Donnerstag, 23. Februar 2012

Wenn die Sorgen auf die Nieren schlagen


Ex-Bundespräsident Wulff über Nacht im Krankenhaus

Ex-Bundespräsident Christian Wulff
Foto: dapd

Ex-Bundespräsident Christian Wulff (52) hat sich in der Nacht zum Mittwoch in ein Berliner Krankenhaus begeben müssen.
Das bestätigte das Bundespräsidialamt der Deutschen Presse-Agentur am Mittwochabend in Berlin.


Es soll sich um eine Nierenkolik gehandelt haben.




Die Behandlung sei im Bundeswehrkrankenhaus erfolgt, berichtet die Nachrichtenagentur dapd unter Berufung auf Bundeswkehrkreise. Mittlerweile ist der Ex-Bundespräsident demnach wieder entlassen worden.
Das Präsidialamt teilte keine Details mit. Es hieß lediglich: „Das Bundespräsidialamt bestätigt, dass sich Bundespräsident a.D. Christian Wulff vergangene Nacht für wenige Stunden in ein Berliner Krankenhaus begeben musste. Einzelheiten werden mit Rücksicht auf die Privatsphäre nicht bekannt gegeben.”


Aus der Umgebung Wulffs hieß es, es gehe ihm gut. Am Mittwoch habe Wulff bereits wieder private Termine in Berlin wahrgenommen. 




Die Ärzte im Berliner Bundeswehrkrankenhaus hätten ihm Medikamente verschrieben. Auslöser der Beschwerden sei ein Nierenstein. Vor einem Jahr habe Wulff schon einmal an ähnlichen Schmerzen gelitten.


Christian Wulff war am Freitag vom Amt des Bundespräsidenten zurückgetreten, nachdem die Staatsanwaltschaft Hannover Ermittlungen wegen des Verdachts der Vorteilsnahme angekündigt hatte.



Die Ermittler beantragten, die Immunität des Bundespräsidenten aufzuheben.
Wulff kam dem mit seinem Rücktritt zuvor.
Noch am selben Nachmittag fuhr die Familie zurück nach Großburgwedel bei Hannover.
Am Samstag begannen die Ermittlungen.


Kommentar : Sie haben es sicherlich auch schon am eigenen Körper erlebt, dass sich die psychische Befindlichkeit auf das Wohlbefinden recht nachhaltig auswirken kann. Aerger macht krank!
Es lohnt sich deshalb mit einer guten Kommunikationskultur, Differenzen, Meinungsunterschiede, Konflikte möglichst rasch zu bewältigen.

Mittwoch, 22. Februar 2012

Wer ist der vorgesehene neue WETTEN-DASS.. Mann?



Markus Lanz arbeitete sich die Karriereleiter mühsam hoch. «Von nichts kommt nichts», sagte er einmal in seiner Talksendung. Der Hintergrund: Lanz verlor seinen Vater mit 14 an Krebs, seine Mutter war verschuldet.
Er fand sein Rezept zum beruflichen Erfolg: «Wenn du im Fernsehen zu sehr polarisierst, ist es schön fürs Feuilleton, aber die Leute lassen dich dann vielleicht nicht mehr so gern ins Wohnzimmer», so der TV-Moderator vom Typ «perfekter Schwiegersohn» einst.
1995 gelang dem Kommunikationswirt der Schritt zu RTL, wo er anfangs als Nachrichtenmoderator vor der Kamera stand. Später übernahm er die Sendung «Guten Abend RTL», moderierte die Boulevard-Magazine «Explosiv» und «Explosiv Weekend», dort wurde Lanz zum Redaktionsleiter. 2008 wechselte der TV-Mann zu ZDF, trat als Moderator auf, profilierte sich als Ersatz-Talkmaster für Johannes B. Kerner, übernahm sogar sogar Kochsendung. Privat hat Lanz sein Glück gefunden: Seit 2011 ist er mit Betriebswirtin Angela Gessmann verheiratet.



