Dienstag, 31. Januar 2012

Eine der wichtigsten Erkenntnisse der Medienrhetorik:

Locker bleiben - sich lockern vor dem Auftritt!!


Diese Erkenntnis habe ich in Magglingen von den Spitzensportlern erworben.


Jüngstes Beispiel (ich zitiere Tagesanzeiger-online):


Was Lara Gut von Didier Cuche lernen kann

Lara Gut ist in der Krise. Da hilft nur eines:
Locker bleiben!!!!!!!!!



Am Tiefpunkt angelangt? Lara Gut in St.Moritz. (27.01.2012)
Bild: Reuters


Das Gesicht ist die Landkarte der Seele

Mein Sohn zeigte im Kindergartenalter in der Strassenbahn auf eine alte Frau und sagte: Das ist eine schöne Frau.
Jene Frauen, die Ihre Falten mit dem Nervengift BOTOX glätten, sind sich nicht bewusst, dass sie ihren Gesichtsausdruck zu einer künstlichen Maske verkommen lassen.

Dieses Gesicht spricht für sich: Es ist eine Landkarte eines reichen Lebens.


 
 Quelle: Tagi-online - die Welt in Bildern

Montag, 30. Januar 2012

Nun kommt die Kälte


Winterliche Romantik: Verschneite Landschaft bei St. Gallen (29. Januar 2012)
Es könnte bei uns auch so romantisch werden,
wie diese Foto bei St. Gallen (vom 29. Januar 2012)  zeigt
Bild: Keystone (Quelle: TAGI-online)


Oder sogar die sibirische Kälte?


Wetter: Winter-Einbruch - Wie halte ich mich jetzt am besten warm?
Bis zu minus 20 Grad?


Die sibirische Kältewelle hat auch die Schweiz fest im Griff. (Bild: Keystone)Zoom
Die sibirische Kältewelle wird
die Schweiz fest im Griff haben
(Bild: Keystone)

Der Name Wulff bleibt in den Schlagzeilen


Ich zitiere SPIEGEL:



Wulff-Affäre Glaesekers Büro im Präsidialamt durchsucht

Polizisten haben im früheren Amtszimmer des ehemaligen Sprechers von Bundespräsident Wulff im Berliner Präsidialamt nach privaten Akten geforscht
Das Bundespräsidialamt in Berlin (Archiv)
Das Bundespräsidialamt in Berlin (Archiv)

Einmaliger Vorgang im Bundespräsidialamt: Ein Staatsanwalt und Beamte des Landeskriminalamtes Niedersachsen haben das ehemalige Amtszimmer des langjährigen Sprechers von Bundespräsident Christian Wulff, Olaf Glaeseker, durchsucht. "Wir haben Unterlagen und Computerdateien beschlagnahmt, die jetzt ausgewertet werden müssen", sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Hannover, Hans-Jürgen Lendeckel, der Bild am Sonntag.
Die Behörde ermittelt im Zusammenhang mit der Lobby-Veranstaltung Nord-Süd-Dialog wegen Verdachts der Bestechlichkeit gegen den engen
Vertrauten Wulffs. Der Anfangsverdacht habe sich konkretisiert, sagte Lendeckel am Sonntag der Nachrichtenagentur dpa.
Eine Sprecherin des Bundespräsidialamtes sagte, "dass Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft Hannover am Donnerstag aufgrund eines Beschlusses des Amtsgerichts Hannover das Dienstzimmer des früheren Pressesprechers, Herrn Glaeseker, durchsucht haben."
Glaeseker war kurz vor Weihnachten ohne Angaben von Gründen überraschend als Sprecher des Bundespräsidenten entlassen worden. Die Staatsanwaltschaft prüft, ob der 50-Jährige in seiner Zeit als niedersächsischer Regierungssprecher unter dem damaligen Ministerpräsidenten Wulff den Veranstaltungs-Manager Manfred Schmidt gefällig gefördert hat. Glaeseker soll mehrere kostenlose Urlaube in Feriendomizilen Schmidts verbracht haben. Gegen Schmidt, der Nord-Süd-Dialog organisiert hatte, wird wegen Verdachts der Bestechung ermittelt.


