Mittwoch, 22. Februar 2012
Uhwiesen im Winter
- ein Erinnerungsbild vor dem bevorstehenden Frühling
Photo von E. Schmid
Notiert von
marcus knill
um
18:52
Jacqueline Fehr sucht nach Erklärungen und Fehlern, die sie mit Kollegen beging.
Sie sucht eine Antwort auf die Frage, weshalb Frauen - wie sie - als verbissen gelten.
(Interview in 20 Min)
«Ich bereue, dass ich gegenüber den neuen Fraktionsmitgliedern nicht aufmerksamer gewesen bin», sagt SP-Nationalrätin Jacqueline Fehr drei Tage nach Ihrer Niederlage. (Bild: Keystone)
Jaqueline Fehr:
Es ist wie ein Muskelkater an Geist und Seele, der langsam versurrt.
Sie haben die Kritik von Parteikollegen, die Sie als berechnend und sozial nicht kompetent bezeichnet haben, als «haltlos» abgewiesen. Sind Sie eine schlechte Verliererin?
Nein, das bin ich nicht. Aber ich wehre mich dagegen, dass aufgrund anonymer Aussagen von Fraktionskollegen ein Psychogramm von mir erstellt wird. Das ist einfach nicht seriös.
Gegenüber Radio DRS haben Sie nach Ihrer Nichtwahl aber auch von einer «Intrige» gesprochen. So leicht haben Sie Ihre Abwahl offenbar doch nicht verdaut.
Für das Wort «Intrige» entschuldige ich mich. Ich habe im Trubel das richtige Wort nicht gefunden.
Nochmals zurück zur Kritik an Ihrer Person: Sie sind also nicht berechnend?
Nein, das bin ich nicht. Wenn ich tatsächlich so berechend und taktiererisch wäre, hätte ich die Wahl wohl gewonnen. Dass ich meine teilweise sperrige Art behalten habe und nicht plötzlich zu allen nett gewesen bin, beweist, dass ich mich für ein Amt nicht verbiege. Wenn ich so ein Mensch wäre, wie es mir Kritiker vorwerfen, wäre ich auch politisch nie so weit gekommen. Es gibt offenbar zwei verschiedene Bilder von mir.
Und wie sieht das andere aus?
Ich habe nach der Nicht-Wahl Hunderte von Mails erhalten. Darin beschreiben mich die Menschen als integer, als jemanden der Transparenz schafft, Leute zu Lösungen zusammenbringt, über die Parteigrenzen hinweg politisiert und Vertrauen aufbaut.
Sie haben also keinerlei Schwächen?
Oh doch, sehr viele sogar! Und ich kenne sie sehr gut. Ich weiss, dass ich gewissen Leuten auf die Nerven gehe. Schwächen von mir sind unter anderem, dass ich gegenüber Eitelkeiten bockig werde, zu wenig Souplesse habe, oft etwas überengagiert bin und mich in viele Angelegenheiten einmische. Manchmal bin ich einfach zu leidenschaftlich.
Rückblickend: Haben Sie im Umgang mit Ihren Fraktionskollegen Fehler gemacht?
Ich bereue, dass ich gegenüber den neuen Fraktionsmitgliedern nicht aufmerksamer gewesen bin. Ich habe mich vor den Fraktionspräsidiums-Wahlen zu wenig mit ihnen unterhalten. Ich wollte sie nicht plump bedrängen. Das war ein Fehler. Viele Neugewählte haben wohl gedacht, sie seien mir zu wenig wichtig. Genau das Gegenteil ist der Fall. Ich glaube, dass wenn jemand stark führt und den bisherigen Alphatieren die Stirn bieten kann, es für die Neuen viel einfacher ist, einen Platz zu finden.
Dann haben Ihnen die Stimmen der Neuen gefehlt, um die Wahl zu gewinnen?
Das könnte tatsächlich sein. Dabei wäre ich genau für die Neuen gerne Fraktionspräsidentin geworden.
Die SP Frauen sprechen auch von der Geschlechterfrage, die Ihnen den Sieg gekostet hat. Hätten Sie die Wahl als Mann gewonnen?
Das ist schwierig einzuschätzen. Ich denke aber, dass es immer noch einen Unterschied macht, ob eine Frau einen Führungsanspruch stellt oder ein Mann. Bei der Frau heisst es schnell, sie sei verbissen, der Mann hingegen wird als hartnäckig gelobt.
