Freitag, 8. Juli 2011

ZITAT PERSOENLICH- BLOG:


Marketing und Werbung: 

Zur Oben-ohne Foto der FDP Frauen

Marcus Knill
Aufmerksamkeit wecken darf nie Selbstzweck sein. Es geht bei der Werbung vor allem auch um die glaubwürdige Übermittlung einer Kernbotschaft. Das Image der FDP wird mit der jüngsten “oben ohne Foto” nicht aufgewertet. Es darf bezweifelt werden, dass durch diese Aktion künftig mehr Frauen in der Verwaltungsräten sitzen.






Ein Ausschnitt aus der neusten Kampagne der FDP Frauen, die ab Donnerstag auf Facebook und ab September im Kino zu sehen sein wird. Ich zitiere 20min.ch: “So sexy haben sich die Freisinnigen Frauen noch nie präsentiert: Mit nackter Brust, nur bedeckt von einem Banner «Nicht mehr oben ohne», posiert Generalsekretärin Claudine Esseiva ab heute Donnerstag auf Facebook für die neuste Kampagne der FDP Frauen. «Der Slogan zielt auf unsere Forderung, dass mehr Frauen in den oberen Etagen von Wirtschaft und Politik vertreten sein müssen», sagt die 32-jährige Generalsekretärin gegenüber 20 Minuten Online. «Mit dem Bild und dem Satz bringen wir das Thema auf den Punkt», ist Esseiva überzeugt.
«Wir wollen, dass die Leute darüber sprechen»
Esseiva ist aber klar, dass gerade ihr Auftritt einigen zu gewagt sein könnte. «Mit dem Oben-ohne-Foto provozieren wir bewusst. Wir wollen, dass die Leute darüber sprechen.» Zudem sei das Ziel der Kampagne, junge urbane Frauen anzusprechen, und dies gelinge nur mit einer frischen und frechen Kampagne. Dieser Meinung ist auch Carmen Walker-Späh, Präsidentin der FDP Frauen und betont gegenüber 20 Minuten Online: «Mit der Kampagne wollen wir weg vom feministischen Mief, hin zu einer fortschrittlichen liberalen Politik, die auch einmal lustvoll sein darf.»


Mein Kommentar:


Selbstverständlich hat die Oben-ohne Foto ein Teilziel erreicht. Sie macht immerhin von sich reden. Doch müssen wir uns fragen, ob die “Pin-up-Aktion” hinsichtlich Imageförderung und Botschaftenmanagement der FDP langfristig Erfolg hat. Für mich wird dieser verzweifelte Versuch mit einer provokativen Foto, diebewusst aneckt und der FDP das Image einer frechen, frischen Partei vermitteln soll, keine Ernte einfahren wird. Bei politischen Werbeaktionen ist die Wirkung beim Adressaten (Stimmvolk) ausschlaggebend. Ich habe 20 Personen das Bild gezeigt. Das Echo war ernüchternd: Muss dies sein? Weshalb hat sich die FDP nicht von Marketing-Profis beraten lassen?  war zu hören. Nur eine Minderheit fand die Aktion modern und frech. Niemand diskutierte über den Frauenanteil auf den Chefetagen.
Mit dem Pin-up-Girl lösen sich die FDP Frauen auch nicht vom feministischen Mief. Sie unterstreichen höchstens zusätzlich die Frau als Sexobjekt.


Meine kritischen Gedanken zu der Playboyaktion der deutschen Fussballerinnen bestätigten mir, wie Themen mit Frauen als Sexobjekt polarisieren. Die einen finden solche Aktionen modern, unverkampft und gut. Andere lehnen jegliche Versuche ab, mit der Frau als Sexobjekt zu spielen. Nach meinem Dafürhalten ist immer das Resultat der Werbung ausschlaggebend. In diesem Fall bezweifle ich, dass auf Grund des “Oben – ohne Auftrittes” die Frauen der FDP im Herbst mehr Stimmen bringen werden und künftig etwas getan wird, damit  mehr Frauen in den Verwaltungsräten sitzen.