Zwar hat ZDF noch nichts bestätigt, doch alle Zeichen stehen auf Markus Lanz als «Wetten, dass..?»-Moderator

Frühling wenigstens auf der Leinwand angekündigt


"Monumentaler Frühling"

Die Londoner Royal Academy of Arts zeigt eine Ausstellung von David Hockneys Landschaftsbildern

Auf schlammigen Pfaden unterwegs in die Tiefen des Bildes - David Hockney: «A Closer Winter Tunnel», Februar - März 2006, Öl auf Leinwand. (Bild: Art Gallery of New South Wales, Sydney)Zoom

Auf schlammigen Pfaden unterwegs in die Tiefen des Bildes - David Hockney: «A Closer Winter Tunnel», Februar - März 2006, Öl auf Leinwand. (Bild: Art Gallery of New South Wales, Sydney)

 Uhwiesen im Winter



 - ein Erinnerungsbild vor dem bevorstehenden Frühling






Uhwiesen



















Photo von E. Schmid

Jacqueline Fehr sucht  nach Erklärungen und Fehlern, die sie mit Kollegen beging. 

 Sie sucht eine Antwort auf die Frage, weshalb Frauen - wie sie - als verbissen gelten.

(Interview in 20 Min)

storybild

«Ich bereue, dass ich gegenüber den neuen Fraktionsmitgliedern nicht aufmerksamer gewesen bin», sagt SP-Nationalrätin Jacqueline Fehr drei Tage nach Ihrer Niederlage. (Bild: Keystone)

Wie fühlen Sie sich drei Tage nach Ihrer Niederlage gegen Andy Tschümperlin?
Jaqueline Fehr:


  Es ist wie ein Muskelkater an Geist und Seele, der langsam versurrt.


Sie haben die Kritik von Parteikollegen, die Sie als berechnend und sozial nicht kompetent bezeichnet haben, als «haltlos» abgewiesen. Sind Sie eine schlechte Verliererin?


Nein, das bin ich nicht. Aber ich wehre mich dagegen, dass aufgrund anonymer Aussagen von Fraktionskollegen ein Psychogramm von mir erstellt wird. Das ist einfach nicht seriös.


Gegenüber Radio DRS haben Sie nach Ihrer Nichtwahl aber auch von einer «Intrige» gesprochen. So leicht haben Sie Ihre Abwahl offenbar doch nicht verdaut.


Für das Wort «Intrige» entschuldige ich mich. Ich habe im Trubel das richtige Wort nicht gefunden.


Nochmals zurück zur Kritik an Ihrer Person: Sie sind also nicht berechnend?


Nein, das bin ich nicht. Wenn ich tatsächlich so berechend und taktiererisch wäre, hätte ich die Wahl wohl gewonnen. Dass ich meine teilweise sperrige Art behalten habe und nicht plötzlich zu allen nett gewesen bin, beweist, dass ich mich für ein Amt nicht verbiege. Wenn ich so ein Mensch wäre, wie es mir Kritiker vorwerfen, wäre ich auch politisch nie so weit gekommen. Es gibt offenbar zwei verschiedene Bilder von mir.


Und wie sieht das andere aus?


Ich habe nach der Nicht-Wahl Hunderte von Mails erhalten. Darin beschreiben mich die Menschen als integer, als jemanden der Transparenz schafft, Leute zu Lösungen zusammenbringt, über die Parteigrenzen hinweg politisiert und Vertrauen aufbaut.

Sie haben also keinerlei Schwächen?


 
Oh doch, sehr viele sogar! Und ich kenne sie sehr gut. Ich weiss, dass ich gewissen Leuten auf die Nerven gehe. Schwächen von mir sind unter anderem, dass ich gegenüber Eitelkeiten bockig werde, zu wenig Souplesse habe, oft etwas überengagiert bin und mich in viele Angelegenheiten einmische. Manchmal bin ich einfach zu leidenschaftlich.


Rückblickend: Haben Sie im Umgang mit Ihren Fraktionskollegen Fehler gemacht?


Ich bereue, dass ich gegenüber den neuen Fraktionsmitgliedern nicht aufmerksamer gewesen bin. Ich habe mich vor den Fraktionspräsidiums-Wahlen zu wenig mit ihnen unterhalten. Ich wollte sie nicht plump bedrängen. Das war ein Fehler. Viele Neugewählte haben wohl gedacht, sie seien mir zu wenig wichtig. Genau das Gegenteil ist der Fall. Ich glaube, dass wenn jemand stark führt und den bisherigen Alphatieren die Stirn bieten kann, es für die Neuen viel einfacher ist, einen Platz zu finden.


Dann haben Ihnen die Stimmen der Neuen gefehlt, um die Wahl zu gewinnen?