Die Juso hat am Sonntag in einem Brief dem neuen Fraktionschef Andy Tschümperlin vorgeworfen, dass ihm genau dieser Führungsanspruch fehlt. Was sagen Sie dazu?
Andy Tschümperlin hat sich als Moderator angepriesen. Das birgt Gefahren. Wenn die Fraktionsspitze nicht klar führt, sichern sich einfach die Frechsten und Lautestens den grössten Platz. Dies ist dann nicht immer im Sinne der gemeinsamen Sache.
Das wäre unter Ihrer Führung nicht passiert?
Ich hatte in den letzten Jahren oft das Gefühl, dass wir uns viel zu wichtig nehmen unter der Bundeshauskuppel. Es geht eben nicht um unsere Selbstverwirklichung, sondern um die gemeinsame politische Idee. Wir wollen die Schweiz vorwärts bringen. Dabei müssen wir nüchtern überlegen, wer die jeweilige Botschaft am besten gegen aussen vertritt, wie wir unsere Arbeit untereinander aufteilen, wo wie die Schwerpunkte setzen. Das klingt nicht wahnsinnig gemütlich, doch es ist der einzige Weg, um politisch Ziele zu erreichen.
Dennoch sind Sie mit Ihren Positionen bereits zwei Mal gescheitert - vor ihrer Nichtwahl ins Fraktionspräsidium erlitten sie bei den Bundesratswahlen 2010 ebenfalls eine Niederlage. Was machen Sie künftig anders?
Nicht viel. Ich will mich selber bleiben. Wenn der Preis dafür ist, dass ich in keine höheren Ämter gewählt werde, dann kann ich damit leben.
Werden Sie antreten, falls Christian Levrat nach einer allfälligen Wahl in den Ständerat sein Amt abgibt?
Ich bin sicher, dass Herr Levrat sein Amt nicht abgibt. Und ich würde auch nicht kandidieren.
Beim Auftritt Fehrs im TALK TAEGLICH im Tele Züri (heute am 22. Februar) verrät ihr Auftritt, dass die Niederlage bei der Politikerin hinsichtlich Körpersprache deutliche Spuren hinterliess:
Gesichts - Ausdruck: Als verstehe sie die Welt nicht mehr?
Notiert von
marcus knill
um
18:50
Dienstag, 21. Februar 2012
Ich spiele nichts vor. Ich bin mich.
Dies setzt voraus, dass ich mich kenne.
Deshalb arbeite ich beim Coaching immer mit fachgerechtem Videofeedback
Dank der Entschlüsselung der Körpersignale erhoffen wir uns, die Absicht unserer Kunden rascher zu erkennen. Wir möchten alle Gedanken lesen können und suchen deshalb nach allen Anzeichen, die uns verraten, ob das Gegenüber flunkert, lügt oder eine Aussage ernst meint. Es hat sich gezeigt: Einen sicheren Lügendetektor oder ein Gedankenlesegerät gibt es immer noch nicht.
Zur Wirkung der Persönlichkeit
DAS IMAGE SCHLAEGT DIE FAKTEN!
(Wir wirken nicht nur durch die Körpersprache - jede Person hat einen Ruf)
Wer sich mit den Phänomenen der Menschenkenntnis auseinandersetzt, merkt rasch, dass unser BILD (IMAGE), das wir vermitteln, mit vielen Missverständnissen gekoppelt ist.Geschichte Pagagei:
Jemand wollte ein einer Zoohandlung einen Papagei kaufen."Dieser schöne bunte Vogel kostet 300.-- Fr.", sagte die Verkäuferin."Und der kleinere dort?""Der kostet 600.--!""Weshalb ist er so viel teurer?", wollte der Käufer wissen."Er kann schon Worte nachsprechen.""Was kostet dann der farblose, Papagei dort hinten, dem einige Federn fehlen?""Der kostet 5000.-- Fr!""Weshalb?""Alle sagen ihm CHEF."FAZIT: Der Ruf (die Marke) ist auch bei Menschen ausschlaggebend.
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rhetorik.ch aktuell: Image schlägt Fakten
Sowohl die Person als auch die Präsentation beeinflusst den Inhalt wesentlich. Fakten werden durch die Person oder die Darstellung gefärbt. ... www.rhetorik.ch/Aktuell/09/10_18/ -Cached - Similar
Körpersprache nie antrainieren!
