzeugen müssen, können wir nicht einfach all das ungefiltert sagen, was wir denken. Es gilt stets die Balance zu finden zwischen - sich ernst nehmen und sich adressatengerecht verhalten. Es besteht dadurch ein Spannungsfeld zwischen NATUERLICHKEIT und KONZESSIONEN MACHEN gegenüber den Adressaten (Anpassungen). Die Kunst des Ueberzeugens besteht darin, beide Anliegen (Natürlichkeit und Rücksichtnahme) unter einen Hut zu bringen.









Selbstsicherheit ist gut und wichtig. Doch hat übertriebene Selbstdarstellung nichts mehr zu tun mit der geforderten Natürlichkeit. Offen, klar, eindeutig formulieren ist nicht zu Verwechseln mit Taktklosigkeit.
Auch wenn wir uns selbst bleiben, müssen wir uns immer situativ verhalten.
90 Prozent des Eindrucks wird durch unser Erscheinungsbild und unser Auftreten, unser Verhalten bestimmt.
Bedenken wir was unseren Auftritt enorm beeinflusst:
- Die Rolle, die wir innehaben,
- unsere Kleider
- unsere Körpersprache
- unsere Stimme
Auch das, was wir sagen
ist keine Nebensächlichkeit.
Wir müssen in verschiedensten Situationen überzeugen können, ohne Theater zu spielen. Wir bleiben ständig gefordert, Aussagen konkret auf den Punkt zu bringen (Das haben wir gelernt).
Schwerpunkte bleiben nach wie vor: Wahrnehmung trainieren, auch das Zuhören, das Verstehen und Verstanden werden. Vergessen wir die erlernten Verständlichkeitshelfer nie. Diese können nun alle auswendig abrufen.



LINKS:

Mit Spiegeln die kommunikative Kompetenz verbessern

Jean-Paul Sartre hat diese Thematik im Theaterstück 'Bei verschlossenen Türen' aufgegriffen: Ein Raum ohne Spiegel. Der eine sieht sich nur im Andern - in ... www.rhetorik.ch/Spiegel/Spiegel.html - Cached - Similar

  1. Erfolg dank Überzeugen

    24. März 2007 ... Der ganz Unrecht hat, ist leichter zu überzeugen als einer, der zur Hälfte Recht hat. -- Ralph Waldo Emerson Der Glaube kann uns niemals von ... www.rhetorik.ch/Ueberzeugen/Erfolg.html - Cached - Similar
  2. Mit Argumenten überzeugen

    Kommunikation, Gespraech, Auftritt, Reden, Weiterbildung. www.rhetorik.ch/Ueberzeugen/Argumente.html - Cached - Similar
  3. Überzeugend antworten

    Kommunikation, Gespraech, Auftritt, Reden, Weiterbildung. www.rhetorik.ch/Ueberzeugen/Ueberzeugen.html - Cached - Similar


  1. Natuerliche Kommunikation

    Kommunikation, Training, Natuerlichkeit Auftritt, Reden, Weiterbildung. www.rhetorik.ch/Natuerlich/Natuerlich.html - Cached - Similar
  2. [PDF]

    IST NATÜRLICHES KOMMUNIZIEREN LERNBAR?

    File Format: PDF/Adobe Acrobat - View as HTML 22. Juni 2005 ... Willkommen im Simulator: Natürlich kommunizieren? Eigentlich eine Selbstverständlichkeit ... ernst ist – alles andere als natürlich ist. Die ... www.rhetorik.ch/Aktuell/05/06_22/06_2005_black.pdf - Similar

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  1. Die Balance finden

    balance artikel. Ausführlicher Artikel · Kurzgefasster Artikel · Rhetorik.ch, 1998-2007 © K-K , Weblinks sind erwünscht. Bei Weiterverwendung ist Autoren- ... www.rhetorik.ch/Balance/Balance.html - Cached - Similar
  2. Die Balance finden

    Wir müssen die situationsgerechten Balance finden im Spannungsfeld: Ich- Bezogenheit und Integrationsfähigkeit.d.h. Beides darf nicht vernachlässigt werden. ... www.rhetorik.ch/Balance/Lang.html -Cached - Similar




Erkenntnisse aus der Praxis:
Die Phänomene der Alltagskommunikation bei Ueberzeugungsprozessen gelten nicht nur im Schulalltag oder bei Sitzungen.


Wir erfuhren, dass

das Interesse an den Gesprächspartnern etwas vom Wichtigsten ist.
Dass man sich bei jedem Auftritt auf EINE Kernbotschaft konzentrieren muss.





Dass es auch bei Profis permanente Weiterbildung ein MUSS ist.










Wir müssen vor jedem Kommunikationsprozess lernen, rasch Entscheide zu fällen und das Wesentliche vom Unwesentlichen zu unterscheiden. Nur so gelingt es uns, auch in Stress-Situationen zu bestehen.




Das WICHTIGSTE ist und bleibt:
Ich kann nur überzeugen, wenn ich selbst von der Sache überzeugt bin!!!!!