 
Das könnte tatsächlich sein. Dabei wäre ich genau für die Neuen gerne Fraktionspräsidentin geworden.


Die SP Frauen sprechen auch von der Geschlechterfrage, die Ihnen den Sieg gekostet hat. Hätten Sie die Wahl als Mann gewonnen?


Das ist schwierig einzuschätzen. Ich denke aber, dass es immer noch einen Unterschied macht, ob eine Frau einen Führungsanspruch stellt oder ein Mann. Bei der Frau heisst es schnell, sie sei verbissen, der Mann hingegen wird als hartnäckig gelobt.


Die Juso hat am Sonntag in einem Brief dem neuen Fraktionschef Andy Tschümperlin vorgeworfen, dass ihm genau dieser Führungsanspruch fehlt. Was sagen Sie dazu?


Andy Tschümperlin hat sich als Moderator angepriesen. Das birgt Gefahren. Wenn die Fraktionsspitze nicht klar führt, sichern sich einfach die Frechsten und Lautestens den grössten Platz. Dies ist dann nicht immer im Sinne der gemeinsamen Sache.


Das wäre unter Ihrer Führung nicht passiert?

 
Ich hatte in den letzten Jahren oft das Gefühl, dass wir uns viel zu wichtig nehmen unter der Bundeshauskuppel. Es geht eben nicht um unsere Selbstverwirklichung, sondern um die gemeinsame politische Idee. Wir wollen die Schweiz vorwärts bringen. Dabei müssen wir nüchtern überlegen, wer die jeweilige Botschaft am besten gegen aussen vertritt, wie wir unsere Arbeit untereinander aufteilen, wo wie die Schwerpunkte setzen. Das klingt nicht wahnsinnig gemütlich, doch es ist der einzige Weg, um politisch Ziele zu erreichen.


Dennoch sind Sie mit Ihren Positionen bereits zwei Mal gescheitert - vor ihrer Nichtwahl ins Fraktionspräsidium erlitten sie bei den Bundesratswahlen 2010 ebenfalls eine Niederlage. Was machen Sie künftig anders?

 
Nicht viel. Ich will mich selber bleiben. Wenn der Preis dafür ist, dass ich in keine höheren Ämter gewählt werde, dann kann ich damit leben.


Werden Sie antreten, falls Christian Levrat nach einer allfälligen Wahl in den Ständerat sein Amt abgibt?


Ich bin sicher, dass Herr Levrat sein Amt nicht abgibt. Und ich würde auch nicht kandidieren.

ANALYSE: Jacqueline Fehr versteht es gut, Vorwürfe nicht zu wiederholen. Mit dem eindeutigen NEIN  stoppt sie die meisten Anschuldigungen. Mit dem unbedachten Wort INTRIGE macht sie uns bewusst, dass sie überreagiert. Dies ist ein grober Fehler. Sie entschuldigt sich dafür. Wenn sie diesen Fehler schon kennt, weshalb arbeitet sie nicht daran? Immerhin sieht Fehr ihre Fehler  ein: Beziehungsebene vernachlässigt - Aufmerksamkeit vernachlässigt .
Was mich stört: Fehr wertet ihre sperrige Art positiv. Das bockig werden und die mangelnde Souplesse sieht sie als Gradlinigkeit und als positive Führungsqualität. Der moderaten Art Tschümperlins kann sie nicht viel Gutes abgewinnen. Sie stört sich an seinem moderaten Verhalten. Für mich ist jedoch MODERIEREN wichtiger, als ein verbissenes Führen.
Wenn Jacqueline Fehr nicht bereit ist, aus den Niederlagen zu lernen (Ich werde mich selber bleiben!), sehe ich schwarz. Man kann sich verbessern, ohne sich verleugnen zu müssen.




Beim Auftritt Fehrs im TALK TAEGLICH im Tele Züri (heute am 22. Februar) verrät ihr Auftritt, dass die Niederlage bei der Politikerin hinsichtlich Körpersprache deutliche  Spuren hinterliess:





Jacqueline Fehr gibt zu Beginn des Gesprächs dem Journalisten Hugo Bigi unverständlicherweise selbst einen Steilpass mit Begriffen, wie KRATZBUERSTIG, EKELZWERG, ARROGANTE SEITE, sodass sich ein grosser Teil des Gespräches nur noch um diese Vorwürfe dreht.