Ich bin ferner davon überzeugt, dass meine Bedenken auch von vielen Marketingspezialisten geteilt werden. Der Erfolg der Kampagne zeigt erst später, ob eine Werbung gut war. On verra!


Marcus Knill 
Freitag, 8. Juli 2011 um 07:05 Uhr


Kommentare:



  • Fidel Stöhlker
    Jul 8th, 2011 um 09:02 Uhr | #1
    Welche halbwegs intelligente Frau will durch die Quote nach oben? Ich kenne keine. Letzte Woche trat beim Business Club Basel neben Doris Fiala, die übrigens vehement gegen die Quote ist, auch eine der höchsten Managerinnen von Novartis auf. Eine blitzgescheite Frau mit viel Witz und Charme aber konsequent an ihrer Zielverfolgung. Sie sagte: Reine Quote ist Quatsch. Die Intelligenten machen immer ihren Weg. Sie hat Recht und Frau Esseiva gehört offenbar nicht zu dieser Kategorie Frau. Sie muss sich auszuziehen damit sie wahrgenommen wird.
    Unsere Einladung an Generalsekretärin Esseiva gilt. Sie kann unserer Agentur in Zollikon gerne ihr Programm für den Wahlkampf präsentieren aber nur im Outfit oder eben nicht Outfit, das wir auf dem Plakat bewundern dürfen.

  • Helmut-Maria Glogger
    Jul 8th, 2011 um 10:39 Uhr | #2
    Dieser Gag ist genau das Gegenteil von Nachhaltigkeit.
    Einfältig bis zur Schmerzgrenze.
    Noch sind Wahlen ja kein Vehikel um Achsel-Deos zu verhökern.
    Helmut-Maria Glogger



    Hobbykoch
    Jul 11th, 2011 um 09:52 Uhr | #4
    Es ist eine uralte Erfahrung, dass Titel und Schlagzeilen mit dem Begriff “nicht” schlecht sind. Ein Bild zu einer positiven Aussage (z. B. “Wir wollen mehr Chef-Frauen”) würde sogleich anders aussehen und besser wirken.

Donnerstag, 7. Juli 2011

Marketing und Werbung: Zur Oben-ohne Foto der FDP Frauen


Aufmerksamkeit wecken darf nicht Selbstzweck sein. Es geht bei der Werbung vor allem um die glaubwürdige Uebermittlung einer Kernbotschaft. Das Image der FDP wird mit der jüngsten "oben ohne Foto" kaum aufgewertet. Es darf  zudem bezweifelt werden, dass durch diese Aktion künftig mehr Frauen in den Verwaltungsräten sitzen.


Ich zitiere 20 Min:


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Ein Ausschnitt aus der neusten Kampagne der FDP Frauen, die ab Donnerstag auf Facebook und ab September im Kino zu sehen sein wird.


So sexy haben sich die Freisinnigen Frauen noch nie präsentiert: Mit nackter Brust, nur bedeckt von einem Banner «Nicht mehr oben ohne», posiert Generalsekretärin Claudine Esseiva ab heute Donnerstag auf Facebook für die neuste Kampagne der FDP Frauen. «Der Slogan zielt auf unsere Forderung, dass mehr Frauen in den oberen Etagen von Wirtschaft und Politik vertreten sein müssen», sagt die 32-jährige Generalsekretärin gegenüber 20 Minuten Online. «Mit dem Bild und dem Satz bringen wir das Thema auf den Punkt», ist Esseiva überzeugt.



«Wir wollen, dass die Leute darüber sprechen»


Esseiva ist aber klar, dass gerade ihr Auftritt einigen zu gewagt sein könnte. «Mit dem Oben-ohne-Foto provozieren wir bewusst. Wir wollen, dass die Leute darüber sprechen.» Zudem sei das Ziel der Kampagne, junge urbane Frauen anzusprechen, und dies gelinge nur mit einer frischen und frechen Kampagne. Dieser Meinung ist auch Carmen Walker-Späh, Präsidentin der FDP Frauen und betont gegenüber 20 Minuten Online: «Mit der Kampagne wollen wir weg vom feministischen Mief, hin zu einer fortschrittlichen liberalen Politik, die auch einmal lustvoll sein darf.»