Nach den konzentrierten, intensiven Tagen wünsche ich nun allen erholsame, schöne Sommertage! Es war ein Erlebnis so konzentriert zu arbeiten. Lernen kann Freude bereiten!!!!!!!! 




DAS LERNEN GEHT WEITER - NACH DEM MOTTO
LLL (LebenLangesLernen)



Dienstag, 10. Juli 2012

Zum Dilemma der Mütter
Zwei Meinungen prallen aufeinander:

Dürfen Mütter Mütter sein und im Interesse des Kindes auf die Karriere verzichten oder  müssen sie beides tun: Kind und Karriere.


Können Mütter alles haben?
Quelle TAGI online
Ich zitiere:
Nein, sagt Anne-Marie Slaughter, ehemalige Beraterin von Hillary Clinton – und sorgt mit einem Essay für mächtig Wirbel.


Eine Vorzeigefrau räumt mit Illusionen auf: Anne-Marie Slaughter.
Eine Vorzeigefrau räumt mit Illusionen auf: Anne-Marie Slaughter.
Bild: Keystone

Titelgeschichte mit grossem Echo: Cover von «The Atlantic».

Es gibt Themen, die provozieren – ohne dass sie es unbedingt wollen. Ein solches Reizthema ist die viel diskutierte Vereinbarkeit von Beruf und Familie, vor allem dann, wenn es um die raren Toppositionen in Wirtschaft und Verwaltung geht. Die wenigen Schweizer Mütter in Toppositionen – etwa Jasmin Staiblin, Susanne Ruoff oder Jeannine Pilloud – werden gerne als Beweis dafür aufgeführt, das alles möglich ist und Frauen wie Facebook-CEO Sheryl Sandberg gelten als «role models» für eine ganze Generation. (Lesen Sie auch: «Der Silicon-Effekt»)



Abschied von einer Illusion?



Nun räumt ausgerechnet eine weitere Vorzeigefrau mit den Illusionen auf. Anne-Marie Slaughter war bis 2011 Chefin des Planungsstabes im Aussenministerium von Hillary Clinton und damit an der Zentralstelle der Macht. Ein Job, den sie immer gewollt hatte. Der Job aber auch, den sie 2011 kündigte, und als Dozentin nach Princeton zurückkehrte, weil ihr pubertierender Sohn jede Menge Ärger machte und ihr mehr Kopfzerbrechen bereitete als die Aussenpolitik der USA. Familiäre Gründe für den Abschied von einer Topposition geltend zu machen, ist in den USA ein Tabubruch, galten familiäre Gründe doch als gute Umschreibung bei einer Kündigung, niemals aber als wahrer Grund.



Mehr als 170'000-mal empfohlen



Über die Gründe dafür hat sie lange nachgedacht und ein Essay im Magazin «The Atlantic» geschrieben mit dem Titel «Warum Mütter immer noch nicht alles haben können». Die Wirkung blieb nicht aus. Seit Erscheinen des Artikels vor gut einer Woche gibt es kaum eine amerikanische Postille, die nicht auf das Essay reagiert hat und es entweder gnadenlos zerfetzt oder geistreich kommentiert. Mehr als eine Million Mal wurde der Artikel online gelesen und mehr als 170'000-mal auf Facebook empfohlen. Die Debatte wurde in etlichen Blogs aufgenommen und hat auf Twitter zu einer lebhaften Debatte geführt. Aufgefahren wird das ganze Arsenal an Argumenten. Niemand könne alles haben, wird der Autorin vorgeworfen. Sie sei überprivilegiert, zynisch, weltfremd und verrate die Ideale des Feminismus, ist in den Kommentaren zu lesen. Sie erhält aber auch Beifall und Dankesworte.



Die Mutterschaft als Achillesferse des Feminismus



Die Debatte in Amerika ist in vollem Gange, doch auch in Europa dürften Feststellungen von Slaughter noch für einigen Zündstoff sorgen. Denn sie rücken die Achillesferse des Feminismus ins Zentrum des Interesses – die Mutterschaft. Mütter sind die Auslöser von Debatten, sei es wie kürzlich mit dem Titelbild des Nachrichtenmagazins «Time» und dem Thema der extremen mütterlichen Bindung, dem sogenannten «attachment parenting» (Lesen Sie auch: «Mamas Milchbubi»), sei es mit dem unsäglichen «Mommy War», der im Rahmen des amerikanischen Wahlkampfes inszeniert wurde. In der Schweiz wurde das Thema kürzlich bei der Veröffentlichung des Buches «Macho-Mamas» diskutiert. Die Reaktionen waren teilweise heftig und bösartig. Als «Ego-Mamas» wurden die beiden Autorinnen kritisiert.
Überrascht von den gehässigen Repliken, die ihr Essay ausgelöst hat, ist auch Anne-Marie Slaughter, wie sie in einem zweiten Beitrag einräumt. Sie wird als Verräterin an der Sache der Frau gebrandmarkt und das nur, weil sie ausspricht, was vielen Frauen schon lange bewusst ist: Formal gibt es keine Barrieren mehr, doch «das Ideal des amerikanischen Arbeitnehmers ist noch immer ein Mann, der rund um die Uhr einsatzbereit ist, weil seine Frau ihm den Rücken freihält». Das ist in Europa vielerorts nicht anders. Kritisiert wurde auch, das sei eine typische Reaktion von Überprivilegierten, die sonst keine Sorgen hätten. Ein Vorwurf, der im Zusammenhang mit der Vereinbarkeit von Kind und Karriere immer wieder erhoben wird und nie ganz entkräftet werden kann. (Lesen Sie auch: «Schon wieder nicht befördert?»)