Ermittler haben das Büro des Wulff-Vertrauten Glaeseker durchsucht. SPD-Chef Sigmar Gabriel sprach von einem Tiefpunkt der demokratischen Kultur in Deutschland. [Video kommentieren]

Kommentar: Christian Wulff hatte seinen langjährigen Vertrauen und Mediensprecher überraschend entlassen. Die Oeffentlichkeit fragt sich nun, ob Christian Wulff schon früher von den Bestechungsgeschichten gewusst haben muss, oder ob er sogar darin involviert war. Obschon Wulff sein Amt seit Wochen nicht mehr in Würde führen kann, steht Angela Merkel nach wie vor hinter ihrem Bundeskanzler (er wurde jüngst bereits als "Kanzler ohne Würden" betitelt).

Sonntag, 29. Januar 2012

RTL Dschungelcamp als Quotenrenner






Madenbäder, Käferverzehr, Schleimschlucken bannt immer mehr Zuschauer vor die Bildschirme. Wir fragen uns:
Kulturzerfall oder normale Neugierde an Aussergewöhnlichem?

Eine Nachlese:


"Das Dschungelcamp" ein Phänomen, das viele Fragen offen lässt.



Allabendlich glotzten Millionen, wie sich zweitrangige Promis durch  den australische Dschungel kämpfen. Obschon die dekadente RTL Sendung als würdelos und menschenverachtend kritisiert wird, steigen die Einschaltquoten von Jahr zu Jahr. Der erfolgreiche Mix von Ekel, Voyeurismus, Schadenfreude, Sex, Promis und verhaltenspsychologischen Elementen wird zunehmend auch von Intellektuellen konsumiert.



Micaela im Camp


Die Medienwächter, die in dieser Sendung einen Wertezerfall gesehen haben und sich fragten, wie weit dieser Spiegel unserer dekadenten Gesellschaft noch hinführen könnte, sind stiller geworden. Der Erfolg scheint den TV- Machern Aufwind zu geben.


«Einmal und nie wieder!» Vincent Raven über den Stress im Dschungelcamp





Kurt Felix weist in seiner Medienkritik im "Persönlich- online" darauf hin, dass sich das Schweizer Fernsehen so eine derartige Trash-Sendung gar nicht leisten könnte. Die Produktionskosten wären viel zu hoch für unser Land.



Kurt Felix hat schon vor einigen Jahren nach der ersten Ausstrahlung im Sonntagsblick geschrieben:





weiter lesen: http://www.gmx.net/themen/tv/dschungelcamp/328nhls-derbe-sprueche-im-dschungel#.A1000146



Das perfekte Live-Fernsehen aus dem australischen Regenwald, an dem ein 250-köpfiges Team beteiligt ist, vom Koch über die Autoren bis zu den Kabelträgern sei aussergewöhnlich. Fast schon abartig die beiden Moderatoren Sonja Zietlow und Dirk Bach. Beide sind raffinierte, meisterhafte Zyniker und kabarettistische Selbstironiker.



 Felix schaut das Dschungelcamp - nicht jeden Tag, aber gegen das Ende der Serie hin immer öfter, gesteht der Medienprofi. Wie Kurt Felix interessiere ich mich auch für die televisionäre Machart des widerlich, bizarren und ekligen TV- Produktes.




Für Medienwissenschafter gibt diese Sendung jedenfalls reichlich Stoff zum untersuchen.



Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!



In Deutschland hatten  prominente linke und grüne Politiker, wie auch der volkserzieherische Zweckverband sehr schnell ein Verbot des Dschungelcamps gefordert. Jetzt, nachdem die Traum - Quoten fast schon überirdisch sind,  urteilen die Ekel-Kritiker viel zurückhaltender.  Politiker, die sich ebenfalls kritisch äusserten, schweigen heute. Sie wollen letztlich  von den Dschungelcampzuschauern erneut gewählt werden.
              