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Neujahrsansprache in Kandersteg mit Bundesrat ... 7 Min. -28. Dez. 2007
Hochgeladen von SchweizerFernsehen
youtube.com-
- Fragen, die Sie bestimmt immer noch interessieren:
- Kann man die Körpersprache eindeutig deuten?
- Wie erkennt man bei einer Person, ob sie lügt? (Körpersignale, Stimme?)
- Oder ob eine Person nervös ist?
- Gibt es Beispiele, die zeigen, dass man die Körperprache deuten kann?
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| Schablonenartige Interpretationen der Körpersprache von Mitmenschen
sind Unsinn. Auf dieser Seite finden Sie ein Beispiel einer fragwürdigen
Pseudopsychologie.
Vergleichen Sie die Artikel:
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Im Alltag lohnt sich, die Wirkung einer Person auf das Gegenüber nicht nur auf Grund EINES Aspektes zu beurteilen, sondern sie ganzheitlich zu betrachten.
==> Ein Stimmanalytiker kann mit einer Stimmanalyse wichtige Aspekte bewusst machen.
Ein Phoniater erklärte mir während des Studiums, wie er mit Stimmanalysen versucht, herauszufinden, ob jemand lügt.
==> Kinesik Spezialist Samy Molcho ist fähig, aus dem Verhalten einer Person Erstaunliches ablesen.
Ich lernte im Laufe der Jahre zahlreiche Spezialisten kennen, die sich mit der Wirkung der Mitmenschen auseinandergesetzt haben.
==>; Ein NLP Spezialist (NLP =Neurolingustisches Programmieren) entlarvte in einem Seminar das Gegenüber an den Augenstellungen und versuchte zu prognostizieren, was die jeweilige Person tatsächlich dachte.
==> Es gibt Wahrseher, die beispielsweise erklären, aus einem Signal der Körper- und Gesichtsform usw. das Gegenüber zu entlarven.
==> Ich kenne Personalchefs, die aus dem Vokabular eines Interviews mehr herauskristallisierten können, als der Bewerber eigenlich von sich preisgeben wollte.
==> In einer Grossbank wurde das obere Kader nach dem DISG Modell in Farbtypen eingeteilt.
LINKS:
rhetorik.ch aktuell: Image schlägt Fakten
Oeffnung schafft Vertrauen
FAZIT: Beginnen Sie nie mit einer Scheinlockerheit. Nehmen Sie sich die Zeit, den Start zu zelebrieren, bis sie echt locker sind! Selbstverständlich benötigen Sie immer auch eine gewisse Grundspannung. Es gibt bewährte Methoden oder Techniken, diese Lockerheit innert weniger Sekunden zu gewinnen.
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Anstelle einer ausgedruckten Dokumentation folgt hier noch einInternetbeitrag zum nachträglichen Studium:
von Marcus Knill
Bei der Wirkung und beim Phänomen des Ueberzeugens spielt die Stimme (der TON) eine zentrale Rolle. Bekanntlich gilt: "C'est le ton qui fait la musique". In Abänderung des Spruches "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte" darf gesagt werden: "Die Stimme sagt mehr als viele Worte". Die Stimme (ohne Bild), beispielsweise am Telefon oder im Radio weckt erstaunlich viele Vorstellungen. Bei Zuhören werden Bilder geweckt. Nach der amerikanischen Wissenschafterin Sarah Partan sind auch bei der Tierwelt Laute wichtiger als körpersprachliche Signale.
Stimme und Glaubwürdigkeit
Die Überzeugungs-Pyramide
(Quelle des Bildes: Knill, Marcus:
,Beeinflussung-Manipulation-Propaganda)
Wahrscheinlich hat Hillary Clinton die Wahl mitunter verloren, weil ihre Stimme scherbelt. Obamas Stimme hingegen klingt wie Musik. Wenn es um Ueberzeugungsprozesse geht, spielt die Stimme eine zentrale Rolle. Spezialisten behaupten, dass die Stimme uns enorm viel verrät. Sie ist wie ein Lügendetektor.