Es fällt auf: Die Politikerin sitzt verspannt da (Finger, Mimik, Augen, Lippen). Sie weicht mit dem Blick oft, zu oft, ungewöhnlich  dem Gesprächspartner aus. Dieses Verhalten schwächt nicht nur alle Antworten ab. Die Aussagen wirken durch das Ausweichen des Blickkontaktes recht unglaubwürdig. Die Betrachter fragen sich: "Was ist mit dieser Frau los? Hat  Sie etwas zu verbergen? Sagt Sie nicht die Wahrheit?"


Verbal habe ich übrigens selten so viele Weichspülerformulierungen registriert:



Dutzende Mal: "E bitzeli"
oder dutzende Mal: "E chli" .


Ich frage mich, weshalb sich die Nationalrätin nach ihren Niederlagen überhaupt allen Medien zur Verfügung stellt, obschon sie angeblich keine privaten Termine für die Medien zu verschieben bereit ist.

Dieser Auftritt im TELE ZUERI war sehr schwach. Schade. Angeblich war die Nichtwahl ein viel grösserer Frust, als es die Politikerin  einzugestehen bereit ist.
Die Niederlage muss mehr als  nur ein "seelischer Muskelkater" hinterlassen haben.

Ich wäre jedenfalls in dieser Verfassung zurückhaltender gewesen mit Medienauftritten und Interviews.


Gesichts - Ausdruck: Als verstehe sie die Welt nicht mehr?

Dienstag, 21. Februar 2012

Zusätzliche Hintergrundinformationen für unser Seminar




Eine Frage, die uns interessieren müsste:

Wie wirke ich auf andere?

Ich spiele nichts vor. Ich bin mich.
Dies setzt voraus, dass ich mich kenne.
Deshalb arbeite ich beim Coaching immer mit fachgerechtem Videofeedback

Dank der Entschlüsselung der Körpersignale erhoffen wir uns, die Absicht unserer Kunden rascher zu erkennen. Wir möchten alle Gedanken lesen können und suchen deshalb nach allen Anzeichen, die uns verraten, ob das Gegenüber flunkert, lügt oder eine Aussage ernst meint. Es hat sich gezeigt: Einen sicheren Lügendetektor oder ein Gedankenlesegerät gibt  es immer noch nicht.







  1. Zur Wirkung der Persönlichkeit


    DAS IMAGE SCHLAEGT DIE FAKTEN!





    (Wir wirken nicht nur durch die Körpersprache - jede Person hat einen Ruf)

    Wer sich mit den Phänomenen der Menschenkenntnis auseinandersetzt, merkt rasch, dass unser BILD (IMAGE), das wir vermitteln, mit vielen Missverständnissen gekoppelt ist.
    Geschichte Pagagei:


    Jemand wollte ein einer Zoohandlung einen Papagei kaufen.
    "Dieser schöne bunte Vogel kostet 300.-- Fr.", sagte die Verkäuferin.
    "Und der kleinere dort?"
    "Der kostet 600.--!"
    "Weshalb ist er so viel teurer?", wollte der Käufer wissen.
    "Er kann schon Worte nachsprechen."
    "Was kostet dann der farblose, Papagei dort hinten, dem einige Federn fehlen?"
    "Der kostet 5000.-- Fr!"
    "Weshalb?"
    "Alle sagen ihm CHEF."
    FAZIT: Der Ruf (die Marke) ist auch bei Menschen ausschlaggebend.


  2. rhetorik.ch aktuell: Image schlägt Fakten

    Sowohl die Person als auch die Präsentation beeinflusst den Inhalt wesentlich. Fakten werden durch die Person oder die Darstellung gefärbt. ... www.rhetorik.ch/Aktuell/09/10_18/ - Cached - Similar

    Körpersprache nie antrainieren!