Fazit: Das Dschungelcamp ist im Grunde genommen ein spannendes, aufschlussreiches psychologisches Experiment.


Wer bei dieser fragwürdigen Sendung auf den zunehmenden Wertezerfall unserer Gesellschaft zu sprechen kommt, müsste auch bereit sein, in der Menschheitsgeschichte   zurück zu blättern:


War unsere Gesellschaft früher besser, als man die Verbrecher auf dem Richtplatz vor den Stadtbewohnern - vor Frauen und Kindern - köpfen liess? Was waren die Römern für eine Gesellschaft, als sie sich in der Arena ergötzten, wenn Christen  den Löwen vor  versammeltem Publikum zum Frass vorgesetzt wurden?

An weiteren Beispielen mangelt es nicht (Gruselkabinette, Horrorfilme, Brutalo Videos, Geisterbahn), die zeigen, dass der Mensch Interesse am Gräuel,  an Sensationen hat.

Wer deshalb  den Stab über der heutigen dekadenten Gesellschaft bricht, müsste den Mut haben, die  TV-Ekelsendung mit dem Verhalten der Menschen in der Vergangenheit zu vergleichen.


Was aber nicht heissen will: Weil die Menschheit seit je sensationshungrig, schadenfreudig und gierig nach Aussergewöhlichem war, ist damit die Fernsehserie Dschungelcamp nicht automatisch eine gute Sendung.



abc-dschungel-camp

Samstag, 28. Januar 2012

"Besonderes Fressen" für die Medien



Ist es geschickt von einer Kommunikationsprofifrau, sich den Frust im Facebook von der Seele zu schreiben?


aus 20 min.


SVP-Nationalrätin Natalie Rickli ist nur auf Kosten eines Parteikollegen Vize-Fraktionspräsidentin geworden. Dass dieses Internum am Freitag bekannt wurde, bringt die 35-Jährige auf die Palme.


Kommentar: Hätte ich nicht gemacht!


Auszug aus BLICK:
SVP-Jungstar Natalie Rickli im Gespräch mit SVP-Stratege Blocher. (Reuters)
Der blonde SVP-Engel ist «megamässig sauer».

SVP-Nationalrätin Natalie Rickli ist am letzten Samstag gemäss der SVP-nahen «Basler Zeitung» nur dank Schützenhilfe der «Grossen Christophs», Christoph Mörgeli und Christoph Blocher, Vize-Fraktionspräsidentin geworden. Nachdem sie zunächst nicht genügend Stimmen erhalten hatte, verlangten einige Fraktionsmitglieder eine Wiederholung der Wahl. Der eigentlich gewählte Ständerat Alex Kuprecht verzichtete in der Folge: «Ich war nicht bereit, das Wahlprozedere nochmals durchzuspielen, nur weil es einigen Leuten nicht gepasst hat.»

Rickli wettert sie nun auf Facebook gegen «ein Parteimitglied»:
«Wie krank muss ein Fraktionskollege sein, der 1. Internas verbreitet und 2. Unwahrheiten?»

Rickli gibt ihre Schlappe zwar zu: «Fakt ist, ich wurde tatsächlich als Vizefraktionspräsidentin nicht gewählt.»

Dann kommt das grosse Aber: «Dann hat Alex Kuprecht zurückgezogen und verschiedenste Fraktionsmitglieder haben mich inständig gebeten, die Wahl anzunehmen.»

Die Nationalrätin schliesst ihr Pamphlet mit den Worten: «Offizielles Statement von Fraktionschef Adrian Amstutz folgt. Liebe Grüsse Natalie – gerne Vizefraktionspräsidentin, auch wenn gerade megamässig sauer.»

Mörgeli: Ereignisse «intern»


Beim Parteivorstand hielt man sich zum Thema bedeckt. SVP-Generalsekretär Martin Baltisser wollte auf die Darstellungen in der «BaZ» nicht eingehen und verwies auf ein Mediencommuniqué vom vergangenen Samstag. Auch Christoph Mörgeli wollte die Wahl nicht kommentieren und bezeichnete die Ereignisse als «intern».