Neue Wendungen – neue Meinungsmacherinnen



Die Diskussion zeigt aber auch die neuen Wendungen und Protagonistinnen in einer alten Debatte. Während gerade in den USA, aber auch in Europa der mangelnde Ehrgeiz von Frauen kritisiert wird und gerne von einem «ambition gap» die Rede ist, setzt Slaughter nicht beim Ehrgeiz, sondern der fehlenden Akzeptanz für Familienangelegenheiten an.



Die Diskussion wird von der Spitze neu aufgerollt



Neu an der Diskussion ist, dass die Debatte von Frauen angeheizt wird, die selber an der Spitze stehen. Frauen wie Komikerin Tina Fey, Ministerin Kristina Schröder oder die Facebook-Chefin Sheryl Sandberg. Im Gegensatz zu früheren Vorkämpferinnen haben die Frauen selber Kinder und Männer, die eine sehr aktive Rolle in der Erziehung einnehmen. Geändert hat sich auch das Tempo der Debatte. Während früher Vordenkerinnen wie Betty Friedan, Alice Schwarzer oder Elisabeth Badinter Aufsätze und Abhandlungen zum Thema publizierten, wird heute unmittelbar reagiert. So entsteht in kürzester Zeit eine lebhafte Diskussion, auch zwischen verschiedenen Frauengenerationen. Zahlreiche jüngere Bloggerinnen mokierten sich über das klischierte Cover des Magazins, das billige Effekthascherei sei, genau wie der Titel, der suggeriere, dass überhaupt irgendjemand alles haben könne. Alternative Titel und Hashtags für die Debatte werden derzeit auf Twitter diskutiert. Als Alternative zum Hashtag «Alles haben» wurde etwa «Ein Leben haben» vorgeschlagen, was bei der Autorin Slaughter durchaus Gefallen gefunden hat.
Das unglaubliche Echo und die lebhafte Debatte, die durch den Beitrag von Slaughter ausgelöst wurde, zeigt, dass es «The Atlantic» einmal mehr gelungen ist, eine gesellschaftliche Debatte zu lancieren, wie es dem Magazin mit dem Artikel zum Ende der Ehe gelungen ist. (Lesen Sie auch: «Die Kündigung an den Mann»)
Anne-Marie Slaughter kommt zum Schluss, dass sich nicht die Frauen, sondern die Haltung ändern müsse. «Die Gesellschaft muss sich ändern. Die Entscheidung, die Familie vor den Beruf zu stellen, muss genauso wertgeschätzt und akzeptiert werden, wie die umgekehrte Entscheidung.»
Sheryl Sandberg hat übrigens auf den Artikel noch nicht offiziell reagiert. Die Autorin Slaughter hat von ihr aber eine E-Mail erhalten, wie sie in einem Interview sagte. Die Botschaft: Wir müssen noch mehr darüber sprechen und zwar bald.


Kommentar: Bei der Frage, ob eine Frau Mutter sein darf und lieber auf die Karriere verzichten möchte oder  ob sie unbedingt beides unter einen Hut kriegen soll: Karriere und Mutterrolle. Es geht vielfach  um die Positionen "Entweder oder" gegen ein "Sowohl als auch". Dieses Thema wird jedenfalls immer wieder heftig diskutiert. .
Mit der Aussage "niemand kann alles haben" traf Slaughter. die Archillesferse des militanten Feminismus.
Von den Frauen wird aus dieser Ecke mehr Ehrgeiz gefordert. Es passt nicht ins Frauenbild, dass es vor  allem  kinderlose Frauen an die Spitze schaffen. Eine Frau, die sich dem Kind widmet, wird gerne als Steigbügelhalterin des Ehemannes stigmatisiert. Nach meinem Dafürhalten solle man es jeder Frau selbst überlassen, wie sie die Bereiche MUTTER - JOB - KARRIERE gewichten will. Die Frau sollte frei entscheiden dürfen, für was sie sich entscheidet: Mutterrolle, Karrierefrau oder beides? Niemand dürfte stigmatisiert werden.
Eine Karrierefrau ist nicht apriori eine Rabenmutter, weil sie das Kind fremd betreuen lässt und eine Frau, die das eigenen Kind selbst in den ersten Jahren als enge Bezugsperson begleiten und prägen will, dürfte dies auch tun können ohne dass sie von Kolleginnen als Verräterin an der Emanzipation verschrieen wird.

