Grass stösst nicht nur die Oeffentlichkeit vor den Kopf. Echt krass Herr Grass!
Günter Grass empört Deutschland:
Irres Gedicht gegen Israel
Nobelpreisträger Günter Grass (84)
Empörung über Literaturnobelpreisträger Günter Grass (84) und sein irres Gedicht „Was gesagt werden muss“!
In
seinem Gedicht, das die „Süddeutsche Zeitung“ und die italienische „La
Repubblica“ veröffentlichten, behauptet Grass, Israel gefährde den
Weltfrieden, bedrohe den Iran.
Fakt ist: Der Iran arbeitet am Bau der Atombombe. Präsident Ahmadinedschad hat Israel mehrfach mit „Vernichtung“ gedroht, nennt den millionenfachen Judenmord eine „Lüge“.
Grass stört das nicht.
In
seinem Gedicht geißelt der Schriftsteller auch die geplante Lieferung
eines deutschen U-Boots nach Israel. Deutschland drohe damit,
„Zulieferer eines Verbrechens“ zu werden.
Deutsche
Politiker reagierten empört. CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe erklärte:
„Ich bin über die Tonlage und die Ausrichtung dieses Gedichtes
entsetzt.“ SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles: „Ich schätze Günter
Grass sehr, aber das Gedicht empfinde ich vor dem Hintergrund der
politischen Lage im Nahen Osten als irritierend und unangemessen.“
Hessens
Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) warnte in BILD: „Ein deutscher
Nobelpreisträger wie Günter Grass sollte aufpassen, dass er hier nicht
zündelt und die falschen Signale aussendet.“
Publizist Michel Friedman (CDU) zu BILD: „Es wäre besser
gewesen, Grass hätte weiter geschwiegen. Grass spielt mit
antisemitischen Klischees.“
FAZ-Herausgeber Frank
Schirrmacher urteilt: „Es ist ein Machwerk des Ressentiments, es ist,
wie Nietzsche über das Ressentiment sagte, ein Dokument der ‚imaginären
Rache‘ einer sich moralisch lebenslang gekränkt fühlenden Generation.“
FDP-Generalsekretär
Patrick Döring (38) warnt in BILD: „Aus Grass' Gedicht spricht nicht
die Weisheit des Alters, sondern man hört uralte Vorurteile. Hinter
Grass' Gedanken können sich künftig noch ganz andere Gestalten
verstecken."
Entsetzen bei jüdischen Organisationen.
Dieter Graumann, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland,
nannte das Gedicht ein „Hasspamphlet“. Deidre Berger, Direktorin des
American Jewish Committee (AJC): „Wieso fühlt er sich berufen, Israel zu
denunzieren, statt sich zu den autoritären Regimen im Nahen Osten, die
bislang einen regionalen Frieden unmöglich gemacht haben, zu äußern“.
Günter Grass wurde 1927 in Danzig geboren. Mit 15 Jahren meldete er
sich freiwillig zur Wehrmacht, mit 17 wurde er zur 10.
SS-Panzer-Division „Frundsberg“ der Waffen-SS einberufen. In den
50er-Jahren begann er, als Schriftsteller zu arbeiten, der Durchbruch
gelang ihm 1959 mit dem Roman „Die Blechtrommel“. 1999 erhielt Grass den
Literatur-Nobelpreis. Über seine Mitgliedschaft bei der Waffen-SS
schwieg er 60 Jahre lang, machte sie erst in seinem Buch „Beim Häuten
der Zwiebel“ 2006 öffentlich. Grass engagierte sich politisch u. a. für
die SPD. Er ist verheiratet und hat sechs Kinder.
Kommentar: Es ist nicht das erste Mal, dass wir das Verhalten von Günter Grass kommentiert haben. Wo bleibt die Selbstkritikfähigkeit eines so intelligenten Mannes? Wie bei der Waffen- SS Geschichte spricht er auch bei dieser jüngsten Kritik in den Medien von einer Kampagne, von einer Gleichschaltung der Presse.