Kriterien der Stimme
Nebst dem Klang sind es:
- Resonanz (wir können die Resonanzebene einordnen)
- Modulationsbreite (Kann gemessen werden)
- Atmungsgeräusche (sind am Mikrofon gut hörbar - Atemnot, Kurzatmung, Spannung)
- Registerübergänge
- Kieferöffnungsweite ( eng - signalisiert oft Stress - Spannung)
- Lippenspannung
Ich habe als Assistent bei Phoniater Dr. D. Padovani erkannt, dass sich psychische Befindlichkeiten auf die Stimmung und damit auch auf die Stimme auswirkt.
3D Diagramm der Stimme
Generell darf gesagt werden: Monotonie bei der Stimme ist nicht nur langweilig. Die monotone Stimme ist "tödlich" bei allen Dialogen und Präsentationen.
Der STIMMKLANG setzt sich zusammen aus:
LAUTSTERKE (laut/leise)
INTENSITAET (stark betonend, zurückhaltend) --> dynamischer Akzent
TONFALL (hoch/tief)
TEMPO (schnell/langsam)
TAKT (Rhythmus) ---> Rhythmischer Akzent
TONART (fröhlich, offen, melancholisch, traurig, getragen)
Beim Coaching achten wir darauf dass die natürliche Stimmlage nicht verstellt wird. Wir müssen die persönliche Indifferenzlage herausarbeiten Messungen zeigen, dass in Stresssituation die Stimme bis zu einer Oktav nach oben springt. Bei einer Verstärkeranlage, im Radiostudio oder am Telefon ist es wichtig, dass wir im Kammerton sprechen und nicht so, als müssten wir auf dem Kasernenhof ohne Verstärkeranlage schreien.
Etwas von Wichtigsten ist der Start
Locker geerdet dastehen oder sitzen und lernen wie man eine Vollatmung macht. Viele Redner machen atmen falsch (Hochatmung).
LINKS:
rhetorik.ch aktuell: Die Stimme als Marke
21. Mai 2006 ... Wahrnehmungstests zeigen, dass die Stimme einen wichtigen Beitrag zur Kommunikation leistet. Bei Präsentationen vor einem Publikum trägt sie ... www.rhetorik.ch/Aktuell/06/05_21.html -Cached - Similar pages Kraftvolle Stimme - vage Aussagen
Kraftvolle Stimme - vage Aussagen. von Marcus Knill. Die folgende Analyse ist in der Zeitschrift Persönlich (www.persoenlich.com), dem online Portal der ... www.rhetorik.ch/Aktuell/06/08_06/persoenlich.html -Cached - Similar pages rhetorik.ch aktuell: Kraftvolle Stimme - vage Aussagen
2. Aug. 2006 ... Dazu kam, dass Doris Leuthard mit lauter, kraftvoller Stimme (ständig "mit Power"- ohne Variationen) sprach. Die Lautsprecher standen vor ... www.rhetorik.ch/Aktuell/06/08_02.html -Cached - Similar pages rhetorik.ch aktuell: Reden mit heiserer Stimme
Kommentar: Christoph Blocher hätte mit der kaputten Stimme besser nicht geredet und die Sendung verschoben. Der Auftritt der Ehefrau war auch nicht ... www.rhetorik.ch/Aktuell/08/01_13/index.html -Cached - Similar pages
BEOBACHTEND LERNEN
Anstatt die Körpersprache zu trainieren:Trainieren Sie Ihre Wahrnehmungsfähigkeit mit folgender BEOBACHTUNGSUEBUNG
1. Schritt:
Beobachten Sie eine andere Person genau, wie sie geht, sitzt oder steht!
2. Schritt:
Fragen sie sich: Welcher Eindruck, welche Wirkung, hat die Körperhaltung der Person, deren Körperhaltung sie beschrieben haben?
3. Schritt:
Ziehen sie Schlüsse daraus. Damit sie die Einstellung dieser Person besser nachvollziehen können, ahmen Sie die Stellung dieser Person bewusst nach. Sie werden möglicherweise auf diese Weise herausfinden, mit welcher Einstellung die beobachtete Person kommuniziert. (Die Einstellung wirkt sich bekanntlich auf die Stellung des Körpers aus und umgekehrt!)