Freitag, 6. Juli 2012

In jedem Anfang wohnt ein kleiner Zauber! (Hesse)



Ich wünsche den Kursteilnehmerinnen  nächste Woche am Montagmorgen einen guten Start!





Erfolg dank Überzeugen

von Marcus Knill

Der ganz Unrecht hat, ist leichter zu überzeugen als einer, der zur Hälfte Recht hat. -- Ralph Waldo Emerson Der Glaube kann uns niemals von etwas überzeugen, was unserer Erkenntnis zuwiderläuft. -- John Locke
Überzeugend antworten, Mit Argumenten Überzeugen, Person-Thema-Verhalten und 7 Regeln
Andere überzeugen bringt Erfolg. Es genügt nicht, nur gut zu sprechen, um andere zu überzeugen und für sich und seine Gedanken zu gewinnen. Es geht auch nicht nur um gutes Argumentieren oder das verständliches Reden. Überzeugen ist mehr. Die Frage müsste alle Politiker, Führungskräfte, Verkäufer und Ausbilder beschäftigen: Warum überzeugt eine Person und die andere nicht, obwohl beide das selbe sagen?
Was heisst Überzeugen?
Nur wenn eine Botschaft einleuchtet, begriffen wird und der "Sender" glaubwürdig ist, überzeugt sie. Rhetorik und Überzeugungsfähigkeit lässt sich nur zum Teil erlernen. Denn die positive Wirkung auf andere Personen hängt von drei wichtigen Bereichen ab:
  1. Von der Persönlichkeit, die etwas sagt.
  2. Von den Dialogischen Elementen: Fühle ich mich angesprochen?
  3. Von der Botschaft, der Akzeptanz der Argumentation und des Inhaltes. Auch Kopf und Herz spielen bei Überzeugungsprozessen eine Rolle.
Dies ist das Person-Verhalten-Thema- Dreieck.
Zur Persönlichkeit
Die Wirkung der Person ist ausschlaggebend. Ist sie glaubwürdig? Wirkt sie echt und natürlich? Die Qualifikation der Person, die Akzeptanz dieser Person ist wesentlich. Es lohnt es sich also, in erster Linie an der Persönlichkeitsschulung zu arbeiten. Wer überzeugen will, muss im Lot sein, muss seine Schwächen und Stärken kennen und an die Botschaft glauben, die vermittelt werden soll.
Kontakt schaffen
Vor allem der Blick schafft Kontakt! Wer andere beim Sprechen nicht ansieht, wird sie nicht oder nur schwer vom eigenen Anliegen überzeugen können. Wer beim Sprechen am Partner vorbeischaut, wird unglaubwürdig wirken. Wer offen in die Augen schaut, wirkt ehrlich. "Kannst Du mir in die Augen schauen?" kennzeichnet die Bedeutung des Blickkontaktes für die Glaubwürdigkeit des Gesagten. Die meisten Leute schauen beim Reden am Gesprächspartner vorbei, in der Regel nach oben. Wir haben erlebt, dass der Blickkontakt dann automatisch stimmt, wenn wir uns voll und ganz für das Gegenüber interessieren. Das "Anstieren" oder Fixieren des Gesprächspartners - es wird als unangenehm und aufdringlich empfunden. Der Gesprächspartner hat dann den Eindruck, er soll unter Druck gesetzt werden - ist dann beim Coaching auch kein Thema mehr. Wer während des Sprechens an den Blickkontakt denkt, wirkt lächerlich.
Ein Trainer hat jüngst notiert:
"Übrigens: Wenn Ihr Gesprächspartner nervös reagiert oder sogar zu stottern beginnt, war Ihr Blickkontakt zu intensiv, zu druckvoll. Denn auf zu viel Druck wird der Gesprächspartner entweder ausweichend oder mit Gegendruck reagieren. Beides ist für die positive Atmosphäre im Gespräch nicht förderlich. Der Blickkontakt hängt nicht nur vom Gesprächsthema, sondern auch vom Gesprächspartner ab. Manch ein Gesprächspartner muss mit stärkeren Argumenten und auch mit stärkerem Blickkontakt überzeugt werden, während das bei einem anderen Gesprächspartner nicht notwendig ist. Es gilt also, auf jeden Gesprächspartner und jedes Thema mit einem unterschiedlichen, individuellen Blickkontakt zu reagieren. Diesen richtigen und angemessenen Blickkontakt zu finden, kann man leicht üben und trainieren."
  • Tipp 1: "Fixieren Sie Ihren Gesprächspartner nicht! Denn diese Technik der unfairen Dialektik erzeugt meist unnötige Aggression.
  • Tipp 2: "Anschauen bedeutet nicht, nur in die Augen des Gesprächspartners zu gucken. Suchen Sie sich mehrere Punkte im Gesicht Ihres Gesprächspartners, die Sie dann abwechselnd anschauen. So vermeiden Sie unangenehme Reaktionen und den Fixier-Effekt.
  • Tipp 3: "Überlegen Sie sich, wie wichtig das Thema und der Gesprächspartner für Sie sind.
  • Tipp 4: "Passen Sie Ihren Blickkontakt und Ihre übrige Mimik der Bedeutung Ihrer Worte an."
Vereinfachen der Dialoge
Wer Du-orientiert spricht und das Gegenüber wertschätzt, kann auch auf solche Tipps verzichten. Wer sich akzeptiert und sich voll und ganz auf das Gegenüber einstellt, strahlt automatisch Sicherheit und Kompetenz aus. Die innere Einstellung ist massgebend. Die Dialoge sind dann viel einfacher. Verbindung schaffen wir, wenn es uns gelingt, eine Brücke zum Gegenüber aufzubauen. Dazu gehört nicht nur der Blickkontakt. Eine Person die Dialogik gross schreibt, hat immer gute Voraussetzungen zu überzeugen. Dann sie geht auf die Interessen des Gegenübers ein, kann zuhören, stellt Fragen. Eine Persönlichkeit überzeugt aber auch dann, weil sie das Thema qualifiziert behandelt. Die Qualifikation des Redners wird an der Untermauerung des Themas durch Fakten erkennbar. Wer keine Fakten bringt, wird in die Nähe jener Politiker gerückt, die lediglich schön reden oder lediglich Stammtisch-Parolen vermittelt. Beides ist einer Fachperson abträglich. Das Thema muss durchdacht sein und die Aussagen eindeutig und unmissverständlich vorgebracht werden. Mit vielen Worten wenig zu sagen - das sollte die Praxis mancher Blender bleiben. Wir benötigen Fakten und Argumente um zu überzeugen. Wenn die Fachkenntnisse, der Hintergrund oder die stichhaltigen Argumente fehlen, überzeugt die gesamte Persönlichkeit nicht. Im Dreieck Persönlichkeit, Verhalten und Thema sind bei den Überzeugungsprozessen alle Ecken wichtig: Die Persönlichkeit, das Verhalten gegenüber dem Adressaten und das Thema. Jeder Mensch muss sich passend zu seiner Persönlichkeit verhalten. Tut er das nicht, so wird über ihn gesagt, dass er entweder übertreibt, ein Angeber ist oder sein Licht unter den Scheffel stellt. Das Verbindungsglied zwischen der Persönlichkeit und dem Verhalten ist die Sozialkompetenz. Gleichzeitig gibt es zwischen der Persönlichkeit und dem Thema eine Verbindung. Wer über etwas redet, wovon er nichts versteht, wird schnell entlarvt und als Schwätzer oder als inkompetent bezeichnet. Das Verbindungsglied zwischen Persönlichkeit und Thema ist die Fachkompetenz. Das Thema und das Verhalten hängen ebenfalls zusammen. Wer sich nicht so verhält, wie er spricht, wer etwas fordert und sich selbst nicht an seine Forderungen hält, wird als Pharisäer bezeichnet. Das Verbindungsglied zwischen Thema und Verhalten ist die Überzeugung. So bilden Fachkompetenz, Sozialkompetenz und Überzeugung ein weiteres Dreieck. Auf keinen dieser Komponenten kann verzichtet werden.
Ohne Kernbotschaft, kein Überzeugen
Von einem Thema, von einem Anliegen lässt sich jeder Mensch nur durch stichhaltige Argumente wie aktuelle Statistiken, Arbeitsergebnisse oder Logik überzeugen. Deshalb gilt es bei jedem Votum, jeder Ueberzeugungsrede, jedem Verkaufsgespräch zuerst die Kernbotschaft (Hauptargument) herauszuschälen. Die eigene Überzeugung allein reicht nicht aus, das Gegenüber zu überzeugen. Es gilt stets zu bedenken: Selbst wenn die Botschaft, das Argument stichhaltig ist, kommt es immer auch auf das rhetorisch geschickte Vorgehen an.