Kommentar: Selbstverständlich hat die Werbung ein Teilziel erreicht. Sie macht von sich reden.
Doch müssen wir uns fragen, ob die "Pin-up-Aktion" hinsichtlich Imageförderung und Botschaftenmanagement der FDP Erfolg haben wird.
Für mich wird dieser verzweifelte Versuch mit einer provokativen Foto, die bewusst aneckt und der FDP das Image einer frechen, frischen Partei  vermitteln soll, keine Ernte einfahren. Bei politischen Werbeaktionen ist die Wirkung beim Stimmvolk ausschlaggebend. Ich habe 20 Personen das Bild gezeigt. Das Echo war ernüchternd: Muss dies sein? Weshalb hat sich die FDP nicht von Marketing Profis beraten lassen?  war zu hören. Nur eine Minderheit fand die Aktion modern und frech. Niemand diskutierte über den Frauenanteil auf den Chefetagen.
Mit dem Pin- up Girl lösen sich  die FDP Frauen auch nicht vom feministischen Mief. Sie unterstreichen höchstens zusätzlich die Frau als Sexobjekt. Meine kritischen Gedanken zur Playboyaktion der deutschen Fussballerinnen bestätigte mir, wie Themen mit Frauen als Sexobjekt polarisieren. Die einen finden solche Aktionen modern, unverkampft und gut - andere lehnen jegliche Versuche ab, mit der Frau als Sexobjekt zu spielen. Nach meinem Dafürhalten ist immer das Resultat der Werbung ausschlaggebend. In diesem Fall bezweifle ich, dass auf Grund des "Oben - ohne Auftrittes" die Frauen der FDP im Herbst mehr Stimmen erhalten werden und künftig etwas getan wird, damit  mehr Frauen in den Verwaltungsräten sitzen.
Ich bin zudem davon überzeugt, dass meine Bedenken  von vielen Marketingspezialisten geteilt werden. Der Erfolg der Kampagne zeigt letztlich, ob eine Werbung gut war. On verra!



Nachtrag:


Provokationen können im Politgeschäft ein bewährtes Instrument sein, um etwas zu bewirken. Provokationen haben  sich bei vielen Parteien immer wieder gelohnt. Doch in diesem Fall hat mir ein Politologe geschrieben, dass die FDP Werbung - nach dem Aufmerksamkeitsgag - kaum nachhaltig sein wird. Ein Journalist vertrat sogar die Meinung, diese Werbung zerstöre die Nachhaltigkeit, denn die Konsumenten sagen sich: Was diese Frauen alles machen müssen, nur um gewählt zu werden.

Qualitätsjournalismus ist ohne seriöses Recherchieren nicht möglich

"Für ausführliche, investigative Recherchen gibt es heute wenig Raum." 




Tagesschau-Moderator Franz Fischlin hat vor wenigen Wochen einen Verein für Qualitätsjournalismus mitbegründet.
Zusammen mit Kollegen aus Deutschland und Oesterreich will er damit die besten journalistischen Recherche-Projekte unterstützen, die in der heutigen Zeit zu kurz kommen.



















   






























Mittwoch, 6. Juli 2011

Heute ist der "TAG DES KUSSES"



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(Bild: col)


Ich gehe davon aus, dass Sie  heute ihren Partner oder ihre Partnerin einmal liebevoll geküsst haben.


Gefunden in www.gekuesst.de:


Gerüchte sind effizient und deshalb gefährlich, denn:


Mit wenig Aufwand wird viel erreicht.

Gerüchte haben eine grosse Wirkung.