4. Schritt:
Diese Selbstbeobachtung dürfen Sie keinenfalls während eines echten Auftrittes oder eines echten echten Dialoges machen (Sie wären sonst nicht mehr 100 prozentig beim Kommunikationsprozess)! Beobachten sie ab und zu ihre Körperhaltung:
FUESSE
BEINE
BECKEN
RUMPF
ARME
HAENDE/FINGER
KOPFHALTUNG
Dank dieser Ueberprüfung erkennen Sie rechtzeitig allfällige negative Verhaltensweisen und können so Ihre Haltung immer wieder selbst korrigieren, bevor Sie sich Negatives angewöhnt haben.
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marcus knill
um
18:33
Philipp Rösler (FDP) überzeugte mit einer pfiffiger Rhetorik am Stockacher Narrengericht
Dem liberale Bundeswirtschaftsminister und Vizekanzler gelingt es in kurzer Zeit die Einheimischen und das Gericht zum Lachen zu bringen.
Die erste Ueberraschung: Rösler erscheint ohne irgend ein fasnächtliches Accessoir. Er behauptet, sein gediegener schwarzer Anzug sei die Verkleidung. Er stelle nämlich einen "erfolgreichen Politiker" dar. Das solide Outfit habe er bewusst gewählt, weil: "Die Narrenkappe habe er täglich auf." Mit diesem Einstieg erntet er den ersten Applaus.
Die Beziehung zu Kanzlerin war Teil der späteren Anklage. Der Ankläger wirft Rösler vor, er habe Angela Merkel die Treue versprochen. Die lässt der FDP Bundesvorsitzende so nicht stehen, Er kontert, dies sei eine Erbschaft seines Vorgängers Guido Westerwelle. Der heutige Zustand lastete Rösler nach eigenem Bekunden, der "gelben Gefahr" an, die in Berlin gefürchtet wird.
Mit trockenem Humor und pfiffigen Bemerkungen holt sich Rösler vor dem Narrengericht viele Pluspunkte. Jedenfalls erntete er begeisterten Applaus. (Trittin bezeichnete Rösler als letzten fossilen Energieträger" der Grünen. Auf die sei kein Verlass mehr. "der werde gerade auf Grundlast gefahren").
Aus BILD:
Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) ist vom Stockacher Narrengericht zu einer Strafe von zwei Eimern Wein zu je 60 Litern verdonnert worden. Die 661 Jahre alte Fastnachtsinstitution sah es am Donnerstagabend als erwiesen an, dass der Politiker mit dazu beigetragen hat, das Wählerpotenzial seiner Partei unter die Inflationsrate zu drücken. Vom Vorwurf der unrechtmäßigen Verwendung heißer Luft wurde Rösler wegen seiner sympathischen Verteidigungsrede hingegen freigesprochen.
Der rhetorische Erfolg holt sich Rösler eindeutig dank einer guten, geistreichen Vorbereitung, und dank der vorbildlichen, lockeren Präsenz.
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marcus knill
um
08:55
Montag, 20. Februar 2012
volles Verständnis haben.
da parken dürfen.
vielleicht Rollatoren?
hier von der Polizei zweckentfremdet und
die Motorräder behindern im Grunde
genommen Behinderte.
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marcus knill
um
07:57
Hickhack um Gauck - Lösung im letzten Augenblick
(Quelle Tagi)
In der Koalition herrscht Uneinigkeit punkto Wulff-Nachfolge: Die CDU lehnt Joachim Gauck als Kandidaten ab. Die FDP hingegen macht sich für den ehemaligen DDR-Bürgerrechtler stark. Mehr
Kommentar: Wenn Angela Merkel Gauck unterstützt, müsste sie eingestehen, dass Sie bei Wulff einen Fehlentscheid gefällt hat. Deshalb der Widerstand.
Nachtrag: Es müsste nicht Angela Merkel sein. Wenn es um ihre Machterhaltung geht, handelt sie oft raffiniert und geschickt.
So auch bei der Nachfolgeregelung des Bundespräsidenten.
Im letzten Moment hat sie nun doch nachgegeben und die Pfarrerstochter aus dem Osten gab den Weg frei für den Pfarrer aus dem Osten. Die Kanzlerin ist ein Phänomen. Dreht sich alles gegen sie, dreht sie einfach mit (Atomfrage usw.). Merkel hat auch in diesem Fall eingesehen, dass sie einlenken musste. Das war klug.
Gauck gilt als zuverlässig, unbestechlich, prinzipientreu unabhängig, mutig und grundanständig.
Notiert von
marcus knill
um
07:56