  3. __________________
  4. Neujahrsansprache in Kandersteg mit Bundesrat ...
    7 Min. - 28. Dez. 2007
    Hochgeladen von SchweizerFernsehen

    youtube.com

  5. Fragen, die Sie bestimmt immer noch interessieren:

  6. Kann man die Körpersprache eindeutig deuten?


  7. Wie erkennt man bei einer Person, ob sie lügt? (Körpersignale, Stimme?)


  8. Oder ob eine Person nervös ist?


  9. Gibt es Beispiele, die zeigen, dass man die Körperprache deuten kann?

FRAGWUERDIG SIND ALLE REZEPTORIENTIERTEN, SCHABLONENARTIGEN INTERPRETATIONEN, wie in folgendem Artikel: 

























Pseudopsychologie

Schablonenartige Interpretationen der Körpersprache von Mitmenschen sind Unsinn. Auf dieser Seite finden Sie ein Beispiel einer fragwürdigen Pseudopsychologie. Vergleichen Sie die Artikel:






































Ihr Kollege gestikuliert, unterstreicht seine Worte mit vielen Handbewegungen - damit will er Sie überzeugen: "Das ist die Lösung. Glauben Sie mir!"
Die Hände hinter dem Kopf verschränkt, der Blick etwas abfällig - dieser Mann hat Macht und zeigt das auch.
Der Blick nach unten geneigt, die Hände verkrampft - da ist wohl was schief gelaufen ...
Ihr Kollege zieht die Unterlippe nach oben - er fühlt sich sicher, gefällt sich sehr.
Ihr Kollege streicht sich über das Kinn - er denkt nach.






































Die Finger trommeln nervös auf dem Tisch, der Kopf ist seitlich geneigt - Ihr Kollege ist unsicher, nervös.
Ihr Kollege presst Zeigefinger und Daumen aneinander - diese Geste bedeutet Aggression. Nur noch wenige Momente, dann explodiert er ...
Die Hände hinter dem Rücken, der Blick nach unten geneigt - Ihr Kollege fühlt sich gar nicht wohl ...
Ihr Kollege fasst sich ständig an die Nase, reibt daran - da fühlt sich jemand gar nicht wohl, ist unsicher... ,,Ob das alles so richtig ist..."



Im Alltag lohnt sich, die Wirkung einer Person auf das Gegenüber nicht nur auf Grund EINES Aspektes zu beurteilen, sondern sie ganzheitlich zu betrachten.

 
==> Ein Stimmanalytiker kann mit einer Stimmanalyse wichtige Aspekte bewusst machen.
Ein Phoniater erklärte mir während des Studiums, wie er mit Stimmanalysen versucht, herauszufinden, ob jemand lügt.

 
==> Ein professioneller Graphologe überraschte mich mit seinen präzisen Analysen einzelner Schriftbilder.


==> Kinesik Spezialist Samy Molcho ist fähig, aus dem Verhalten einer Person Erstaunliches ablesen.

Ich lernte im Laufe der Jahre zahlreiche Spezialisten kennen, die sich mit der Wirkung der Mitmenschen auseinandergesetzt haben.


==>; Ein NLP Spezialist (NLP =Neurolingustisches Programmieren) entlarvte in einem Seminar das Gegenüber an den Augenstellungen und versuchte zu prognostizieren, was die jeweilige Person tatsächlich dachte.


==> Es gibt Wahrseher, die beispielsweise erklären, aus einem Signal der Körper- und Gesichtsform usw. das Gegenüber zu entlarven.
Auf dem Markt finden wir zahlreiche Bücher, die beschreiben, wie körpersprachliche Signale punktgenau interpretiert werden können.



==> Ich kenne Personalchefs, die aus dem Vokabular eines Interviews mehr herauskristallisierten können, als der Bewerber eigenlich von sich preisgeben wollte.


==> In einer Grossbank wurde das obere Kader nach dem DISG Modell in Farbtypen eingeteilt.
- D (dominant ROT)
- I (initiativ ORANGE)
- S (stetig GRUEN)
- G (gewissenhaft BLAU)
Das Kader musste Kurse besuchen, um sich selbst und die Mitarbeiter nach diesem Modell einzuschätzen um daraus erworbene Verhaltenstipps im Job anzuwenden. Die Umsetzung dieses Rasters kostete die Bank viel Zeit und Geld. Es erstaunte mich: Diese einfache Methode wurde von vielen Mitarbeitern geschätzt. Denn sie glaubten nun zu wissen, wie man das Gegenüber behandeln kann. Weil sich die meisten Menschen nach einfachen und eindeutigen Zuordnungen sehnen, werden derartige rezeptorientierten Anleitungen geschätzt. 