Sie sind wie Federn, die der Wind verbreitet. Der Wind bläst bei Gerüchten kräftig. Einmal verbreitet, können Sie später kaum mehr zurückgenommen werden.


Die Medien tragen zur Verbreitung bei-auch wenn sie die Gerüchte in Frage stellen.

Nach Gerüchten bleibt meist etwas hängen. Es heisst: "Wo Rauch ist ist auch Feuer." "Es könnte doch etwas wahr sein daran."


Deshalb sind Gerüchte ein bewährtes Mittel für Mobber. Sie zählen zur Giftrhetorik.



Das jüngste Beispiel veranschaulichen uns die Gerüchte  nach der Hochzeit in Monaco.


Ich zitiere 20 Min:



Unglückliche Charlène


Die traurige Braut, die sich trotz allem traute

Trotz Jawort lässt Charlène Wittstocks trauriger Blick Zweifel an einer Liebesheirat aufkommen. In europäischen Medien reissen Gerüchte über ihre Fluchtversuche nicht ab.



1|63
Michael Kenneth Wittstock führte seine Tochter am 2. Juli zum Palast von Monaco: Die Braut mit meterlanger Schleppe ...
 
Die bösen Zungen wollen partout nicht verstummen – obwohl Charlène Wittstock vor Monacos Erzbischof Bernard Barsi ihrem Fürst Albert geschworen hat, ihn ewig zu lieben und ihm treu zu bleiben. Und obwohl die «Traum»-Hochzeit schon stattgefunden hat, zirkulieren immer noch die boshaften Gerüchte über die Fluchtversuche der traurigen neuen Fürstin im Hause Grimaldi.




Inzwischen schreiben auch konservative Pariser Tageszeitungen wie «Le Figaro» oder gar die französische Nachrichtenagentur AFP darüber. So soll Charlène bereits drei Mal versucht haben, aus der vermeintlichen Kompromissbeziehung mit Albert zu fliehen. Laut jenen Medienberichten habe sie nicht verkraften können, dass in den letzten Wochen zwei neue Vaterschaftsklagen an die Adresse des Bräutigams gerichtet wurden. Beim einen Fall soll es sich sogar um ein Ungeborenes handeln.



Drei Mal innerhalb zweier Monate


Den ersten Fluchtversuch habe die gebürtige Südafrikanerin Anfang Mai in Paris geplant. Wittstock sei zur Anprobe ihres Hochzeitskleides bei Designer Giorgio Armani gereist und in die nahe gelegene südafrikanische Botschaft abgetaucht. Albert habe sie aber überzeugen können, zu bleiben. Einen zweiten Fluchtversuch habe sie wenige Tage später gewagt - am Tag des Grand Prix in Monte Carlo, Ende Mai.



Zuletzt habe sie zehn Tage vor ihrer Trauung probiert, inkognito abzureisen: Angeblich wurde sie von Angestellten des Fürsten am Flughafen in Nizza mit einem One-Way-Ticket nach Südafrika in der Tasche aufgegriffen. Bei diesem – vorerst – letzten Mal habe Albert sogar angeordnet, dass man ihr den Pass wegnehme. Obwohl sich der monegassische Palast beeilte, dieses Gerücht zu dementieren, scheinen die Medien nicht mehr von der Idee abzukommen. Vor allem nachdem die Hochzeitsgäste in der Kirche und vor den Bildschirmen am Samstag den traurig-grimmigen Blick der Braut ertragen mussten.




Inzwischen spekulieren die Medien, Charlène Wittstock sei in letzter Minute zur Hochzeit gezwungen worden. Die «Sunday Times» will wissen, sie sei «mit Geld zur Unterschrift überredet» worden, um die für den Kleinstaat Monaco wichtige Hochzeit nicht zu gefährden. Damit steht das britische Blatt nicht alleine da. Die spanische Zeitung «El Mundo» schreibt von einer «Schweigeklausel», die die Frischvermählte «zu fünf Ehejahren» verpflichtet habe.