ZUR LEHRPERSON, DIE ALS GENERALISTIN d.h. ALS COACH, KOMMUNIKATOR, FUERUNGSPERSOENLICHKEIT GLEICHZEITIG FOERDERN UND FORDERN, BEGLEITEN UND MODERIEREN KOENNEN MUSS:




"Wer Menschen führen will, muß hinter ihnen gehen."
(Laotse, chinesischer Philosoph, 4. - 3. Jahrhundert v.Chr.)




  • Ein guter Menschenführer hält sich unten. Laotse, Lao-Tse - Tao Te King (Neu übertragen von Zensho W. Kopp)
Wenn der Meister regiert, ist sich das Volk kaum bewusst, dass es ihn gibt. Der Zweitbeste ist ein Führer, den man liebt. Der Nächste einer, vor dem man Angst hat. Der Schlechteste ist einer, den man verachtet.

Laotse, Laotse - Tao Te King (Neu übertragen von Peter Kobbe

http://www.seminarspiegel.de/binary/8273
Roland Henssler, Management-Trainer 


"Das meiste, was wir als Führung bezeichnen, besteht darin, den Mitarbeitern die Arbeit zu erschweren. "


Peter Ferdinand Drucker, US-amerikanischer Unternehmensberater, Managementtheoretiker und Publizist



"Alter frenis eget, alter calcaribus. - Der eine bedarf der Zügel, der andere der Sporen."