Literaturkritiker Von Matt antwortet im Tagi:
Ist die Zeit der moralischen Instanz Günter Grass nach dieser Kontroverse definitiv passé?
Grass’ Nimbus ist ja nun schon seit mehreren Jahren angeschlagen, seit
bekannt wurde, dass er verschwiegen hat, einst die Uniform der Waffen-SS
getragen zu haben. Aber Grass ist weiterhin ein Autor, der angehört
werden sollte. Und eines sollte nicht vergessen werden: Wenn dieses
Gedicht und die laufende Diskussion darüber nun tatsächlich die
Wahrscheinlichkeit eines Erstschlags verringern sollten, dann hätte es –
trotz mancher Bedenken – seine unbestreitbare Bedeutung.
Nachtrag ZEIT:
Klarsfeld wirft Grass Hitler-Analogie vor.
Mit seinem Gedicht spiele er "antisemitische Musik" und ist mit einer Hitler Rede zu vergleichen.
Grass hatte in dem in der
Süddeutschen Zeitung veröffentlichten Gedicht "Was gesagt werden muss" Israel vorgeworfen, als Atommacht den
Weltfrieden zu gefährden.
"Wenn Grass sich mit seiner magischen Brille im Spiegel anblickt,
sieht er heute den Literaturnobelpreisträger oder einen alten
Waffen-SSler?", fragt Klarsfeld in ihrer Mitteilung. Grass hatte erst
2006 in seinen Memoiren öffentlich gemacht, dass er als Jugendlicher
Mitglied der Waffen-SS gewesen war.
Klarsfeld wies darauf hin, der Iran drohe ständig damit, den Staat
Israel auszulöschen, und arbeite an der Entwicklung einer Atombombe.
"Der jüdische Staat ist verpflichtet, diese Drohungen ernst zu nehmen.
Nachdem gleiche Drohungen gegen neun Millionen europäische Juden
ausgesprochen wurden, hat Nazi-Deutschland es nicht geschafft, zwei
Drittel von ihnen zu vernichten?"
Grass: "Es kommen keine Gegenstimmen vor"
Klarsfeld war bei der Bundespräsidentenwahl im März für die Linke
gegen Joachim Gauck angetreten. Berühmt wurde sie durch eine Ohrfeige,
die sie 1968 dem damaligen Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger wegen
dessen NS-Vergangenheit verpasste. In Frankreich und Israel wurde die
Publizistin, die seit etwa 50 Jahren in Paris lebt, für die Verfolgung
von NS-Verbrechen vielfach geehrt. In Deutschland galt sie lange als
Nestbeschmutzerin und ist bis heute nicht mit dem Bundesverdienstkreuz
ausgezeichnet worden.
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Aktuelle Nachrichten (BILD)
Neue Kritik an Günter Grass
Literatur-Papst Reich-Ranicki: Das ist ein „ekelhaftes Gedicht“
Weltweite Empörung über die Israel-Kritik von Günter
Grass. Liedermacher Wolf Biermann nennt es eine „literarische
Todsünde“. Israel macht Grass zur Persona non grata
Marcel Reich-Ranicki findet das Gedicht von Günter Grass „ekelhaft“
Foto: AP, dpa Picture-Alliance
08.04.2012 —
00:05 Uhr
Die Liste der Grass-Kritiker wird immer länger!
Jetzt schaltet sich auch Deutschlands Literatur-Papst Marcel Reich-Ranicki (91) in die Diskussion um das Anti-Israel-Gedicht („Was gesagt werden muss“) von Günter Grass (84) ein.
Israel hat den Literaturnobelpreisträger Günter Grass nach der
Veröffentlichung seines umstrittenen Gedichts zur Persona non grata
erklärt. Ein Sprecher des Innenministers bestätigte eine entsprechende
Entscheidung. Dies bedeutet de facto ein Einreiseverbot. mehr... [ Forum ]
FAZIT:
Der bekannte deutsche Alarm-Lyriker ist erstaunlich uneinsichtig. Er spielt nach jeder öffentlichen Kritik den Beleidigten. Weshalb reagiert ein intelligenter Mensch so realitätsfremd? Persönlich war er beim Austeilen gar nicht zimperlich.