Zudem sei der 33-Jährigen nahegelegt worden, sie solle «so rasch wie möglich» einen Thronfolger gebären. Der «knallharte Vertrag» sehe vor, dass im Falle einer vorzeitigen Trennung Albert das Sorgerecht bekäme, Charlène ihren Titel als Fürstin verlöre und ihr nur eine kleine Abfindung zustünde. Wie der «Corriere della Sera» anmerkt, könnte aber die Heirat nach katholischem Kirchenrecht jederzeit annulliert werden, sollten sich diese Gerüchte als wahr erweisen.



Besonders brisant für Fürst Albert ist, dass die Gerüchte eines französischen Magazins nun auch von internationalen Medien aufgegriffen und untermauert wurden. Der erste Schritt vom Gerücht zum Verdacht dürfte also geschafft sein.


LINKS:


8. Febr. 2003 ... Kein anderes Medium löst mit ähnlich geringem Aufwand so viel Wirkung aus, wie ein Gerücht. Ob man will oder nicht, Gerüchte sind und ...
22. Nov. 2007 ... Kein anderes Mittel löst mit ähnlich geringem Aufwand so viel Wirkung aus wie ein Gerücht. Gerüchte sind eine effiziente Form der ...

Dienstag, 5. Juli 2011

Auswüchse der  Gleichmacherei



Kindergarten in Stockholm



Ich zitiere 20 Min:


Wenn «er» und «sie» Unwörter sind

Im schwedischen Kindergarten «Egalia» gibt es anstatt Mädchen und Knaben nur «Freunde». Damit soll Gleichberechtigung vorgelebt werden. Nicht alle Eltern sind damit aber einverstanden.

storybild

Im Kindergarten «Egalia» in Stockholm wird schon früh gelehrt, dass sich Männlein und Weiblein in der gesellschaftlichen Wahrnehmung die Waage halten sollen. (Bild: Keys
Die vor einem Jahr im Stockholmer Stadtteil Södermalm eröffnete Vorschule für ein bis sechs Jahre alte Kinder ist eines der radikalsten Beispiele für die Bemühungen Schwedens, für die Gleichberechtigung von Mann und Frau schon von Kindesbeinen an zu sorgen. Die Geschlechterrollen aufzubrechen, ist ein wichtiger Punkt im Lehrplan der Vorschulen.  Viele Vorschulen beschäftigen «Gender-Pädagogen», mit deren Hilfe das Personal Sprach- und Verhaltensmuster aufdecken soll, die Stereotypen verfestigen könnten.
Manchen Eltern geht das zu weit. Die Fixierung auf das Auflösen der Geschlechterrollen bringe die Kinder womöglich durcheinander und erschwere es ihnen, sich in der Welt ausserhalb des Kindergartens zurechtzufinden, befürchten sie.


Zwei Mütter sind auch ok


 
In «Egalia» spielen Jungen und Mädchen gemeinsam mit einer Spielküche und schwingen die Kochlöffel. Direkt daneben haben die Bauklötze ihren Platz - mit voller Absicht, damit die Kinder erst gar keine geistige Trennung zwischen Küche und Baustelle ziehen.


Die Schule lege besonderen Wert auf ein Klima der Toleranz gegenüber Schwulen, Lesben, Bi- und Transsexuellen. Aus dem Bücherregal zieht sie eine Geschichte über zwei männliche Giraffen, die traurig sind über ihre Kinderlosigkeit - bis sie ein verlassenes Krokodil-Ei finden. In fast allen Büchern kommen homosexuelle Paare, alleinerziehende Elternteile oder Adoptivkinder vor. Märchenklassiker wie Schneewittchen oder Aschenputtel fehlen, weil sie, wie es heisst, das Klischee bedienen. Die Erzieher unterstützten die Kinder auch dabei, im Spiel auf neue Ideen zu kommen.
Die Methoden der Schule sind umstritten, manche werfen ihr Gehirnwäsche vor.  «Egalia» ist selbst für Schweden ungewöhnlich. Die Mitarbeiter versuchen männliche und weibliche Attribute aus ihrem Wortschatz zu verbannen, selbst die Pronomen «er» und «sie» - im Schwedischen «han» und «hon». Stattdessen verwenden sie das geschlechtsneutrale «hen», ein Kunstwort aus der feministischen und Schwulenszene.
«Wir benutzen das Wort 'hen' zum Beispiel, wenn ein Arzt, Polizist, Elektriker oder Klempner im Kindergarten erwartet wird», erläutert die Direktorin. «Wir wissen nicht, ob es ein Er oder eine Sie ist, also sagen wir einfach: 'Hen' kommt gegen zwei Uhr'. Da können sich die Kinder sowohl einen Mann als auch eine Frau vorstellen. Das erweitert ihre Sichtweise.»