Marcus Tullius Cicero, römischer Staatsmann, Redner, Schriftsteller und Philosoph


"Führung ist wie der schreckerregende Schneemensch, dessen Fußabdrücke überall sind, der aber noch nie gesehen wurde."


Warren Bennis, US-amerikanischer Psychologe



"Mit Selbsterkenntnis muss man beginnen, bevor man andere führt."


August Everding, deutscher Regisseur und Intendant

"Den Charakter eines Menschen erkennt man dann, wenn er Vorgesetzter geworden ist."




Erich Maria Remarque


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Führen-aber wie? (Eigenverlag, 1975 - vergriffen) Fuehren aber wie  Umschlag


  1. Führen - aber wie? Inhalt

    Web brevier ueber Fuehrung, Gedanken, Assoziationen, Stichworte ueber das Thema Fuehren. www.rhetorik.ch/Führen-aberwie/Inhalt.html - 6k - Cached - Similar pages
  2. Führen - aber wie? Definition

    M. Knill, Brevier 'Führen - aber wie?' Nächste Seite. Führen ist. gewolltes menschliches Tun; Koordination der Kräfte beim Lösen einer gemeinsamen Aufgabe ... www.rhetorik.ch/Fuhrenaberwie/Definition.html - 7k - Cached - Similar pages

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  4. Aus der Praxis für die Praxis:
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Zur PERSONELICHKEIT:
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Charisma

23. Nov. 2007 ... Der Soziologe Max Weber(1864-1920) definierte charisamatisches Führen als die Begabung, mit Vision Andere inspirieren zu können und die ... www.rhetorik.ch/Charisma/Charisma.html - 9kCached - Similar pages
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Wer führt muss vor allem glaubwürdig und überzeugend kommunizieren können
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Erfolg dank Überzeugen

24. März 2007 ... Andere überzeugen bringt Erfolg. Es genügt nicht, nur gut zu sprechen, um andere zu überzeugen und für sich und seine Gedanken zu gewinnen. ... www.rhetorik.ch/Ueberzeugen/Erfolg.html - 14k -Cached - Similar pages
  1. Kommunikative Kompetenz als Schlüssel zum Erfolg

    ... wenn sie sich glaubwürdig und überzeugend verständlich machen kann. .... Offenheit heisst dialogisch kommunizieren: Beide Gesprächspartner erhalten die ... www.rhetorik.ch/KomKom/KomKom.html - 17k - Cached - Similar pages
Knill: "Natürlich, zuhörerorientiert, inhaltzentriert reden" SVSF Verlag 1991, Hoelstein,
Bestellung bei blmvshop.ch Zuhoererorientiert Reden Buchumschlag
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Beurteilen können

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  2. Beurteilen- aber wie?

    Die Beurteilung muss stets zu Verbesserungen führen, sonst wäre sie blosser ... Alle Beurteilungen müssen letztlich immer zu Verbesserungen führen, ... www.rhetorik.ch/Beurteilen/Beurteilen.html - 24k -Cached - Similar pages


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  4. Gespräche führen können
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  1. Mit Antworten führen - dank antizipieren

    25. Mai 2000 ... Durch Antworten und Antizipieren von Situation ein Gespräch führen. www.rhetorik.ch/Antizipieren/Antizipieren.html - 10k - Cached - Similar pages
  2. Überlegen antworten - Gesprächserfolge durch strukturierte ...

    Was die wenigsten jedoch wissen: Auch wer antwortet, kann führen. Die Kenntnis all dieser Fragearten genügt noch nicht, um beim Antworten ebenfalls zu ... www.rhetorik.ch/Alphaartikel/ueberlegen.html - 10k -Cached - Similar pages
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Prinzipien der Teamkommunikation kennen
(TEAMS führen können)

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M.Knill+K.Kunert "Team und Kommunikation"
Bestellung bei Sauerländer Team und Kommunikation  Buchumschlag

Team-Kommunikation

Über Sitzungen sagen Satiriker: "Da lässt sich ruhig schlafen. ... Sitzungen sind tatsächlich oft "Zeit- und Nervtöter" und Entscheidungen werden bei ... www.rhetorik.ch/TeamKommunikation/Team.html - 20k -Cached - Similar pages

Appreciative Inquiry

10. März 2002 ... Die Mitglieder eines Teams stehen füreinander ein! Zumindest dann, wenn sie so viel Verstand haben wie die Wildgänse. ... www.rhetorik.ch/Appreciative/Appreciative.html - 15k - Cached - Similar pages

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  2. Kritisieren können
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  5. Schlechte Nachrichten übermitteln

    20. Febr. 2009 ... Buch: Elisabeth Haberleitner, Elisabeth Diestler, Robert Ungvari Führen, Fördern, Coachen, 2. Auflage von 2007, Redline Wirtschaft ... www.rhetorik.ch/Schlechtenachrichten/Schlechtenachrichten.html - 8k - Cached - Similar pages
  6. Kritikgespräche