BEIFALL AUS IRAN UND VON DER NPD
aber auch Adolf Muschg gibt Grass Rückendeckung.
Mich erstaunt es auch nicht, dass sich die Friedensbewegung nachträglich mit Grass solidarisiert
Aus meiner Sicht ist Adolf Muschg an einem Auge blind.
Dass auch Israel kritisiert werden darf, steht ausser Zweifel.
Doch kann Israel und Iran nicht auf die gleiche Ebene gebracht werden. So wie Israels Verhalten bei der Siedlungspolitik nicht gutgeheissen werden darf, dürfen wir Irans Weigerung, Israel zu anerkennen, ebenfalls nicht sanktionieren. Da gilt es Farbe zu bekennen! Grass kann seine Aussagen nicht schönreden.
Beifall bekam Grass verständlicherweise aus dem
Iran und in Deutschland von der rechtsextremen NPD.
So
jubelte der iranische Fernseh-Sender „Press TV“: „Nie zuvor in der
Nachkriegs-Geschichte Deutschlands hat ein prominenter Intellektueller
Israel auf so mutige Art und Weise wie Günter Grass mit seinem
kontroversen Gedicht angegriffen.“
PRESSESCHAU:
In deutschen Tageszeitungen gingen heute erneut etliche Kommentatoren mit Grass hart ins Gericht.
„Südkurier” (Konstanz)
„Grass
hat sich weit vorgewagt. Am ungeheuerlichsten ist seine Unterstellung,
die Atommacht Israel habe die Absicht, das iranische Volk auszulöschen.
Böswilliger lassen sich Fakten nicht verdrehen. Es ist die Führung in
Teheran, die dem jüdischen Staat mit Vernichtung droht.“
„Kölner Stadt-Anzeiger”
„Gäbe
es die Grass'sche Gleichschaltung, er hätte erst gar nicht sprechen
dürfen. Stattdessen hat fast jede Zeitung im Land sein 'Gedicht'
gebracht. Dass er einen Sturm der Kritik entfachte, hat allein mit dem
gebündelten Unsinn zu tun, den er verfasste.“
„Frankfurter Rundschau”
„Gleichschaltung
wirft Grass nun den deutschen Medien des Jahres 2012 vor, weil sie ihn
kritisieren – ihn, den Mahner vor einem neuen Vernichtungskrieg, diesmal
von Israel/Juden ausgehend. Diese von ihm konstruierte Parallele
entlarvt ihn stärker noch als sein Irr-Gedicht. Mir nichts, dir nichts
verschiebt er die Last: weg von Deutschland, den Deutschen, weg vor
allem von sich selbst.“
„Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung” (Essen)
„Sein
sogenanntes Gedicht über die Bedrohung des Weltfriedens durch Israel
hat es verdient, gelesen zu werden – weil man erst dann erkennt, dass
der 84-Jährige, wie so oft verquast und eitel, sich in der Sache
verrannt hat.“
LINKS:
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16. Aug. 2006 ... Das späte Eingeständnis des deutschen Schriftstellers Günter Grass, im zweiten Weltkrieg Mitglied der Waffen SS gewesen zu sein, erregte die ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/06/08_16.html
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18. März 2008 ... Im Gegensatz zu den Ausflüchten von Günter Grass hat mich das Eingeständnis des bekannten Rhetorikprofessors überzeugt. Obschon Walter ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/08/03_18/index.html
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30. Jan. 2002 ... Der Schriftsteller Günter Grass griff Stoiber in einem NDR-TV-Interview an und verglich dabei den CSU-Kanzlerkandidaten mit Berlusconi und ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/Aktuell_Jan_30_2002.html
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