Kommentar:



Jede sture Radikalität tötet den gesunden Menschenverstand. Die Gleichmacher  sind davon überzeugt, dass ihre ideologische Mission  dann durchgesetzt werden kann, wenn bereits im Kindergarten die Geschlechterrollen aufgebrochen werden. Die "Gender-Pädagogen" durchkämmen als Sprachpolizisten die Märchen und Kinderbücher. So zwingen sie Mädchen zu Kampfspielen und Knaben sollen mit Koch- und Babyspielen feminisiert werden. Vor allem die Sprache muss für sie geschlechtsneural werden. Dies führt  zu   grotesken Forderungen. Es bleibt zu hoffen, dass sich die abstruse Gleichmacherei der "Gender- Pädagogen" in unseren Breitengraden nicht ernst genommen wird.
Ein Trost: Trotz  verbissenener Gleichmacherei werden die Unterschiede weiter bestehen bleiben. Denn Unterschiede können nicht mit abstrusen Spachregelungen eingeebnet werden.



LINKS:



Der extrem feministische Eingriff in die deutsche Sprache beruht auf einem zusätzlichen Irrtum. Durch die konsequente Doppelnennung von Funktionsträgern ...


1. Jan. 2004 ... Das Sachbuch "Die Sprachpolizei" von Diane Ravitsch analysiert und kritisiert Fehlentwicklungen und Auswüchse dieser zum Teil grotesken ...
www.rhetorik.ch

29. Dez. 2010 ... Dez, 2010). Die Kindergartenlehrperson. Rhetorik.ch Artikel zum Thema: Aktuell Sprache · Kindergartenlehrperson · Das Elter · Sprachpolizei ...
www.rhetorik.ch

3. Juni 2010 ... Rhetorik.ch Artikel zum Thema: Aktuell Schweiz · Sprachpolizei · Feministische Sprache · Beamtendeutsch. Die Stadt Bern streicht Wörter, ...
www.rhetorik.ch

9. Jan. 2011 ... Rhetorik.ch Artikel zum Thema: Sprachpolizei · Das Elter · Kindergartenlehrperson · Feministische Sprache · Aktuell Sprache ...
www.rhetorik.ch

www.rhetorik.ch aktuell: (15. August, 2006). Marken als generische Sprachbegriffe. Sprachpolizei · Medienrecht ...
www.rhetorik.ch



Samstag, 2. Juli 2011

Aus der Praxis für die Praxis:


Präsentieren und Ueberzeugen im Alltag
(auch in schwierigen Situationen)




Animationstext für  bevorstehende Intensivseminare





DAS WICHTIGSTE IN KUERZE


1. VORBEREITUNG




Vor dem Anlass die Aussagen (Argumente) nochmals gedanklich durchgehen. Ohne Manuskript!
- Welches ist die Kernaussage?
- Wie vermittle ich diese Kernbotschaft dem entsprechenden Publikum, damit sie ankommt?
Link:

Results 1 - 10 of about 109 from www.rhetorik.ch for vorbereitung. (0.11 seconds)
  1. Vorbereitung unter Zeitdruck

    Das bedingt eine besondere Vorbereitung, die auch unter Zeitdruck beherrschen weren müssen. Links zum Thema: Antizipieren, Zeitmanagement ... www.rhetorik.ch/Vorbereitung/Vorbereitung.html - Cached - Similar

2. KURZ VOR DEM AUFRITT


Sich lockern


Entspannt



Muskeln lockern - Kiefer - Zunge - Gesicht. Evt. auf die Brust trommeln.