Aus langjähriger Erfahrung habe ich gelernt, dass solche punktuellen Erkenntnisse unter Umständen richtig sein können. Doch sind es immer nur Teilerkenntnisse. Ein einzelner Mosaikstein vermittelt leider noch kein schlüssiges Gesamtbild.
Im Laufe der Jahre wurde mir bewusst: Alle punktuellen Versuche, hinter die Fassade eines Menschen zu sehen, genügen leider noch nicht. Wer Menschen tiefgründiger erkennen will, benötigt einen
GANZHEITLICHEN Ansatz.
Wir benötigen verschiedenen Steine, um ein Gesamtbild zu erkennen. Ich versuche deshalb als Coach, Menschen bewusst ganzheitlich (holistisch) zu analysieren.
Erst dank verschiedenster Mosaiksteine wird es möglich, uns der "Wahrheit" anzunähern.
Alle punktuellen Methoden auch wenn sie als taugliche Mittel angepriesen werden- genügen leider noch nicht, um unser Gegenüber richtig einzuschätzen.
Die Wirkung einer Person bestimmen übrigens nicht Experten, sondern bestimmt das Publikum.
Demonstration: Kursteilnehmer, der diese These missachtete. Er verwies auf meinen Buchtitel: Ich muss natürlich sein (Mir muss es wohl sein).





LINKS:

rhetorik.ch aktuell: Image schlägt Fakten

Sowohl die Person als auch die Präsentation beeinflusst den Inhalt wesentlich. Fakten werden durch die Person oder die Darstellung gefärbt. ... www.rhetorik.ch/Aktuell/09/10_18/ - Cached - Similar
  1. rhetorik.ch aktuell:

    24. Nov. 2000 ... Samy Molcho durchschaute schon vor Jahren Alt Bundeskanzler Kohl- dank einer Analyse von Kohls Körpersprache. ... www.rhetorik.ch/Aktuell/Aktuell_Nov_24_2000.html - Cached - Similar
  2. Der Fall Möllemann - rhetorik.ch aktuell:

    8. Juni 2003 ... Die schillernde Figur Möllemann galt auch für den Kinesikspezialisten Samy Molcho seit je als ehrgeizig und empfindlich. ... www.rhetorik.ch/Aktuell/Aktuell_Jun_08_2003.html - Cached - Similar


Oeffnung schafft Vertrauen



Bei allen Kommunikationsprozessen lohnt es sich, vor Gesprächen, Auftritten immer zu kontrollieren, ob der Körper, die Muskeln, die Hände  locker sind.

Die Lockerheit des Körpers beeinflusst  die Lockerheit im Denken.

Dank dieser Lockerheit fliesst die Kommunikation.

Die Spannung im Stresszustand erkennen wir sofort im Gebiss-Hals bereich. Wer sich muskulär verspannt, blockiert auch das Denken.


Offene Haltung beim Sprechen




FAZIT: Beginnen Sie nie mit einer Scheinlockerheit. Nehmen Sie sich die Zeit, den Start  zu zelebrieren, bis sie echt locker sind! Selbstverständlich benötigen Sie immer auch eine gewisse Grundspannung. Es gibt bewährte Methoden oder Techniken, diese Lockerheit innert weniger Sekunden zu gewinnen.


Zur Haltung:
Geerdet STEHEN - zur Aussage STEHEN
WURzeln





Beim Kommunikationscoaching spielt die Haltung eine wichtige Rolle.

Es zeigt sich, wer geerdet da STEHT -  mit Bodenhaftung - der wird  auch besser verSTANDen.
Die Stimme klingt auf der senkrechten Wirbelsäule sonorer. Sie ist ausbalancierter.

Wer goundet (Begriff in den Staaten), wer geerdet da steht, signalisiert, dass er zu seiner Aussage STEHT.  Wer seinen STANDpunkt eindeutig vertritt, wird zwangsläufig auch besser verSTANDen.
(In unserem fachgerechten Coaching erkennen Sie, wie  die Energie- dank richtigem Verhalten - konkret  zum fliessen gebracht werden kann.

Fazit: Wer verankert ist, kann auch bei heiklen Kommunikationsprozessen verbale Stürme überstehen.