    Kritikgespräche führen gerne zu langwierigen Konflikten. ... Die Begründung ist einfach: "Warum"- Einleitungen führen in der Regel zu Rechtfertigungen, ... www.rhetorik.ch/Kritik/Kritik.html - 23k - Cached - Similar pages

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  8. Beraten können
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  11. Verbesserung durch Coaching und Beratung

    Wobei er schon während des Begleitprozesses die Zügel immer wieder dem lernenden Kutscher übergibt, damit dieser lernt, selbständig die Zügel zu führen. ... www.rhetorik.ch/Verbesserung/Coaching.html - 10k - Cached - Similar pages
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    2. Verhandeln können
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    5. Das "Harvard" Verhandlungs Prinzip

      ... dass es den Kompromiss als herkömmliches Verhandlungsmodell überwindet und Lösungen sucht, die für beide Seiten zum Gewinn führen. ... www.rhetorik.ch/Harvardkonzept/Harvardkonzept.html - 16k - Cached - Similar pages
    6. Verhandeln - aber wie?

      Ein Ratgeber zum Thema Verhandeln. ... Jedes Kind übt sich ständig im Verhandeln. "Muss ich tatsächlich um zehn Uhr schon ins Bett? ... www.rhetorik.ch/Verhandeln/Verhandeln.html - 38k - Cached - Similar pages

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    8. Moderieren können
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    11. Moderieren - aber wie?

      9. Juni 2001 ... Unterschiedliche Begriffe oder zwischenmenschliche Aspekte können zu Frustrationen führen. Speziell gilt es Interventionstechniken zu ... www.rhetorik.ch/Moderieren/Moderieren.html - 21k - Cached - Similar pages
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  13. Sitzungen (Meetings) leiten können
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  16. Meetings optimieren

    1. Apr. 2002 ... Die Teilnehmenden tragen oft dazu bei, dass Sitzungen viel zu lange dauern .... Die Sitzung ist keine Seifenoper. Robert Musil sagte einmal: ... www.rhetorik.ch/Meetings/Meetings.html - 33k - Cached - Similar pages
  17. [PDF]

    Ausser Sitzungsspesen nichts gewesen

    File Format: PDF/Adobe Acrobat - View as HTML Sitzungen – zu neudeutsch Meetings genannt – verursachen oftmals ... Sitzungen scheitern, weil es an klaren Regeln mangelt. Von Anouk Holthuizen ... www.rhetorik.ch/Meetings/Sitzungen.pdf - Similar pages
  18. Meetings als Zeitverschwendung

    Dann machen Sie doch eine Sitzung! Sie können dann sehen, wie andere Leute in Ruhe schlafen, ... Sitzungen sind die praktischste Alternative zur Arbeit. ... www.rhetorik.ch/Meetings/Zeitverschwendung.html - 7k - Cached - Similar pages
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  20. Zeit managen können
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  23. Zeit managen - aber wie?

    3. März 2002 ... Die Zeit können wir nicht managen, wenn wir uns nicht bewusst machen, welche Zeitverhinderer uns tagtäglich von wichtigen Tätigkeiten ... www.rhetorik.ch/Zeitmanagement/Zeitmanagement.html - 61k - Cached - Similar pages
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  25. Informieren können
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  27. LINKS:

  28. Marcus Knill: Informieren - aber wie?(Huber 1984 - vergriffen) Informieren aber  wie Buchumschlag

  29. M. Knill, Brevier 'Führen - aber wie?' Nächste Seite. Teilprobleme der Information. Informationsbeschaffung; Informationsauswertung; Informationsverbreitung ... www.rhetorik.ch/Führenaberwie/Information.html - 6k - Cached - Similar pages
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  31. Mit der Informationsflut umgehen können - Das Wesentliche sehen
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  33. LINKS:

  34. Information - Informationsflut

    Der durchschnittliche Mensch rettet sich zwar vor der Informationsschwemme durch gezielte Reduktion und bewusstes Abblocken: ... www.rhetorik.ch/Information/Information.html - 27k - Cached - Similar pages
  35. WICHTIGES erkennen

    Wer verhindern will, dass "Falsches" hinzugedacht wird, der muss WESENTLICHES ausformulieren, ausführlicher schildern. Dies ist der Rede wert. ... www.rhetorik.ch/Wichtig/Wichtig.html - 14k - Cached - Similar pages
  36. Mut zum Vereinfachen

    Wichtig ist die Reduktion auf das Wesentliche. ... Die Kunst liegt darin, so zu vereinfachen, dass das Wesentliche trotz des Weglassens erkannt und ... www.rhetorik.ch/Vereinfachen/Vereinfachen.html - 15k - Cached - Similar pages
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  38. Erziehen können
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  41. Führen - aber wie, Erziehung

    Erziehung. M. Knill, Brevier 'Führen - aber wie?' Literaturauswahl. Es gibt keinen sogenannt 'richtigen' Führungsstil, denn er hängt von der Führungsperson, ... www.rhetorik.ch/Führenaberwie/Erziehung.html - 7k - Cached - Similar pages
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  43. Motivieren können
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  45. LINKS:

  46. Führen - aber wie? Motivation

  47. Motivieren - aber wie?

    8. Apr. 2000 ... Andere motivieren - sich selbst motivieren; aber wie? Manche Bewerber werden nicht eingestellt, weil sie nicht anders eingestellt sind. ... www.rhetorik.ch/Motivation/Motivation.html - 17k - Cached - Similar pages
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ERKENNTNISSE: - Wer fragt, führt!
- Führen heisst: Vorausschauen!
Von der Schriftlichkeit zur visuellen Kultur

 
Texte haben ihre Stärken. Sie sind sie bei der Beschreibung von Sachverhalten komplexer als Bilder - vor allem bei politischen Sachverhalten. Das Internet und die Verfügbarkeit der Handys als Fotoapparat führte zu einem Paradigmenwechsel von Der Schriftlichkeit hin zur interaktiven Bildkommunikation Bereits das Fernsehen hat mit Live Uebertragungen (Sport- und Kriegsereignisse) die Informationslandschaft gewaltig verändert. In Krisensituationen (Katastrophen) war die Information immer Mangelware. Internet, Handys und Satelliten führten zu einer medialen Revolution, die nicht unterschätzt werden darf. Die vielen Einzelpersonen, die spontan Ihre Beobachtungen ins Netz einspeisen können, führen gemeinsam zu einer neuen Lagebeurteilung. (Sog. crowdsourcing). Diese Information von der Basis, von Betroffenen hat den Vorteil, dass die Information nicht nur schneller erfolgt, sondern auch transparenter geworden ist. dies setzt jedoch voraus, dass die Leute ein Handy haben. In Afrika ist es noch Mangelware. Die heutige Kommunikation basiert nicht mehr nur auf festen Leitungen und festen Sendern und Empfängern. Wir erleben heute gleichsam eine Demokratisierung der Massenkommunikation.

Aber auch eine Entwertung einzelner Informationen, aber auch ein Wildwuchs in der Fülle von Nachrichtenfetzen. Als bei den Wahlen Iran (2009) die Berichte der Korrespondenten unterdrücken wollte, bildeten sich auf Facebook Gruppen wie"100 millio members for Demokracy in Iran". 15000 Mitglieder produzierten über 100 000 Einträge. Anderseits wird inzwischen das Internet auch dazu missbraucht, Falschinformationen zu verbreiten. Mit der neuen visuelle Kultur handelten wir einen grossen Nachteil ein: Die Informationsflut. Die Schwemme an Rudel Blödsinn. Es gibt zu viele Wiederholungen und auch zu viel nutzloses Geschwätz. Fachleute fragen sich, wie man die Zuverlässigkeit der neuen Informationskanäle erhöhen kann. Es besteht bereits ein Projekt "Swift River" . Hier wird nach Softwarelösungen gesucht, um die Inhalte zu bewerten und die Quellen zu identifizieren. Facebook ist verhältnismässig neu. Es wird vor allem von jüngeren Menschen genutzt, dies führt deshalb auch zu Verzerrungen. FAZIT: Das Internet schafft allein noch nicht eine sichere, bessere, demokratischere Welt. Es wird von Dissidenten wie auch von den Schergen eines antoritären Regimes genutzt. Ferner führt das Internet auch zu einem Verlust an Differenzierung. Dennoch kann der Schritt von der Schriftlichkeit zur visuellen Kultur nicht mehr rückgängig gemacht werden. (Basiert auf einem Beitrag von Eric Gujer aus der NZZ vom 9. Juli 10 - über die "Schwarm Intelligenz des Internets")
  1. Information - Informationsflut

    Nachdem bis zum heutigen Tage die Information lawinenartig zu einer Informationsflut angewachsen ist, ist der Umgang mit der Informationsfülle zu einem ... www.rhetorik.ch/Information/Information.html - Cached - Similar
  2. rhetorik.ch aktuell: Organisation kämpft gegen Informationsflut

    14. Juni 2008 ... Das Ziel ist, gegen Informationsflut vorgehen. Die Webseite der Organisation hat schon ein paar Tips publiziert, was man konkret tun kann: ... www.rhetorik.ch/Aktuell/08/06_14/index.html - Cached
  3. rhetorik.ch aktuell: Was kann man gegen die Informationsflut tun?

    11. Febr. 2006 ... Was kann man gegen die Informationsflut tun? Links: Zum Umgang mit Information · Informationen sammeln und sinnvoll bearbeiten ... www.rhetorik.ch/Aktuell/06/02_11.html
  4. [PDF]

    Die Informationen sammeln – und sinnvoll verarbeiten Beschaffung ...

    File Format: PDF/Adobe Acrobat - Quick View überall die Informationsflut z.B. in Unter- nehmen, Lehranstalten oder Spitälern. ... hend, dass die Informationsflut nur durch ... www.rhetorik.ch/Aktuell/05/04_21/in_puncto_4_05.pdf - Similar
  5. Informationsmanagement - Rhetorik Homepage: Home

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