3. NATUERLICH BLEIBEN



Sich nie so benehmen, wie man meint, dass es andere von mir erwarten. Niemanden imitieren.

Link:

  1. Natuerliche Kommunikation

    Kommunikation, Training, Natuerlichkeit Auftritt, Reden, Weiterbildung. www.rhetorik.ch/Natuerlich/Natuerlich.html - Cached - Similar
  2. [PDF]

    IST NATÜRLICHES KOMMUNIZIEREN LERNBAR?

    File Format: PDF/Adobe Acrobat - View as HTML Spiegels Video – sehr schnell, dass natürliche ... Willkommen im Simulator: Natürlich kommunizieren? ... ernst ist – alles andere als natürlich ist. Die ... www.rhetorik.ch/Aktuell/05/06_22/06_2005_black.pdf - Similar


4. KEINE NEBENGEDANKEN



Viele überlegen sich, wohin mit den Händen. Weder an die Hände noch die Augen denken. Denken Sie an das Denken und sprechen Sie das Gegenüber an (einzelne Personen im Publikum). Wenn Sie ganz bei der Sache sind, können Sie sich unzählige Fehler leisten. Wer authentisch bleibt und adressatengerecht spricht, überzeugt. 


 


5. EINE GEWISSE GRUNDSPANNUNG IST NOTWENDIG

Benutzeravatar

Mit der Grundspannung ist der positive Stress gemeint. Wer jedoch Angst hat, nimmt sich eigentlich zu wichtig. Die Zuhörer setzen sich in erster Linie mit dem Inhalt der Botschaft auseinander. Nur Referenten, die verkrampft sind und sich sonderbar verhalten, werden zum Thema. Wer keine Spannung mehr hat, wirkt spannungslos, ist lendenlahm.


 
Vorwort für die Teilnehmer des bevorstehenden Intensivseminares:




Sie haben vielleicht schon Kommunikationsseminare besucht und kennen nicht nur die Grundlagen der Medienrhetorik und der Antworttechniken. Sie haben möglicherweise auch persönlich bereits konkrete schwierige Situationen vor Mikrofon und Kamera erlebt. Erfreulicherweise kann ich Sie für das bevorstehende Seminar entlasten. Weshalb?
Ich bin sicher: Die neuen Situationen im Medienseminar werden Sie vor allem deshalb leichter bewältigen, weil Sie die wichtigsten Werkzeuge kennen lernen, die Ihre Kommunikationsprozesse auch im Alltag vereinfachen:
Vor jedem Auftritt, jeder neuen Herausforderung werden Sie die Situation stets klären und Sie werden somit auch keine Hemmungen mehr haben, vor der Aufnahme Klärungsfragen zu stellen.
Weil Sie künftig nie mehr das o.k. zu einem Interview geben, ohne dass Sie sich physisch gelockert haben (Bin ich am Boden gut verankert? Sind alle Muskeln locker, entspannt? Atme ich ruhig und tief?) und Sie die negativen Folgen der Verkrampfung oder der Unterdrückung des Druckes erlebt haben haben Sie Bodenhaftung und werden in keine Falle tappen.
Weil sie ihre Kernbotschaft adressatengerecht abrufen, können und Sie stets gut vorbereitet sind. Denn Sie wissen bereits, dass Sie in Ihrem Fachgebiet ein kompetenter Spezialist sind und Sie vor jedem Auftritt die denkbaren Fragen antizipiert haben, die in der Luft liegen.
Weil sie sich nie mehr so benehmen, wie Sie meinen, dass es die andern von Ihnen erwarten.
Weil Sie nicht mehr beim Reden unnötigerweise an Ihre Augen, Hände oder Körpersprache denken, sondern sich nur noch aufs Zuhören und Denken konzentrieren. Das entlastet Sie enorm!
Weil Sie erfahren haben, das Authentizität heisst: Natürlich bleiben d.h. sich selbst sein dürfen!
Das kommende noch anspruchsvollere Seminar wird für Sie somit wesentlich einfacher werden als die letzten Coachings. Denn:

Sie können sich von allen Nebengedanken entlasten.