  1. _______________
    Anstelle einer ausgedruckten Dokumentation folgt hier noch ein
    Internetbeitrag zum nachträglichen Studium:
     
    von Marcus Knill

    Bei der Wirkung und beim Phänomen des Ueberzeugens spielt die Stimme (der TON) eine zentrale Rolle. Bekanntlich gilt: "C'est le ton qui fait la musique". In Abänderung des Spruches "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte" darf gesagt werden: "Die Stimme sagt mehr als viele Worte". Die Stimme (ohne Bild), beispielsweise am Telefon oder im Radio weckt erstaunlich viele Vorstellungen. Bei Zuhören werden Bilder geweckt. Nach der amerikanischen Wissenschafterin Sarah Partan sind auch bei der Tierwelt Laute wichtiger als körpersprachliche Signale.

    Stimme und Glaubwürdigkeit

    Ueberzeugungs-pyramide
    Die Überzeugungs-Pyramide

    (Quelle des Bildes: Knill, Marcus: 

    ,Beeinflussung-Manipulation-Propaganda)

    Wahrscheinlich hat Hillary Clinton die Wahl mitunter verloren, weil ihre Stimme scherbelt. Obamas Stimme hingegen klingt wie Musik. Wenn es um Ueberzeugungsprozesse geht, spielt die Stimme eine zentrale Rolle. Spezialisten behaupten, dass die Stimme uns enorm viel verrät. Sie ist wie ein Lügendetektor.
    Kriterien der Stimme



    Nebst dem Klang sind es:
    - Resonanz (wir können die Resonanzebene einordnen)
    - Modulationsbreite (Kann gemessen werden)
    - Atmungsgeräusche (sind am Mikrofon gut hörbar - Atemnot, Kurzatmung, Spannung)
    - Registerübergänge
    - Kieferöffnungsweite ( eng - signalisiert oft Stress - Spannung)
    - Lippenspannung
    Ich habe als Assistent bei Phoniater Dr. D. Padovani erkannt, dass sich psychische Befindlichkeiten auf die Stimmung und damit auch auf die Stimme auswirkt.


    3D Diagramm der Stimme
    Generell darf gesagt werden: Monotonie bei der Stimme ist nicht nur langweilig. Die monotone Stimme ist "tödlich" bei allen Dialogen und Präsentationen.
    Der STIMMKLANG setzt sich zusammen aus:
    LAUTSTERKE (laut/leise)
    INTENSITAET (stark betonend, zurückhaltend) --> dynamischer Akzent
    TONFALL (hoch/tief)
    TEMPO (schnell/langsam)
    TAKT (Rhythmus) ---> Rhythmischer Akzent
    TONART (fröhlich, offen, melancholisch, traurig, getragen)
    Beim Coaching achten wir darauf dass die natürliche Stimmlage nicht verstellt wird. Wir müssen die persönliche Indifferenzlage herausarbeiten Messungen zeigen, dass in Stresssituation die Stimme bis zu einer Oktav nach oben springt. Bei einer Verstärkeranlage, im Radiostudio oder am Telefon ist es wichtig, dass wir im Kammerton sprechen und nicht so, als müssten wir auf dem Kasernenhof ohne Verstärkeranlage schreien.




    Etwas von Wichtigsten ist der Start

    Locker geerdet dastehen oder sitzen und lernen wie man eine Vollatmung macht. Viele Redner machen atmen falsch (Hochatmung).
    LINKS:

    1. rhetorik.ch aktuell: Die Stimme als Marke

      21. Mai 2006 ... Wahrnehmungstests zeigen, dass die Stimme einen wichtigen Beitrag zur Kommunikation leistet. Bei Präsentationen vor einem Publikum trägt sie ... www.rhetorik.ch/Aktuell/06/05_21.html - Cached - Similar pages
    2. Kraftvolle Stimme - vage Aussagen

      Kraftvolle Stimme - vage Aussagen. von Marcus Knill. Die folgende Analyse ist in der Zeitschrift Persönlich (www.persoenlich.com), dem online Portal der ... www.rhetorik.ch/Aktuell/06/08_06/persoenlich.html - Cached - Similar pages
    3. rhetorik.ch aktuell: Kraftvolle Stimme - vage Aussagen

      2. Aug. 2006 ... Dazu kam, dass Doris Leuthard mit lauter, kraftvoller Stimme (ständig "mit Power"- ohne Variationen) sprach. Die Lautsprecher standen vor ... www.rhetorik.ch/Aktuell/06/08_02.html - Cached - Similar pages
    4. rhetorik.ch aktuell: Reden mit heiserer Stimme

      Kommentar: Christoph Blocher hätte mit der kaputten Stimme besser nicht geredet und die Sendung verschoben. Der Auftritt der Ehefrau war auch nicht ... www.rhetorik.ch/Aktuell/08/01_13/index.html - Cached - Similar pages


    BEOBACHTEND LERNEN







    Anstatt die Körpersprache zu trainieren:
    Trainieren Sie Ihre Wahrnehmungsfähigkeit mit folgender BEOBACHTUNGSUEBUNG

    1. Schritt:
     


    Beobachten Sie eine andere Person genau, wie sie geht, sitzt oder steht!