Natalie Rickli: «Eigene Interessen hinter das Parteiinteresse gestellt».

O-Ton: Ricklis Facebook-Pamphlet

«Liebe Alle. Wie krank muss ein Fraktionskollege sein, der 1. Internas verbreitet und 2. Unwahrheiten?
Fact ist, ich wurde tatsächlich als Vizefraktionspräsidentin nicht gewählt. Natürlich war ich enttäuscht, da die jüngere Generation so im Vizepräsidium nicht vertreten war. Trotzdem habe ich diesen Entscheid demokratisch sofort akzeptiert. Ich habe mich auch nicht auf Spiele eingelassen. Dann hat Alex Kuprecht zurückgezogen und verschiedenste Fraktionsmitglieder haben mich inständig gebeten die Wahl anzunehmen. Ich bin über mein Ego (hätte sagen können, dann macht das alleine und die junge Generation ist nicht vertreten) gesprungen und habe somit meine eigenen Interessen hinter das Parteiinteresse gestellt. So das die offizielle Version.»
Link: www.facebook.com/natalierickliofficial

 Was hätte Natalie Rickli denn tun sollen?


Auch eine Kommunikationsprofifrau sollte bei diesem Aerger zuerst darüber schlafen und sich von einer Kollegin extern beraten lassen, bevor sie handelt. Ich könnte mir vorstellen, dass eine sachliche Darstellung der Situation mehr gebracht hätte. War es nicht Natalie Rickli, die sich bei allen Parteiquerelen immer für die interne, direkte Auseinandersetzung stark gemacht hat? Die beschreibende Darstellung des Sachverhaltes finde ich zwar  Facebook Beitrag nicht schlecht. Doch missfällt mir der Satz : "Wie krank muss ein Fraktionskollege sein, der....?" Mit dieser Formulierung steht Rickli nicht mehr über der Sache.


LINK:

Wenn Sie persönlich angegriffen werden: Dissoziieren Sie! Persönliche Angriffe kann man wegstecken, indem man sich bewusst von schlechten Angriffen lösen ...
www.rhetorik.ch/Dissoziation/Dissoziation.html




















Nachtrag 20 Min:




Nicht auf Kritik vorbereitet
«Ich habe mich mittlerweile etwas beruhigt», sagte Rickli nun am Montagabend in der Sendung «Talk Täglich» von «Tele Züri». Mimik und Körpersprache sagten etwas anderes. Die 35-Jährige wirkte immer noch säuerlich, als sie auf die anonymen Parteikollegen angesprochen wurde. «Das sind gestandene, erwachsene Männer, die kein ‹Füdli› haben, um hinzustehen, wenn sie etwas zu sagen haben», schimpfte Rickli. «Die Anonymen schaden doch der eigenen Partei. Was hat das jetzt alles gebracht?»
Es war der SVP-Nationalrätin mit dem besten Resultat bei den Wahlen im Oktober anzumerken, dass sie bis zur Nichtwahl kaum mit interner Kritik gerechnet hatte. Sie habe bis dahin nie Neid gespürt, gab sie zu. Wer sie anonym angeschwärzt hat, wisse sie nicht. «Es wird viel geredet», meinte sie nach einer kurzen Bedenkpause bloss, als sie der glänzend aufgelegte Talker Markus Gilli fragte, ob sie eine Vermutung habe. «Aber es sind sicher nur ganz wenige.»
Nun doch fünf Vizepräsidenten
Rickli sprach auch über ihre umstrittene Wahl: «Es gibt eine Version und das ist die, die ich erzähle», betonte sie. «Man könnte aufgrund der Medienberichte glauben, dass Blocher und Mörgeli irgendein Ding gedreht haben. Aber das ist nicht so.» Alex Kuprecht habe seine Wahl zurückgezogen und «weil mich so viele Leute bekniet haben, es zu tun», habe sie die Wahl angenommen.
Trotz der Querelen und der teilweisen Ablehnung innerhalb der Partei will Natalie Rickli dieser nicht den Rücken kehren. «Die SVP ist meine politische Heimat», stellt sie klar. Sie sei von der Partei überzeugt. Nun sei es aber wichtig, künftig wieder als geschlossene Einheit aufzutreten.