Damit wird es Ihnen auch leicht gelingen, sich im Mediensimulator auf der AU den ganzen Tag auf das WESENTLICHE zu konzentrieren. Ich wiederhole unser Motto:

In erster Linie konzentriert ZUHOEREN - WARTEN - DENKEN und sich hernach voll und ganz auf die Antwort fokussieren (Diese besteht immer aus nur einem Kerngedanken, der visualisiert werden muss). Das Publikum kann dadurch Ihren einfachen Gedanken sehen, greifen und damit besser begreifen.
Das Ausbildungsteam freut sich auf den spannenden Tag mit Ihnen. Bis bald!
Schwerpunkte und Fragen, die uns beschäftigen werden:
* Auf was legen Journalisten bei Befragungen besonderen Wert?
* Explorationstechniken
* Welche Stolperfallen gibt es bei unerwarteten Fragen?
* Wie kann sich eine Institutionen vor Falschaussagen schützen?
* Wie kann ich Druck und Lockerheit unter einen Hut bringen?
* Und noch einmal: VEREINFACHEN ohne zu VERFAELSCHEN! Konkret ANTWORTEN und dennoch bewusst LENKEN
Schwerpunkte beim Präsentieren:
* Bei Charts REDUZIEREN, REDUZIEREN
* Texte mit Bildern verknüpfen
Lesen Sie in rhetorik.ch den Beitrag (Navigation über das Inhaltsverzeichnis ABC) oder über die direkten LINKS:


  1. Präsentation

    Dialogisch präsentieren, Partner wechseln. Lautstärke, Je nach Situation unterschiedlich laut reden. ... Präsentieren heisst immer Mitempfinden. ... www.rhetorik.ch/Praesentation/Praesentation.html - 17k - Cached - Similar pages

  2. WICHTIGES erkennen

    Das Wichtige wurde nicht entsprechend präsentiert. ... Auch die Medienrhetorik bestätigt: Aussagen gilt es so zu präsentieren, dass das WESENTLICHE erkannt ... www.rhetorik.ch/Wichtig/Wichtig.html - 14k - Cached - Similar pages
und unter Rhetorik AKTUELL (11. Juni 08):

rhetorik.ch aktuell: Sinnvoll Kommunizieren

Sinnvoll Kommunizieren. Rhetorik.ch Artikel zum Thema: Wortwirkung · Wort und Bild. Wer so schreibt oder so redet, dass man das Gesagte mit den äusseren ... www.rhetorik.ch/Aktuell/08/06_11/index.html - 6k - Cached - Similar pages


Hausaufgabe:
Es wäre hilfreich, wenn Sie - falls möglich - ein Beispiel eines gelungenen Auftrittes mitbringen könnten. Ueberlegen Sie sich auch noch vor dem Seminar, wann und wo Sie demnächst ein Kurzreferat gehalten haben (Adressaten und Thema)--> Ueberlegen Sie: Warum hatten Sie Erfolg?
Bis bald!
Mit herzlichen Grüssen
Marcus Knill




Zur Nachhaltigkeit des Intensivseminares: Wir dürfen Ihnen garantieren, dass Sie nach wenigen Wochen feststellen können : Ihre Stärken wurden verstärkt und die Schwächen abgebaut. Unser Konzept basiert auf den neusten Erkenntnissen der Lernpsychologie (Bewährte Erkenntnisse von Trainern und Coachs aus dem Spitzensport haben wir übernommen). Lassen Sie diese Prognose überprüfen.