    2. Schritt:



    Fragen sie sich: Welcher Eindruck, welche Wirkung, hat die Körperhaltung der Person, deren Körperhaltung sie beschrieben haben?


    3. Schritt:



    Ziehen sie Schlüsse daraus. Damit sie die Einstellung dieser Person besser nachvollziehen können, ahmen Sie die Stellung dieser Person bewusst nach. Sie werden möglicherweise auf diese Weise herausfinden, mit welcher Einstellung die beobachtete Person kommuniziert. (Die Einstellung wirkt sich bekanntlich auf die Stellung des Körpers aus und umgekehrt!)


    4. Schritt:



    Diese Selbstbeobachtung dürfen Sie keinenfalls während eines echten Auftrittes oder eines echten echten Dialoges machen (Sie wären sonst nicht mehr 100 prozentig beim Kommunikationsprozess)! Beobachten sie ab und zu ihre Körperhaltung:
    FUESSE
    BEINE
    BECKEN
    RUMPF
    ARME
    HAENDE/FINGER
    KOPFHALTUNG




    Dank dieser Ueberprüfung erkennen Sie rechtzeitig allfällige negative Verhaltensweisen und können so Ihre Haltung immer wieder selbst korrigieren, bevor Sie sich Negatives angewöhnt haben.

Philipp Rösler (FDP) überzeugte  mit einer pfiffiger Rhetorik am Stockacher Narrengericht

Dem liberale Bundeswirtschaftsminister und Vizekanzler gelingt es in kurzer Zeit die Einheimischen und das Gericht zum Lachen zu bringen.


Die erste Ueberraschung: Rösler erscheint ohne irgend ein fasnächtliches Accessoir. Er behauptet, sein gediegener schwarzer Anzug sei die Verkleidung. Er stelle nämlich einen "erfolgreichen Politiker" dar. Das solide Outfit habe er bewusst gewählt, weil: "Die Narrenkappe habe er täglich auf." Mit diesem Einstieg erntet er den ersten Applaus.



Die Beziehung zu Kanzlerin war Teil der späteren Anklage. Der Ankläger wirft Rösler vor, er habe Angela Merkel die Treue versprochen. Die lässt der FDP Bundesvorsitzende so nicht stehen, Er kontert, dies sei eine Erbschaft seines Vorgängers Guido Westerwelle. Der heutige Zustand lastete Rösler nach eigenem Bekunden, der "gelben Gefahr" an, die in Berlin gefürchtet wird.



 


Mit trockenem Humor und pfiffigen Bemerkungen holt sich Rösler vor dem Narrengericht viele Pluspunkte. Jedenfalls erntete er begeisterten Applaus. (Trittin bezeichnete Rösler als letzten fossilen Energieträger" der Grünen. Auf die sei kein Verlass mehr. "der werde gerade auf Grundlast gefahren").


Aus BILD:


Philipp Rösler vor Stockacher Narrengericht

Philipp Rösler (FDP) wurde zum Laufnarren geschlagen. Foto: Patrick Seeger
Foto: dpa


Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) ist vom Stockacher Narrengericht zu einer Strafe von zwei Eimern Wein zu je 60 Litern verdonnert worden. Die 661 Jahre alte Fastnachtsinstitution sah es am Donnerstagabend als erwiesen an, dass der Politiker mit dazu beigetragen hat, das Wählerpotenzial seiner Partei unter die Inflationsrate zu drücken. Vom Vorwurf der unrechtmäßigen Verwendung heißer Luft wurde Rösler wegen seiner sympathischen Verteidigungsrede hingegen freigesprochen.


Kommentar:


Der rhetorische Erfolg holt sich Rösler eindeutig dank einer guten, geistreichen Vorbereitung, und dank der vorbildlichen, lockeren Präsenz.



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