Freitag, 27. Januar 2012

Wie vermutet:  Es kehrt immer noch keine Ruhe ein

nach Tagi:


Christian Wulff darf Lügner genannt werden

Im Zusammenhang mit der Kreditaffäre darf Bundespräsident Wulff als Lügner bezeichnet werden. Dies hat die Staatsanwaltschaft entschieden. Mehr...

 

SPD rät Wulff zur Selbstanzeige

Landtag Hannover diskutiert über Unteruchungsergebnisse +++ Niedersachsens Finanzminister: Glaeseker handelte eigenmächtig +++

Bundespräsident Christian Wulff
Bundespräsident Christian Wulff
Foto: dapd
(Quelle Bild)

Der Wirbel um Bundespräsident Christian Wulff geht weiter!


Heute kommt in Hannover der Rechtsausschuss des Landtages zusammen. Niedersachsens Finanzminister Hartmut Möllring (CDU) will den Ausschuss über die Recherche aller Ministerien zur Finanzierung des Lobby-Treffens „Nord-Süd-Dialog“ informieren, das insgesamt dreimal stattfand.


Die große Frage: Wusste Wulff Bescheid? War er involviert?


Möllring stellte klar, Wulffs Ex-Sprecher Olaf Glaeseker habe bei der Planung des umstrittenen Lobby-Treffens Nord-Süd-Dialog weitgehend eigenmächtig gehandelt. Das ergab die interne Überprüfung der Landesregierung in Hannover.
„Es hat sich gezeigt, dass Herr Glaeseker immer sehr selbstständig gearbeitet hat”, sagte Niedersachsens Finanzminister Hartmut Möllring (CDU) vor der Sitzung des Rechtsausschusses des Landtages in Hannover

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SPD RÄT WULFF ZUR SELBSTANZEIGE




Derweil rät SPD-Fraktionsgeschäftsführer Thomas Oppermann dem Staatsoberhaupt zur Selbstanzeige beim niedersächsischen Staatsgerichtshof.


„Er muss das für solche Fälle vorgesehene sogenannte Selbstreinigungsverfahren beim niedersächsischen Staatsgerichtshof wählen”, meint der SPD-Politiker.


Auch als ehemaliges Regierungsmitglied könne Wulff die Feststellung beantragen, ob er durch sein Verhalten gegen das Ministergesetz verstoßen habe.
„Das Selbstreinigungsverfahren könnte ein letzter Versuch sein, die nach wie vor im Raum stehenden massiven Vorwürfe zu entkräften”, so Oppermann. Der SPD-Politiker meint, Kanzlerin Merkel müsse Wulff davon überzeugen.




NEUER WIRBEL UM PARTY




Unterdessen gibt es neue Fragen und Ungereimtheiten. Nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung” arbeitete die Staatskanzlei in Hannover an der Gästeliste für eine Party mit, die der Eventmanager Manfred Schmidt am Abend von Wulffs Wahl zum Staatsoberhaupt in Berlin gab.
Der niedersächsische Regierungssprecher Franz Rainer Enste bestätigte am Mittwoch, dass im persönlichen Büro Wulffs in der Staatskanzlei eine Gästeliste erstellt worden sei.


Wie das Magazin „Stern” berichtet, lud Schmidt zu der Feier auch Vertreter von Firmen ein, die er wiederholt als Sponsoren für andere Veranstaltungen nutzte. Einem Verbandsvertreter soll er für eine Einladung 3000 Euro in Rechnung gestellt haben, berichtet das Blatt.
Schmidt hatte auch den umstrittenen Nord-Süd-Dialog organisiert.



Kommentar: Wann endlich merkt Merkel, dass sie Wulff nicht endlos stützen kann?